Baustelle Altes Zollhaus - Schandfleck soll endlich verschwinden

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Eine Ansicht des Eingangs zur Inneren Plauenschen 1991

Diesen Anblick müssen die Zwickauer seit über einem Jahr ertragen. Jetzt endlich soll der Bau weitergehen. Der Supergau wäre gewesen, wenn in diesem Zustand keine Einigung zustande gekommen wäre.

Schandfleck am Eingang Innere Plauensche verschwindet

Zwickau, am 28. November. Auf die Baustelle am ehemaligen „Alten Zollhaus“ wird Bewegung kommen. Das städtische Bauordnungsamt hat am 18. November die Baugenehmigung für den „Neubau eines zweigeschossigen Geschäftshauses mit zwei Ladeneinheiten“ in der Inneren Plauenschen Straße 33 genehmigt. Damit ist der vor rund einem Jahr verhängte Baustopp aufgehoben. Jetzt sei der Weg frei, um das geplante Bauvorhaben zügig zu verwirklichen, sagte Oberbürgermeister Dietmar Vettermann. Gleichzeitig ist die städtebauliche Aufwertung dieses Innenstadtbereiches in greifbare Nähe gerückt. Der Zwickauer Oberbürgermeister Dietmar Vettermann und René Marn als Vertreter des Investors (GbR Innere Plauensche Straße 31-33, c/o Achim Griese Treuhandgesellschaft mbH) gaben am 28. November 2005 ihre Sichtweisen zum aktuellen Sachstand zum Besten und berichteten über den weiteren Fortgang der In-vestition. Für viele Zwickauer gehört der Anblick des Eingangs des Inneren Plauenschen Straße zu den markenten Hinguckern in ihrer Heimatstadt. Seit zwei Jahren war dieser Anblick erheblich gestört. Das alte Zollhaus aus der Gründerzeit war mit seiner markanten Fassade abgerissen worden. Trotz Widerspruch aus dem Denkmalamt und Denkmalschutz für das markante Gebäude hatte das Bauordungsamt der Stadt seinen Segen für den Bau eines Kaufhauses mit hypermoderner Glasfassade erteilt. Offenbar war wieder mal nach dem Motto: "Tatsachen schaffen" verfahren worden. Diesmal allerdings gingen die Denkmalbehörden und die Rechtsaufsicht auf die Barrikaden und verhängten, allerdings erst nach dem Abbruch, Baustopp. Außer dem geplanten Baukörper stand auch die Verlegung des Grundrisses um fünf Meter nach vorn, hinein in den geschützten Verlauf des alten Stadtgrabens unter Kritik. Der jetzt gefundene Kompromiss geht davon aus: Die alte Fassade wird weitgehend wieder hergestellt, allerdings um fünf Meter nach vorn gerückt. Damit wird Platz für zwei Geschäfte, H&M sowie Tom Tailor, in dem neuen Haus sein. Bis in den Herbst 2006 soll alles fertig sein.

Der Chef vom Bauordnungsamt Volker Lippmann zeigt den jetzt genehmigten Entwurf für das neue Kaufhaus.

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