100 Jahre Automobile aus der Region Chemnitz-Zwickau


siehe auch das Automobilmuseum August Horch in Zwickau und das Automobilmuseum in der Zeit des Neubaus und 100 Jahre Automobile aus Zwickau oder Odyssee eines Horch 480 oder Horchwerke unter der Militärkommandantur oder zur offiziellen Museumsseite
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Bekannte Marken und wegweisende Innovationen Meilensteine des Fahrzeugbaus in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau
10.05.1904 Eintragung der "A. Horch & Cie. Motorenwerke AG" in das Handelsregister Zwickau
1906 Das Mitglied des Horch-Aufsichtsrates, der Zwickauer Rechtsanwalt Dr. Rudolf Stöß, gewinnt die Gesamtkonkurrenz der weltweit schwierigsten Langstreckenfahrt, der Herkomerfahrt.
1907 Gründung von DKW
19.07.1909 A. Horch gründet nach dem Ausscheiden aus den Horch-Werken die "August Horch Automobilwerke Zwickau GmbH".
25.04.1910 Umbenennung der neuen Firma in "Audi" (lat. für "Horch") und Eintragung in das Handelsregister
ab 1910 Produktion auch von Nutzfahrzeugen bei Horch.
1911 A. Horch gewinnt in einem Audi Typ B (10/28 PS-Wagen) das Gesamtklassement der österreichischen Alpenrundfahrt
1912/13 das "Puppchen" von Wanderer geht in Serienproduktion
Sept 1921 Mit der Präsentation des Audi Typ K wird der erste PKW mit serienmäßiger Linkslenkung präsentiert.
1923 Audi entwickelt eine hydraulische Vierradbremse. Es erscheint der erste Audi-Sechszylinder, der einen damals nicht üblichen Ölluftfilter besitzt.
1925 DKW führt als erster Motorradhersteller mit der E 206 die Fließbandproduktion ein
1926 Vorstellung des Achtzylinder-Reihenmotors durch die Horch-Werke. Dieser sollte zum Maßstab für alle Konkurrenten werden und galt als Synonym für Zuverlässigkeit und gehobene Ansprüche.
1926 Der Wanderer Typ W 10 bietet alle Neuerungen des zeitgenössischen Automobilbaus (Linkslenkung, Mittelschaltung, Mehrscheibentrockenkupplung, Vierradbremse, etc.) und wird zum Verkaufsschlager.
1928 Der aus Dänemark stammende Jörgen Skafte Rasmussen (Chef des DKW-Konzerns) expandiert mit der Ubernahme des Audi-Werkes Zwickau.
1928 DKW bietet als eines der ersten Unternehmen die Ratenzahlung an
1929 DKW stellt die Rahmenfertigung bei Motorrädern auf gepresste Stahlprofile um und vereinfacht damit die Großserienfertigung.
1931 Auf dem Pariser Automobilsalon präsentieren die Zwickauer Horch-Werke ihr neues Spitzenprodukt: ein Sportcabriolet mit Zwölfzylindermotor.
1931 Auf der Berliner Automobilausstellung erregt DKW großes Aufsehen: Mit dem DKW-Front wird der erste in Großserie produzierte Kleinwagen mit Frontantrieb präsentiert. Das Fahrzeug wurde in nur sechs Wochen entwickelt.
29.06.1932 Bildung der Auto Union AG aus den vier Unternehmen: Horch-Werke AG, Zwickau, Audi-Werke AG, Zwickau, Wanderer Werke, Chemnitz, Zschopauer Motorenwerke. Das Markenzeichen werden die Vier Ringe.
1934 Der Rennfahrer Hans Stuck erzielt auf einem "Silberpfeil" der Auto Union AG 3 Weltrekorde: den Stundenweltrekord, den 200 Kilometer- sowie den 100-Meilen-Weltrekord. Zwischen 1934 und 1939 stellen die in Zwickau entwickelten und hergestellten Rennwagen 15 Welt- und 23 Klassenrekorde auf.
1937 Die zentrale Versuchsabteilung der Auto Union in Chemnitz entwickelt als erster deutscher Automobilhersteller in Deutschland ein fundiertes und empirisch geprägtes Crashprogramm: moderne Kriterien, wie der Frontal- und Seitenaufprall oder der seitliche Überschlag, werden dabei simuliert.
25.10.1937 Der Rennfahrer Bernd Rosemeyer überschreitet in einem Silberpfeil der Auto Union als Erster die 400 Kilometer pro Stunde Grenze auf gewöhnlicher Straße. Der Sechzehnzylinderwagen mit Stromlinien- und Monoposto-Karosserie war damals das schnellste Auto der Welt.
1938 Die Marke Horch dominiert in Deutschland mit einem Marktanteil von über 50 Prozent das Luxusklassesegment. Und jedes dritte in Deutschland neu zugelassene Motorrad stammt von DKW - das Unternehmen ist zugleich Weltmarktführer im Motorradbereich.
1938 Beginn der Fertigung des DKW F 8, der - bis zur Einstellung der Produktion (bis 1942) -am längsten von allen Fahrzeugtypen produziert wurde.
1950 Fertigung des Traktors "Pionier" sowie des LKWs H3A
1950 Produktion der FA DKW RT 125 (später RT 125/0) als erstes Motorrad der DDR
1955 Der P 70, Vorgänger des Trabant, wird als erster deutscher Gebrauchswagentyp mit serienmäßiger Kunststoffkarosse der Öffentlichkeit vorgestellt.
1958 Zusammenschluss der beiden Zwickauer Automobilwerke Horch und Audi zur "VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau". Großserienfertigung des "P50".
1959 Der letzte "Sachsenring P240" (der "letzte Horch") läuft vom Band.
1962 Der VEB Sachsenring Zwickau beginnt die Mitarbeit zur Entwicklung des KreiskolbenMotors ("Wankelmotor").
1963 Beginn der Fertigung des Trabant 600, später Trabant 601.
1960 - 1977 Entwicklung verschiedener Prototypen für eine Nachfolge des Trabant (z.B.: P 100, P 603, P 760, P 601 W)
22.10.1973 Der 1-millionste Trabant läuft in Zwickau vom Band.
1985 Weltweit erster Kraftfahrzeugbetrieb des Common Rail-Systems (Diesel-DirektEinspritzung) auf der Straße (die 1971 begonnene Entwicklung wurde 1987 mangels technischer Serienrealisierbarkeit abgebrochen)
31 .08.1988 Beginn der Serienfertigung von VW-Viertaktmotoren im Barkas-Motorenwerk Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), die anfangs in Trabant- und Wartburgmodelle eingebaut und später nach Wolfsburg geliefert werden für Golf- und Polomodelle
Mai 1990 Beginn der Serienproduktion des Trabant 1.1 (mit Viertaktmotor)
26.09.1990 Bundeskanzler Helmut Kohl und Carl H. Hahn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, legen den Grundstein für das neue Volkswagenwerk in Mosel (heute Zwickau).
30. Apr 1991 Der 3.690.099 und damit letzte Trabant (Kombi 1.1 Universal) rollt in Zwickau vom Band.
seit 1991 Volkswagen Sachsen GmbH
Feb 1991 Der erste Golf und der 5000ste Polo verlassen das Montageband des VW Werkes in Mosel.
ab 1992 Produktion der Typen Polo, Golf II und Golf III im VW Werk in Mosel
1996 Beginn der Passat-Produktion im Werk Mosel der Volkswagen Sachsen GmbH
8.12.1998 Die Volkswagen Sachsen GmbH erhält den Deutschen Logistik-Preis.
2001 Beginn der Karosserieproduktion für den "Phaeton" im Werk Zwickau/ Mosel der Volkswagen Sachsen GmbH
2003 Beginn der Karosserieproduktion für Bentley im Werk Zwickau/ Mosel der Volkswagen Sachsen GmbH
17.04.2003 Fertigung des 6 millionsten Motors im Werk Chemnitz der Volkswagen Sachsen GmbH
Die Zeittafel wurde von dem Organisationsbüro „100 Jahre Automobilbau“ der Vereinigung Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau erstellt. Siehe auch 100 Jahre Auto

Horchlimousine aus dem Jahr 1929, zwei Jahre vor der Fusion zur Auto Union.

Fachsimpelei unter Besuchern im August Horch Museum Zwickau.

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