Glenn Miller Orchester by Wil Salden mit „Swing, Brother, Swing“"



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Moonlight Serenaders, mit Wil Salden, links, Hansjörg Fink, Wiebe Schuurmans und Sängerin Mariske Hekkenberg. Foto: Theo Stiegler Foto: Stiegler

„The World Famous Glenn Miller Orchestra“ versetzt die Neue Welt in berauschende Schwingungen


Von „Moonlight Serenade“ bis “When the Saints Go Marching In“


Zwickau, am 27. September 2006. Für die Freunde des Swing ist der jährliche Konzerttermin im Herbst ein Muss. Am vergangenen Montag versetzte das „The World Famous Glenn Miller Orchestra“ wieder einmal die Neue Welt in die berauschenden Schwingungen, die seit den dreißiger Jahren , seit den Zeiten von „Satchmo“, Glenn Miller, Duke Elington und Ella Fitzgerald eine nie versiegende Fanschar begeistern. „Swing, Brother, Swing“ hatte Louis Amstrong Ende der zwanziger Jahre auf einer Platte einem seiner Musiker zugerufen und damit verlieh er einem Stil den Namen. Das Glenn Miller Orchestra hat die Tour 2006/2007 unter diesen Titel gestellt. Bandleader Will Salden: „Wir entführen unser Publikum auf eine Zeitreise in die Ära des Jazz, Swing und Entertainments“. Weggefährten von Glenn Miller bestimmen das Arrangement der diesjährigen Tour.
An Entertainer, Sänger und Sängerinnen – Nat King Cole, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Dean Martin, Les Brown und Doris Day, Harry James, Count Basie – .erinnern die zahlreichen Lieder und Songs: Das kam gut an bei den Zwickauer Publikum, das sich zunehmend vom Sound des Orchesters einfangen mitreißen ließ, jede Menge Beifall für die zahlreichen Soli und für die . Mit den ersten Takten der „Moonlight Serenade“ auch Millers Erkennungsmelodie tauchte die Neue Welt wieder in die ewig junge und doch nicht sentimentale Musik des Amerikas der dreißiger und vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein.
“Meet the Giants of Jazz, Swing and Entertainment” trifft auf solche Melodien wie Moonlight Serenade, Rainbow Rhapsody, I Know Why, It’s Always You, I Get A Kick Out Of You, One O’Clock Jump, Juke Box Saturday Night und gipfelt im „Something old – Something new – Something blue“- Medleys vor der Pause.
Georg Gershwins “Rhapsody In Blue” eröffnet den Reigen nach der Pause und greift mit dem jauchzenden Posaunensolo bis auf die innersten Gefühle durch.
„Over There“, „That’s Amore“, „Sentimental Journey“, „All The Cats Join In“, „The Saint Louis Blues March“ erreicht mit „Don’t Sit Under“ einen vorläufigen Höhepunkt. Das gibt auch der blendend aufgelegten Sängerin Mariske Hekkenberg Gelegenheit ihr Temperament zu entfalten. Schließlich gipfelt der Gesang in der Formation der Moonlight Serenaders, die mit Wil Salden an der Spitze, Hansjörg Fink, Wiebe Schuurmans und Sängerin Mariske Hekkenberg eine glückliche Besetzung gefunden haben. Der typische Sound des Glenn Miller Orchestras beruht auf zwei Altsaxophonen, zwei Tenorsaxophonen und einer Klarinette. „Dem Gerücht nach soll der Miller-Sound per Zufall entstanden sein. Während eines Auftritts soll sich der erste Trompeter an der Lippe verletzt haben , so dass die Klarinette die Trompetenstimme übernehmen musste – der Miller-Sound war geboren“, erzählt Wil Salden, und: „ Bei uns spielt – wie bei Glenn Miller – die Klarinette die erste Stimme und wird eine Oktave tiefer vom zweiten Tenorsaxophon begleitet.
Natürlich wird auch dem Auge etwas geboten: Ob das Schlagzeugsolo von Klaas Balijon oder die Auftritte der Solisten, die reihenweise an den vorderen Bühnenrand treten, alles wird mit Witz zelebriert und bindet die gesamte Bigband humorvoll mit ein. Mit Satchmos "When the Saints Go Marching In" als Zugabe verabschiedete sich das Glenn Miller Orchestra für dieses Jahr, nicht ohne dass Will Salden verkündete: “Wir kommen wieder nach Zwickau.“ Am 2. November 2007 wird das beliebte Orchester wieder vom WochenSpiegel in der Neuen Welt präsentiert.
Theo Stiegler

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Theo Stiegler

Glenn Miller Orchester-Urgestein: Wiebe Schuurmans.

Schlagzeugsolo von Klaas Balijon .

Dr. Theo Stiegler, freier Journalist für Text und Foto
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