Rezensionen aus der Zwickauer Kulturszene


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Seit dem 13. Oktober 2000 auf dem Spielplan des Theaters Plauen Zwickau: Die West Side Story

Modernes Romeo und Juliaspiel artig vorgetragen

Nun ist es sicher für eine Sängerin und einen Sänger ein ordentliches Stück Arbeit, Texte in der Originalsprache zu singen, für das Publikum ist es in der Regel eine ordentliche Leistung, so zu tun, als ob man dies besonders schätzt. Für die Premiere des Erfolgsmusicals "West Side Story" könnte es am Ende das Ende von der Hoffnung auf den großen Erfolg sein, den man sich von dem Erfolgsstück erwartet. Sicher die Gesangsleistungen von Jutta Kögler als Gast in der Rolle der Maria, die Zwickauer kennen und schätzen sie aus der Zeit ihres festen Engagementes an ihrer Bühne und von Hardy Lang als Tony stehen außer Zweifel. Sie spielen und singen hinreißend für ihr Publikum. Da aber hat sich die Intendanz schon öfter geirrt, als sie großes Theater weltstädtisch bieten wollten, Ansprüche definierten, die vom Zwickauer Stammpublikum so nicht mitgetragen wurden. So sind sie halt die Westsachsen, für sie ist Theater in erster Linie Unterhaltung und erst dann kommt der Wunsch nach anspruchsvoller Kunst. Leonard Bernsteins Musik macht vieles wieder gut. Die Ohrwürmer des Musicals kommen artig und werden auch mit Szenenapplaus bedacht, vom Stuhl haben sie die Besucher nicht gerissen. Die erste gemeinsame Produktion der jetzt vereinigten Theater Plauen und Zwickau wird sich wacker halten, die Chance zum großen Durchbruch wird das Musical wohl nicht sein.
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