„Wegen Emil seine unanständ’ge Lust“ von Antonia Rothe-Lehmann am Zwickauer TIM

Ohrwürmer nonstop im Gewand einer Operettenstory

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Als Felix Meier, Raphael Wittmer, arbeitet der verarmte Adelige Emil von Stein in einem Berliner Etablissement als Eintänzer für einsame Damen. Derweil lässt ihn seine Tante, die den Jungen an die Tochter eines stinkreichen Kloschüsselfabrikanten verkuppeln will, suchen. Fotos: Peter Awtukowitsch.

„Wegen Emil seine unanständ’ge Lust“ von Antonia Rothe-Lehmann am Zwickauer TIM

Ohrwürmer nonstop im Gewand einer Operettenstory


ZWICKAU, am 31. Januar 2014 – Emil lebt inkognito: Als Felix Meier, Raphael Wittmer, arbeitet der verarmte Adelige Emil von Stein in einem Berliner Etablissement als Eintänzer für einsame Damen. Derweil lässt ihn seine Tante, die den Jungen an die Tochter eines stinkreichen Kloschüsselfabrikanten verkuppeln will, suchen.
Die Geschichten hat die Autorin Antonia Rothe-Liermann für das Theater Plauen-Zwickau aufgeschrieben. Vergangenen Freitag hatte das Revuestück“Wegen Emil seine unanstand’ge Lust“ Uraufführung im Zwickauer Theater in der Mühle, im TIM.



Natürlich hat die Geschichte auch einen eingebauten Witz. Die Mezzosopranistin Manja Illgen, die sonst wegen ihrer Körpergröße von über 190 Zentimetern bei der Rollenvergabe ein wenig gehandicapt ist, trifft in dem imaginären Etablissement auf den um die 150 Zentimeter großen Tenor Raphael Wittmer.











Die Tante, sie tritt nicht wirklich auf, hat nun ausgerechnet ihre Hausdame, Manja Illgen, die in Wirklichkeit nun keine andere als die reiche Tochter vom Fabrikanten Schnittenköttel, Jens Herrmann, ist, auf die Suche nach dem Flüchtigen geschickt. Gelegenheiten die Masse für hübsche Verwechselungsgeschichten. Zumal sich die beiden nur aus Kinderjahren kennen, und Felix von Paula nur ein dickes Bummelchen im Gedächtnis abgespeichert hat.
Das ist fast schon ein Operettenstoff. Allerdings braucht es in diesem Fall keinen Komponisten extra. Das Stück „Wegen Emil seine unanständ’ge Lust“ lebt von den Gassenhauern der Zwanziger Jahre von Theo Mackeben, Walter Kollo und vielen anderen bekannten Komponisten.
Mit „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“, „Du hast Glück bei den Frau’n, Bel Ami“ und „Jede Frau hat ein süßes Geheimnis“ bringen Manja Illgen und Raphael Wittmer ihr Publikum im intimen Theater der Zwickauer Bühnen auf Touren. Die Gassenhauer werden immer wieder von begeistertem Applaus unterbrochen. Da das TIM auch mit Gastronomie aufwartet, haben die Besucher einen äußerst vergnüglichen Abend vor sich.
Natürlich hat die Geschichte auch einen eingebauten Witz. Die Mezzosopranistin Manja Illgen, die sonst wegen ihrer Körpergröße von über 190 Zentimetern bei der Rollenvergabe ein wenig gehandicapt ist, trifft in dem imaginären Etablissement auf den um die 150 Zentimeter großen Tenor Raphael Wittmer, der auf den Stuhl steigen muss, um seiner neuen Flamme in die Augen sehen zu können.
Die Show bietet eine schöne Gelegenheit die charmante und talentierte Manja Illgen mal in voller Fahrt und über zwei Stunden als Sängerin und Mimin zu erleben. Das ist den Besuchern einen extra langen Beifall wert.
Der körperliche Unterschied der beiden Darsteller kriegt natürlich dann einen schön-witzigen Effekt, wenn das Paar singt und tanzt: „Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein.“
Da allerdings sind dann schon alle Weichen aufs Happyend gestellt. Langer Beifall nach zwei vergnüglichen Stunden belohnt das Ensemble, zu denen noch der Klavierspieler Matthias Spindler und Jens Hermann als Fabrikant Schnittenköttel zählen.
Theo Stiegler
Karten: 0375 274114647

Ticket-Service theater zwickau, Gewandhaus, Telefon 0375 274114647, 08056 Zwickau oder Tourist-Information, Hauptstraße 6, 08056 Zwickau, Telefon 0375 19433. zur Stadthalle oder zum Theaterservice

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