Das Theater Plauen-Zwickau spielt im Zwickauer Gewandhaus die Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller

Verwirrspiel um einen abwesenden Kurfürsten mit Habbyend


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Julia Ebert als Christel von der Post Fotos: theater

Das Theater Plauen-Zwickau spielt im Zwickauer Gewandhaus die Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller

Verwirrspiel um einen abwesenden Kurfürsten mit Habbyend


ZWICKAU, am 8. Mai 2015 – „Schenkt man sich Rosen in Tirol, weißt Du, was das bedeuten soll? Man schenkt die Rosen nicht allein, man gibt sich selber mit auch drein.“ Na so ein falscher Fuffziger. Der Tiroler Vogelhändler Adam, Marian Kalus, wollte eigentlich seine Christel von der Post, Julia Ebert, heiraten, und nun schenkt er einen üppigen Strauß roter Rosen an die hübsche Marie, Bianca Koch, die als inkognito reisende Kurfürstin auf den Spuren ihres untreuen Gatten unterwegs ist.
Kalus ist eben ein fescher Jung, und die Kurfürstin ist echt beeindruckt von dem flotten Sänger. Auch dem Publikum gefällt’s total.
Das Theater Plauen-Zwickau spielt im Zwickauer Gewandhaus die Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller.
Julia Ebert ist ein resolutes Persönchen mit großer Stimme, und ihr Auftritt mit der „Ich bin die Christel von der Post“ bringt der hübschen Sopranistin viel Beifall auf offener Szene. Es könnte ja alles so schön sein, aber ihr Adam ist ein armer Hund. Eine ordentliche Anstellung bei einem Fürsten könnte da Abhilfe schaffen. Die Gelegenheit scheint günstig. Der Kurfürst plant eine Jagd in dem Kaff. Leider haben die Bauern alle Wildschweine abgeschossen und selber verspeist.

„Schenkt man sich Rosen in Tirol, weißt Du, was das bedeuten soll? Man schenkt die Rosen nicht allein, man gibt sich selber mit auch drein.“ Na so ein falscher Fuffziger. Der Tiroler Vogelhändler Adam, Marian Kalus, wollte eigentlich seine Christel von der Post, Julia Ebert, heiraten, und nun schenkt er einen üppigen Strauß roter Rosen an die hübsche Marie, Bianca Koch, die als inkognito reisende Kurfürstin auf den Spuren ihres untreuen Gatten unterwegs ist.











Kalus ist eben ein fescher Jung, und die Kurfürstin ist echt beeindruckt von dem flotten Sänger. Auch dem Publikum gefällt’s total.
Baron Weps, Karsten Schröter, soll die Jagd und das Fest organisieren. In der Not soll dem Kurfürsten ein schwarz angemaltes Ferkel als Wildschwein und die Tochter vom Bürgermeisters, Manja Illgen, als Ehrenjungfer untergeschoben werden. Illgen trägt mit ihrer überragenden Länge und diesmal schriller Heulstimme zum Witz der Situation bei. Überhaupt, man achte auf die Nebenrollen. Unter den Professorenperücken versteckt sich Hinrich Horn. Aber mit „Ich bin der Prodekan ...“ rücken Horn und Marcus Sandmann leider nur kurz aber eindrucksvoll ins Rampenlicht.
Mit den reichlich fließenden Schmiergeldern aus der Dorfkasse soll der Neffe von Weps, Graf Stanislaus, John Pumphray, vor der Heirat mit der unattraktiven aber reichen Baronin Adelaide, Judith Schubert, gerettet werden. Leider sagt nun der Kurfürst seinen Jagdausflug ab.
Neffe Stanislaus beschließt, selbst den Kurfürsten zu spielen. Es wäre schade um das viele Schmiergeld, das inzwischen in die Taschen seines Onkels geflossen ist.
Unter der Stabführung von Kapellmeister Thomas Peuschel intoniert das Sinfonieorchester die schmissigen und zum Teil auch ein wenig schwülstigen Melodien von Carl Zeller. Da hilft gelegentlich ein kleiner Schmunzeleffekt, den Regisseur Wolfgang Dosch eingebaut hat. Phantastische Kulissen vom Bühnenbildner Toto lassen die Phantasie durch monströse Blumen und Riesenstrauße schweifen.
Immer wieder gibt es herzlichen Szenenapplaus und am Ende wird das Ensemble mit viel Beifall belohnt.
Theo Stiegler
Nächste Vorstellungen im Gewandhaus Zwickau:
25.05.2015 ¬ 18 Uhr
07.06.2015 ¬ 18 Uhr
Telefon [0375] 27 411.4647 / .4648

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