Rezensionen aus der Zwickauer Kulturszene


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Premiere Tosca: Tyrannenmord auf der Zwickauer Gewandhausbühne

Puccinioper stürmisch gefeiert
Zwickau (sti). Rudolf Kostas gibt eine überzeugende Rolle als Bösewicht: Die Rolle des Baron Scarpia in der Puccini-Oper "Tosca" ist dem Sänger auf den Leib geschneidert. Anfang Dezember 2000 hatte die als ausgereiftestes Werk dargestellte Oper von Giacomo Puccini im Zwickauer Gewandhaus Premiere. Scarpia als Polizeichef von Rom des Jahres 1800 ist die Inkarnation des korrupten Beamten. Kostas bringt das darstellerisch und gesanglich ans Publikum. Schön und beklemmend der Kontrast zu Floria Tosca der berühmten Sängerin in der aufgewühlten Stadt Rom, vor deren Toren der Erroberer Napoleon steht. Katrin Kapplusch hat die Emotionen auf ihrer Seite, wenn sie den Tyrannen am Ende des zweiten Aktes erdolcht. Scarpia nutzt gnadenlos sein Amt, um Toscas Geliebten, den Maler Mario Cavaradossi, aus dem Verkehr zu ziehen. Kai Konrad singt die Rolle des Malers, der den Cesare Angelotti, einem politischen Flüchtling, hilft. Für Scarpia der willkommene Anlass den Nebenbuhler foltern zu lassen, um gleichzeitig einen Weg zur Erpressung der Schönen zu finden. Offenbar schon mit dem Hintergrund der Möglichkeiten des Theaters in Plauen wurde das Bühnenbild einfach gestaltet. Eine rot ausgeleuchtete schiefe Ebene nimmt die einzelnen Bilder auf. Beeindruckend das Orchester unter der Stabführung von GMD Welisar Gentscheff.

Katrin Kapplusch in der Rolle der Tosca. Foto: Theater.

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