Rezensionen aus der Zwickauer Kulturszene


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Eine opulente Show bot das Ensemble des Theaters Plauen-Zwickau zum Theaterball

Galaprogramm des Theaters begeistert Publikum in der Neuen Welt

Maskenball mit erotischem Flair

Zwickau, 10. April 2005. Ein opulentes Fest der Sinne feierte am vergangenen Sonnabend der Theaterförderverein unter dem Motto „Alles maskiert“. Viele Theaterfreunde hatten die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und sich unter den Kostümen einer ausgelassenen venezianischen Karnevalsgesellschaft Anonymität bewahrt. Intendant Ingolf Huhn: „Das Spannende ist der Moment der Demaskierung, vielleicht kommt dann auch die eigene Frau zum Vorschein.“ Da hat er sicher auch an die Operette „Fledermaus“ von Johann Strauß gedacht. Da legte das Programm mit Maria Gessler noch einen frechen Gedanken darauf: „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“, fragt die galante Sängerin im Stile von Zarah Leander mit der Musik von Oscar Straus nach dem Motto „Eine Frau weiß, was sie will“. Flott ging’s durch das kurzweilige Abendprogramm im dezent erotischen Flair mit farbenprächtigen Kostümen und flotten Tanzeinlagen durch das Ballett des Theaters Plauen-Zwickau. Conférencier Huhn hatte ein feines Händchen in der Auswahl des Programms. Unterstützt durch eine farbenprächtige Ausstattung von Robert Schrag lief das Ensemble zur Hochform auf. Herausragend nicht nur durch körperliche Länge wirkt Sänger Michael Kunze auch durch humorvolles Engagement und Talent. Inga-Britt Andersson und Silke Richter begeisterten mit einem Repertoire von „Lili Marlen“ bis zu Melodien von Andrew Lloyd Webber, von Johann Strauß bis Richard Heuberger. "Moonlight, turn your face to the moonlight", lässt eine wundervolle Stimme von Inga-Britt Andersson voll zur Geltung kommen.

Ekkehard Otto, rechts, erhält die Stephan-Roth-Bürgermedaille aus den Händen von Oberbürgermeister Dietmar Vettermann.

Einen passenden Einstieg erfuhr der Abend durch die Auszeichnung von Ekkehard Otto, dem Oberbürgermeister Dietmar Vettermann die Stephan-Rot-Bürgermedaille der Stadt Zwickau überreichte. Passend vor allem dadurch: „Ekkehard Otto, 77, zählt zu den Persönlichkeiten, die in Zwickau fast jeder kennt. Bis Mitte der 80iger Jahre war sein Podium das Theater. Er war als Kammersänger, Robert-Schumann-Preisträger, Stadtrat oder ehrenamtlicher Kommunalpolitiker jederzeit in der Öffentlichkeit präsent.“ „Die Stephan-Roth-Bürgermedaille kann an Bürger der Stadt Zwickau verliehen werden, die sich durch besonders erfolgreiches langjähriges Wirken und Eintreten zum Wohle der Stadt oder ihrer Bürgerschaft hohe Verdienste erworben und hierfür den dauernden Dank und die besondere Anerkennung ihrer Mitbürger verdient haben“, heißt es in der Satzung. Auch beim Rahmen zum Galaprogramm wurde nicht gespart: Von 18 Uhr bis in die Nacht um 2 gab’s Musik zum Tanz. Im Foyer der „Neuen Welt“ spielten „Ines Paulke & Band“ im Sound der 70iger im Wechsel mit „Lars Vegas & the love gloves“ die im Country Blues brillierten. Die hiesige Schülerband „Instuctive“, 2003 als beste Schülerband Deutschlands ausgezeichnet und die Bigband „Klaus Fischer“ hielten den Saal im Schwung. Nicht ganz zufrieden zeigte sich Organisator Stephan von Randow: „Ein so tolles Programm und ein opulentes Buffet, da hätt’ ich die Neue Welt gern ausverkauft gesehen, statt anwesenden 400 wären mir da 500 Gäste lieber gewesen“. Intendant Ingolf Huhn: „Kommt alle zu uns ins Theater, damit helft Ihr uns am Besten die Kultur zu erhalten.“ Möglich wurde der Abend wieder durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren mit der Sparkasse Zwickau, der Energieversorgung, Huster Getränken und der Mauritius-Brauerei an der Spitze. Theo Stiegler

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