Rettung gefährdeter Ratsprotokolle aus drei Jahrhunderten kostete fast 100.000 Euro

- siehe auch Termine im Stadtarchiv - Termine in den Städtischen Museen - Die Zwickauer Ratsschulbibliothek - Bisher unbekannte Handschrift von Robert Schumann gefunden - - Historische Einblicke und Dokumentarfilm zum Hochwasser 1954 im Stadtarchiv - Stadtarchiv zeitweise für öffentlichen Publikumsverkehr geschlossen - ab 1. Juli 2014 wieder geöffent

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zweieinhalb Kilometer Regale bergen die Schätze der Zwickauer Geschichte

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 230 vom 25. Juni 2014
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Das Kulturamt informiert:
STADTARCHIV WIEDER GEÖFFNET

Seit 1. Juli 2014 kann das Stadtarchiv in der Lessingstraße nach über einjähriger Schließzeit wieder von der Öffentlichkeit genutzt werden. Die Einrichtung musste am 1. Juni 2013 aufgrund statischer Probleme geschlossen werden. Die Ursache für diesen gravierenden Schritt waren statische Probleme.

Um den Magazinbereich zu entlasten, wurden nun Teile des Archiv- und Bibliotheksgutes aus der Lessingstraße 1 ausgelagert. Mit dem Einbau einer Raumluftbefeuchtungsanlage in das bereits vom Stadtarchiv genutzte Objekt im Stadtteil Eckersbach wurde eine sachgerechte Unterbringung des Archivgutes möglich. Die Bau- und Planungskosten belaufen sich auf 60.500 Euro, die Umzugskosten auf 4.600 €. Zusätzliche Mietkosten entstehen für das Objekt keine.

Perspektivisch kann das Problem der Überlastung nur mit dem Umzug gelöst werden. Da die Bestände des Archivs und der Ratsschulbibliothek stetig wachsen, würden sie in einigen Jahren wieder zur Überlastung führen. Deshalb stellt die Auslagerung nur eine Zwischenlösung dar, bis für das Stadtarchiv ein neues Domizil gefunden wurde. Hierfür gibt es jedoch momentan keine verbindlichen Planungen.

Ab Dienstag, dem 1. Juli gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten (Dienstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr; zwischen 11.30 und 13 Uhr ist keine Kassenzeit)
Da durch die Auslagerung nicht mehr alle Bestände uneingeschränkt zugänglich sind, bitten die Mitarbeiter des Stadtarchivs die Besucher um vorherige Anmeldung und Terminvereinbarung (Tel.: 0375 834105 oder 834702, E-Mail: stadtarchiv@zwickau.de).


Rettung gefährdeter Ratsprotokolle aus drei Jahrhunderten kostete fast 100.000 Euro



Stadtarchiv von Zwickau will mehr in die Öffentlichkeit


ZWICKAU – Mai 2009 Die Stadt Zwickau musste tief in die Taschen greifen. Es galt ein wichtiges Stück Vergangenheit zu retten. Über 30 Bände der Stadtgeschichte waren in Gefahr, für immer im Nichts zu versinken. Fast 100.000 Euro hat die Restauration der Bände gekostet.
Im Zwickauer Stadtarchiv schlummern hunderte Meter Akten und Folianten auf den Regalen. Aber, so Angelika Winter, Mitarbeiterin des Archivs, sie sagt: „Ein Teil der Ratsprotokolle, in denen das wichtigste Geschehen zwischen 1510 und 1830 aufgeschrieben steht, waren in Gefahr, vom Tintenfraß vernichtet zu werden.“
Besonders die Jahre des Dreißigjährigen Krieges setzten dem Wissensschatz aus der Zwickauer Vergangenheit zu. Billiges Papier und minderwertige Tinte bewirkten, dass die Schriften verblassten. Das Papier begann sich aufzulösen.


Benny Dressel vom Stadtarchiv weiß: „Von den dreihundert Jahren Geschichte zwischen 1510 und 1830 haben wir den Zeitraum bis 1568 tiefgründig aufgearbeitet. Die anderen Jahrgänge sind gesichtet. Da wartet sicher noch manch interessante Geschichte auf ihre Entdeckung.“


Bei der Sichtung der Bände fiel der Schaden an einem Teil der Wissensschätze auf. Für die Rettung der gefährdeten Ratsprotokolle war es nötig, das Papier der Seiten mittendurch zu spalten. Zwischen die hauchdünnen Blatthälften wurde so genanntes Japanpapier geklebt und die Schrift auf den nun dreischichtigen Blättern, konnte nun aufwändig restauriert werden. Den fertigen Bänden sieht man das äußerlich kaum an. Die altdeutsche Schrift ist nun wieder gut lesbar, berichtet über die Besetzung Zwickaus durch die Truppen Wallensteins im Krieg, aber auch darüber, wie die Stadt durchsetzte, dass nur die Zwickauer das Bier für die Westsachsen brauen durften.
Die für den Laien fast unvorstellbare Prozedur des Papierspaltens sei sehr teuer, werde aber heute schon maschinell bewältigt, weiß Angelika Winter, die gern mehr Zwickauer an den Schätzen der Sammlung beteiligen möchte. Das Archiv wird deshalb in mehreren Ausstellungen dieses Jahr die interessantesten Bestände ausbreiten. So wird am 2. September in dem Museum in den Priesterhäusern das restaurierte Ratsprotokoll vorgestellt. Auch in den Priesterhäusern, als repräsentativen Ausstellungsort, wird zwischen den 27. September und dem November eine umfangreiche Ausstellung des Archivs über den bekannten Zwickauer Stadtchronisten Emil Herzog zu sehen sein.
Im Archiv finden Forscher aber auch interessierte Bürger auf fast zweieinhalb laufenden Kilometern Regalen Urkunden von der Gründungszeit der Stadt vor achthundert Jahren bis zum heutigen Tag, darunter sind ein großer Teil des handschriftlichen Nachlasses von Hans Sachs, Briefe von Georgius Agricola und Martin Luther.
Als besonders wertvoll sehen die Archivmitarbeiter beispielsweise das Stadtrechtsbuch von Zwickau aus dem Jahr 1348. Das wertvolle Buch zeigt anschaulich und in Farbe die damals geltenden Gesetze der Muldestadt und die Mittel zu ihrer Durchsetzung. Mit vielen Details sind dort auch die Strafen für Missetäter gegen Leib und Leben dargestellt. Die Illustrationen zeigen, wie verurteilte Mörder aufs Rad geflochten oder enthauptet wurden. Auch eine Abschrift des Sachsenspiegels, des ältesten Gesetzbuches Deutschlands, aus dem Jahr 1472 gehört zu den seltenen Schätzen des Archivs. Alles, was in Zwickau gedruckt wurde, Zeitungen, Bücher, Plakate und andere Erzeugnisse werden im Archiv aufbewahrt. Gern genutzt sind da Adressbücher aus zwei Jahrhunderten, sie bieten viel interessantes Wissen beispielsweise für Ahnenforscher der Zwickauer Bevölkerung. Wer sich einen guten Überblick über die Bestände des Archivs verschaffen möchte, dem sei das Buch „Schätze des Stadtarchivs Zwickau aus acht Jahrhunderten“, eine Publikation des Archivs aus dem Jahr 2008, empfohlen. Mit vielen Abbildungen werden darin die wesentlichen Exponate des Archivs vorgestellt.
Theo Stiegler

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 063 vom 24.02.2010
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Dem Verborgenen auf der Spur


DAS STADTARCHIV ZWICKAU INFORMIERT ZUM 5. TAG DER ARCHIVE




Am ersten Märzwochenende findet bundesweit zum fünften Mal der Tag der Archive statt, initiiert vom Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V.
Das Stadtarchiv Zwickau beteiligt sich zum zweiten Mal an dieser Aktion, die alle zwei Jahre durchgeführt wird.
Das Motto des diesjährigen Tages der Archive "Dem Verborgenen auf der Spur" und das Gedenken an den 200. Geburtstag des Komponisten Robert Schumann waren Anlass, in den Beständen des Stadtarchivs gezielt nach Zeugnissen des Lebens und Wirkens von Robert Schumann und seiner Familie sowie zur Pflege des Schumann-Erbes in Zwickau zu suchen. Im Ergebnis können zahlreiche bisher weniger bekannte Dokumente der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Die "Schumanniana des Stadtarchivs" sind am Samstag, dem 6. März 2010 ab 10 Uhr, am Sitz des Archivs, Lessingstraße 1, zu besichtigen. Bei einem Vortrag mit anschließender Führung werden ausgewählte Archivalien zu dieser Thematik vorgestellt. Dazu gehören unter anderem der Kaufvertrag zwischen dem Vater Roberts, August Schumann, und Johanne Sidonie Weise über das Haus Nr. 550 in der Amtsgasse, das Jugendhaus Robert Schumanns, und das Testament von August Schumann aus dem Jahr 1826, in dem er seinen Sohn mit der Finanzierung eines dreijährigen Studiums und einem Wiener Flügel bedachte.
Außerdem sind Unterlagen zur Errichtung eines Schumann-Denkmals in Zwickau zu sehen, dessen Weihe am 8. Juni 1901 erfolgte, sowie Dokumente zur Einrichtung eines Robert-Schumann-Museums und vieles andere mehr. Bei Magazinführungen können die Besucher weitere Schätze des Stadtarchivs besichtigen, vor allem auch solche, die eines besonderen konservatorischen Schutzes bedürfen und deshalb nur selten in der Öffentlichkeit gezeigt werden.
Der Tag der Archive dient nicht nur dazu, wertvolle Archivalien zu präsentieren, gleichzeitig soll darauf aufmerksam gemacht werden, welche Bedeutung dem Schutz und der Bewahrung des schriftlichen Kulturgutes zukommt.
Bereits der umsichtige und seiner kulturhistorischen Bedeutung angemessene Umgang mit dem Archivgut eines Gemeinwesens, einer Kommune oder einer Institution kann das Risiko für den Verlust von Kulturgut erheblich mindern. Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen kommt in diesem Zusammenhang eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu, angefangen von den räumlichen und klimatischen Bedingungen bis zu Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen. Mit der Restaurierung von 33 Ratsprotokollbänden des 17. und 18. Jahrhunderts im vergangenen Jahr konnte das Zwickauer Stadtarchiv einen wichtigen Teilerfolg auf diesem Weg erzielen. (gekürzt nach der Originalpressemeldung aus dem Ratsarchiv sti)

Kontakt:
Dr. Angelika Winter, Stadtarchiv Zwickau
Telefon: 0375 834712
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 062 vom 24. Februar 2012
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Das Kulturamt informiert:

HOCHWASSER UND ANDERE KATASTROPHEN - 6TER TAG DER ARCHIVE 2012
Historische Einblicke und Dokumentarfilm zum Hochwasser 1954 im Stadtarchiv



Am Samstag, 3. März finden zum Tag der Archive 2012 bundesweit eine Reihe Veranstaltungen statt. Das übergreifende Thema in diesem Jahr lautet „Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen“.
Auch das Stadtarchiv Zwickau, Lessingstraße 1 beteiligt sich wieder daran. In der Zeit von 10 bis 15 Uhr erwartet den interessierten Besucher neben einer Ausstellung und Magazinführungen auch ein Vortrag über Hochwasserkatastrophen in der Zwickauer Stadtgeschichte und die Vorführung des im Juli 1954 während des Muldehochwassers entstandenen historischen Dokumentarfilms „Solidarität der Tat“.
Ausstellung, Vortrag und Film zeigen, dass Wasserfluten in der Zwickauer Geschichte häufiger waren als Stadtbrände und welche schwerwiegenden Folgen sie für die Stadt und ihre Bewohner hatten. Die Ausstellung gibt Einblicke in historische Presseberichte, Akten, Fotos Erinnerungsberichte sowie zahlreiche andere Dokumente. Aufzeichnungen in den Chroniken belegen, dass bereits im Jahre 1316 zwei große Wasserfluten Schäden an Mühlen, Brücken, Rechen und Flößholz verursachten. Fast jährlich hatte Zwickau mit Muldenhochwassern zu kämpfen. Im 19. Jahrhundert folgten weitere Hochwasserkatastrophen, u. a. in den Jahren 1858, 1897 und 1899. Die schlimmsten Hochwasser suchten die Muldestädter im Sommer 1954 und zur Jahrhundertflut 2002 heim.

Im Anschluss an den Vortrag werden Magazinführungen angeboten, bei denen sich die Besucher mit weiteren Facetten der Stadtgeschichte vertraut machen können. Sie erhalten Einblicke in die umfangreichen Bestände des Stadtarchivs, die bis ins Mittelalter zurückreichen. Zudem lernen sie die Arbeit der Archivare kennen, deren Anliegen die Sicherung und Bewahrung des archivarischen Erbes als Kulturgut für die Erforschung der Vergangenheit und für das Verständnis der Gegenwart ist.


Der TAG DER ARCHIVE – initiiert vom Verband der Archivare – wird seit 2001 bundesweit begangen. Seit 2006 beteiligt sich das Stadtarchiv Zwickau an diesem Aktionstag, der alle zwei Jahre am ersten Wochenende im März stattfindet. Anliegen der Initiatoren ist es, die Öffentlichkeit stärker für die Belange der Archive zu sensibilisieren und deren gesellschaftliche Akzeptanz zu fördern. Die Archive als Stätten der Kultur und Wissenschaft verfolgen das Ziel, die Sicherung und Bewahrung des archivarischen Erbes als Kulturgut für die Erforschung der Vergangenheit und für das Verständnis der Gegenwart als ihre gesamtstaatliche Aufgabe und Verpflichtung im öffentlichen Bewusstsein stärker zu verankern. Archive aller Fachsparten präsentieren sich mit vielfältigen Programmen, Führungen, Ausstellungen und Aktionen, so auch das Zwickauer Stadtarchiv.


Programm

10.00 bis 11.30 Uhr
Ausstellung zu Hochwasserkatastrophen in der Geschichte Zwickaus,
Vortrag von Dr. Angelika Winter und Vorführung des 1954 entstandnen Dokumentarfilms
„Solidarität der Tat“ über das Hochwasser vom 10. Juli 1954,
Lessingstraße 1, Kunstsammlungen, Ausstellungsraum im 1. OG

ab 12.00 Uhr
Magazinführungen im Stadtarchiv
Führungszeiten: 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr
Lessingstraße 1, Stadtarchiv

Alle Interessierten, die im Archiv verwahrte Schätze erkunden und Geschichte hautnah erleben möchten, sind recht herzlich eingeladen.

Weitere Informationen:www.tagderarchive.de, www.zwickau.de

Ansprechpartner:
Silva Teichert, Leiterin Stadtarchiv, Tel. 0375 83 4700
Dr. Angelika Winter, Kulturamt/SB Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0375 83 4121
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 202 vom 29. Mai 2013
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Das Kulturamt informiert:
STADTARCHIV WIRD FÜR ÖFFENTLICHE NUTZUNG GESCHLOSSEN
Anfragen und Besuch der Außenstelle im Verwaltungszentrum weiterhin möglich
Das Stadtarchiv in der Lessingstraße muss für die öffentliche Nutzung ab 1. Juni geschlossen werden. Die Ursache für diesen gravierenden Schritt sind statische Probleme. Interessenten können jedoch weiterhin schriftliche Anfragen stellen. Geöffnet bleiben zudem die Teilbereiche, die im Verwaltungszentrum angesiedelt sind.
Der historische Bestand des Zwickauer Stadtarchives befindet sich seit 1921 im Gebäude des damaligen König-Albert-Museums (heute: Kunstsammlungen). Obwohl das Haus in der Lessingstraße 1 ursprünglich nur für die musealen Sammlungen und die Ratsschulbibliothek gedacht war, mussten aus Platzgründen zu Beginn der 1920er Jahre die Archivbestände aus dem Rathaus in ein anderes Haus umgelagert werden. Die inhaltliche Verbindung zu den Beständen der Ratsschulbibliothek legte damals den Gedanken einer räumlichen Zusammenführung mit dieser nahe.
Seit dieser Zeit sind allerdings die Bestände von beiden Einrichtungen deutlich gewachsen und haben seit einigen Jahren zur allmählichen Überlastung der Raumkapazität geführt. Bereits seit Jahren wurde daher befürchtet, dass die statischen Bedingungen dem Gewicht auf Dauer nicht gewachsen sein könnten. Diese Sorgen wurden nun von zwei unabhängigen Gutachtern, die von der Stadtverwaltung beauftragt waren, bestätigt. Da in Teilbereichen von einer bis zu 60%igen Überlastung ausgegangen werden muss, ist in den oberen Etagen des Archivmagazins nur noch eine sehr eingeschränkte Begehbarkeit gegeben, so dass Publikumsverkehr nicht mehr zugelassen werden kann.
Das Kulturamt geht davon aus, dass das Problem perspektivisch nur mit einem Umzug des Stadtarchivs gelöst werden kann. Ob ein neues Gebäude errichtet oder ein geeignetes Objekt genutzt bzw. gemietet wird, steht nicht fest. In der mittelfristigen Finanzplanung wurden vorsorglich gut 7 Millionen Euro für das Jahr 2016 eingestellt. Das Finanzdezernat will dem Stadtrat mit der Planung des Haushaltes 2014 vorschlagen, diesen Betrag schon ein Jahr eher einzuordnen.

Aus diesem Grund wird der historische Bestand des Stadtarchives im Westflügel der Kunstsammlungen für die öffentliche Nutzung ab 1. Juni und bis auf weiteres geschlossen. Schriftliche Anfragen sind weiterhin möglich. Außerdem sind die Teilbereiche Bauaktenarchiv, Verwaltungsarchiv sowie die Außenstelle des historischen Archives im Verwaltungszentrum (Personenstands- und Melderegister) weiterhin geöffnet.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 230 vom 25. Juni 2014
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Das Kulturamt informiert:
STADTARCHIV ÖFFNET WIEDER

Am 1. Juli 2014 kann das Stadtarchiv in der Lessingstraße nach über einjähriger Schließzeit wieder von der Öffentlichkeit genutzt werden. Die Einrichtung musste am 1. Juni 2013 aufgrund statischer Probleme geschlossen werden. Die Ursache für diesen gravierenden Schritt waren statische Probleme.

Um den Magazinbereich zu entlasten, wurden nun Teile des Archiv- und Bibliotheksgutes aus der Lessingstraße 1 ausgelagert. Mit dem Einbau einer Raumluftbefeuchtungsanlage in das bereits vom Stadtarchiv genutzte Objekt im Stadtteil Eckersbach wurde eine sachgerechte Unterbringung des Archivgutes möglich. Die Bau- und Planungskosten belaufen sich auf 60.500 Euro, die Umzugskosten auf 4.600 €. Zusätzliche Mietkosten entstehen für das Objekt keine.

Perspektivisch kann das Problem der Überlastung nur mit dem Umzug gelöst werden. Da die Bestände des Archivs und der Ratsschulbibliothek stetig wachsen, würden sie in einigen Jahren wieder zur Überlastung führen. Deshalb stellt die Auslagerung nur eine Zwischenlösung dar, bis für das Stadtarchiv ein neues Domizil gefunden wurde. Hierfür gibt es jedoch momentan keine verbindlichen Planungen.

Ab Dienstag, dem 1. Juli gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten (Dienstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr; zwischen 11.30 und 13 Uhr ist keine Kassenzeit)
Da durch die Auslagerung nicht mehr alle Bestände uneingeschränkt zugänglich sind, bitten die Mitarbeiter des Stadtarchivs die Besucher um vorherige Anmeldung und Terminvereinbarung (Tel.: 0375 834105 oder 834702, E-Mail: stadtarchiv@zwickau.de).


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