XVI. Internationaler Robert-Schumann-Wettbwerb für Klavier und Gesang 2012


Siehe auch Die Preisträger 2012 - Resümee 2012 - Das Preiträgerkonzert 2012 - Vor dem Wettbewerb 2012 - Termine zum XVI. Wettbewerb - Der Ablauf - Juroren 2012 - Teilnahmebedingungen - Preise - Wettbewerb - Organisation - Zahlen und Fakten - Preise im 15. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb 2008 für Klavier und Gesang
- Alle Preise 2008 auf einen Blick - Frühere Schumannpreise - Organisation und Ansprechpartner - Adressen - Ansprechpartner - Veranstaltungsorte - XV. Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang 2008

siehe auch Schumannchorwettbewerbe

Hier geht´s zurück zur HOMEPAGE

Der Gewinner des Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier Aljosa Jurinic mit dem Philharmonischen Orchester des Theaters Plauen-Zwickau unter der Stabführung von GMD Lutz de Veer im festlichen Saal des Zwickauer Konzert- und Ballhauses "Neue Welt". Foto: Stiegler

Medieninfo Nr. 191 der Stadt Zwickau vom 19. Juni 2012

Junge Teilnehmer Interpreten von höchstem Niveau – tolle Gastgeber


Der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb 2012 in Zwickau war ein Publikumsmagnet



Der XVI. Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau hatte neben den Preisträgern noch eine Reihe weiterer Sieger: das Publikum, andere Teilnehmer, die Veranstaltung selbst und damit auch Robert Schumann. Die elf Tage waren ein ganz außergewöhnliches Erlebnis für alle Beteiligten.

Die 16. Auflage des Schumann-Wettbewerbs hat zweifellos ihr Ziel erreicht. 134 Künstler aus 29 Ländern haben sich intensiv mit Werken des großen Romantikers befasst. Das waren mehr als bei den beiden vorherigen Auflagen und nicht nur bei den Preisträgern fiel auf, dass sich vergleichsweise junge Sänger und Pianisten der Herausforderung stellten – das Durchschnittsalter von 24 lag dreieinhalb Jahre niedriger als 2008. Bemerkenswert war ebenfalls, dass sich erstmals Künstler aus der Türkei und Ägypten beteiligten. Ein türkischer Sänger erreichte dabei die Endrunde und erhielt damit ein Diplom.

Die Teilnehmer ließen sich von der Geburtsstadt Schumanns und der Atmosphäre des Wettbewerbs inspirieren. Neben den Preisträgern blieben auch viele andere bis zum Schluss. Immer wieder wurde die starke Anteilnahme der Einheimischen und Gäste als angenehmes Markenzeichen Zwickaus gelobt. Umgekehrt zeigten sich die Zuhörer dankbar und begeistert von den Vorträgen der Künstler. Dies drückte sich auch beim Preisträgerkonzert aus, als das Publikum die jungen Sänger und Pianisten mit minutenlangem Applaus und Bravo-Rufen feierten wie schon lange nicht mehr. Es gibt allen Grund zu hoffen, dass neues Interesse an Schumann geweckt wurde, auf beiden Seiten, bis hin zu Faszination.

Ursprünglich waren zum XVI. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau 2012 43 Pianisten, 91 Sänger und Sängerinnen und 55 Klavierbegleiter gestartet. In die zweite Runde kamen 21 Pianisten, 28 Sänger und 24 Klavierbegleiter aus immerhin noch 19 Ländern. Im Finale trat nur bei den Sängern die Maximalzahl von sechs Teilnehmern gegeneinander an, bei den Sängerinnen und den Pianisten erreichten jeweils nur fünf Teilnehmer das Finale. Die Länderzahl blieb mit weiterhin elf Ländern gut verteilt.

Teilnehmer:
2. Runde: Finale
43 Pianisten 21 5
91 Sängerinnen und Sänger 28 5 Damen + 6 Herren
55 Klavierbegleiter 24 8
29 Länder 19 11

Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Wettbewerbs:

“Dass sich unter den Teilnehmern Interpreten von höchstem Niveau befanden, zeigt sich schon allein daran, dass erstmals seit 1996 wieder in allen drei Kategorien erste Preise vergeben wurden. Das in der ersten Runde starke quantitative Übergewicht der Sängerinnen kehrte sich in der zweiten Runde zu einem fast entsprechenden Übergewicht der Männerstimmen um, jedoch zeichnete sich sowohl bei den Sängern als auch den Sängerinnen ein klares, gleichrangiges Spitzenfeld ab.“
Erfreulich erscheint die Tatsache, dass das Durchschnittsalter der Preisträger sich erheblich gesenkt hat. Der jüngste Teilnehmer in der Kategorie Klavier, der 19-jährige Luca Buratto, landete auf dem 3. Platz und erhielt den Publikumspreis, die jüngste Teilnehmerin in der Kategorie Gesang, die 20-jährige Ägypterin Fatma Said, wurde zweite Preisträgerin.
War der erste Preis in der Kategorie Klavier bei den letzten drei Wettbewerben stets an japanische Pianistinnen gegangen, so erhielten in diesem Jahr Kandidaten aus Kroatien und Belgien die ersten Preise – zwei Länder, an die in der über 50-jährigen Geschichte des Wettbewerbs noch niemals Preise gegangen waren.
Juroren und Teilnehmer staunten über das hohe Interesse des Publikums schon in der ersten Runde. Im neuen Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums waren fast durchweg alle Plätze besetzt. Die Möglichkeiten zum Üben im Robert-Schumann-Konservatorium wurden rege genutzt; großen Anklang fanden aber auch die erstmals eingerichteten öffentlichen Probenräume im Rathaus und dem Robert-Schumann-Haus. Insgesamt verfolgten ca. 5000 Besucher die Veranstaltungen des Wettbewerbs. Beim erstmals verliehenen MDR Figaro Publikumspreis kürten die Besucher der Endrunden den Tenor Mauro Peter als Publikumsliebling im Fach Gesang.
Wettbewerbsteilnehmer lobten die Atmosphäre als für Wettbewerbe untypisch herzliche und entspannte; man fühlte sich eher auf Pilger- oder Urlaubsreise in der Robert-Schumann-Stadt. Das Abschlusskonzert wurde erstmals live von MDR Figaro übertragen und erreichte dadurch große Breitenwirkung.

PREISTRÄGER XVI. INTERNATIONALER-ROBERT-SCHUMANN-WETTBEWERB



KATEGORIE KLAVIER




1.Preis und Goldmedaille Aljosa Jurinic, Kroatien

2. Preis und Silbermedaille Florian Noack, Belgien

3. Preis und Bronzemedaille Luca Buratto, Italien

Diplom Uikyung Jung, Republik Korea
Andrey Telkov, Russland

KATEGORIE GESANG DAMEN


1. Preis und Goldmedaille Anna Lucia Richter, Deutschland
2. Preis und Silbermedaille Fatma Said, Ägypten
3. Preis und Bronzemedaille ex aequo
Simone Easthope, Australien
Annika Boos, Deutschland
Diplom Silke Gäng, Deutschland

KATEGORIE GESANG HERREN



1. Preis und Goldmedaille Mauro Peter, Schweiz
2. Preis und Silbermedaille ex aequo
Georg Gädker, Deutschland
Sebastian Wartig, Deutschland

3. Preis und Bronzemedaille nicht vergeben
Diplom Ilker Arcayürek, Türkei
Alec Avedissian, Bulgarien
Andreas Beinhauer, Deutschland


SONDERPREIS BESTE LIEDPIANISTIN



Melania Ines Kluge, Deutschland/Argentinien

MDR FIGARO Publikumspreis


Kategorie Klavier Luca Buratto, Italien
Kategorie Gesang Mauro Peter, Schweiz

PREISTRÄGERKONZERT XVI. INTERNATIONALER ROBERT SCHUMANN WETTBEWERB

zum Abschluss des Wettbewerbs am 17. Juni 2012 in Zwickaus „Neuer Welt“

Robert Schumann (1810—1856)
Ouvertüre E-dur Op. 52/1

Clara Schumann (1819—1896)
Er ist gekommen in Sturm und Regen

Simone Easthope, Australien, 3. Preisträgerin Gesang (ex aequo)
Jonathan Ware, Klavier

Robert Schumann
Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen op. 98/1

Annika Boos, Deutschland, 3. Preisträgerin Gesang (ex aequo)
Young-Ah Kirn, Klavier


Robert Schumann
Etude g-moII nach Caprice von Paganini op. 10/3

Luca Buratto, Italien, 3. Preisträger Klavier und MDR-Publikumspreis Klavier


Robert Schumann
Singet nicht in Trauertönen op. 98/7
Aufträge op. 77/5
Er ist‘s op. 79 /23

Fatma Said, Ägypten, 2. Preisträgerin Gesang
Claar ter Horst, Klavier

Robert Schumann
Du bist wie eine Blume op. 25/24
Der Contrabandiste op. 74/Anhang

Georg Gädker, Deutschland, 2. Preisträger Gesang (ex aequo)

Thomas Betz, Klavier(wegen Krankheit von Georg Gädger ausgefallen)



Robert Schumann
Intermezzo op. 39/2
Belsazar op. 57

Sebastian Wartig, Deutschland, 2. Preisträger Gesang (ex aequo)

Mi Na Park, Klavier


Robert Schumann

Variationen über ein Thema von Clara Wieck aus der Sonate f-molI op. 14

Florian Noack, Belgien, 2. Preisträger Klavier


Robert Schumann

Mit Myrthen und Rosen

Andreas Beinhauer, Bariton

Melania Ines Kluge, Deutschland/Argentinien, Klavier, Sonderpreis Liedbegleitung








Robert Schumann
In der Fremde
Intermezzo
Waldesgespräch
Die Stille
Mondnacht
Schöne Fremde
aus: Liederkreis nach Joseph Freiherr von Eichendorff op. 39










Anna Lucia Richter, Deutschland, 1. Preisträgerin Gesang

Christoph Schnackertz, Klavier












Robert Schumann
Das ist ein Flöten und Geigen
Hör‘ ich das Liedchen klingen
Ein Jüngling liebt ein Mädchen
Am leuchtenden Sommermorgen
Ich hab‘ im Traum geweinet
Allnächtlich im Traume
Aus alten Märchen klingt es
Die alten, bösen Lieder

aus: Dichterliebe op. 48



Mauro Peter, Schweiz, 1. Preisträger Gesang und MDR Figaro-Publikumspreis Gesang









So-Jin Michaela Kim, Klavier









Robert Schumann
Klavierkonzert op. 54
Allegro affetuoso
Intermezzo. Andantino grazioso —
Allegro vivace




Aljosa Jurinic, Kroatien, 1. Preisträger Klavier

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau
Ltg. GMD Lutz de Veer
Fotos: Theo Stiegler

XVI. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb vom 7. Bis 17. Juni 2012 in Zwickau

133 Teilnehmer aus allen Kontinenten wetteifern um Ehren und Preise im Gesang und Klavierspiel


ZWICKAU – Die Robert-Schumannstadt Zwickau schwelgt im Wettbewerbsfieber, mal nicht im Fußball, sondern in der Musik von Robert Schumann. Die weltweit besten jungen Pianisten und Sänger wetteifern im XVI. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb der Stadt Zwickau um Ehre, Medaillen und Preisgelder.


Oberbürgermeisterin Pia Findeiß und der Direktor des Robert-Schumann-Konservatorium Thomas Richter




„Erstmals“, so freut sich die Zwickauer Oberbürgermeisterin Pia Findeiß, „sind Teilnehmer aus allen Kontinenten in Zwickau angereist“. Die Stadtchefin lächelt und bringt ihre Freude über das internationale Flair, das Zwickau erfüllt, zum Ausdruck. Das hat sie besonders zur Eröffnung des Wettbewerbs am Donnerstag im Schumannhaus verspürt. „Das ist eine Atmosphäre zum Wohlfühlen, und besonders begeistert mich, wie viele junge Leute sich in den Veranstaltungen tummeln.“
Aus 28 Ländern nehmen 133 Teilnehmer an den Wettbewerben teil. Seit 1956 finden diese alle vier Jahre statt, und die für viele Teilnehmer sind sie der Ausgangspunkt für eine internationale Karriere. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die jungen Pianisten und Sänger. Hochkarätig besetzte Jurys garantieren Spitzenleistungen, so findet sich diese Mal unter den Juroren der langjährige Superstar für Liedgesang Peter Schreier.
Junge Japanerinnen, Koreaner mischen sich Aserbeidschanern und Chinesen sichtbar im Stadtbild. Ägypten, Australien, die USA und Norwegen finden sich genauso in der Länderliste wie Israel Uruguay. Den meisten Zuspruch findet Schumann traditionell in Japan, von dort allein sind 20 Teilnehmer nach Zwickau gereist. Deutschland stellt mit 47 Teilnehmern das stärkste Wettbewerberfeld.
Seit Freitag wetteifern nun die Pianisten in dem Festsaal der „Neuen Welt“ um die Plätze. Neu ist der Wettbewerbsort für die Gesangssolisten. Für 9,6 Millionen Euro hat die Stadt Zwickau das „Robert-Schumann-Konservatorium“ renovieren um und umbauen lassen, und am Freitag durfte die junge Griechin Maria Palaska den neu gebauten Konzertsaal mit dem Schumannlied „Mädchen Schwermut“ einweihen. Thomas Richter, der Direktor des Konservatoriums zeigt sich hellauf begeistert von der Sängerin und hat den Augenblick historisch gemacht: „Ich habe alles festgehalten: Foto und Autogramm belegen künftig den historischen Moment.“ Und: “Es war ein großes Geschenk, dass wir das Konservatorium in einem so schönen Zustand wieder bekommen haben. Da hat sich jeder Euro gelohnt.“

Thomas Synofzik


Auch der Vorsitzende des Wettbewerbs, der Chef des Schumannhauses in Zwickau, Thomas Synofzik zeigt sich begeistert: „Von der ersten Stunde an war der neue Konzertsaal im Konservatorium bis auf den letzten Platz besetzt.“ Synofzik sagt es, und schon ist der Schumannexperte wieder mit wehenden Rockschößen unterwegs. Er organisiert, spielt selbst in zahlreichen Programmpunkten Klavier, hält Vorträge über Leben und Werk von Robert Schumann und seinen Zeitgenossen.
Konzertbesucher Gottfried Heinemann: „Es ist überwältigend!“, fasst der Senior seine Eindrücke von den Veranstaltungen zusammen. Die Vorrunden für den Wettbewerb im Schumann-Konservatorium, Gesang, und in der Neuen Welt, Klavier, sind offen fürs Publikum, der Eintritt ist frei.
Traditionelle Höhepunkte der Schumannwettbewerbe sind das Eröffnungskonzert und das Konzert der Preisträger, das dieses Mal am Sonntag, den 17. Juni stattfindet.


Kammersänger Eckehardt Otto

Eckehardt Otto, pensionierter Opernsänger aus Zwickau, erinnert sich: Genau vor 40 Jahren durfte ich in Schumanns Oratorium „Das Paradies und die Peri“ singen. Genau dieses Werk wurde nun als Eröffnungskonzert zelebriert.
Mit ganz großer Besetzung erlebten die Besucher in der ausverkauften „Neuen Welt“ die Eröffnung. Sechs Gesangssolisten, drei Chöre und die Neue Elbland-Philharmonie boten unter Leitung von Mathias Jung Robert Schumanns musikalische Dichtung „Das Paradies und die Peri dar“. Unter den Gesangssolisten brillierten vor allen zwei erste Preisträger der Zwickauer Robert-Schumann-Wettbewerbe: die erste Preisträgerin des letzten Wettbewerbs Anne-Theresa Møller, geb. Albrecht und Henryk Böhm, erster Preisträger von 1996. Als Chöre sangen das Sächsische Vocalensemble, der Dresdner Motettenchor und die Männerstimmen des Dresdner Knabenchors. Stürmischer Beifall belohnte die Aufführenden am Ende des Konzerts.
Dutzende Ausstellungen, Konzerte und Vorträge umrahmen den Wettbewerb, der punktgenau um den 202. Geburtstag (8. Juni 1810) des Komponisten Robert Schumann stattfindet. Der Schwanenschloss-Kinderchor ließ 202 blaue Luftballons in den Himmel steigen und die Oberbürgermeisterin ließ vor den gespannten Augen und Ohren der Besucher auf dem Platz am Denkmal das Leben der Kinderjahre von Robert Schumann, der keine 20 Meter von dem heutigen Standplatz seine Kindheit verbrachte, wieder aufleben.
Als Preise erhalten die Erstplatzierten eine Goldmedaille und 7500 Euro. Weit mehr allerdings zählt das internationale Renommee für die Preisträger.
Theo Stiegler

Der Schwanenschloss-Kinderchor


------------------------------------------------
Stadtverwaltung Zwickau
Medieninfo Nr. 187 vom 14. Juni 2012
------------------------------------------------

Finalisten des Internationalen Schumann-Wettbewerbs stehen fest


Endrunde findet am 15. und 16. Juni statt

>
Die jüngsten Teilnehmer am Schumann-Wettbewerb haben die Juroren bisher überzeugt. Der 19-jährige Pianist Luca Buratto aus Italien und die 20-jährige Sängerin Fatma Said aus Ägypten stehen unter anderem in der Endrunde. Insgesamt ließ die Jury für Klavier fünf Teilnehmer für das Finale zu, eine Frau aus Korea sowie vier Männer aus Kroatien, Belgien, Russland und Italien. Die Jury für Gesang entschied sich für fünf Sängerinnen und sechs Sänger. Sechs Finalisten in dem Fach kommen aus Deutschland, je einer kommt aus der Schweiz, Bulgarien, Australien, der Türkei und Ägypten.

Die Endrunden werden am Freitag und am Sonnabend ausgetragen. Erstmals haben die Zuhörer die Gelegenheit, den Publikumsliebling zu wählen. Das Urteil über die Preisträger wird am späten Abend erwartet. Sie werden am Sonntag um 16 Uhr durch Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß im Robert-Schumann-Haus geehrt und gestalten um 19.30 Uhr das Preisträgerkonzert im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt". Bereits um 10 Uhr findet am gleichen Ort die öffentliche Generalprobe statt.

Für die Endrunde in der Kategorie Klavier sind zugelassen:

* Luca Buratto, Italien
* Uikyung Jung, Republik Korea
* Aljoša Jurini?, Kroatien
* Florian Noack, Belgien
* Andrey Telkov, Russland

Für die Endrunde in der Kategorie Gesang sind zugelassen:

* Ilker Arcayürek, Türkei
* Alec Avedissian, Bulgarien
* Andreas Beinhauer, Deutschland
* Annika Boos, Deutschland
* Simone Easthope, Australien
* Georg Gädker, Deutschland
* Silke Gäng, Deutschland
* Fatma Said, Ägypten
* Sebastian Wartig, Deutschland
* Mauro Peter, Schweiz
* Anna Lucia Richter, Deutschland



Ihre Ansprechpartner im Pressebüro:

0375 8318-01 Mathias Merz, Leiter Presse- und Oberbürgermeisterbüro
0375 8318-20 Heike Reinke, Öffentlichkeitsarbeit/Medienanfragen
0375 8318-17 Petra Schink, Redakteurin/Medienanfragen

Fax: 0375 831899, E-Mail: pressebuero@zwickau.de<;mailto:pressebuero@zwickau.de>;
------------------------------------------------
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 180 vom 11. Juni 2012
------------------------------------------------

21 PIANISTEN UND 28 SÄNGER KOMMEN BEIM INTERNATIONALEN SCHUMANN-WETTBEWERB WEITER

Zweite Auswahlrunde startet am morgigen Dienstag



Die Jury des XVI. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang hat ihre ersten Entscheidungen gefällt. Von den ursprünglich 43 gestarteten Pianisten haben 21 die zweite Auswahlrunde erreicht, von den 91 Gesangsteilnehmern sind es 28. Die zweite Auswahlrunde findet von Dienstag, 12. Juni, bis einschließlich Donnerstag, 14. Juni statt. Der Eintritt ist frei.

In der Kategorie Klavier nehmen fünf Musiker aus Russland, drei Japaner sowie jeweils zwei Pianisten aus der Republik Korea und Ungarn weiterhin an dem Wettbewerb teil. Die weiteren Teilnehmer stammen aus China, Italien, Dänemark, Kroatien, Deutschland, Polen, der Ukraine, Belgien und Spanien. Mit dem 21-jährigen Italiener Luca Buratto und dem 30 Jahre alten Ungarn István Lajkó blieben sowohl der jüngste als auch der älteste Teilnehmer in dieser Kategorie im Wettbewerb. Die Wertungsvorspiele der 12 Männer und 9 Frauen finden im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ täglich ab 11 Uhr statt.

Aus elf Ländern stammen die 19 Sänger und die 9 Sängerinnen, die in der Kategorie Gesang die zweite Auswahlrunde erreichten (Deutschland: 14; Schweiz: 3, Republik Korea: 2, Polen: 2; Türkei, Bulgarien, Australien, Österreich, USA, Ägypten, Ukraine). Sie stellen bis Donnerstag jeweils ab 14 Uhr im Robert Schumann Konservatorium ihr Können unter Beweis. Ihren Auftritt hat dann auch die jüngste Teilnehmerin dieser Kategorie, die am 27. Juni 1991 in Ägypten geborene Fatma Said.

Weitere Informationen, insbesondere die genauen Auftrittszeiten während der zweiten Runde, sind im Internet unter hier zu finden.

Für die 2. Auswahlrunde in der Kategorie Klavier sind zugelassen:
Andrey Telkov, Russland
Chao Xiong, China
Konstantin Zvyagin, Russland
Luca Buratto, Italien
Imre Dani, Ungarn
Peter Friis Johansson, Dänemark
Eriko Gomita, Japan
Asaki Ino, Japan
Uikyung Jung, Republik Korea
Aljoša Jurinic, Kroatien
Julia Kammerlander, Deutschland
Ai Kayukawa, Japan
Ruslan Kazakov, Russland
Julia Kociuban, Polen
István Lajkó, Ungarn
Sun Ho Lee, Republik Korea
Olga Monakh, Ukraine
Florian Noack, Belgien
Igor Parshin, Russland
Nadezda Pisareva, Russland
Marianna Prjevalskaya, Spanien

Für die 2. Auswahlrunde in der Kategorie Gesang sind zugelassen:


Siwoung Song, Republik Korea
Thomas Stimmel, Deutschland
Olena Tokar, Ukraine
Manuel Walser, Schweiz
Ilker Arcayürek, Türkei
Alec Avedissian, Bulgarien
Andreas Beinhauer, Deutschland
Annika Boos, Deutschland
Sae Joung Choi, Republik Korea
Simone Easthope, Australien
Georg Finger, Deutschland
Rafael Fingerlos, Österreich
Georg Gädker, Deutschland
Silke Gäng, Deutschland
Christian Georg, Deutschland
Benjamin Glaubitz, Deutschland
Fatma Said, Ägypten
Sebastian Wartig, Deutschland
Stanislaw Kierner, Polen
Raffaela Lintl, Deutschland
Jazimina MacNeil, USA
Nathalie Mittelbach, Schweiz
Julian Orlishausen, Deutschland
Niccoló Paudler, Deutschland
Mauro Peter, Schweiz
Anna Lucia Richter, Deutschland
Artur Rozek, Polen
Felix Rumpf, Deutschland
Mathias Merz Presse- und Oberbürgermeisterbüro Stadtverwaltung Zwickau _________________________________________________________________

Ihre Ansprechpartner im Pressebüro:

0375 8318-01 Mathias Merz, Leiter Presse- und Oberbürgermeisterbüro 0375 8318-20 Heike Reinke, Öffentlichkeitsarbeit/Medienanfragen 0375 8318-17 Petra Schink, Redakteurin/Medienanfragen
Fax: 0375 831899, E-Mail: pressebuero@zwickau.de


Medieninfo Nr. 167 der Stadt Zwickau vom 5. Juni 2012
ORTSTERMIN vor dem XVI. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb
für Klavier und Gesang in Zwickau vom 7. bis 17. Juni 2012:

Ein wunderbares Instrument mit lebendigem, charakteristischem Klang


Kulturbegeisterte Sponsoren machen es möglich:
Zwickau hat einen neuen Steinway-Flügel!
Junge Pianisten und Sänger, Juroren und Klavierbegleiter aus aller Welt, die am Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang teilnehmen wollen, dürften jetzt schon auf gepackten Koffern sitzen. Denn vom 7. bis 17. Juni lädt die Robert-Schumann-Stadt Zwickau zur 16. Auflage des renommierten Wettbewerbs ein. Am Mittwoch, dem 6. Juni ist Anreisetag und das Konzert- und Ballhaus Neue Welt ist die erste Anlaufstation für die Teilnehmer, die hier zunächst alles Organisatorische erledigen.
Am 7. Juni geht es mit der offiziellen Begrüßung und dem Eröffnungskonzert richtig los. Am 8. Juni gibt es die ersten Auswahlrunden in den Kategorien Klavier und Gesang und die Feier zu Robert-Schumanns 202. Geburtstag. Dieser wird auch zwei Tage lang mit dem Schumann Swing (8. und 9. Juni) an seinem Denkmal gefeiert. Doch schon vor Wettbewerbsbeginn war die Bühne der Neuen Welt schon Schauplatz eines für die Stadt Zwickau ebenfalls sehr bedeutsamen Highlights: Pünktlich zum Wettbewerb hieß es Vorhang auf für einen nagelneuen Konzertflügel D-274, wie ihn sich Kulturschaffende und freunde schon lange wünschten. Zu verdanken ist dies einem Beschluss des Finanzausschusses sowie dem Miteinander kulturbegeisterter Sponsoren und Spender, die insgesamt 115.000 Euro zum zeitgemäßen Instrument beisteuerten.

Thomas Synofzik darf als Erster den neuen Flügel vor der Öffentlichkeit anspielen



Einstimmiges Votum erfüllt
Herzenswunsch der Zwickauer


Für niveauvolle künstlerische Wettbewerbe ist die Geburtsstadt des Komponisten Robert Schumann bekannt, sei es der nach ihm benannte internationale Wettbewerb für Klavier und Gesang oder auch der Kleine Schumann Wettbewerb für junge Pianisten . Dabei erwarten Wettbewerbsteilnehmer aus dem In- und Ausland neben den notwendigen Rahmenbedingungen vor allem ein sehr gutes Instrumentarium, akustisch vorbildliche Räumlichkeiten sowie ausreichend hochwertige Probe- und Übungsräume. Letztere sind in Zwickau mit der Neuen Welt und dem dieser Tage fertiggestellten Robert-Schumann-Konservatorium hinreichend gegeben. Der Standard im pianistischen Bereich wird weltweit von der Firma Steinway & Sons geprägt. Auf über 95 Prozent aller großen Bühnen weltweit wird der Konzertflügel D-274 verwendet. Das bis vor kurzem verwendete Instrument in der Neuen Welt , erfüllt wegen seines Alters (Baujahr 1966) nur noch bedingt die Erfordernisse, die z. B. ein Internationaler Klavierwettbewerb mit sich bringt. Er steht im Wettbewerbsverlauf für öffentliche Proben und kleine Konzerte im Bürgersaal des Rathauses.
Glücklicherweise stieß der Ruf nach einer dringend notwendigen Neuanschaffung mit der man sich künftig auch die jeweils fälligen Ausleihgebühren von 5.000 Euro pro Wettbewerb ersparen kann, bei potentiellen Sponsoren und Spendern der Stadt nicht auf taube Ohren ebenso wenig wie bei den politischen Entscheidungsträgern. So ergab sich recht kurzfristig die realistische Chance, einen neuen Steinway-Flügel für die Stadt Zwickau zu erwerben. Der langgehegte Wunsch wurde im Finanzausschuss am 28. März 2012 per Eilvorlage auf den Weg gebracht. Es wurde beschlossen, einen Steinway & Son Flügel D-274 zum Preis von 129.590 Euro zu kaufen. Finanziert werden sollte dies aus den o.g. Einnahmen aus Spenden- und Sponsorengeldern sowie und durch städtische Eigenmittel von 14.590 Euro.

Ein nagelneuer D-Flügel ein begeisterter
Wettbewerbschef: Die Töne blühen schön auf


Der Beschluss zum Kauf eines neuen Instruments ist das Eine. Aber man muss dann auch eine glückliche Hand für die richtige Auswahl haben. Diese übernahm Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses und Vorsitzender des Schumann-Wettbewerbes gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Robert-Schumann-Gesellschaft Dr. Gerd Nauhaus und mit zwei Kolleginnen vom Robert-Schumann-Konservatorium: "Wir hatten sechs Flügel zur Auswahl - das war ganz erstaunlich, wie unterschiedlich solche baugleichen - und preisgleichen - Flügel ausfallen können. Zwei haben wir ziemlich schnell ausgeschieden, die waren im Klang einfach zu flach und hatten keine Tragfähigkeit. Dann gab's einen, der war zwar gut, um Mozart drauf zu spielen, sehr tragfähig, aber doch etwas nüchtern. Schließlich waren wir uns einig über ein Instrument, das einen tragfähigen, aber auch sehr charakteristischen und lebendigen Klang hat. Die Töne blühen schön auf. Thomas Synofzik war auch derjenige, der die musikalische Kostprobe bei der Präsentation des neuen Flügels gab, denn: Das Instrument wählt man bei Steinway in Hamburg natürlich in einem Verkaufsraum aus, das ist aber kein Vergleich dann zum eigentlichen Konzertsaal. Aber auch, als er dann in der Neuen Welt angeliefert wurde, und ich ihn erstmals ausprobieren konnte, klang's - zumindest für mich als Spieler - sehr, sehr schön, und ich denke, wir haben eine gute Wahl getroffen."
Hauptsponsoren zeigen regionales Engagement und großes Herz für musikalischen Nachwuchs
Die große Freude über das neue Instrument und die somit noch größere Vorfreude auf den bevorstehenden Wettbewerb sowie das Schumannfest teilten auch die Sponsorenvertreter: Die Musik Robert Schumanns gehört zu Zwickau wie das Automobil und Volkswagen unterstrich Gunter Sandmann, Unternehmenssprecher für Volkswagen Sachsen. Diese Verbindung auch in unserem regionalen Engagement herzustellen, ist für Volkswagen Sachsen Freude und Ansporn zugleich. Gemeinsam mit den Vertriebspartnern, den Autohäusern Huster und ASZ, unterstützen wir mit dem XVI. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb das bedeutendste Musikereignis des Jahres in Zwickau.
Wir wünschen allen Gästen und Teilnehmern des Wettbewerbes schöne Tage in Schumanns Geburtsstadt und danken den Organisatoren und Unterstützern für ihr besonderes Engagement.
Felix Angermann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Zwickau sprach zugleich auch für die Ostdeutsche Sparkassenstiftung: &Unser Schumannfest ist ein Ereignis, bei dem sich die Elite des musikalischen Nachwuchses trifft. Das gilt für unsere jungen Virtuosen wie für die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern gleichermaßen. Wir freuen uns auf viele Begegnungen in Zwickau und sind stolz auf diese Tradition. Unser Schumannfest ist aber auch ein Symbol für die Lebendigkeit unserer Stadt. Dabei denke ich auch an die vielen engagierten Menschen hinter den Kulissen: Ihr aktiver Beitrag ist ein Erfolgsfaktor. Gemeinsam haben wir es geschafft, dass unser XVI. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang als Treffpunkt in Westsachsen so viele treue Anhänger hat.
In diesem Sinne auch enviaM-Kommunalbetreuer Reginald Fuchs: enviaM unterstützt bereits seit vielen Jahren den musikalischen Nachwuchs. Er liegt uns besonders am Herzen. Aus diesem Grund freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr etwas zur Pflege des musikalischen Erbes Robert Schumanns im Rahmen des Wettbewerbs beitragen dürfen.
Weitere Sponsoren und Spender für den neuen Flügel:
Audi AG; Westsächsische Wohn- und Baugenossenschaft e.G. Zwickau;
Indikar-Individual Karosseriebau GmbH; Autohaus Lueg GmbH; Bauconzept Planungsgesellschaft mbH; G.U.B. Ingenieur AG; Ingenieurbüro Firmbach;
aTZ architektur-TRAGWERK; Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. hier geht´s nach oben

Medieninfo Nr. 176 der Stadt Zwickau vom 7. Juni 2012

Auftakt des 16. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs
für Klavier und Gesang vom 7. Bis 17. Juni 2012



133 talentierte junge Musiker aus 28 Ländern
treten in den musikalischen Wettstreit


Eröffnungskonzert „Das Paradies und die Peri“ mit großer Besetzung


Zwickau, am 7. Juni 2012 - Einen Tag vor den ersten Auswahlrunden in den Fächern Klavier und Gesang stehen nun auch die endgültigen Teilnehmerzahlen des XVI. Robert-Schumann-Wettbewerbs vom 7. bis 17. Juni 2012 fest: In Zwickau reisten 43 Teilnehmer im Fach Klavier, davon 25 Pianistinnen und 18 Pianisten, sowie 90 Teilnehmer im Fach Gesang, davon Sängerinnen und Sänger an. Insgesamt sind Teilnehmer aus 28 Ländern dabei, erstmals auch aus Ägypten, Aserbaidschan, Dänemark, der Türkei und Uruguay stammen. Neu ist außerdem, dass somit zum ersten Mal alle Kontinente vertreten sind.

Die Beteiligung an dem Wettbewerb in den Fächern Klavier und Gesang bewegt sich damit etwas über den Zahlen vergangener Wettbewerbe. So reisten zum 15. Wettbewerb im Jahr 2008 am Vorabend der ersten Prüfungen 110 Musiker an, davon 42 Pianisten und 68 Sänger. 2004 waren es 128 Teilnehmer, 50 im Fach Klavier und 78 im Fach Gesang.

Gestern und heute war Anreisetag in Zwickau. Junge Pianisten und Sänger aus aller Welt lenkten ihre ersten Schritte in das Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“. Dort wird heute Abend mit einer außergewöhnlich großbesetzten Aufführung von Robert Schumanns musikalischer Dichtung „Das Paradies und die Peri“ ein furioser Auftakt gegeben, bei der das Publikum erstmals auf Juroren, Teilnehmer und Klavierbegleiter des Wettbewerbs trifft.

Zum Eröffnungskonzert in Zwickau sind sechs Gesangssolisten, drei Chöre und die Neue Elbland-Philharmonie unter Leitung von Mathias Jung zu erleben. Zwei der Gesangssolisten dürften dem musikbegeisterten Zwickauer Publikum aus eigenem Erleben bekannt sein: Anne-Theresa Møller, trat bei letzten Wettbewerb 2008 noch unter ihrem Geburtsnamen Albrecht auf und war Gewinnerin des ersten Preises im Fach Gesang. Der Sänger Henryk Böhm ist erster Preisträger von 1996. ´
Bereits am Nachmittag hatten die Zwickauer Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß und der neue Wettbewerbsleiter Dr. Thomas Synofzik im Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 Juroren und Teilnehmer herzlich empfangen. In ihrer Begrüßung unterstrich die Oberbürgermeisterin, dass in Zwickau die Schumann-Pflege in sorgfältiger und vielgestaltiger Art und Weise erfolge und eben zuvorderst durch den Internationalen Wettbewerb für Klavier und Gesang: „Es war und ist einfach beeindruckend, wenn sich so viele junge Menschen aus aller Welt einfinden, um insbesondere die Werke des Komponisten zu interpretieren. Ganz gleich, welche Ergebnisse Sie in den kommenden Tagen erreichen werden, ein Gewinner steht heute schon fest: Robert Schumann!“


Fulminanter Start: Eröffnungskonzert
mit ungewöhnlich großer Besetzung


Wohl selten hat der Zwickauer Robert-Schumann-Wettbewerb ein so groß besetztes Eröffnungskonzert gehabt, wie es am 7. Juni 2012 im Jugendstilkonzertsaal Neue Welt zu erleben sein wird. Sechs Gesangssolisten, drei Chöre und die Neue Elbland-Philharmonie bieten unter Leitung von Mathias Jung Robert Schumanns musikalische Dichtung Das Paradies und die Peri dar.
Unter den Gesangssolisten finden sich zwei erste Preisträger der Zwickauer Robert-Schumann-Wettbewerbe: die erste Preisträgerin des letzten Wettbewerbs Anne-Theresa Møller, geb. Albrecht und Henryk Böhm, erster Preisträger von 1996. Beide sind mit dem Werk aus früheren Aufführungen gut vertraut; Anne-Theresa Møller wirkte sogar bei der Inszenierung des Theaters Mannheim mit. Die Titelrolle der Peri übernimmt die ebenfalls in Zwickau wohlbekannte Sopranistin Eva Kirchner. Außerdem sind zu hören Barbara Christina Steude, Max Ciolek und Albrecht Sack. Als Chöre singen das Sächsische Vocalensemble, der dresdner motettenchor und die Männerstimmen des Dresdner Knabenchors.
Schumann gelang mit seinem Werk Das Paradies und die Peri der weltweite Durchbruch kein anderes Werk wurde zu Lebzeiten so häufig international aufgeführt. Schon 1848 erklang es in New York, aber auch in Prag, Zürich, Dublin und an vielen anderen Orten. Schumann entlehnt den Stoff einem orientalischen Mythos. Die Peri ist ein gefallener Engel, der nur dann in den Himmel zurückkehren darf, wenn er des Himmels liebste Gabe findet. Den Exotismen der Handlung entsprechend, komponiert Schumann für eine große Orchesterbesetzung mit Piccoloflöte, Ophikleide, Triangel, Becken, Großer Trommel und Harfe.
Das großbesetzte Konzert wurde ermöglicht durch finanzielle Förderung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. Restkarten sind zum Preis von 19,50 Euro/16,50 Euro/13,50 Euro (ermäßigt 14,50 Euro/11,50 Euro) erhältlich bei der Tourist Information Zwickau, dem Konzert- und Ballhaus Neue Welt oder unter www.eventim.de. ;

Beschwingte Würdigung des großen Sohnes:


202. Geburtstag mit summer swing bei Schumann


Zum Geburtstag Robert Schumanns, der auf den zweiten Tag des 16. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs am 8. Juni fällt, lockt ein buntes musikalisches Open-Air-Programm auf den Zwickauer Hauptmarkt am Robert-Schumann-Denkmal.
Ab 17.30 Uhr spielen Musiker des Orchesters des Theaters Plauen Zwickau unter Leitung von Tobias Engeli Orchesterstücke von Wolfgang Amadeus Mozart (Sinfonie KV 207) und Georg Friedrich Händel ( Wassermusik ), sowie begleitet von Thomas Synofzik am Klavier Kammermusik von Robert Schumann. Uta Simone singt begleitet von Martin Bargel am Klavier Lieder von Robert Schumann. Ab 18.45 Uhr schließt sich ein Block mit Chorliedern aus drei Jahrhunderten mit dem Schwanenschloß Kinderchor Zwickau an. Um 19 Uhr folgen Geburtstagsgrüße für Robert Schumann mit Blumen und Luftballons und einer Ansprache der Zwickauer Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß. Ab 19.30 Uhr steht der Hauptmarkt dann ganz im Zeichen des alljährlichen summer swing bei Schumann . Zu hören sind die Grooveband des Robert Schumann Konservatoriums und Leitung von Jens Pflug und ab 21 Uhr als Highlight am Abend Salsa-Big Band LaBiba aus Hannover unter Leitung von Kurt Klose.
Am Samstag, dem 9. Juni, geht es ab 16 Uhr weiter mit Darbietungen der Steepwall Stompers, der Young People Big Band, der Querfurt Big Band und der Big Band des Robert Schumann Konservatoriums swing it . Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

AUSSTELLUNGS- UND MUSIKTIPP


Sonderausstellung zum Schumann-Fest:
Schumann und Luther ab 8. Juni 2012
Schumann und Luther , so lautet 2012 nicht nur das Motto des erstmals parallel zum Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb laufenden Schumann-Fests, sondern auch der Titel einer neuen Sonderausstellung, die am 8. Juni 2012 um 17 Uhr im Foyer des Robert-Schumann-Hauses eröffnet wird. Sie ist bis 9. September 2012 zu sehen.
Robert Schumann, dessen Großvater lutherischer Pfarrer in Thüringen war, besuchte 300 Jahre nach Martin Luthers Besuch in Zwickau die Tertia des Zwickauer Gymnasiums. Sein Vater August Schumann veröffentlichte in seinem Verlag Gebrüder Schumann eine Ausgabe der Schriften Martin Luthers sowie Portraitstiche von Reformatoren wie Luther oder Melanchthon. In der von Robert Schumann redigierten Neuen Zeitschrift für Musik ist Martin Luther immer wieder vertreten, sei es als Mottogeber, als Hauptfigur novellistischer Artikel oder in Handschriften-Beilagen. Schumann selber unternahm 1851 einen Versuch, ein Oratorium über Martin Luther zu komponieren; die Entwürfe des Oratoriums werden in der Sonderausstellung gezeigt. Schumanns letzte Komposition, vermutlich wenige Wochen vor seinem Tod in der Endenicher Heilanstalt niedergeschrieben, sind die Bearbeitungen zweier Choräle von Martin Luther, die im Original ausgestellt werden.
Der Eintritt zur Vernissage ist frei.
Während des Wettbewerbs vom 7. bis 17. Juni öffnet das Robert-Schumann-Haus zusätzlich auch montags seine Türen, an allen Wettbewerbstagen, auch an Samstagen und Sonntagen ist das Haus von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Brandneu: Schumanniana

Klaviermusik mit Akiko Nikami (Japan)


Unter dem Titel Schumanniana bietet eine soeben erschienene CD ein interessantes musikalisches Programm mit der japanischen Pianistin Akiko Nikami.
Akiko Nikami war 2008 beim XV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau zweite Preisträgerin in der Kategorie Klavier. 2010 und 2011 kam sie erneut zu Konzerten ins Robert-Schumann-Haus nach Zwickau. Ihr Klavierabend beim Schumann-Fest 2011 unter dem Motto Hommage à Schumann , der hier in einem Mitschnitt vorgelegt wird, bot ausschließlich Werke, die Robert und Clara Schumann gewidmet sind, so die Ballade g-Moll von Frédéric Chopin, die Schumann-Variationen op. 9 von Johannes Brahms und die Vier Skizzen op. 5 von BedYich Smetana. Die letzteren enthalten ein Stück unter dem Titel Freundliche Landschaft , den zuerst Schumann für eine seiner Waldszenen benutzte. Auch ein Werk von Schumann selbst ist enthalten: die großartige erste fis-Moll-Sonate, die er 1836 Clara Wieck widmete. Titelstück der CD ist eine hochinteressante, aber wenig bekannte Komposition des französischen Komponisten Vincent d Indy Schumanniana Trois Chants sans paroles op. 30.
Die am 20. Oktober 1979 in Fukuoka geborene Pianistin Akiko Nikami legt hiermit ihre erste CD vor. Sie ist zum Preis von nur 5,50 Euro ausschließlich im Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 erhältlich.
Aktuelle Infos zum Wettbewerb unter www.schumann-zwickau.de

GESAMTÜBERSICHT


WETTBEWERB UND SCHUMANN-FEST


7. bis 17. Juni 2012 hier geht´s nach oben

XVI. INTERNATIONALER ROBERT-SCHUMANN-WETTBEWERB


FÜR KLAVIER UND GESANG


DONNERSTAG, 7. JUNI
16 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer, Juroren und Gäste des XVI. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Eintritt frei
19.30 Uhr

ERÖFFNUNGSKONZERT: Robert Schumann, Das Paradies und die Peri



Konzert- und Ballhaus Neue Welt , Leipziger Straße 182
Eva Kirchner & Lydia Teuscher (Sopran), Anne-Theresa Møller (Mezzosopran), Max Ciolek (Tenor), Henryk Böhm (Bariton), Sächsisches Vokalensemble, Neue Elbland-Philharmonie, Ltg. Matthias Jung
Schumanns Gegenentwurf zum klassischen Oratorium, wie es im katholischen Italien im 17. Jahrhundert entstanden war, greift auf einen orientalischen Erlösungsmythos zurück: ein gefallener Engel (Peri) versucht, ins Paradies zurückzukehren. Unter den Solisten sind drei ehemalige Preisträger des Zwickauer Wettbewerbs.
Eintritts-Preise:
19,50 Euro/16,50 Euro/13,50 Euro (ermäßigt 14,50 Euro/11,50 Euro)
FREITAG, 8. JUNI
ab 17 Uhr

GEBURTSTAGSSTÄNDCHEN FÜR ROBERT SCHUMANN


mit dem Kammerensemble des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau
am Robert-Schumann-Denkmal auf dem Hauptmarkt
19 Uhr
Geburtstagsgrüße für Robert Schumann mit Ansprache der Oberbürgermeisterin
19.30 Uhr

Summer Swing bei Schumann Open Air, Auftakt für das Schumann-Fest 2012


FREITAG, 8. JUNI BIS MONTAG, 11. JUNI
täglich ab 11 Uhr
1. Auswahlrunde Kategorie Klavier
Konzert- und Ballhaus Neue Welt , Leipziger Straße 182
Eintritt frei
täglich ab 14 Uhr
1. Auswahlrunde Kategorie Gesang
Robert-Schumann-Konservatorium
Eintritt frei
SONNTAG, 10. JUNI
ab 20 Uhr (für ca. eine Stunde)

Konzert mit dem Mitglied der Klavier-Jury


Prof. Balázs Szokolay Pianist (Budapest/Graz)
Preisträger des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 1981.
Rathaus, Hauptmarkt 1, Bürgersaal
Eintritt frei
DIENSTAG, 12. JUNI BIS DONNERSTAG, 14. JUNI
täglich ab 11 Uhr
2. Auswahlrunde Kategorie Klavier
Konzert- und Ballhaus Neue Welt , Leipziger Straße 182
Eintritt frei
täglich ab 14 Uhr
2. Auswahlrunde Kategorie Gesang
Robert-Schumann-Konservatorium
Eintritt frei
FREITAG, 15. JUNI BIS SAMSTAG, 16. JUNI
täglich ab 14 Uhr
Endrunde Kategorie Gesang
Konzert- und Ballhaus Neue Welt , Leipziger Straße 182
Eintritt: 3 Euro (gültig für beide Tage)
täglich ab 19 Uhr

Endrunde Kategorie Klavier


Konzert- und Ballhaus Neue Welt , Leipziger Straße 182
Eintritt: 3 Euro (gültig für beide Tage)
Wichtiger Hinweis:
Die Eintrittskarte für die Endrunden berechtigt zur Abstimmung für den "MDR FIGARO - Publikumspreis".
SONNTAG, 17. JUNI
10 Uhr

Öffentliche Generalprobe zum Preisträgerkonzert


Konzert- und Ballhaus Neue Welt , Leipziger Straße 182
Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 5 Euro)
16 Uhr

Auszeichnung der Preisträger


Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Eintritt frei
19.30 Uhr

Preisträgerkonzert
mit dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau
(Träger des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau)


Dirigent: GMD Lutz de Veer
Konzert- und Ballhaus Neue Welt , Leipziger Straße 182
Eintritt: 25 Euro/20 Euro/16 Euro (ermäßigt 17 Euro/13 Euro)
MDR FIGARO überträgt das Konzert live.
Darüber hinaus wird das Zwickauer Publikum seine ganz persönlichen Lieblingskünstler im Fach Klavier und im Fach Gesang mit dem "MDR FIGARO - Publikumspreis" küren.
Vorverkauf für Eröffnungs- und Preisträgerkonzert
Tourist Information Zwickau

Hauptstraße 6, 08056 Zwickau
Telefon 0375 2713240
Fax 0375 2713249
E-Mail tourist@kultour-z.de
www.kultour-z.de
Konzert- und Ballhaus Neue Welt
Leipziger Straße 182, 08058 Zwickau
Telefon 0375 2713263
E-Mail neuewelt@kultour-z.de
www.kultour-z.de
oder auch im Internet unter: www.eventim.de (es fallen zusätzliche Gebühren an)
Vorverkauf für Endprüfungen und öffentliche Generalprobe ab April:
Robert-Schumann-Haus, Tourist-Information Zwickau, Konzert- und Ballhaus Neue Welt

INFORMATIONEN


Stadtverwaltung Zwickau
Kolpingstraße 8, 08058 Zwickau
Telefon 0375 834130
Fax 0375 834141
E-Mail kulturbuero@zwickau.de
Robert-Schumann-Haus
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau
Telefon 0375 81885116
Fax 0375 281101
E-Mail schumannhaus@zwickau.de
www.schumann-zwickau.de
Zimmerreservierung, Touristische
Angebote und Spezialangebote zum Wettbewerb
Tourist Information Zwickau (siehe oben)
oder unter www.zwickautourist.de
____________________________________________________________
7. JUNI BIS 8. JULI

SCHUMANN-FEST ZWICKAU 2012:
SCHUMANN UND LUTHER


FREITAG, 8. JUNI
17 Uhr
Eröffnung der Sonder-Ausstellung: Schumann und Luther
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Dreihundert Jahre, nachdem Martin Luther in Zwickau predigte, besuchte Robert Schumann die Tertia des Zwickauer Gymnasiums. Schumanns Vater war Sohn eines lutherischen Pfarrers. Im väterlichen Verlag Gebr. Schumann erschien 1823 eine Ausgabe von Schriften Martin Luthers. 1851 begann Schumann die Arbeit an einem Oratorium über Martin Luther, die unvollendeten Entwürfe dazu sind im Robert-Schumann-Haus Zwickau erhalten.
Die Ausstellung ist bis 9. September zu sehen.
19.30 Uhr

Summer Swing bei Schumann


Open Air, Auftakt für das Schumann-Fest 2012
MITTWOCH, 20. JUNI
19.30 Uhr
Valery Oistrach (Violine)/Orchestra Puellarum Pragensis, Ltg. Wolfgang Rögner
Bach: Doppelkonzert / Dvorak: Serenade / Vivaldi: Vier Jahreszeiten

Dom St. Marien
In dritter Generation setzt Valery die legendäre Geigertradition von Igor und David Oistrach fort. Sein Programm kombiniert ein Werk des 19. Jahrhunderts mit den berühmten Vier Jahreszeiten des roten Priesters Antonio Vivaldi und einem Violinkonzert des fest in lutherischer Tradition verwurzelten 5. Evange¬listen Johann Sebastian Bach.
22 Euro (VVK), 17 Euro ermäßigt, 27 Euro (Abendkasse)
Kartenvorverkauf: Telefon 0172 8010395
SONNTAG, 24. JUNI
17 Uhr

Martin Luther - Choräle auf sechs Saiten mit Reinhard Börner, Gitarre


Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Reinhard Börner entdeckt Martin Luther als Musiker und Lautenspieler wieder, indem er die von Luther komponierten Kirchenlieder zu effektvollen Solos auf der Akustikgitarre umarbeitet und mit Elementen aus Klassik, Folk und Jazz verbindet.
10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) Kartenvorverkauf: Robert-Schumann-Haus, Telefon 0375 81885116
DIENSTAG, 26. JUNI
16 Uhr

Kindernachmittag: Robert Schumann und Martin Luther


Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Eintritt frei, Voranmeldung Tel. 0375/81885116
FREITAG, 29. JUNI
19.30 Uhr

MDR MUSIKSOMMER IN ZWICKAU
MDR Sinfonieorchester, Ltg. Andrew Parrott


Dom St. Marien
Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Hebriden
Ralph Vaughan Williams: The Lark Ascending
Benjamin Britten: Sinfonietta
Edward Elgar: Introduction and Allegro op. 47
Joseph Haydn: Londoner Sinfonie Nr. 104
Der MDR-Musiksommer beginnt seine Reihe Lutherorte in Zwickau. Andrew Parrott ist bekannt als Dirigent des New York Collegium, der London Mozart Players und des 1973 von ihm gegründeten Londoner Taverner Consort, Choir and Players.
Kartenvorverkauf: MDR, Tel. 0341 141414
SAMSTAG, 30. JUNI
17 bis 24 Uhr

MUSEUMSNACHT


Robert-Schumann-Haus, Zwickauer Museen
Zur Museumsnacht der Zwickauer Museen bietet das Robert-Schumann-Haus unter dem Motto Musik im Museum halbstündige Konzerte auf den historischen Tasteninstrumenten mit Kompositionen Schumanns und seiner Freunde:
19.30 Uhr
Lothar Blum, Tenor/Thomas Synofzik, Wilhelm-Wieck-Flügel: Lieder von Robert Schumann und Norbert Burgmüller
20.30 Uhr
Thomas Synofzik, Bösendorfer-Flügel: Klaviermusik von Robert Schumann und Eduard Wilsing
21.30 Uhr
Lothar Blum, Tenor/Thomas Synofzik, Clara-Wieck-Flügel: Heine-Lieder von Robert Schumann und Johann Hoven
22.30 Uhr
Thomas Synofzik, Wilhelm-Wieck-Flügel: Klaviermusik von William Sterndale Bennett und Robert Schumann
SONNTAG, 1. JULI
17 Uhr

Musik der Reformationszeit


Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Ensemble Music for a While : Lothar Blum, Tenor/Dominik Schneider, Flöten/
Yamato Hasumi, Laute/Thomas Synofzik, Virginal, Orgel und Cembalo
Die Reformationszeit war eine Zeit der Streitschriften und Flugblätter die Zwickauer Ratsschulbibliothek besitzt viele solche Schätze. Vielfach greifen diese auf musikalische Vorlagen zurück. Das Programm präsentiert einige dieser Spottlieder und Parodien sowie weltliche und geistliche Musik der Luther-Zeit.
10 ¬ (erm. 7,50¬) Kartenvorverkauf: Robert-Schumann-Haus Tel. 0375/81885116
DIENSTAG, 3. JULI
18 Uhr

Von Bach bis Schumann


Konzert der Klavierklassen des Robert-Schumann-Konservatoriums
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Eintritt frei
DONNERSTAG, 5. JULI
19.30 Uhr

Jugendsinfonieorchester Robert-Schumann-Konservatorium


Konzert- und Ballhaus Neue Welt , Leipziger Straße 182
6 Euro (ermäßigt 4 Euro) Kartenvorverkauf: ab 6.6.2012 im Robert-Schumann-Konservatorium
FREITAG, 6. JULI
19.30 Uhr

Vortrag mit Musikbeispielen (Dr. Thomas Synofzik und Dr. Hrosvith Dahmen)


Lutherische Kirchenmusik in Sachsen vom 16. bis zum 19. Jh.
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Eintritt frei
SAMSTAG, 7. JULI BIS SONNTAG, 8. JULI

LANDESPOSAUNENFEST


Das große Bläserfest unter dem Motto echt stark hat sich die Stadt Zwickau, mit ihrem reizvollen Stadtkern und ihrer besonderen Bedeutung für die Reformation in Sachsen ausgewählt. Da in der Lutherdekade das Jahr 2012 der Kirchenmusik gewidmet ist, soll im Hinblick auf die musikalische Gestaltung Luther und die Lutherzeit besondere Beachtung finden.
SAMSTAG, 7. JULI
13 Uhr
Eröffnung auf dem Hauptmarkt 14.30 Uhr
9 Workshops
17.30 Uhr
Serenade
19.30 Uhr
5 Konzerte
SONNTAG, 8. JULI
9.30 Uhr
Musizieren auf Straßen und Plätzen 14 Uhr
Festgottesdienst Stadthalle
---------------------------------------------------------------------------------
hier geht's nach oben

STAND DER ANMELDUNGEN per 6. Juni 2012


AM 5. JUNI 2012

KATEGORIE KLAVIER

57 Anmeldungen aus 18 Ländern

33 weiblich
24 männlich

Armenien 1
Aserbaidschan 1
Belgien 1
Bulgarien 1
China 6
Dänemark 1
Deutschland 5
Italien 1
Japan 11
Kroatien 1
Norwegen 1
Polen 2
Republik Korea 9
Russland 10
Spanien 2
Türkei 1
Ukraine 1
Ungarn 2
Summe 57

KATEGORIE GESANG

105 Anmeldungen aus 26 Ländern


65 weiblich
40 männlich
Ägypten 2
Australien 1
Belgien 1
Brasilien 1
Bulgarien 1
Deutschland 42
Estland 1
Griechenland 2
Großbritannien 2
Israel 1
Italien 1
Japan 9
Niederlande 1
Österreich 3
Polen 4
Republik Korea 9
Rumänien 1
Russland 6
Schweiz 6
Spanien 2
Tschechische Republik 1
Türkei 1
Ukraine 1
Ungarn 1
Uruguay 1
USA 4

Summe 105
zuzüglich 61 Liedpianisten

GESAMTSTAND DER ANMELDUNGEN


am 5. Juni 2012
162 Anmeldungen
aus 32 Ländern
98 weiblich
64 männlich

Ägypten 2
Armenien 1
Aserbaidschan 1
Australien 1
Belgien 2
Brasilien 1
Bulgarien 2
China 6
Dänemark 1
Deutschland 47
Estland 1
Griechenland 2
Großbritannien 2
Israel 1
Italien 2
Japan 20
Kroatien 1
Niederlande 1
Norwegen 1
Österreich 3
Polen 6
Republik Korea 18
Rumänien 1
Russland 16
Schweiz 6
Spanien 4
Tschechische Republik 1
Türkei 2
Ukraine 2
Ungarn 3
Uruguay 1
USA 4

Gesamt 162 -----------------------------------------------------------

DIE JURY


KLAVIER
Prof. Jozef De Beenhouwer - Pianist und Musikwissenschaftler (Antwerpen)
Träger Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau 1993
Prof. Boris Bloch - Pianist (Düsseldorf)
Carsten Dürer - Redakteur PIANONews (Düsseldorf)
Prof. Konstanze Eickhorst - Pianistin (Lübeck)
Prof. Klaus Hellwig - Pianist (Berlin)
Prof. Yves Henry - Pianist (Paris)
Preisträger des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 1981
Prof. Hamish Milne - Pianist (London)
Prof. Balázs Szokolay - Pianist (Budapest/Graz)
Preisträger des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 1981
Prof. Elisso Virsaladze - Pianistin (Moskau/München)
Preisträgerin des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 1966
GESANG
Prof. Julia Hamari Kammersängerin (Stuttgart)
Prof. Edith Mathis - Kammersängerin (Wien)
Prof. Edda Moser Kammersängerin (Rheinbreitbach)
Prof. Thomas Moser Kammersänger (Wien)
Dr. Michael Oehme MDR-Redakteur (Leipzig)
Prof. Josef Protschka Sänger und Hochschulrektor i. R. (Köln)
Prof. Peter Schreier Kammersänger und Dirigent (Dresden)
Träger Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau 1969
Prof. Mitsuko Shirai - Sängerin (Karlsruhe)
Preisträgerin des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 1977 und
Trägerin Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau 1982

KURZBIOGRAFIEN DER JUROREN


KLAVIER
Jozef De Beenhouwer, Antwerpen
studierte an der Chapelle Reine Elisabeth in Brüssel, am Königlichen Konservatorium in Antwerpen und bei David Kimball in Florenz. Er konzertiert solistisch und mit Orchestern in den meisten europäischen Ländern, in den USA und in Süd-Korea, musiziert oft bei Liederabenden mit namhaften Sängern und ist Mitglied des Robert Schumann Trios. Zusammen mit den Wiener Philharmonikern spielte er die Uraufführungen der Konzertsätze von Robert (1839) und Clara Schumann (1847), produzierte mehrere Schallplatten und CDs und wurde für die erste komplette Einspielung von Clara Schumanns Klavierkompositionen 1993 mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau geehrt. Heute unterrichtet er als Professor am Königlichen Konservatorium in Antwerpen, ist künstlerischer Leiter der Brüsseler Mittagskonzerte und oft als Juror internationaler Klavierwettbewerbe gefragt.
Boris Bloch, Düsseldorf
stammt aus der Ukraine und studierte am Moskauer Konservatorium bei Dimitri Bashkirow. Er gewann 1. Preise bei Internationalen Wettbewerben in New York 1976, in Bozen 1978 und die Silbermedaille in Tel Aviv 1977. Schon 1969 war er Finalist beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Seine Konzerttätigkeit führte ihn durch ganz Europa und zur Zusammenarbeit mit vielen berühmten Orchestern. Auch als Dirigent hat sich Bloch einen Namen gemacht. Von Bloch existieren mehrere CD-Einspielungen darunter auch eine mit Klavierwerken Robert Schumanns, wofür er u.a. mit der Goldenen Ehrennadel der internationalen Liszt-Gesellschaft Wien geehrt wurde. Er ist Professor an der Folkwang-Hochschule, regelmäßiger Leiter von Meisterkursen in Salzburg und Weimar und gefragtes Jury-Mitglied bei internationalen Musikwettbewerben u.a. beim Concours Clara Schumann in Düsseldorf und 2006 als künstlerischer Leiter des 1. Internationalen Carl Bechstein Klavierwettbewerbs.
Carsten Dürer, Düsseldorf
geboren in Hilden, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Bibliothekswissenschaft an der Universität Köln. Schon während des Studiums arbeitete er für Fachmedien als freiberuflicher Musikjournalist und war in der Folge Chefredakteur von mehreren Fachmagazinen, bevor er seinen eigenen Verlag, den Staccato-Verlag, gründete. Dort erscheint seit 1997 das einzige deutschsprachige Klaviermagazin, Pianonews und seit 2003 auch das Ensemble-Magazin für Kammermusik. Neben seiner Redaktionstätigkeit schreibt Dürer auch Booklet-Texte, gibt Konzerteinführungen und ist Juror internationaler Klavier- und Kammermusikwettbewerbe. Er ist Jury-Mitglied des Echo-Klassik Schallplattenpreises und Vorstandsmitglied der European Chamber Music Teachers Association.
Konstanze Eickhorst, Lübeck
war Schülerin von Karl-Heinz Kämmerling in Hannover und von Vlado Perlemuter in Paris und gewann 1. Preise beim Clara-Haskil-Wettbewerb sowie beim Géza-Anda-Wettbewerb. Sie gastiert bei führenden internationalen Festivals in Luzern, Montreux, Salzburg, Ravinia und Berlin und ist Mitglied des LINOS-Ensembles. Sie arbeitete über viele Jahre erfolgreich mit dem Schauspieler Karl Michael Vogler zusammen und ihre vielbeachtete Soirée Fanny und Felix Mendelssohn" ist auf CD erschienen. Zu ihren CD-Einspielungen zählen auch mehrere Aufnahmen mit Musik von Clara Schumann. 1989 begann sie ihre Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, bevor sie 1998 einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck folgte. Eickhorst leitet Meisterkurse für Solisten und Ensembles und ist Jury-Mitglied nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Klaus Hellwig, Berlin studierte bei Detlef Kraus in Essen und Pierre Sancan in Paris. Er konzertierte als Solist und Kammermusiker in den meisten europäischen Ländern, Nordamerika, dem Fernen und Nahen Osten, Brasilien und Australien. Er machte viele Aufnahmen für den Rundfunk und spielte etwa 25 Schallplatten und CDs ein u.a. als Erstaufnahmen die vier Konzerte von Carl Reinecke und Trios von Eduard Franck (Berlin Trio), Klaviermusik von Robert Schumann sowie Konzerte und Konzertstücke von Franz Xaver Mozart, Clementi und Hummel. Hellwig unterrichtet seit 1980 an der Universität der Künste Berlin. Viele seiner Studenten wurden bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, einige konnten eine Karriere als Pianisten aufbauen oder sind als Lehrer an Hochschulen tätig. Er ist Juror bedeutender Wettbewerbe und hält Kurse für verschiedene Zielgruppen.
Yves Henri, Paris
Schüler von Pierre Sancan und Aldo Ciccolini und 1981 erster Preisträger des Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau, wird heute als einer der Spezialisten der Interpretation Chopins und Liszt gefeiert. Er trat bei der 200-Jahrfeier Chopins in Polen auf und hielt zahlreiche Meisterkurse und Konferenzen über diesen Komponisten. In Tokyo spielte er die Rekonstruktion des letzten Pariser Konzerts von Chopin und in Zwickau präsentierte er die Rekonstruktion eines Konzerts von Clara Schumann. 2012 ist er in Russland, Belgien, Polen, Georgien, Italien, Japan, China und den Vereinigten Staaten eingeladen. 1983 debütierte er mit einer Schumann-LP, CD-Aufnahmen umfassen u.a. die Klavierwerke, die Chopin in Nohant komponierte, und Kompositionen Liszts. Seit 1999 als Professor am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris tätig, wurde Yves Henry im Januar 2010 vom Kulturminister Frédéric Mitterrand in den Rang eines Officiers des Arts et des Lettres erhoben.
Hamish Milne, London
ist als einer der führenden Pianisten Großbritanniens mit den meisten führenden britischen Orchestern aufgetreten und hat in über 200 Sendungen für die BBC gespielt. Seine Ausbildung erhielt er bei Harold Craxton an der Royal Academy of Music und in Italien bei dem Busoni-Schüler Guido Agosti. Engagements in Übersee führten ihn in die USA, Kanada, Südamerika, den Fernen Osten, Afrika, Australien als auch nach Westeuropa. Seine Diskographie umfasst über 20 kommerzielle CDs, darunter Klavierwerke Schumanns, ein Album mit Bach-Transkriptionen von 2005, das mit dem begehrten Diapason d'or in ausgezeichnet wurde und die 2007 veröffentlichte, allererste Aufnahme der kompletten Skazki von Medtner. Er beschäftigte sich intensiv mit der Musik von Nikolai Medtner, die er auf vier Kontinenten aufführte. Er ist Professor an der Royal Academy of Music in London und an der University of London.
Balázs Szokolay, Budapest/Graz
Sohn des Komponisten Sándor Szokolay, studierte an der Franz Liszt Musikakademie bei Klára Máthé, Pál Kadosa, Zoltán Kocsis, György Kurtág und Ferenc Rados und in München und Moskau bei Mikhail S. Voskresensky, Amadeus Webersinke, Ludwig Hoffmann und Yvonne Lefebure. Er gewann diverse Preise bei internationalen Klavier- und Kammermusikwettbewerben z.B. Usti-nad-Labem, Zwickau, Leeds, Brüssel, Montreal, Terni und Budapest und ist als Juror bei namhaften Musikwettbewerben in den Niederlanden, Italien, Bulgarien und Russland tätig. Konzerte und Meisterkurse führten ihn in über 30 Länder. Als Solist spielte Szokolay mit vielen Orchestern, u.a. dem Franz Liszt Kammerorchester und dem Birmingham Symphony Orchestra, war in TV- und Rundfunk-Live-Übertragungen zu erleben und spielte diverse CD-Aufnahmen ein. Seit 2012 ist er Professor für Klavier an der Hochschule für Musik Weimar.
Elisso Wirssaladze, Moskau/München
wurde als Enkelin der großen Klavierpädagogin Anastasia Virsaladze von ihr unterrichtet und studierte in Moskau bei Heinrich Neuhaus und Yakov Zak. Sie gewann 1962 den 3. Preis beim Tschaikowski-Wettbewerb Moskau und 1966 den 1. Preis beim Schumann-Wettbewerb Zwickau. Mit Klavierabenden, in verschiedenen Kammermusikformationen und als Solistin bedeutender Orchester z.B. den Petersburger Symphonikern gastiert sie regelmäßig in den wichtigen Musikmetropolen und bei internationalen Festivals Europas, den USA und Japans und ist Kammermusikpartnerin von Cellistin Natalia Gutman. Die Tradition russischer Klavierpädagogik vermittelt sie bis heute am Moskauer Konservatorium und bis 2011 auch an der Münchner Musikhochschule. Die Künstlerin ist gesuchtes Jury-Mitglied in so gut wie allen bedeutenden internationalen Klavierwettbewerben. Zahlreiche Aufnahmen spiegeln die Vielfältigkeit ihres musikalischen Schaffens wider.
GESANG
Julia Hamari, Stuttgart
geboren in Budapest, studierte an der Musikakademie Budapest Gesang und Gesangspädagogik und debütierte 1966 in Wien in der Matthäuspassion von Bach unter Karl Richter. Im gleichen Jahr sang sie in Rom die Alt-Rhapsodie von Brahms unter Vittorio Gui. Damit eröffnete sich für die junge Künstlerin eine glänzende Karriere im Konzertsaal. Als Oratorien- und Liedsängerin trat sie in aller Welt mit großen Erfolgen auf; sie sang unter bedeutenden Dirigenten wie Herbert von Karajan, Sergiu Celibidache, Rafael Kubelik, Sir Georg Solti, Karl Böhm und Pierre Boulez. 1972 gab sie ihr USA-Debüt in Chicago. Ihre souveräne Beherrschung der Gesangstechnik ließ sie in den klassischen Arien für Koloratur-Alt mit besonderem Erfolg auftreten. Unter ihren zahlreichen Einspielungen befinden sich auch Lieder von Schumann und dessen Der Rose Pilgerfahrt. Seit 1989 unterrichtete sie an der Musikhochschule Stuttgart und gibt Meisterkurse im In- und Ausland.
Edith Mathis, Wien
studierte an den Konservatorien Luzern und Zürich, war Ensemblemitglied am Opernhaus Köln und an der Deutschen Oper Berlin und gab gleichzeitig Gastspiele an der Hamburgischen Staatsoper, beim Glyndebourne-Festival und alljährlich bei den Salzburger Festspielen. Auch als Lied- und Oratoriensängerin pflegte sie eine rege Konzerttätigkeit in aller Welt. Unter ihren zahlreichen Schallplattenaufnahmen sind mehrere dem Liedschaffen Robert Schumanns gewidmet. Für ihr künstlerisches Wirken auf der Opernbühne, im Konzertsaal und in den Tonstudios erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. 1979 wurde sie zur bayerischen Kammersängerin ernannt. Seit 1992 ist Edith Mathis Professorin für Lied- und Oratorieninterpretation an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie leitet zahlreiche Meisterkurse in Europa, Japan, Korea, Kanada und in den USA.
Edda Moser, Rheinbreitbach
in Berlin geboren und ausgebildet, wurde von Herbert von Karajan an die Metropolitan Opera gebracht, wo sie als Königin der Nacht ihren spektakulären Einstand feierte. Seitdem ist sie ein gefeierter Star an allen großen Opernhäusern der Welt in Mailand, Wien, London, Berlin, Hamburg und in Moskau. Sie ist eine hinreißende Konzertsolistin und Liedinterpretin und hat ebenso das Publikum vieler renommierter Festspiele u.a. in Salzburg, Wien, München, Edinburgh, Athen, Tel Aviv und Madrid in Begeisterung versetzt. Z.B. hat sie viele Kompositionen von Hans Werner Henze unter der Stabführung des Komponisten aufgeführt und eingespielt. Ihre Verkörperung der Donna Anna in Joseph Loseys Verfilmung Don Giovanni wurde weltweit von Publikum und Kritik gefeiert. Ihre Einspielungen für EMI Electrola darunter Schumann-Lieder und auch dessen Oper Genoveva - wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Für die Aufnahme mit Virtuosen Arien von Mozart erhielt sie den Grand Pix du Disque .
Thomas Moser, Wien
geboren in Richmond/Virginia, studierte am Richmond Professional Institute, am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Academy of the West (California). Sein europäisches Debüt gab er in Graz, wo er von 1975 bis 1977 engagiert war. 1977 sang er erstmals an der Wiener Staatsoper, deren Mitglied er seitdem ist und wo er das gesamte Mozart- und Strauss-Repertoire sowie in Opern bis hin zu Wagners Tristan gesungen hat. 1988 wurde er in Wien zum Kammersänger ernannt. Moser ist ständiger Gast bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen sowie an allen großen Opernhäusern der Welt und außerdem ein renommierter Konzert- und Liedsänger. Seit 1997 ist er Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München. 2006 wurde er zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt.
Michael Oehme, Leipzig
war Mitglied des Dresdner Kreuzchors unter Rudolf Mauersberger und Martin Flämig, studierte Musik- und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig, absolvierte er ein Forschungsstudium und promovierte über Die soziale Funktion der Musik bei Theodor W. Adorno . Er lehrte von 1984-1990 an der Hochschule für Musik Leipzig in den Fächern Musikgeschichte und Musikästhetik und war von 1989-1992 Produzent des Großen Rundfunkorchesters Leipzig. Seit 1992 ist Oehme Redakteur und Musikproduzent beim MDR Figaro und koordiniert darüber hinaus den Musikaustausch mit der Europäischen Rundfunkunion z.B. 2010 einen Robert Schumann-Special Day. Sein umfangreiches Wirken als Moderator, Journalist und Musikkritiker wird durch zahlreiche Veröffentlichungen belegt. Als Chorsänger wirkte er in zahlreichen Konzerten unter Ludwig Güttler, Helmuth Rilling, Peter Schreier, Wolfgang Unger u.a. mit.
Josef Protschka, Köln
geboren in Prag, studierte Gesang bei Erika Köth und Peter Witsch an der Musikhochschule Köln. Nach kurzen Engagements in Gießen, Saarbrücken und Köln betrat er sehr bald internationale Podien. Debütauftritten bei den Salzburger Festspielen und an der Wiener Staatsoper folgten solche an der Mailänder Scala, der Dresdner Semperoper, der Hamburgischen Staatsoper, der Oper Zürich, am Covent Garden London, dem Theatre de la Monnaie in Brüssel, den Bregenzer Festspielen, den Wiener Festwochen, dem Maggio Musicale Florenz u.v.a.m. Zahlreiche Fernseh- und Rundfunkproduktionen und über 50 Platteneinspielungen darunter auch zahlreiche Sololieder und mehrstimmige Gesänge von Robert Schumann ergänzen seine Karriere. Seit Ende der 90er Jahre ist Protschka auch als Hochschullehrer in Kopenhagen und Köln/Aachen tätig und er unterrichtet im Rahmen vieler Meisterkurse in ganz Europa. 2002-2009 war er Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Peter Schreier, Dresden
war Mitglied des Dresdner Kreuzchores unter Rudolf Mauersberger und studierte Gesang in Dresden bei Herbert Winkler und Johannes Kemter, später auch Chor- und Orchesterdirigieren. 1959 gab er sein Bühnendebüt an der Staatsoper Dresden. Nach Erfolgen an der Berliner und Wiener Staatsoper, an der Bayrischen Staatsoper, dem Opernhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen folgten Einladungen an nahezu alle großen Opernhäuser der Welt u.a. Mailänder Scala und Met New York. Schreier kann daneben auf eine beispiellose Karriere als Liedsänger sowie seit 1972 als Dirigent zurückblicken. Seit 1981 Honorarprofessor, hat er sein Können auch mehrfach in Meisterkursen weitergegeben. Er ist Träger zahlreicher Preise u.a. Robert-Schumann-Preis Zwickau 1969, Sächsischer Mozart-Preis 2005 und Mendelssohn-Preis 2011, Ehrenmitglied der Royal Academy of Music und Ehrenprofessor der Liszt-Akademie Budapest.
Mitsuko Shirai, Karlsruhe
hat im Duo mit Hartmut Höll Maßstäbe der Liedkunst gesetzt. Seit 1973 gibt sie Liederabende in Europa, Skandinavien, Israel, Afrika, Japan, Südamerika, Russland, den USA und Kanada. Ebenso erfolgreich war sie mit Orchesterkonzerten als Solistin. 1973-1976 gewann sie erste Preise bei Wettbewerben in Wien, Zwickau, 's-Hertogenbosch, Athen und München. Shirai erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen für Schallplattenaufnahmen. Ihre Aufnahme der Schubertschen Winterreise wurde international unter die besten Einspielungen gerechnet. 1982 erhielt sie den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau, 2008 für ihre Verdienste um das deutsche Lied vom japanischen Kaiser die Verdienstmedaille am violetten Band und 2009 das Bundesverdienstkreuz. Als Professorin in Karlsruhe leitet sie gemeinsam mit Hartmut Höll eine Liedklasse, ist Gastprofessorin in Salzburg, gibt Meisterklassen in Finnland, Weimar, Schleswig-Holstein, Salzburg, den USA sowie in Jerusalem und ist Jurorin internationaler Wettbewerbe.

hier geht's nach oben/a>
Mit freundlichen Grüßen

Petra Schink
Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau
Mobil 0179 7902904
_________________________________________________________________
Ihre Ansprechpartner im Pressebüro:
0375 8318-01 Mathias Merz, Leiter Presse- und Oberbürgermeisterbüro/Pressesprecher
0375 8318-17 Petra Schink, Redakteurin/Medienanfragen
0375 8318-20 Heike Reinke, Öffentlichkeitsarbeit/Medienanfragen
0375 8318-15 Rico Jakob, Redaktion Internet
0375 8318-12 Dirk Häuser, Redaktion Amtsblatt
0375 8318-14 Carmen Haustein, SB Pressebüro/Haushalt
Fax: 0375 831899, E-Mail: pressebuero@zwickau.de

15.06.2008 – Preisträger stehen fest!
nach Informationen des Presse- und Informatiosbüros der Stadt Zwickau

Mizuka Kano und Anne-Theresa Albrecht gewinnen erste Preise beim renommierten Schumann-Wettbewerb



Triumph für Pianisten aus Fernost und Sänger aus Deutschland: Die Japanerin Mizuka Kano hat am Sonnabend den XV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb im Fach Klavier gewonnen. In der entscheidenden Finalrunde siegte die 29-Jährige vor ihrer Landsfrau Akiko Nikami. Der dritten Preis im Fach Klavier wurde dem in Leipzig studierenden Koreaner Da Sol Kim zuerkannt, der mit 19 Jahren zudem der zweitjüngste Teilnehmer des renommierten Musikwettbewerbs war.
Anne-Theresa Albrecht erringt den 1. Preis im Fach Gesang.


Im Fach Gesang belegten erwartungsgemäß deutsche Sänger und Sängerinnen vordere Plätze: Während bei den Männern jedoch kein erster Preis vergeben wurde, gewann bei den Damen die 27-jährige deutsche Mezzosopranistin Anne-Theresa Albrecht den ersten Preis. Auf den weiteren Plätzen folgen bei den Damen die deutsche Sopranistin Carolina Ullrich (zweiter Preis) sowie Sophie Harmsen (Deutschland, Mezzosopran) und die ungarische Sopranistin Julia Hajnóczy, die jeweils einen dritten Preis gewannen.

Die Ehrenplätze erhielten bei den Männern der deutsche Bariton Christoph Pohl und der polnische Bassbariton Tomasz Wija (beide zweite Preise) sowie der Bariton Jesse Blumberg (USA, dritter Preis). Einen Sonderpreis
für den besten Liedbegleiter erkannte die Jury zudem dem Brasilianer Marcelo Amaral zu.

Der Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, der Geburtsstadt des Komponisten, gehört mit dem Leipziger Bach-Wettbewerb und dem ARD-Wettbewerb zu den traditionsreichsten Musikwettbewerben in Deutschland – zu den früheren Preisträgern gehören Stars wie der PianistPeter Rösel und die Sängerin Edith Wiens. Der mit Preisen von insgesamt 47.500 Euro dotierte Wettbewerb endet am heutigen Sonntag, 15. Juni, 19 Uhr mit einem Preisträgerkonzert, das von MDR-Figaro zeitversetzt übertragen wird (Sendetermin: 22. Juni, 19.30 Uhr).

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 202 vom 16. Juni 2008

Beifallssturm beendet XV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb


Pianistin aus Japan und Sängerin aus Deutschland sind die 1. Preisträger



Die Zwickauer und ihre Gäste haben am Sonntagabend im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" die Preisträger des XV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbes gefeiert. Ein Beifallssturm kam bei der Siegerin im Klavier-Wettbewerb, Mizuka Kano aus Japan, auf, nachdem sie zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau traditionell Schumanns Konzert für Klavier und Orchester (op. 54) aufgeführt hatte. Begeisterung ernteten auch die Gewinnerin im Fach Gesang, Mezzosopranistin Anne-Theresa Albrecht, und der zweite Preisträger bei den Herren, Bariton Christoph Pohl, beide aus Deutschland. Zu spüren war die besondere Sympathie des Publikums für den jungen koreanischen Pianisten Da Sol Kim, der schon während des Wettbewerbs die Zuhörer mitriss.

Wenige Stunden zuvor hatten der Oberbürgermeister der Stadt Zwickau und der Vorsitzende der Robert-Schumann-Gesellschaft im Geburtshaus des Komponisten die Preise und Diplome überreicht. Im Fach Klavier gingen die beiden ersten Preise und zwei Diplome an Japanerinnen. Im Gesang dominierten die deutschen Teilnehmer. Die Goldmedaille bei den Damen erhielt Anne-Theresa Albrecht. Bei den Herren wurde kein erster Preis verliehen, dafür der zweite geteilt - einen davon gewann Christoph Pohl. Dr. Gerd Nauhaus, der Leiter des Wettbewerbs, wies auf die emotionale Tiefe von Schumanns Werken hin, "die in unserer Zeit eine besonders spürbare Lücke schließen hilft und den neben allem technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt immer mehr schwindenden Vorrat an Geist, Herz und Gemüt wieder auffüllen hilft".
Der Wettbewerbsvorsitzende legte allen 108 Teilnehmern ans Herz, das Erbe Robert Schumanns zu pflegen - er gehöre zu den Großen der Musikwelt. Wenn alle diese Aufgabe wahrnehmen, schloss er seine Rede ab, "dann gibt es vor allem einen Gewinner, einen Sieger: Robert Schumann selbst."

Resümierend bezeichnete Nauhaus nach der Preisverleihung die XV. Auflage als einen sehr guten Wettbewerb. "Wir hatten ein gutes Feld, einen guten Durchschnitt der Teilnehmer - und zwar fast von der ersten Runde an - und eine sehr gute Spitze. Ich bin mit der Auswahl der Teilnehmer sehr zufrieden. Dass eine Goldmedaille nicht vergeben wurde, ist nicht schlimm. Dafür haben wir einen anderen Preis geteilt.
Der diesjährige Wettbewerb hat uns gezeigt, dass es sich lohnt, den Schumann-Wettbewerb weiterzuführen, weil er verschiedene Spezialitäten hat. Da ist vor allem die Konzentration auf einen Komponisten, die bei anderen Wettbewerben nicht so deutlich ist. Und da ist die besondere Betonung des Liedgesangs - es gibt Gesangswettbewerbe, Opernwettbewerbe und andere, aber dass der Liedgesang, speziell das Schumann-Lied so betont wird und im Zentrum steht, das ist etwas Besonderes und das wird die Anziehungskraft unseres Wettbewerbes erhalten."
Den wiederholten Erfolg der Pianisten aus Fernost erklärte Gerd Nauhaus so: "Die Beobachtung zeigt, dass Künstler aus Fernost, speziell aus Japan und Korea, sehr stark nach Europa drängen und zwar an die Hochschulen. Sie lassen sich hier ausbilden und suchen sich meist auch die besten Lehrer aus, sodass ihr Erfolg nicht so sehr verwunderlich ist."


Petra Schink
Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Schumann-Preisträger 2008

Fach Klavier

1. Preis und GoldmedailleMizuka KanoJapan
2. Preis und SilbermedailleAkiko NikamiJapan
3. Preis und BronzemedailleDa Sol KimKorea
DiplomeAkiko HigashiuraJapan
Ksenia RodionovaRussland
Eri YamamotoJapan

Fach Gesang Damen

1. Preis und GoldmedailleAnne-Theresa AlbrechtDeutschland
2. Preis und SilbermedailleCarolina Ullrich Deutschland/Chile
3. Preis und BronzemedailleJulia HajnóczyUngarn
Sophie HarmsenDeutschland
DiplomeHanna-Elisabeth MüllerDeutschland
Martina WelschenbachDeutschland

Fach Gesang Herren

2. Preis und SilbermedailleChristoph PohlDeutschland
Tomasz WijaPolen
3. Preis und BronzemedailleJesse BlumbergUSA
DiplomeTobias BerndtDeutschland
Falko HönischDeutschland
Seil KimKorea
nach oben

Der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb vom 5. bis 15. Juni 2008


Vom 5. bis 15. Juni findet der XV. Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang statt, der zu den wichtigsten kulturellen Ereignissen in unserer Region, in Sachsen und deutschlandweit zählt.
Gleich zu Beginn erwartet den Besucher ein unvergesslicher Hörgenuss. Zur Eröffnungsveranstaltung am 5. Juni wird das MDR-Sinfonieorchester unter Leitung von Mario Venzago sowie das Leipziger Hornquartett als Solisten in einem glanzvollen Konzert zu erleben sein. Im Beisein von Juroren, Teilnehmern, zahlreichen Vertretern des öffentlichen Lebens und hoffentlich vieler Zwickauer Musikliebhaber erklingen ausschließlich Werke Robert Schumanns (siehe Anzeige). Für alle, die dieses nicht-alltägliche Erlebnis noch einmal nachvollziehen wollen und für diejenigen, die das Konzert leider verpasst haben, wird es am 8. Juni - Schumanns Geburtstag — von MDR Figaro um 19.30 Uhr ausgestrahlt.
Das Wettbewerbsgeschehen selbst vollzieht sich in folgenden Abschnitten: 6. bis 9. Juni 1. Runde, 10. bis 12. Juni 2. Runde, 13. und14. Juni Finale, und wird gekrönt vom Preisträgerkonzert unter Mitwirkung des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau am 15. Juni, das ebenfalls von MDR Figaro ausgestrahlt wird (22. Juni).
Zahlen und Fakten:

Insgesamt nehmen 148 Teilnehmer (54 im Fach Klavier und 94 im Fach Gesang) aus 27 Ländern teil.
Am Wettbewerb können Künstler jeder Nationalität teilnehmen, und zwar Pianistinnen und Pianisten, die im Jahre 1978 geboren sind und jüngere sowie Sängerinnen und Sänger, die im Jahre 1976 geboren sind und jüngere.
Erstmals ist ein Teilnehmer aus Luxemburg dabei.
Jüngste Teilnehmerin im Fach Klavier ist Anastasia Zorina, Russland, wh. in Regensburg, geb. am 8. Juni 1989. Sie wird an Schumanns Geburtstag 19 Jahre alt.
Älteste Teilnehmerin im Fach Klavier ist Min Ji Song, Korea, wohnhaft in Berlin, geb. am 30. Januar 1978.
Im Fach Gesang ist Anna Maria Kreja, Deutschland, wohnhaft in Güstrow, geb. am 17. März 1987, die jüngste Teilnehmerin.
Edit Szappanos, Ungarn, wohnhaft in Budapest, geb. am 10. Januar 1976 ist die älteste Teilnehmerin im Fach Gesang.

hier geht´s nach oben

Zum Robert-Schumann-Wettbewerb


Der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb wurde 1956, zur 100. Wiederkehr von Schumanns Todestag, ins Leben gerufen. Während in Zwickau, der Geburtsstadt des Komponisten, ein großes, damals noch gesamtdeutsches Musikfest aus diesem Anlass stattfand und das rekonstruierte Geburtshaus als neue Heimstatt von Schumann-Museum und -Archiv eingeweiht wurde, wetteiferten gleichzeitig in Berlin junge Pianisten und Sänger um die beste Schumann-Interpretation. Goldmedaillengewinnerin wurde damals Annerose Schmidt, die mit den übrigen Preisträgern danach auch in Zwickau auftrat. Eine ähnliche Konstellation ergab sich 1960, im Jahr des 150. Geburtsjubiläums von Robert Schumann, als nacheinander in Berlin der II. Schumann-Wettbewerb in den Fächern Gesang und Streichquartett und in Zwickau ein weiteres Schumann-Fest abliefen. Von den Preisträgern wurde vor allem die Sopranistin Sylvia Geszty bekannt. Erst mit dem dritten Wettbewerb 1963 "übersiedelte" dieses Musikereignis, und nun endgültig, nach Zwickau. Inzwischen Mitglied der Weltföderation der Musikwettbewerbe mit Sitz in Genf, erfreute sich der Schumann-Wettbewerb bereits eines geachteten Namens. Unter den Preisträgern befanden sich diesmal junge Künstler wie Peter Rösel (Klavier) und Karlheinz Stryczek (Gesang). Die beiden Fächer Klavier und Gesang blieben von nun an verbindlich. Die Austragungsorte in der Robert-Schumann-Stadt Zwickau wechselten. Zu ihnen gehörten zeitweilig der Kammermusiksaal des Schumann-Hauses, das Varieté Lindenhof, das idyllisch gelegene, heute nicht mehr existierende Schwanenschloss und das Domgemeindehaus. Heute sind es das Gewandhaus als Hauptspielstätte des Theaters Plauen-Zwickau und das Konzert- und Ballhaus Neue Welt. Üb- und Einspielmöglichkeiten bieten das Robert-Schumann-Konservatorium, die Galerie am Domhof und das Schumannhaus, in dem zugleich die Eröffnung des Wettbewerbs und die Preisverleihung vor dem Abschlusskonzert stattfinden.
Das Wettbewerbsprogramm, für das die seit 1920 existierende und 1957 neu ins Leben gerufene Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau als Mitveranstalter des Wettbewerbs verantwortlich zeichnet, hat sich im Lauf der Jahre und Jahrzehnte zwar immer wieder im Detail geändert, doch bilden natürlich die großen Klavier- und Liedzyklen Schumanns die unverrückbaren Eckpfeiler. Sie erklingen jeweils in der 2. (Klavier) bzw. 3. Runde (Gesang), während die Klavier-Finalisten in der Endrunde mit dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau das Klavierkonzert op. 54 oder die beiden Konzertstücke op. 92 und 134 vorzutragen haben. Die 1. Runde mit polyphonen Stücken, kleineren Schumann-Werken und Etüden (Klavier) bzw. einigen Schumann-Liedern und einer Arie (Gesang) dient dem Kennenlernen der Kandidaten, ihrer technischen wie interpretatorischen Reife. In der 2. Runde wartet auf die Sänger die Aufgabe, ein kleines Liedprogramm verschiedener Komponisten zu gestalten, wobei Clara und Robert Schumann nicht ausgespart sind.
Auch die Zeitabstände der Wettbewerbe blieben nicht konstant und variierten von drei und fünf Jahren, bis zwischen 1996 und 2000 der Vierjahresturnus wieder hergestellt wurde.
Unter den Preisträgern finden sich nun mehr und mehr Namen, die internationalen Glanz gewannen: die Pianistinnen und Pianisten Eliso Virsaladze, Dezsö Ránki, Pavel Egorov, Emma Tachmizjan, Yves Henry, Eric Le Sage und Mikhail Mordvinov ebenso wie die Sänger und Sängerinnen Siegfried Lorenz, Mitsuko Shirai, Lászlo Polgár, Sergej Lejferkus, Edith Wiens, Matthias Görne, Barbara Hölzl und Bodil Arnesen und viele andere. Eine Reihe von ihnen rückten inzwischen sogar in die Wettbewerbsjury vor und garantieren so die künstlerische Kontinuität des Zwickauer Schumann-Wettbewerbs. Gemeinsam mit ihnen wirken international renommierte Künstler und Pädagogen sowie Musikwissenschaftler als Juroren. Den Vorsitz des Wettbewerbs übernahm seit 2000 der Direktor des Robert-Schumann-Hauses Dr. Gerd Nauhaus. Die Organisation liegt in den Händen des städtischen Kulturamts bzw. Kulturbüros; die Medienarbeit wird vom Pressebüro der Robert-Schumann-Stadt geleistet.

Stand: 3. November 2003

XV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb
für Klavier und Gesang 2008
hier geht´s nach oben

Der Wettbewerb



Die Stadt Zwickau veranstaltet in Verbindung mit der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. vom 5. bis 15. Juni 2008 den XV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang. Der Wettbewerb ist Mitglied der Fédération des Concours Internationaux de Musique, Genf.
Die Schirmherrschaft für diesen auch international anerkannten Wettbewerb hat der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen Stanislav Tillich übernommen.

Vorsitzender des Wettbewerbs: Dr. Gerd Nauhaus, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Juryvorsitzender im Fach Klavier: Prof. Klaus Hellwig, Berlin
Juryvorsitzende im Fach Gesang: Prof. Edith Wiens, München
Sparkasse Zwickau
Förderer: Kulturraum »Zwickauer Raum«
Veranstaltungsorte: Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
und Theater Plauen-Zwickau (Gewandhaus)
Das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau
unter Leitung von GMD Georg Christoph Sandmann übernimmt die Begleitung der Finalisten sowie des 1. Preisträgers im Fach Klavier in der Öffentlichen Generalprobe und im Preisträgerkonzert. hier geht´s nach oben

Die Ausschreibung



Wer kann teilnehmen?
Künstler aller Nationalitäten und zwar:
* Pianistinnen und Pianisten, die im Jahre 1978 geboren sind, und jüngere,
* Sängerinnen und Sänger, die im Jahre 1976 geboren sind, und jüngere.

Wie sind die Modalitäten geregelt?
* Der gesamte Wettbewerb ist öffentlich.
* Die Kosten für An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung werden von den Teilnehmern selbst getragen. Teilnehmer der Endrunde erhalten einen Zuschuss des Veranstalters.
* Klavierbegleiter für die Teilnehmer im Fach Gesang werden zur Verfügung gestellt, jedoch kann der Teilnehmer auch seinen Klavierbegleiter (auf eigene Kosten) mitbringen.
hier geht´s nach oben

Die Preise



Klavier
1. Preis 7.500 Euro und Goldmedaille
2. Preis 5.000 Euro und Silbermedaille
3. Preis 2.500 Euro und Bronzemedaille
4.-6. Platz Diplom

Gesang

Sängerinnen:
1. Preis 7.500 Euro und Goldmedaille
2. Preis 5.000 Euro und Silbermedaille
3. Preis 2.500 Euro und Bronzemedaille
4.-6. Platz Diplom

Sänger:
1. Preis 7.500 Euro und Goldmedaille
2. Preis 5.000 Euro und Silbermedaille
3. Preis 2.500 Euro und Bronzemedaille
4.-6. Platz Diplom

Sonderpreis
für den besten Liedpianisten bzw. die beste Liedpianistin: 2.500 Euro

Nach dem Wettbewerb: Auftrittsmöglichkeiten für Preisträger
Den 1. Preisträgern beider Fachgebiete werden nach Möglichkeit Angebote von Konzertauftritten und Rundfunkaufnahmen vermittelt. Zusagen für Konzert-Engagements liegen bereits vor von den Berliner Symphonikern, dem Festival Mecklenburg-Vorpommern, den Manchester Midday Concerts und der Manchester Camerata, Manchester/England sowie vom Festival Lake District Summer Music, Cumbria/England.

hier geht´s nach oben

Kontakt


XIV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb
für Klavier und Gesang 2008


Ansprechpartner

Leiterin des Organisationskomitees:
Bürgermeisterin für Soziales und Kultur
Dr. Pia Findeiß
Stadtverwaltung Zwickau
Postfach 20 09 33, 08009 Zwickau
Tel.: (03 75) 83 59 00, Fax: (03 75)83 59 59
E-Mail: SozialesundKultur@Zwickau.de


Vorsitzender des XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs

Dr. Gerd Nauhaus
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau
Tel.: (03 75)21 52 69, Fax: (03 75)28 11 01
E-Mail: Schumannhaus@Zwickau.de


Stadtverwaltung Zwickau
Leiter des Kulturamts
Wilfried Stoye
Postfach 20 09 33, 08009 Zwickau
Tel.: 0375 / 83 41 00, Fax: 0375 / 83 41 41
E-Mail: Kulturamt@Zwickau.de


Organisationsbüro des XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs
Konzert und Ballhaus "Neue Welt"
Angela Hofmann
Leipziger Straße 182
08058 Zwickau
Tel.: 03752701070
Fax: 03752701042
E-Mail: kulturbuero@zwickau.de


Stadtverwaltung Zwickau
Pressebüro
Petra Schink
Postfach 20 09 33, 08009 Zwickau
Tel.: (03 75)83 18 17, Fax: (03 75)83 18 99
E-Mail: Pressebuero@Zwickau.de


XV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb
für Klavier und Gesang 2008


“UND DENKE AN MEIN THEURES ZWICKAU...“

Zum 198. Geburtstag Robert Schumanns am 8. Juni 2008
10 Uhr: Kranzniederlegung am Robert-Schumann-Denkmal mit Ansprache des Oberbürgermeisters Dietmar Vettermann

10.30 Uhr: Auf den Spuren Robert Schumanns durch Zwickau
Dr. Ute Bär, Schumann-Forschungsstelle im Robert-Schumann-Haus Zwickau, führt auf einem etwa einstündigen Stadtrundgang zu Gebäuden mit Schumann-Bezug und verfolgt die Spuren nicht mehr existierender Schumann-Stätten.
Unkostenbeitrag: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 2 Euro


Das Robert-Schumann-Haus lädt ab 10 Uhr zum Besuch ein.

XV. INTERNATIONILER ROBERT-SCHUMANNWETTBEWEBB FUR KLAVIER UND GESANG
Zwickau 5. bis 15. Juni 2008
5. Juni 2008, 16 Uhr, Robert-Schumann-Haus Begrüßung der Teilnehmer, Juroren und Gäste anschließend Gedenken am Robert-Schumann-Denkmal

5. Juni 2008,19.30 Uhr, Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«

ERÖFFNUNGSKONZERT
mit dem MDR Sinfonieorchester und dem Leipziger Hornquartett — Max Hilpert, Tino Bölk, Johannes Winkler, Michael Gühne
Dirigent: MarioVenzago
Robert Schumann (1810—1856)
Ouvertüre zu Shakespeares »Julius Cäsar« op. 128
Konzertstück für 4 Hörner und Orchester F-Dur op.86
Sinfonie Nr.2 C-Dur op. 61

6. bis 9. Juni 2008
Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«, täglich ab 11 Uhr
1. Auswahlprüfung Fach Klavier
Gewandhaus, täglich ab 14 Uhr
1. Auswahlprüfung Fach Gesang

8. Juni 2008, 10 Uhr
Kranzniederlegung mit Ansprache des
Oberbürgermeisters am Robert-Schumann-Denkmal
10. bis 12. Juni 2008
Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«, täglich ab 11 Uhr
2. Auswahlprüfung Fach Klavier
Gewandhaus, täglich ab 14 Uhr
2. Auswahlprüfung Fach Gesang


13. und 14. Juni 2008
Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«, täglich ab 14 Uhr Endprüfung Fach Gesang
Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«, täglich ab 19 Uhr Endprüfung Fach Klavier

15. Juni2008, 10 Uhr,
Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«
Öffentliche Generalprobe


15. Juni 2008, 16 Uhr, Robert-Schumann-Haus: Auszeichnung der Preisträger


15. Juni 2008, 19 Uhr,
Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«

PREISTRÄG ERKONZERT
mit dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau Träger des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau
Dirigent: GMD Georg Christoph Sandmann

Änderungen vorbehalten

Adressen


Leiterin des Organisationskomitees:
Bürgermeisterin für Soziales und Kultur
Dr. Pia Findeiß
Stadtverwaltung Zwickau
Postfach 20 09 33, 08009 Zwickau
Tel.: (03 75) 83 59 00, Fax: (03 75)83 59 59
E-Mail: SozialesundKultur@Zwickau.de


Tourist Information Zwickau
Hauptstraße 6, 08056 Zwickau
Telefon 0375 2713240
Fax 0375 2713249
E-Mail tourist@kultour-z.de
Touristinformation

Robert-Schumann-Haus
Hauptmarkt 5
08056 Zwickau
Telefon 0375 215269
Schumannhaus

Robert-Schumann-Konservatorium
Crimmitschauer Straße 1
08056 Zwickau
Telefon 0375 215791
Robert-Schumann-Konservatorium

Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
Leipziger Straße 182, 08058 Zwickau
Telefon 0375 2713263
E-Mail neuewelt@kultour-z.de
Kulturbetriebe der Stadt Zwickau
oder auch im Internet unter: eventim.de


INFORMATIONEN

Stadtverwaltung Zwickau Kulturabteilung
Kolpingstraße 8, 08058 Zwickau
Telefon 0375 834130
Fax 0375 834141
E-Mail kulturbuero@zwickau.de

Robert-Schumann-Haus
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau
Telefon 0375 81885116
Fax 0375 281101
E-Mail schumannhaus@zwickau.de


Zimmerreservierung, Touristische
Angebote und Spezialangebote zum Wettbewerb
Tourist Information Zwickau (siehe oben)
oder unter
Info


Robert-Schumann-Denkmal auf dem Hauptmarkt

Rathaus, Hauptmarkt 1, Bürgersaal

hier geht´s nach oben
Mail to Stiegler




Besuche Schumannwettbwerb counter
Besuche DerZwickauer counter
hier geht´s nach oben und
hier geht´s zurück zur Homepage