XIV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbwerb für Klavier und Gesang


siehe auch XV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang 2008 - Der Ablauf - Juroren - Teilnahmebedingungen - Preise - Wettbewerb - Organisation - Die Gewinner 2004

siehe auch Schumannchorwettbewerbe

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Die japanische Pianistin Akiko Yamamoto ist die Gewinnerin des ersten Preises als Pianistin beim XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb. Am Freitagabend gaben die Preisträger des XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang ein begeisterndes Konzert im vollbesetzten Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“. Im Ambiente von Sachsens schönstem und größtem Terrassensaal im Jugendstil stellten die Preisträger unter Mitwirkung des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau (Leitung GMD Georg Christoph Sandmann) ihr Können unter Beweis. Neben solistischen Darbietungen der Preisträger standen Robert Schumanns Konzert a-moll, op. 54 (für Klavier und Orchester) sowie Felix Mendelssohn Bartholdy, Die Hebriden h-moll, op. 26 (Konzertouvertüre für Orchester) auf dem Programm. Foto: Fotoatelier Lorenz

Der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb vom 8. bis 18. Juni 2004

Pianistin aus Japan und Sänger aus Kanada gewinnen XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau

Die japanische Pianistin Akiko Yamamoto und der Tenor Colin Balzer aus Kanada sind die Gewinner der ersten Preise beim XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb Sie setzten sich in drei Wertungsrunden unter einem Rekordteilnehmerfeld von 127 jungen Künstlern aus 25 Ländern durch. Bei den Sängerinnen vergab die Jury keinen ersten Preis und teilte dafür den zweiten Preis unter zwei Teilnehmerinnen. Die weiteren Preise gehen im Fach Klavier an den Franzosen Nicolas Bringuier (zweiter Preis) und die Koreanerin Soojin Ahn (dritter Preis). Bei den Sängern erhält der Tenor Daniel Wolfgang Johannsen aus Österreich den zweiten und der Kanadier Peter Mc Gillivray (Bariton) den dritten Preis. Den zweiten Preis unter den Sängerinnen teilen sich die Sopranistin Lydia Teuscher und die Mezzosopranistin Stefanie Irányi (beide Deutschland). Der dritte Preis geht an die Sopranistin Julia Amos (Deutschland). Den Sonderpreis für die beste Liedbegleitung erhält Erika Switzer. „Ich hoffe, dass wir in vier Jahren beim nächsten Wettbewerb sagen können, mit dieser Auswahl den Grundstein für außergewöhnliche Karrieren gelegt zu haben“, so die Weltklasse-Sopranistin Edith Wiens, die in Zwickau die Gesangsjury leitete. Der Robert-Schumann-Wettbewerb gehört zu den renommiertesten seiner Art in Deutschland, zu den früheren Preisträgem gehören neben Edith Wiens weitere namhafte Künstler wie Peter Rösel, Eric Le Sage und Annette Dasch. „Wir haben in den vergangenen Tagen zahlreiche hervorragende Darbietungen gehört, doch der eigentliche Sieger des Wettbewerbs ist Robert Schumann, und dazu haben alle Teilnehmer beigetragen“, resümiert Wettbewerbschefs Gerd Nauhaus. Mit einem Konzert der Preisträger ging am 18. Juni, der XIV. Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang in Zwickau zu Ende. Das Konzert wurde von MDR Figaro aufgezeichnet und bereits zwei Tage später am Sonntag 20. Juni, 19.30 Uhr gesendet. hier geht´s nach oben

Highlight beendet XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb

Hervorragende Darbietungen internationaler Künstler
kürten Robert Schumann zum eigentlichen Sieger
Pianistin aus Japan und Sänger aus Kanada sind die 1. Preisträger
Das Konzert der Preisträger war glanzvoller Höhepunkt und zugleich Abschluss anstrengender Wettbewerbstage. Zum begeisterten Publikum zählten u.a. Landtagspräsident Erich Illtgen, Alt-Oberbürgermeister Rainer Eichhorn, Gäste aus der Partnerstadt Zaanstad, Mitglieder der Frankfurter Robert-Schumann-Gesellschaft, Günter Mieth und Erwin Killat als Ehrenbürger der Stadt Zwickau u.v.a.m.
„Wir haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Darbietungen gehört, doch der eigentliche Sieger des Wettbewerbs ist Robert Schumann“
....lautete das Resümee des Wettbewerbsvorsitzenden Dr. Gerd Nauhaus. Wer diesen Wettbewerb für sich entscheiden wollte, musste sich in drei Wertungsrunden mit einem Rekordteilnehmerfeld von 127 jungen Künstlern aus 25 Ländern behaupten. Besonders im Focus der Zwickauer Bevölkerung hatten die beiden Lokalmatadoren die Sopranistin Inga-Britt Andersson und der Pianist Martin Hecker gestanden. Für Martin war es die erste Teilnahme an einem großen Wettbewerb. Eigentlich hatte sein Lehrer ihm geraten, eine solche Premiere nicht unbedingt vor heimischen Publikum in Angriff zu nehmen, da dies eine besondere Anspannung mit sich bringen könnte. Martin Hecker empfand es, wie er sagte, allerdings als einen schönen Ansporn, dass die Zwickauer an seinem Vorspiel – er schaffte es bis in die zweite Wettbewerbsrunde – so rege Anteil nahmen. Sein persönliches Fazit: Die erste Teilnahme an einem so großen Wettbewerb war für ihn eine prima Erfahrung und er bedankt sich ganz herzlich beim Zwickauer Publikum für das Daumendrücken.
Besonders hohe Anforderungen an das Können und die Konzentrationsfähigkeit stellten die Endrunden. Im Fach Klavier waren sechs Pianistinnen und Pianisten zum Wertungsvorspiel mit Orchester vor die Jury um Prof. Klaus Hellwig getreten. Je sechs Sängerinnen und Sänger hatten beim Wertungssingen vor der ebenfalls hochkarätig besetzten internationalen Gesangs-Jury unter Vorsitz von Prof. Edith Wiens ihr Bestes gegeben.
„Ich hoffe, dass wir in vier Jahren beim nächsten Wettbewerb sagen können, mit dieser Auswahl den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere gelegt zu haben.“
...so die Vorsitzende der Gesangsjury Edith Wiens nach den schwierigen Entscheidungen. Die Weltklasse-Sopranistin gehört selbst zu den früheren Preisträgern des renommierten Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs. Die Preisverleihung hatte am Freitagnachmittag im Robert-Schumann-Haus stattgefunden. Die Sieger nahmen ihre Medaillen und Urkunden aus den Händen des Oberbürgermeisters der Stadt Zwickau Dietmar Vettermann sowie von den beiden Hauptsponsoren entgegen. Hauptsponsor AUDI AG war durch Karl-Heinz Rumpf, Leiter Kultursponsoring vertreten, die Sparkasse Zwickau durch ihren Vorstandsvorsitzenden Heinrich Zilker.

Freude bei den Preisträgern

Die japanische Pianistin Akiko Yamamoto und der Tenor Colin Balzer sind die Gewinner der ersten Preise beim XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang. Bei den Sängerinnen vergab die Jury keinen ersten Preis. Dafür wurden hier gleich zwei Silbermedaillen an zwei deutsche Teilnehmerinnen – die Mezzosopranistin Stefanie Iranyi und Sopranistin Lydia Teuscher - vergeben. Die Bronzemedaille erhielt die Sopranistin Julia Amos, ebenfalls aus Deutschland. Der zweite Preis im Fach Klavier ging an den Franzosen Nicolas Bringuier, der dritte an die Koreanerin Soojin Ahn. Bei den Sängern erhielt der österreichische Tenor Daniel Wolfgang Johannsen den zweiten Preis. Die Bronzemedaille bekam der kanadische Bariton Peter Mc Gillivray. Den Sonderpreis für die beste Liedbegleitung nahm Erika Switzer entgegen.
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Zum Robert-Schumann-Wettbewerb


Der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb wurde 1956, zur 100. Wieder-kehr von Schumanns Todestag, ins Leben gerufen. Während in Zwickau, der Geburtsstadt des Komponisten, ein großes, damals noch gesamtdeutsches Musikfest aus diesem Anlass stattfand und das rekonstruierte Geburtshaus als neue Heimstatt von Schumann-Museum und -Archiv eingeweiht wurde, wetteiferten gleichzeitig in Berlin junge Pianisten und Sänger um die beste Schumann-Interpretation. Goldmedaillengewinnerin wurde damals Annerose Schmidt, die mit den übrigen Preisträgern danach auch in Zwickau auftrat. Eine ähnliche Konstellation ergab sich 1960, im Jahr des 150. Geburtsjubiläums von Robert Schumann, als nacheinander in Berlin der II. Schumann-Wettbewerb in den Fächern Gesang und Streichquartett und in Zwickau ein weiteres Schumann-Fest abliefen. Von den Preisträgern wurde vor allem die Sopranistin Sylvia Geszty bekannt. Erst mit dem dritten Wettbewerb 1963 "übersiedelte" dieses Musikereignis, und nun endgültig, nach Zwickau. Inzwischen Mitglied der Weltföderation der Musikwettbewerbe mit Sitz in Genf, erfreute sich der Schumann-Wettbewerb bereits eines geachteten Namens. Unter den Preisträgern befanden sich diesmal junge Künstler wie Peter Rösel (Klavier) und Karlheinz Stryczek (Gesang). Die beiden Fächer Klavier und Gesang blieben von nun an verbindlich. Die Austragungsorte in der Robert-Schumann-Stadt Zwickau wechselten. Zu ihnen gehörten zeitweilig der Kammermusiksaal des Schumann-Hauses, das Varieté Lindenhof, das idyllisch gelegene, heute nicht mehr existierende Schwanenschloss und das Domgemeindehaus. Heute sind es das Gewandhaus als Hauptspielstätte des Theaters Plauen-Zwickau und das Konzert- und Ballhaus Neue Welt. Üb- und Einspielmöglichkeiten bieten das Robert-Schumann-Konservatorium, die Galerie am Domhof und das Schumannhaus, in dem zugleich die Eröffnung des Wettbewerbs und die Preisverleihung vor dem Abschlusskonzert stattfinden.
Das Wettbewerbsprogramm, für das die seit 1920 existierende und 1957 neu ins Leben gerufene Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau als Mitveranstalter des Wettbewerbs verantwortlich zeichnet, hat sich im Lauf der Jahre und Jahrzehnte zwar immer wieder im Detail geändert, doch bilden natürlich die großen Klavier- und Liedzyklen Schumanns die unverrückbaren Eckpfeiler. Sie erklingen jeweils in der 2. (Klavier) bzw. 3. Runde (Gesang), während die Klavier-Finalisten in der Endrunde mit dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau das Klavierkonzert op. 54 oder die beiden Konzertstücke op. 92 und 134 vorzutragen haben. Die 1. Runde mit polyphonen Stücken, kleineren Schumann-Werken und Etüden (Klavier) bzw. einigen Schumann-Liedern und einer Arie (Gesang) dient dem Kennenlernen der Kandidaten, ihrer technischen wie interpretatorischen Reife. In der 2. Runde wartet auf die Sänger die Aufgabe, ein kleines Liedprogramm verschiedener Komponisten zu gestalten, wobei Clara und Robert Schumann nicht ausgespart sind.
Auch die Zeitabstände der Wettbewerbe blieben nicht konstant und variierten von drei und fünf Jahren, bis zwischen 1996 und 2000 der Vierjahresturnus wieder hergestellt wurde.
Unter den Preisträgern finden sich nun mehr und mehr Namen, die internationalen Glanz gewannen: die Pianistinnen und Pianisten Eliso Virsaladze, Dezsö Ránki, Pavel Egorov, Emma Tachmizjan, Yves Henry, Eric Le Sage und Mikhail Mordvinov ebenso wie die Sänger und Sängerinnen Siegfried Lorenz, Mitsuko Shirai, Lászlo Polgár, Sergej Lejferkus, Edith Wiens, Matthias Görne, Barbara Hölzl und Bodil Arnesen und viele andere. Eine Reihe von ihnen rückten inzwischen sogar in die Wettbewerbsjury vor und garantieren so die künstlerische Kontinuität des Zwickauer Schumann-Wettbewerbs. Gemeinsam mit ihnen wirken international renommierte Künstler und Pädagogen sowie Musikwissenschaftler als Juroren. Den Vorsitz des Wettbewerbs übernahm seit 2000 der Direktor des Robert-Schumann-Hauses Dr. Gerd Nauhaus. Die Organisation liegt in den Händen des städtischen Kulturamts bzw. Kulturbüros; die Medienarbeit wird vom Pressebüro der Robert-Schumann-Stadt geleistet.

Stand: 3. November 2003

XIV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb
für Klavier und Gesang 2004
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Der Wettbewerb



Die Stadt Zwickau veranstaltet in Verbindung mit der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. vom 8. bis 18. Juni 2004 den XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang. Der Wettbewerb ist Mitglied der Fédération des Concours Internationaux de Musique, Genf.
Die Schirmherrschaft für diesen auch international anerkannten Wettbewerb hat der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Prof. Dr. Georg Milbradt, übernommen.

Vorsitzender des Wettbewerbs: Dr. Gerd Nauhaus, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Juryvorsitzender im Fach Klavier: Prof. Klaus Hellwig, Berlin
Juryvorsitzende im Fach Gesang: Prof. Edith Wiens, München
Hauptsponsoren: AUDI AG Ingolstadt
Sparkasse Zwickau
Förderer (Stand 03.11.03): Kulturraum »Zwickauer Raum«
ALPHARMA-ISIS GmbH & Co. KG
Veranstaltungsorte: Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
und Theater Plauen-Zwickau (Gewandhaus)
Das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau
unter Leitung von GMD Georg Christoph Sandmann übernimmt die Begleitung der Finalisten sowie des 1. Preisträgers im Fach Klavier in der Öffentlichen Generalprobe und im Preisträgerkonzert.
Resonanz
Im Kulturbüro liegen bereits jetzt über 850 Anfragen aus aller Welt vor. Über 4.000 Ausschreibungen wurden bisher versandt an Einzelpersonen, Musikhochschulen und Universitäten, Musikschulen, Theater, Orchester, Kunst- und Musikvereine, internationale Musikwettbewerbe, Konzertagenturen und Medien.
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Die Ausschreibung



Wer kann teilnehmen?
Künstler aller Nationalitäten und zwar:
* Pianistinnen und Pianisten, die im Jahre 1974 geboren sind, und jüngere,
* Sängerinnen und Sänger, die im Jahre 1972 geboren sind, und jüngere.

Wie sind die Modalitäten geregelt?
* Der gesamte Wettbewerb ist öffentlich.
* Anmeldeschluss war der 15. März 2004.
* Die Teilnehmergebühr beträgt 75 Euro.
* Die Kosten für An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung werden von den Teilnehmern selbst getragen. Teilnehmer der Endrunde erhalten einen Zuschuss des Veranstalters.
* Klavierbegleiter für die Teilnehmer im Fach Gesang werden zur Verfügung gestellt, jedoch kann der Teilnehmer auch seinen Klavierbegleiter (auf eigene Kosten) mitbringen.
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Die Preise



Klavier
1. Preis 7.500 Euro und Goldmedaille
2. Preis 5.000 Euro und Silbermedaille
3. Preis 2.500 Euro und Bronzemedaille
4.-6. Platz Diplom

Gesang

Sängerinnen:
1. Preis 7.500 Euro und Goldmedaille
2. Preis 5.000 Euro und Silbermedaille
3. Preis 2.500 Euro und Bronzemedaille
4.-6. Platz Diplom

Sänger:
1. Preis 7.500 Euro und Goldmedaille
2. Preis 5.000 Euro und Silbermedaille
3. Preis 2.500 Euro und Bronzemedaille
4.-6. Platz Diplom

Sonderpreis
für den besten Liedpianisten bzw. die beste Liedpianistin: 2.500 Euro

Nach dem Wettbewerb: Auftrittsmöglichkeiten für Preisträger
Den 1. Preisträgern beider Fachgebiete werden nach Möglichkeit Angebote von Konzertauftritten und Rundfunkaufnahmen vermittelt. Zusagen für Konzert-Engagements liegen bereits vor von den Berliner Symphonikern, dem Festival Mecklenburg-Vorpommern, den Manchester Midday Concerts und der Manchester Camerata, Manchester/England sowie vom Festival Lake District Summer Music, Cumbria/England.

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Kontakt

Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb
für Klavier und Gesang
Münzstraße 12
D-08056 Zwickau
Telefon: (03 75) 21 26 36; Fax (03 75) 83 41 30
E-Mail: kulturbuero@zwickau.de
Internet: http://www.zwickau.de/wettbewerbe


XIV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb
für Klavier und Gesang 2004


Ansprechpartner

Leiterin des Organisationskomitees:
Bürgermeisterin für Soziales und Kultur
Dr. Pia Findeiß
Stadtverwaltung Zwickau
Postfach 20 09 33, 08009 Zwickau
Tel.: (03 75) 83 59 00, Fax: (03 75)83 59 59
E-Mail: SozialesundKultur@Zwickau.de


Vorsitzender des XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs
Direktor des Robert-Schumann-Haus
Dr. Gerd Nauhaus
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau
Tel.: (03 75)21 52 69, Fax: (03 75)28 11 01
E-Mail: Schumannhaus@Zwickau.de


Stadtverwaltung Zwickau
Leiter des Kulturamts
Wilfried Stoye
Postfach 20 09 33, 08009 Zwickau
Tel.: 0375 / 83 41 00, Fax: 0375 / 83 41 41
E-Mail: Kulturamt@Zwickau.de


Organisationsbüro des XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs
Hannelore Heil / Angela Hofmann
Münzstraße 12, 08056 Zwickau
Tel.: (03 75)83 41 30 bzw. 21 26 36, Fax: (03 75)83 41 30
E-Mail: kulturbuero@zwickau.de


Stadtverwaltung Zwickau
Pressebüro
Petra Schink
Postfach 20 09 33, 08009 Zwickau
Tel.: (03 75)83 18 17, Fax: (03 75)83 18 99
E-Mail: Pressebuero@Zwickau.de


Vorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V.
MD Albrecht Hofmann
Geschäftsstelle
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau
Tel.: (03 75)21 52 69, Fax: (03 75)28 11 01
E-Mail: Schumannhaus@Zwickau.de


XIV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb
für Klavier und Gesang 2004
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Juroren Fach Klavier

Prof. Klaus Hellwig, Berlin - Vorsitzender *
Professor an der Universität der Künste Berlin
Prof. Volker Banfield, Hamburg
Weltweit als Pädagoge, Konzertpianist und Solist tätig
Prof. Jozef De Beenhouwer, Antwerpen *
Professor am Königlichen Konservatorium Antwerpen
Prof. Andrzej Jasinski, Katowice
Leiter im Fach Klavier an der Music Academy Katowice
Prof. Renna Kellaway, Manchester*
Abteilungsleiterin Klavier am Royal Northern College Manchester
Peter Korfmacher, Leipzig
Abteilungsleiter Kultur der Leipziger Volkszeitung
Prof. Radoslav Kvapil, Prag *
Weltweit geschätzter Pianist
Prof. Jacob Lateiner, New York *
Lehrt an der Juilliard School in New York und am Mannes College of Musica
Anne Queffélec, Paris *
International geschätzte Pianistin, Pädagogin, Jurorin
Prof. Bernard Ringeissen, Paris *
Weltweit tätig als Pianist und Pädagoge
Prof. Riccardo Risaliti, Florenz *
Konzertpianist, Lehrer am Konservatorium in Mailand, Dozent der Klavierakademie Imola


Juroren Fach Gesang

Prof. Edith Wiens, München - Vorsitzende *
Professur an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf
Prof. Margo Garrett, New York
Professorin an der Juilliard School in New York
MD Albrecht Hofmann, Zwickau *
Musikdirektor a. D. am Theater Zwickau
Vorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V.
Rudolf Jansen, Amsterdam
Liedpianist, Dozent am Konservatorium Amsterdam
Kammersänger Prof. Tom Krause, Hamburg/Madrid
Lehrtätigkeit in Hamburg und Madrid
Prof. Rudolf Piernay, Mannheim/London
Professor für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Mannheim
Prof. Josef Protschka, Köln/Aachen *
Professor für Gesang an der Musikhochschule Köln/Aachen
Prof. Mitsuko Shirai, Karlsruhe*
Unterrichtet an der Musikhochschule Karlruhe.
Kammersängerin Helga Termer, Berlin
Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Dresden und an der Dresdner Staatsoper
Benita Valente, Philadelphia *
Opernsängerin, Liedinterpretin, Solistin bedeutender Orchester
Dr. Marlene Weber-Schäfer, Stuttgart
Abteilungsleiterin Kammermusik beim Südwestfunk Stuttgart
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XIV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb
für Klavier und Gesang 2004

Der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb wurde 1956, zur 100. Wiederkehr von Schumanns Todestag, ins Leben gerufen. Während in Zwickau, der Geburtsstadt des Komponisten, ein großes, damals noch gesamtdeutsches Musikfest aus diesem Anlass stattfand und das rekonstruierte Geburtshaus als neue Heimstatt von Schumann-Museum und -Archiv eingeweiht wurde, wetteiferten gleichzeitig in Berlin junge Pianisten und Sänger um die beste Schumann-Interpretation. Goldmedaillengewinnerin wurde damals Annerose Schmidt, die mit den übrigen Preisträgern danach auch in Zwickau auftrat. Eine ähnliche Konstellation ergab sich 1960, im Jahr des 150. Geburtsjubiläums von Robert Schumann, als nacheinander in Berlin der II. Schumann-Wettbewerb in den Fächern Gesang und Streichquartett und in Zwickau ein weiteres Schumann-Fest abliefen. Von den Preisträgern wurde vor allem die Sopranistin Sylvia Geszty bekannt. Erst mit dem dritten Wettbewerb 1963 "übersiedelte" dieses Musikereignis, und nun endgültig, nach Zwickau. Inzwischen Mitglied der Weltföderation der Musikwettbewerbe mit Sitz in Genf, erfreute sich der Schumann-Wettbewerb bereits eines geachteten Namens. Unter den Preisträgern befanden sich diesmal junge Künstler wie Peter Rösel (Klavier) und Karlheinz Stryczek (Gesang). Die beiden Fächer Klavier und Gesang blieben von nun an verbindlich.

Kontinuität im Grundsatz, Wandel im Detail

Die Austragungsorte in der Robert-Schumann-Stadt Zwickau wechselten. Zu ihnen gehörten zeitweilig der Kammermusiksaal des Schumann-Hauses, das Varieté Lindenhof, das idyllisch gelegene, heute nicht mehr existierende Schwanenschloss und das Domgemeindehaus. Heute sind es das Gewandhaus als Hauptspielstätte des Theaters Plauen-Zwickau und das Konzert- und Ballhaus Neue Welt. Üb- und Einspielmöglichkeiten bieten das Robert-Schumann-Konservatorium, die Galerie am Domhof und das Robert-Schumann-Haus, in dem zugleich die Eröffnung des Wettbewerbs und die Preisverleihung vor dem Abschlusskonzert stattfinden.

Das Wettbewerbsprogramm, für das die seit 1920 existierende und 1957 neu ins Leben gerufene Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau als Mitveranstalter des Wettbewerbs verantwortlich zeichnet, hat sich im Lauf der Jahre und Jahrzehnte zwar immer wieder im Detail geändert, doch bilden natürlich die großen Klavier- und Liedzyklen Schumanns die unverrückbaren Eckpfeiler. Sie erklingen jeweils in der 2. (Klavier) bzw. 3. Runde (Gesang), während die Klavier-Finalisten in der Endrunde mit dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau das Klavierkonzert op. 54 oder die beiden Konzertstücke op. 92 und 134 vorzutragen haben. Die 1. Runde mit polyphonen Stücken, kleineren Schumann-Werken und Etüden (Klavier) bzw. einigen Schumann-Liedern und einer Arie (Gesang) dient dem Kennen lernen der Kandidaten, ihrer technischen wie interpretatorischen Reife. In der 2. Runde wartet auf die Sänger die Aufgabe, ein kleines Liedprogramm verschiedener Komponisten zu gestalten, wobei Clara und Robert Schumann nicht ausgespart sind.
Auch die Zeitabstände der Wettbewerbe blieben nicht konstant und variierten von drei und fünf Jahren, bis zwischen 1996 und 2000 der Vierjahresturnus wieder hergestellt wurde.

Robert-Schumann-Preisträger errangen auch internationale Anerkennung

Unter den Preisträgern finden sich nun mehr und mehr Namen, die internationalen Glanz gewannen: die Pianistinnen und Pianisten Eliso Virsaladze, Dezsö Ránki, Pavel Egorov, Emma Tachmizjan, Yves Henry, Eric Le Sage und Mikhail Mordvinov ebenso wie die Sänger und Sängerinnen Siegfried Lorenz, Mitsuko Shirai, Lászlo Polgár, Sergej Lejferkus, Edith Wiens, Matthias Görne, Barbara Hölzl und Bodil Arnesen und viele andere. Eine Reihe von ihnen rückten inzwischen sogar in die Wettbewerbsjury vor und garantieren so die künstlerische Kontinuität des Zwickauer Schumann-Wettbewerbs. Gemeinsam mit ihnen wirken international renommierte Künstler und Pädagogen sowie Musikwissenschaftler als Juroren. Den Vorsitz des Wettbewerbs übernahm seit 2000 der Direktor des Robert-Schumann-Hauses Dr. Gerd Nauhaus. Die Organisation liegt in den Händen des städtischen Kulturamts bzw. Kulturbüros. Die Medienarbeit wird vom Pressebüro der Robert-Schumann-Stadt geleistet.
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ABLAUF
des XIV. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerbs
für Klavier und Gesang vom 8. - 18. Juni 2004


8. Juni 2004

16 Uhr: Robert-Schumann-Haus
Begrüßung der Teilnehmer, Juroren und Gäste

anschließend Gedenken am Robert-Schumann-Denkmal

19.30 Uhr: Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
Eröffnungskonzert


9.-12. Juni 2004

täglich ab 11 Uhr: Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
1. Auswahlprüfung Fach Klavier

täglich ab 14 Uhr: Gewandhaus
1. Auswahlprüfung Fach Gesang


13.-15. Juni 2004


täglich ab 11 Uhr: Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
2. Auswahlprüfung Fach Klavier

täglich ab 14 Uhr: Gewandhaus
2. Auswahlprüfung Fach Gesang


16.-17. Juni 2004

täglich ab 14 Uhr: Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
Endprüfung Fach Gesang

täglich ab 19 Uhr: Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
Endprüfung Fach Klavier


18. Juni 2004

10 Uhr: Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
Öffentliche Generalprobe

16 Uhr: Robert-Schumann-Haus
Auszeichnung der Preisträger

19 Uhr: Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
Preisträgerkonzert
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