Robert-Schumann-Stadt Zwickau - Termine im Schumannhaus, im Robert-Schumann-Konservatorium und in der Stadt

siehe auch - Schumannpreis 2015 geht an Düsseldorfer Schumann-Forschungseinrichtung - 7. Internationaler Robert-Schumann-Chorwettbwerb 2014
- Schumannpreis 2007 geht an Anton Kuerti und Margit L. McCorkle - Schumannfest 2013 - Drei Wochen Schumannfest 2011 - Die Ausstellung im Schumannhaus seit Februar 2011 im neuen Gewand - Schumann-Gala am 27. September 2007 - Die Stadt Zwickau ehrt Robert Schumann - Zwickauer Musiktage im Juni 2009
- Das Schumannjahr 2010 im Überblick - SCHUMANN-JAHR 2010 im städtischen Kalender - Das SCHUMANN-FEST im Juni 2010
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Kleiner Schumannwettbewerb 2014 - Schumannfest 2014 vom 6. bis 22. Juni 2014
- Zum 160. Todestag von Robert Schumann

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Zum großen Jubiläumsjahr 2010 - Robert Schumann wurde am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren - ein Buch über Schumann in seiner Heimatstadt " „… und denke an mein theures Zwickau – Robert Schumanns Kindheit und Jugend“
Schumannforscherin Ute Bär hat sich mit dem Bändchen zur Freude des Publikums einen Ausflug von der strengen Forschung hin zur populären Darstellung des Lebens von Robert Schumann gestattet



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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 314 vom 23. August 2016
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
JUNGE KOREANISCHE PIANISTIN GASTIERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS

Zu einem Preisträgerkonzert mit der jungen koreanischen Pianistin Daeun Song lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Samstag, dem 3. September 2016 um 19.30 Uhr in seinen Konzertsaal. Das Programm umfasst Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach und Feruccio Busoni sowie Robert Schumann.

Zu Beginn erklingt Mozarts vorletzte Klaviersonate (B-Dur KV 570), die im Februar 1789 in Wien entstand. Im Zentrum des Konzertprogramms steht die berühmte d-Moll-Chaconne BWV 1004, die Johann Sebastian Bach für Violine solo schrieb. Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy komponierten Klavierbegleitungen zu der Violinstimme hinzu, Johannes Brahms schrieb für Clara Schumann ein Arrangement für Klavier linke Hand und Feruccio Busoni komponierte eine virtuose Klaviertranskription, die im Zwickauer Konzert erklingt. Den Abschluss bildet die Humoreske op. 20 von Robert Schumann. Sie entstand 1839 in Wien und Leipzig und bildet sein größtes zusammenhängendes Klavierwerk, das die Humortheorie des Dichters Jean Paul musikalisch umsetzt.

Daeun Song wurde 1992 in Südkorea geboren und studierte zunächst an der Yonsei Universität in Seoul und ist seit 2015 an der Musikhochschule Leipzig Studentin von Gerald Fauth. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und erzielte beispielsweise einen ersten Preis beim Samik-Beckstein-Berlin-Wettbewerb und beim Internationalen Esteban-Sanchez-Wettbewerb in Spanien. Seit Oktober 2015 ist sie Stipendiatin der Stiftung Elfrun Gabriel. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, in Erinnerung an die Pianistin Elfrun Gabriel, junge und sehr talentierte Pianisten mittels eines Jahresstipendiums zu fördern.

Das Konzert ist eine Kooperationsveranstaltung der Elfrun Gabriel Stiftung und des Robert-Schumann-Hauses Zwickau. Es gehört zum Rahmenprogramm der vom 2. bis 4. September stattfindenden Tagung der Robert-Schumann-Gesellschaft zum Briefwechsel Robert und Clara Schumanns.

Der Eintritt zum Konzert ist frei.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 305 vom 19. August 2016
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

BENEFIZKONZERT FÜR ROBERT-SCHUMANN-HAUS


Der argentinische Pianist Ariel Sorrentino Quilici gibt am Samstag, dem 27. August 2016 um 17 Uhr ein Benefizkonzert im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Auf dem Programm stehen drei Sonaten des von Clara Schumann wiederentdeckten Barock-Komponisten Domenico Scarlatti, Ludwig van Beethovens charakteristische Sonate „Les Adieux“ über die Flucht des Wiener Erzherzog Rudolfs bei Einmarsch der napoleonischen Truppen und Robert Schumanns durch E.T.A. Hoffmann inspirierte Fantasiestücke op. 12.

Sorrentino Quilici begann sein Klavierspiel im Alter von acht Jahren. Er war Student von Rudolf Kehrer (Robert-Schumann-Preisträger der Stadt Zwickau 1977) und Stanislaw Tichonow in Wien, von Bruno Leonardo Gelber in Monaco und von Antonio de Raco. Meisterkurse u.a. bei Maurizio Pollini komplettierten seine Studien. Seit 1995 unternimmt er Konzertreisen, die ihn nach Chile, Argentinien, Uruguay und die USA führten. 2016 ist er als Solist und Kammermusiker in Europa, Brasilien und Argentinien unterwegs.

Karten zum Preis von 10 EUR (ermäßigt 7,50 EUR) sind im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich. Der Erlös des Benefizkonzerts kommt dem Robert-Schumann-Haus zugute.


Ansprechpartner für Rückfragen der Medien: Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, Tel.: 0375 834400, E-Mail: thomas.synofzik@zwickau.de

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 266 vom 22. Juli 2016
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:
WAS PASSIERT EIGENTLICH UNTER DEM DACH DES SCHUMANNHAUSES?
ZUM 160. TODESTAG ROBERT SCHUMANNS UND DEM 60-JÄHRIGEN BESTEHENS DES ROBERT-SCHUMANN-HAUSES

Der 17. Internationale Robert Schumann Wettbewerb ist vorbei, die Preisträger sind geehrt. Und nun? Urlaubszeit? Ja, auch die Mitarbeiter des Schumannhauses brauchen nach diesen Anstrengungen Erholung. Und auch deshalb wird der 160. Todestag des Komponisten am 29. Juli und das 60-jährige Bestehen des Robert-Schumann-Hauses ruhig begangen – anders als vor zehn Jahren. Aber man kann ja nicht immer nur große Feste feiern.

Doch der Schein trügt, denn Ruhe gibt es im Schumannhaus eigentlich nie. „Etwas Schumannjahr ist immer“ war kürzlich ein Artikel in der Freien Presse überschrieben. Gerade in den Sommermonaten besuchen viele Urlauber und Gäste der Stadt Schumanns Geburtshaus. Ihr Rundgang endet in der Regel in der ersten Etage nach der Besichtigung der ständigen Ausstellung. Aber es geht ja noch eine Treppe höher und manch einer mag sich fragen, was eigentlich hinter der Glastür in der ersten Etage passiert. Als Antwort erhält man von den Museumsmitarbeitern die Auskunft, dass sich dort die Büroräume des Direktors und der Mitarbeiter sowie verschiedene Archivräume befinden, denn die so zahlreichen Schätze des Hauses müssen fachgerecht archiviert und die Anfragen von Wissenschaftlern und Künstlern aus aller Welt sachkundig beantwortet werden. Mit dem Sammeln von Schumanniana wurde bereits 1910 begonnen. Der Berliner Musikwissenschaftler Max Friedlaender regte an, anlässlich des 100. Geburtstages Robert Schumanns in einer Sonderausstellung die noch vorhandenen und erreichbaren Erinnerungen an Robert und seiner Frau Clara zu zeigen und daraus später ein Museum aufzubauen. Martin Kreisig, der erste Direktor des späteren Zwickauer Schumann-Museums nahm die ihm übertragene Aufgabe an und begann – praktisch aus dem Nichts heraus – zunächst eine Gedächtnisausstellung zu Ehren des Komponisten zu organisieren. Nach Abschluss der Ausstellung kamen ständig neue Materialien hinzu, denn Kreisig bemühte sich nahezu rastlos, die zunächst nur wenige hundert Stücke umfassende Sammlung zu erweitern Er konnte einen engen Kontakt zu den in der Schweiz lebenden Töchtern Schumanns Marie und Eugenie aufbauen, die den elterlichen Nachlass verwalteten. Und so kamen immer wieder wertvolle Zuwendungen nach Zwickau. Heute beherbergt das Robert-Schumann-Haus die weltweit größte Sammlung von Dokumenten zum Leben und Schaffen Robert und Clara Schumanns, die ständig erweitert wird. Hinzu kommt ein umfangreichen Konvoluts von Notenautographen und Briefen anderer Komponisten des 19. Jahrhunderts. Dies alles bildet die Grundlage für das, was außer der Archivierung des wertvollen Gutes noch hinter der Glastür in der ersten. Etage passiert. Hier wird intensiv zum Leben und Schaffen des Ehepaares Schumann geforscht Wenn das Museum mit der ständigen Ausstellung und den wechselnden Sonderausstellungen im Foyer des Hauses noch oder schon längst geschlossen hat, ist es oftmals noch lange nicht verweist, denn die Mitarbeiter des Hauses, der Neuen Schumann-Gesamtausgabe und der Schumann-Briefedition sind oft noch im Haus und forschen. Ja, auch wenn man es kaum glauben mag, es gibt auch 160 Jahre nach Robert Schumanns Tod noch so manch Neues zu entdecken. Dabei wird sehr akribisch gearbeitet, um z.B. in Notentexten zu entscheiden, ob es sich um eine vom Komponisten beabsichtigte Streichung oder ein zufälligen Tintenklecks handelt, wie lang eine crescendo-Gabel sein soll, von wem die in den Autographen vorhandenen Korrekturen stammen, usw. usw. Und auch die Briefe und Notizen Robert und Clara Schumanns und ihrer Zeitgenossen sind oftmals nur schwer zu entziffern. Es ist schon kurios, dass manchmal mehrere Wissenschaftler über ein oder zwei Wörtern oder einem Notenblatt sitzen, um sie zu entziffern. Und wenn aus dem Robert-Schumann-Haus nach Schließung des Museums und dem Ende der hier so zahlreich stattfindenden Veranstaltungen oftmals noch lange Licht in die Dunkelheit dringt, dann versuchen die Zwickauer Musikwissenschaftler hinter Schumanns Geheimnisse zu kommen und sie geben erst Ruhe, wenn sie diese gelüftet oder der Klärung wieder ein Stück näher gekommen sind.
Die Ergebnisse werden auf den regelmäßig stattfindenden wissenschaftlichen Arbeitstagungen vorgestellt werden. Die 21. findet übrigens Anfang September statt und beschäftigt sich mit dem Briefwechsel Robert und Clara Schumanns. Veröffentlicht werden die Forschungsergebnisse in einzelnen Bänden der Neuen Schumann-Gesamtausgabe, der Schumann-Briefedition und weiteren Publikationen der Mitarbeiter des Hauses.
Und so lebt der Geist Robert Schumanns in seinem Geburtshaus auch heute weiter und es bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass die Bewahrung seines Erbes in seiner Geburtsstadt wie bisher fortgeführt werden kann und das Haus am Zwickauer Markteck ein Mittelpunkt der internationalen Schumannforschung und -pflege bleibt.

Text: Dr. Ute Scholz, Robert-Schumann-Haus

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SONNTAGSKONZERT IM SCHUMANN-HAUS: PIANISTIN ERKRANKT, PREISTRÄGER SPRINGT EIN


Am Sonntag, dem 1. Mai, um 17 Uhr stehen im Robert-Schumann-Haus Zwickau zwei großbesetzte Kammermusikwerke auf dem Programm: Robert Schumanns Quintett für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello und das Sextett seines englischen Freundes William Sterndale Bennett für Klavier, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass. Während Schumanns Meisterwerk ein Repertoirestück für viele Pianisten ist, handelt es sich bei dem Sextett von Bennett um eine Rarität, die zudem in puncto Virtuosität höchste Ansprüche an den Pianisten stellt.
So schien es, als die vorgesehene Pianistin Yuki Kobayashi erkrankte, nahezu aussichtslos, einen Pianisten zu finden, der in der Lage ist, das schwierige Werk innerhalb von fünf Tagen einzustudieren und mit den Streichersolisten des Leipziger Gewandhausorchesters aufzuführen. Doch nun konnte höchstqualifizierter Ersatz gefunden werden: Der koreanische Pianist Da Sol Kim war bereit, kurzfristig einzuspringen. Damit bringt das Konzert zugleich einen weiteren ehemaligen Preisträger der Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbe nach Zwickau zurück. Da Sol Kim war 2008 3. Preisträger und Publikumsliebling.
Zuletzt war der Pianist 2009 mit einem Soloprogramm beim Schumannfest in der Muldestadt zu hören. Seitdem konnte Da Sol 2011 den dritten Preis beim ARD-Wettbewerb in München erringen, 2012 den zweiten Preis beim Concours Geza Anda und 2012 den ersten Preis beim internationalen Kissinger Klavierolymp. Außerdem produzierte er in Korea seine erste Solo-CD mit Werken von Schubert und Schumann. Mit ihm betreten das Podium im Robert-Schumann-Haus Sebastian Breuninger, Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters, Yun-Jin Cho, Alice Wedel, der Gewandhaus-Solocellist Christian Giger und der Kontrabassist Karsten Heins.
Karten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 081 vom 8. März 2016
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
PREISTRÄGER MUSIZIEREN IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS
Konzert am 20. März

Das romantische Horn steht im Mittelpunkt des Schumann Plus-Konzerts am Sonntag, 20. März 2016 um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Zu Gast sein werden Peter Müseler, einer der besten Hornisten seiner Generation (Jahrgang 1988), und Akiko Nikami, Preisträgerin des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 2008. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens Horn-Sonate op. 17, Paul Dukas‘ Villanelle für Horn und Klavier, Robert Schumanns Adagio und Allegro op. 70 sowie die Romanzen op. 94 in einer Bearbeitung für Horn – beide im Jahr 1849 komponiert. Als Klaviersolostücke erklingen Claude Debussys Estampes und von Robert Schumann „Des Abends“ und „Aufschwung“ aus den Fantasiestücken op. 12.

Über Beethovens Sonate, die er für den Hornisten Giovanni Punto komponierte, berichtet sein Biograph Ferdinand Ries, dass sie erst am Tag des Konzerts niedergeschrieben wurde. Punto, einer der wichtigsten und einflussreichsten Hornisten seiner Zeit, spielte die Sonate zusammen mit dem Komponisten quasi vom Blatt und das gleich zwei Mal, denn die Sonate gefiel so gut, dass sie wiederholt werden musste. Während dieses Werk noch für das ventillose Naturtoninstrument komponiert wurde, führte Robert Schumanns Kontakt mit den europaweit berühmten Ventilhornspielern der Dresdner Hofkapelle dazu, dass er mit seinem Adagio und Allegro op. 70 eines der ersten und bis heute anspruchsvollsten Werke für Ventilhorn komponierte.

Die technisch virtuose Villanelle des französischen Komponisten Paul Dukas, die schon in ihrem Titel auf eine volkstümliche Liedgattung hinweist und bis heute zu den beliebtesten Werken für Horn gilt, war eigentlich ein Prüfungsstück für die Hornklasse des Pariser Conservatoire. Regen Gedankenaustausch pflegten Paul Dukas und Claude Debussy, dessen Estampes für Klavier solo L 100 1903 entstanden und von Ricardo Viñes uraufgeführt wurden. Sie sind das erste Werk, welches Debussy mit poetischen Titeln überschrieb.

Peter Müseler, geboren 1988 im thüringischen Suhl, war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben. Einem dritten Preis bei der International Performers Competition in Brno 2011 folgte 2012 der erste Preis beim Internationalen Instrumentenwettbewerb Markneukirchen. Er arbeitet inzwischen als Solohornist des Saarländischen Staatsorchesters sowie als gefragter Konzertsolist. Akiko Nikami war Preisträgerin des 15. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau 2008 und ist seitdem mehrfach im Robert-Schumann-Haus aufgetreten. Ihr Solorezital beim Schumann-Fest 2011 erschien unter dem Titel „Schumanniana“ auch auf CD.

Konzertkarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 449 vom 2. November 2015
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

„SCHUMANN PLUS“ ENDET MIT QUARTETTABEND


Leipziger Ensemble spielt Werke von Schumann, Lanner und Schostakowitsch

Die Reihe „Schumann Plus“ endet am Sonntag, dem 15. November mit einem Quartettabend. Um 17 Uhr tritt im Konzertsaal des Robert-Schumann-Hauses das Reinhold Quartett auf. Die vier Musiker des Leipziger Gewandhausorchesters bringen Werke von Robert Schumann, Joseph Lanner und Dmitri Schostakowitsch zu Gehör.

1842 gilt gemeinhin als das „Kammermusikjahr“ Robert Schumanns, in dem er intensiv die Quartette Wolfgang Amadeus Mozarts, Joseph Haydns und Ludwig van Beethovens studierte und neben Klavierquartett und Klavierquintett auch seine Streichquartette op. 41 komponierte. Von diesen wird das krönende Schlussstück der Sammlung, das dritte Quartett in A-Dur, zu hören sein. Als Kontrastprogramm dazu erklingt eine Walzersuite des Wiener Geigers und Komponisten Joseph Lanner. Dieser machte sich bereits in jungen Jahren mit Tanzmusikkompositionen einen Namen und gilt gleichberechtigt neben Johann Strauss (Vater) als Erfinder des Wiener Walzers. Am Schluss des Zwickauer Programms steht das dritte Streichquartett von Dmitri Schostakowitsch aus dem Jahr 1946, das zu den beliebtesten Werken aus der Feder des russischen Komponisten zählt.

Es musiziert das Reinhold Quartett, das 1996 von Musikern des Gewandhausorchesters Leipzigs gegründet wurde und heute aus den Violinisten Dietrich Reinhold und Tobias Haupt, dem Bratschisten Norbert Tunze und dem Cellisten Christoph Vietz besteht. Das Ziel, gemeinsam nach eigenen musikalischen Wegen zu suchen, führte zu weit mehr als 170 Quartettabenden im In- und Ausland. Die vier Musiker produzierten gemeinsam zahlreiche Rundfunkaufnahmen – u.a. Ersteinspielungen von Felix Mendelssohn Bartholdy – und legten drei CD-Produktionen vor.

Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn werden vorbestellte und nicht abgeholte Konzertkarten in den freien Verkauf gegeben.



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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 455 vom 4. November 2015
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

MUSIKALISCHE FRAUENBILDER


Liederabend am 20. November

Ein besonderer Liederabend findet am Freitag, 20. November 2015, um 19.30 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau statt. Unter dem Titel „Frauenbilder durch die Zeiten“ bieten die schweizerische Sopranistin Maria Gessler und der aus Taschkent (Usbekistan) stammende Pianist David Serebrjanik ein Programm mit Liedern von Robert Schumann (Frauenliebe und Leben op. 42), Kurt Weil und Manuel de Falla sowie Klavierstücken von Heitor Villa-Lobos (Bachanias Brasileiras) und Robert Schumann (Fantasiestücke op. 111).

Maria Gessler, geboren in Basel, studierte bei Regina Jakobi und Verena Schweizer an der Musikakademie Basel und schloss ihre Ausbildung mit Diplom am Opernstudio Basel ab. In Meisterkursen, u. a. bei Brigitte Fassbaender und Edith Mathis, vertiefte die gefragte Lied- und Oratoriensängerin ihre Kenntnisse. Ein erstes Engagement führte sie in der Spielzeit 2000/01 an das Mittelsächsische Theater Freiberg, das sie nach drei Jahren verließ, um sich dem Ensemble des Theaters Plauen-Zwickau (bis 2008) anzuschließen.

David Serebrjanik wurde in Taschkent (Usbekistan) in der Familie eines Dirigenten und einer Opernsängerin geboren. Er besuchte die Staatliche Fachschule für Musik in Taschkent und studierte dann in Würzburg und München. Sein Können als Klavierbegleiter perfektionierte er in den Meisterkursen von Bernd Glemser, Norman Shetler und Dietrich Fischer-Dieskau. Er konzertiert im In- und Ausland. Im Dezember 2002 begleitete er am Klavier den bekannten deutschen Travestie-Sänger Mary (Georg Preusse) bei seiner Solo-Tournee in Deutschland.

Der Liederabend ist eine gemeinschaftliche Veranstaltung der Städtischen Bäder Zwickau GmbH und des Robert-Schumann-Hauses Zwickau. Karten sind zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) an der Abendkasse erhältlich und an der Museumskasse im Robert-Schumann-Haus vorzubestellen.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 428 vom 16. Oktober 2015
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Information aus dem Kulturamt

Gemeinschaftsveranstaltung von Stadtarchiv und Robert-Schumann-Haus:

„Von Zwickau nach Jerusalem – Salman Schocken“ –


Filmvorführung, Experteninfos und Begleitausstellung

Das Stadtarchiv Zwickau lädt am Mittwoch, dem 4. November 2015, 18 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr), in das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5 zu einer öffentlichen Vorführung des Films „Von Zwickau nach Jerusalem – Salman Schocken“ ein.

Salman Schockens unternehmerischer Erfolg begann im sächsischen Zwickau. Seine moderne Unternehmenspolitik verhalf seinen Warenhäusern in den 20er Jahren zu einem Aufstieg an die Spitze der Kaufhäuser im süddeutschen Raum. Mit seiner fortschrittlichen Unternehmensführung war er als Sammler, Mäzen und Verleger jüdischer Literatur einer der wichtigsten Schlüsselfiguren für die jüdische Kultur in Deutschland.
Schocken emigrierte im Jahre 1934 nach Palästina und musste von dort den Untergang der jüdischen Kultur und seines Unternehmens miterleben. In dem Film von Christian Klemke und Eberhard Görner wird das Bild des Unternehmers und Feingeistes Salman Schocken gezeichnet und der Frage nach dem Verlust, der durch Krieg und Diktatur entstanden ist, nachgegangen.

Vor der Filmvorführung wird Dr. Jürgen Nitsche, Historiker, einen Einblick in das Leben des Salman Schocken als Kaufmann, Verleger und Zionist geben und Prof. Eberhard Görner, Filmemacher und Szenarist, der auch als Regisseur vom „Polizeiruf 110“ in den 1980er Jahren bekannt ist und zahlreiche Drehbücher, u.a. zum Film „Nikolaikirche“, geschrieben sowie Dokumentationen über Persönlichkeiten unterschiedlichster Couleur wie z.B. Armin Mueller-Stahl gedreht hat, selbst in den Film einführen.

Begleitet wird die Veranstaltung durch eine kleine Ausstellung, in der Originalfotos vom Bau der sogenannten „Siedlung Zwickau-Nord“, der späteren Willy-Flügel-Siedlung in Zwickau-Weißenborn, gezeigt werden. Diese einzigartigen Fotos stammen aus dem Privatbesitz der Familie des Gründers der Baugenossenschaft Arno Seidel. Das Robert-Schuman-Haus ergänzt darüber hinaus die Veranstaltung durch eine einwöchige Ausstellung mit drei Sondervitrinen, in denen Archivobjekte gezeigt werden, die von Salman Schocken 1932 und 1933 dem Zwickauer Schumann-Museum gespendet wurden: ein Autograph aus Schumanns Nachtstücken für Klavier op. 23, ein Chorlied aus Schumanns Dresdner Zeit und die umfangreiche Sammlung von 159 Briefen des jüdischen Dirigenten Hermann Levi an Clara Schumann.

Die Veranstaltung findet im Gedenken an die Geschehnisse in der Pogromnacht vom 9. November 1938 statt.

Kontakt:
Stadtarchiv Zwickau, Telefon 0375 834701 E-Mail: stadtarchiv@zwickau.de

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 411 vom 7. Oktober 2015
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
SCHUMANN PLUS-KONZERT MIT ZAUBERHAFTEN KLÄNGEN

Zu Gast in Zwickau: Das Glasharmonika Duo aus Wien


Ein ganz besonderes Konzerterlebnis mit einem eher selten zu hörenden Instrument bietet das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Sonntag, dem 25. Oktober 2015. In der Reihe „Schumann Plus“ ist das Wiener Glasharmonika Duo zu Gast. Originale und bearbeitete Meisterwerke von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Joseph Haydn, Edvard Grieg und Henryk Wieniawski stehen ebenso auf dem Programm des weltweit erfolgreichen Ensembles wie traditionelle Musik aus der Türkei, Schweden oder dem Libanon.

Vorläuferinstrumente der Glasharmonika finden sich im europäischen Raum seit 1492. Die Blütezeit der Musik mit Gläsern erlebte sie im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert, nachdem Benjamin Franklin, amerikanischer Diplomat und Erfinder, die Glasharmonika 1761 erbaute. Franklins Verdienst liegt vor allem in der Ergänzung des Fußantriebs, um die an einer Achse befindlichen Glasteller in Rotation zu versetzen.

Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Adagio für Glasharmonika in C-Dur KV 617a erklingen wird, und Ludwig van Beethoven komponierten ebenso wie der Dresdner Hofkomponist Johann Gottlieb Naumann oder Hector Berlioz für dieses Instrument. Eine der ersten Glasharmonika-Virtuosen wurde eine Verwandte Franklins, Marianne Davies, die ab 1762 mit dem neuen Instrument konzertierte. Zusammen mit ihrer Schwester Cecilia, Sopranistin, gab sie Konzerte in ganz Europa und konnte sich am Wiener Hof etablieren. Robert Schumann verglich in einer in Zwickau am 12. September 1827 am Lyceum gehaltenen Rede die Blumensprache der Natur mit einer Glasharmonika, „deren Tasten benetzt von dem Thaue der Gefühle, Töne und Lieder in die verlangende Brust zurückströmt“.

Christa und Gerald Schönfeldinger arbeiteten nach ihrem Musikstudium zunächst als Orchestermusiker. Anfang der 1990er Jahre wurden sie durch ein Musikrätsel der Salzburger Nachrichten auf dieses fast vergessene Instrument aufmerksam und gründeten bald das Wiener Glasharmonika Duo. Nun widmeten sie sich den gläsernen Instrumenten, entwickelten und verfeinerten die Spieltechnik der Glasharmonika und des Verrophons weiter. Beide Künstler treten ebenso als Komponisten für ihr Instrument in Erscheinung. So wird auch eines der 14 Stücke des Zwickauer Programms eine Komposition aus der Feder Gerald Schönfeldingers sein.

Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in den freien Verkauf gegeben.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 366 vom 8. September 2015
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:
DRESDNER PIANIST GASTIERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS

Zu einem nachmittäglichen Klavierkonzert lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Samstag, dem 19. September 2015 um 17 Uhr ein. Zu Gast ist der Dresdner Pianist Michael Hein, der Werke von Robert Schumann, Ludwig van Beethoven, Franz Liszt, Claude Debussy und Maurice Ravel zu Gehör bringen wird.

„…am Ende löst sich doch Alles in eine lustige Hochzeit auf – aber am Schluß kam wieder der Schmerz um Dich dazu und da klingt es wie Hochzeit- und Sterbegeläute untereinander…“ schreibt Robert Schumann an seine ferne Verlobte Clara Wieck 1838 über seine Fantasiestücke op. 12. Im Konzert werden das von Clara Schumann häufig gespielte Des Abends sowie In der Nacht und Warum? erklingen.
Beethoven komponierte seine Sonate E-Dur op. 109 1820 und verstand sie als erste von drei im Verbund bei Schlesinger in Berlin zu druckende Sonaten. Es ist die drittletzte Sonate, die Beethoven komponierte und wurde zeitgleich zur Missa solemnis geschrieben.
Franz Liszts Années de pèlerinage (Pilgerjahre), 26 Charakterstücke für Klavier solo in drei Bänden, sind eine Reflexion seiner Reisen und zeigen deutlich seinen sich entwickelnden Kompositionsstil. Es stehen die beiden Stücke Au bord d`une source aus Band 1 sowie Les jeux d`eaux à la villa d`Este aus Band 3 auf dem Programm.
In zwei Heften veröffentlichte Claude Debussy seine Préludes pour Piano, die er zwischen 1909 und 1913 komponierte. Von Maurice Ravel erklingen zwei Stücke. Das Jeux d`eau (Wasserspiele), welches Ravel mit einem Zitat Henri de Régniers überschrieb: „Ein Flußgott, der lacht, weil ihn das Wasser kitzelt.“ Das zweite Stück entstammt der Sammlung Gaspard de la nuit, Ondine, die Wassernixe, basierend auf einer Dichtung Aloysius Bertrands.

Michael Hein, in Halle geboren, studierte zunächst Klavier und Kammermusik bei Ulrich Urban an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Es folgten Engagements als Pianist und Liedbegleiter in Dresden, u. a. an der Sächsischen Staatsoper, der Dresdner Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ und der Dresdner Philharmonie. Einen ersten entscheidenden Impuls bekam seine Laufbahn, als er im Jahr 2000 zum ersten Mal nach Japan eingeladen wurde. Seitdem gastiert Michael Hein fast jedes Jahr im Land der aufgehenden Sonne.

Prägend für Michael Heins künstlerische Entwicklung war auch die Bekanntschaft mit dem österreichischen Pianisten Jörg Demus, der 2002 sein Lehrer und Mentor wurde. Höhepunkte seiner Konzerttätigkeit sind u. a. ein Konzert vor der japanischen kaiserlichen Familie im Jahr 2001 in Tokio, 2006 bis 2008 die Aufführung der Klavierkonzerte Beethovens mit der Bach-Akademie Tokorozawa unter Seiji Makino und dem Ludwig-Kammerorchester Tokio unter Joji Waschimi. Im Jahr 2012 produzierte Michael Hein mit dem Bariton Tetsuro Kitamura eine CD mit Liedern des japanischen Komponisten T. Aragaki, die bei King Records erschien. Seine ausgedehnten Konzertreisen führten ihn außerdem nach Ungarn, Österreich, Frankreich und in die USA.

Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Abendkasse erhältlich, Vorbestellungen nimmt die Museumskasse entgegen.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 356 vom 1. September 2015
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

DAGUERREOTYPIE, LICHTBILD UND CARTE DE VISITE

Zwickauer Schumann-Haus zeigt Schätze aus der Frühgeschichte der Fotografie

Schätze aus der Frühgeschichte der Fotografie zeigt das Robert-Schumann-Haus Zwickau vom 6. September 2015 an. In der Sonderausstellung sind unter anderem die früheste Fotografie des Komponisten Johannes Brahms, Daguerreotypien von Robert und Clara Schumann oder ein Lichtbild der Kinder Schumanns zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung, die bis 15. November 2015 gezeigt wird, findet am kommenden Sonntag um 16 Uhr und damit eine Stunde vor dem Schumann Plus-Konzert „Auf 176 Tasten“ mit dem Duo Takahashi-Lehmann statt.

Vor 200 Jahren wurde Bertha Wehnert-Beckmann geboren, die in Leipzig als erste deutsche Berufsfotografin-Karriere machte. Von ihr stammt die früheste Fotografie von Brahms. Das mit Konturenstift von Hand nachgezeichnetes Original aus dem Jahr 1853 gehört zu den Schätzen des Robert-Schumann-Hauses Zwickau. Neben diesem großformatigen Portrait sind in der Ausstellung Fotografien Bertha Wehnert-Beckmanns im Carte-de-Visite-Format von Clara Schumann, ihrer Tochter Marie, ihres Bruders Alwin Wieck und der befreundeten Leipziger Sängerin Livia Frege zu sehen.

Die Ausstellung wird ergänzt durch frühe fotografische Arbeiten anderer Künstler sowie zugehörige Dokumente. 1839 erfand Louis Daguerre in Paris die Technik der Fotografie, deren Urform nach ihm benannt ist. Die Ausstellung zeigt Daguerreotypien u. a. von Robert und Clara Schumann, ihrer Mutter Mariane Bargiel und der Tochter Marie. Auch das von dem Düsseldorfer Fotografen Wilhelm Severin 1854 geschaffene Lichtbild der Schumann-Kinder ist in der Ausstellung im Original zu sehen. Eine enge Freundschaft verband Clara Schumann mit dem Fotografen Julius Allgeyer. Das Robert-Schumann-Haus besitzt sowohl ihre Briefe an diesen als auch zahlreiche seiner Fotografien aus dem Familien- und Freundeskreis. Drei Fotoalben kamen aus dem Nachlass Clara Schumanns ins Zwickauer Museum. In den letzten Jahren erhielt das Museum aus Familienbesitz weitere Alben mit frühen Fotografien.

Die Ausstellung ist vom 6. September bis 15. November 2015 zu sehen. Der Eintritt zu der Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 6. September 2015 um 16 Uhr und zur Ausstellung selbst ist frei.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 317 vom 12. August 2015
Das Robert-Schumann-Haus informiert:

HEINRICH HEINE SCHREIBT BRIEFE AN GIACOMO MEYERBEER

Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner und Nadia Singer (Klavier)


Das Robert-Schumann-Haus Zwickau hat am Dienstag, dem 1. September 2015 um 19.30 Uhr einen besonderen Künstler zu Gast: Lutz Görner. Von der Presse einmal als „Stimme der Lyrik“ bezeichnet, schaffte er es 1975, in seinem „ersten Leben“ als Rezitator, auf seine Weise den Dichter Heinrich Heine wieder ins Bewusstsein zu rücken. Jetzt, vierzig Jahre später, versucht er in seinem „zweiten Leben“ als Initiator und Moderator von Klavierabenden Giacomo Meyerbeer seine Reverenz zu erweisen und ihn wieder zu entdecken. An diesem Abend versucht er beide Künstler zu vereinen, indem er aus dem Briefwechsel Heines an Meyerbeer vorträgt.

Lutz Görner wird in seinem neuen Programm von der 23-jährigen Ausnahmepianistin Nadia Singer begleitet. Sie ist erste Preisträgerin des Internationalen Rachmaninow Wettbewerbs in Frankfurt am Main und spielt im Robert-Schumann-Haus Musik aus Meyerbeers Opern Robert der Teufel, Die Hugenotten und Der Prophet, allesamt in der Klavierversion von Franz Liszt. Mit diesen Werken war Meyerbeer der meistgespielte Komponist des 19. Jahrhunderts. Heine schrieb in einem Brief an ihn: „Lieber großer Freund, es war gestern Abend ein wunderbarer Abend. Alle Herzen schienen erschüttert. Das war Musik. Ich werde nicht aufhören, Sie zu lieben und zu bewundern. Ihr Heinrich Heine“.

Karten zu dieser Veranstaltung (28 Euro) werden durch die Künstler selbst nur an der Abendkasse verkauft. Weitere Informationen unter www.lutzgoerner.de.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 270 vom 6. Juli 2015
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

US-SÄNGER ZU GAST IN ZWICKAU – Lieder von Brahms


Zu zwei sommerlichen Konzerten lädt das Robert-Schumann-Haus am Samstag, 11. Juli, sowie am Sonntag, 12. Juli, jeweils um 15 Uhr ein: Zu Gast sind Sängerinnen und Sänger aus den USA, sie werden am Klavier begleitet von Gabriel Dobner. Der in Chicago geborene Pianist studierte in den USA und in Deutschland und hat mit Sängern wie René Kollo, Cornelia Kallisch und Christiane Oelze zusammengearbeitet und zahlreiche CD-Einspielungen vorgelegt.

In einem Kooperationsprojekt mit der James Madison University School of Music (Virginia) finden an der Bergakademie Freiberg jährlich Meisterkurse für Klavier und Gesang statt. Die Leitung der Liedkurse liegt in den Händen von Eckart Sellheim, der in diesem Jahr von Gabriel Dobner unterstützt wird. Seit einigen Jahren gehören Abschlusskonzerte der Teilnehmer im Robert-Schumann-Haus Zwickau zum festen Bestandteil des deutsch-amerikanischen Kooperationsprojektes. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl finden in diesem Jahr gleich zwei Konzerte statt, bei denen sich unterschiedliche Sängerinnen und Sänger präsentieren.

Auf dem Programm stehen ausschließlich Lieder von Johannes Brahms, dem engen Freund Robert und Clara Schumanns. Im Mittelpunkt steht das vielleicht bekannteste Lied aus der Feder des Hamburger Komponisten: „Von ewiger Liebe“ aus den Vier Liedern op. 43. Gedichtet hatte es der böhmische Schriftsteller und Librettist Josef Wenzig, nach einer Vorlage aus dem Wendischen. Brahms vertonte dieses Gedicht im Jahr 1864.

Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 162 vom 7. Mai 2015
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
RUSSISCHER STAR-PIANIST IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS
Konzert am 17. Mai

Der russische Pianist Pavel Egorov, Robert-Schumann-Preisträger der Stadt Zwickau des Jahres 1989, ist am Sonntag, dem 17. Mai um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau zu erleben. Auf seinem Programm stehen Werke von Joseph Haydn, Robert Schumann, Theodor Döhler und Peter Tschaikowsky, der vor 175 Jahren, am 7. Mai 1840, zur Welt kam.

In Leningrad geboren, wurde Pavel Egorov am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Tatjana Nikolaeva und Vera Gornostaeva ausgebildet. 1974 gewann er 26-jährig den Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Im gleichen Jahr gab er seine Debüts in Moskau und Leningrad. Seitdem konzertiert er in den größten und wichtigsten Konzertsälen weltweit. Neben seiner solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit arbeitet er als Professor am Konservatorium in St. Petersburg und gibt Meisterkurse rund um den Globus. Bei renommierten Wettbewerben, darunter dem Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb Zwickau, wirkt er als Juror. Er hat nicht nur auf seinen ca. 50 LP- und CD-Veröffentlichungen eine Vielzahl von Klavierwerken Robert Schumanns eingespielt, sondern darüber hinaus auch eine Noten-Gesamtausgabe der Schumannschen Klavierwerke vorgelegt.

Sein speziell für das Zwickauer Robert-Schumann-Haus zusammengestelltes Programm präsentiert vier Komponisten, die durch ihre Reisen in Europa verknüpft sind. Die Klaviersonate C-Dur Nr. 50 ist die letzte Londoner Sonate Haydns, die er erst nach der Rückkehr nach Wien 1795 vollendete und der englischen Pianistin Therese Jansen widmete. Joseph Haydn, seit 1766 im Dienste des Fürsten Esterhazy stand, reiste zweimal nach England, erstmalig im Todesjahr seines Dienstherren 1790, das zweite Mal 1794.
Robert Schumann, zu dessen weitesten Reisen die fünfmonatige Russlandreise 1844 gehörten, komponierte seine Novelletten op. 21 kurz vor seinem halbjährigen Aufenthalt in Wien 1838. Er bezeichnete sie als „größere zusammenhängende Geschichten“, die „Spaßhaftes, Egmontgeschichten, Familienscenen mit Vätern, eine Hochzeit, kurz äußerst Liebenswürdiges“ enthalten.
Theodor Döhler war vier Jahre jünger als Robert Schumann. Er wuchs in Italien auf, erhielt seine musikalische Ausbildung am Wiener Konservatorium und bereiste dann ganz Europa als Komponist und Klaviervirtuose. Auf einer Russlandreise lernte er die Gräfin Elise Scheremetjeff kennen, die seine Ehefrau wurde. Er starb im selben Jahr wie Robert Schumann 1856.
Der im russischen Wotkinsk geborene Peter Tschaikowsky war ein großer Schumann-Verehrer, der beispielsweise dessen Musikalische Haus- und Lebensregeln ins Russische übersetzte. 1875/1876 komponierte er die „Jahreszeiten“, die zu seinen bekanntesten Klavierwerken gehören. Jedem Monat ist ein Satz zugeordnet, in dem er die Stimmungen des jeweiligen Monats einfängt.

Das Konzert gehört zum Programm des Internationalen Museumstags, an dem das Robert-Schumann-Haus eine Sonderöffnungszeit von 10 bis 18 Uhr hat.
Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn in den freien Verkauf gegeben.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 075 vom 9. März 2015
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 126 vom 21. April 2015
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

REALISMUS UND POESIE – VORTRAG AM 30. APRIL IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS


Das Robert-Schumann-Haus Zwickau lädt zu einem Vortrag ein, der am Donnerstag, 30. April 2015, um 17 Uhr stattfindet. Prof. Dr. Werner Klüppelholz (Siegen) referiert über „Realismus und Poesie – Schumann, Kagel und eine Reise ums Mittelmeer“. Der Eintritt ist frei.

Kagel (1931–2008) und Schumann (1810–1856) verbindet mehr, als auf den ersten Blick scheinen mag. Der in Argentinien geborene Komponist, Dirigent, Librettist und Regisseur Maurizio Kagel lebte seit 1957 überwiegend in Deutschland. Er besaß, ähnlich wie Schumann, als Sohn eines Buchdruckers eine besondere Affinität zur Literatur und verfolgte, zumindest in den späteren Jahrzehnten seines Lebens, das Ideal einer poetischen Musik. Kagel, Schumann-Verehrer, vertonte und verfilmte mehrfach Schumann-Texte, so das im Robert-Schumann-Haus Zwickau überlieferten „Mitternachtsstück“ aus dem Romanfragment „Selene“.

Werner Klüppelholz gibt in seinem Vortrag zudem eine Einführung in das Szenische Spiel „Mare nostrum“, welches an diesem Tage im Robert-Schumann-Haus durch das Theater Plauen-Zwickau zur Premiere kommt.

Prof. Dr. Werner Klüppelholz, Jahrgang 1946, studierte Komposition, Schulmusik, Musikwissenschaft, Soziologie und Phonetik an der Kölner Musikhochschule und Universität, wurde dort promoviert und habilitiert und arbeitete zwischen 1977 und 2012 als Professor für Musikpädagogik an der Universität Siegen. Er veröffentlichte zahlreiche Texte zur Neuen Musik, namentlich zu Kagel, widmete aber beispielsweise auch Schumanns „Träumerei“ 1988 einen einsichtsreichen Beitrag.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 117 vom 13. April 2015
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:
KLA-VIER À VIER – VIERTES KONZERT DER REIHE SCHUMANN PLUS IM ZEICHEN DES QUARTETTS

Das Leipziger Klavierquartett gastiert am Sonntag, den 26. April 2015 um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Auf dem Programm der Musiker René Bogner, Matthias Weise, Henriette-Luise Neubert und Stefan Burkhardt stehen die Klavierquartette Gustav Mahlers, Robert Schumanns und Felix Mendelssohn Bartholdys.

Den Klavierquartettsatz a-Moll begann Gustav Mahler 1876 als gerade einmal 16-Jähriger. Von den übrigen Jugendwerken des großen Wiener Komponisten hat sich kaum etwas erhalten. Ein dementsprechend hoher Wert ist diesem Erstlingsentwurf mit durchaus selbständigem Profil beizumessen. Robert Schumann komponierte sein Klavierquartett op. 47 zum Ende seines Kammermusikjahres 1842. Clara Schumann notierte dazu am 5. April 1843 in das gemeinsame Ehetagebuch: „Abends spielten wir Roberts Es dur Quartett zum ersten Male bei uns, und ich war wahrhaft entzückt wieder von diesem schönen Werke, das so jugendlich und frisch ist, als wäre es das Erste.“ Während sich Robert Schumann 1842 bereits auf dem Höhepunkt seiner kompositorischen Schaffenskraft befand, schrieb Felix Mendelssohn Bartholdy sein Klavierquartett h-Moll op. 3 als 15-Jähriger. Johann Wolfgang von Goethe, der den jungen Mendelssohn sehr schätzte, ist Widmungsträger dieses Frühwerks.

Der Geiger René Bogner, der Bratschist Matthias Weise, die Cellistin Henriette-Luise Neubert und der Pianist Stefan Burkhardt gründeten das Leipziger Klavierquartett 1998. Sie verbindet dabei vor allem die Leidenschaft, die selten zu hörenden Kompositionen für Klavierquartett zu erarbeiten. Gerade in der Zeit der Romantik erfuhr diese Besetzung einen Höhepunkt, es entstanden zahlreiche und zugleich anspruchsvolle Werke

Der Violinist René Bogner studierte an den Musikhochschulen in Amsterdam und Wien, wurde noch während seines Studiums in Wien Konzertmeister der Wiener Kammeroper und arbeitet seit 1995 als Vorspieler der ersten Violinen im MDR Sinfonieorchester Leipzig. Er konzertiert solistisch und kammermusikalisch im In- und Ausland. Der gebürtige Leipziger Matthias Weise studierte in seiner Heimatstadt zunächst Violine und wechselte dann zum Fach Viola. Er war während seines Studiums Substitut am Leipziger Gewandhaus und ist seit 1993 festes Orchestermitglied. Henriette-Luise Neubert begann im Alter von neun Jahren mit dem Violoncellospiel und studierte an den Musikhochschulen in Weimar und Karlsruhe. Nach drei Spielzeiten am Opernhaus Halle wechselte sie im Jahr 2000 zum Gewandhausorchester Leipzig. Seit 2005 ist sie Mitglied des Orchesters der Bayreuther Festspiele. Der Pianist Stefan Burkhardt war Jungstudent der Musikhochschule Leipzig, schloss seine Studien mit Auszeichnung ab und konnte dank eines Stipendiums an der Juilliard School New York ein Jahr lang studieren.

Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses zu den gewohnten Öffnungszeiten erhältlich, Restkarten an der Abendkasse. Bestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn in den freien Verkauf gegeben.

Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

DIE LUST’GEN LIEDER FLIEGEN IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS ZWICKAU


Drittes Konzert der Reihe Schumann Plus

Zu einem ungewöhnlichen Konzert in der Reihe „Schumann Plus“ lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Sonntag, 22. März, 17 Uhr ein: zu Gast ist ein ganzer Frauenchor, das Berliner Frauen-Vokalensemble unter Leitung von Lothar Knappe, begleitet von der russischen Pianistin Liana Narubina. Auf dem Programm unter dem Titel „Die lust’gen Lieder fliegen“ stehen neben Werken von Robert Schumann Kompositionen aus Wien und Böhmen sowie aus Russland.

Unter den Wiener Komponisten sind neben bekannten Meistern wie Franz Schubert (Coronach) und Johannes Brahms (Jungbrunnen op. 44) auch unbekanntere wie Robert Fuchs (als Zwickauer Erstaufführung) und der einzige Kompositionsschüler von Brahms, Gustav Jenner, dessen 150. Geburtstag in diesem Jahr zu feiern ist. Von Robert Schumann erklingen u.a. die selten zu hörenden Drei Gesänge für Frauenstimmen op. 114, die Schumann 1849/1850 komponierte. Am Anfang dieser Sammlung steht Ludwig Bechsteins Klagesang „Nänie“ auf den Tod eines Vögleins, dessen Komposition reale Erlebnisse aus dem Leben der Familie Schumann in Dresden reflektiert. Von dem böhmischen Komponisten Leos Janacek singt der Berliner Frauenchor (in tschechischer Sprache) die winterliche Ballade „Die Wolfsspur“, in der ein alter Hauptmann von der Suche nach der Spur des Wolfes im Wald vorzeitig zurückkehrt und dort das Rendezvous seiner jungen Frau mit ihrem Geliebten durch einen Schuss beendet. Aus Russland erklingen außer Klavierstücken von Alexander Skrjabin Chorkompositionen von Nikolai Rimsky-Korssakoff und Sergej Rachmaninoff (Sirenj).

Das Berliner Frauen-Vokalensemble trat bereits 2012 erfolgreich im Robert-Schumann-Haus auf. Es wurde im Frühjahr 2006 gegründet. Das Ensemble kann in flexiblen Formationen vom Tutti bis zum Soloquartett arbeiten und besetzt bei Bedarf auch Solopartien aus den eigenen Reihen. Liana Narubina studierte in Riga und Moskau und war Stipendiatin an der Juilliard Music School in New York und Meisterschülerin von Leon Fleisher. Sie lebte viele Jahre in den USA und entfaltete dort eine umfangreiche Konzerttätigkeit mit weit gespanntem Repertoire. Seit einigen Jahren zurück in Deutschland konzertiert sie als Solistin im Bereich der Kammermusik und als gefragte Liedbegleiterin.

Lothar Knappe ist Organist und Leiter der Musik an St. Matthäus, Kirche der Kulturstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im Kulturforum an der Berliner Philharmonie. Als Organist gastierte er in den meisten Ländern Europas, in Israel, Japan, Hong Kong und Kanada und spielte zahlreiche Aufnahmen für Schallplatte und CD ein. Er erarbeitete mit verschiedenen Chören und Ensembles sehr vielseitige Konzertprogramme und machte Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Karten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse erhältlich, Restkarten an der Abendkasse. Bestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Beginn des Konzertes in den freien Verkauf gegeben.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 079 vom 11. März 2015
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Das Robert Schumann Konservatorium informiert:

KONSERVATORIUM LÄDT ZU DRITTEM KONZERT FÜR SENIOREN EIN



Am Donnerstag, dem 19. März findet am Robert Schumann Konservatorium um 15 Uhr das dritte Konzert für Senioren in diesem Schuljahr statt. Zu hören sind Kompositionen u.a. von Maurice Ravel, Georg Philipp Telemann, dem Dresdener Musikschullehrer, Komponisten und ehemaligen Schüler des Konservatoriums Rolf-Thomas Lorenz, Günther Habicht, Paul Linke, Ralf Schieferdecker und natürlich Robert Schumann.

Die jungen Interpreten sind u.a. mit Klavier, Violine, Klarinette, Oboe, Mandoline, Blockflöte und Querflöte zu erleben. Ebenso sind auch junge Gesangsstimmen zu hören. Das Kammermusiktrio mit Luisa Uhlmann (Querflöte), Luise Mehl (Klarinette) und Magdalena Kürzinger (Violoncello) beendet das kurzweilige und unterhaltsame Konzertprogramm.

Das Konzert findet im Robert Schumann Saal (Eingang Stiftstraße 10) statt. Der Eintritt ist frei.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 080 vom 12. März 2015
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Das Robert Schumann Konservatorium informiert:

STREICHERENSEMBLES DES KON BIETEN ABWECHSLUNGSREICHES KONZERT


Zwickau, 12. März 2015 - Am morgigen Freitag, dem 13. März 2015 findet im Robert Schumann Konservatorium der Stadt Zwickau ein Konzert mit verschiedenen Streicherensembles statt. Zu hören sind interessante Kompositionen, die in unterschiedlichsten Besetzungen dargeboten werden. Der Eintritt zu der Veranstaltung, die um 17 Uhr im Robert-Schumann-Saal beginnt, ist frei.

Die "Fidolinos" unter Leitung der Fachbereichsleiterin Susanne Brandt spielen zwei Kompositionen - "Arielles Weltreise" und "Sehnsuchtswalzer" - von Andrea Holzer-Rhomberg. Die österreichische Komponistin studierte am Mozarteum in Salzburg und an der Musikuniversität Wien und ist u.a. auch Autorin von Violinschulen. Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit konzertiert sie in zahlreichen Ländern.

"KON.fetti", ein Streichquartett unter Leitung von Gabriele Albrecht, wird ein Menuett des französischen Komponisten Jean Baptist Lully darbieten, dem sich die gegensätzliche Komposition "Space Attack" von Robert Spiering anschließt. Weiterhin ist eine Komposition von Arcangelo Corelli, interpretiert von der Gruppe "KON.fekt", zu hören. Zwei weitere Ensembles, beide unter Leitung von Wieland Pörner, machen mit einer Komposition von Charles Dancia und einer interessanten Interpretation des Titels "Who wants to live forever" der britischen Band "Queen" auf sich aufmerksam.

Zum Abschluss des unterhaltsamen und abwechslungsreichen Konzerts treten “Intermezzo“ und das Ba-Rock-Orchester unter Leitung von Michael Fritsch auf. Zu hören sind dann Richard Hughes Komposition „The day of a dolphin" sowie Jazz-Standards.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 054 vom 13. Februar 2015
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

DER JUNGE PIANIST JOSÉ ANDRÉS NAVARRO GIBT KONZERT IM ROBERT-
SCHUMANN-HAUS ZWICKAU



Zu einem Preisträgerkonzert mit dem jungen Pianisten José Andrés Navarro, Stipendiat der Elfrun-Gabriel-Stiftung, lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am 8. März 2015 um 17 Uhr in seinen Konzertsaal. Auf dem Programm stehen Fantasiestücke op. 12 von Robert Schumann, die Vier Klavierstücke op. 119 von Johannes Brahms und die Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky.
Das Konzert ist eine Kooperationsveranstaltung der Elfrun-Gabriel-Stiftung und dem Robert-Schumann-Haus Zwickau. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

DER KÜNSTLER
José Andrés Navarro wurde 1995 in La Paz (Bolivien) geboren und erhielt dort im Alter von 4 Jahren seinen ersten Klavierunterricht. In seinem Heimatland gab er zahlreiche Konzerte. Nach dem Schulabschluss begann er im Wintersemester 2014 ein Musikstudium mit Hauptfach Klavier bei Balazs Szokolay an der Hochschule für Musik Weimar. Bei verschiedenen Wettbewerben errang er Preise, seit Oktober 2014 ist er Stipendiat der Stiftung Elfrun Gabriel. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, in Erinnerung an die Pianistin Elfrun Gabriel, junge und sehr talentierte Pianisten mittels eines Jahresstipendiums zu fördern.

DAS PROGRAMM
Robert Schumann komponierte seine Fantasiestücke op. 12 im Juli 1837 in Leipzig und widmete sie der englischen Pianistin Robena Ann Laidlaw. Der Titel wurde durch eine literarische Sammlung des Dichters E. T. A. Hoffmann inspiriert. Die einzelnen Stücke bei Schumann tragen poetische Titel wie "Des Abends", "Warum", "In der Nacht" oder "Grillen".
Johannes Brahms Klavierzyklus Vier Klavierstücke op. 119 sind sein letztes Werk für Klavier solo. Über das erste Stück schrieb er an Clara Schumann: "Ich bin in Versuchung, Dir ein kleines Klavierstück abzuschreiben, weil ich gern wüsste, wie Du Dich damit verträgst. Es wimmelt von Dissonanzen! Diese mögen recht sein und zu erklären - aber sie schmecken Dir vielleicht nicht, und da wünsche ich, sie wären weniger recht, aber appetitlich und nach Deinem Geschmack. Das kleine Stück ist ausnehmend melancholisch, und 'sehr langsam zu spielen' ist nicht genug gesagt. Jeder Takt und jede Note muss wie ritard.* klingen, als ob man Melancholie aus jeder einzelnen saugen wolle, mit Wollust und Behagen aus besagten Dissonanzen! Herr Gott, die Beschreibung wird Dir Lust machen!"
Modest Mussorgsky komponierte seinen Klavierzyklus "Bilder einer Ausstellung" in memoriam seines Freundes Viktor Hartmann 1874, der in jenem Jahr nach einem Schwächeanfall verstarb. Hartmann war Architekt und Maler gewesen und Mussorgsky, der eine posthume Ausstellung seines Freundes besuchte, setzte ihm musikalisch ein Denkmal. Der hohe technische Anforderungen stellende Klavierzyklus gehört zu den bekanntesten und am häufigsten gespielten Werken Mussorgskys.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 053 vom 12. Februar 2015
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

KAMMERMUSIK-GENUSS: WENN ZWEI ODER DREI - ROBERT-SCHUMANN-HAUS BITTET ZUM ZWEITEN SCHUMANN PLUS KONZERT



Kammermusik vom Feinsten bietet das Robert-Schumann-Haus am 22. Februar 2015 um 17 Uhr: Zu Gast sind der israelische Geiger und Bratscher Nimrod Guez, der schweizerische Solocellist des Leipziger Gewandhausorchesters Christian Giger und die japanische Pianistin Yuka Kobayashi. Auf dem Programm stehen das Trio a-Moll op. 114 von Johannes Brahms, das Klaviertrio g-Moll op. 110 von Robert Schumann und das Duo für Violine und Violoncello von Erwin Schulhoff.
Karten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse erhältlich, Restkarten an der Abendkasse. Bestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Beginn des Konzertes in den freien Verkauf gegeben.

DAS PROGRAMM
Eigentlich hatte Johannes Brahms - arbeitsmüde - seinem Verleger Simrock 1890 angekündigt, sein Streichquintett op. 111 sei sein letztes Opus, doch der zauberhafte Klang der Klarinette Richard Mühlfelds ließen ihn seine Vorsätze vergessen und er komponierte nicht nur seine Sonaten op. 120, sondern auch das Trio op. 114 für eben jenen Meininger Soloklarinettisten. Brahms autorisierte selber die hier erklingende Fassung für Viola anstelle der Klarinette.
Robert Schumanns Klaviertrio in g-Moll war sein viertes Werk für diese Besetzung und entstand in seinen letzten Düsseldorfer Jahren 1851. Clara Schumann rühmte es als "originell, durch und durch voller Leidenschaft, besonders das Scherzo, das einen bis in die wildesten Tiefen mit fortreißt".
Eine Generation über Johannes Brahms hinaus führt die Komposition von Erwin Schulhoff. Der in den letzten Jahren zunehmend wiederentdeckte Komponist hinterließ ein umfangreiches Oeuvre von über 100 Werken, obwohl er wie Robert Schumann nur 46 Jahre alt wurde. Schulhoff wurde als jüdischer Kommunist ab 1933 verfolgt. Er starb 1942 in einem Konzentrationslager im bayerischen Weißenburg. Sein Duo für Violine und Violoncello entstand 1925 und verzichtet auf eine Klavierbegleitung.

DIE KÜNSTLER
Der gebürtige Israeli Nimrod Guez erhielt in seiner Heimat Violinenunterricht bei Nahum Lieberman, Ilona Feher, Shlomo Tintpulver und Chaim Taub. Er studierte zwischen 1996 und 2001 bei Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik Frankfurt Viola und schloss ein Violinstudium bei Nora Chastaun und Violastudium bei Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck an. Er ist Mitglied des Chamber Orchestra of Europe und im Gustav Mahler Chamber Orchestra. 2005 wurde er Solobratschist des Gewandhausorchesters Leipzig und wechselte später in gleicher Position zum Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks. Jetzt ist er Professor an der Musikhochschule Würzburg und international als Geiger und Bratschist solistisch tätig.
Christian Giger studierte bei Boris Pergamenschikow und beim Amadeus Quartett an der Kölner Musikhochschule, wo er 1992 mit Auszeichnung abschloss. Noch im selben Jahr wurde er als 1. Solocellist ins Gewandhausorchester verpflichtet, mit dem er auch als Solist schon mehrfach hervorgetreten ist. Er war Solist mit dem Bachorchester des Gewandhauses, der Sinfonietta Leipzig sowie mit verschiedenen Schweizer Sinfonieorchestern (unter Samuel Friedman, Grzegorz Nowak und Mario Venzago). Er unterrichtet an der Leipziger Musikhochschule und ist künstlerischer Leiter der Lindensaalkonzerte Markkleeberg.
Yuka Kobayashi wurde in Tokio geboren und studierte an der dortigen Toho Gakuen Musikhochschule und als Stipendiatin von Rotary International an den Frankfurter und Kölner Musikhochschulen bei Günter Ludwig, Hartmut Höll, Boris Pergamenschikow und beim Amadeus Quartett. Sie konzertierte in so renommierten Sälen wie Alte Oper Frankfurt, Liederhalle Stuttgart, Gewandhaus Leipzig, St. Petersburger Philharmonie, Großer Saal des Tschaikowski-Konservatoriums Moskau, Casals Hall Tokyo und Izumi Hall Osaka sowie bei Festivals wie dem mdr-Musiksommer, dem Schleswig-Holstein Musik-Festival und dem Festival der Kronberg Academy. 2002 debütierte sie als Solistin mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 012 vom 15. Januar 2015
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

„ES IST SO SÜß ZU SCHERZEN“ – SCHUMANNS GEIBEL-VERTONUNGEN

Neue Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus Zwickau

Am Sonntag, dem 18. Januar 2015, findet um 16 Uhr die Eröffnung der neuen Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus mit einer etwa 15-minütigen Führung statt. Die beiden von Robert Schumann meistvertonten Dichter sind Heinrich Heine und Emanuel Geibel – zählt man nicht die Lieder, sondern die einzelnen Verse, so gebührt der erste Rang dem letzteren. Im Gegensatz zu Heine ist der Dichter Geibel jedoch heute nur noch wenigen ein Begriff, auch wenn eines seiner Gedichte „Der Mai ist gekommen“ zum Volkslied wurde. 1815, vor 200 Jahren, wurde Emanuel Geibel in Lübeck geboren, Anlass für das Robert-Schumann-Haus, Schumanns zahlreichen Geibel-Liedern und -Balladen eine Sonderausstellung zu widmen.

Wie Robert Schumann wurde Geibel an der Universität Jena promoviert. Im Frühjahr 1846 gab es in Dresden mehrfache Begegnungen zwischen Schumann und Geibel. In seinem Liederjahr 1840 setzte sich Robert Schumann erstmals mit Geibels gerade eben erstveröffentlichter Gedicht-Sammlung auseinander. Es entstanden vier Solo-Lieder, darunter eines der berühmtesten und bekanntesten Lieder Schumanns überhaupt Der Hidalgo („Es ist so süß zu scherzen“) – geschrieben am 1. August 1840, als Schumann vom Gericht die langersehnte Einwilligung zur Hochzeit mit Clara Wieck bekam. Die Zwickauer Sonderausstellung zeigt zu diesem Lied erstmalig eine bisher unveröffentlichte virtuose Kadenz-Auszierung, die die berühmte Sängerin Pauline Viardot-Garcia für Robert Schumann aufschrieb.

Auch Schumanns einziges Chorlied mit Klavierbegleitung, das berühmte Zigeunerleben, komponierte Schumann im Sommer 1840 auf einen Text von Geibel. Das Robert-Schumann-Haus zeigt beide existierenden Autographe zu diesem Lied aus seinen Beständen. 1849 war es dann eine neue Gedichtsammlung Geibels, die Volkslieder und Romanzen der Spanier, die Schumann zu seinen zwei Spanischen Liederspielen op. 74 und op. 138 inspirierten. Seine letzte Komposition auf Texte Geibels war die großangelegte Ballade mit Solostimmen, Chor und Orchester „Vom Pagen und der Königstochter“ op. 140 im Sommer 1852. In Schumanns Scheveninger Reisetagebuch aus dieser Zeit, das mit dem literarischen Nachlass Schumanns nach Zwickau kam, finden sich aufschlussreiche Bemerkungen zur Komposition. Clara Schumann vertonte ebenfalls Gedichte Geibels sowohl für Solostimme wie für Chor. Auch von ihren Kompositionen sind die Originalhandschriften in der Sonderausstellung zu sehen.

Die Ausstellung ist bis zum 19. April zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Internationaler Chorwettbewerb 2014

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 497 vom 30. Dezember 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

WIND UND BOGEN – ERSTES SCHUMANN PLUS-KONZERT DER SAISON

Robert-Schumann-Haus erwartet am 18. Januar hochkarätige Musiker
Zum ersten Konzert der Reihe „Schumann Plus“ im Jahr 2015 erwartet das Robert-Schumann-Haus gleich drei hochkarätige Gäste: Peter Bruns, Ib Hausmann und Frank Gutschmidt. Sie spielen Werke von Johannes Brahms, Frédéric Chopin, Richard Strauss, Nadia Boulanger, Robert Schumann und Alexander von Zemlinsky. Eintrittskarten für die Veranstaltung am Sonntag, den 18. Januar 2015 um 17 Uhr sind an der Museumskasse erhältlich und können vorbestellt werden.

Die Sonate Es-Dur für Klarinette und Pianoforte op. 120/2 komponierte Johannes Brahms 1894 für Richard Mühlfeld, dem zu seiner Zeit bekanntesten Klarinettisten. Mühlfeld, Musiker in der Meininger Hofkapelle, und Brahms waren seit 1891 befreundet, nachdem Brahms seine Zusammenarbeit mit der Hofkapelle intensiviert hatte. Für Mühlfeld entstanden nicht nur die beiden Sonaten op. 120, sondern auch das Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 114. Frédéric Chopin widmete das Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39 seinem Schüler und späteren Kopisten Adolf Gutmann. Adolf Gutmann, der in Heidelberg 1819 geboren wurde, wohnte nur wenige Häuser von Robert Schumann zu dessen Heidelberger Studienzeit entfernt. Richard Strauss komponierte seine Romanze F-Dur für Violoncello und Klavier 1883 als 19-Jähriger während seines Studiums in München. Sein Stil war zu diesem Zeitpunkt noch stark geprägt von Komponisten wie Schumann, Mendelssohn und Brahms.
Die Trois pièces für Violoncello und Klavier von Nadia Boulanger entstanden 1913. Nadia Boulanger stammte aus einer Musikerfamilie, sie war die Tochter des Komponisten Ernest Boulanger und Schwester der Komponistin Lili Boulanger. Sie arbeitete nicht nur als Komponistin, sondern auch als Pianistin und Dirigentin. Mit „Sehr langsam“ ist das vierte Stück aus Robert Schumanns Kreisleriana op. 16 überschrieben, welches Frank Gutschmidt zu Gehör bringen wird, ehe das Trio d-Moll für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 3 von Alexander von Zemlinsky alle drei Künstler auf der Bühne vereinen und das Konzert beschließen wird. Alexander von Zemlinskys Kompositionen wurden erst in den letzten Jahren wiederentdeckt. zuvor war er vor allen Dingen als Lehrer und Liebhaber Alma Schindlers, später verheiratete Mahler-Werfel, bekannt.

Der Klarinettist und Komponist Ib Hausmann zählt zu den führenden Klarinettisten Europas, der neben der klassischen Klarinette auch Es-Klarinette, Bassklarinette und Bassetthorn spielt. Er studierte in Berlin bei Ewald Koch und zählt den Pianisten des Beaux Arts Trios, Menahem Pressler, sowie den Komponisten György Kurtág zu seinen Lehrern. Kammermusikalisch arbeitet er zusammen mit Frank Gutschmidt, Herbert Schuch, Alexander Lonquich, Dénes Várjon, Daniel Hope, Peter Bruns, Veronika und Clemens Hagen, dem Trio di Parma und Streichquartetten wie dem Hagen-, Casals-, Vogler-, Pellegrini-, Bennewitz- und Auryn-Quartett. Solistisch konzertiert er mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland und arbeitet erfolgreich mit Schauspielern wie Klaus Maria Brandauer zusammen.

Peter Bruns, in Berlin geboren und in seiner Heimatstadt an der dortigen Musikhochschule „Hanns Eisler“ diplomiert, zählt zu den bedeutendsten Cellisten der Welt. Eng war und ist die Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles und Orchestern, wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem RAI-Sinfonieorchester oder den Berliner Sinfonikern unter renommierten Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Herbert Blomstedt, Sir Colin Davis oder Marc Albrecht. Auftritte führten in auf die bedeutendsten Konzertpodien dieser Welt, beispielsweise die Londoner Wigmore Hall, die New Yorker Carnegie Hall, die Semperoper Dresden oder das Gewandhaus in Leipzig. Zwischen 1993 und 2000 war er künstlerischer Leiter des Festivals Schloss Moritzburg und 1998 bis 2005 Professor an der Hochschule für Musik Dresden. Seit 2005 ist er in gleicher Position an der Hochschule für Musik Leipzig tätig.

Der 1971 in Brandenburg an der Havel geborene Pianist Frank Gutschmidt machte sich vor allem als Interpret zeitgenössischer Musik einen Namen in der Musikwelt. Er war Student an der Musikhochschule Berlin bei Dieter Zechlin, Annerose Schmidt und Alan Marks und gewann erste Preise bei den Nationalen Wettbewerben „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig und „Franz Liszt“ in Weimar. Bei renommierten Musikfestivals rund um den Globus tritt er immer wieder auch mit Uraufführungen, u.a. von Paul-Heinz Dittrich, auf. Er gewann 2001 und 2002 bei den Internationalen Stockhausen-Kursen in Kürten Preise und arbeitete von 2003 bis 2013 als Dozent bei diesen Kursen. Er erarbeitete zusammen mit Karlheinz Stockhausen zahlreiche Werke und war 2006 an der Uraufführung von Stockhausens Zyklus „Natürliche Dauern 1-15“ beteiligt.

Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in den freien Verkauf gegeben. Informationen zur Schumann Plus-Reihe und den verschiedenen Konzerten sind unter www.schumann-zwickau.de zu finden.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 494 vom 29. Dezember 2014
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Das Kulturamt informiert:

ZWICKAUER SCHUMANN-PREIS FÜR DÜSSELDORFER SCHUMANN-FORSCHUNGSSTELLE

Renommierte Auszeichnung wird am 8. Juni 2015 übergeben



Die Robert-Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf erhält den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau 2015. Mit der Auszeichnung werden die besonderen Verdienste der 1986 gegründeten Institution um die Erforschung des Lebens und Schaffens von Robert und Clara Schumann gewürdigt. Die Preisverleihung findet am 8. Juni 2015, dem Geburtstag des in Zwickau geborenen Künstlers, statt.

Die Forschungsstelle wurde für den Preis von der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. nominiert. Bestätigt wurde dieser Vorschlag schließlich von der satzungsgemäß einberufenen Jury, der Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, die Stadträte Ute Brückner und Karl-Ernst Müller, der Leiter des Robert-Schumann-Hauses Dr. Thomas Synofzik und der Vorsitzende der Robert-Schumann-Gesellschaft Prof. Dietmar Nawroth angehörten. Der Preis wird im Rahmen des Schumann-Fests am 8. Juni 2015 in einem öffentlichen Festakt mit Konzert von Zwickaus Oberbürgermeisterin verliehen. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen des aus Karlsruhe anreisenden Klavier-Duos Eckerle, das Bekanntes und Unbekanntes aus der Feder Robert Schumanns präsentiert.

Die 1986 auf Betreiben des Kölner Musikwissenschaftlers Prof. Dr. Klaus Wolfgang Niemöller und des japanischen Musikforschers Prof. Dr. Akio Mayeda gegründete Düsseldorfer Schumann-Forschungsstelle ist neben dem Robert-Schumann-Haus Zwickau die bedeutendste wissenschaftliche Einrichtung, die sich der Erforschung des Lebens und des kompositorischen Schaffens von Robert und auch Clara Schumann widmet.

Im Begründungsschreiben der Robert-Schumann-Gesellschaft heißt es u.a.: „Von Beginn ihres Bestehens an arbeitet sie aufs engste mit dem Robert-Schumann-Haus zusammen, in dem eine hauptamtliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle tätig ist. In jüngster Zeit entstand auch eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der vom Robert-Schumann-Haus in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden herausgegebenen Schumann-Briefedition, die in der Erstellung einer gemeinsamen Briefdatei kulminiert. Die Forschungsstelle hat als ihre Hauptaufgabe die Edition der Neuen Schumann-Gesamtausgabe und kann bei diesem von der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften in Mainz sowie den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Sachsen langfristig geförderten, international bedeutsamen Projekt bereits auf große Erfolge zurückblicken. Der als Tochterverein der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf organisierte Verein Forschungsstelle e.V. wird seit 2007 durch Herrn Prof. Dr. Ulrich Konrad von der Universität Würzburg geleitet. Als hauptamtliche Mitarbeiter sind in Düsseldorf tätig die Herren Dr. Matthias Wendt (Editionsleiter), Dr. Michael Beiche und Dr. Armin Koch, in Zwickau Frau Dr. Ute Scholz.“

Der Robert Schumann-Preis der Stadt Zwickau ist mit 10.000 Euro dotiert und erinnert an den Komponisten Robert Schumann, der am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren wurde. Er wird seit 1964 an „hervorragende Dirigenten, Instrumentalisten, Sänger, Klangkörper oder Institutionen des deutschen und internationalen Musiklebens“ verliehen, seit 2003 im Zweijahresrhythmus. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Annerose Schmidt, Jörg Demus, Dr. Gerd Nauhaus, das Abegg-Trio, Kurt Masur, Peter Schreier, Prof. Dr. Bernhard R. Appel, Nikolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner, Alfred Brendel, Juliane Banse, Daniel Barenboim und András Schiff.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 438 vom 17. November 2014
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Das Robert-Schumann-Konservatorium informiert:

MARIE-ELISABETH HECKER GIBT KONZERT IM ROBERT SCHUMANN KONSERVATORIUM



Am Samstag, dem 29. November 2014, findet um 19 Uhr im Robert -Schumann-Saal des Zwickauer Konservatoriums ein Konzert mit der ehemaligen Schülerin Marie-Elisabeth Hecker statt, die inzwischen weltweit erfolgreich auftritt. Anlass für das Konzert ist ihr zweitägiger Fortbildungskurs am Robert Schumann Konservatorium "Violoncellospiel - expressiv aber ehrlich" für Lehrkräfte und ambitionierte Schüler.

Marie Elisabeth Hecker anlässlich des 100ertsten Geburtstags von Robert Schumann 2010 zu einem Konzert mit Daniel Barenboim und der Berliner Staatskapelle in Zwickaus Neuer Welt










Sie musiziert gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Pianisten Dr. Martin Hecker, der im Lehrauftrag am Konservatorium tätig ist. Auf dem Programm stehen die "Gambensonate g-Moll" von Johann Sebastian Bach, die "Sonate g-Moll" von Ludwig van Beethoven sowie "Adagio und Allegro" aus den Phantasiestücken von Robert Schumann.

Das Konzert ist eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Vereins "music road rwanda", der von Marie-Elisabeth Hecker und ihrem Mann, dem ebenfalls weltweit agierenden Pianisten Martin Helmchen, gegründet wurde. Für diesen Zweck bitten die Musiker und der Veranstalter, das Robert Schumann Konservatorium der Stadt Zwickau, um zahlreiche Spenden.

Weitere Informationen:
http://www.marieelisabethhecker.com/
(http://www.music-road-rwanda.de/Home.html)

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 431 vom 12. November 2014
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Das Robert Schumann Konservatorium informiert:

GEMEINSCHAFTSKONZERT DER LANDESFÖRDERSCHÜLER DER GESANGSKLASSEN


Das Robert Schumann Konservatorium der Stadt Zwickau ist am 27. November 2014 Gastgeber für das Gemeinschaftskonzert der Landesförderschüler der Gesangsklassen im Bereich des früheren Regierungsbezirkes Chemnitz. Die Schüler erhalten – nach einem erfolgreichen Vorsingen im Frühjahr - nun im Schuljahr 2014/2015 eine zweite kostenfreie Unterrichtstunde in ihrem Hauptfach, die durch das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) finanziert wird. Sieben Schülerinnen und Schüler profitieren von dieser Förderung: je eine Schülerin von der Musikschule Chemnitz sowie der Kreismusikschule des Landkreises Zwickau "Clara Wieck", zwei von der Musikschule Vogtland und drei Schülerinnen und Schüler vom Robert Schumann Konservatorium der Stadt Zwickau.

Das Konzert am Donnerstag, dem 27. November beginnt um 19 Uhr im Robert-Schumann-Saal des Robert Schumann Konservatorium (Stiftstr. 10). Der Eintritt ist frei.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 419 vom 4. November 2014
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Das Robert Schumann Konservatorium informiert:

KONSERVATORIUM LÄDT ZU ERSTEM SCHÜLERKONZERT EIN


Das Robert Schumann Konservatorium lädt zum ersten Schülerkonzert ein. Dieses findet am Dienstag, dem 11. November 2014 um 18.30 Uhr im Robert-Schumann-Saal statt (Eingang Stiftstraße10). Der Eintritt ist frei!

Zu hören sind ambitionierte junge Instrumentalisten und Sänger im Alter von 10 bis 20 Jahren solistisch und im Ensemble, u.a. mit Violoncello, Akkordeon, Flöte, Gitarre, Violine, Klavier und Oboe. Auch das neu erstandene Cembalo - ein Nachbau nach J. H. Hemsch/Paris 1754 der Firma J. C. Neupert, Manufaktur für historische Tasteninstrumente/Bamberg - wird einbezogen. In dem etwa einstündigen Konzert erklingen Kompositionen von Astor Piazolla, Richard Galliano, Leo Brouwer, Joseph Haydn, Franz Schubert, Johannes Brahms, Antonio Vivaldi, Georg Philipp Telemann, Johann Joachim Quanz, Antonio Vivaldi und natürlich Robert Schumann.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 417 vom 3. November 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

MELODRAMATISCHER KONZERTABEND AM 16. NOVEMBER

Robert-Schumann-Haus lädt zu letztem Schumann Plus-Konzert des Jahres ein


Melodramatisch geht es im letzten Schumann Plus-Konzert des Jahres 2014 zu: Am Sonntag, dem 16. November 2014, gastiert um 17 Uhr das Bärmann Trio zusammen mit der Schauspielerin Birgit Kindler im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Dabei kommen alle drei Melodramen Schumanns auf Texte von Friedrich Hebbel und Percy Shelley zu Gehör – experimentelle Miniatur-Bühnenwerke für Sprecher und Klavier. Außerdem findet erstmals eine Lesung aus Schumanns „Dichtergarten“ statt, die mit Musik aus Schumanns Studien op. 56, den Impromptus op. 66 sowie den Phantasiestücken op. 73 umrahmt wird.

Schumanns Ballade Schön Hedwig nach Friedrich Hebbel für Deklamation und Klavierbegleitung op. 106 entstand 1849 in Dresden. Der Komponist bot sie seinem Verleger mit den Worten an: „Es ist etwas, wie noch nicht existirt und von sehr eigenthümlicher Wirkung“ Ebenfalls von Hebbel stammt die Textvorlage der schaurigen Ballade vom Haideknaben op. 122 Nr. 1, während die zweite Ballade aus op. 122 Die Flüchtlinge auf Percy Shelley, den Ehemann der Autorin des Welterfolgs Frankenstein, zurückgeht.

Das Konzert steht unter dem Motto „Im Dichtergarten“ und bietet damit eine Ergänzung zur aktuellen Sonderausstellung „Schumann und Shakespeare“ die noch bis zum Jahresende im Robert-Schumann-Haus zu sehen ist. In seinem Buchprojekt „Dichtergarten“ sammelte Robert Schumann – ausgehend von Stücken William Shakespeares – Aussprüche über Musik aus der gesamten Weltliteratur. Seit 2007 liegt das in Zwickau erhaltene Manuskript als Buchpublikation vor. Erstmals findet nun im Robert-Schumann-Haus, wo das Werk erworben werden kann, nun eine Lesung aus dieser musikalischen Anthologie statt. Das Bärmann Trio spielt dazu Musik aus Schumanns Studien op. 56, den Impromptus op. 66 sowie den Phantasiestücken op. 73.

Das Bärmann Trio besteht aus dem Klarinettisten Sven van der Kuip, dem Bassetthornisten/Bassklarinettisten Ulrich Büsing und dem Pianisten John Noel Attard. Die Musiker erhielten ihre Ausbildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz und unterrichten inzwischen an Institutionen wie dem Hochschen Konservatorium und der Frankfurter Musikhochschule. Als Solist und Kammermusiker treten sie in vielen Ländern Europas auf. Sven van der Kuip und Ulrich Büsing spielen im hr-Sinfonieorchester in Frankfurt. Birgit Kindler ist Schauspielerin und Dozentin an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg.

Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Bestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in den freien Verkauf gegeben.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 408 vom 27. Oktober 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
JAPANISCHE PIANISTIN MICHIKO OTA-KYS GASTIERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS
Konzert am Freitag, 7. November um 19.30 Uhr

Ein musikalischer Start ins Wochenende gelingt am Freitag, dem 7. November 2014 um 19.30 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau: Dort nämlich bringt die japanische Pianistin Michiko Ota-Kys Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann zu Gehör.

Die Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564 komponierte Bach 1708 für Orgel solo. Ferruccio Busoni schrieb zu diesem Stück 1899 seine hochvirtuose Klaviertranskription, die an diesem Abend erklingt. Mit der Klaviersonate Nr. 21 op. 53 von Ludwig van Beethoven steht eine der bekanntesten Klaviersonaten auf dem Programm: Die nach dem Widmungsträger benannte Waldstein-Sonate komponierte Beethoven 1803/04 in Wien. Graf Ferdinand Ernst von Waldstein war ein Freund und der wichtigste Mäzen des Bonner Komponisten. Er war es auch, der Beethoven bei seiner Abreise 1792 nach Wien ins Stammbuch den berühmten Satz schrieb: „Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozart's Geist aus Haydens Händen.“
Robert Schumanns Symphonische Etüden cis-Moll op. 13 entstanden 1834/35 in Leipzig. Den Variationen liegt eine Flötenkomposition des Freiherrn Ignaz Ferdinand von Fricken aus Asch in Böhmen zugrunde, zu dessen Adoptivtocher Ernestine Robert Schumann in einer Liebesbeziehung stand. Erstmals versuchte Robert Schumann in diesem Werk dem Klavier eine reiche, geradezu orchestrale Klangfarbenpalette zu entlocken.

Michiko Ota-Kys aus Tokio begann mit vier Jahren Klavier zu spielen, gewann einen Preis beim PTNA-Wettbewerb der japanischen Klavierlehrer und studierte an der Musikhochschule Touhou-Gakuen Klavier bei Genichiro Murakami sowie Kammermusik bei Akira Miyoshi und Naoyuki Inoue. Nach Lehrtätigkeit und Konzerten in Chiba und Tokio ging sie an die Musikhochschule München zu Gerhard Oppitz. In Paris gewann sie 1998 den 2. Preis beim Internationalen U.F.A.M. und erhielt ein besonderes Lob der Jury für ihre Bach-Interpretation. Ihr Repertoire erweiterte sie bei Pianisten wie Ferenc Rádos, Yasuko Matsuda, Thomas Böckheler, Peter Feuchtwanger oder Elisso Virsaladze. Seit 2006 konzertiert sie regelmäßig solistisch in Rumänien, seit 2010 auch in Russland.

Der Eintritt zum Konzert ist frei.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 394 vom 13. Oktober 2014
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Das Robert Schumann Konservatorium informiert:
KONSERVATORIUM SAGT MIT FESTKONZERT DANKE FÜR NEUE INSTRUMENTE
Barockorchester spielt am 4. November im KON

Mit einem Dankeschön-Konzert der besonderen Art bedankt sich das Zwickauer Robert Schumann Konservatorium für ein neues, originalgetreues Barock-Cembalo und für einen Satz von Kesselpauken. Diese konnten nur aufgrund der Unterstützung mehrerer Förderer und Unterstützer gekauft werden. Das Konzert mit dem renommierten Chemnitzer Barockorchester findet am Dienstag, 4. November um 19 Uhr im Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums, Stiftstraße 10, statt.

Finanziert wurden die wertvollen Instrumente mit der Unterstützung des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK), dem Kulturraum Vogtland-Zwickau, der Stadt Zwickau, der Sparkasse Zwickau und der Stadtwerke Zwickau-Holding. Das Robert Schumann Konservatorium beteiligte sich ebenso mit Eigenmitteln. Das Cembalo und die fünf Kesselpauken kosteten insgesamt rund 56.000 Euro.

Das Chemnitzer Barockorchester wurde 2003 gegründet und steht seither unter der Leitung von Ekkehard Hering. Schwerpunkt ist die intensive Beschäftigung mit der Musik des 18. Jahrhunderts unter Berücksichtigung der historischen Aufführungspraxis. Das Barockorchester kann auf CD-Produktionen sowie zahlreiche Konzerte im In-und Ausland verweisen. Es setzt sich aus Musikern der Chemnitzer Robert-Schumann-Philharmonie sowie gleichgesinnten Musikern aus ganz Deutschland zusammen.

Eintrittskarten sind an der Abendkasse zum Preis von 7 Euro (Schüler und Studenten: 4 Euro) erhältlich.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 384 vom 6. Oktober 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

PREISGEKRÖNTES BRÜDERPAAR MUSIZIERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS

Konzert am Sonntag, 12. Oktober 2014

ZWICKAU - Zu einem Preisträgerkonzert lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Sonntag, dem 12. Oktober 2014 um 17 Uhr in den Konzertsaal ein: Das Duo Gerassimez wird sein Können mit Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann unter Beweis stellen.

Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens „Sieben Variationen über ein Thema aus Mozarts Zauberflöte“ WoO 46, welches Beethoven 1802 bei Mollo in Wien hatte drucken lassen und seine „Sonate Nr. 3 für Violoncello und Klavier op. 69“, die er Baron Ignaz von Gleichenstein widmete. Der Widmungsträger zählte zu den Freunden Beethovens, ein dilettierender Cellist und Mäzen des Komponisten, der Beethoven in zahlreichen gesellschaftlich kritischen Fragen zur Seite stand. Johann Sebastian Bachs „Suite Nr. 3 für Violoncello solo BWV1009“ erklingt in der Fassung für Violoncello und Klavier, bearbeitet von Robert Schumann. Schumann komponierte die Begleitungen für die Cellosonaten Bachs 1853 in Düsseldorf und begründete dies dem Verleger Hermann Härtel gegenüber mit den Worten: „…ich fand eine Menge Stücke, die durch eine Clavierbegleitung bedeutend gehoben, einem größeren Publikum zugänglich gemacht würden.“ Aus des Zwickauer Komponisten eigener Feder erklingen die „Fünf Stücke im Volkston op. 102“, die er 1849 in Dresden binnen vier Tagen komponierte und dem Cellisten des Leipziger Gewandhausorchesters Andreas Grabau widmete. Von Wolfgang Amadeus Mozart wird das „Andantino B-Dur KV374g“ erklingen, ein Fragment, welches Mozart 1781 komponiert hatte.

Die Brüder Wassily (Violoncello) und Nicolai (Klavier) Gerassimez, geboren in Essen, musizieren schon seit früher Kindheit zusammen. Sie sind sowohl solistisch als auch als Duo mehrfach Preisträger nationaler wie internationaler Wettbewerbe und treten in ganz Europa auf. 2012 wurde das Duo mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Duo Violoncello-Klavier ausgezeichnet, verbunden mit der Aufnahme in die 57. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler sowie einem Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Die erste gemeinsame CD mit Cellosonaten u.a. von Felix Mendelssohn Bartholdy erschien im Januar 2014. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen dokumentieren das Schaffen der jungen Künstler. Wassily Gerassimez studierte in Dortmund und Düsseldorf als Jungstudent, war an der Musikhochschule Frankfurt Student bei Michael Sanderling und ist seit 2008 Student von Peter Bruns an der Musikhochschule in Leipzig. Neben dem Konzertieren widmet sich Wassily Gerassimez auch sehr erfolgreich der Komposition: zwei seiner Werke sind bereits auf CD eingespielt. Sein Stil reicht von der Klassik bis zum Jazz.

Sein Bruder Nicolai zählt zu den führenden Kammermusikern seiner Generation. Er erzielte sowohl 2010 als auch 2012 den 1. Preis beim Deutschen Musikwettbewerb. Er studierte an den Musikhochschulen in Köln, Mainz und Rostock und ist seit 2012 Dozent im Fach Klavier an der Hochschule in Rostock. Solokonzerte und Recitals führten ihn in die Musikzentren rund um den Globus. So spielte er z.B. im großen Saal der Berliner Philharmonie oder der Londoner Wigmore Hall und arbeitete mit Dirigenten wie Kristjan Järvi und Stefan Soltesz zusammen.

Das Konzert ist eine Kooperationsveranstaltung mit der AG Musikermuseen und dem Deutschen Musikrat. Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse erhältlich.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 359 vom 22. September 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
ZWEI KLAVIERKONZERTE AN EINEM ABEND

„Klangzauber“ am 5. Oktober im Robert-Schumann-Haus


Eine ungewöhnlich große und hochkarätige Besetzung erwartet die Besucher des Konzertes am Sonntag, den 5. Oktober, um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus: Zu Gast sind das Pleyel Quartett sowie der Düsseldorfer Pianist Tobias Koch. Auf dem Programm mit dem Titel „Klangzauber“ stehen das Klavierquintett Es-Dur op. 44 von Robert Schumann, eines der größten Meisterwerke des Zwickauer Komponisten, und das wenig bekannte Klavierquintett G-Dur op. 156 von Ferdinand Hiller.

Ferdinand Hiller (1811–1885) galt seinen Zeitgenossen als einer der besten Pianisten und Dirigenten und war auch als Komponist sowie als Kompositionslehrer – einer seiner Schüler war Max Bruch – sehr erfolgreich. Er zählte zu den wenigen Duzfreunden Robert Schumanns. 1873 komponierte er sein Klavierquintett op. 156 und erzielte damit einen großen Erfolg. Als eines der besten dieses Genres gefeiert, folgten nach der Uraufführung über Jahre hinweg zahlreiche weitere. Nach dem Ersten Weltkrieg aber geriet es in Vergessenheit. Robert Schumann widmete das Klavierquintett, welches er 1842 in Leipzig komponierte, seiner Frau Clara, die bei der ersten öffentlichen Aufführung am 8. Januar 1843 auch den Klavierpart übernahm.

Das Besondere des Pleyel Quartettes mit Ingeborg Scheerer und Milena Schuster (Violine), Andreas Gerhardus (Viola) und Marie Deller (Violoncello) ist sein spezifischer Klang, der durch die Verwendung von Darmsaiten und dem differenzierten Gebrauch des Vibratos eine leuchtend-warme Transparenz gewinnt. Der langjährige Partner Tobias Koch spielt beim Zwickauer Konzert auf dem kostbaren Wilhelm-Wieck-Flügel, den das Robert-Schumann-Haus 2008 erwerben konnte. Erbaut wurde er vom Cousin Clara Schumanns in Dresden um 1860.

Ingeborg Scheerer, erste Geigerin des Ensembles, ist Professorin an der Musikhochschule Köln und Konzertmeisterin des Ensembles La Stagione Frankfurt. Seit 2010 ist das Pleyel Quartett bei der deutsch-niederländischen Muziek-Biennale, beim Bonner Beethovenfest und dem dortigen Schumannfest sowie bei den Internationalen Haydn-Festspielen im österreichischen Eisenstadt aufgetreten. CD-Einspielungen erfolgten mit den Streichquartetten von Ignaz Pleyel, Adalbert Gyrowetz und Ernst Wilhelm Wolf sowie – gemeinsam mit Tobias Koch – mit Musik des Brahms-Zeitgenossen August Klughardt. Als Co-Produktion mit dem DeutschlandRadio Berlin und dem Robert-Schumann-Haus werden die Musiker in den Tagen nach dem Zwickauer Konzert dessen Programm für eine weitere CD einspielen.

Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse erhältlich. Bestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in den freien Verkauf gegeben.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 323 vom 27. August 2014
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Die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. informiert:

SCHUMANN-GALA 2014 MIT PROGRAMM VON 1868


Kartenvorverkauf startet am 2. September

Sie ist zu einer kleinen Tradition geworden, die Zwickauer Schumann-Gala. 2007, zum 160. Jubiläum des ersten Zwickauer Schumann-Festes 1847 ins Leben gerufen, findet am Freitag, dem 10. Oktober diesen Jahres um 19.30 Uhr im Gewandhaus nunmehr die achte Gala statt. In Kooperation zwischen dem Theater Plauen-Zwickau und der Robert-Schumann-Gesellschaft wird auch in diesem Jahr wieder ein historisches Programm vollständig aufgeführt. Es erklingt das Programm des Dritten Abonnement-Concerts des Breslauer Orchester-Verein vom 10. November 1868, in dem Clara Schumann mitwirkte. Karten sind ab dem 2. September an der Theaterkasse und im Robert-Schumann-Haus erhältlich.

Clara Schumann war erstmals 1836 in Breslau zu hören und trat seitdem immer wieder dort auf. So machte sie auch 1868 auf ihrer Reise nach Wien in Breslau Station und wirkte hier am 10. November in dem Konzert mit, dessen Programm in der 8. Schumann-Gala wieder aufgeführt wird. Anlass für die Auswahl war die interessante Programmgestaltung. In der originalen Abfolge erklingen Robert Schumanns Arabeske op. 18 und dessen 4. Symphonie op. 120, Ludwig van Beethovens Ouvertüre zu Leonore Nr. 1 op. 138 und dessen Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Franz Schuberts Entr’acte Nr. 1 d-Moll aus Rosamunde Frédéric Chopins Scherzo Nr. 2 b-Moll op. 31.

Über das Konzert und vor allem den Auftritt von Clara Schumann heißt es in einem Korrespondentenbericht aus Breslau in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ vom 4. Dezember 1868: „Bereiteten schon die ersten Concerte des Breslauer Orchester-Vereins im October besondere Kunstgenüsse, so gewährte das dritte Concert dieses Vereins insofern ein erhöhtes Interesse, als daran Frau Clara Schumann mit rühmlichst bekannter Virtuosität sich betheiligte. Dieselbe spielte Beethovens Gdur-Concert und brachte den Charakter des Anmutigen und Heiteren, welcher in diesem Concert vorherrscht, durch ihre graziöse, vollendete Technik bekundende Spielweise, zugleich von poetischer Empfindung durchdrungen, zur schönsten Geltung; auch gewann das Ganze nicht minder durch die discret sich anschmiegende Orchesterbegleitung. War die Künstlerin schon bei ihrem Erscheinen von der überaus zahlreichen Zuhörerschaft mit lebhaftem Beifall empfangen worden, so verdoppelte sich jener nach dem Schluß jenes Concerts und wiederholte sich ebenso nach dem Vortrage der zarten Arabeske Op. 18 von R. Schumann und des Dmoll [richtig b-Moll]-Scherzos von Chopin.“

In der 8. Schumann-Gala wird nun Sofja Gülbadamova Beethovens Klavierkonzert und die beiden Solostücke von Frédéric Chopin und Robert Schumann spielen. Gülbadamova erhielt als Fünfjährige Klavierunterricht an der russischen Gnessin-Spezialmusikschule und später bei James Tocco an der Lübecker Musikhochschule, sie setzte ihre Ausbildung in Paris fort und ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe in den USA, Frankreich Spanien, Rußland und Deutschland. Auch das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau unter der Leitung des GMD Lutz de Veer dürfte mit den Orchesterstücken glänzen, ebenso wie das Orchester des Breslauer Orchester-Vereins 1868, das, wie es in der Rezension heißt, „sich auf Neue bewährte und sämmtliche Leistungen die beifälligste Aufnahme fanden“.

Musikliebhaber sollten sich dieses Konzert mit einem sehr interessanten Programm keinesfalls entgehen lassen.


Bildunterschrift:
Programm des Konzertes vom 10. November 1868 in Breslau aus der Programmsammlung Clara Schumanns (Robert-Schumann-Haus Zwickau)

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 326 vom 28. August 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
SCHUMANN UND SHAKESPEARE
Neue Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus Zwickau

„Schumann und Shakespeare“ lautet das Thema der neuen Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Diese findet nicht nur wegen des Shakespeare-Jahres aus Anlass des 450. Geburtstages des Dramatikers und Lyrikers statt. Grund ist auch die vielfältige Beschäftigung des in Zwickau geborenen Komponisten mit dem englischen Dichter. Die Eröffnung der Ausstellung, die bis Jahresende zu sehen sein wird, ist am Sonntag, dem 7. September um 16 Uhr.

Schon als Student beschäftigte sich Robert Schumann intensiv mit dem englischen Dramatiker und plante erste musikalische Werke. In den Verlagen seines Vaters und seiner Brüder erschienen mehrere Shakespeare-Ausgaben. Eine Shakespeare-Übersetzung von Schumanns Freund Ernst Ortlepp kam aus Schumanns Nachlass ins Zwickauer Schumann-Museum. 1838 veröffentlichte Schumann eine seiner Novelletten op. 21 in einem Vorabdruck der „Neuen Zeitschrift für Musik“ mit Hinweis auf den ideengebenden Macbeth-Stoff. 1840 komponierte er das „Schlusslied des Narren“ aus Shakespeares „Was ihr wollt“. Zu gleicher Zeit plante Schumann sogar eine Dissertation zum Thema Musik in den Dramen William Shakespeares, wozu eine Entwurfsskizze im Robert-Schumann-Haus erhalten ist. Belegbar sind Opernpläne zu „Othello“ und „Romeo und Julia“, im letzteren Fall ist ein eigenhändiger Libretto-Entwurf Schumanns ausgestellt. 1851 komponierte er seine Ouvertüre zu Shakespeares „Julius Cäsar“, die Erstausgabe erschien 1854, als Schumann sich bereits in der Heilanstalt in Endenich aufhielt. Ein eigenhändiger Korrekturzettel und entsprechende Eintragungen im Handexemplar des Komponisten sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung sowie zum Besuch der Sonderausstellung in den folgenden Wochen ist frei. Im Anschluss an die Eröffnung findet um 17 Uhr ein Konzert in der Reihe Schumann Plus mit dem belgischen Pianisten und Schumann-Preisträger Jozef De Beenhouwer statt (10 Euro, 7,50 Euro ermäßigt).

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 323 vom 27. August 2014
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Die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. informiert:

SCHUMANN-GALA 2014 MIT PROGRAMM VON 1868


Kartenvorverkauf startet am 2. September

Sie ist zu einer kleinen Tradition geworden, die Zwickauer Schumann-Gala. 2007, zum 160. Jubiläum des ersten Zwickauer Schumann-Festes 1847 ins Leben gerufen, findet am Freitag, dem 10. Oktober diesen Jahres um 19.30 Uhr im Gewandhaus nunmehr die achte Gala statt. In Kooperation zwischen dem Theater Plauen-Zwickau und der Robert-Schumann-Gesellschaft wird auch in diesem Jahr wieder ein historisches Programm vollständig aufgeführt. Es erklingt das Programm des Dritten Abonnement-Concerts des Breslauer Orchester-Verein vom 10. November 1868, in dem Clara Schumann mitwirkte. Karten sind ab dem 2. September an der Theaterkasse und im Robert-Schumann-Haus erhältlich.

Clara Schumann war erstmals 1836 in Breslau zu hören und trat seitdem immer wieder dort auf. So machte sie auch 1868 auf ihrer Reise nach Wien in Breslau Station und wirkte hier am 10. November in dem Konzert mit, dessen Programm in der 8. Schumann-Gala wieder aufgeführt wird. Anlass für die Auswahl war die interessante Programmgestaltung. In der originalen Abfolge erklingen Robert Schumanns Arabeske op. 18 und dessen 4. Symphonie op. 120, Ludwig van Beethovens Ouvertüre zu Leonore Nr. 1 op. 138 und dessen Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Franz Schuberts Entr’acte Nr. 1 d-Moll aus Rosamunde Frédéric Chopins Scherzo Nr. 2 b-Moll op. 31.

Über das Konzert und vor allem den Auftritt von Clara Schumann heißt es in einem Korrespondentenbericht aus Breslau in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ vom 4. Dezember 1868: „Bereiteten schon die ersten Concerte des Breslauer Orchester-Vereins im October besondere Kunstgenüsse, so gewährte das dritte Concert dieses Vereins insofern ein erhöhtes Interesse, als daran Frau Clara Schumann mit rühmlichst bekannter Virtuosität sich betheiligte. Dieselbe spielte Beethovens Gdur-Concert und brachte den Charakter des Anmutigen und Heiteren, welcher in diesem Concert vorherrscht, durch ihre graziöse, vollendete Technik bekundende Spielweise, zugleich von poetischer Empfindung durchdrungen, zur schönsten Geltung; auch gewann das Ganze nicht minder durch die discret sich anschmiegende Orchesterbegleitung. War die Künstlerin schon bei ihrem Erscheinen von der überaus zahlreichen Zuhörerschaft mit lebhaftem Beifall empfangen worden, so verdoppelte sich jener nach dem Schluß jenes Concerts und wiederholte sich ebenso nach dem Vortrage der zarten Arabeske Op. 18 von R. Schumann und des Dmoll [richtig b-Moll]-Scherzos von Chopin.“

In der 8. Schumann-Gala wird nun Sofja Gülbadamova Beethovens Klavierkonzert und die beiden Solostücke von Frédéric Chopin und Robert Schumann spielen. Gülbadamova erhielt als Fünfjährige Klavierunterricht an der russischen Gnessin-Spezialmusikschule und später bei James Tocco an der Lübecker Musikhochschule, sie setzte ihre Ausbildung in Paris fort und ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe in den USA, Frankreich Spanien, Rußland und Deutschland. Auch das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau unter der Leitung des GMD Lutz de Veer dürfte mit den Orchesterstücken glänzen, ebenso wie das Orchester des Breslauer Orchester-Vereins 1868, das, wie es in der Rezension heißt, „sich auf Neue bewährte und sämmtliche Leistungen die beifälligste Aufnahme fanden“.

Musikliebhaber sollten sich dieses Konzert mit einem sehr interessanten Programm keinesfalls entgehen lassen.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 317 vom 25. August 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

BELGISCHER ROBERT-SCHUMANN-PREISTRÄGER GASTIERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS

Klavierrecital am 7. September in der Schumann Plus-Reihe



ZWICKAU; Mit Jozef De Beenhouwer konzertiert am 7. September nicht nur ein international anerkannter Pianist im Robert-Schumann-Haus, sondern auch ein ausgewiesener Schumann-Fachmann. Dem Zwickauer Publikum dürfte er vor allem als Juror des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang bekannt sein. Auf dem Programm seines Klavierrecitals stehen Robert Schumanns Drei Fantasiestücke op. 111 und seine Kreisleriana op. 16 sowie Franz Schuberts B-Dur-Sonate D 960. Das Konzert im Rahmen von „Schumann Plus“ am Sonntag, dem 7. September beginnt um 17 Uhr.

Schumann komponierte seine Kreisleriana 1838 und widmete sie Frédéric Chopin. Zeitgleich waren unter anderem die Kinderszenen op. 15 und die Novelletten op. 21 entstanden, aber der Komponist liebte, wie er in einem Brief an Simonin de Sire bemerkte, „Das Stück ‚Kreisleriana‘ […] am meisten von diesen Sachen. Kreisler ist eine von E.T.A. Hoffmann geschaffene Figur, ein exzentrischer, wilder, geistreicher Capellmeister.“ Diesen Fantasien aus der frühen Schaffensphase stellt Jozef De Beenhouwer die im ersten Düsseldorfer Jahr 1851 komponierten späten Fantasiestücke op. 111 gegenüber, die – wie Clara Schumann in ihrem Tagebuch vermerkte – von „sehr ernstem, leidenschaftlichen Charakter“ seien und ihr „außerordentlich“ gefielen.

Franz Schuberts Sonate B-Dur D960 ist die letzte Klaviersonate des Wiener Komponisten, welche in seinem Todesjahr 1828 zusammen mit zwei weiteren Klaviersonaten entstand. Robert Schumann beschloss zehn Jahre später in seiner Neuen Zeitschrift für Musik seine Rezension der letzten drei Sonaten Schuberts mit den Worten „Er hat genug gethan, und gepriesen sei, wer wie er gestrebt und vollendet.“ Schumanns Empfindungen zu den Sonaten sind eindeutig: sie erscheinen ihm „auffallend anders als seine anderen, namentlich durch eine viel größere Einfalt der Erfindung, durch ein freiwilliges Resigniren auf glänzende Neuheit, wo er sich sonst so hohe Ansprüche stellt, durch Ausspinnung von gewissen allgemeinen musikalischen Gedanken, anstatt er sonst Periode auf Periode neue Fäden verknüpft. Als könne es gar kein Ende haben, nie verlegen um die Folge, immer musikalisch und gesangreich rieselt es von Seite zu Seite weiter…“.

Jozef De Beenhouwer ist in den meisten europäischen Ländern, den USA und in Südkorea aufgetreten. Schumanns Musik liegt ihm besonders am Herzen. So führte er 1986 Schumanns Konzertsatz aus dem Jahr 1839 erstmals auf und war auch der Solist bei der Uraufführung von Clara Schumanns 1847 komponierten Konzertsatz im Jahr 1992. Beide Fragmente hatte er dafür ergänzt und ediert. Aus seinen über 30 CD-Produktionen ragt die Gesamteinspielung des Klavierwerks von Clara Schumann heraus. 1993 wurde er mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet. Er ist Professor am Konservatorium Antwerpen, Leiter der Brüsseler Mittagskonzerte und Juror internationaler Wettbewerbe, so auch des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang.

Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse im Robert-Schumann-Haus erhältlich. Bestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn in den freien Verkauf gegeben.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 238 vom 30. Juni 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

LIEDER FÜR SHAKESPEARE

David Sadlier gastiert mit buntem Programm im Robert-Schumann-Haus


Mit David Sadlier wird am Samstag, den 12. Juli 2014 um 15 Uhr, einer der gefragtesten Tenöre aus den USA im Konzertsaal des Robert-Schumann-Haus Zwickau zu Gast sein. Am Klavier begleitet wird er dabei von seiner Frau, Lelia Molthorp Sadlier. Für ihr Konzert haben die beiden amerikanischen Künstler ein interessantes Programm aus Anlass des 450. Geburtstages von William Shakespeare mit Musik aus fünf Jahrhunderten zusammengestellt.

Eröffnet wird das Programm mit drei englischen Liedern von Henry Purcell, dem bedeutendsten englischen Komponisten des 17. Jahrhunderts. Joseph Haydn reiste aus Wien in den 1790er Jahren zweimal für mehrmonatige Aufenthalte nach London, wo seine Shakespeare-Kanzonette „She never told her love“ entstand. Von den insgesamt drei Shakespeare-Vertonungen Franz Schuberts erklingen das „Ständchen“ und „An Sylvia“. Für Robert Schumann war Shakespeare so bedeutend, dass er sogar eine Dissertation zum Thema „Musik bei Shakespeare“ schreiben wollte. Das berühmte „Schlußlied des Narren“ komponierte Schumann in den ersten Wochen des ‚Liederjahres 1840. Im Zentrum des Programms stehen drei britische Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts: Ivor Gurney, Roger Quilter und Gerald Finzi. Zum Abschluss erklingt ein Auftragswerk des 1969 geborenen amerikanischen Komponisten Philip Wharton, dessen Titel verrät, dass es nicht allzu ernsthaft zugeht: „Shakespeare‘s Fools“ – was so viel wie „Shakespeare‘s Narren“ bedeutet.

David Sadlier arbeitet freiberuflich an verschiedenen Bühnen Amerikas und hat eine Professur für Gesang an der Christopher Newport Universität inne. 2011 gründete er The Cornish American Song Insitut in Cornwall (Großbritannien). Lelia Molthorp Sadlier ist Leiterin der Klavierklasse an der Christopher Newport Universität und der Liedbegleiterklasse am Cornish American Song Institut. Sie konzertiert sowohl solistisch als auch kammermusikalisch.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.

LIEDERABEND: „Ich bin geliebt“

im Robert-Schumann-Haus Zwickau, Hauptmarkt 5

Am MITTWOCH, 2. JULI 201, 18 Uhr: Chrissa Maliamani (Sopran), Nathalie Senf (Mezzosopran), Raphael Wittmer (Tenor) und Hinrich Horn (Bariton) haben zusammen mit dem jungen Pianisten Maxim Böckelmann ein buntes einstündiges Programm „Ich bin geliebt“ zusammengestellt. Es erklingen Lieder des diesjährigen Jubilars Richard Strauss, von Robert Schumann, Maurice Ravel, Gerald Finzi und Jules Massenet, die jeweils in der Originalsprache vorgetragen werden. Ein pianistisches Intermezzo wird Maxim Böckelmann mit dem Moment musical aus op. 16 von Sergej Rachmaninov geben. Die vier Solisten sind alle Ensemblemitglieder am Theater Plauen-Zwickau. In dieser Zusammensetzung aufzutreten und die nur für dieses Konzert ausgewählten Lieder zusammen zu gestalten, war tiefer Wunsch der Solisten.
Hinweis:
Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 238 vom 30. Juni 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

LIEDER FÜR SHAKESPEARE

David Sadlier gastiert mit buntem Programm im Robert-Schumann-Haus


Mit David Sadlier wird am Samstag, den 12. Juli 2014 um 15 Uhr, einer der gefragtesten Tenöre aus den USA im Konzertsaal des Robert-Schumann-Haus Zwickau zu Gast sein. Am Klavier begleitet wird er dabei von seiner Frau, Lelia Molthorp Sadlier. Für ihr Konzert haben die beiden amerikanischen Künstler ein interessantes Programm aus Anlass des 450. Geburtstages von William Shakespeare mit Musik aus fünf Jahrhunderten zusammengestellt.

Eröffnet wird das Programm mit drei englischen Liedern von Henry Purcell, dem bedeutendsten englischen Komponisten des 17. Jahrhunderts. Joseph Haydn reiste aus Wien in den 1790er Jahren zweimal für mehrmonatige Aufenthalte nach London, wo seine Shakespeare-Kanzonette „She never told her love“ entstand. Von den insgesamt drei Shakespeare-Vertonungen Franz Schuberts erklingen das „Ständchen“ und „An Sylvia“. Für Robert Schumann war Shakespeare so bedeutend, dass er sogar eine Dissertation zum Thema „Musik bei Shakespeare“ schreiben wollte. Das berühmte „Schlußlied des Narren“ komponierte Schumann in den ersten Wochen des ‚Liederjahres 1840. Im Zentrum des Programms stehen drei britische Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts: Ivor Gurney, Roger Quilter und Gerald Finzi. Zum Abschluss erklingt ein Auftragswerk des 1969 geborenen amerikanischen Komponisten Philip Wharton, dessen Titel verrät, dass es nicht allzu ernsthaft zugeht: „Shakespeare‘s Fools“ – was so viel wie „Shakespeare‘s Narren“ bedeutet.

David Sadlier arbeitet freiberuflich an verschiedenen Bühnen Amerikas und hat eine Professur für Gesang an der Christopher Newport Universität inne. 2011 gründete er The Cornish American Song Insitut in Cornwall (Großbritannien). Lelia Molthorp Sadlier ist Leiterin der Klavierklasse an der Christopher Newport Universität und der Liedbegleiterklasse am Cornish American Song Institut. Sie konzertiert sowohl solistisch als auch kammermusikalisch.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 204 vom 2. Juni 2014
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Das Kulturamt informiert: ---------------------------------------------------
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 220 vom 18. Juni 2014
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Das Kulturamt informiert:

ABSCHLUSS DES SCHUMANN-FESTS MIT MUSIKALISCHEM MÄRCHEN


Das in diesem Jahr unter dem Motto „ganz romantisch“ stehende Schumann-Fest steuert auf seine Abschlusshöhepunkte zu: Ein Abend rund um Franz Liszt und Frédéric Chopin mit Lutz Görner und eine Aufführung von Schumanns großem Chorwerk „Der Rose Pilgerfahrt“ auf einen Text des Chemnitzer Dichters Moritz Horn.

Am Freitag, dem 20. Juni 2014 geben sich um 19.30 Uhr zwei Spitzenstars im Robert-Schumann-Saal des Zwickauer Robert Schumann Konservatoriums die Ehre: der durch seine Fernsehreihen und über drei Millionen verkaufter Tonträger bekannte Rezitator Lutz Görner und der Pianist Grigory Gruzman. Eingeladen wird zu einem „Abend mit Frédéric Chopin“. Seit nunmehr vier Jahren hat der in Zwickau geborene Lutz Görner sich mit dem ungarisch-österreichisch-französisch-deutschen Wundermann Franz Liszt beschäftigt. Nicht nur mit seiner Musik, die Görner liebt, sondern auch mit seinen Schriften. Dabei ist er auf die Biographie Franz Liszts über seinen Freund Frédéric Chopin gestoßen. Liszt verfasste sie zwei Jahre nach Chopins Tod 1849 in Weimar - wie fast alles von ihm auf Französisch. 30 Jahre später hat er sie von einer seiner Schülerinnen ins Deutsche übersetzen lassen. Diese Übersetzung hat Görner nun, wiederum 130 Jahre später, an das heutige Deutsch angepasst. Eine tief berührende und erstaunliche Biographie, die von Görner vorgetragen wird.

Grigory Gruzman, der 1956 in St. Petersburg geborene Pianist, der als Professor zunächst in Hamburg und seit 2006 in Weimar lehrt und vor allem durch seine CD-Gesamteinspielung der Etüden von Frédéric Chopin weltweite Aufmerksamkeit erregte, wird am Steinway-D-Flügel Meisterwerke der Klaviermusik des polnisch-französischen Meisters spielen, dem im Gegensatz zu Franz Liszt nur ein kurzes Leben gegönnt war, von Krankheit und Depressionen belastet. Voll Trauer um sein Polen, das in dieser Zeit als Staat gar nicht mehr existierte und von Russland, Österreich und Preußen vereinnahmt wurde. Franz Liszt schreibt über ihn: „Chopin war ein seltenes melodisches Genie. Seine Musik verbirgt ihre Tiefe hinter so viel Anmut, ihre Gelehrsamkeit hinter so viel Reiz.“

Abschlusshöhepunkt des Schumann-Festes 2014 ist am Sonntag, dem 22. Juni, um 17 Uhr eine Aufführung von Robert Schumanns musikalischem Märchen „Der Rose Pilgerfahrt“ in der Zwickauer Lutherkirche. Zusammen mit den „Faustszenen“ und dem „Paradies und die Peri“ handelt es sich um eines der drei großen Chorwerke Schumanns. Der Zwickauer Komponist schrieb es 1851 auf einen Text des aus Chemnitz stammenden romantischen Dichters Moritz Horn.

Als berufene Interpreten reisen aus der ehemaligen Bundeshauptstadt der Kammerchor des Philharmonischen Chores der Stadt Bonn unter Leitung von Thomas Neuhoff sowie neun Gesangssolisten an. Robert Schumanns Freund und erster Biograph Wilhelm Joseph von Wasielewski gründete den Chor 1852 und führte mit ihm bereits im Januar 1853 die noch druckfrische Komposition „Der Rose Pilgerfahrt“ in Anwesenheit Robert und Clara Schumanns erstmals in Bonn auf. Im Zwickauer Konzert erklingt die selten zu hörende Originalfassung des Werks mit Klavierbegleitung, die der durch zahlreiche CD-Produktionen ausgewiesene Schumann-Spezialist, Tobias Koch, auf einem um 1860 erbauten originalen Breitkopf & Härtel-Flügel spielt. Unter den Solisten tritt in der Hauptrolle der Rose die Kölner Sopranistin Sabine Müller auf. Die Gesangspartie des Erzählers übernimmt der bereits mehrfach beim Zwickauer Schumann-Fest aufgetretene Tenor Lothar Blum.

Bereits am Samstag, dem 21. Juni, bietet das Robert-Schumann-Haus um 22.30 Uhr „Nachtstücke“ an. Hrosvith Dahmen liest aus E. T. A. Hoffmanns „Nachtstücken“ (1816 / 17), Dr. Thomas Synofzik spielt am Wihelm-Wieck-Flügel aus den gleichnamigen Klavierstücken op. 23 von Robert Schumann. Diese Veranstaltung gehört zu den vielfältigen Angeboten der Zwickauer Museumsnacht, die am 21. Juni ab 18 Uhr stattfindet. (www.zwickau.de/museumsnacht).

Karten für den „Abend mit Frédéric Chopin“ sowie für „Der Rose Pilgerfahrt“ sind zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) im Robert-Schumann-Haus sowie an den Abendkassen erhältlich.

…ES WIRD ROMANTISCH

Schumann-Fest 2014 beginnt am Wochenende



Am 6. Juni beginnt das Zwickauer Schumann-Fest 2014, das sich diesmal „ganz romantisch“ präsentiert. An den beiden Eröffnungstagen des Schumann-Fests lockt der jährliche „Summer Swing“ ans Schumann-Denkmal auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Als einer der Höhepunkte wird am Freitag ab 21 Uhr der Jazz-Sänger Jeff Cascaro mit seiner Band zu erleben sein.

Gemalte Musik – Ausstellungen eröffnen das Fest


Zuvor findet um 18.30 Uhr die Eröffnung einer speziell zum Schumann-Fest konzipierten Sonderausstellung unter dem Titel „Aus Schumanns Bibliothek – Romantische Dichtkunst“ statt. Sie bietet Handexemplare literarischer Werke aus dem Nachlass des Komponisten und zeigt, wie diese seine musikalischen Werke inspirierten. Zu sehen sind kostbare Notenhandschriften und Erstdrucke zu Klavier-, Orchester und Vokalwerken Robert Schumanns. Zur Eröffnung bietet Dr. Thomas Synofzik eine kostenlose Führung durch die neue Ausstellung an, die im Foyer des Robert-Schumann-Hauses bis 31. August gezeigt wird.
Die Vernissage der ungewöhnlichen Kunst-Ausstellung „Klang-Bilder – Impressionen zu Musik Robert Schumanns“ folgt am Samstag, dem 7. Juni um 15.30 Uhr. Im Konzertsaal und im Lichthof des Schumann-Hauses werden Bilder von Karsten Mittag (*1964) und Filip Zorzor (*1974) gezeigt. Der aus Rumänien stammende, heute in Berlin lebende Künstler Filip Zorzor schuf seinen „malerischen Dialog“ „Eusebius und Florestan“ im Schumann-Jahr 2010. Angeregt durch romantische Dichter wie Jean Paul oder E. T. A. Hoffmann gab sich Schumann mit dem schwärmerischen Eusebius und dem stürmischen Florestan eine Doppelnatur, die sowohl in seinen musikalischen als auch in seinen literarischen Werken erscheinen. Die Arbeiten des in Augustusburg ansässigen Künstlers Karsten Mittag sind zum Teil bei Konzerten im Robert-Schumann-Haus entstanden. Einige davon werden in der Ausstellung erstmals gezeigt. Zur Vernissage werden die Berliner Kunstwissenschaftlerin Dr. Karin Rase sowie Karsten Mittag Einführungen zu den Bildern der Ausstellung geben. Zu sehen ist sie bis 3. August 2014. Der Eintritt ist frei.

Ur-Ur-Urenkelin widmet sich romantischer Dreiecksbeziehung


Der erste große konzertante Höhepunkt wird am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, um 19.30 Uhr sein: Im Robert-Schumann-Haus gastieren dann die italienische Mezzosopranistin Manuela Custer und die Pianistin Heike-Angela Moser, eine Ur-Ur-Urenkelin von Robert und Clara Schumann. Die beiden Künstlerinnen begannen ihre Zusammenarbeit beim Festival „Suoni e colori“ in der Toskana. Auf dem Programm stehen der Liederzyklus Frauenliebe und Leben, den Robert Schumann 1840 auf Texte des romantischen Dichters Adalbert von Chamisso schrieb sowie die Sechs Lieder op. 13 auf Texte von Emanuel Geibel, Friedrich Rückert und Heinrich Heine von Clara Schumann, deren Eröffnungslied Robert Schumann von seiner Frau zum ersten gemeinsamen Weihnachtsfest im Jahr 1840 geschenkt bekam. Viel ist über die „romantische Dreiecksbeziehung“ des Ehepaars Schumann mit dem jungen Hamburger Komponisten Johannes Brahms gemutmaßt worden. Sogar ein Schumann-Enkel veröffentlichte ein Buch, um nachzuweisen, dass Johannes Brahms der Vater des jüngsten Kindes Clara Schumanns sei. Das ist inzwischen widerlegt. Die Beziehung Clara Schumanns zu Johannes Brahms war vor allem eine innige Künstlerfreundschaft, die bis zum Lebensende währte. Seine Vier ernsten Gesänge op. 121 schrieb Johannes Brahms im Mai 1896 als „Totenopfer“ für Clara Schumann. In seiner typischen ironischen Art bezeichnete der Komponist die Gesänge dabei gleichzeitig als „lustige Schnadahüpferl“. Der Eintritt beträgt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt).

Eine romantische Reise durch das musikalische Europa


Am Pfingstmontag, dem 9. Juni tritt um 17 Uhr der belgische Pianist Florian Noack auf. Er ist Preisträger des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 2012 und präsentiert in Zwickau ein Programm mit selten zu hörenden romantischen Meisterwerken aus ganz Europa. Eine enge Freundschaft verband Robert Schumann mit dem englischen Komponisten William Sterndale Bennett, dessen hochbedeutende Klavierwerke erst in den letzten Jahren wiederentdeckt wurden. Florian Noack spielt die große Fantasie in A-Dur, die Bennett mit einer Widmung an Robert Schumann versah. 2014 jährt sich der 200. Geburtstag eines anderen Schumann-Freundes, Adolph Henselt, der 1838 nach Russland ging und dort die russische Pianistenschule begründete. Seine Etüden, mit poetischen Titeln wie „Wenn ich ein Vöglein wär“, spielte auch Clara Schumann häufig in ihren Konzertprogrammen. Vom Pariser Freund Stephen Heller, ebenfalls einem ausgewanderten Deutschen, erklingen die Nuits blanches (Weiße Nächte) op. 82. Schließlich stehen zwei Raritäten von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann auf dem Programm: Schumanns erst 1978 postum veröffentlichte Variationsetüden über das Allegretto der 7. Sinfonie Ludwig van Beethovens und Mendelssohns Andante Cantabile e Presto agitato, das er 1838 für ein Album komponierte, an dem auch die junge Clara Wieck mitwirkte. Der Eintritt für das Konzert im Robert-Schumann-Haus beträgt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt).

Zwickauer Promis zeigen ihre romantische Seite


Am Dienstag, dem 10. Juni, um 18 Uhr findet im Robert Schumann Konservatoriums eine Veranstaltung unter dem Titel „Musikalische Lyrik“ statt. Schüler der unter der Fachbereichsleitung von Renate Wachsmuth stehenden Klavierklassen spielen Werke u.a. von Peter Tschaikowsky, Frédéric Chopin, Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Edward Grieg, Theodor Kirchner und Johannes Brahms. Bekannte Zwickauer wie Dr. Steffi Leistner (ehemals Leiterin der Bibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau, jetzt Vorsitzende Förderverein „Max Pechstein“ Kunstsammlungen Zwickau e.V.), Dr. Lutz Mahnke (Leiter Ratsschulbibliothek), Dr. Christine Adler (Lyrikerin), Klaus Fischer (Vereinsvorsitzender „Freunde aktueller Kunst“ e.V.), Dr. Monika Hähnel (Förderstudio Literatur e.V.), Kulturamtsleiter Dr. Michael Löffler und Konservatoriumsleiter Thomas Richter lesen dazu romantischen Lieblingsgedichte, beispielsweise von Novalis, Joseph von Eichendorff, Heinrich Heine und Nikolaus Lenau. Der Eintritt für die Veranstaltung im Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums ist frei.

Das Schumann-Fest findet in diesem Jahr vom 6. bis zum 22. Juni statt. Mit rund 20 Veranstaltungen – darunter Konzerte und Lesungen, das Lichterfest oder ein Kindernachmittag – lädt Zwickau dazu ein, das Romantische im Schaffen Robert Schumanns und seiner Zeitgenossen zu entdecken. Weitere Informationen zum Fest, zu den Veranstaltungen und entsprechende Kontaktdaten sind unter www.schumann-zwickau.de zu finden.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 159 vom 2. Mai2014
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

„FRANZÖSISCHES“ MITTAGSKONZERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS

Zu einem Mittagskonzert im Museum lädt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 am Mittwoch, dem 14. Mai, um 12 Uhr ein. Zu Gast sind zwei französische Künstlerinnen, die Sängerin Elsa Dreisig (Mezzosopran) und die Pianistin Lucie Sansen. Auf dem Programm stehen Lieder von Robert Schumann (u.a. der Eichendorff-Liederkreis op. 39) sowie von den französischen Komponisten Gabriel Fauré („Clair de lune“), Claude Debussy, Francis Poulenc und Reynaldo Hahn.
Elsa Dresig wurde 1991 in Paris geboren. 2012 wurde sie am Pariser Konservatorium in die Klasse von Valérie Guillorit aufgenommen. Mit einem Erasmus-Stipendium wechselte sie 2013 für ein Jahr an die Leipziger Musikhochschule zu Kammersängerin Regina Werner. 2012 gewann sie den Preis der Jury und den Publikumspreis im Rahmen des Wettbewerbs „Des mots et des notes“ in Paris und ist seit 2013 Stipendiatin der Stiftung SAFRAN. 2014 wurde sie mit dem Musikpreis 2014 des Kulturkreis der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.
Lucie Sansen absolvierte das nationale Konservatorium der Region Lille und studierte dann am Pariser Konservatorium bei Christophe Bukudjian. Ab 2009/10 wirkte sie als Korrepetitorin beim Versailler Oratorienchor La Lyriade.

Der Eintritt zu dem etwa einstündigen Konzert ist frei.

Kontakt für Rückfragen:
Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses, Telefon 0375 215269, Museumskasse, Telefon 0375 81885116 (Museumskasse), E-Mail: schumannhaus@zwickau.de


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 153 vom 29. April 2014
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

„Mit vier Händen“
Harald Ossberger und Christos Marantos gastieren im Robert-Schumann-Haus Zwickau

Das österreichisch-griechische Klavierduo Harald Ossberger und Christos Marantos gastiert am Sonntag, dem 11. Mai 2014 ab 17 Uhr im Rahmen der Konzertreihe Schumann Plus im Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5, . Werke für Klavier zu vier Händen von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann stehen auf dem Programm.
Wolfgang Amadeus Mozart hatte bereits als Knabe in London eine Sonate für Klavier zu vier Händen komponiert. Auch in späteren Jahren liebte er es, vierhändige Werke zu interpretieren – zunächst zusammen mit seiner Schwester „Nannerl“ Mozart, später mit seinen Wiener Schülerinnen. Die Sonate für Klavier zu vier Händen KV 497 schrieb Wolfgang Amadeus Mozart 1786. Sie ist bei Weitem kein Werk für Schüler. Das Werk entstand in der Phase zwischen „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ und steht kompositorisch auf einer Stufe mit den beiden großen Dramen. Die Große Fuge B-Dur op. 134 von Ludwig van Beethoven bearbeitete der Komponist selbst als Transkription nach seinem Streichquartett op. 133. Sie war ursprünglich als Finale des Streichquartetts op. 130 gedacht, überstieg 1826 jedoch das Verständnis der Zuhörer, Kritiker und Verleger. Beethoven sah sich genötigt, die Fuge aus dem Quartett zu entfernen. Als „chinesisch“ kritisierten Rezensenten die Fuge, und meinten weiterhin: „Wenn die Instrumente in den Regionen des Süd- und Nordpols mit ungeheuren Schwierigkeiten zu kämpfen haben, wenn sie sich unter einer Unzahl von Dissonanzen durchkreuzen, dann gibt es ein Concert, woran sich allenfalls die Marokkaner ergötzen können.“
Das dritte Werk, welches das Wiener Klavierduo zu Gehör bringt, Robert Schumanns Klavierquintett Es-Dur op. 44, transkribierte Clara Schumann 1857 für Klavier zu vier Händen, nachdem Robert Schumanns eigene Vorschläge, eine solche Transkription in Auftrag zu geben vom Verlag nicht realisiert wurden.

Der österreichische Pianist Harald Ossberger studierte an der Musikhochschule Wien bei Grete Hinterhofer und Alexander Jenner. Er ist mehrfacher Preisträger bei verschiedenen Wettbewerben. Seit dem Abschluss des Studiums konzertiert er im In- und Ausland sowohl als Solist als auch als Kammermusiker. Er ist Professor an der Universität der Musik und darstellenden Kunst in Wien.

Der gebürtige Grieche Christos Marantos studierte zunächst in seiner Heimat, ehe er für ein vertiefendes Studium nach Wien zu Harald Ossberger wechselte. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er im europäischen In- und Ausland und arbeitet als Klavierdozent in Wien. Seit 2006 existiert das gemeinsame Klavierduo. 2011 erschien unter dem Titel „Tradition und Innovation“ eine CD-Einspielung mit vierhändiger Klaviermusik von Robert und Clara Schumann. Das Konzert findet im Rahmen des Sächsischen Mozartfests 2014 statt.

Karten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse zu erwerben. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn wieder in den freien Verkauf gegeben.


Kontakt für Rückfragen:
Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses, Telefon 0375 215269, Museumskasse, Telefon 0375 81885116 (Museumskasse), E-Mail: schumannhaus@zwickau.de
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 138 vom 16. April 2014
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Das Robert Schumann Konservatorium informiert:

38 NACHWUCHSPIANISTEN AUS GANZ DEUTSCHLAND ZU GAST BEI KLEINEM SCHUMANN-WETTBEWERB

23. Auflage der renommierten Veranstaltung vom 25. bis 27. April 2014
Von Freitag, 25. bis Sonntag, 27. April 2014 findet im Robert Schumann Konservatorium, Stiftstraße 10, der 23. Kleine Schumann-Wettbewerb statt. Insgesamt haben sich 38 Kinder und Jugendliche aus 9 Bundesländern Deutschlands angemeldet. Den besten Pianisten, die zwischen 6 und 19 Jahre alt sind, winken Preise in Höhe von insgesamt über 4.000 Euro sowie ein Sonderpreis und Förderpreise der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau.
Das Preisträgerkonzert findet am Sonntag, 27. April 2014 um 18.30 Uhr im Robert Schumann Saal des Konservatoriums statt.

Freitag, 25. April 2014 – Altersgruppe I
Der Wettbewerb beginnt am Freitag, 25. April 2014 um 13 Uhr mit der offiziellen Eröffnung. Ab 13.30 Uhr beginnen die jeweils 15 Minuten dauernden Wertungsspiele der Teilnehmer aus Friedberg, Halle/S., Neuss, Leipzig, Rheinstetten, Bonn, Stuttgart, Chemnitz und Ober-Mörlen. Mit Kai Chan (Erlangen), Ferdinand Schmoldt (Zschorlau) und Hanna Schulte (Eichstetten) sind in der Altersgruppe der bis 10-Jährigen gleich drei Musiker, die schon am Wettbewerb vor zwei Jahren teilgenommen hatten. Die Bekanntgabe der Ergebnisse erfolgt um 18.45 Uhr.

Samstag, 26 April 2014 – Altersgruppe II
Für die Teilnehmer in der Altersgruppe II (11 bis 14 Jahre) wird es am Samstag, 26. April 2014 ab 10 Uhr ernst. Hier treten im Abstand von 20 Minuten Pianisten aus Marl, Saarbrücken, Rosdorf, Koschenbroich, Halle, Reichenbach, Stuttgart, Chemnitz, Limbach, Markkleeberg, Stuttgart und Delmenhorst an. Mit Runa Marie Hennig ist hier auch eine Zwickauerin vertreten. Der Tag endet mit der Ergebnisbekanntgabe um 17 Uhr.

Sonntag, 27 April 2014 – Altersgruppe III
Die Musiker der dritten Altersgruppe (15 bis 19 Jahre) beginnen am Sonntag um 9 Uhr mit den Wertungsspielen, für die jeweils 30 Minuten vorgesehen sind. Mit Robert Bily aus Halle/S. tritt hier ein Künstler auf, der beim letzten Wettbewerb den dritten Platz in der Altersgruppe II erreichen konnte. Die weiteren Teilnehmer reisen aus Ottenhofen, Emmering, Kassel, Altdorf, Birkenfeld, Halle/ S., Hannover, Nauheim, Remshalden und Stuttgart an, den kürzesten Weg dürfte Madeleine Jandek aus Zwickau haben. An diesem Tag erfolgt um 18 Uhr die Ergebnisbekanntgabe.

Die Jury
Der Jury gehören an:
• Prof. Gunnar Nauck, Juryvorsitzender, Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden
• Prof. Sontraud Speidel, Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe
• Prof. Dietmar Nawroth, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig/ Vorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V.
• Dr. Gerd Nauhaus, Ehrenvorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V./ ehemals Leiter des Robert-Schumann-Hauses
• Renate Wachsmuth, Robert Schumann Konservatorium der Stadt Zwickau

Als Jurysekretärin fungiert Eva Maria Kunz vom Konservatorium, dessen Schulleiter, Thomas Richter, die Wettbewerbsleitung hat. Veranstalter des Kleinen Schumann-Wettbewerbs ist in Zusammenarbeit mit der Stadt und der Robert-Schumann-Gesellschaft das Robert Schumann Konservatorium Zwickau. Unterstützt wird der diesjährige Wettbewerb - wie schon in den Vorjahren - von der Sparkasse Zwickau und dem Kulturraum Vogtland-Zwickau.


Hintergrund:
Ziel des „Kleinen Schumann-Wettbewerbs“ ist, Nachwuchspianisten zu fördern und ihnen zugleich ein Podium bieten, um ihr Können zu präsentieren. Der Wettbewerb, der seit 1968 alle zwei Jahre stattfindet, wendet sich dementsprechend an Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 19 Jahren, die noch kein Musikstudium aufgenommen und ihren ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Im Mittelpunkt steht das Klavierwerk Robert Schumanns, soweit es von den jungen Pianisten bewältigt werden kann. Neben dem Werk Schumanns wurde im Lauf der Zeit der Wettbewerb auch für Werke anderer Komponisten der Schumann-Zeit geöffnet. Zudem wird eine Komposition des 20. Jahrhunderts als Wettbewerbsbeitrag von allen Teilnehmern gefordert.

Der Wettbewerb wird in drei Altersgruppen durchgeführt, nach denen sich auch der Ablauf richtet. Die bis zu 10 Jahre alten Teilnehmer beginnen, es folgen die 11- bis 14-Jährigen und die 15- bis 19-Jährigen beschließen den Wettstreit. Für jede Altersgruppe sind drei Preise ausgesetzt. Den drei Erstplatzierten in der ersten Alterskategorie winken Preise in Höhe von 500, 300 und 200 Euro. 600, 400 und 300 Euro winken den Gewinnern in Altersgruppe II. Für die „ältesten“ Teilnehmer sind 800, 600 und 400 Euro ausgelobt. Der Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl erhält zusätzlich den Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V.

Für den Wettbewerb des Jahres 2008 hatten sich 36 Jungen und Mädchen angemeldet. Bedingt durch das große Schumann-Jubiläum nahmen zwei Jahre später sogar 51 Nachwuchskünstler teil. Beim 22. Kleinen Schumann-Wettbewerb hatten 29 Jungen und Mädchen ihr Können unter Beweis gestellt.

Ergänzung:
Die 38 Nachwuchspianisten kommen aus folgenden 9 Bundesländern:
• Sachsen
• Sachsen-Anhalt
• Nordrhein-Westfalen
• Baden- Württemberg
• Hessen
• Bayern
• Saarland
• Niedersachsen
• Rheinland-Pfalz


Kontakt:
Robert Schumann Konservatorium der Stadt Zwickau
Stiftstr. 10
08056 Zwickau

Tel.: 0375 88 37 19 70
Fax: 0375 88 37 19 80

E-Mail: info@rsk-zwickau.de
Internet: http://www.schumann-zwickau.de


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 125 vom 7. April 2014
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Das Robert Schumann Konservatorium informiert:
VIERTES KONZERT FÜR SENIOREN AM KONSERVATORIUM

Am Donnerstag, dem 10. April, findet um 15 Uhr im Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums (Stiftstraße 10) das vierte Seniorenkonzert in diesem Schuljahr statt. Auf dem Programm der kurzweiligen Veranstaltung stehen unter anderem Kompositionen von Michael Prätorius, Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Johann Sebastian Bach.

Die jungen Musiker des Konservatoriums sind mit Akkordeon, Klavier, Streich- und Holzblasinstrumenten und der Gitarre zu hören. Ebenso wird natürlich auch Vokalmusik erklingen. Das Konzert dauert ca. eine Stunde und wird von Ulrike Dachsel moderiert.

Der Eintritt ist frei.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 108 vom 25. März 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

VIER SAXOPHONE IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS ZWICKAU


„Klassik & Tango“ am 6. April

Am Sonntag, dem 6. April 2014, um 17 Uhr, gastiert in der Reihe „Schumann Plus“ das in Frankfurt/Main ansässige Saxophon-Quartett SAXOFOURTE. Das bunte Programm, welches die vier exzellenten Musiker unter dem Motto „Klassik & Tango“ im Robert-Schumann-Haus bieten, umfasst Bearbeitungen „alter Meister“, wie dem „Italienischen Konzert“ von Johann Sebastian Bach, Robert Schumanns erstem Streichquartett oder Leonard Bernsteins „Mambo“ aus dem Musical „Westside Story“. Zu hören sind außerdem Tangos von Astor Piazolla und Originalkompositionen von Mohamed Basha oder Isak Roux.

1995 gründeten Daniela Wahler, Thomas Sälzle, Christoph Heeg und Simon Hanrath ihr Saxophonquartett, das in seinem Namen auf die Zahl vier und die musikalische Vortragsbezeichnung „forte“ anspielt. Von renommierten Lehrern an Musikhochschulen in Köln, Nürnberg, Basel, Freiburg, Montpellier, Würzburg und Strassbourg klassisch ausgebildet, sind sie zudem als Mitglieder verschiedener Orchester sowie als Dozenten an Musikhochschulen tätig.

Die Mitglieder von SAXOFOURTE vereint der gemeinsame Spaß am Neuen und Ungehörten. Die vier Musiker ignorieren überaus lustvoll Konventionen und sprengen Genre-Grenzen. Dabei schicken sie sich an, den Begriff „Crossover“ völlig neu zu definieren. Hier werden musikalische Prinzipien verrückt und klangliche Dimensionen neu erschlossen. Mal meint man, ein Kammerorchester zu hören, mal eine Bigband. Der Sound changiert mühelos zwischen sinnlich warm und schneidend grell, das Repertoire reicht von Klassik bis Avantgarde, von Bach bis Zappa, von Astor Piazzolla bis Michael Nyman. Sechs CDs hat das Ensemble seit 1998 produziert und veröffentlicht. Konzertreisen und Auftritte bei renommierten Festivals erfolgten im gesamten europäischen Raum, in Afrika und Asien.

Karten zu 10 Euro (ermäßigt: 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse zu erwerben. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn wieder in den freien Verkauf gegeben.

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 086 vom 11. März 2014
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Das Kulturamt informiert
20 JAHRE DUO FÜR FLÖTE UND HARFE
Jubiläumskonzert am Samstag im Robert-Schumann-Haus

Ein Konzert für die Sinne ist am kommenden Samstag, dem 15. März, ab 17 Uhr im Saal des Robert-Schumann-Hauses Zwickau zu erleben, wenn Maria-Anja Hübenthal (Harfe) und Anne Langhoff (Flöte) aus Anlass ihres 20. Jubiläums gemeinsam musizieren. Seit 1993 spielen die Soloflötistin des Orchesters Plauen Zwickau und die Soloharfenistin als Kammermusikduo in der ungewöhnlichen Besetzung zusammen und sind ein gern gesehener Gast bei Kammer- und Kirchenkonzerten, Vernissagen und Lesungen.

Neben den klassischen Werken gilt ihr Interesse selten gespielter Literatur. In diesem Konzert erklingen Werke, die für das Duo in all den Jahren eine große Rolle gespielt haben. In Frankreich förderte erst die Gründung der Société Nationale de Musique 1871 öffentliche Aufführungen zeitgenössischer Musik. Davon profitierten besonders die Impressionisten Debussy, Ravel, Ibert, Satie u. a. Ihr Anspruch war es, die Welt in klanglichen Eindrücken einzufangen, was sie zu Miniaturen neigen ließ. Die Verschmelzung der schwebenden Klangfarben von Flöte und Harfe eignete sich daher für idyllische Stimmungsbilder.

Programm:
Jürgen Golle (* 1942): Sonatine (Allegro – Romanze – Molto Vivace)
Maurice Ravel (1875 – 1937): Pavane
Toru Takemitsu (1930 – 1996): Toward the Sea
Eric Satie/Toru Takemitsu (1866-1925/1930-1996): Le fils de Etoiles
Marcel Tournier (1879 – 1951): Die Waldquelle, Harfe solo
Claude Debussy (1862 – 1918) : Syrinx, Flöte solo
Jean Françaix (1912 – 1997): Fünf kleine Duette (Preludio – Pastorale – Canzonetta – Sogno – Rondo)
Jaques Ibert (1890 – 1962) : EntrAct

Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt) an der Theaterkasse , telefonisch unter 0375 27411-4647 oder -4648, online (www.theater-plauen-zwickau.de/service) sowie an der Abendkasse im Robert-Schumann-Haus Zwickau.

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 073 vom 4. März 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
NEUER BAND DER SCHUMANN-BRIEFEDITION WIRD MIT LESUNG PRÄSENTIERT

„Zwischen Wagner und Brahms“ – unter diesem Motto wird am Donnerstag, dem 13. März 2013 um 19.30 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau der Briefwechsel zwischen Clara Schumann und dem Dirigenten Hermann Levi (1839–1900) vorgestellt. Es lesen Thomas Synofzik und Katrin Reyersbach. Thomas Synofzik umrahmt die Brief-Lesung durch passende Musikbeispiele am Klavier. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Sonderausstellung „Briefe, Postkarten Telegramme – Von der Quelle zur Edition“ statt, die noch bis 1. Juni im Robert-Schumann-Haus gezeigt wird.

Die Lesung beruht auf dem zur Leipziger Buchmesse erscheinenden neuen Band II.5 der Schumann-Briefedition, der die Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Richard Wagner, Franz Liszt und Carolyne Sayn-Wittgenstein, Franz Brendel, Richard Pohl und Hermann Levi enthält. Herausgeber der Korrespondenzen des über 1000-seitigen Bandes sind Thomas Synofzik, Axel Schröter und Klaus Döge. Die von Thomas Synofzik herausgegebene Korrespondenz Clara Schumanns mit Hermann Levi ist mit über 320 Briefen der umfangreichste Briefwechsel des Bandes. Die Originale der weitgehend unbekannten Briefe zwischen der Komponisten-Witwe und dem in Karlsruhe und München tätigen Dirigentenfreund, für den Clara Schumann eine Art Mutterrolle einnahm, liegen zum größten Teil im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Am Freitag, dem 14. März 2013, um 20 Uhr, wird die gleiche Veranstaltung im Rahmen des Buchmessen-Lesefests „Leipzig liest“ auch im Leipziger Schumann-Haus zu erleben sein. Der Eintritt ist jeweils kostenlos.

Die Schumann-Briefedition ist ein Kooperationsprojekt von Robert-Schumann-Haus Zwickau und dem Musikwissenschaftlichen Institut der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Die Serie II Briefe mit Freunden und Künstlerkollegen ist seit 2010 als Langzeitforschungsprojekt in das Programm der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig aufgenommen. Seit 2008 sind bisher 15 Bände im Verlag Dohr in Köln erschienen.

„Briefwechsel mit Franz Brendel, Hermann Levi, Franz Liszt, Richard Pohl und Richard Wagner“, hg. von Thomas Synofzik, Axel Schröter und Klaus Döge (†), erschienen März 2014. ISBN: 978-3-86846-0 16-2, 1.040 Seiten, 118 Euro (Subskriptionspreis 98 Euro (Gesamtsubkr.), 108 Euro (Subskr. Serie II)

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 082 vom 10. März 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
„WAGNER & SCHUMANN MEET JAZZ“ – NEUE SCHUMANN-CD VERÖFFENTLICHT
Live-Aufnahme vom Schumann-Fest 2013

Ein Klangerlebnis der besonderen Art bietet die neue CD „Wagner & Schumann meet Jazz“, die ab sofort zum Preis von 5 Euro im Robert-Schumann-Haus erhältlich ist. Es handelt sich dabei um eine Aufnahme des gleichnamigen Konzertes, das als Abschluss des Schumann-Fests 2013 im Geburtshaus des Komponisten stattfand.

Das Trio um die aus St. Petersburg stammende und in Deutschland lebende Pianistin Lora Kostina realisiert verschiedene Projekte, in denen sich Klassik und Jazz vermischen. Das Programm war zunächst nur auf Wagner begrenzt und wurde eigens für den Auftritt in Zwickau um die Musik Schumanns erweitert. Die Künstler stellen sich somit der Herausforderung, Wagners und Schumanns musikalische Ideen im Kontext des Modern Jazz zu reflektieren und ihnen damit neue Formen zu verleihen.

Dabei gehen die Musiker auf unterschiedliche Weise mit dem Nachlass der großen Meister um, mal erfrischend groovig („Walkürenritt“, „Lohengrin II“), mal lateinamerikanisch anmutend („St. Tannhäuser“). Oft entsteht aus motivischen oder harmonischen Progressionen ein Impuls, aus dem selbständige Kompositionen entstehen, die den ursprünglichen Gestus weiterentwickeln und sich mit dessen Verwirklichung in einer neuen Form auseinandersetzen. Die Melodien des 19. Jahrhunderts werden so zum Brückenschlag hinein in die musikalische Gegenwart.

Lora Kostina Trio

Das Lora-Kostina-Trio wurde 2003 gegründet und besteht aus Lora Kostina (Klavier, Arrangements, Kompositionen), Franz Schwarznau (Kontrabass) und Per Winkler (Schlagzeug). Eigenkompositionen der Namensgeberin stehen im Mittelpunkt des musikalischen Spektrums. In ihren Kompositionen verbindet Lora Kostina oft lyrische Inhalte mit den verschiedenen Musiktraditionen. Es treffen sich Strömungen des Modern Jazz, von zeitgenössischer Musik und Klassik. Die klare Formgebung der Kompositionen ist der Spiegel ihres Seins – konkrete Thematik verbunden mit improvisatorischem Feingefühl geben den Stücken eine identifizierbare, unverkennbare Handschrift. Durch die Symbiose von komponierter und improvisierter Musik entstehen neue Kunstformen. So entstanden 2009 die CD-Produktion „Unterbrochener Kreis“ und 2012 die CD-Produktion „Vorahnung“. Zusammen mit dem Bassisten Franz Schwarznau und dem Schlagzeuger Per Winker setzt sich Lora Kostina mit der Verwirklichung der Idee von dem ursprünglich grenzübergreifenden Wesen der Musik auseinander. „Ich denke, dass die Kunst allgemein und die Musik besonders, in einem Menschen das Empfinden seiner Individualität und Eigenartigkeit fordert. Die Einsamkeit (im schöpferischen Sinne eigen/autonom) des Seins und die Auseinandersetzung mit der äußeren Realität ist oft Hauptthema meiner Stücke. Dabei empfinde ich, dass jedes Kunstwerk ein Produkt von gemeinsamer Einsamkeit des Künstlers und Rezipienten ist. Die Musik appelliert ohne Vermittler an den Zuhörer.“

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 030 vom 27. Januar 2014
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

BERLIN TRIO SPIELT SÄMTLICHE KLAVIERTRIOS SCHUMANNS

Konzert am 9. Februar im Robert-Schumann-Haus Zwickau

Am Sonntag, dem 9. Februar 2014, um 17 Uhr betreten renommierte Künstler das Podium des Robert-Schumann-Hauses: das Berlin Trio mit der Geigerin Christiane Edinger, dem Pianisten Klaus Hellwig und dem andorranischen Cellisten Lluís Claret. Das Programm unter dem Titel „Einfach Schumann“ bietet alle drei Klaviertrios von Robert Schumann - ein besonders ambitioniertes und in dieser Weise wohl erstmaliges Projekt in Zwickau.

Obgleich im Abstand von nur wenigen Jahren 1847 bis 1851 entstanden, zeigen die drei Trios die Facetten des Schaffens des größten deutschen Romantikers. Das energiegeladene erste Trio in der „dramatischen“ Tonart d-Moll ist ein Werk des Sturm und Drang. Das zweite Trio in F-Dur bezeichnete Schumann selbst als „freundlicher“ als das erste. Es besticht durch seine Kantabilität und Melodienseligkeit. Das dritte Trio in g-Moll schließlich ist ein Werk der teils düsteren, teils heiteren Leidenschaft.

Das Berlin Trio gab sein Debüt 2007 in den USA. Es folgten zahlreiche weitere Konzerte, unter anderem in Berlin und München sowie Konzertreisen nach Korea. Die Geigerin Christiane Edinger, gebürtige Potsdamerin, debütierte 19-jährig als Solistin mit dem Berliner Philharmonischen Orchester. Seitdem konzertierte sie zusammen mit allen großen Orchestern der Welt. Ihr Repertoire umfasst Werke des Barock genauso wie der Moderne. Viele Jahre war sie als Professorin für Violine an der Musikhochschule Lübeck tätig.

Der Cellist Lluís Claret studierte in Spanien, Frankreich, Italien und den USA Violoncello und errang bei internationalen Wettbewerben erste Plätze, die ihm weltweit als Solist namhafter Orchester die Türen öffneten. Er arbeitet an verschiedenen Akademien und Hochschulen als Professor und ist Jurymitglied internationaler Wettbewerbe. Klaus Hellwig, Schüler von Detlef Kraus in Essen und Pierre Sancan in Paris, ist seit 1980 Professor für Klavier an der Universität der Künste in Berlin. Das Zwickauer Publikum kennt ihn nicht zuletzt als Jury-Vorsitzenden der Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbe. Gemeinsam mit Christiane Edinger war er zuletzt 2010 im Robert-Schumann-Haus zu hören.

Karten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in den freien Verkauf gegeben.

www.schumann-zwickau.de

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 022 vom 22. Januar 2014
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Notieren und dabei sein! 21. Februar im Robert-Schumann-Konservatorium

Jugend-Jazzorchester Sachsen mit neuem Programm in Zwickau:

KALEIDOSCOPIA Einladung zum fröhlichen Mitgrooven


Es geht ab, wenn das Jugend-Jazzorchester Sachsen am Freitag, dem 21. Februar 2014, im Zwickauer Robert Schumann Konservatorium (RSK) in der Stiftstraße 10, Station macht. Ab 19.30 Uhr steht ein tolles Gemeinschaftskonzert mit der Big Band "Swing It" auf dem Programm. Dafür wünschen sich die jungen Musiker einen vollen Saal. Vorfreude ist angesagt und man darf getrost darauf wetten, dass der spezielle Groove des jugendlichen Jazzorchesters die Zuhörer im Robert-Schumann-Saal der Musikschule von Anfang an mit aller Wucht erfasst.
Zwickau ist die zweite Etappe dieser Vier-Stationen-Tour, die einen Tag zuvor, am 20. Februar, mit einer öffentlichen Generalprobe in der Windmühle in Seifhennersdorf beginnt und am 22. Februar im Leipziger Centralpalast seine Fortführung sowie am 23. Februar in der "Tante JU" in Dresden ihren Abschluss findet.

Besonders interessant und auch sehr erfreulich aus Zwickauer Sicht: mit dabei sind die ehemaligen RSK-Schüler Philipp Rumsch (Piano) und Tom Friedrich (Drums). Beide studieren derzeit an der Hochschule für Musik in Leipzig und Tom ist zudem jetzt auch ein ganz neues Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters. Der dritte Zwickauer im Bunde ist der Bassist Carl Wittig (12. Klasse) vom Robert Schumann Konservatorium. Die drei jungen Musiker der Formation Moment´s kon.cept waren im vergangenen Jahr Preisträgerband beim Bundeswettbewerb "Jugend jazzt" bekamen den Studiopreis des Deutschlandfunks und werden in diesem Jahr in dessen Studios ihre erste CD einspielen.

KALEIDOSCOPIA ist der Titel der diesjährigen Konzerte des Jugend-Jazzorchesters Sachsen, die unter Leitung des Saxofonisten Marko Lackner stehen. Wie treffend das Motto ist, werden die Konzertbesucher sowohl hören als auch sehen. Kaleidoscopia die Titelauswahl wurde ganz bewusst gewählt, mit Blick auf das optischen Gerät und die Assoziationen zu den Begriffen „schön“, „Form“ und „sehen“. Die überraschende Kombination von Form und Farbe, sowie die schillernde Brechung des Lichts mit immer neuer, unvorhersehbarer Gestalt, wie sie von dem Kaleidoskop bekannt ist, dient Marko Lackner bei diesem Programm als gestalterisches Motiv. Die reichen Farben und das musikalische Potential des JJO Sachsen sollen also auf spielerische Weise die Fantasie der Hörer anregen.

Weitgereister Klangkörper unter

Regie eines Profis: Mario Lackner



Das Jugend-Jazzorchester Sachsen begeistert sein Publikum seit über 20 Jahren. Über 300 musikalische Nachwuchstalente erhielten bislang Gelegenheit, ihr Können in jährlich zwei Projektphasen mit unterschiedlichen Gästen und Workshop-Leitern unter Beweis zu stellen. Internationale Größen der Jazzszene wie Rolf von Nordenskjöld, Ansgar Striepens, Milan Svoboda, Al Porcino und Carla Bley haben dabei Kompositionen und Arrangements verschiedenster Jazzmusiker erarbeitet und diese dann innerhalb der Projekte in zahlreichen Konzerten aufgeführt. Die Konzertreisen führten bis nach Dänemark, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Indien, Italien, Kanada, Lettland, Polen, Rumänien, Schweden, Spanien, Tschechien und Ungarn.

Der 1972 in Kärnten/Österreich geborene Marko Lackner hat in Köln studiert und etablierte sich als Saxophonist, Komponist und Dirigent in der deutschen Szene. Er hat u.a. mit Bob Brookmeyers New Art Orchestra, dem Sunday Night Orchestra Nürnberg, dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra, der NDR-Bigband, der WDR-Bigband, dem Bundesjugendjazzorchester 2007 und 2010, dem Zürich Jazz Orchestra und dem Aarhus Jazz Orchestra zusammengearbeitet. 2003 wurde Marko Lackner Professor für Bigband und Saxophon an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Seit 2009 arbeitet er als Professor für Bigband und Komposition an der Hochschule für Musik Würzburg. Jazz sowohl in Verbindung mit europäischer Musiktradition als auch mit aktuellen Strömungen zu bringen, sieht Marko Lackner als den Mittelpunkt seiner kompositorischen Arbeit.

Die Karten für die Zwickauer Veranstaltung gibt es an der Abendkasse zum Preis von 7.50 Euro. Schüler und Studenten zahlen 6 Euro. Eine Kartenvorbestellung ist über das Sekretariat des Robert Schumann Konservatoriums möglich, Telefon 0375 88371970.

Bei der Tour handelt es sich um eine Veranstaltung des Sächsischen Musikrates. http://www.saechsischer-musikrat.de/

Moment´s kon.cept:
https://www.facebook.com/moments.kon.cept?fref=ts

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 004 vom 3. Januar 2014
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

DICHTERLIEBE X 2

Eröffnungskonzert der Schumann Plus-Reihe am 19. Januar


Robert Schumanns Dichterliebe kann als sein wohl berühmtester Liederzyklus gelten. Im Eröffnungskonzert der Schumann Plus-Reihe erklingen die teils ironischen, teils sentimentalen Heine-Gedichte sämtlich gleich zweimal: einmal in der Schumannschen Version und einmal in Vertonungen von Zeitgenossen und Freunden wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Robert Franz, Fanny Hensel, Giacomo Meyerbeer oder Carl Loewe, aber auch in Vertonungen von späteren Komponisten wie Hugo Wolf, Charles Ives und Stefan Heucke.
Das Konzert findet am Sonntag, dem 19. Januar um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus statt.
Zu Gast sind der Bariton Tobias Berndt, der in Zwickau unter anderem bekannt von seinen Auftritten als Finalist des Robert-Schumann-Wettbewerbs 2008 ist, und sein Klavierbegleiter Alexander Fleischer. Berndt, gebürtiger Berliner, wurde im Dresdner Kreuzchor ausgebildet und studierte bei Hermann Christian Polster in Leipzig und bei Rudolf Piernay in Mannheim, zudem erhielt er Unterricht bei Dietrich Fischer-Dieskau und Thomas Quasthoff. Er ist Sieger zahlreicher Wettbewerbe, wie beispielsweise des Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach, des Cantilena Gesangswettbewerbs in Bayreuth und des Internationalen Gesangswettbewerbs Das Lied in Berlin. Er trat mit Dirigenten wie Hans Christoph Rademann, Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Sir Roger Norrington, Christoph Spering oder Michael Sanderling auf und war in der Berliner Philharmonie, der Tonhalle in Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam, im Leipziger Gewandhaus und im Herkulessaal München zu hören.
Sein langjähriger Kammermusikpartner Alexander Fleischer gehört zu den gefragten Liedbegleitern und Kammermusikern der jüngeren Generation. Nach seinem Klavierstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin studierte er Liedgestaltung und besuchte Meisterkurse unter anderem von Dietrich Fischer-Dieskau und Christa Ludwig. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit bei europäischen Festivals ist er Gastdozent an seiner Alma mater, seit 2011 als Assistent von Thomas Quasthoff.
Karten zum Preis von 10 ¬ (ermäßigt: 7,50 ¬) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in den freien Verkauf gegeben.
Die Veranstaltung am 19. Januar ist das erste von acht Konzerten der Aboreihe Schumann Plus. Abokarten zu 55 ¬ (ermäßigt: 44 ¬) können ebenfalls an der Museumskasse erworben werden. Informationen zu der Reihe sowie die jeweiligen Termine sind unter www.schumann-zwickau.de zu finden.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 481 vom 6. Dezember 2013
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
„SCHUMANN-PLUS“ 2014 MIT HOCHKARÄTIGEN KÜNSTLERN AUS DEM IN- UND AUSLAND

Ein abwechslungsreiches Programm bietet das Robert-Schumann-Haus Zwickau in seiner Abo-Reihe „Schumann Plus“ auch für das Jahr 2014. In acht Konzerten – jeweils sonntags um 17 Uhr – präsentieren hochkarätige Künstler aus dem In- und Ausland ihr Können.

Mit einer doppelten „Dichterliebe“ starten Tobias Berndt (Bariton) und Alexander Fleischer (Klavier) in das neue Jahr (19. Januar) und stellen Schumanns „Dichterliebe“ Vertonungen verschiedener Komponisten gegenüber. Mit Christiane Edinger und Klaus Hellwig, zum Berlin Trio ergänzt durch Lluis Claret, sind zwei alte Bekannte zu Gast im Robert-Schumann-Haus mit einem reinen Schumann-Programm (9. Februar). Märchenbilder lassen die Bratschistin Peijun Yu mit dem Pianisten Paul Rivinius (9. März) erklingen.

Mit Jozef de Beenhouwer kehrt ein Schumann-Preisträger zurück nach Zwickau (7. September) und das Klavierduo Harald Ossberger/Christos Marantos spielt vierhändige Transkriptionen Ludwig van Beethovens und Robert Schumanns (11. Mai). Bunt wird das Programm des Ensembles Saxofourte, vier Saxophonisten, die zu „Klassik & Tango“ bitten (6. April). Die Klavierquintette von Robert Schumann und seinem Duzfreund Ferdinand Hiller stehen im Mittelpunkt des Konzertes vom Pleyel Quartett Köln zusammen mit Tobias Koch (5. Oktober). Der Abschluss der Reihe wird wieder poetisch: das Bärmann Trio spielt am 16. November Bearbeitungen von Robert Schumann für zwei Klarinetten und Klavier, tatkräftig unterstützt von der Schauspielerin Birgit Kindler.

Ein detailliertes Programm liegt im Robert-Schumann-Haus und an anderen Stellen aus. Zu den acht Konzerten ist ab sofort an der Museumskasse ein Anrecht erhältlich, das mehr als 25 Prozent Ersparnis gegenüber den regulären Einzelpreisen (10 Euro/7,50 Euro ermäßigt) der Konzerte bietet.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 507 vom 30. Dezember 2013
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

MUSIK UND LITERATUR IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS

Goethe-Texte und -Vertonungen am 11. Januar



Zu einem literarisch-musikalischen Abend lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Samstag, dem 11. Januar 2014 um 17 Uhr ein. Zu Gast sind der Tenor Fabian Strotmann und die Pianistin Tatjana Dravenau. In ihrem Programm kombinieren sie Texte aus Goethes Autobiographie „Dichtung und Wahrheit“ und den Briefen der „Leiden des jungen Werther“ mit Vertonungen zugehöriger Goethe-Gedichte. Die Kompositionen stammen unter anderem von Franz Schubert, Carl Loewe, Robert Schumann, Hugo Wolf, Edvard Grieg und Franz Liszt.

Der Tenor Fabian Strotmann absolvierte ein Gesangsstudium bei Christoph Scheeben an der Folkwang Universität der Künste Essen, das er 2012 mit Bestnote abschloss. Er ist Mitbegründer des Folkwang-Vokalensembles. Mit dem ChorwerkRuhr und der Choral-Schola der Folkwang-Universität unternahm er zahlreiche Konzertreisen und produzierte CDs. Fabian Strotmann konzertiert als Solist im In- und Ausland.

Tatjana Dravenau war Studentin an den Musikhochschulen in Essen, Detmold und Cardiff und Schülerin von Till Engel, Manja Lippert, Richard McMahon und Julian Jacobson. Sie ist Spezialistin für Liedbegleitung und wurde dafür unter anderem auch von der Deutschen Schubert-Gesellschaft und der John Ireland Society mit dem Price for Piano Accompaniment ausgezeichnet. Sie ist Dozentin für Liedgestaltung an der Musikhochschule Münster und für Korrepetition an der Folkwang Universität Essen.

Karten sind zum Preis von 4 Euro (ermäßigt: 2 Euro) erhältlich.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 492 vom 16. Dezember 2013
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

AB SOFORT ERHÄLTLICH: SCHUMANNS ERINNERUNGEN AN MENDELSSOHN BARTHOLDY UND NEUE CDS


ZWICKAU, im Dezember 2013 - Pünktlich zum Weihnachtsfest bietet das Robert-Schumann-Haus drei neue Publikationen zum Verkauf an: So ist nun die Dokumentation des Preisträger-Konzerts des XVI. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 2012 verfügbar. Zu hören sind u.a. die Sänger Mauro Peter und Anna Lucia Richter sowie die Pianisten Aljoša Jurinic, Florian Noack und Luca Buratto. Die vom Kulturamt der Stadt Zwickau herausgegebene Box mit zwei CDs ist zum Preis von 7 EUR erhältlich.

Ebenfalls ausschließlich im Robert-Schumann-Haus zu beziehen ist eine andere CD-Neuveröffentlichung, die den Mitschnitt des diesjährigen Neujahrskonzerts mit dem österreichischen Pianisten Jörg Demus – Träger des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau 1986 – bietet. Er spielte in seinem Zwickauer Konzert ausschließlich Werke von Robert Schumann, darunter die Fantasie op. 17, die Waldszenen und die Fantasiestücke op. 111. Die CD wurde von der Robert-Schumann-Gesellschaft herausgegeben, der der Gesamterlös des Verkaufspreises von 10 EUR zugute kommt.

Schließlich gibt es eine Buchneuerscheinung, die die im Robert-Schumann-Haus beschäftigte Expertin Kristin Krahe gemeinsam mit dem Mendelssohn-Spezialisten Armin Koch erarbeitet hat: Robert Schumanns Erinnerungen an Felix Mendelssohn Bartholdy. Nach dem frühen Tod seines Freundes 1847 stellte Schumann umfangreiche handschriftliche Notizen zusammen, die als Grundlage einer Buchveröffentlichung dienen sollten. Eine solche konnte Schumann selbst nicht mehr realisieren, jedoch gelangte sein Manuskript ins Zwickauer Robert-Schumann-Haus, so dass es hier in einer reich bebilderten und reich kommentierten Ausgabe, die den neuesten Erkenntnissen der Forschung Rechnung trägt, publiziert werden konnte.

Herausgegeben wurde das Werk vom früheren Direktor des Robert-Schumann-Hauses, Dr. Gerd Nauhaus, und der Bonner Leiterin des Schumann-Netzwerks, Ingrid Bodsch. Die finanziellen Voraussetzungen zur Edition und Drucklegung wurden durch die Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Schumann-Netzwerks geschaffen. Das 148-seitige Buch ist zum Preis von 15 EUR erhältlich. ---------------------------------------------------
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 493 vom 17. Dezember 2013
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

NEUJAHRSKLÄNGE VON VIOLINE UND PIANOFORTE DER SCHUMANN-ZEIT

Japanische Geigerin ist am 1. Januar zu Gast im Robert-Schumann-Haus


ZWICKAU - Das Neujahrskonzert im Robert-Schumann-Haus am 1. Januar 2014 um 16 Uhr präsentiert diesmal eine besondere Künstlerin, die japanische Geigerin Chiharu Abe. Sie spielt auf einer romantischen Geige, die wie zur Schumann-Zeit üblich mit Darmsaiten bespannt ist, was einen wärmeren Klang mit sich bringt. Sie wird begleitet von Thomas Synofzik auf einem originalen Pianoforte der Schumann-Zeit. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Robert Schumann.

Das Neujahrskonzert im Robert-Schumann-Haus am 1. Januar 2014 um 16 Uhr präsentiert diesmal eine besondere Künstlerin, die japanische Geigerin Chiharu Abe. Sie spielt auf einer romantischen Geige, die wie zur Schumann-Zeit üblich mit Darmsaiten bespannt ist, was einen wärmeren Klang mit sich bringt. Sie wird begleitet von Thomas Synofzik auf einem originalen Pianoforte der Schumann-Zeit. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Robert Schumann. Foto: Veranstalter

















Zu hören ist die h-Moll-Partita von Johann Sebastian Bach, deren ursprüngliche Fassung für eine unbegleitete Geige Robert Schumann durch einen hinzukomponierten Klavierpart ergänzte. Diese selten aufgeführte Version wird im Robert-Schumann-Haus erklingen. Von Franz Schubert folgt die A-Dur-Sonate D 574 für Violine und Klavier aus dem Jahr 1817. Den Abschluss bilden die Drei Fantasiestücke op. 73, die Robert Schumann 1849 in Dresden komponierte.

Chiharu Abe studierte zunächst moderne Violine an der Musikhochschule in Tokio, 1992 kam sie nach Deutschland und setzte ihr Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Susanne Lautenbacher fort. An der Musikhochschule in Trossingen begann sie 1994 ihr Barockviolinstudium, das sie im Jahre 2000 abschloss. Zu ihren Lehrern zählten hier Giorgio Fava, Francois Fernandez, Enrico Gatti und John Holloway. Des Weiteren studierte sie an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel und an der Musikhochschule Köln. Sie ist Förderpreisträgerin des Wettbewerbs für Historische Streichinstrumente (1999) des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft, BDI. Im Jahre 2003 gewann sie als Mitglied des Ensembles „L`Ucello Basel“ den 1. Preis bei den Händel-Festspielen in Göttingen. Als gefragte Musikerin in verschiedenen Kammermusik-Ensembles und Orchestern konzertiert sie weltweit. Regelmäßig tritt sie mit den Ensembles Concerto Köln und Capriccio Basel auf. Gemeinsam mit Thomas Synofzik unternahm sie unter anderem Konzertreisen mit dem Ensemble Concert Royal. Chiharu Abe wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit.

Karten für das Konzert am Neujahrstag können zum Preis von 4 Euro (ermäßigt: 2 Euro) im Robert-Schumann-Haus erworben werden.


Robert-Schumann-Haus Zwickau
Hauptmarkt 5
D-08056 Zwickau
Tel.: 0375 81885116 oder 215269
E-Mail: schumannhaus@zwickau.de
Internet: www.schumann-zwickau.de
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 475 vom 2. Dezember 2013
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

MUSIKALISCHE LESUNG FÜR GROß UND KLEIN IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS

Ausstellung „175 Jahre Kinderszenen“ gibt Rahmen für Werke von Kurt Arnold Findeisen


Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „175 Jahre Kinderszenen“, lädt am Samstag, dem 14. Dezember ab 15 Uhr das Robert-Schumann-Haus zu einer außergewöhnlichen musikalischen Lesung ein. In der Ausstellung im Foyer sind u.a. ein Manuskript und die Druckausgabe des in Zwickau geborenen Dichters Kurt Arnold Findeisen (1883-1963) mit dem Titel „Robert Schumanns Kinderszenen auf heimatlichen Grund gelegt“ ausgestellt. Findeisen versetzte sich in Schumanns Zwickauer Jugendzeit und erfand mit großer Detailkenntnis Szenen zu den einzelnen Stücken der „Kinderszenen“, wie sie sich in Schumanns Kindheit abgespielt haben könnten.

Kurt Arnold Findeisen wurde vor 130 Jahren in Zwickau geboren, am 18. November war sein 50. Todestag. Sein Geburtshaus in der Parkstraße trägt heute eine Gedenktafel. Von 1925 bis 1933 war Findeisen in leitender Funktion beim Mitteldeutschen Rundfunk angestellt, wurde dann jedoch von den Nationalsozialisten entlassen und wirkte fortan als freier Schriftsteller in Dresden. Er trat auch als Lyriker hervor, seine Gedichte wurden u.a. von Mathias Wieman – Darsteller des Robert Schumann im ersten Schumann-Film „Träumerei“ (1943) – rezitiert. Hauptwerk Findeisens sind seine zahlreichen, oft der sächsischen Heimat verbundenen Romane. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Musikerromane, mehrere davon sind dem Leben und Werk Robert Schumanns gewidmet. Kurt Arnold Findeisen konnte als intimer Schumann-Kenner gelten und ließ sich für seine Publikationen von den Experten im Zwickauer Schumann-Museum beraten.

Bei der musikalischen Lesung wird Katrin Reyersbach die Geschichten vorlesen, während Thomas Synofzik dazu die von Findeisen in eine neue Reihenfolge gebrachten Schumannschen Klavierstücke auf dem Steinway-Flügel spielt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 451 vom 18. November 2013
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

KLAVIERABEND AM 1. ADVENT MIT UKRAINISCHEM PIANISTEN

Denys Proshayev spielt Werke von Bach, Beethoven, Schnittke und Schumann


Am 1. Dezember ist im Robert-Schumann-Haus Zwickau der ukrainische Pianist und Dirigent Denys Proshayev zu Gast. Sein Programm reicht von Barock bis zu zeitgenössischer klassischer Musik. Erklingen werden die „Partita e-Moll“ BWV 830 von Johann Sebastian Bach, die „Sonate in d-Moll“ op. 31 Nr. 2 „Der Sturm“ von Ludwig van Beethoven, „5 Aphorismen“ des zeitgenössischen Komponisten Alfred Schnittke sowie die „Davidsbündlertänze“ op. 6 von Robert Schumann. Zu dem Konzert, das um 17 Uhr beginnt, präsentiert Proshayev auch seine neue CD. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Der 1978 in Brest/Weißrussland geborene Pianist und Dirigent gewann 2002 den renommierten Wettbewerb für Musik der ARD in München und startete danach seine internationale Karriere. Er konzertiert mit den großen Orchestern weltweit, u.a. mit den Münchener Philharmonikern, der Tschechischen Philharmonie oder dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo sowie mit Dirigenten wie Michael Sanderling und Gerd Albrecht. Solorecitals spielte Denys Proshayev in vielen großen Sälen Europas. 2003 wurde er mit dem Wilhelm Weichsler Musikpreis der Stadt Osnabrück geehrt. Im darauffolgenden Jahr erhielt der Künstler den begehrten Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2008 ist er Dozent an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Studenten seiner Kurse wirkten im Jubiläumsjahr 2010 im Robert-Schumann-Haus in der Reihe „Junge Künstler spielen Schumann“ mit.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 447 vom 14. November 2013
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Das Robert Schumann Konservatorium informiert:

MINIMAL ENSEMBLE KONZERTIERT IM ROBERT SCHUMANN KONSERVATORIUM

>Auftritt von Studierenden der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar am 26. November

Am Dienstag, dem 26. November wird am Robert Schumann Konservatorium ein eher selten zu hörendes und musikalisch hochinteressantes Ensemble konzertieren: das Minimal Ensemble. Dieses besteht aus 14 Studierenden, die aus dem klassischen Bereich, der Neuen Musik und der Jazzabteilung stammen. Für die ungewöhnliche Besetzung mit zwei Klavieren, Fender Rhodes-Piano, Gitarre, verschiedensten Perkussionsinstrumenten, Bass und Schlagzeug sowie vier Holzblasinstrumenten und drei Sängerinnen und Sängern schrieb der Ensembleleiter Stefan Schultze Kompositionen, die sowohl Elemente der Minimal Music, der Neuen Musik und des Jazz verbinden.

Minimal Music bewegt sich vorwiegend im tonalen Rahmen und verwendet Dissonanzen nur sehr sparsam. Das rhythmische Element ist stark hervorgehoben, sie ist stark repetitiv: Ein einfaches Grundmuster (Pattern) wird über längere Zeiträume ständig mit nur leichten, oft kaum wahrnehmbaren Variationen wiederholt, das Stück ergibt sich dann aus der Aneinanderreihung der Variationen. Wird ein Muster gleichzeitig mit geringfügig unterschiedlichen Geschwindigkeiten gespielt, kommt es zum so genannten Effekt der Phasen-Verschiebung.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr im Robert-Schumann-Saal des städtischen Konservatoriums (Eingang Stiftstraße 10). Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.


Das Ensemble
Lisa Zwinscher (voc), Ida Sevelkaityte (voc), Klaus Rügten (voc), Hannah Schmitt (fl),
Elisa Wagler-Wernecke (sop), Christoph Klan (cl), Benedikt Koch (cl), Markus Rom (git), Martin Köcher (rhodes-piano), Peter Ludwig Bayerlein (piano), Manisch Ebner (marimba, perc), Benjamin Schlothauer (electric bass), Joni Gradmann (drums), Stefan Schultze (prepared piano/composition).



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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 439 vom 11. November 2013
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Das Kulturamt informiert:

GROßER PIANIST KONZERTIERT MIT KLEINEM STAR IM SCHUMANN-HAUS


Am Samstag, den 16. November 2013 gastiert um 17 Uhr der Pianist Valerij Petasch im Robert-Schumann-Haus. Auf dem Programm stehen unter anderem Stücke aus Schumanns „Kinderszenen op. 15“, denen das Haus aktuell zum 175-jährigen Jubiläum eine Sonderausstellung widmet. Außerdem erklingen der „Faschingsschwank aus Wien op. 26“, Transkriptionen von Franz Liszt sowie Maurice Ravels „Gaspard de la Nuit“.

Als besonderen Gast hat sich der gebürtige Kasache den sechsjährigen Nachwuchspianisten Ben Lepetit an seine Seite geholt. Ben schaut trotz seines jungen Alters auf eine beachtliche Anzahl von Konzerten zurück. So gewann er jüngst in Altenburg den ersten Preis beim Klavier- und Orgelwettbewerb Johann Ludwig Krebs und war u. a. im August beim ZDF in der Sendung „Deutschland – Superhirn Kids“ als Kandidat zu hören.

Valerij Petasch wurde als Sohn eines deutschstämmigen Pianisten und Musikwissenschaftlers 1951 in Alma Ata geboren und genoss schon seit frühester Jugend eine musikalische Ausbildung. Er studierte am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium, das er mit höchster Auszeichnung und dem begehrten „Roten Diplom“ verließ. Er trat u.a. in der Berliner Philharmonie oder als Solist mit der Philharmonia Hungarica auf. Seit 2000 leitet Valerij Petasch die Meisterklassen Klavier der Universität Ulm. Seine Vorliebe gilt der Musik der Romantik und des Impressionismus. Valerij Petasch ist seit 1989 Ehrenmitglied der internationalen Chopin-Gesellschaft.

Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind nur an der Abendkasse erhältlich. Eine Vorbestellung (auch telefonisch) ist zu den gewohnten Öffnungszeiten an der Museumskasse möglich.

Robert-Schumann-Haus Zwickau
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau
Telefon 0375 81885116
schumannhaus@zwickau.de
www.schumann-zwickau.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag 13 bis 17 Uhr

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 200 vom 29. Mai 2013
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Das Kulturamt informiert:

SCHUMANN-CD MIT SCHÜLERN DES ROBERT SCHUMANN KONSERVATORIUMS

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„Robert Schumann - Musikalische Erzählungen“ ist der Titel einer neuen CD, die im Robert-Schumann-Haus erhältlich ist. Schüler der Klavierklassen des Robert Schumann Konservatoriums Zwickau spielen ausgewählte Klavierstücke aus dem „Album für die Jugend“ und den „Kinderszenen“, die von Susanne Trauer als Sprecherin durch zugehörige romantische Erzählungen aus Literatur, Tagebüchern und Erinnerungen verbunden werden.

In den Klavierwerken Robert Schumanns erreicht die romantische Verbindung von Literatur und Musik ihren Höhepunkt. Viele seiner Klavierstücke sind musikalische Erzählungen, die literarischen Formmodellen nachgebildet sind oder auch ganz konkret literarische oder reale Ereignisse widerspiegeln. In einem Konzert innerhalb des Schumann-Fests zum Schumann-Jahr 2010 war dies Anlass, solchen musikalischen Geschichten Robert Schumanns die erzählten Geschichten gegenüberzustellen. Es handelt sich größtenteils um Begebenheiten aus der Biographie Robert und Clara Schumanns und ihrer Kinder. Eingeleitet werden sie durch das Märchen von der Geschichtenerzählerin Scheherazade. Gedichte und Lieder, die in der Familie Schumann gesungen wurden, ergänzen die Texte. Als Quellen dienen Tagebücher und Briefe Robert und Clara Schumanns, Robert Schumanns eigenhändiges „Erinnerungsbüchelchen für seine Kinder“, in dem er wichtige Ereignisse aus deren ersten Lebensjahren notierte und die 1925 veröffentlichten Erinnerungen der jüngsten Schumann-Tochter Eugenie.

Die Aufnahmen entstanden im Mai/Juni 2011 im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Aufnahme und Schnitt besorgte Michael Fritsch vom Robert Schumann Konservatorium. Die mitwirkenden Schüler waren Diana Cozma, Gloria Kirste, Franziska M. Ludwig, Marie Hochmuth, Agnes Mai, Markus Reiners, Clara Päz, Lydia Günther, Lydia Schaaf, Runa M. Hennig und Ferdinand Schmoldt. Die Co-Produktion von Robert-Schumann-Haus und Robert Schumann Konservatorium Zwickau steht zum Preis von 5 EUR im Robert-Schumann-Haus zum Verkauf.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 405 vom 8. Oktober 2013
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

LEIPZIGER ROMANTIK IN ZWICKAU



„Leipziger Romantik“ lockt am Sonntag, dem 13. Oktober 2013 um 17 Uhr ins Robert-Schumann-Haus Zwickau. In der Reihe Schumann Plus gastiert das Ensemble Resonanzen Leipzig mit Irmela Boßler (Flöte), Thomas Hauschild (Horn), Andreas Lehnert (Klarinette) und Bernhard Kastner (Klavier). Neben Robert Schumanns Fantasiestücken op. 73 für Klarinette und Klavier, die er 1849 in Dresden komponiert hatte, stehen das Trio op. 61 von Heinrich von Herzogenberg, die Flötensonate „Undine“ op. 167 von Carl Reinecke und das Quartett „Jugend“ op. 139a von Sigfrid Karg-Elert auf dem Programm.

Die Flötensonate „Undine“ von Robert und Clara Schumanns Freund Carl Reinecke ist die wohl bedeutendste Flötenkomposition des mittleren 19. Jahrhunderts. Sie fußt auf der Erzählung „Undine“ von Friedrich de la Motte Fouqué. Schüler von Reinecke war Sigfrid Karg-Elert. 1877 in Oberndorf am Neckar geboren, übersiedelte er mit fünf Jahren nach Leipzig und erhielt eine fundierte Ausbildung in Klavier und Komposition. Karg-Elert gilt als einer der wichtigsten Komponisten für Orgelmusik Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Trio op. 61 komponierte Heinrich von Herzogenberg 1889 nach einer schweren Erkrankung, die ihn sogar gezwungen hatte, sich von seiner Professur in Berlin freistellen zu lassen, in der Kur in Nizza. Herzogenberg war eng mit Brahms und Clara Schumann befreundet.

Die Flötistin Irmela Boßler wirkt seit 1993 als Professorin an der Leipziger Musikhochschule. Der Pianist Bernhard Kastner ist ihr langjähriger Duopartner, mit dem sie mehrere CDs aufgenommen hat. Der aus Augsburg stammende Klarinettist Andreas Lehnert spielt seit 1995 als erster Soloklarinettist im Leipziger Gewandhausorchester. Thomas Hauschild arbeitet seit 2001 als Professor für Horn an der Leipziger Musikhochschule.

Karten zu 10 Euro (ermäßigt: 7,50 €) sind an der Museumskasse sowie der Abendkasse erhältlich.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 398 vom 2. Oktober 2013
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Das Kulturamt informiert:

UNGEWOHNTE KLÄNGE IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS

Konzerte im Rahmen der Veranstaltungen zum 300. Geburtstag von Ludwig Krebs


Zu den großen musikalischen Kostbarkeiten, die die Zwickauer Ratsschulbibliothek in ihren reichhaltigen Beständen verwahrt, gehört ein großformatiger Originaldruck mit Flötentriosonaten von Johann Ludwig Krebs. Der Anfang Oktober 1713 - vor genau 300 Jahren - geborene Künstler gilt als bedeutendster Schüler Johann Sebastian Bachs und hatte in Zwickau von 1737 bis 1743 seine erste wichtige Wirkungsstation. Drei dieser Sonaten aus dem Jahr 1743 werden in einem Konzert am Sonntag, dem 6. Oktober, um 17 Uhr, im Robert-Schumann-Haus Zwickau stilgemäß auf historischen Instrumenten aufgeführt. Chormusik von Krebs erklingt dann in einem Konzert am 9. Oktober um 19.30 Uhr im Dom St. Marien.

Zu Gast im Schumann-Haus sind die Münchener Traversflötistin Marion Treupel-Franck und ihre Leipziger Kollegin Anne-Kathrin Ludwig. Beide spezialisierten sich nach dem Studium der modernen Querflöte in Brüssel und Den Haag auf deren historische Vorläufer, die aus Holz gebaut sind und weniger Klappen aufweisen. Ihr weicher, schmeichelnder Ton kommt der Musik des 18. Jahrhunderts besonders entgegen. Marion Treupel-Franck ist Dozentin an der Musikhochschule München und hat mehrere CDs eingespielt. Anne-Kathrin Ludwig war bis zum letzten Jahr Dozentin am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau und ist inzwischen freischaffend tätig. Die beiden Flötistinnen werden begleitet von Thomas Synofzik, der auf einem zweimanualigen Cembalo (Nachbau eines Originalinstruments von Henri Hemsch 1755) spielt.

Den drei Trio-Sonaten von Johann Ludwig Krebs werden drei Sonaten seines Lehrers Johann Sebastian Bach gegenübergestellt: der Sonate für 2 Flöten und Basso continuo G-Dur BWV 1039 und den beiden Sonaten für Flöte und obligates Cembalo in h-Moll und A-Dur. Der erste Satz der letzteren ist nur unvollständig erhalten. Thomas Synofzik hat durch eigene Ergänzungen eine Aufführungsversion hergestellt. Auch eine der Triosonaten des Bach-Schülers Johann Ludwig Krebs kommt in der zeitgenössisch üblichen Praxis zur Aufführung, die zweite Melodiestimme dem Cembalo zu übertragen.

Das Konzert findet statt im Rahmen der Veranstaltungen der Stadt Zwickau zum 300. Geburtstag von Johann Ludwig Krebs. Interessierten Konzertbesuchern empfiehlt sich daher ein Besuch der Priesterhäuser. Die Sonderausstellung „Johann Ludwig Krebs in Zwickau. Zum 300. Geburtstag des Bach-Schülers“ zeichnet die Lebensumstände und das Wirken des Komponisten nach. Zu sehen sind unter anderem das originale Empfehlungsschreiben Johann Sebastian Bachs für seinen Schüler, eine Orgelbank aus der Altenburger Schlosskirche oder das einzig überlieferte Reliefporträt des Komponisten aus dem Jahre 1890. Der Originaldruck der Triosonaten, die im Robert-Schumann-Haus zur Aufführung kommen, sind ebenfalls Bestandteil der Ausstellung, die noch bis zum 20. Oktober geöffnet hat

Die Priesterhäuser haben von Dienstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt zum Konzert am 6. Oktober beträgt 4 Euro (ermäßigt: 2 Euro).


Ein weiteres Konzert anlässlich des 300. Geburtstags von Krebs findet nur drei Tage später im Dom St. Marien statt, wo der Komponist von 1737 bis 1744 wirkte. In diesem Konzert werden die Merseburger Hofmusik, das Collegium Vocale Leipzig und die Solisten Gesine Adler (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Tobias Hunger (Tenor) und Tobias Berndt (Bass) unter Leitung von Michael Schönheit Einblicke in das Orchester- und Kantatenwerk von Krebs geben. Auf dem Programm stehen die Missa F-Dur KrebsWV 101 für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor, zwei Hörner, Streicher und Basso continuo, das Sanctus F-Dur KrebsWV 104 für Chor, zwei Hörner, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo, die Kantate zum Neujahrsfest „Der Herr hat Großes an uns getan“ KrebsWV 106 für Sopran, Tenor, Bass, Chor, zwei Clarinen, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo, die Motette für fünfstimmigen Chor „Erforsche mich, Gott“ KrebsWV 151, das Sanctus D-Dur KrebsWV 102 für Chor, zwei Hörner, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo, „Gott fähret auf mit Jauchzen”, die Kantaten zu Christi Himmelfahrt, KrebsWV 108 für Sopran, Alt, Tenor, Chor, 2 Hörner, Streicher und Basso continuo, „Lobet den Herrn“ KrebsWV 111 für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor, 2 Clarinen, Pauken, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo. Die Kantate zum Neujahrsfest entstand nachweislich in Zwickau.
(Dom St. Marien, evang.-luth. Nicolaikirchgemeinde; Eintritt: 15 Euro, ermäßigt: 12 Euro)

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Merz
Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 267 vom 27. Juni 2013
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Information aus dem Kulturamt:

BENEFIZKONZERT MIT 13-JÄHRIGEM KLAVIERTALENT: AMERIKANISCHE PIANISTIN

MILLICENT MCFALL SPIELT FÜR FLUTGESCHÄDIGTE KITA IN ZWICKAU-CROSSEN



Zu Schumanns Zeiten hätte man von einem Wunderkind gesprochen, heute würde man sagen, dass die 13-jährige Millicent McFall aus Seattle im US-Bundesstaat Washington mit einem großartigen Talent gesegnet ist: sie spielt Klavier in einer Art und Weise, die manch Erwachsener nicht erreicht. Am 10. August ist das junge Mädchen im Zwickauer Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 zu Gast. Ab 17 Uhr konzertiert sie für einen guten Zweck: Die beim Juni-Hochwasser beschädigte Kindertagesstätte in Zwickau-Crossen wird sich über das eingespielte Geld freuen können. Besucher des Konzertes dürfen auch gern weitere Spenden über den Eintrittspreis hinaus den Kindern der Kita zukommen lassen.


Toni McfallFoto:Schumannhaus






Dass Milli, wie sie von Ihrer Familie genannt wird, ein Konzert in der Geburtsstadt des großen romantischen Komponisten Robert Schumann gibt, ist noch an einen weiteren Komponisten geknüpft - Jürgen Golle. Der Zwickauer Komponist und Hochschullehrer a. D. gehört zu Millis Lieblingskomponisten. Jürgen Golle selbst hat sein Kommen zugesagt. Sein Werk "Sonata Fugata I" wird daher auch ein Punkt in Millis anspruchsvollem Programm sein, das u.a. Werke Johann Sebastian Bachs, Robert Schumanns, Frédéric Chopins und Maurice Ravels beinhaltet.
Außerdem wird sie mit ihrer älteren Schwester Toni, 19 Jahre, einige Werke im Duett spielen.
Schon jetzt sind die Zwickauer und ihre Gäste herzlich in das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5 eingeladen. Die Karten kosten zehn Euro (ermäßigt 5 Euro).
Millicent McFall

Seit ihrem 3. Lebensjahr erhält sie Klavierunterricht, zunächst von Mutter Ni Liu, die Lehrerin für Klavier und Musiktheorie ist. Ab dem 6. Lebensjahr gab Dr. Peter Mack die Klavierstunden. Schon früh wurde sie durch die Schüler ihrer Mutter und vor allem durch Schwester Toni beeinflusst, die ebenfalls eine talentierte Pianistin ist. Seit dem Grundschulalter nimmt Milli regelmäßig an Wettbewerben teil und ist dabei sehr erfolgreich. Sie kann auf eine Vielzahl erster Preise stolz sein. Folgende Wettbewerbe konnte sie siegreich beenden: Central Washington University Sonatina Festival; 2008 und 2010 Bach festivals; 2010 Russian, Romantic and Contemporary Festivals; 2010, 2012, 2013 North West Chopin Festival; 2012 Classival Viennes Festival. Zudem wurde Sie 2012 mit dem Special Judge's Award als beste Interpretin für Werke von Schumann, Messiaen und Prokofjew ausgezeichnet. 2011 belegte sie gemeinsam mit ihrer Schwester den 2. Platz beim MTNA's National Piano Duet Competition - ihr erster nationaler Preis.

Toni McFall

Die 19-jährige Pianistin tritt vor allem in der Region Seattle regelmäßig auf. Sie gewann trotz ihres jungen Alters bereits diverse Wettbewerbe u.a. das Seattle Bach Festival, das Seattle Chopin Festival sowie das Beatrice Hermann Festival in Tacoma, Washington (USA). Als Solistin trat sie bereits mit dem Garfield Highschool Orchestra, University Puget Sound Orchestra und der East Side Symphony auf.
Prof. Jürgen Golle
Am 4. November 1942 wurde der Komponist und Hochschullehrer Jürgen Golle in Zwickau geboren. Schon seit frühester Kindheit erhielt er Klavier- und Gesangsunterricht. Im Alter von zwölf Jahren wurde er Mitglied im berühmten Thomanerchor Leipzigs. Sein Abitur holte er als junger Erwachsener an einer Abendschule nach. Danach studierte er Deutsch und Musik am Pädagogischen Institut Zwickau und später Komposition und Tonsatz an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. Ab 1967 unterrichtet er an der Pädagogischen Hochschule Zwickau und ab 1970 auch an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. 1993 wurde Jürgen Golle als Professor an die TU Chemnitz berufen. Seit 2005 ist er im Ruhestand, doch viele seiner früheren Studenten prägen heute das kulturelle Leben der Stadt (Tilo Kittel, Thomas Richter, Uwe Moratzki). Besondere Aufmerksamkeit erhielten seine Chorwerke, beispielsweise Drei kleine geistliche Motetten oder Drei Responsorien zur Weihnachtszeit.
Ausgezeichnet wurde sein Schaffen unter anderem mit dem Preis des V.-E.-Becker Kompositionswettbewerbes in Bad Brückenau oder dem Kompositionspreis der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Chorverbände.

Kontakt:
Telefon 0375 81885116, E-Mail: schumannhaus@zwickau.de


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 205 vom 30. Mai 2013
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Informationen aus dem Kulturamt:

ZWICKAU FEIERT SCHUMANN-FEST VOM 2. BIS 23. JUNI 2013



SPANNENDE WOCHEN UNTER DEM MOTTO: "SCHUMANN UND WAGNER"



Musikfreude werden es bestätigen: Wenn sich ein musikalisches Fest dem Thema "Schumann und Wagner" zuwendet, dann muss das eine spannende Sache werden, die man nicht verpassen darf. Anlass für das Motto der etablierten Zwickauer Veranstaltungsreihe ist der 200. Geburtstag von Richard Wagner (geb. am 22. Mai 1813 in Leipzig, gest. am 13. Februar 1883 in Venedig). Mit seinen Musikdramen gilt er als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert. Mit dem romantischen Komponisten Robert Schumann (geb. am 8. Juni in Zwickau, gest. am 29. Juli 1856 in Endenich) war er seit Anfang der 1830er Jahre bekannt. Die beiden überragenden Komponisten pflegten einen engen kollegialen Austausch. Das Zwickauer Schumann-Fest verspricht den Musikinteressenten aus nah und fern neben musikalischen Hochgenüssen auch einen Erkenntnisgewinn über das besondere Verhältnis der beiden Musikgenies.

Das jährlich stattfindende Zwickauer Musikfest stellt in diesem Jahr die Werke der beiden großen Meister in ihrem Beziehungsreichtum und in ihrer Individualität gegenüber. Das spannende Spektrum des diesjährigen Programmangebots reicht von Orchestermusik über Oper, szenischem Abend, Kindernachmittag und Kammermusik bis hin zu einer Papiertheateraufführung und einem Jazzkonzert.
Tatsächlich hatten Schumann und Wagner vielerlei Berührungspunkte. Wagner war Mitarbeiter an Schumanns Neuer Zeitschrift für Musik. Beide traten im Winter 1831/32 als Sinfoniekomponisten an die Öffentlichkeit, ließen ihre jugendlichen Versuche dann aber unveröffentlicht. In den gemeinsamen Dresdner Jahren 1844 bis 1849 entstanden Wagners Tannhäuser und Schumanns Genoveva.
Wie kann man die Geburtstage großer Komponisten besser feiern als mit ihren eigenen Werken? Mit der Aufführung von Wagners "Tannhäuser" im Zwickauer Gewandhaus beginnt das Schumann-Fest am 2. Juni um 18 Uhr. Am Vorabend vom Robert Schumanns 203. Geburtstag ehrt seine Geburtsstadt Zwickau ihren großen Sohn mit einem Festkonzert vom Feinsten.

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Die ersten Veranstaltungen: Uraufführung,
Geburtstagsfest und "eine schlechte Kurkapelle"




Erster Höhepunkt: Das Festkonzert mit Originalinstrumenten
und einer Uraufführung der Jugendsinfonien von Schumann und Wagner

Dieses besondere Festkonzert am 7. Juni, um 19.30 Uhr, im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt", ist zugleich auch einer der Höhepunkte des Schumann-Fests 2013. Ungewöhnliches bietet das Konzert zunächst durch seine Besetzung: Zu hören ist mit der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster ein komplettes Orchester, das jedoch nicht auf den heute üblichen Instrumenten spielt, sondern auf Originalinstrumenten der Zeit Robert Schumanns. Da wurden Flöten noch aus Holz gebaut, Trompeten und Hörner hatten noch keine Ventile und den Streichinstrumenten gaben die damals üblichen Darmsaiten einen wärmeren Klang. Die Leitung hat Florian Merz, der seit seiner CD-Gesamteinspielung der Schumannschen Sinfonien und Ouvertüren aus dem Jahr 1993, die von der amerikanischen Fachzeitschrift »CD-Review« zu »Best CD of the Year 1993« gekürt wurde, einer der bedeutendsten Schumann-Dirigenten weltweit ist. Mit der auf Originalinstrumenten musizierenden Chursächsischen Philharmonie legte er 1996 eine vielbeachtete CD-Aufnahme von Orchesterwerken Richard Wagners vor.

Eine absolute Premiere bietet das Programm des Festkonzerts: Es stellt die Jugendsinfonien Robert Schumanns und Richard Wagners vor, die beide im Jahr 1832 in Leipzig entstanden und (teil-)aufgeführt wurden, dann aber unveröffentlicht blieben. Von Schumanns Jugendsinfonie in g-Moll, der sogenannten "Zwickauer Sinfonie" waren bisher nur die ersten beiden Sätze bekannt. Robert Schumann hinterließ aber eine vollständige Partitur des Scherzos und weitreichende Particell-Entwürfe zu dessen Trio und zum Finale. Der Leipziger Komponist Olav Kröger hat nun diese beiden Sätze nach Schumanns Skizzen rekonstruiert und frei ergänzt und so wird die Sinfonie in Zwickau erstmals komplett als Uraufführung zu hören sein.
Im Zentrum des Konzerts stehen die fünf Wesendonck-Lieder Richard Wagners, die er Ende der 1850er Jahre auf Texte seiner Züricher Freundin Mathilde Wesendonck mit Orchesterbegleitung komponierte. Es singt Romy Petrick, Sopranistin der Dresdner Semperoper.


Robert Schumanns 203. Geburtstag am 8. Juni:
Eine facettenreiche Geburtstagsfeier



Doch das Wochenende hält noch weitere Genüsse bereit: Am 8. Juni, dem Geburtstag Robert Schumanns, gibt es auf dem Hauptmarkt am Schumann-Denkmal wieder ein buntes Festprogramm. Die Ansprache der Oberbürgermeisterin, Blumengrüße und Luftballons für Robert werden musikalisch umrahmt: Ein Hornquartett des Philharmonischen Theaters Plauen Zwickau spielt unter Leitung von Remus Cozma Bearbeitungen von Werken Robert Schumanns und der Schwanenschloss Kinderchor Zwickau unter Leitung von Steffen Klaumünzner singt begleitet von Thomas Synofzik Lieder von Robert Schumann, Jürgen Golle, Georg Friedrich Händel und anderen. Ab 16.30 Uhr folgt der Summer Swing am Schumann-Denkmal. Zu hören sind u.a. die "Original Jazz-Optimisten Sonneberg" sowie (ab 21.00 Uhr) die Big Band "swing it" des Robert Schumann Konservatoriums.
Um 19.30 Uhr findet im Robert-Schumann-Haus - ebenfalls mit freiem Eintritt - die Verleihung des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau statt. In diesem Jahr geht der Preis an den amerikanischen Musikwissenschaftler Jon W. Finson und den schwedischen Geiger Ulf Wallin. Er hat auf zwei CDs das Gesamtschaffen Schumanns für Violine in mustergültigen Interpretationen vorgelegt. Jon W. Finson hat mehrere Bücher zur Sinfonik und dem Liedschaffen Schumanns und - zum Teil preisgekrönte - Editionen vorgelegt. Als Laudator wird ein ehemaliger Träger des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau, der Kieler Musikwissenschaftler Dr. Michael Struck, in die Muldestadt zurückkehren. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Schweizer Sopranistin Maria Gessler und der aus Australien stammende Pianist David Blunden mit Liedern von Robert Schumann, u.a. aus dem Eichendorff-Liederkreis op. 39 und den Liedern aus Goethes "Wilhelm Meister" op. 98.


Konzert mit Wagner-Parodie zum Sonntag:
Wie klingt eine schlechte Kurkapelle in der Frühe?



Am Sonntag, dem 9. Juni, steht um 19.30 Uhr im Robert-Schumann-Haus ein Konzert mit Solisten des Leipziger Gewandhausorchesters auf dem Programm. Zu hören sind Konzertmeister Sebastian Breuninger und Julius Bekesch (Geige), Vincent Aucante (Bratsche) und Christian Giger (Violoncello). Zu ihnen gesellt sich die japanische Pianistin Yuka Kobayashi. Auf dem Programm steht eine Bearbeitung des Siegfried-Idylls von Richard Wagner und Robert Schumanns Klavierquintett op. 44, das Richard Wagner mehrfach hörte und in einem Brief an Robert Schumann besonders lobte. Außerdem erklingt eine Wagner-Parodie von Paul Hindemith aus dem Jahr 1923: "Die Ouvertüre zum ,Fliegenden Holländer', wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt."

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ÜBERSICHT
über die weiteren Veranstaltungen



(Stand vom 30. Mai 2013, Informationen folgen,
Änderungen vorbehalten)


DIENSTAG, 11. JUNI 2013

Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
16 Uhr

KINDERNACHMITTAG: Kinderlieder von Hoffmann von Fallersleben



Der Nachmittag für die Jüngsten ist dem Zeitgenossen Schumanns und Wagners gewidmet. Der Dichter der deutschen Nationalhymne kann bis heute als der erfolgreichste Kinder-Liedermacher gelten. "Summ summ summ", "Der Kuckuck und der Esel", "Ein Männlein steht im Walde" und viele andere bekannte Lieder stammen aus seiner Feder. Robert Schumann setzte viele Kindergedichte Hoffmann von Fallerslebens in Musik und arbeitete an einem von dessen Kinderliederbüchern mit.
Der Eintritt zu der ca. einstündigen Veranstaltung ist frei.



DONNERSTAG, 13. JUNI 2013

Konzert- und Ballhaus "Neue Welt", Leipziger Straße 182
19.30 Uhr

SCHUMANNFEST: Sinfoniekonzert


Hornquartett: Ioan Ratiu, Nicolas Dosa, Maria Teiwes und Remus Cozma, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Ltg. Lutz de Veer
Richard Wagner, Ouvertüre zu Rienzi, der letzte der Tribunen
Robert Schumann, Konzertstück für vier Hörner und Orchester F-Dur op. 86
Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Wagners Oper über den römischen Staatsmann Cola di Rienzo entstand auf der Grundlage eines im Zwickauer Verlag Gebr. Schumann veröffentlichten Romans des damaligen Bestseller-Autors Bulwer Lytton. Die populäre Ouvertüre - medial vielseitig gebraucht bis hin zu SpiegelTV - gehört zu den bekanntesten Werken Wagners. Als revolutionär kann das 1849 komponierte Konzertstück für vier Ventilhörner gelten - Schumann nutzte den neuen Ventilmechanismus und stellt die vier Hörner als Solistengruppe dem Orchester gegenüber - bis heute eine hohe Herausforderung für Hornisten. Johannes Brahms bevorzugte den natürlichen Klang des romantischen Waldhorns, das - in vierfacher Besetzung - auch seine vierte Sinfonie prägt.
Eintritt 16, 17, 18 Euro (13, 14, 15 Euro ermäßigt)



FREITAG, 14. JUNI 2013

Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
19.30 Uhr

SCHUMANNFEST: "Wagner - Schumann: Worüber geschwiegen wurde



Ein Dialog von und mit dem Dresdner Schauspieler Johannes Gärtner. Der koreanische Pianist Chul Kyu Jung spielt Klaviermusik von Schumann (Märsche op. 76 und ein Potpourri aus der Oper "Genoveva" von Heinrich Enke) und Richard Wagner (Tannhäuser-Transkriptionen von Fritz Spindler). Die Beziehungen zwischen Schumann und Wagner waren von gegenseitiger Anerkennung geprägt. Ein Unterschied allerdings schien unüberwindbar, Schumann über Wagner: "Er ist ein geistreicher Mensch, aber er redet in einem fort.". Und Wagner über Schumann: "Wir stehen gut miteinander; aber er redet gar nichts." In einer Verquickung von historischer Realität und Welttheater-Entwürfen nähert sich der Schauspieler Johannes Gärtner den Begegnungen zwischen Wagner und Schumann an und reflektiert dabei auch die Auseinandersetzung mit der bürgerlichen Revolution 1848/49.
Der musikalisch begabte Schauspieler Johannes Gärtner ist aus Film (u.a. Der Turm, 2012) und Theater bekannt. 2007 ging er mit dem von ihm geschriebenen Projekt "Der Kreis Wieck-Schumann" auf Tournee. Eintritt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)


14. und 15. Juni 2013
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
TAGUNG: "Robert Schumann und die ,Neudeutschen'"



SAMSTAG, 15. JUNI 2013

Schloss Osterstein, Kleine Hofstube
16 und 19.30 Uhr

SCHUMANNFEST: Papiertheater: Robert Schumanns Genoveva


Schumanns einzige Oper "Genoveva", komponiert 1847/48 in Dresden, wurde im Juni 1850 uraufgeführt, wenige Wochen vor Richard Wagners "Lohengrin". Von der Leipziger Uraufführung, die Schumann selbst leitete, ist ein Szenenbild aus der "Leipziger Illustrierten Zeitung" erhalten, das sich Christina Siegfried als Grundlage ihrer Papiertheater-Version von Schumanns Oper nahm. Die Publikumsgröße der einstündigen Veranstaltung ist auf höchstens 30 Zuschauer beschränkt. Rechtzeitiger Kartenerwerb wird deshalb empfohlen.
Eintritt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)

Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
19.30 Uhr

SCHUMANNFEST: Klavierduo Shoko Hayashizaki - Michael Hagemann


Engelbert Humperdinck: Richard Wagners Parsifal in Tonsätzen für Klavier zu vier Händen (mit vorheriger Einführung 18 Uhr)

Der "Hänsel-und-Gretel"-Komponist Engelbert Humperdinck war Kollege Clara Schumanns am Frankfurter Konservatorium. Er reduziert Wagners letztes großes 255-minütiges Bühnenwerk in seiner Klavierbearbeitung auf etwa 90 Minuten. Vor dem Konzert gibt das Klavierduo Hayashizaki-Hagemann eine halbstündige Einführung.
Eintritt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)



DIENSTAG, 18. JUNI 2013

Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
18 Uhr
SCHUMANNFEST: Schülerkonzert des Robert Schumann Konservatoriums: "Schumann in Dresden"
Schüler des Robert-Schumann-Konservatoriums präsentieren Kompositionen aus den Dresdner Jahren Schumanns von 1844 bis 1850. Zu hören sind zwei- und vierhändige Klaviermusik und Lieder.
Eintritt frei


FREITAG, 21. JUNI 2013

Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
19.30 Uhr

SCHUMANNFEST: Klavierabend: Boris Bloch (Klavier)



Richard Wagner/Franz Liszt, Opernparaphrasen
Robert Schumann, Nachtstücke op. 23
Franz Liszt, Am Grabe Richard Wagners

Wie kaum ein anderer Komponist hat sich Franz Liszt mit Transkriptionen der Werke Wagners auseinandergesetzt. Schumann rühmte Liszts Fähigkeit, das Klavier in seinen Arrangements zum Orchester werden zu lassen. Schumanns "Nachtstücke" entstanden in Wien in Vorahnung des Tods seines Zwickauer Bruders Eduard. Liszt überlebte Wagner um drei Jahre; in mehreren Stücken setzte er sich mit dem Tod seines Schwiegersohns auseinander. Der russisch-ukrainische Pianist Boris Bloch wurde aufgrund seines besonderen Einsatzes für das Klavierwerk Franz Liszts mit der Goldenen Ehrennadel der Internationalen Liszt-Gesellschaft Wien sowie mit dem Grand Prix du Disque der Liszt-Gesellschaft Budapest geehrt.
Eintritt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)



SONNTAG, 23. JUNI 2013

Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
19.30 Uhr

SCHUMANNFEST: Wagner und Schumann meet Jazz


Lora Kostina Trio: Lora Kostina (Piano), Franz Schwarznau (Kontrabass), Per Winker (Schlagzeug) Moderation: Stefan Kaminsky

Musikalische Ideen Wagners und Schumanns werden mit Mitteln des Modern Jazz reflektiert. Dabei gehen die Musiker auf unterschiedliche Weisen mit dem Nachlass der großen Meister um, mal erfrischend groovig ("Walkürenritt", "Lohengrin II"), mal latin-anmutend ("St. Tannhäuser"). Oft entsteht aus motivischen oder harmonischen Progressionen ein Impuls zur Entstehung selbständiger Kompositionen, die den ursprünglichen Gestus weiterentwickeln und sich mit dessen Verwirklichung in einer neuen Form auseinandersetzen. Das Programm wird von Stefan Kaminsky moderiert.
2003 gründete die aus St. Petersburg gebürtige Jazz-Musikerin Lora Kostina ihr Trio, das durch die Symbiose von komponierter und improvisierter Musik neue musikalische Formen entstehen lässt.
Eintritt: 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)

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Das Schumann-Fest (Zwickauer Musiktage)


Die Geschichte der Ehrung Robert Schumanns in seiner Geburtsstadt begann noch zu Lebzeiten des Komponisten. 1847 gab es auf Initiative des Zwickauer Gymnasiallehrers Emanuel Klitzsch erstmals ein Schumann-Fest in Zwickau. Schumann dirigierte selbst seine zweite Sinfonie und komponierte speziell für den Anlass ein großbesetztes Chorwerk. Vier Jahre nach dem Tod, anlässlich der 50. Wiederkehr seines Geburtstages, wurde das nächste Schumann-Fest begangen.
Diese Anfänge bilden das Fundament des Schumann-Fests. Jedes Jahr im Juni treffen sich in der Geburtsstadt Robert Schumanns die Freunde seiner Musik aus nah und fern zu dem stets besonderen Festival. Kammer- und Orchesterkonzerte standen in den letzten Jahren ebenso auf dem Programm wie Lieder- und Klavierabende oder Matineen. Am Geburtstag des Künstlers findet die traditionelle Kranzniederlegung am Schumann-Denkmal statt und oft konnte im Rahmen des Schumann-Fests der Robert-Schumann-Preis verliehen werden. Dabei stellen die Stadt Zwickau und die Robert-Schumann-Gesellschaft das Schumann-Fest meist unter ein Motto. "Schumann-Raritäten", "Schumann in Kirchen", "Schumann und Freunde" oder "Schumann, Bach & cetera" lauteten die Überschriften der letzten Jahre. Anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten wurden die Musiktage 2010 der Tradition entsprechend als Schumann-Fest gefeiert.
Mit dem Schumann-Fest scheint auch ein Ansinnen des Komponisten in Erfüllung gegangen zu sein. Robert Schumann wünschte sich einst "große allgemeine Feste" als "Zeichen (der) Liebe zu den erhabensten Werken der Musik".
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Kontakt:
Telefon 0375 215269, E-Mail: schumannhaus@zwickau.de

Aktuelle Infos unter www.schumann-zwickau.de
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 115 vom 04. April 2013
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

KONZERT DER NATIONEN IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS

Junge Pianisten und Schüler aus den Vereinten Arabischen Emiraten zu Gast

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Unter dem Motto „Tausendundeine Nacht“ präsentieren sich am Donnerstag, 11. April 2013 um 18 Uhr Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten in einem „Konzert der Nationen“ im Robert-Schumann-Haus Zwickau.
Die jungen Pianisten sind Schüler am Russian Music Center Schardscha in den Vereinten Arabischen Emiraten, das unter der Leitung der russischen Pianistin Swetlana Tarakanova steht.

Das Russian Music Center wurde 2005 von den beiden Schwestern Swetlana Tarakanova und Olga Kovalenko auf Basis russischer Ausbildungsprogramme gegründet. An der zur Zeit etwa 400 Schüler fassenden Schule werden die Kinder nicht nur auf dem Klavier, sondern auch in den Fächern Geige, Gitarre und Flöte unterrichtet. Ferner erhalten sie Gelegenheit, sich auch im Ballet und der Malerei auszuprobieren.

Die Schüler kommen über das Europa-Studien-Projekt (ESP) nach Zwickau. Bereits in den vergangenen zwei Jahren waren Schüler des Russian Music Center in Zwickau zu Gast. In diesem Jahr steht Klaviermusik von Robert Schumann und anderen romantischer Komponisten auf dem Programm.

Der Eintritt zum Konzert ist frei.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 091 vom 19. März 2013
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

NEUE SCHÄTZE IM ZWICKAUER ROBERT-SCHUMANN-HAUS


Sonderausstellung ist ab 24. März zu sehen

In einer Sonderausstellung zeigt das Robert-Schumann-Haus Zwickau vom 24. März bis 4. Juni 2013 wichtige Neuerwerbungen der letzten vier Jahre. Zu sehen sind Notenautographen von Robert Schumann, eigenhändig signierte Widmungsexemplare, Originalbriefe von und an Robert und Clara Schumann, ein Dresdner Bibliotheksleihzettel, Musikinstrumente der Familie Wieck oder Besitzstücke, wie Clara Schumanns goldene Halskette und ihr Hermelinpelz.

Zu den Notenautographen zählt ein 2010 mit Mitteln des Kulturraums Vogtland-Zwickau, der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau und der Stadt Zwickau erworbener Entwurf zu den Nachtstücken für Klavier op. 23, die Schumann im April 1839 in Wien in Vorahnung des Tods seines Zwickauer Bruders Eduards komponierte. Als Dauerleihgabe gelangte im vergangenen Jahr eine bisher unbekannte Beethoven-Abschrift Robert Schumanns ins Zwickauer Museum. In Vorbereitung seiner eigenen 1832 komponierten g-Moll-Sinfonie, deren dritter Satz beim diesjährigen Schumann-Fest seine Uraufführung erleben wird, nutzte der Komponist Beethovens 2. Sinfonie als Instrumentationsübung. Ein eigenhändiger Brief Clara Schumanns an die Wiener Baronin von Rothschild aus Robert Schumanns Todesjahr 1856 konnte mit Mitteln der Mariann Steegmann Foundation erworben werden. Briefautographen Robert Schumanns sind an seine Freunde Carl Ferdinand Becker und Walther von Goethe gerichtet.

Die Sonderausstellung wird am Sonntag, dem 24. März um 16 Uhr eröffnet. Der Eintritt ist frei! Um 17 Uhr findet das Konzert „Aus der Ferne“ statt (Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7.50 Euro). Das Klavierduo Babette Hierholzer und Jürgen Appell spielt Werke des Geschwisterpaares Fanny Hensel, geborene Mendelssohn Bartholdy, und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie des Ehepaares Robert und Clara Schumann.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 027 vom 24. Januar 2013
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Vom 2. bis 23. Juni 2013:
ZWICKAUER SCHUMANN-FEST 2013
feiert "Schumann und Wagner"

KARTENVORVERKAUF STARTET JETZT!
URAUFFÜHRUNG DES 3. SATZES VON SCHUMANNS JUGEND-SINFONIE G-MOLL

Am 22. Mai jährt sich der 200. Geburtstag von Richard Wagner. Das alljährliche Zwickauer Schumann-Fest, das diesmal vom 2. bis 23. Juni 2013 gefeiert wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Schumann und Wagner".
Damit stellt die Robert-Schumann-Stadt das enge kollegiale Verhältnis der beiden großartigen Komponisten in den Mittelpunkt eines Programmes, das ein abwechslungsreiches Spektrum bietet. Dieses reicht von Bühnenwerken und Orchesterkonzerten über Lieder bis zur Klaviermusik mit Operntranskriptionen. Kinderveranstaltungen, eine Ausstellung zum Motto des Schumann-Festes sowie eine Tagung zum Thema "Schumann, Wagner und die Neudeutschen" runden das Programm ab.
Den glanzvollen Beginn markiert die Aufführung der Wagner-Oper Tannhäuser im Zwickauer Gewandhaus am 2. Juni. Besonders gespannt dürften Musikliebhaber auf das Festkonzert am 7. Juni im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" sein. Unter anderem bringt die Chursächsische Philharmonie zwei im Jahr 1832 entstandene Werke auf Originalinstrumenten zu Gehör: Wagners Sinfonie C-Dur und Schumanns Jugend-Sinfonie g-Moll. Deren 3. Satz ist als Uraufführung in Zwickau zu erleben!
Die Verleihung des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau an den schwedischen Geiger Ulf Wallin und den amerikanischen Musikwissenschaftler Jon W. Finson erfolgt am 8. Juni, dem Tag, an dem Schumanns Geburtsstadt den 203. Geburtstag des romantischen Komponisten feiert. Gespannt sein dürfen die Besucher des Schumann-Festes auch auf zwei besondere Aufführungen am 16. Juni in der Hofstube des Schlosses Osterstein: An diesem Tag ist Schumanns Oper "Genoveva" im Papiertheater zu erleben.

In reizvoller musikalischer Gegenüberstellung:
Die Werke zweier kollegial verbundenen Individualisten

Zwickau ist also auch in diesem Jahr eine Reise in Sachen Musik wert. Denn schon das Motto "Schumann und Wagner" dürfte für Musikliebhaber ein Versprechen sein, in der Robert-Schumann-Stadt das Besondere zu finden: Die Gegenüberstellung derartig kreativer Individualisten und Ausnahmekünstler, die kollegial miteinander verbunden waren, ist für die Programm-Macher Herausforderung und Freude zugleich. Herausgekommen ist ein anspruchsvolles und sehr abwechslungsreiches Veranstaltungsangebot, das auch Vermerke trägt wie "Uraufführung" oder "Premiere". Ein vertiefter Blick in den derzeit noch im Druck befindlichen Flyer verrät, dass es sich lohnen wird, rechtzeitig Karten zu bestellen. Der Kartenvorverkauf startet in dieser Woche.
Richard Wagner und Robert Schumann waren seit Anfang der 1830er Jahre miteinander bekannt und pflegten engen kollegialen Austausch. Wagner war Mitarbeiter an Schumanns Neuer Zeitschrift für Musik. Beide traten 1832 als Sinfoniekomponisten an die Öffentlichkeit, ließen ihre jugendlichen Versuche dann aber unveröffentlicht. In den gemeinsamen Dresdner Jahren 1844 bis 1849 entstand Wagners Tannhäuser und Schumanns Genoveva. Das Zwickauer Schumann-Fest 2013 stellt nun Werke beider Komponisten in ihrem Beziehungsreichtum und ihrer Individualität gegenüber. Es erklingen dabei besonders die Werke Schumanns, deren Kenntnis für Richard Wagner zu belegen ist: das Klavierquintett op. 44, die Oper Genoveva, die Nachtstücke op. 23 und die Heine-Ballade Die Grenadiere.
Das Robert-Schumann-Haus, in dem eine Reihe von Veranstaltungen stattfinden werden, besitzt in seiner weltweit größten Schumann-Sammlung auch interessante Kostbarkeiten zum Thema Wagner. Richard Wagners Stieftochter Nathalie Planer wohnte in den 1860er Jahren in Zwickau. Seine 1842 uraufgeführte Oper "Rienzi" geht zurück auf einen 1836 im Zwickauer Verlag Gebr. Schumann in deutscher Sprache erstveröffentlichten Roman von Bulwer.


Einzigartige Zwickauer Programmangebote:
Sehr spezielle Uraufführungen und Premieren

Im Festkonzert am 7. Juni werden die Jugendsinfonien beider Komponisten auf Originalinstrumenten zu hören sein. Beide entstanden 1832 und wurden zwar von den Komponisten aufgeführt, dann aber nicht veröffentlicht. Schumanns sogenannte "Zwickauer Sinfonie" erklingt dabei als Uraufführung mit den bisher unveröffentlichten Schluss-Sätzen. Schumanns Entwürfe dazu sind überliefert, der Leipziger Komponist Olav Kröger hat die Aufgabe übernommen, sie zur Aufführung einzurichten.
Ebenfalls speziell für das Schumann-Fest entstand eine von den Dokumenten zur Leipziger Uraufführung ausgehende Papiertheater-Inszenierung von Schumanns einziger Oper Genoveva. Dafür verantwortlich zeichnet die Hallenser Papiertheater-Künstlerin Christina Siegfried, die auch Mitarbeiterin am Projekt der Schumann-Briefedition ist. Als historisch angemessene Örtlichkeit für die zwei Aufführungen im intimen Rahmen am 16. Juni wurde dazu die Kleine Hofstube im Schloss Osterstein ausgewählt.
Eine Premiere ist auch beim musikalisch-dramatischen Abend mit dem Schauspieler Johannes Gärtner und dem koreanischen Pianisten Chul Kyu Jung zu erleben: zu hören ist ein von dem mit Schumann befreundeten Leipziger Komponisten Heinrich Enke komponiertes Potpourri über Motive aus Schumanns Oper Genoveva. Das Noten-Material dazu wurde aus den Niederlanden besorgt.
Am Ende des Festes steht ein Jazz-Abend mit dem Trio der aus Russland stammenden Jazz-Pianistin Lora Kostina. Die Musiker haben ihr Wagner-Programm durch Jazz-Bearbeitungen zu Schumann ergänzt. Moderiert wird es vom Schauspieler Stefan Kaminsky.


Vorverkauf ab Januar 2013:
Wo gibt es die Eintrittskarten?

Die Karten für das Festkonzert am 7. Juni sind an allen CTS-Vorverkaufsstellen erhältlich, das sind z.B. viele Tourist-Informationen, Ticket-Shops.
Vollständige Infos unter: www.eventim.de.
Für die Opernaufführung am 2. Juni und das Sinfoniekonzert am 13. Juni verkauft das Theater Plauen-Zwickau die Karten.
Für alle anderen Veranstaltungen können die Tickets im Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 und in der Tourist-Information Zwickau in der Hauptstraße 6 erworben werden.

Aktuelle Informationen unter www.schumann-zwickau.de

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PROGRAMM

zum Schumann-Fest in Zwickau unter dem Motto:
"SCHUMANN UND WAGNER"
vom 2. bis 23. Juni 2013

Stand vom 23. Januar 2013.


2013 jährt sich der 200. Geburtstag Richard Wagners. Seit Anfang der 1830er Jahre stand er in engem kollegialem Austausch mit Robert Schumann. Beide Komponisten traten 1832 mit ersten Sinfonien an die Öffentlichkeit, die dann aber unveröffentlicht blieben. In den gemeinsamen Dresdner Jahren 1844-1849 entstanden Wagners "Tannhäuser" und Schumanns "Genoveva". Das Schumann-Fest Zwickau 2013 stellt Werke beider Komponisten in ihrem Beziehungsreichtum und ihrer Individualität gegenüber; das vielfältige Programm bietet Uraufführungen sowie zahlreiche speziell zu diesem Anlass entstandene Produktionen.

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SONNTAG, 2. JUNI

18 Uhr
Gewandhaus Zwickau

OPER
Richard Wagner Tannhäuser. Romantische Oper in drei Akten

Mit Ricardo Tamura (Tannhäuser), Nathalie Senf (Venus), Katrin Kapplusch (Elisabeth), Shin Taniguchi (Wolfram von Eschenbach), Karsten Schröter (Hermann, Landgraf von Thüringen), Raphael Wittmer (Walther von der Vogelweide), Hinrich Horn (Biterolf) und Martin Scheepers (Reinmar von Zweter). Musikalische Leitung: Lutz de Veer, Regie: Roland May.
Eintritt 13, 16, 19 Euro (10, 13, 16 Euro ermäßigt) Telefon 0375 274114647, www.theater-plauen-zwickau.de/service



FREITAG, 7. JUNI

19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"

FESTKONZERT

Richard Wagner Wesendonck-Lieder und Sinfonie C-Dur (1832) Robert Schumann Sinfonie g-Moll (1832) mit Uraufführung des 3. Satzes Romy Petrick, Sopran, Chursächsische Philharmonie (auf Originalinstrumenten), Ltg. Florian Merz

Zu Beginn der 1830er Jahre lebten sowohl Schumann als auch Wagner in Leipzig. Beide komponierten 1832 Sinfonien, die in Leipzig aufgeführt wurden, dann aber unveröffentlicht blieben. Von Schumanns Jugendsinfonie in g-Moll, der sogenannten "Zwickauer Sinfonie", waren bisher nur die ersten beiden Sätze bekannt. Aus unveröffentlichten Handschriften konnte nun von Olav Kröger weiteres Material rekonstruiert werden, das in diesem Konzert uraufgeführt wird. Es erklingen Originalinstrumente des 19. Jahrhunderts, in dieser Weise hat die Chursächsische Philharmonie unter Leitung von Florian Merz auch Wagners Jugendsinfonie vor zehn Jahren ersteingespielt.
Eintritt 16, 17, 18 Euro (13, 14, 15 Euro ermäßigt) Telefon 0375 27130



SAMSTAG, 8. JUNI

15 Uhr
Hauptmarkt

OPEN AIR
Geburtstagsfest für Robert am Schumann-Denkmal

Eine Feier rund um das Schumann-Denkmal für Jung und Alt mit Festansprache der Oberbürgermeisterin ab 15.30 Uhr und "Summer Swing" ab 16.30 Uhr.
Eintritt frei


18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

VERNISSAGE
Eröffnung der Sonderausstellung "Robert Schumann und Richard Wagner" im Robert-Schumann-Haus Zwickau (Ausstellungsdauer bis 25. August 2013)

Das Robert-Schumann-Haus besitzt in seiner weltweit größten Schumann-Sammlung auch interessante Kostbarkeiten zum Thema Wagner, die zum Teil erstmals präsentiert werden. Zu sehen sind Portraits, Briefautographen Richard Wagners und seiner Familie, Programmzettel u.a. aus Leipzig und Riga, Notendrucke (darunter Wagners mit eigenhändiger Widmung an Robert Schumann versehene Erstausgabe seines Lieds "Les deux Grenadiers") und Zeitschriftenartikel.
Eintritt frei


19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

PREISVERLEIHUNG

Verleihung des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau an den schwedischen Geiger Ulf Wallin und den amerikanischen Musikwissenschaftler Jon W. Finson.
Eintritt frei



SONNTAG, 9. JUNI

16.30 Uhr
Dom St. Marien

Werke von Johann Sebastian Bach, Robert Schumann und Richard Wagner Henk Galenkamp (Orgel)


19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

KAMMERMUSIK

Robert Schumann Klavierquintett Es-Dur
Richard Wagner Siegfried-Idyll
Paul Hindemith Die Ouvertüre zum "Fliegenden Holländer", wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt

Solisten des Leipziger Gewandhausorchesters:
Yuka Kobayashi (Klavier), Sebastian Breuninger und Julius Bekesch (Violine), Vincent Aucante (Viola), Christian Giger (Violoncello).

Schumanns Klavierquintett op. 44 ist heute als eines seiner größten Meisterwerke bekannt. Anlässlich einer Aufführung des Werkes im Dresdner Hause Schumanns in Anwesenheit Liszts und Wagners kam es 1848 zu einem Eklat, nachdem Liszt das Werk als zu "leipzigerisch" bezeichnet und sich abfällig über Schumanns verstorbenen Freund Mendelssohn geäußert hatte. Liszt und Wagner verließen das Haus, der Gastgeber zog sich in seine Schlafkammer zurück. Wagners "Siegfried-Idyll" aus dem Jahr 1870 wird in einer Klavierquintett-Bearbeitung gegenübergestellt. 1925 schrieb Paul Hindemith seine Parodie über Wagners Ouvertüre zum "Fliegenden Holländer", eine ironische Reflexion wie die Mitglieder einer Kurkapelle ein für sie neues, noch ungeprobtes Werk spielen.
Eintritt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)
Telefon 0375 81885116



DIENSTAG, 11. JUNI

16 Uhr
Robert-Schumann-Haus

KINDERNACHMITTAG
Kinderlieder von Hoffmann von Fallersleben

Hoffmann von Fallersleben, Dichter der deutschen Nationalhymne, kann bis heute als der erfolgreichste Kinder-Liedermacher gelten. "Summ summ summ", "Der Kuckuck und der Esel", "Ein Männlein steht im Walde" und viele andere bekannte Lieder stammen aus seiner Feder. Robert Schumann setzte viele Kindergedichte Hoffmann von Fallerslebens in Musik und arbeitete an einem von dessen Kinderliederbüchern mit.
Eintritt frei



DONNERSTAG, 13. JUNI

19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"

SINFONIEKONZERT

Richard Wagner Ouvertüre zu Rienzi, der letzte der Tribunen Robert Schumann Konzertstück für vier Hörner und Orchester F-Dur op. 86 Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Hornquartett: Ioan Ratiu, Nicolas Dosa, Maria Teiwes und Remus Cozma, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Ltg. Lutz de Veer

Wagners Oper über den römischen Staatsmann Cola di Rienzo entstand auf der Grundlage eines im Zwickauer Verlag Gebr. Schumann veröffentlichten Romans des damaligen Bestseller-Autors Bulwer Lytton. Die populäre Ouvertüre - medial vielseitig gebraucht bis hin zu SpiegelTV - gehört zu den bekanntesten Werken Wagners. Als revolutionär kann das 1849 komponierte Konzertstück für vier Ventilhörner gelten - Schumann nutzte den neuen Ventilmechanismus und stellt die vier Hörner als Solistengruppe dem Orchester gegenüber - bis heute eine hohe Herausforderung für Hornisten. Johannes Brahms bevorzugte den natürlichen Klang des romantischen Waldhorns, das - in vierfacher Besetzung - auch seine vierte Sinfonie prägt.
Eintritt 16, 17, 18 Euro (13, 14, 15 Euro ermäßigt) Telefon 0375 274114647, www.theater-plauen-zwickau.de/service



FREITAG, 14. JUNI

ab 14 Uhr
Robert-Schumann-Haus

VORTRÄGE
"Schumann, Wagner und die Neudeutschen"
21. Wissenschaftliche Arbeitstagung zu Fragen der Schumann-Forschung
Eintritt frei


19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

SZENE
"Wagner - Schumann: Worüber geschwiegen wurde" - Ein Dialog von und mit dem Dresdner Schauspieler Johannes Gärtner.

Der koreanische Pianist Chul Kyu Jung spielt Klaviermusik von Schumann (Märsche op. 76 und ein Potpourri aus der Oper "Genoveva" von Heinrich Enke) und Richard Wagner (Tannhäuser-Transkriptionen von Fritz Spindler).

Die Beziehungen zwischen Schumann und Wagner waren von gegenseitiger Anerkennung geprägt. Ein Unterschied allerdings schien unüberwindbar, Schumann über Wagner: "er ist ein geistreicher Mensch, aber er redet in einem fort.". Und Wagner über Schumann: "Wir stehen gut miteinander; aber er redet gar nichts." In einer Verquickung von historischer Realität und Welttheater-Entwürfen nähert sich der Schauspieler Johannes Gärtner den Begegnungen zwischen Wagner und Schumann an und reflektiert dabei auch die Auseinandersetzung mit der bürgerlichen Revolution 1848/49.
Der musikalisch begabte Schauspieler Johannes Gärtner ist aus Film (u.a. Der Turm, 2012) und Theater bekannt. 2007 ging er mit dem von ihm geschriebenen Projekt "Der Kreis Wieck-Schumann" auf Tournee.
Eintritt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)
Telefon 0375 81885116



SAMSTAG, 15. JUNI

ab 9 Uhr
Robert-Schumann-Haus

VORTRÄGE
"Schumann, Wagner und die Neudeutschen"
21. Wissenschaftliche Arbeitstagung zu Fragen der Schumann-Forschung
Eintritt frei


19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

KLAVIERDUO
Engelbert Humperdinck Richard Wagners Parsifal in Tonsätzen für Klavier zu vier Händen (mit vorheriger Einführung um 18 Uhr)
Klavierduo Shoko Hayashizaki - Michael Hagemann

Der "Hänsel-und-Gretel"-Komponist Engelbert Humperdinck war Kollege Clara Schumanns am Frankfurter Konservatorium. Er reduziert Wagners letztes großes 255-minütiges Bühnenwerk in seiner Klavierbearbeitung auf etwa 90 Minuten. Vor dem Konzert gibt das Klavierduo Hayashizaki-Hagemann eine halbstündige Einführung.
Eintritt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)
Telefon 0375 81885116



SONNTAG, 16. JUNI

16 Uhr und 19.30 Uhr
Schloss Osterstein, Kleine Hofstube

PAPIERTHEATER
Robert Schumanns Oper "Genoveva" im Papiertheater
(auf Grundlage eines Originalszenenbilds von 1850) mit Christina Siegfried

Schumanns einzige Oper "Genoveva", komponiert 1847/48 in Dresden, wurde im Juni 1850 uraufgeführt, wenige Wochen vor Richard Wagners "Lohengrin". Von der Leipziger Uraufführung, die Schumann selbst leitete, ist ein Szenenbild aus der "Leipziger Illustrierten Zeitung" erhalten, das sich Christina Siegfried als Grundlage ihrer Papiertheater-Version von Schumanns Oper nahm. Die Publikumsgröße der einstündigen Veranstaltung ist auf höchstens 30 Zuschauer beschränkt. Rechtzeitiger Kartenerwerb wird deshalb empfohlen.
Eintritt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)
Telefon 0375 81885116



DIENSTAG, 18. JUNI

18 Uhr
Robert-Schumann-Haus

SCHÜLERKONZERT
Schumann in Dresden
Schüler des Robert-Schumann-Konservatoriums präsentieren Kompositionen aus den Dresdner Jahren Schumanns von 1844 bis 1850. Zu hören sind zwei- und vierhändige Klaviermusik und Lieder.
Eintritt frei



FREITAG, 21. JUNI

19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

KLAVIERABEND

Richard Wagner/Franz Liszt Opernparaphrasen
Robert Schumann Nachtstücke op. 23
Franz Liszt Am Grabe Richard Wagners
Boris Bloch (Klavier)

Wie kaum ein anderer Komponist hat sich Franz Liszt mit Transkriptionen der Werke Wagners auseinandergesetzt. Schumann rühmte Liszts Fähigkeit, das Klavier in seinen Arrangements zum Orchester werden zu lassen. Schumanns "Nachtstücke" entstanden in Wien in Vorahnung des Todes seines Zwickauer Bruders Eduard. Liszt überlebte Wagner um drei Jahre; in mehreren Stücken setzte er sich mit dem Tod seines Schwiegersohns auseinander. Der russisch-ukrainische Pianist Boris Bloch wurde aufgrund seines besonderen Einsatzes für das Klavierwerk Franz Liszts mit der Goldenen Ehrennadel der Internationalen Liszt-Gesellschaft Wien sowie mit dem Grand Prix du Disque der Liszt-Gesellschaft Budapest geehrt.
Eintritt 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)
Telefon 0375 81885116



SAMSTAG, 22. JUNI (MUSEUMSNACHT)

19.30 Uhr
Kunstsammlungen

LIEDERABEND

Lieder von Richard Wagner, Robert Schumann und Georg Göhler
Shin Taniguchi (Bariton), Georg Christoph Sandmann (Klavier)

Der Zwickauer Komponist Georg Göhler (1874-1954) hat sich als Dirigent und Musikschriftsteller vielfältig mit Richard Wagner auseinandergesetzt. Die Gegenüberstellung von Liedern Wagners und Schumanns, u.a. von deren Vertonungen der Heine-Ballade "Die Grenadiere" (jeweils mit Zitat der französischen Revolutionshymne "Marseillaise"), offenbart eine interessante Dreiecksbeziehung.
Der 1969 in Japan geborene Bariton Shin Taniguchi war 2000 Preisträger beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb. 2012 wurde er in der Zeitschrift "Opernwelt" zum Sänger des Jahres nominiert. Georg Christoph Sandmann war 2003 bis 2010 Generalmusikdirektor am Theater Plauen-Zwickau und ist seitdem freiberuflich als Pianist und Dirigent tätig.
Eine Veranstaltung der Zwickauer Museumsnacht:
Eintritt Museumsnacht 6 Euro (5 Euro VVK)
Telefon 0375 81885116


21.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

HAMMERFLÜGEL

Klaviermusik von Schumann und Wagner mit Thomas Synofzik, Hammerflügel

Auf dem berühmten Clara-Wieck-Flügel - früher auf der Rückseite des 100-DM-Scheins verbreitet - spielt Thomas Synofzik Klavierwerke Schumanns und Wagners aus den 1830er und 1840er Jahren.
Eine Veranstaltung der Zwickauer Museumsnacht:
Eintritt Museumsnacht 6 Euro (5 Euro VVK)
Telefon 0375 81885116



SONNTAG, 23. JUNI

19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

JAZZ

Wagner & Schumann meet Jazz
Lora Kostina Trio: Lora Kostina (Piano), Franz Schwarznau (Kontrabass), Per Winker (Schlagzeug) Moderation: Stefan Kaminsky

Musikalische Ideen Wagners und Schumanns werden mit Mitteln des Modern Jazz reflektiert. Dabei gehen die Musiker auf unterschiedliche Weisen mit dem Nachlass der großen Meister um, mal erfrischend groovig ("Walkürenritt", "Lohengrin II"), mal latin-anmutend ("St. Tannhäuser"). Oft entsteht aus motivischen oder harmonischen Progressionen ein Impuls zur Entstehung selbständiger Kompositionen, die den ursprünglichen Gestus weiterentwickeln und sich mit dessen Verwirklichung in einer neuen Form auseinandersetzen. Das Programm wird von Stefan Kaminsky moderiert.
2003 gründete die aus St. Petersburg gebürtige Jazz-Musikerin Lora Kostina ihr Trio, das durch die Symbiose von komponierter und improvisierter Musik neue musikalische Formen entstehen lässt.
Eintritt: 10 Euro (7,50 Euro ermäßigt)
Telefon 0375 81885116

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ZITATE

Clara Wieck an Robert Schumann 17. Dezember 1832 (Schumann-Briefedition Bd. I.4, S. 57: "Hören Sie, Herr Wagner hat Sie überflügelt; es wurde eine Sinfonie von ihm ausgeführt die aufs Haar wie die Adur Sinfonie von Beethoven ausgesehen haben soll. Der Vater sagte: ... Wagner führe in einem Einspänner über Stock und Stein und läge aller Minuten im Chaussee-Graben, wäre aber demohngeachtet in einem Tage nach Würzen gekommen, obgleich er braun und blau gesehen habe."


Richard Wagner an Robert Schumann 25. Februar 1843 (Richard Wagner, Sämtliche Briefe, Bd. II, Leipzig 1980, S. 224): "Ihr Quintett, bester Schumann, hat mir sehr gefallen; ich bat Ihre liebe Frau, es zweimal zu spielen. Besonders schweben mir noch lebhaft die zwei ersten Sätze vor. Ich hätte den vierten Satz einmal zuerst hören wollen, vielleicht würde er mir dann besser gefallen haben. Ich sehe, wo hinaus Sie wollen, u. versichere Ihnen, da will auch ich hinaus: es ist die einzige Rettung: Schönheit!"


Clara Schumann im Ehetagebuch, Februar 1843 (Robert Schumann, Tagebücher, Bd. II, S. 257): "D. 12ten sah ich endlich 2 Acte von dem großen Rienzi [von Wagner], der ganz Dresden verrückt gemacht. Ein Urtheil bis in die Details kann ich nicht fällen nach einmal hören, doch hat es mir einen Eindruck gemacht, den ich kein zweites Mal suchen mag. Mein ganzes Empfinden war Mißfallen, mehr kann ich nicht sagen. Dasselbe Gefühl wiederholte sich, als ich Wagner persönlich kennen lernte; ein Mensch, der nie aufhört von sich zu sprechen, höchst arrogant ist, und fortwährend in einem weinerlichen Tone lacht."


Robert Schumann an Heinrich Dorn 7. Januar 1846 (Robert Schumanns Briefe, Leipzig 1885, S. 226f.): "Tannhäuser von Wagner wünscht ich, daß Sie sähen. Er enthält Tiefes, Originelles, überhaupt 100mal Besseres als seine früheren Opern - freilich auch manches musikalisch-Triviale. In Summa, er kann der Bühne von großer Bedeutung werden, und wie ich ihn kenne, hat er den Mut dazu. Das Technische, die Instrumentirung finde ich ausgezeichnet, ohne Vergleich meisterafter gegen früher."


Robert Schumann über Richard Wagners Tannhäuser, 7. August 1847 (Robert Schumann, Gesammelte Schriften über Musik und Musiker, Leipzig 1854, Bd. IV, S. 290):
"Eine Oper, über die sich nicht so in Kürze sprechen läßt. Gewiß, daß sie einen genialen Anstrich hat. Wär' er ein so melodiöser Musiker, wie er ein geistreicher, er wäre der Mann der Zeit. Viel ließe sich über die Oper sagen, und sie verdiente es, ich hebe es mir auf später auf."


Robert Schumann an Carl Debrois von Bruyck 8. Mai 1853 (Robert Schumanns Briefe, Leipzig 1885, S. 316f.): "Wagner ... ist, wenn ich mich kurz ausdrücken soll, kein guter Musiker; es fehlt ihm Sinn für Form und Wohlklang. Aber Sie dürfen ihn nicht nach Clavierauszügen beurtheilen. Sie würden sich an vielen Stellen seiner Opern, hörten Sie sie von der Bühne, gewiß einer tiefen Erregung nicht erwehren können. Und ist es nicht das klare Sonnenlicht, daß der Genius ausstrahlt, so ist es doch oft ein geheimnißvoller Zauber, der sich unserer Sinne bemächtigt. Aber, wie gesagt, die Musik, abgezogen von der Darstellung, ist gering, oft geradezu dilettantisch, gehaltlos und widerwärtig..."


Richard Wagner, Mein Leben, München 1911, Bd. 1, S. 379f.
"Zu ... mir trat als Musiker . Rob. Schumann, welcher damals sich auch ganz nach Dresden gewandt hatte, und ebenfalls mit Opernentwürfen umging, welche schliesslich zu seiner "Genovefa" führten. Schumann kannte ich bereits von Leipzig her: wir hatten ungefähr gleichzeitig unsere musikalische Laufbahn begonnen; für die frühe von ihm redigirte ,Neue Zeitschrift für Musik' hatte ich zu verschiedenen Zeiten kleine Aufsätze ... geliefert. Zu einer Concertaufführung im Theater war er mit seinem ,Paradies und Peri' berufen worden: sein ganz eigenthümliches Ungeschick im Dirigiren hatte bei dieser Gelegenheit meine Theilnahme für den tiefsinnigen, energischen Musiker, dessen Werk mich sehr ansprach, in besonderer Weise thätig gemacht. Entschiedenes Wohlwollen, freundschaftliche Zutraulichkeit herrschten zwischen uns. Nach einer Aufführung des ,Tannhäuser', welcher er beigewohnt, machte er mir seinen Morgenbesuch, und erklärte sich voll und bestimmt für mein Werk, an welchem er nur eine Ueberstürzung der Stretta des zweiten Finals auszusetzen hatte, was mir von seinem Feingefühl zeugte, da ich ihm aus der Partitur nachweisen konnte, wie ich durch eine mir selbst höchst peinvolle Kürzung zu dem bemerkten Uebelstand genöthigt worden war. Wir trafen uns zuweilen auf Spaziergängen, und so gut es mit dem sonderbar wortkargen Menschen möglich war, tauschten wir über mancherlei musikalische Interessen unsere Ansichten aus."

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 010 vom 9. Januar 2013
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

ROMANTISCHES CELLO IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS



Die diesjährige Schumann-Plus-Reihe wird am Sonntag, dem 20. Januar 2013 von dem Cellisten Peter Bruns und der Pianistin Annegret Kuttner eröffnet. Auf dem Programm des Duos stehen neben Robert Schumanns Adagio und Allegro op. 70 Kompositionen von Frédéric Chopin und Johannes Brahms. Das Konzert im Robert-Schumann-Haus mit dem Titel „Romantisches Cello“ beginnt um 17 Uhr.

Mit Peter Bruns gastiert ein Cellist, der sich nach Auftritten unter anderem in der Londoner Wigmore Hall, der New Yorker Carnegie Hall oder dem Leipziger Gewandhaus Weltruf verschaffte. Der gebürtige Berliner spielt ein Instrument von Carlo Tononi, Venedig 1730, das sich im Besitz des legendären spanischen Cellisten Pablo Casals befand. In seinem Zwickauer Konzert wird er begleitet von der gebürtigen Zittauer Pianistin Annegret Kuttner, die einst Preisträgerin beim Kleinen Schumann-Wettbewerb in Zwickau war und dann bei Peter Rösel an der Musikhochschule in Dresden studierte. Dort schloss sie 2004 mit Auszeichnung ab und arbeitet seitdem als Dozentin an der Musikhochschule Leipzig.

Von Johannes Brahms erklingt die 2. Cellosonate F-dur op. 99, die er am schweizerischen Thuner See im Sommer 1886 komponierte. Bei der Uraufführung am 24. November 1886 in Wien saß der Schumann-Freund höchstpersönlich am Klavier und musizierte zusammen mit Robert Hausmann im Kleinen Musikvereinssaal. Frédéric Chopins Sonate op. 65 ist eine der wenigen Kammermusikstücke des Klavierkomponisten und das letzte Werk, dessen Veröffentlichung er erlebte. Er komponierte die Sonate 1845/46 und widmete sie Auguste Franchhomme (1808-1884), dem französischen Cellisten und Komponisten, mit dem Chopin nicht nur freundschaftlich verbunden war, sondern in Fragen der Instrumentierung eng zusammenarbeitete.

Karten sind an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) erhältlich. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in den freien Verkauf gegeben.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 402 vom 18. Dezember 2012
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

LEGENDÄRER PIANIST KEHRT NACH ZWICKAU ZURÜCK

Neujahrskonzert im Robert-Schumann-Haus


Das Robert-Schumann-Haus Zwickau eröffnet das Jahr 2013 mit einem Konzert der besonderen Art: Jörg Demus spielt von Robert Schumann die Waldszenen, die Humoreske, die Fantasiestücke op. 111 und die große C-Dur-Fantasie. Der österreichische Pianist ist Träger des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau.
Am Neujahrstag, dem 1. Januar 2013 um 17 Uhr besteht Gelegenheit, den großen Pianisten zu erleben.
Demus wurde am 2. Dezember 1928 in St. Pölten geboren. In den 1970er Jahren legte er eine Gesamteinspielung sämtlicher Klavierwerke Schumanns vor, die bis heute Referenzcharakter hat. Daneben hat er zahlreiche Aufnahmen auf originalen Flügeln der Schumann-Zeit - auch auf Schumanns eigenem Graf-Flügel - vorgelegt und sammelt und restauriert selbst alte Tasteninstrumente. Für seine Verdienste um die Pflege und Erforschung des romantischen Komponisten wurde er 1986 mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet. Jörg Demus ist nicht nur als Solist, sondern auch als Begleiter, u.a. von Dietrich Fischer-Dieskau, aufgetreten. Seine inzwischen 70-jährige Konzertkarriere führt ihn nach wie vor in die ganze Welt. Ein erneuter Auftritt in Schumanns Geburtshaus in Zwickau war ihm ein besonderes Anliegen.
Am Neujahrstag, dem 1. Januar 2013 um 17 Uhr besteht Gelegenheit, den großen Pianisten zu erleben. Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 10 Euro (ermäßigt: 7,50 Euro) an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses zu erwerben.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 352 vom 2. November 2012
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Das Kulturamt informiert:

NEW YORK, HAMBURG, ZWICKAU – AUSNAHMEPIANIST ANDRÁS SCHIFF GASTIERT IN DER SCHUMANN-STADT
Konzert mit Werken von Schumann und Beethoven am 6. Dezember



Er spielte in Metropolen wie New York, Jerusalem, Moskau, Mailand, Rom, London oder Hamburg, nun kommt er nach Zwickau: András Schiff. Der mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnete Pianist gastiert am 6. Dezember um 19.30 Uhr im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“. Der gebürtige Ungar hatte anlässlich der Verleihung des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau versprochen, sich mit einem Konzert für diese Auszeichnung zu bedanken. Dieses Versprechen löst er nun ein. Ausschlaggebend für die Würdigung mit dem Preis war, dass Schiff nicht nur als herausragender Künstler seines Faches gilt, sondern auch einen hohen Rang als Interpret der solistischen und konzertanten Klavierwerke Robert Schumanns einnimmt.

Der Träger des Ordens „Pour le mérite für Wissenschaften und Künste“ und Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses bringt mit seinem Klavierrezital Werke Schumanns und Beethovens zu Gehör. Erklingen werden die „Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10,3“ und die „Sonate Nr. 14 cis-Moll op. 27,2“ von Ludwig van Beethoven sowie Schumanns „Papillons op. 2“ und die „Sonate fis-Moll op.11“. Mit letzterer steht auch ein sehr selten aufgeführtes Werk im Programm. Der Komponist widmete den „Herzensschrei“ seiner späteren Ehefrau Clara Wieck.

Karten zum Preis von 55 Euro, 40 Euro (ermäßigt 37 Euro) und 25 Euro (ermäßigt 22 Euro) sind an allen bekannten CTS-Vorverkaufsstellen, in der Tourist Information Zwickau, im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ sowie unter www.eventim.de erhältlich.


András Schiff

András Schiff wurde 1953 in Budapest geboren. Den ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Elisabeth Vadász. Später setzte er sein Studium an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest bei Prof. Pál Kadosa, György Kurtág und Ferenc Rados sowie bei George Malcolm in London fort.

Ein wichtiger Teil seiner Tätigkeit sind Klavierabende, und da im Besonderen die zyklischen Aufführungen der Klavierwerke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin, Schumann und Bartók. Seit 2004 hat András Schiff in 20 Städten den kompletten Zyklus sämtlicher Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven in chronologischer Reihenfolge aufgeführt. Deren Live-Mitschnitte aus der Zürcher Tonhalle auf CD (ECM) erhielten höchste Auszeichnungen. Für seine Einspielung „Geistervariationen“ mit Werken von Robert Schumann (ECM) erhielt András Schiff den International Classical Music Award 2012 in der Kategorie „Solo Instrument. Recording of the year“.

András Schiff tritt mit den meisten international bedeutenden Orchestern und Dirigenten auf, wobei er hier einen Schwerpunkt auf die Aufführung der Klavierkonzerte von Bach, Beethoven und Mozart unter eigener Leitung setzt. 1999 gründete er sein eigenes Kammerorchester, die «Cappella Andrea Barca», mit der er, wie auch mit dem Chamber Orchestra of Europe, als Dirigent und Solist eng zusammenarbeitet.

Seit früher Jugendzeit ist András Schiff ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Von 1989 bis 1998 leitete er die «Musiktage Mondsee», ein Kammermusikfestival, das hohe internationale Anerkennung fand. Gemeinsam mit Heinz Holliger gründete er 1995 die «Ittinger Pfingstkonzerte» in der Kartause Ittingen, Schweiz, und seit 1998 findet im Teatro Olimpico in Vicenza unter seiner Leitung die Konzertreihe «Omaggio a Palladio» statt.

András Schiff wurde mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet. Er wurde im Juni 2006 für seinen außerordentlichen Rang als Beethoven-Interpret durch die Wahl zum Ehrenmitglied des Beethoven-Hauses Bonn gewürdigt. Im September 2008 erhielt András Schiff die Medaille der Wigmore Hall für sein dortiges 30-jähriges musikalisches Wirken. András Schiff ist außerdem Träger des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau des Jahres 2011. Im Januar 2012 wurde dem Künstler die Goldene Mozart-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum verliehen. Im Juni 2012 erhielt András Schiff den Orden „Pour le mérite für Wissenschaften und Künste“. Zudem wurde er 2012 zum Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses ernannt.

András Schiff und der Musikverlag G. Henle begannen im „Mozart-Jahr“ 2006 ein bedeutendes Editionsprojekt: Im Verlauf der nächsten Jahre werden gemeinsam Mozarts Klavierkonzerte als Urtextausgaben herausgebracht, zu denen András Schiff den Klavierauszug, den Fingersatz und, sofern Mozarts originale Kadenzen fehlen, die Kadenzen beisteuert. Außerdem erschienen im Jahr 2007 beide Bände des „Wohltemperierten Klaviers“ von Bach im Henle-Urtext mit Fingersätzen von András Schiff.

András Schiff wurde zum „Special Supernumerary Fellow of Balliol College“ (Oxford, UK) ernannt.

Im Frühjahr 2011 hat András Schiff für Aufsehen gesorgt, als er öffentlich gegen die alarmierende politische Entwicklung in Ungarn Stellung bezog. Aus den teilweise beleidigenden Angriffen, denen er sich daraufhin von Seiten ungarischer Nationalisten ausgesetzt sah, hat András Schiff die Konsequenz gezogen, in seiner Heimat keine Konzerte mehr zu geben.


Die Werke

Robert Schumann (1810-1856)

„Papillons op. 2“ – Der Klavierzyklus zu zwei Händen entstand zwischen 1829 und 1832. Gewidmet hat ihn Schumann seinen Töchtern Therese, Rosalie und Emilie Schumann. Angelehnt ist das Werk an das Romanfragment „Flegeljahre“ von Jean Paul. Im Roman lieben die beiden Hauptfiguren Walt Harnisch (ruhige Dichternatur) und sein Bruder Vult (draufgängerischer Flötenvirtuose) dieselbe Frau. Ihre Entscheidung fällt sie auf einem Maskenball. Schumann erklärte einmal, dass die Papillons ihn an das bunte, flatterhafte Treiben eines Faschingballs erinnern würden. Der Zyklus besteht aus 12 aufeinander folgenden Sätzen und einer sechstaktigen Einleitung.

„Sonate fis-Moll op. 11“ – Als „einen Herzensschrei nach Dir“ bezeichnet Schumann selbst sein Klavierwerk, dass er Clara Wieck widmete. Mit der Tonart fis-Moll tritt Schumann in die Reihe experimenteller bzw. außergewöhnlicher Sonaten des 19. Jahrhunderts, die allesamt in dieser Tonart geschrieben sind. Zu nennen wären hier Moscheles „Sonate mélancolique op. 49“ oder aber die „fis-Moll Sonate op. 81“ von Hummel, die zu den Lieblingswerken Schumanns zählte.
Die Tonart soll Schumanns Zerrissenheit, die mit der durch den Vater Friedrich Wieck veranlassten Trennung von Cara einherging, wiedergeben. Veröffentlicht wurde das Werk 1836 unter dem Titel „Pianoforte-Sonate Clara zugeeignet von Florestan und Eusebius“. Die beiden genannten Namen werden den fiktiven Davidsbündlern zugerechnet und sollen Schumanns Doppelnatur symbolisieren, was im ersten Akt der Sonate auch in der motivisch-thematischen Arbeit zum Tragen kommt.


Ludwig van Beethoven (1770-1827)

„Sonate Nr. 7 D-dur op. 10,3“ – Geschrieben wurde das Werk in den Jahren 1796-1798 und ist der Gräfin Anna Margarete von Browne gewidmet. Sie steht in der klassischen Sonatenform. Wobei der erste Satz Presto ebenso wie der vierte Satz Rondo Allegro in der Haupttonart steht. Der zweite Satz Largo e mesto intoniert in d-Moll. Der dritte Satz gliedert sich in ein Menuetto und ein Trio Allegro – letzteres steht in G-Dur. Das Menuetto besinnt sich auf die Grundtonart.
Die ersten drei Bonner Sonaten ausgenommen, komponierte Beethoven 32 Klaviersonaten. Sie gelten als das Wertvollste der Klaviermusik. Hans von Bülow bezeichnete sie einmal sogar als das „Neue Testament der Klaviermusik“ – Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ gilt als das Alte Testament.

„Sonate Nr. 14 op. 27,2“ – Sie zählt zu den bekanntesten Klaviersonaten. Berühmter ist sie allerdings unter dem Namen „Mondscheinsonate“. Beethoven selbst gab seinem Werk den Beinamen „…quasie una Fantasia“, was soviel wie „… gleichsam einer Fantasie“ bedeutet. Vollendet wurde sie 1801 und steht in cis-Moll. Das Besondere dieser Komposition ist, dass sie nicht in klassischer Sonatenform steht, wie es den Werken dieser Zeit üblich war. Vielmehr ist der erste Satz ein Adagio sostenuto in cis-Moll, dem im zweiten Satz ein lebhaftes Allegretto in Des-Dur folgt. Der dritte Satz, ein Presto agitato, wieder in cis-Moll steht als furioses Finale, das in klassischer Sonatenhauptsatzform geschrieben ist. Auffällig ist dabei, dass das Tempo mit jedem Satz zunimmt.
Schon zu Lebzeiten des Komponisten zählte sie zu seinen populärsten Klavierwerken und gilt durch ihre freie Form und den auf Emotion bedachten Stil als Vorläufer der musikalischen Romantik. Dimitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch griff im letzten Satz seiner Sonate für Viola und Klavier op. 147 Motive aus der Mondscheinsonate auf und setzte Ludwig van Beethoven kurz vor seinem Tod ein weiteres Denkmal.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 348 vom 30. Oktober 2012
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

„TASTENKÜNSTLERIN“ IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS


Konstanze Eickhorst spielt am 11. November Werke von Mozart, Schumann und Schubert

Noch im Juni war sie als Jurorin beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang tätig, nun kommt Konstanze Eickhorst zu einem klassisch-romantischen Klavierabend nach Zwickau. Das Konzert mit Werken von Mozart, Schumann und Schubert findet am Sonntag, dem 11. November um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus statt.

Konstanze Eickhorst startete ihre internationale Karriere zwanzigjährig beim Clara-Haskil-Wettbewerb, den sie 1981 gewann. Nach dem frühen Erfolg folgte sieben Jahre später der erste Preis beim Géza-Anda-Wettbewerb; sie erspielte sich zudem Preise beim Bach-Wettbewerb in Toronto (1984) und dem Concours Reine Elisabeth in Brüssel (1987). Gastspiele in nahezu allen Musikmetropolen der Welt führten sie unter anderem zu den Festivals von Luzern, Montreux, Salzburg und Berlin, sie musizierte zusammen mit Orchestern wie dem Tonhallen-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder der Toronto Symphony. Durch zahlreiche CD-Einspielungen hat sie sich vor allem um Komponistinnen wie Clara Schumann, Louise Farrenc und Fanny Hensel verdient gemacht. Doch pflegt sie ein weites Programm, das von Bachs Goldberg-Variationen und anderen Klavierwerken des 18. Jahrhunderts bis ins 20. Jahrhundert reicht. Ebenso gefragt ist sie als Kammermusikpartnerin, so etwa mit dem Linos Ensemble oder auch bei Lesungskonzerten zusammen mit dem Schauspieler Kai Michael Vogler. Als eine der jüngsten Professorinnen in der Geschichte der deutschen Hochschulen unterrichtete sie ab 1989 in Hannover, bevor sie 1998 einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck folgte.

Auf dem Programm des Konzertes unter dem Titel „Tastenkünstlerin“ stehen zwei Klavierwerke von Wolfgang Amadeus Mozart: die Klaviersonate Nr. 9 a-moll KV 310, die der Komponist aus Anlass des Todes seiner Mutter 1778 komponierte, und die 1785 komponierte Fantasie für Klavier c-moll KV 475 - ein Werk im bis heute ungebrochen modern erscheinenden improvisatorisch freien Stil. Von Schumann erklingen die Fantasiestücke für Klavier op. 12, die der englischen Pianistin Anna Robena Laidlaw - einer Nebenbuhlerin Clara Wiecks - gewidmet sind. Zum Abschluss erklingt Franz Schuberts Klaviersonate Nr. 19 c-moll D 958 - eine der drei großen letzten Klaviersonaten aus dem Todesjahr 1828.

Karten für das Konzert, das den Abschluss der diesjährigen Reihe der Schumann Plus-Konzerte bildet, sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) erhältlich. ---------------------------------------------------
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 312 vom 5. Oktober 2012
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Das Kulturamt informiert:

SCHUMANN-PREISTRÄGER 2013 STEHEN FEST

Auszeichnungen gehen an Ulf Wallin (Violinist) und Jon W. Finson (Musikwissenschaftler)



Die Träger des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau 2013 stehen fest. Nach Persönlichkeiten, wie beispielsweise Peter Schreier, Kurt Masur, Jörg Demus, Dietrich Fischer-Dieskau, Alfred Brendel, Daniel Barenboim und András Schiff, wird die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung im kommenden Jahr dem amerikanischen Musikwissenschaftler Jon W. Finson und dem schwedischen Violinisten Ulf Wallin verliehen. Die Auszeichnungsveranstaltung soll im Juni des kommenden Jahres stattfinden.

Ulf Wallin stammt aus Schweden und studierte an der Königlichen Musikhochschule Stockholm sowie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Nach seinem Studium begann er seine internationale Karriere als Solist und Kammermusiker. Seither ist er in den bedeutendsten Musikzentren der Welt zu Gast, wo er mit den größten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeitete. Wallin lehrte als Gastprofessor an der Musik-Universität Wien, der Musikhochschule Detmold und hat seit 1996 eine Professur an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin inne.
Er hat mehr als 40 CDs veröffentlicht, 2011 und 2012 widmete er sich dabei in zwei Einspielungen sämtlichen Violinwerken Robert Schumanns. Mit der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz unter Leitung von Frank Beermann spielte er die konzertanten Violinwerke (auch die Violinfassung von Schumanns Cellokonzert) ein, mit dem Pianisten Roland Pöntinen die drei Violinsonaten. Davon wurde die Aufnahme der Fantasie op. 131 und des Violinkonzerts durch Michael Struck, Robert-Schumann-Preisträger des Jahrs 2009, als Referenzaufnahme gewertet.
Er tritt damit an die Seite Hannsheinz Schneeberger, des bisher einzigen Violinisten unter den Zwickauer Preisträgern (ausgezeichnet 1995).

Jon Finson ist Professor an der University of North Carolina in Chapel Hill und trat als einer der produktivsten Schumann-Forscher der USA in Erscheinung. Er studierte Orchesterleitung und Gesang an der Musikhochschule der University of Colorado Boulder bevor er sein Musikwissenschaftsstudium in Madison an der University of Wisconsin aufnahm. Seine Dissertation „Robert Schumann: The creation of the symphonic works“ schloss er 1980 an der University of Chicago ab und promovierte bei Philipp Gossett, dem Herausgeber der Gesamtwerke Rossinis und Verdis.
Seine beiden Bücher „Robert Schumann and the Study of Orchestral Composition: The Genesis of the First Symphony“, Oxford 1989, und „Robert Schumann: The Book of Songs”, Cambridge 2007, sind Meilensteine der Schumann-Forschung.
In Deutschland wurde er bekannt für seine preisgekrönte Urtextausgabe der Erstfassung von Schumanns d-moll-Symphonie (Wiesbaden 2003). Des Weiteren verfasste er eine Vielzahl von Aufsätzen zu Themen Schumanns und nahm an zahlreichen Kongressen und Tagungen in Amerika und Europa teil. Bereits 1978 besuchte er erstmals das Robert-Schumann-Haus Zwickau und war zuletzt als Referent der Internationalen Schumann-Tagung 2010 in Zwickau.

Der Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau wird seit 1964 verliehen. Ausgezeichnet werden hochrangige Dirigenten, Wissenschaftler, Instrumentalisten, Sänger, Klangkörper oder Institutionen des deutschen und internationalen Musiklebens, denen ein besonderer Verdienst um die Verbreitung der musikalischen Werke Schumanns und der Erforschung seines Lebens und Schaffens zukommt. Bis 2002 wurde die Auszeichnung jährlich vergeben, seit 2003 erfolgt die Vergabe alle zwei Jahre. Die Vorschläge zur Verleihung unterbreitet die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. Der Preis ist mit einer Gesamtsumme von 10.000 Euro dotiert, die bei mehreren Preisträgern geteilt werden kann. Weiterhin gehören eine Bronzemedaille und eine Urkunde zur Auszeichnung. Die Verleihung des Robert-Schumann-Preises wird im Juni 2013 in feierlichem Rahmen im Robert-Schumann-Haus Zwickau stattfinden.
Der Preisträger des Jahres 2011, András Schiff, gastiert am 6. Dezember 2012 in Zwickau. Der ungarische Pianist von Weltrang wird im Konzert und Ballhaus „Neue Welt“ von Robert Schumann „Papillons op. 2“ sowie die „Sonate fis-Moll op. 11“ und von Ludwig van Beethoven „Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10,3“ sowie „Sonate Nr. 14 cis-Moll op. 27,2“ aufführen. Das Konzert ist Bestandteil seiner Welttournee mit nur drei deutschen Stationen 2012. Konzertkarten gibt es an allen CTS-Vorverkaufsstellen, im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, der Tourist Information Zwickau oder auf www.eventim.de


Ansprechpartner für Medien: Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses, Tel.: 0375 215269, E-Mail. thomas.synofzik@zwickau.de


STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 296 vom 21. September 2012
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

KAMMERMUSIKKONZERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS


Trio Vivente spielt am 29. September Werke von Haydn, Schumann und Mendelssohn Bartholdy



Zu einem Kammermusikkonzert mit dem Trio Vivente lädt am Samstag, den 29. September 2012 um 17 Uhr das Robert-Schumann-Haus Zwickau ein. Auf dem Programm stehen Trios für Violine, Violoncello und Klavier von Joseph Haydn, Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Das 1992 gegründete Trio mit Jutta Ernst (Klavier), Anne Katharina Schreiber (Violine) und Kristin von der Goltz (Violoncello) errang 1996 beim 1. Internationalen Joseph-Joachim-Kammermusik-Wettbewerb in Weimar den 2. Preis sowie einen Sonderpreis für die beste Interpretation einer zeitgenössischen Komposition. 2009 erschien die erste CD des Ensembles mit Klaviertrios von Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel. Die Mitglieder des Trios treten regelmäßig auch solistisch und in anderen Formationen auf und unterrichten als Dozentinnen bzw. Professorin an den Musikhochschulen in Saarbrücken, Freiburg und Frankfurt.

Das Repertoire des Ensembles reicht über die Standardliteratur von Klassik bis heute weit hinaus: Raritäten, wie Werke von Mieczyslaw Weinberg oder Woldemar Bargiel, öffnen das Spektrum für außergewöhnliche Programme. Besonderes Augenmerk gilt Komponistinnen, so z. B. Clara Schumann und Fanny Hensel. Beim Zwickauer Schumann-Fest 2011 begeisterte das Trio Vivente sein Publikum mit Robert Schumann gewidmeten Trios seiner Freunde Woldemar Bargiel und Carl Reinecke.

Eintrittskarten zu 10 € sind an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellungen sind telefonisch unter 0375 81885116 oder per Mail (schumannhaus@zwickau.de) möglich. ------------------------------------------------
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 066 vom 1. März 2012
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

DUOKONZERT MIT WERKEN VON BEETHOVEN, BRAHMS UND SCHOSTAKOWITSCH AM 11. MÄRZ


Ehemaliger Schüler des Zwickauer Konservatoriums tritt im Schumann-Haus auf

Am Sonntag, 11. März um 16 Uhr werden im Robert-Schumann-Haus der Stadt Zwickau in einem Konzert Werke von Beethoven, Brahms und Schostakowitsch zu hören sein. Daniel Wachsmuth (Violoncello) und Ludmilla Kogan (Klavier) führen damit Sonaten aus insgesamt drei Jahrhunderten auf! Das Duo fand sich im September 2011 zusammen, um sich gemeinsam gezielt der Literatur für Violoncello und Klavier von der Klassik bis zur Gegenwart zu widmen. Seit November 2011 sind die beiden Studenten der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Stipendiaten des YEHUDI MENUHIN Live Music Now Leipzig e.V. Vor seinem Studium war Daniel Wachsmuth von 2002 bis 2007 Schüler am Robert Schumann Konservatorium.

Beginnen wird das Konzert mit Ludwig van Beethovens Sonate in g-Moll op. 5 Nr. 2, welche als Sonatenpaar mit der Sonate in F-Dur op. 5 Nr. 1 als bahnbrechendes Musterbeispiel für einen neuen Sonatentypus gilt, in dem sich Klavier und Violoncello erstmals als gleichberechtigte Duopartner gegenübertraten. Anschließend wird mit Dmitri Schostakowitschs Sonate op. 40 ein musikalischer Bogen ins Russland der 1930er Jahre gespannt, um schließlich dann mit Johannes Brahms' Sonate in F-Dur op. 99, der selbst auch in sehr enger Verbindung mit dem Namensgeber des Schumann-Hauses stand, in der Epoche der Romantik anzukommen.

Das Konzert wird gemeinsam vom Robert-Schumann-Haus und dem Robert Schumann Konservatorium der Stadt Zwickau veranstaltet. Der Eintritt ist frei.

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 333 vom 19. Oktober 2011
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

CHINESISCHER PIANIST KONZERTIERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS



In der Reihe „Junge Künstler spielen Liszt“ präsentiert das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Samstag, dem 29. Oktober 2011 um 17 Uhr den chinesischen Pianisten Xiaohu Xing. 1981 in Guangzhou geboren, gewann er bereits mit zehn Jahren den ersten Preis beim nationalen Klavierwettbewerb „The Pearl River“ für junge Pianisten. Im September 2007 gewann er den 4. Internationalen Wettbewerb für Klavier „Fausto Zadra“ in Abano (Italien). Er wirkt als Klavierdozent an der Hochschule für Musik Weimar Franz Liszt, studiert dort aber auch noch in der Klasse von Professor Peter Waas. Auf dem Programm seines Konzerts stehen sechs der Harmonies poétiques et religieuses, darunter das Ave Maria.

Zum 200. Geburtstag des Schumann-Freundes Franz Liszt veranstaltet das Robert-Schumann-Haus seine Reihe „Junge Künstler spielen Liszt“, die noch mit einem weiteren Konzert am 26. November fortgesetzt wird. Parallel ist bis Ende des Jahres die Sonderausstellung „Franz Liszt (1811–1886)“ zu sehen. Sie zeigt originale Notenmanuskripte und Briefe sowie Portraits des Komponisten aus dem reichhaltigen Archivbestand des Hauses. Franz Liszt gehörte zu den ersten Pianisten, die die Musik Schumanns öffentlich spielten, und setzte sich auch als Musikschriftsteller für Schumann ein.

Eintrittskarten für das Konzert am 29. Oktober sind zum Preis von 4 € (2 € ermäßigt) an der Museumskasse und der Abendkasse erhältlich.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 199 vom 23. Juni 2011
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
ABWECHSLUNGSREICHES ZUM SCHUMANN-FEST


Tafelausstellung zu Schumann-Freund



ZWICKAU – 23. Juni 2011. Mit einem Programm, das kaum abwechslungsreicher sein kann, wartet das Zwickauer SCHUMANN-FEST in den nächsten Tagen auf. Nach dem Auftritt von Jazz-Pianist Uri Caine am heutigen Abend, gastiert am morgigen Freitag mit Carolin Widmann eine ungewöhnliche Geigerin im Robert-Schumann-Haus. „Schumann & das 20. Jahrhundert“ lautet der Titel ihres Konzertes.
Das Trio Vivente gestaltet am Samstag schließlich ein rein romantisches Programm. In der Pause des Konzertes wird eine Tafelausstellung über den Schumann-Freund Carl Reinecke eröffnet.
Für Authentizität sorgt am Sonntag unter anderem die aus Schumanns Zeiten stammende Jehmlich-Orgel der Bockwaer Matthäuskirche, die im Rahmen von „Wenn mein Stündlein…“ erklingt.
Mit Justus Frantz tritt am Abend dann einer der unbestrittenen Stars des Festivals auf. Das Hallenisa Quartett eröffnet am Montag schließlich das Festival „Unerhörtes Deutschland“ und am Dienstag präsentieren die Geschwister Doerthe Maria und Georg Christoph Sandmann Lieder von Robert Schumann und Georg Göhler.

Mit der 1976 in München geborenen Carolin Widmann kommt am Freitag eine Grenzgängerin nach Zwickau. Sie scheut sich nicht, Schumanns Violinsonaten im Berliner Yellow-Lounge-Clubabend als Liveact zwischen wabernden Disco-Sounds zu spielen, für Leute, die vorher nie von Schumann gehört haben. Auf diese und andere Weise holt sie Schumann ins 21. Jahrhundert, wie ihre schnell zur Referenzaufnahme avancierte CD-Einspielung seiner drei Sonaten auf dem Jazz-Label ECM eindrucksvoll belegt: brennend, konturenscharf und drangvoll: „Dieses Flackern, dieses ständige Flackern bei Schumann! Bei ihm atme ich immer ein und komme nicht zum Ausatmen.“ berichtet Carolin Widmann selbst.
Die in England lebende Geigerin unterrichtet als Professorin an der Leipziger Musikhochschule und ist Lehrerin des Zwickauer Nachwuchsstars Elin Kolev. Gemeinsam mit dem Münchener Pianisten Oliver Triendl wird sie bei ihrem Zwickauer Konzert die beiden ersten Violinsonaten von Schumann der Fantasie für Violine mit Klavierbegleitung von Arnold Schönberg gegenüberstellen.

Bisher nicht im Programm verzeichnet war eine im letzten Jahr von Dr. Katrin Schmidinger und Stefan Schönknecht gestaltete Ausstellung über den Komponisten, Pianisten und Dirigenten Carl Reinecke.
Das Robert-Schumann-Haus zeigt diese Tafelausstellung vom 25. Juni bis 28. August auf seiner Galerie-Empore. Sie war zuvor im Leipziger Gewandhaus und in der Leipziger Hochschule für Musik und Theater zu sehen. 1823 in Altona geboren, kam Reinecke 1843 nach Leipzig, wo Robert Schumann zu seinem Freund und Förderer wurde.
Reinecke ist der älteste Pianist, von dem noch Klavieraufnahmen (auf den Künstlerrollen-Systemen von Welte und Hupfeld) existieren, darunter auch zwei Stücke von Robert Schumann. Als Leipziger Gewandhauskapellmeister von 1860 bis 1895 hat Reinecke die Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts entscheidend geprägt und oft gemeinsam mit Clara Schumann musiziert.
Die Ausstellung wird eröffnet in der Pause eines Konzerts des Trio Vivente am Samstag, dem 25. Juni, um 17.00 Uhr, in dem Reineckes Trio op. 38 (Schumann gewidmet) erklingt. Zu dem Konzert, das außerdem Schumanns Trio op. 80 und das Schumann gewidmete Klaviertrio op. 6 von Woldemar Bargiel präsentiert, werden eine Enkelin von Woldemar Bargiel und ein Ururenkel von Carl Reinecke erwartet.


Die nächsten Veranstaltungen:

DONNERSTAG, 23. JUNI 2011

19.30 Uhr
LOVE FUGUE: Uri Caine (piano) & Theo Bleckmann (vocals)
Schloss Osterstein

Kaum ein aktueller Jazz-Musiker hat sich so intensiv mit dem klassisch-romantischen Repertoire auseinandergesetzt, wie der 1956 geborene amerikanische Pianist Uri Caine. Bereits in zwei Projekten ging er dabei von Schumann aus.

Eintritt: 10 Euro, Ermäßigt: 7,50 Euro

FREITAG, 24. JUNI

19.30 Uhr
SCHUMANN & DAS 20. JAHRHUNDERT
Carolin Widmann (Violine) & Oliver Triendl (Klavier)
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5

Die Geigerin Carolin Widmann ist bekannt als Grenzgängerin zwischen Alt und Neu, ebenso für ihre Liebe zu Robert Schumann. Zusammen mit dem Pianisten Oliver Triendl stellt sie den zukunftsweisenden Violinsonaten Schumanns Musik des 20. Jahrhunderts, u.a. von Arnold Schönberg gegenüber.

Eintritt: 10 Euro, Ermäßigt: 7,50 Euro

SAMSTAG, 25. JUNI 2011

17 Uhr
3 x 3 Trio Vivente
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5

Die drei Musikerinnen präsentieren in einem rein romantischen Programm das 2. Klaviertrio Robert Schumanns sowie die Schumann gewidmeten Trios von Carl Reinecke und Woldemar Bargiel (Halbbruder von Clara Schumann).

Eintritt: 10 Euro, Ermäßigt: 7,50 Euro

SONNTAG, 26. JUNI 2011

11 Uhr
„WENN MEIN STÜNDLEIN …“: Frauen-Vokalensemble Sedan & Kantorei Barmen-Gemarke, Ltg. Wolfgang Klaesener
Matthäuskirche Bockwa

Die Grundlage für das Kirchenkonzert am Sonntag stellt die im Rahmen der in Düsseldorf und Zwickau entstehenden Neuen Robert-Schumann-Gesamtausgabe dar, die vor wenigen Jahren die bis dahin völlig unbekannte Orgelfassung von Schumanns Missa sacra op. 147 ans Licht brachte.
Dass mit der Matthäuskirche im Stadtteil Bockwa ein für das SCHUMANN-FEST neuer Konzertort gewählt wurde, überrascht nicht. Denn diese Kirche verfügt über eine aus der Schumann-Zeit stammende kostbare Jehmlich-Orgel. Die Orgelpartie wird gespielt von der tschechischen Organistin Lenka Fehl-Gajdošová. Viele Passagen von Schumanns Werks sind bahnbrechend modern, lassen damals ungeahnte Klangwelten hervortreten. Gerade in der Orgelfassung treten die statischen Klangflächen oder Ostinati teilweise noch deutlicher hervor.
Als Interpreten kommen die Kantorei Barmen-Gemarke aus Wuppertal, seit über 60 Jahren ein Begriff für anspruchsvollen Chorgesang, und ihr Leiter Wolfgang Klaesener nach Zwickau. Besonders spannungsvoll wird die Aufführung, indem zwischen jeden Satz der Schumann-Messe eine parallele Vertonung des 20. Jahrhunderts geschoben wird, von Komponisten wie Francis Poulenc oder Maurice Duruflé.
Herzstück ist das „in memoriam Robert Schumann“ komponierte „Wenn mein Stündlein...“ op. 30 von Rupert Huber, dessen Grundlage die im Robert-Schumann-Haus Zwickau erhaltene letzte Notenhandschrift Schumanns aus der Endenicher Heilanstalt ist.

Eintritt frei


19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
MDR-MUSIKSOMMER IN ZWICKAU
Philharmonie der Nationen, Ltg. Justus Frantz
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, Leipziger Straße 182

Im Rahmen des MDR MUSIKSOMMERS tritt die „Philharmonie der Nationen“ während des SCHUMANN-FESTES auf. Geleitet wird das außergewöhnliche Ensemble von seinem Gründer, dem bekannten Pianisten und Dirigenten Justus Frantz. In der Neuen Welt erklingen zwei beliebte Orchesterwerke von Robert Schumann und Ludwig van Beethoven.
Syrien, Kroatien, China, Russland, Israel – die Liste ließe sich nahezu beliebig fortsetzen, denn die 150 jungen, hochbegabten Musiker, die in der Philharmonie der Nationen gemeinsam auftreten, stammen aus mehr als 50 Ländern. Neben dem musikalischen Anspruch waren dem Ensemble-Gründer Justus Frantz Weltfrieden und Völkerverständigung ein zentrales Anliegen als er die „Philharmonie der Nationen“ vor 16 Jahren ins Leben rief.
In weit über 1.000 Konzerten hat Frantz seither jungen Musikern aus aller Welt die Möglichkeit gegeben, auf der Bühne zu stehen.

In Zwickau führt die „Philharmonie der Nationen“ die 2. Sinfonie von Robert Schumann auf, die um 1845 entstanden ist, aber erst viele Jahre später beim Publikum Anerkennung gefunden hat. Außerdem zu hören ist Schumanns Konzert für Violoncello und Orchester. Dieses Werk wurde 1850 geschrieben, nachdem der Komponist mit seiner Familie von Sachsen ins Rheinland gezogen war, um als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf zu arbeiten. Das neue Stück von Elmar Lampson muss nach Angaben des MDR leider entfallen, dafür wird die Ouvertüre zu "Die Ruinen von Athen" op. 113 von Ludwig van Beethoven gespielt.

Dass Justus Frantz ein Mann von Welt ist, steht spätestens seit der Gründung der „Philharmonie der Nationen“ außer Frage. Schon 1970 gelang ihm als Pianist der internationale Durchbruch mit den Berliner Philharmonikern. Fünf Jahre später feierte Justus Frantz sein USA-Debüt unter Leitung von Leonard Bernstein, mit dem er auch später noch oft zusammenarbeitete und dessen musikalischen Idealen er sich bis heute verpflichtet fühlt.
Die besondere Aufmerksamkeit des vielseitigen Dirigenten und Pianisten gilt vor allem dem musikalischen Nachwuchs: Immer wieder entdeckt und fördert er junge Talente – zur Freude seines Publikums, wie die „Philharmonie der Nationen“ beweist.

Karten für das Konzert sind unter www.mdr-ticketshop.de, an der Tickethotline 0314 / 14 14 14 oder in der Zwickauer Touristeninformation unter 0375 / 27 13 240 erhältlich.


MONTAG, 27. JUNI 2011

19 Uhr
UNERHÖRTES: Hallensia Quartett
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5

Auf dem Programm stehen Klavierquartette der Schumann-Freunde Reissiger, Graf Reuß-Köstritz und Christian Gottlieb Müller. Das Zwickauer Konzert bildet die Eröffnung des bis zum 3. Juli in repräsentativen Schlössern, Museen, Kirchen oder an ungewöhnlichen Orten stattfindenden Festivals „Unerhörtes Mitteldeutschland“ (Straße der Musik e.V.).

Eintritt: 10 Euro, Ermäßigt: 7,50 Euro

DIENSTAG, 28. JUNI 2011

19.30 Uhr
VON SCHUMANN ZU GÖHLER:
Liedduo Doerthe Maria Sandmann & Georg Christoph Sandmann
Kunstsammlungen, Lessingstraße 1

Die Sopranistin Doerthe Maria Sandmann, begleitet von ihrem Bruder Georg Christoph Sandmann am Klavier, präsentieren Lieder von Robert Schumann und Georg Göhler (1874-1954), dem bedeutendsten Zwickauer Komponisten zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

Eintritt: 10 Euro, Ermäßigt: 7,50 Euro

DONNERSTAG, 30. Juni 2011

19 Uhr
SINFONIEKONZERT: Jugendsinfonieorchester des Robert-Schumann-Konservatoriums Zwickau, Ltg. Uwe Moratzky
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, Leipziger Straße 182

Es erklingen Werke von Golle, Bruch, Beethoven, Stamitz.

Eintritt: 6 Euro, Ermäßigt: 4 Euro (Karten im Robert-Schumann-Konservatorium, Georgenplatz 1)

SCHUMANN-FEST vom 8. Juni bis 2. Juli 2011 in Zwickau



Veranstaltungsübersicht

HOMMAGE À SCHUMANN


( Mittwoch, 8. Juni 2011, 14.30 Uhr, Hauptmarkt
Geburtstagsgrüße an Robert
Musikalische Grüße am Schumann-Denkmal und die Eröffnung des Schumann-Rundweges 15 Uhr am Robert-Schumann-Haus umrahmen die traditionelle Ehrung
16 Uhr am Denkmal.

( Mittwoch, 8. Juni 2011, 19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Verleihung des Robert-Schumann-Preises
an den in Florenz lebenden ungarischen Pianisten András Schiff.

( Donnerstag, 9. Juni 2011, 19.30 Uhr, Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
Sinfoniekonzert
Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Dana Bor?an (Klavier), Ltg. Lutz de Veer

( Freitag, 10. Juni 2011, 18.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Ausstellungseröffnung „Schumann gewidmet“

( Freitag, 10. Juni 2011, 19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Cellissimo
Andreas Timm (Violoncello), Kiai Nara (Klavier)

( Samstag, 11. Juni 2011, 19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Kreisleriana 2010
Susanne Kessel (Klavier)

( Sonntag, 12. Juni 2011, 19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Schumanniana
Akiko Nikami (Klavier)

( Montag, 13. Juni 2011, 19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Musikalische Landschaften zwischen Romantik und Jazz
Klavierduo Ulrike Mai & Lutz Gerlach

( Dienstag, 14. Juni 2011, 18 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Kindermusik à la Schumann

( Freitag, 17. Juni 2011, 19 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Schumann & Liszt
Gábor Farkas (Klavier)

( Freitag, 17. Juni 2011, 22.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
„Mitternachtsstük“ (Filmnacht)

( Samstag, 18. Juni 2011, 9.30 Uhr, Treffpunkt Robert-Schumann-Haus
Radtour (in Verbindung mit dem ADFC)
Auf den Spuren des Schumann-Schülers Theodor Kirchner geht es nach Neukirchen.

( Sonntag, 19. Juni 2011, 19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Soprano & Strings
Dorothea Craxton (Sopran) & Isserlis Quartett

( Dienstag, 21. Juni 2011, 18 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Märchen vom Rübezahl

( Donnerstag, 23. Juni 2011, 16 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Kindernachmittag: Brahms und die Kinder

( Donnerstag, 23. Juni 2011, 19.30 Uhr, Alter Gasometer
Love Fugue
Barbara Walker (vocals) & Uri Caine (piano)

( Freitag, 24. Juni 2011, 19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Schumann & das 20. Jahrhundert
Carolin Widmann (Violine) & Oliver Triendl (Klavier)

( Samstag, 25. Juni 2011, 17 Uhr, Robert-Schumann-Haus
3 x 3
Trio Vivente

( Sonntag, 26. Juni 2011, 11 Uhr, Matthäuskirche Bockwa
Wenn mein Stündlein …
Frauen-Vokalensemble Sedan & Kantorei Barmen-Gemarke, Ltg. Wolfgang Klaesener

( Sonntag, 26. Juni 2011, 19.30 Uhr, Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
MDR-Musiksommer in Zwickau
Philharmonie der Nationen, Ltg. Justus Frantz

( Montag, 27. Juni 2011, 19 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Unerhörtes
Hallensia Quartett

( Dienstag, 28. Juni 2011, 19.30 Uhr, Städtische Kunstsammlungen
Von Schumann zu Göhler
Liedduo Doerthe Maria & Georg Christoph Sandmann

( Donnerstag, 30. Juni 2011, 19 Uhr, Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
Sinfoniekonzert
Jugendsinfonieorchester des Robert-Schumann-Konservatoriums Zwickau
Ltg. Uwe Moratzky

( Freitag, 1. Juli 2011, 19 Uhr, und Samstag, 2. Juli 2011, 15 Uhr, Hauptmarkt
Summer Swing bei Schumann
Open-Air-Konzerte mit Swing, Funk und Jazz am Robert-Schumann-Denkmal

( Samstag, 2. Juli 2011, 15 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Liedrecital
Eckart Sellheim & Meisterkurs-Teilnehmer


www.schumann-zwickau.de
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 178 vom 31. Mai 2011


SCHUMANN-FEST 2011
8. Juni bis 2. Juli 2011
IN ZWICKAU
Hommage à Schumann

Info:
Beginnend mit Robert Schumanns 201. Geburtstag steht für gut drei Wochen die Stadt Zwickau unter dem Motto „Hommage à Robert Schumann“. Dabei geht es um Musik, die Robert und Clara Schumann gewidmet ist, sowohl von Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts sowie von Musikern des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Spektrum reicht von Klavier-, Kammer-, Orchester- und Chorkonzerten bis zu Film und Jazz, zu Kinderveranstaltungen und einer Fahrradtour. Weltberühmte Künstler aus vielen Nationen kommen in Zwickau zusammen, um Schumann in seiner Geburtsstadt zu feiern.
Mehr Infos:
Medieninfo Nr. 176 vom 31. Mai 2011

Orts-, Film- und Fototermin
15 Uhr
Musikalische Geburtstagsgrüße für Robert Schumann
Hauptmarkt am Robert-Schumann-Denkmal
15 Uhr
ERÖFFNUNG des Robert-Schumann-Rundweges
durch Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß
mit Dr. Ute Bär, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schumannhaus
Ausgangspunkt: Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5

16 Uhr
EHRUNG AM DENKMAL
Blumengeschenke zum 201. Geburtstag Robert Schumanns
Fest mit Kaffee, Kuchen, bunter Brause und Musik, Spielmobil usw.
im Beisein von Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, Vertretern der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau sowie des Theaters Plauen-Zwickau, Zwickauer Bürgern, Kindern und Jugendlichen Zwickauer Einrichtungen, Chören, Musikern und Künstlern verschiedener Vereine und Einrichtungen der Stadt

Rahmenprogramm bis 17 Uhr

16 Uhr
Wirtschafts- und Umweltausschuss
Rathaus, Hauptmarkt 1, 2. OG, Lothar-Streit-Raum


Orts-, Film- und Fototermin
19.30 Uhr
VERLEIHUNG des Robert-Schumann-Preises
durch Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß,
im Beisein von Bürgermeister Bernd Meyer
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5

Info:
In diesem Jahr verleiht die Stadt Zwickau ihren Ehrenpreis an den in Florenz lebenden ungarischen Pianisten András Schiff. Die Laudatio hält Peter Schreier. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Dresdner Liedklasse von Olaf Bär.



DONNERSTAG, 9. JUNI 2011


SCHUMANN-FEST 2011 IN ZWICKAU Hommage à Schumann
19.30 Uhr
SINFONIEKONZERT mit dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau, Dana Borsan (Klavier), Ltg. Lutz de Veer
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, Leipziger Straße 182

Info:
Hector Berlioz schenkte Schumann ein Exemplar seiner Ouvertüre op. 3, das im Robert-Schumann-Haus Zwickau erhalten ist. Johannes Brahms komponierte sein 1. Klavierkonzert unter dem unmittelbaren Eindruck von Erkrankung und Tod Robert Schumanns, auf den er im zweiten Satz direkten Bezug nimmt. Als Zwickauer Erstaufführung erklingen die 1970 entstandenen „Scenes from Schumann“ des englischen Komponisten Robin Holloway: eine freie Umarbeitung von sechs Schumann-Liedern, die als Wiederentdeckung des Wohlklangs in der zeitgenössischen Musik gerühmt wurden.
Hinweis:
Eintritt: 16/17/18 Euro, Ermäßigt:13/14/15 Euro
Karten über Theater Plauen Zwickau, Telefon 0375 27411 4647 oder 4648



FREITAG, 10. JUNI 2011


SCHUMANN-FEST 2011 IN ZWICKAU Hommage à Schumann
18.30 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: „Schumann gewidmet“
im Beisein von Bürgermeister Bernd Meyer
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Info:
Aus Schumanns Nachlass kam dessen eigene Sammlung von Kompositionen, die Zeitgenossen und Freunde ihm gewidmet hatten, ins Zwickauer Robert-Schumann-Haus. Die größten Kostbarkeiten dieser Sammlung werden nun – zum Teil erstmals – ausgestellt.

19.30 Uhr
CELLISSIMO mit Andreas Timm (Violoncello), Kiai Nara (Klavier)
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Info:
Der Cellist Andreas Timm (Preisträger beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2001) und die Pianistin Kiai Nara (Siegerin im Fach Klavier beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb Zwickau 2000) bieten ein unterhaltsames Programm: Neben Cellostücken Robert Schumanns erklingen die große Cello-Sonate Nr. 2, die der böhmische Komponist Ignaz Moscheles 1850 Schumann widmete, und die „Romancendres“ des 1939 geborenen Komponisten Heinz Holliger, die durch die Berichte über die verschollenen Celloromanzen Robert Schumanns inspiriert sind.
Hinweis:
Eintritt: 10 Euro, Ermäßigt: 7,50 Euro



SAMSTAG, 11. JUNI 2011

SCHUMANN-FEST 2011 IN ZWICKAU Hommage à Schumann
19.30 Uhr
KREISLERIANA 2010: Susanne Kessel (Klavier)
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5

Info:
Acht zeitgenössische Komponisten, darunter Michael Denhoff, Moritz Eggert und der Jazzer Manfred Niehaus, komponierten zum Schumann-Jahr 2010 Klavierstücke, die sich auf Schumanns Kreisleriana und die diesen zugrundeliegenden Texte von E. T. A. Hoffmann rückbeziehen. Die Pianistin Susanne Kessel präsentiert dieses Projekt nun erstmals in Sachsen.
Hinweis:
Eintritt: 10 Euro, Ermäßigt: 7,50 Euro



SONNTAG, 12. JUNI 2011


SCHUMANN-FEST 2011 IN ZWICKAU Hommage à Schumann
19.30 Uhr
SCHUMANNIANA: Akiko Nikami (Klavier)
Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5

Info:
Akiko Nikami, die Preisträgerin des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 2008, präsentiert ein Programm mit Klaviermusik des 19. Jahrhunderts, die Robert und Clara Schumann gewidmet ist. Darunter Robert Schumanns Sonate op. 11 (Clara gewidmet), Clara Wiecks Romanzen op. 11 (Robert gewidmet), die Clara Schumann gewidmeten Skizzen op. 5 von Bedrich Smetana und die Schumann-Variationen op. 9 von Johannes Brahms sowie die Schumanniana von Vincent d’Indy.
Hinweis:
Eintritt: 10 Euro, Ermäßigt: 7,50 Euro

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 103 vom 24. März 2011
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

JAPANISCHE PIANISTIN GIBT BENEFIZKONZERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS


Spenden werden an Erdbebenopfer in Japan gehen



Am Sonntag, 10. April 2011, 17 Uhr wird die japanische Pianistin Masako Kamikawa im Robert-Schumann-Haus Zwickau, Hauptmarkt 5, ein Benefizkonzert für die japanischen Erdbebenopfer geben. Auf dem Programm stehen Werke u. a. von Robert Schumann.

Masako Kamikawa wurde in Osaka geboren und erhielt ihre Grundausbildung im Fach Klavier durch ihre Mutter. Zu einem Künstlerischen Aufbaustudium zog sie nach Mannheim, um an der dortigen Staatlichen Hochschule für Musik bei Prof. Christoph Back zu lernen. Nach Abschluss des Studiums wechselte sie zum Aufbaustudium im Fach Klavierkammermusik bei Prof. Patrick O’Byrne an die Stuttgarter Musikhochschule. Sie besuchte zudem internationale Meisterkurse u. a. bei Prof. Eberhard Feltz, Prof. Inge-Susan Römhild, Prof. Rudolf Gleißner und Prof. Natalia Gutman.
Die wichtigste künstlerische Begegnung ihrer Laufbahn war im Jahr 2000 ein Meisterkurs von Prof. Peter Feuchtwanger, bei dem sie seitdem regelmäßigen Unterricht hat, um ihre technische wie musikalische Interpretation weiter zu verfeinern und zu vertiefen. Seine Methode im Umgang mit dem Instrument und der musikalischen Interpretation beeindruckte sie tief.
Kamikawa war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und der Stiftung Junger Künstler Stuttgart. Konzerte gibt sie als Solistin und Kammermusikerin mit Mitgliedern des SWR-Radiosinfonieorchesters Stuttgart in Deutschland, England und Japan. Zudem ist sie als Klavierpädagogin und Korrepetitorin für Gesang und Instrumente tätig.

Der Eintritt ist frei.
Am Ausgang wird um großzügige Spenden für den angesetzten Zweck gebeten.

Kontakt:
Hrosvith Dahmen, Tel. 0375 215269 ---------------------------------------------------
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 099 vom 22. März 2011
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

AUSNAHMEPIANISTIN GASTIERT IN ZWICKAU


Schumann-Preisträgerin interpretiert am 3. April „Bilder und Tänze“



Die Ausnahmepianistin Emma Tahmiziàn gastiert am Sonntag, 3. April, im Robert-Schumann-Haus. Die aus Bulgarien stammende, heute in New York lebende Künstlerin hatte 1977 mit dem Sieg beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau ihre Karriere gestartet, die sie seitdem in zahlreiche Länder rund um den Globus führte. Bei dem Konzert „Bilder und Tänze“ stehen Werke von Bach, Mussorgsky, Ravel und Schumann auf dem Programm. Der Beginn ist um 17 Uhr.

Schon fünfjährig hatte sie ihren ersten Bühnenauftritt, als 13-jährige spielte sie den Solopart in Mozarts Klavierkonzert KV 488. Sie trat mit Orchestern wie dem Prager Kammerorchester, dem Berliner Rundfunksinfonieorchester und der Philharmonie St. Petersburg auf. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten Tahmiziàn in die Schweiz, die Niederlande, Bulgarien, Rumänien, die USA, Großbritannien und Deutschland. CD-Aufnahmen entstanden u. a. mit Musik von Prokofiev oder dem zeitgenössischen Komponisten Sebastian Currier. Ihr Repertoire umfasst Musik aus drei Jahrhunderten, von Scarlatti bis George Crumb oder von Beethoven bis Ligeti. Viele Komponisten haben speziell für sie geschrieben.

Auf dem Programm stehen am 3. April Schumanns poetisch-fiktive „Davidsbündlertänze“ op. 6, die er 1837 kurz nach seiner Verlobung mit Clara Wieck komponierte. Aufgeführt werden zudem zwei der vielleicht bekanntesten Werke impressionistischer Komponisten: Ravels „La Valse“ in der wenig bekannten, von dem französischen Komponisten selbst stammenden Bearbeitung für Klavier und Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“. Der russische Komponist schrieb sein Klavierwerk – das vor allem durch die Orchesterbearbeitung Ravels populär wurde - inspiriert durch eine Ausstellung mit Bildern von Viktor Hartmann, die hier musikalisch umgesetzt werden. Das Konzert wird durch ein Tanzfolge von Johann Sebastian Bach eröffnet: der fünften Französischen Suite in G-Dur.

Karten zu 10 € (7,50 € ermäßigt) können sowohl an der Museumskasse als auch an der Abendkasse erworben werden. Eine Vorbestellung ist telefonisch unter 0375-81885116 sowie per Mail schumannhaus@zwickau.de möglich. Der vorherige Kartenkauf oder eine Reservierung wird dringend empfohlen.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 068 vom 1. März 2011
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 058 vom 22. Februar 2011
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:


ROBERT-SCHUMANN-HAUS GESTALTET AUSSTELLUNG NEU



Anlässlich der Umgestaltung seiner Ausstellung lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Donnerstag, dem 24. Februar 2011, zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Kulturinteressierte können dann zwischen 10 und 17 Uhr insbesondere die neue Museumspräsentation besichtigen. Mit dieser werden weitere Ausstellungsflächen erschlossen und neue Exponate präsentiert. Die Dauerausstellung des Hauses, in dem Robert Schumann 1810 geboren wurde, wurde zuletzt 1993 geändert.

Das Robert-Schumann-Haus Zwickau, dem ältesten und mit Abstand größten der deutschen Schumann-Museen, erlebt derzeit große Veränderungen: Durch die Einbeziehung insbesondere des Treppenhausfoyers und der Galerieempore werden neue Ausstellungsflächen genutzt, in denen nun auch die Nachwirkung und die Aktualität Robert und Clara Schumanns thematisiert wird. Für die Neugestaltung des Treppenhausfoyers sowie der Spiel- und Leseecke zeichnet die amerikanische Künstlerin Janet Grau verantwortlich, die im vergangenen Jahr die vielbeachtete Sonderausstellung in den Städtischen Kunstsammlungen gestaltet hatte. Der Ankauf dieses Medienkunstwerkes für das Robert-Schumann-Haus wurde möglich durch die großzügige Unterstützung der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen in Chemnitz. Die Präsentation des Museums wird damit auch multimedialer, plastischer und erlebnisorientierter.

Neu konzipiert wurde auch die Ausstellung in den als Rundgang gestalteten acht Museumsräumen. Unter Beibehaltung der denkmalgeschützten Biedermeierstil-Vitrinen, die zur Einweihung im Jahr 1956 geschaffen wurden, werden hier eine Reihe neuer Aspekte und Exponate gezeigt. War bisher nur die Russlandreise des Ehepaars Schumann in zwei Sondervitrinen thematisiert, so kommen nun auch die Reisen nach Mailand, Paris, Wien, Kopenhagen und in die Niederlande zur Darstellung. Die Ausstellung ist dabei nicht nur an Musikinteressierte gerichtet, sondern behandelt auch kulturhistorische Themen wie die erste deutsche Ferneisenbahnstrecke Leipzig-Dresden 1839. Auch Schumanns berüchtigte Fingerlähmung, die zum Wechsel von der Pianisten- zur Komponistenkarriere führte, findet nun in der Ausstellung Berücksichtigung. Da das Robert-Schumann-Haus selbst über die weltweit umfangreichste Sammlung an Bildern und Originaldokumenten zu Robert und Clara Schumann verfügt, wird künftig außerdem darauf verzichtet, Reproduktionen von Archivstücken aus Nicht-Zwickauer Schumann-Sammlungen auszustellen. Erstmals können somit zahlreiche der wichtigen Neuerwerbungen des Robert-Schumann-Hauses seit 1993 in der Dauerausstellung präsentiert werden. Aber auch Stücke der „ersten Stunde“, wie Schumanns Zwickauer Bierglas, sind jetzt dauerhaft ausgestellt.

Das Robert-Schumann-Haus versteht sich darüber hinaus auch als Musikinstrumentenmuseum, unter anderem mit dem berühmten Clara-Wieck-Flügel, der früher auf der Rückseite der 100-DM-Scheine abgebildet war, und dem wohl einzigen öffentlich zugänglichen spielbaren Pedalflügel. Mechanikmodelle erlauben es, die drei verschiedenen Klavier-Mechaniktypen, auf denen Clara Schumann in ihrer Pianistinnenlaufbahn spielte, anschaulich auszuprobieren. Mit der Klanginstallation „Tanzende Buchstaben“ oder einer Kugelrollbahn erklingen Schumannsche Melodien, beim Blick durch ein Opernglas aus dem 19. Jahrhundert sieht man ein koloriertes Originalszenenbild der Uraufführung von Schumanns Oper „Genoveva“ mit 3D-Effekt.

Kulturinteressierte können sich am Donnerstag, 24. Februar, von 10 bis 17 Uhr selbst ein Bild von der Neugestaltung der Ausstellung machen. Der Eintritt ist an diesem Tag frei! Die Erstpräsentation findet bereits am Mittwoch statt.


Hinweis für Medienvertreter: Wir dürfen Sie erneut herzlich zur Erstpräsentation der neuen Ausstellung am morgigen Mittwoch, 23. Februar um 11 Uhr einladen. Anwesend sind dann neben dem Direktor des Hauses, Dr. Thomas Synofzik, insbesondere Bürgermeister Bernd Meyer, die Künstlerin Janet Grau und Katja Mieth, die Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen.



Mit freundlichen Grüßen

Mathias Merz
Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Das Robert-Schumann-Haus informiert:


SCHAURIG-SCHÖNE BALLADEN IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS ZWICKAU



„Schaurig-schöne“ Balladen von Schumann, Schubert, Loewe und Burgmüller sind im nächsten Konzert des Robert-Schumann-Hauses zu hören. Mit dem Bariton Gotthold Schwarz tritt dann ein in Zwickau geborener, längst international renommierter Bariton auf. Begleitet wird er vom Leipziger Gewandhausorganisten und Hammerklavierspezialisten Michael Schönheit, der den Clara-Wieck-Flügel erklingen lässt. Auf diesem vor über 180 Jahren erbauten Instrument gab die erst neunjährige Künstlerin und spätere Frau des Komponisten 1828 ihr Debüt im Leipziger Gewandhaus. Das dritte Konzert der Reihe „Schumann Plus“ beginnt am Sonntag, 6. März, um 17 Uhr.

Auf dem Programm stehen Balladen von Robert Schumann, Franz Schubert, Carl Loewe und Norbert Burgmüller. Höhepunkte unter dieser musikalischen Erzählkunstwerke sind Robert Schumanns Miniaturdramen „Der Handschuh“ nach Friedrich Schiller, 1849 in Dresden ursprünglich für Chor komponiert, und die Ballade „Belsatzar“ nach Heinrich Heine, geschrieben im Schumannschen „Liederjahr“ 1840. Im zweiten Teil des Programms erklingt der berühmte Eichendorff-Liederkreis op. 39 von Robert Schumann, sein Meisterstück romantischer Naturtonpoesie.

Gotthold Schwarz, 1952 in der Robert-Schumann-Stadt geboren, ist durch seine weltweite Konzerttätigkeit und inzwischen weit über 50 CD-Produktionen ein international gefragter Solist. Seine jüngste – in Co-Produktion mit dem Westdeutschen Rundfunk entstandene - CD vereint Lieder und Balladen u.a. von Schubert und Schumann. Michael Schönheit, geboren in Saalfeld, studierte in Leipzig und war 1984 Preisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs. 1986 wurde er zum Gewandhausorganisten berufen. Neben seiner Tätigkeit als Organist und Ensembleleiter widmet er sich seit vielen Jahren dem historischen Hammerklavier. Rundfunk-, Fernseh- und zahlreiche CD-Produktionen ergänzen sein vielseitiges künstlerisches Wirken.

Karten zu 10 € (7,50 € ermäßigt) sind an der Museumskasse oder der Abendkasse erhältlich. Eine Vorbestellung ist telefonisch unter 0375-81 88 51 16 oder per Mail schumannhaus@zwickau.de möglich. Das darauf folgende Konzert in der Reihe „Schumann Plus“ findet am 3. April statt. Zu Gast ist dann mit der bulgarischen Pianistin Emma Tahmiziàn die Gewinnerin des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 1977. Weitere Informationen sind unter www.schumann-zwickau.de zu finden.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 022 vom 20. Januar 2011
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

SCHUMANN ALS STUDENT


Sonderausstellung vom 29. Januar bis 29. Mai 2011

„Schumann als Student“ lautet der Titel der ersten Sonderausstellung, die das Robert-Schumann-Haus Zwickau im Jahr 2011 präsentiert. Bis 29. Mai sind historische Dokumente zu sehen, welche diesen kurzen, aber prägenden Abschnitt im Leben des romantischen Künstlers veranschaulichen. Die Vernissage findet am Samstag, dem 29. Januar, um 16 Uhr statt.

Wie viele Mütter wünschte sich auch Christiane Schumann, dass ihr Sohn etwas Ordentliches lernt – er sollte Jurist werden. Also zog Schumann im Alter von 18 Jahren von Zwickau nach Leipzig, wo er sich im März 1828 an der Leipziger Universität einschrieb. Schumann genoss das Studentenleben in vollen Zügen. Nach einem Jahr wechselte er an die Universität Heidelberg. Zum Abschluss brachte er dieses Jurastudium nie – doch 1840 promovierte er an der Universität Jena zum Dr. phil., indem er seine musikschriftstellerischen Arbeiten einreichte.

In der Sonderausstellung zeigt das Robert-Schumann-Haus Zwickau Urkunden, Bilder, Briefe und Zeugnisse, die diese Phase des akademischen Lebens von Robert Schumann dokumentieren. Die Ausstellung findet in Kooperation mit den Universitäten in Jena und Leipzig statt, wo ähnliche Ausstellungen unter dem Titel „Der akademische Schumann“ bereits letztes Jahr gezeigt wurden und in einem Ende Januar 2011 erscheinenden, aufwändig gestalteten Katalogband dokumentiert sind.

Der Eintritt zur Vernissage am 29. Januar ist frei. Der Eintritt für Sonder- und Dauerausstellung des Schumann-Hauses, das die weltweit größte Sammlung an Originalhandschriften von Clara und Robert Schumann beherbergt, beträgt 4 Euro (ermäßigt: 2 Euro). Geöffnet hat das Haus dienstags bis freitags von 10 – 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr.
Informationen zu den Veranstaltungen finden sich im Internet unter Schumann in Zwickau und im Robert-Schumann-Haus

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 466 vom 4. November 2010
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ZWICKAUER SCHUMANN-JAHR ENDET MIT FESTKONZERT AM 20. DEZEMBER


Renommierte Künstler treffen auf talentierte Nachwuchsmusiker - Elin Kolev spielt Brahms




Mit einem feierlichen Konzert klingt am 20. Dezember in Zwickau das Schumann-Jahr 2010 aus. Der Musikevent im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ ist dann der Schlussakkord zu über 100 Veranstaltungen, die seit dem 1. Januar 2010 in der Geburtsstadt des romantischen Künstlers stattfanden. International renommierte Künstler wie amarcord, eines der weltweit führenden Vokalensembles, oder die Schumann-Preisträgerin Mizuka Kano konzertieren dann mit hoffnungsvollen Talenten wie Luise Ullmann oder Elin Kolev. Mit dabei ist ebenso die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Fraas .

Auf dem Programm des Konzertes, das um 19.30 Uhr beginnt, stehen Werke von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Steinacker und Carl Maria von Weber. Entsprechend der Jahreszeit singt amarcord zudem Weihnachtslieder aus aller Welt. Von Robert Schumann erklingen Lieder ebenso wie die Ouvertüre zu „Hermann und Dorothea“ op. 136 oder das Klavierkonzert a-Moll op. 54. Karten zum Preis von 25,- €, 20,- € (ermäßigt: 16,- €) oder 15 € (ermäßigt: 12 €) sind an den bekannten CTS-Vorverkaufsstellen wie der Tourist Information Zwickau erhältlich. Veranstaltet wird das Konzert von der Comedia Concept GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadt Zwickau.

1992 von ehemaligen Mitgliedern des Leipziger Thomanerchores gegründet, zählt amarcord heute zu den wohl führenden Vokalensembles weltweit. Das Quintett ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe (Tolosa/Spanien, Tampere/Finnland, Pohlheim/Deutschland, 1. Chor-Olympiade in Linz/Österreich). Nach dem Stipendium und der Aufnahme in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ des Deutschen Musikrates im Jahr 2000 gewann die Gruppe zwei Jahre später den Deutschen Musikwettbewerb. 2004 wurden die Sänger als erstes Vokalensemble mit dem Preis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Die 2009 erschienene CD „Rastlose Liebe – ein Spaziergang durch das romantische Leipzig“ erhielt den ECHO Klassik und den luxemburgischen Supersonic Award. Außerdem wurde diese CD mit dem renommierten Contemporary A Cappella Recording Award ausgezeichnet.

Mizuka Kano ist in Zwickau alles andere als eine Unbekannte. Sie gewann 2008 den ersten Preis und eine Goldmedaille beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang. 2009 konzertierte sie im Rahmen der dritten historischen Schumann-Gala. Die gebürtige Japanerin, die seit ihrem vierten Lebensjahr Klavier spielt, kann auf weitere Auszeichnungen verweisen, etwa beim 1. Internationalen Rachmaninoff-Wettbewerb in Kalifornien im Jahr 2002 (zweiter Preis), beim Viotti-Wettbewerb in Vercelli/Italien 2005 (erster Preis und Publikumspreis) oder beim Steinway-Förderpreis 2006. Mizuka Kano spielt am 20. Dezember Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54.

Ein Nachwuchstalent des Zwickauer Robert-Schumann-Konservatoriums ist Luise Ullmann. Die 18-Jährige war mehrfach bei Regional- und Landeswettbewerben von „Jugend musiziert“ erfolgreich. Beim diesjährigen Bundeswettbewerb erzielte die Klarinettistin einen 3. Preis. Sie ist zudem Mitglied des sächsischen Landesjugendorchesters. Sie spielt beim Abschlusskonzert das Concertino für Klarinette und Orchester von Carl Maria von Weber.

Ebenfalls am Robert-Schumann-Konservatorium erhielt das 13-jährige Ausnahmetalent Elin Kolev seine musikalische Ausbildung auf der Geige ehe er im Alter von nur zehn Jahren nach Leipzig an die Hochschule für Musik und Theater wechselte. Seit diesem Jahr studiert Elin an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Zu seinen erzielten Auszeichnungen gehören insbesondere der erste Preis beim „V. Internationalen Eugene Ysaye Violinwettbewerb“ in Österreich oder der Erfolg beim XVII. Internationalen Wettbewerb "IBLA Grand Prize" in Italien. Mit 12 Jahren gab der Zwickauer Geiger, der inzwischen mehrfach Fernsehauftritte hatte, in der New Yorker Carnegie Hall sein Debüt.

Das Gesamtprogramm ist derzeit wie folgt geplant:

Robert Schumann
Ouvertüre zu „Hermann und Dorothea“ op. 136
Vogtlandphilharmonie

C. M. von Weber
Concertino für Klarinette und Orchester
Vogtlandphilharmonie
Solistin: Luise Ullmann (Klarinette), Schülerin des Robert-Schumann-Konservatoriums

romantische Lieder (Schumann / Steinacker / Mendelssohn Bartholdy)
amarcord

Johannes Brahms
Violinkonzert D-Dur op. 77, 3. Satz
Vogtlandphilharmonie
Solist: Elin Kolev (Violine)

Weihnachtliche Lieder aus aller Welt
amarcord

Robert Schumann
Klavierkonzert a-Moll op. 54
Vogtlandphilharmonie
Solistin: Mizuka Kano (Klavier)

Informationen zum Schumann-Jahr in Zwickau finden sich auch unter www.schumann-zwickau.de.


Robert-Schumann-Chorwettbewerb vom 21. bis 24. Oktober 2010 in Zwickau - im Bild: Der russische Kinderchor Ovestel aus Novosemjkino zum Gastkonzert im Lichtensteiner Daetz-Centrum


Ergebnisse und Gewinner des Internationalen Robert-Schumann-Chorwettbewebs - Link zur Seite von Interkultur



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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 258 vom 23. Juli 2010
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:
ÄNDERUNG BEI „SCHUMANN PLUS VI“

Akiko Nikami und Roy Amotz gastieren am 15. August im Robert-Schumann-Haus


Aus gesundheitlichen Gründen kann der kanadische Pianist Ludwig Sémerjian nicht wie angekündigt am 15. August im Robert-Schumann-Haus spielen. Dafür tritt mit Akiko Nikami eine in Zwickau bekannte Pianistin auf. Die gebürtige Japanerin gewann 2008 den zweiten Preis bei Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang. Gemeinsam mit dem in Jerusalem geborenen Flötisten Roy Amotz spielt sie an dem genannten Sonntag um 17 Uhr Werke von Friedrich Kuhlau, Robert Schumann, Franz Schubert, Carl Reinecke und Sergei Prokofiev.

Roy Amotz, 1982 geboren, begann sein Studium in Israel und absolviert seit Oktober 2008 sein Konzertexamen bei Prof. Roswitha Stäge an der Universität der Künste Berlin. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Flötenwettbewerbe, so erhielt er 2006 den ersten Preis beim International Flute Competition in Volos (Griechenland). Er ist Stipendiat u. a. der America Israel Cultural Foundation. Seit 2007 ist er Mitglied des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now. Roy Amotz, engagierter Anhänger Neuer Musik, spielt als Gast bei den Israel Contemporary Players und ist Mitglied der zeitgenössischen israelischen Ensembles Meitar und Gropius. Seit 2005 ist er Mitglied des Verbier Festival Chamber Orchestra, mit dem er in Europa, Asien, Australien und Südamerika auftrat.

Akiko Nikami begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Das Studium für Musik nahm sie 1998 in Tokio auf und wechselte 2002 an die Universität der Künste Berlin zu Prof. Klaus Hellwig, seit 2006 ist sie Aufbaustudentin (Konzertexamen). 2009 übernahm sie einen Lehrauftrag an der UdK Berlin. Zahlreiche Preise bei Wettbewerben belegen eindrücklich ihren künstlerischen Werdegang. Neben dem Erfolg beim Zwickauer Schumann-Wettbewerb, an dem sie bereits 2004 teilgenommen hatte, erzielte sie beispielsweise den 2. Preis beim Concorso Pianistico Europeo "Archangelo Speranza" in Taranto/Italien (2006), den Steinwayförderpreis 2007 oder den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Porto (2007).

Die etablierte Sonntagskonzertreihe des Robert-Schumann-Hauses mit international renommierten Meistersolisten findet in diesem Jahr in regelmäßigem Turnus alle vier Wochen statt. Die Programme der Konzerte sind thematisch breitgefächert – stets gibt es jedoch einen Schumann-Bezug, weshalb die Konzertreihe 2010 den Titel »Schumann Plus« erhalten hat. Bei dem Kammerkonzert am 15. August um 17 Uhr sollen folgende Werke erklingen:
?
Friedrich Kuhlau: Introduktion und Variationen über ein Thema aus Carl Maria von Webers "Euryanthe" für Flöte und Klavier op. 63 ?
Robert Schumann: Novelletten op. 21 Nr. 6 und Nr. 2 ?
Franz Schubert: "Trockne Blumen" Introduktion und Variationen für Klavier und Flöte D802 ?
Carl Reinecke: "Undine" Sonate für Klavier und Flöte op. 167 ?
Sergei Prokofiev: Sonate D-Dur op. 94 für Flöte und Klavier

Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt: 7,50 Euro) können im Robert-Schumann-Haus erworben werden.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 274 vom 30. Juli 2010
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SCHUMANN „ABGEDREHT“
Am Mittwoch beginnen die Zwickauer Filmnächte



Am kommenden Mittwoch, dem 4. August, beginnen die Zwickauer Filmnächte. An fünf Abenden werden sechs Schumann-Filme aus sieben Jahrzehnten präsentiert. Bis einschließlich 8. August sind dann „Klassiker“ wie „Träumerei“ aus den 40er Jahren, „Songs of Love“ mit Katherine Hepburn oder „Frühlingssinfonie“ mit Nastassja Kinski und Herbert Grönemeyer zu erleben. Gezeigt werden täglich ab 20 Uhr aber auch neuere Streifen wie „Vier Minuten“ mit Monica Bleibtreu, „Geliebte Clara“ mit Martina Gedeck in der Hauptrolle oder „Hommage an Robert Schumann“, der erst in diesem Jahr seine Premiere erlebte.

Dabei bietet der Hauptmarkt nicht nur das eindrucksvolle Ambiente einer historischen Altstadt. Der Ort zur Präsentation der Filme, die sich um das Leben und das Werk des Komponisten drehen, könnte kaum authentischer sein: In unmittelbarer Nähe steht das Robert-Schumann-Haus, in dem der romantische Künstler am 8. Juni 1810 das Licht der Welt erblickte. Mit dem Dom St. Marien befindet sich das sakrale Gebäude in Sichtweite, in dem der junge Schumann seine ersten musikalischen Auftritte hatte. An der nordöstlichen Ecke des Platzes stand einst das Haus, in dem Schumann ab 1817 seine Kinder- und Jugendzeit verbrachte, und im Gewandhaus erlebte er als Dreizehnjähriger dessen Einweihung als Opernhaus.

Umrahmt werden die fünf Abende von Akrobatik, Jonglagen, Tanz und Feuershow. Am Samstag steht die Rockband „Instructive“ auf der Bühne, am Sonntag werden die Hauptdarsteller Marie Versini und Timur Sergeynia in Zwickau erwartet. Der Eintritt zu den Filmnächten unter dem Titel ‚Schumann „abgedreht“’ ist frei. Ausführliche Informationen mit Bildern und Trailern sind unter www.schumann-zwickau.de zu finden. Die Zwickauer Filmnächte gehören zu den rund 100 Veranstaltungen, mit denen die Stadt Zwickau 2010 den 200. Geburtstag Robert Schumanns feiert.



Programmübersicht:

Mittwoch, 4. August 2010:

20.00 Uhr: Eröffnung durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Dr. Pia Findeiß
anschl.: Beatrische – Kontaktjonglage
20.15 Uhr: Song of Love, deutscher Titel: Clara Schumanns große Liebe, USA 1947,
Spielfilm mit Katherine Hepburn als Clara Schumann


Donnerstag, 5. August 2010

20.00 Uhr: Die Radugas – Akrobatik und Jonglagen
20.30 Uhr: Träumerei, Deutschland 1943/44, Spielfilm mit Hilde Krahl
22.20 Uhr: Die Radugas – Feuershow


Freitag, 6. August 2010

20.00 Uhr: Frühlingssinfonie, Deutschland 1983, Spielfilm mit Nastassja Kinski, Herbert Grönemeyer und Rolf Hoppe
22.00 Uhr: Vier Minuten, Deutschland 2006, Spielfilm mit Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung (Deutscher Filmpreis 2007)


Samstag, 7. August 2010

20.00 Uhr: Mondstaubtheater – getanzte „Kinderszenen“
20.30 Uhr: Geliebte Clara, Deutschland/Frankreich/Ungarn 2008, Spielfilm mit Martina Gedeck als Clara Schumann
23.00 Uhr: Konzert mit instructive


Sonntag, 8. August 2010

20.00 Uhr: Einführung durch die Hauptdarsteller Marie Versini und Timur Sergeyenia
20.45 Uhr: Hommage an Robert Schumann, filmische Collage, Frankreich/Deutschland 2010
anschl.: Making of mit Interviews

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 253 vom 21. Juli 2010
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Das Kulturamt informiert:

„MUSIKLANDSCHAFTEN“ AB 1. AUGUST IN ZWICKAU
Über 200 Schüler aus ganz Sachsen beteiligten sich an Jugendkunstwettbewerb



Auf rege Beteiligung stieß der Jugendkunstwettbewerb „Musiklandschaften“, den Stadt und Kunstverein Zwickau aus Anlass des 200. Geburtstages Robert Schumanns ausgelobt hatten. 202 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren reichten insgesamt 249 Arbeiten ein. Die von einer unabhängigen Jury ausgewählten besten 118 Werke sind ab 1. August in der Galerie am Domhof zu sehen. Im Rahmen der Vernissage werden dann im Beisein von Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß die insgesamt 15 Preisträger bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers für Kultus und Sport, Prof. Dr. Roland Wöller, startete Anfang Februar. Ziel im Schumann-Jahr 2010 war vor allem, dass sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 sächsischer Mittelschulen und Gymnasien in künstlerischer Art und Weise mit Musik auseinandersetzen. Der romantische Künstler und sein Werk konnten, mussten aber nicht reflektiert werden.

Die in der Ausstellung gezeigten Werke repräsentieren in Inhalt und Technik ein sehr breites Spektrum. Die Arbeiten reichen von Zeichnungen und Malereien über Radierungen und Linolschnitte bis hin zu Plastiken und Collagen. Die Nachwuchskünstler selbst stammen insbesondere aus der Zwickauer Region, dem Vogtland und dem Erzgebirge. Aber auch Jugendliche aus Chemnitz, Dresden und der Lausitz beteiligten sich erfolgreich an dem Wettbewerb.

Die Auswahl der eingereichten Kunstwerke und der Preisträger nahm eine unabhängige Jury vor. Ihr gehörten an: Siegfried Wagner und Gerhard Bachmann (Kunstverein Zwickau e. V.), Karla Schoppe (Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V.), Jens Juraschka (Vertreter der Stadt Zwickau), der Maler und Grafiker Klaus Hirsch (Mitglied im Landesrat des Sächsischen Künstlerbundes), Professorin Ines Bruhn (Westsächsische Hochschule Zwickau) und Ralf Seifert (Referent beim Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport).

Zur Eröffnung der Ausstellung, die bis 19. September in der Galerie am Domhof zu sehen sein wird, werden zunächst der erste, zweite und dritte Preisträger bekannt gegeben. Die Künstler erhalten je 300, 200 bzw. 100 Euro. Ein Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. in Höhe von 100 Euro wird für eine Arbeit zu einem Werk von Robert Schumann vergeben. Einen Sonderpreis in derselben Höhe verleiht der Kunstverein Zwickau e. V. für ein Werk, das „Robert Schumann und seine Geburtsstadt” zum Thema hat. Weitere zehn Jugendliche erhalten für Ihre Leistungen jeweils 50 Euro. Jeder Ausstellungsbesucher hat zudem die Möglichkeit für seinen persönlichen Favoriten zu stimmen, denn am Ende der Ausstellung wird ein Publikumspreis in Höhe von 100 Euro vergeben.

Der Wettbewerb und die Ausstellung werden von der DPFA Akademiegruppe GmbH unterstützt. Das Schumann-Jahr in Zwickau mit seinen etwa 100 Veranstaltungen wird insbesondere vom Kulturraum Vogtland-Zwickau und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Zwickau gefördert.


Service:

1. August bis 19. September 2010
Sonderausstellung zum Jugendkunstwettbewerb „Musiklandschaften“
Galerie am Domhof
Domhof 2
08056 Zwickau

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr


Ausstellungseröffnung: Sonntag, 1. August, 11 Uhr:

Grußworte:
Dr. Pia Findeiß (Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau)
Dr. Dieter Herz (Leiter des Referats „Kulturelle Bildung, Schulartübergreifende Angelegenheiten, Heimatpflege“ im Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport)

Zur Juryarbeit spricht Klaus Hirsch (Maler und Grafiker, Mitglied im Landesrat des Sächsischen Künstlerbundes)

Musikalische Umrahmung: Katrin Kapplusch (Sopran) singt Lieder von Clara Wieck und Robert Schumann


Gleichzeitig wird die neue „Kabinettausstellung“ „Durchaus mit Fantasie“ - Eine Hommage für Robert Schumann mit Druckgrafiken von einem Dutzend bekannter Künstler, wie Barbara Mäder-Ruff und Erik Seidel eröffnet.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 275 vom 1. August 2010
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AUSSTELLUNG „MUSIKLANDSCHAFTEN“ IN ZWICKAU ERÖFFNET
Schüler aus Chemnitz, Dresden, dem Erzgebirge, Kirchberg, Lichtenstein und Zwickau sind Preisträger des Jugendkunstwettbewerbs




Einen Ansturm erlebte heute, 1. August 2010, die Galerie am Domhof in Zwickau: Etwa 230 Besucherinnen und Besucher kamen zur Eröffnung der Ausstellung „Musiklandschaften“. Bis 19. September sind nun die gut 120 Kunstwerke sächsischer Schülerinnen und Schüler zu sehen, die sich am gleichnamigen Jugendkunstwettbewerb im Schumann-Jahr 2010 beteiligten. Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß freute sich über die überraschende Resonanz auf den Wettbewerb und betonte in ihrem Grußwort, „dass die Arbeiten von Kreativität und großem Können zeugen“. Im Rahmen der Vernissage wurden im Beisein von Dr. Dieter Herz, Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport, auch die Preisträger mit einer Urkunde sowie mit Geldpreisen ausgezeichnet.

Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Prof. Dr. Roland Wöller war im Februar von der Stadt und dem Kunstverein Zwickau ausgeschrieben worden. Bis zum Einsendeschluss am 28. Mai reichten 202 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren insgesamt 249 Arbeiten ein. Eine unabhängige Jury wählte schließlich die Gewinner sowie die Arbeiten aus, die nun in der abwechslungsreichen Ausstellung zu sehen sind. Ein Preisträger kann jedoch erst nach dem 19. September gekürt werden. Die Besucher haben die Möglichkeit, ihren persönlichen Favoriten zu küren, der dann den mit 100 Euro dotierten Publikumspreis erhält.

Die Preisträger sind im Einzelnen:

1. Preis (300 Euro):
Daniela Taeger (19), Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau: „Salsa“ (Mischtechnik)
2. Preis (200 Euro):
Rocky Wolf (19), Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau: „Natürlich Musik!“ (Plastik)
3. Preis (100 Euro):
Judith Brockhage (20), Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge (Annaberg): „Ein Instrument ist nichts ohne den, der...“ (Malerei)

Weitere Preise (je 50 Euro):
Mandy Simon (16), Christoph-Graupner-Gymnasium Kirchberg: „Schumanns Welt“ (Collage) und „Meine Träumerei“ (Collage)
Julia Müller (17), Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau: „Musikalische Landschaft“ (Zeichnung)
Alexandra Anders (17), Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau: „Passion“ (Plastik)
Jessica Weber (16), Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau: „Klänge der Natur“ (Acryl)
Sara Linke (17), Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau: „Lebenseindrücke“ (Tusche, Aquarell)
Lisa Lewien (18), Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau: „Fantasielandschaften“ (Grafik)
Mary de Luca (18), Kepler-Gymnasium Chemnitz: “Blue bass” (Collage)
Sophia Junghans (15), Prof.-Schneider-Gymnasium Lichtenstein: „Russian Roulette“ (Mischtechnik)
Franziska Kalinwski (18), Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau: „Counterparts“ (Farblinolschnitt)
Anna Jochum (18), Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau: „Schicksalssinfonie“ (Mischtechnik)

Sonderpreis des Kunstvereins Zwickau e.V. zum Thema „Robert Schumann und seine Geburtsstadt” (100 Euro):
Lisa-Marie Schönig (14), Mittelschule „Sieben Schwaben“ Dresden: „Winter I“ (Collage)

Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. für eine Arbeit zu einem Werk von Robert Schumann (100 Euro):
Vivien Klose (14), Mittelschule „Sieben Schwaben“ Dresden: „Erntelied“ (Kohle/ Kreide)


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 271 vom 29. Juli 2010
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

SCHUMANNS „RHEINISCHE“ IM VERGLEICH



Am kommenden Mittwoch,4. August 2010, lädt das Robert-Schumann-Haus um 18.30 Uhr zu einem Museumsabend unter dem Titel „Große Interpreten im Vergleich“ ein. In der etwa einstündigen Veranstaltung stellt Direktor Dr. Thomas Synofzik über 40 Einspielungen von Schumanns Rheinischer Symphonie vor – einem der ersten in Düsseldorf 1850 entstandenen Werke, das nach Schumanns eigener Aussage ein Stück rheinischen Lebens widerspiegele.

Zur Diskussion stehen frühe Aufnahmen unter anderem mit Bruno Walter oder Arturo Toscanini. Verglichen werden sie mit Neuaufnahmen mit Thomas Dausgard oder der eben erschienenen CD der Chemnitzer Robert-Schumann-Philharmonie unter Leitung von Frank Beermann. Auch mehrfache Einspielungen, z. B. mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Kurt Masur oder Leonard Bernstein, sind zu hören. Einen interessanten Klangvergleich bieten die seit Anfang der 1990er Jahre erschienenen Einspielungen mit Orchestern auf Originalinstrumenten mit Dirigenten wie Roy Goodman, John Eliot Gardiner oder Roger Norrington.

Wie an jedem ersten Mittwoch im Monat ist das Robert-Schumann-Haus auch am 4. August nicht bis 17.00 Uhr, sondern bis 20.00 Uhr geöffnet. Die Dauerausstellung und auch die beiden Sonderausstellungen „Schumann-Münzen 2010 – Modelle und Realisationen“ sowie „Robert Schumann und seine Zwickauer Verwandten“ können in dieser Sonderöffnungszeit zum ermäßigten Eintrittspreis von zwei Euro besucht werden. In diesen Preis ist auch der Besuch der Vortragsveranstaltung inbegriffen.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 265 vom 27. Juli 2010
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SCHUMANN-BALLON STARTET AM 3. AUGUST
Öffentliche Präsentation auf der Ziegelwiese im Schwanenteichareal


Von August an ist Zwickau um einen Imageträger reicher: Dann startet der Heißluftballon, dessen Hülle mit dem Signet der Stadt und mit dem Bildnis Robert Schumanns bedruckt ist. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, wird der Ballon am Abend des 3. August auf seine Jungfernfahrt gehen. Die öffentliche Präsentation beginnt ab 19.15 Uhr auf der direkt an der Reichenbacher Straße gelegenen Ziegelwiese im Schwanenteichareal.

Der neue Ballon ist ungefähr 28 Meter hoch und hat einen Durchmesser von gut 24 Metern. Das Volumen von ca. 3.400 Kubikmetern entspricht dem von drei bis vier Einfamilienhäusern. Die Hülle hat ein Gewicht von 128 kg. Auf die Fläche von 1.600 Quadratmetern wurde das in blau gehaltene Porträt Robert Schumanns gedruckt, mit dem die Stadt seit 2009 die verschiedenen Schumann-Aktivitäten bewirbt. Ergänzt wird das Bildnis des berühmten Zwickauer Komponisten durch das bekannte Signet der Stadt. Halter und Pilot des Heißluftballons ist der Wilkau-Haßlauer Ole-Nils Opitz, der seit 2003 diesem Hobby nachgeht. Durchschnittlich 50 Fahrten im In-, aber auch Ausland absolviert der 47-Jährige pro Jahr.

Der erstmalige Aufbau beginnt am Dienstag, dem 3. August, ab 19.15 Uhr, soweit die Wetterbedingungen dies zulassen. Gegen 20 Uhr soll der Ballon dann stehen, um gegen 20.30 auf seine erste Fahrt zu gehen. Der Heißluftballon soll in den nächsten zehn Jahren im In- und Ausland für die viertgrößte Stadt Sachsens werben.



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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 252 vom 20. Juli 2010
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

„JUNGE KÜNSTLER“ IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS



Am Samstag, 31. Juli 2010 um 17 Uhr wird die Konzertreihe „Junge Künstler spielen Schumann“ mit Studenten der Hochschule für Musik Weimar im Robert-Schumann-Haus Zwickau fortgesetzt. International preisgekrönte Pianisten wie Olga Gollej, Bit Na Choi oder Xiaohu Xing werden ihre Interpretationen Schumannscher Klaviermusik dem Zwickauer Publikum präsentieren.

Die drei Künstler sind allesamt Studenten der Klasse Prof. Peter Waas an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar. Der Dozent ist dem Robert-Schumann-Haus Zwickau seit langem verbunden . In seinen Händen liegt auch die Koordination der monatlich in Kooperation mit der Hochschule stattfindenden Reihe. Auf dem Programm des Konzertes, zu der Peter Waas auch persönlich anwesend sein wird, stehen die Fantasie op. 17, Scherzo, Gigue, Romanze und Fughette op.32, die Nachtstücke op.23 und die Waldscenen. Neun Clavierstücke op.82..

Die Eintrittskarten zu 4 € (ermäßigt 2 €) können an der Museumskasse zu den gewohnten Öffnungszeiten (Di bis Fr 10 bis 17 Uhr und Sa/So 13 bis 17 Uhr) sowie an der Konzertkasse erworben werden. Vorbestellungen sind auch telefonisch unter 0375-81885116 oder unter schumannhaus@zwickau.de möglich.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 234 vom 1. Juli 2010
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

NEUE SONDERAUSSTELLUNG IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS
„Robert Schumann und seine Zwickauer Verwandten“

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Eine neue Sonderausstellung wird am 3. Juli um 16.00 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau eröffnet: „Robert Schumann und seine Zwickauer Verwandten“. Sie widmet sich der Zwickauer Familie Schumanns. Auch, als Schumann 18-jährig seine Heimatstadt verließ, blieben über seine Familie enge Kontakte nach Zwickau bestehen. Zwar war sein Vater schon zwei Jahre zuvor verstorben, doch hatten die Brüder Julius und Eduard dessen Buchverlag übernommen und Schumanns Mutter überlebte ihren Mann um zehn Jahre. Auch zu seinen Schwägerinnen hatte Schumann ein ausgesprochen gutes Verhältnis: Emilie, die Frau von Julius, war sogar einst seine eigene Jugendfreundin gewesen.

Die Ausstellung zeigt Originalhandschriften und –drucke, Briefe, Tagebücher, Bücher und Portraits. Besonderes Interesse verdienen Gedichtdrucke, die sich die Brüder gegenseitig zu ihren Hochzeiten widmeten. Auch Schneeberg spielt eine Rolle, da sich Schumanns Bruder Carl als Buchdrucker dort etablierte, und die verwitwete Schwägerin Emilie 1835 dorthin zog.

Die Eröffnung, zu der der Eintritt frei ist, beginnt um 16.00 Uhr, zwischen den vier Konzerten, die unter dem Motto „Schumann rund um die Uhr“ an diesem Tag im Zwickauer Robert-Schumann-Haus stattfinden. Parallel ist auf der Emporengalerie die zweite Sonderausstellung zum Thema „Schumann-Münzen – Modelle und Realisationen“ zu besichtigen. Die Ausstellung „Robert Schumann und seine Zwickauer Verwandten“ wird bis 19. September zu sehen sein.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 213 vom 10. Juni 2010
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

SELTENER PEDALFLÜGEL ERLEBT PREMIERE


Konzert am 20. Juni


Auch nach dem Ende des SCHUMANN-FESTES gibt es noch eine Reihe von Höhepunkten im Zwickauer Schumann-Jahr zu erleben. Ein erster findet am Sonntag, 20. Juni, um 19.30 Uhr statt. Mit der Einweihung des erst jüngst wieder spielbar gemachten Pedalflügels verfügt das Robert-Schumann-Haus dann über eine echte Rarität. Gebaut wurde der Flügel, unter dem eine Pedalklaviatur mit selbständigem Saitenbezug und Hammermechanik platziert wird, um 1860 von Wilhelm Wieck, dem Cousin von Clara Schumann. Die Pedialklaviatur selbst wurde von dem in Berlin tätigen Klavierbauer Wilhelm Hirl gefertigt. Mit Tobias Koch gastiert dann einer der renommiertesten Spezialisten für originale Tasteninstrumente des 19. Jahrhunderts in Zwickau.

Robert Schumann hatte sich ein solches „Pedal unter den Flügel“ 1845 beschafft und war sofort begeistert von diesem Kombinationsinstrument, bei dem man auf einem Klavier wie auf der Orgel mit Händen und Füßen spielen kann. Schon bald hatte er zwei Sammlungen für dieses Instrument komponiert, die „Studien für den Pedalflügel“ op. 56 und die „Skizzen für den Pedalflügel“ op. 58. Die ersten widmete er seinem alten Zwickauer Klavierlehrer Johann Gottfried Kuntsch.

Die Pedalklaviatur gelangte in den 1970er Jahren aus dem Bestand der Pauluskirche in Marienthal in das Depot des Robert-Schumann-Haus Zwickau. Im vergangenen Jahr wurde sie in der Werkstatt des Berliner Klavierbauers Michael Masur, dem Sohn des Dirigenten und Schumann-Preisträgers Kurt Masur, restauriert und spielbar gemacht. Als freundliche Spende für das Robert-Schumann-Haus wurde auf Honorarkosten verzichtet, die Materialkosten übernahm die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau. Das Instrument stammt von dem seit ca. 1874 in Berlin tätigen Klavierbauer Wilhelm Hirl, der sich auf derartige Pedalklaviaturen spezialisiert hatte.

Der damit kombinierte Flügel von Wilhelm Wieck (1828-1874) konnte 2008 mit Mitteln der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen und der Stadt Zwickau erworben werden. Er zeichnet sich unter den wenigen erhaltenen Instrumenten dieses Bauers durch seine reiche Verzierung und seine weitgehend original erhaltene Mechanik aus. Die Intonation und spieltechnische Regulierung von Pedal und Flügel übernahm der Fraureuther Klavierbauer Mathias Erler. Ein weiteres Klavier von Wilhelm Wieck, ein aufrechtes Pianino, ist übrigens derzeit gerade in der Schumann-Ausstellung der benachbarten Priesterhäuser zu sehen.

Mit Tobias Koch, 1968 in Kempten am Niederrhein geboren, kommt ein Experte für originale Tasteninstrumente des 19. Jahrhunderts und einer der profiliertesten Interpreten Schumannscher Klaviermusik in das Robert-Schumann-Haus Zwickau. Von seiner geplanten Gesamteinspielung der Klavierwerke Robert Schumanns auf Originalinstrumenten sind inzwischen 4 CDs erschienen. In seinem Zwickauer Konzert wird er beide Originalwerke Schumanns für den Pedalflügel spielen. Für ein ebenfalls in diesen Tagen stattfindendes Pedalflügel Konzert im Rahmen des Dresdner Robert-Schumann-Fests wurde das Instrument im übrigen eigens aus Belgien importiert.

Das Konzert am 20. Juni und ein weiteres am 18. Juli mit dem Klavier-Violoncello-Duo Miller-Schmid aus der Schweiz überbrücken die Sommerpause in der Anrechtsreihe der vierwöchentlichen Sonntagskonzerte im Robert-Schumann-Haus. Aufgrund der sommerlichen Tageslänge beginnen sie jedoch erst um 19.30. Karten zu 10 € (7,50 €) können an der Kasse des Robert-Schumann-Hauses erworben werden; eine Vorbestellung unter 0375-81885116 oder schumannhaus@zwickau.de ist möglich.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 160 vom 3. Mai 2010
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

MÜNZE ZUM SCHUMANN-JAHR – PREISGEKRÖNTE ENTWÜRFE IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS



Am 6. Mai wird die offizielle 10€-Münze der Bundesrepublik Deutschland aus Anlass des vor 200 Jahren geborenen Komponisten Robert Schumann ausgegeben. Exklusiv im Zwickauer Robert-Schumann-Haus sind ab 8. Mai die vier bei dem vom Bundesfinanzministerium veranstalteten Gestaltungswettbewerb preisgekrönten Entwürfe zu sehen sein. Die Eröffnung der Präsentation findet am kommenden Samstag um 16.30 Uhr statt.

Zu dem Wettbewerb waren 15 Künstlerinnen und Künstler eingeladen. Am 19. März 2009 traf schließlich eine siebenköpfige Jury unter Vorsitz des Hamburger Künstlers Frantisek Chochola die Entscheidung zur Gestaltung einer 10-Euro-Gedenkmünze für das Schumann-Jahr 2010. Preise erhielten die Entwürfe von Christian Höpfner aus Berlin, Erich Ott aus München, Carsten Theumer aus Höhnstedt und Pauline Hoff aus Berlin. In der Jury wirkten unter anderem Dr. Thomas Synofzik, Robert-Schumann-Haus Zwickau, und Dr. Ingrid Bodsch, Schumann-Netzwerk Bonn, mit.

Neben den preisgekrönten Entwürfen ist in der Ausstellung natürlich auch die Realisation des erstplatzierten Gestaltungsentwurfs von Christian Höpfner in der neuen 10€-Münze zu sehen. Als Vorlage diente das 1860 vom Dresdner Bildhauer Ernst Rietschel für das Zwickauer Geburtshaus erstellte Reliefportrait, das bis heute vom Hauptmarkt aus am Robert-Schumann-Haus zu sehen ist. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Feststellung Schumanns: "TÖNE SIND HÖHERE WORTE" Bereits im Februar erschien im europäischen Zwergstaat San Marino eine 10€-Schumann-Münze. Weiterhin sind zwei zum Gedenkjahr erschienene Schumann-Medaillen Teil der Ausstellung.

Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am Samstag, dem 8. Mai, um 16.30 Uhr, in der Galerie im ersten Obergeschoss, der Eintritt ist frei. Im Anschluss sind ab 17.00 Uhr Pianistinnen und Pianisten der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar mit Klavierwerken von Robert Schumann zu erleben. Es spielen Olga Golley, Nicolas Dru und Xiaohu Xing. Die „Münzausstellung“ selbst ist dann noch bis 4. Juli zu sehen.
-------------------------------------------------- STADTVERWALTUNG ZWICKAU Medieninfo Nr. 129 vom 15. April 2010 ---------------------------------------------------

Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

"Klavierissimo" Bekanntes und Unbekanntes zu vier Händen


Unter dem Titel „Klavierissimo“ lädt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 am Sonntag, dem 25. April 2010, um 17 Uhr, zu einem Konzert mit dem Klavierduo Shoko Hayashizaki und Michael Hagemann ein. Gespielt wird vierhändig an einem Klavier, aber auch verteilt an zwei Flügeln – ein wahrer Tastenzauber auf immerhin 176 einzelnen Tasten.
Auf dem Programm steht Bekanntes und Unbekanntes: Schumanns Andante und Variationen für zwei Klaviere op. 46 gehört zu den Juwelen des Repertoires. Ursprünglich hatte Schumann das Stück für zwei Klaviere eigentlich zusammen mit Horn und Violoncello konzipiert. Diese Version wird am 16. Mai im Rahmen des Museumstags im Robert-Schumann-Haus zu hören sein. Mendelssohns Geister sollen der Erzählung nach Schumann das Thema seiner letzten Düsseldorfer Komposition eingegeben haben und Brahms griff dieses Thema in seinen Schumann-Variationen für Klavier zu vier Händen op. 23 auf.
Weitgehend unbekannt ist hingegen der Komponist Robert Fuchs, von dem Zehn Walzer erklingen. Clara Schumann machte Fuchs das Kompliment: „Ich finde Ihre Kompositionen so natürlich fließend, feinsinnig, oft träumerisch nobel, durchaus immer wohlklingend, daß ich wahres Behagen dabei empfinde.“
Besonderes Interesse verdient das Konzert durch eine weitere Komposition Robert Schumanns: Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52 nannte Schumann eine zeitweilig auch als Sinfonietta bezeichnete Komposition aus dem Jahr 1841, das fast ausschließlich der Orchestermusik gewidmet war. In der Orchesterversion, die Schumann schließlich 1846 veröffentlichte, wird das Werk häufig gespielt. Unbekannt ist jedoch, dass Schumann die Komposition mehreren Verlegern in einer Umarbeitung zu einem vierhändigen Klavierwerk anbot, die Orchesterversion zeitweilig gar nicht herausgeben wollte. In dieser Klavierfassung ist das Werk nun im Rahmen des Zwickauer Schumann-Jahrs zu hören.
Seit ihrem Studium an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Robert Bohnke vor 25 Jahren spielen Shoko Hayashizaki und Michael Hagemann als Klavierduo zusammen. Außergewöhnliche Programmgestaltung wurde ihr Markenzeichen, so etwa die Produktion „Ein Lichtstrahl hat mich gestreift – Alma und Josef“ über Alma Mahler-Werfel und ihren blinden Kompositionslehrer Josef Labor, welches sie auch als CD veröffentlichten. Sie konzertieren in aller Welt, häufig mit Uraufführungen ihnen gewidmeter oder von Michael Hagemann selbst komponierten Werke. In ihrem Repertoire finden sich neben klassischen Kompositionen für Klavier zu vier Händen oder zwei Klaviere auch Arrangements von Tangos (mit Schlagzeug), literarisch-musikalische Programme und Kinderveranstaltungen. Als Dozenten für Klavier zu vier Händen geben sie ihre Erfahrungen an Nachwuchskünstler weiter.
Restkarten zu 10 Euro (7,50 Euro) können an der Kasse des Robert-Schumann-Hauses erworben oder unter 0375 81885116 oder schumannhaus@zwickau.de bestellt werden.
Kontakt für Rückfragen:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Telefon 0375 215269, Fax 0375 281101
E-Mail.: thomas.synofzik@zwickau.de

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 101 vom 23. März 2010
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Am kommenden Sonntag: Leipziger Gewandhaus-Musiker im Zwickauer Robert-Schumann-Haus


Zwar hat Zwickau das ältere Gewandhaus, Leipzig aber das traditionsreichere Gewandhausorchester. Musiker des Leipziger Gewandhauses sind nun am Sonntag, dem 28. März um 17 Uhr im Zwickauer Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 zu Gast: Sebastian Breuninger, erster Konzertmeister am Leipziger Gewandhaus, Solobratschist Gareth Lubbe und Solocellist Christian Giger haben gemeinsam mit der Pianistin Yuka Kabayshi ein buntes kammermusikalisches Programm zusammengestellt.
Das Konzert beginnt mit dem Streichtrio D 581 von Franz Schubert, dem zweiten und umfangreicheren der zwei B-dur-Werke Schuberts in dieser Besetzung. Schubert komponierte es als 20-jähriger, das viersätzige Stück zeichnet sich durch seinen durchweg leichten Charakter aus. Auch das Schlussstück, das Klavierquartett c-moll op. 13 von Richard Strauss ist ein jugendliches Werk, im Alter von 21 Jahren komponiert. Das Stück steckt voll origineller Ideen und überrascht vielfach durch unvermutete Stimmungswechsel. Im Zentrum des Programms steht Robert Schumanns Klaviertrio op. 63 in der leidenschaftlichen Tonart d-moll, das der Zwickauer Komponist 1847 in Dresden komponierte.
Seit 2001 ist Sebastian Breuninger 1. Konzertmeister des Gewandhausorchesters Leipzig, nachdem er die gleiche Position vier Jahre lang im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin bekleidet hatte. Der gebürtige Johannesburger Gareth Lubbe debütierte im Alter von 9 Jahren als Geiger in Johannesburg. Nach anfänglichen Studien in Südafrika, setzte er seine Ausbildung an der Kölner Musikhochschule fort. Ein Aufbaustudium Bratsche in Lübeck schloss sich an. Der gebürtige Schweizer Christian Giger studierte an der Kölner Musikhochschule bei Boris Pergamenschikow und dem Amadeus Quartett. 1992 beendete er sein Studium mit Auszeichnung und wurde im gleichen Jahr als Solocellist im Leipziger Gewandhausorchester engagiert. Die in Tokio geborene Pianistin Yuka Kobayashi studierte an der Hochschule ihrer Heimatstadt und an der Frankfurter und Kölner Musikhochschule bei Günter Ludwig, Hartmut Höll und dem Amadeus Quartett. 2002 debütierte sie mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt in Leipzig und konzertiert regelmäßig bei Musikfestivals wie dem MDR-Musiksommer oder dem Schleswig-Holstein-Festival.
Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro.Vor dem Konzert findet ab 16 Uhr die Vernissage der neuen Sonderausstellung „100 Jahre Schumann-Sammlung in Zwickau – Kostbarkeiten und Höhepunkte“ in Anwesenheit von Bürgermeister Bernd Meyer statt. Der Eintritt dazu ist frei.
Kontakt für Rückfragen: Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Telefon 0375 215269, Fax 0375 281101 E-Mail.: thomas.synofzik@zwickau.de

Aus launiger Kneipenidee wird Musik für den Konzertsaal



ZWICKAU – Thomas Synofzik ist Schumannexperte, der Chef des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau kennt auch viele Geschichten über den berühmtesten Sohn der Stadt Zwickau, die nicht gedruckt oder anderweitig ausgetreten wurden.
Synofzik erzählt die Anekdote, wie eines von Schumanns ersten Meisterwerken entstand:
August und Otto Abegg waren Studienfreunde des 20 Jahre alten Robert Schumann. Bei einer Tour mit seinen Freunden durch die Kneipen von Heidelberg kam dem launigen Schumann die Idee: „Abegg hört sich gut an“, A, B, E, G, G, klimperte der angehende Komponist auf dem Klavier im Walzertakt. In der Folge entstanden daraus die Abegg-Variationen, das erste gedruckte Musikwerk des jungen Komponisten. Es erschienen vier Abegg-Variationen mit Finale als Klaviersolo. Der Vorsatz, daraus ein erstes großes Stück für Klavier und Orchester zu machen, hatte Schumann ad acta gelegt.
Dem Karlsruher Musikwissenschaftler Joachim Draheim ist es gelungen, zu Schumanns Klavierstück „Abegg-Variationen“ die originale Orchesterversion zu rekonstruieren. In Bonner Archiven fand Draheim Noten dazu in den so genannten „Bonner Skizzenbüchern“ vollständige Entwürfe zum Werk.
Das etwa zehnminütige Orchester-Werk der Abegg-Versionen wird weltweit erstmals am Donnerstag 18. März im Zwickauer Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ in Zwickau seine Uraufführung erleben. Zur Aufführung bringen es der Londoner Pianist Florian Uhlig und das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau unter Leitung von Georg-Christoph Sandmann.
Das Schumann-Haus teilt weiter zum Konzert mit: Die Uraufführung wird umrahmt von Mozarts „Don Giovanni“-Ouvertüre KV 527 und einem weiteren Variationswerk für Klavier und Orchester: Chopins selten gespielten Variationen über „Là ci darem la mano“ aus Mozarts „Don Giovanni“, entstanden ebenfalls in den Jahren um 1830. Schumann schrieb darüber seine begeisterte erste Musikkritik: „Hut ab meine Herren, ein Genie betritt die Bühne“, schrieb Schumann und machte dadurch Chopin in Deutschland bekannt.
Als weitere Schumann-Rarität bietet das Konzert den Scherzo-Satz einer unvollendeten Sinfonie in c-moll, an der Schumann im September 1841 arbeitete. Nachdem der Sinfonie-Plan verworfen war, veröffentlichte Schumann das Scherzo schließlich zum Klavierstück umgearbeitet in seinen „Bunten Blättern“ op. 99. Das Konzert am 18. März beginnt 19.30 Uhr. Um 19.00 Uhr gibt es für Interessierte eine Konzerteinführung.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 087 vom 11. März 2010
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:


Welt-Uraufführung: Schumanns Abegg-Variationen als Orchesterversion zu hören



Knapp drei Monate vor dem 200. Geburtstag von Robert Schumann wartet die Stadt Zwickau mit einer Weltpremiere auf: Dem Karlsruher Musikwissenschaftler Joachim Draheim ist es gelungen, zu Schumanns Klavierstück „Abegg-Variationen“ die originale Orchesterversion zu rekonstruieren. Das etwa zehnminütige Werk ist weltweit erstmals am 18. März im Zwickauer Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ in der Leipziger Straße 182 zu erleben. Zur Aufführung bringen es der Londoner Pianist Florian Uhlig und das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau unter Leitung von Tobias Engeli.

Als 20-jähriger Student saß Robert Schumann eines Abends mit seinen Kommilitonen August und Otto Abegg bei einer „Kneiperei“, wie er in seinem Tagebuch schrieb, zusammen. Da sich der Nachname seiner Studienfreunde komplett in Noten umsetzen lässt, improvisierte Schumann aus dem Stegreif einen Walzer auf die Tonfolge A,- B,- G,- G. Zu diesem Thema komponierte er in der Folge mehrere Variationen und wollte daraus sein erstes großes Stück für Klavier und Orchester machen. 1831 entschloss sich Schumann jedoch, das Werk zunächst nur als Klaviersolowerk – ohne Orchesterbegleitung - zu veröffentlichen. Es erschienen vier Abegg-Variationen mit Finale.
Der Schumann-Forscher Joachim Draheim entdeckte nun vor kurzem, dass zu der ursprünglichen Orchesterversion in den so genannten „Bonner Skizzenbüchern“ vollständige Entwürfe existieren. Hier beginnt das Werk mit einer bisher völlig unbekannten 40-taktigen Orchester-Einleitung. Darüber hinaus fand Draheim eine brillante fünfte Variation, die Schumann ebenfalls unveröffentlicht ließ. Auch sie wird nun in Zwickau erstmals erklingen.

Die Uraufführung wird umrahmt von Mozarts „Don Giovanni“-Ouvertüre KV 527 und einem weiteren Variationswerk für Klavier und Orchester: Chopins selten gespielten Variationen über „Là ci darem la mano“ aus Mozarts „Don Giovanni“, entstanden ebenfalls in den Jahren um 1830. Schumann schrieb darüber seine begeisterte erste Musikkritik und machte dadurch Chopin in Deutschland bekannt. 2010 jährt sich nicht nur der 200. Geburtstag Schumanns, sondern auch derjenige Chopins.
Als weitere Schumann-Rarität bietet das Konzert den Scherzo-Satz einer unvollendeten Sinfonie in c-moll, an der Schumann im September 1841 arbeitete. Nachdem der Sinfonie-Plan verworfen war, veröffentlichte Schumann das Scherzo schließlich zum Klavierstück umgearbeitet in seinen „Bunten Blättern“ op. 99. Am Abschluss erklingt die Sinfonie Nr. 1 H. 289 von Bohuslav Martinu.
Das Konzert am 18. März beginnt 19.30 Uhr. Um 19.00 Uhr gibt es für Interessierte eine Konzerteinführung.

Kontakt für Rückfragen:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Telefon 0375 215269, Fax 0375 281101
E-Mail.: thomas.synofzik@zwickau.de


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 065 vom 25. Februar 2010
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

85 JAHRE ALTE SCHELLACK-RARITÄT IM SCHUMANN-HAUS


Langer Museumsabend am 3. März

Schumanns „Frühlingssinfonie“ steht im Mittelpunkt des langen Museumsabends am 3. März im Robert-Schumann-Haus. Ab 18.30 Uhr präsentiert und erläutert Direktor Dr. Thomas Synofzik dann Aufnahmen des populären Werks des 1810 in Zwickau geborenen Komponisten. Zu den besonderen Raritäten gehört die 1925 entstandene Schellack-Aufnahme mit Hans Pfitzner, die auf einem ebenso alten Grammophon abgespielt wird. Das Robert-Schumann-Haus hat an diesem Tag, wie an jedem ersten Mittwoch im Monat, nicht nur bis 17 Uhr, sondern bis 20 Uhr geöffnet. Dauer- und Sonderausstellung können während der Sonderöffnungszeit zum ermäßigten Eintritt von zwei Euro besichtigt werden.

Von Schumanns „Frühlingssinfonie“ besitzt das Robert-Schumann-Haus über 50 Aufnahmen. Darunter sind zum Teil auch mehrfache Einspielungen mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach oder Leonard Bernstein. Die vor 85 Jahren entstandene Schellack-Aufnahme mit Hans Pfitzner, die an diesem Abend vorgestellt wird, wurde bisher nicht auf CD veröffentlicht. Hans Pfitzner (1869-1849) ist heute vor allem als Komponist bekannt, war aber in den 1920er Jahren einer der berühmtesten Dirigenten. Robert Schumann galt sein besonderes Interesse, sogar eine Biographie über den Komponisten plante er zu schreiben. Das erst vor kurzem wieder spielbar gemachte Grammophon aus dem Jahr 1925 – eine Spende der Deutschen Grammophon-Gesellschaft an das damalige Zwickauer Schumann-Museum – erlaubt die Wiedergabe der alten Schellack-Schätzchen „unplugged“, ohne Elektrizität. Einen interessanten Klang-Vergleich bieten die seit Anfang der 1990er Jahre erschienenen Einspielungen mit Orchestern auf Originalinstrumenten mit Dirigenten wie Roy Goodman, John Eliot Gardiner oder Philippe Herreweghe.

Besucht werden kann dann natürlich auch die Sonderausstellung „Aus literarischem Hause“, die dem Vater Robert Schumanns gewidmet ist. August Schumann übernahm im Geburtsjahr Roberts einen drei Jahre zuvor mit seinem Bruder Friedrich gegründeten Buchverlag selbständig als alleiniger Eigentümer. Hier erschienen in den nächsten Jahrzehnten hunderte Bände von Klassikerausgaben im Taschenformat, womit August Schumann und sein Zwickauer Verlag – lange vor Unternehmungen wie der Reclamschen Universalbibliothek – zum Urvater des deutschen Taschenbuchs wurde. Präsentiert werden im Robert-Schumann-Haus unter anderem diese frühen Taschenbücher, handschriftliches Material, Bilder, Siegelabdrücke oder die originale Münzwaage aus dem Besitz August Schumanns, wie er sie 200 Jahre zuvor am selben Ort zur Umrechnung der Währungen in den verschiedenen deutschen Teilstaaten einsetzte. Ein besonderes Augenmerk wird schließlich auf die Auseinandersetzung Robert Schumanns mit den Verlagsprodukten seines Vaters gelegt: die Mitarbeit beim Verfassen von biographischen Beiträgen für die Porträt-Sammlung, Übersetzungen fremdsprachiger Texte und Vertonungen u. a. von Texten Lord Byrons.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 066 vom 1. März 2010
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Internationale Schumann-Filmproduktion hat in Zwickau Premiere Hauptdarstellerin Marie Versini kommt am 20. März in die Robert-Schumann-Stadt



Vielen ist sie vor allem bekannt als die Schwester Winnetous in den legendären Karl May-Filmen: Marie Versini. Dass sie auch das ernsthafte Genre beherrscht, beweist die französische Schauspielerin nicht zuletzt in und mit dem Film „Hommage an Robert Schumann“.
Durch die inhaltliche und organisatorische Unterstützung das Schumann-Netzwerk und des StadtMuseum Bonn konnte dieser Film 2009/2010 produziert werden. Die wohl einzige internationale Produktion ihrer Art anlässlich des Schumann-Jahres 2010, mit dem die Musikwelt den 200. Geburtstag des Komponisten feiert, wird in Zwickau erstmals am 20. März um 17 Uhr im CineStar Astoria Zwickau zu sehen sein. Kostenlose Reservierungskarten für die Vorführung, an der die Hauptdarstellerin selbst teilnimmt, sind ab 2. März an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses erhältlich.
Marie Versini und ihr Mann Pierre Viallet widmeten sich bereits 1963 Robert Schumann. Im Mittelpunkt stand damals die Beziehung zu Clara. Der so entstandene Film war Teil einer Serie von Komponistenporträts, die der 1918 geborene Pierre Viallet für das französische Fernsehen geschaffen hat. In dem neuen Film begibt sich Marie Versini im Dialog mit dem Pianisten Timur Sergeyenia erneut auf die Suche nach dem Leben und Werk Robert Schumanns und seiner schicksalhaften Verbindung mit Clara Schumann. Durch die Einbettung der vor etwa 40 Jahren gedrehten Filmsequenzen mit Marie Versini als junger Clara scheint die Erzählerin mit der Person Clara Schumanns zu verschmelzen, die ihren Mann um 40 Jahre überlebte und den Blick zurück wagt.
Die französische Schauspielerin Marie Versini (geboren am 10. August 1940 in Paris) spielte in fünf Karl-May-Filmen, darunter als Nscho-tschi neben Pierre Brice und Lex Barker in Winnetou I mit. 1969 erregte sie in Frankreich Aufsehen in der Fernsehadaption von William Shakespeares "Sommernachtstraum", in der sie als Hippolyta auftrat. Bis in die 80er-Jahre wirkte sie noch an Fernsehproduktionen mit. Bereits 1974 heiratete Versini den Schriftsteller und Regisseur Pierre Viallet.
Die Vorführung am 20. März im CineStar Astoria beginnt um 17 Uhr. Es schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Marie Versini an, die von Stefan Bausch, Operndirektor des Theaters Plauen-Zwickau, moderiert wird. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung im Schumann-Jahr 2010 ist frei. Die Reservierungskarten für diese Vorstellung können ab 2. März 2010 im Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 abgeholt werden (Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr, Samstag/ Sonntag: 13 bis 17 Uhr). Restkarten sind am Veranstaltungstag ab 16 Uhr im CineStar Astoria erhältlich.

Informationen zum Film: „Hommage an Robert Schumann“ Frankreich / Deutschland 2010, 76 Minuten Ein Film von Pierre Viallet Mit Marie Versini, Timur Sergeyenia Klavier: Timur Sergeyenia Drehbuch und Regie: Pierre Viallet, Kamera:Volker Noack, Stefan Koch, Ton: Christoph Münch, Künstlerische Ausstattung: Elisabeth Chabannes, Schnitt: John Geiter
Idee und Organisation: Joachim Watzlawik Produktionsleitung: Uwe Hanke Produktion und Vertrieb: Schönemetzer Filmproduktion, Köln Sprache: deutsch/französisch mit Untertiteln französisch/deutsch
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 050 vom 17. Februar 2010

Kammerkonzert im Robert-Schumann-Haus:

Schumann Plus II: "Saitenwechsel" mit der Geigerin
Christiane Edinger und dem Pianisten Klaus Hellwig



Unter dem Motto "Saitenwechsel" lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5 am Sonntag, dem 28. Februar 2010, um 17 Uhr, zu einem Konzert mit Christiane Edinger (Violine) und Klaus Hellwig (Klavier) ein. Auf dem Programm stehen die Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105 von Robert Schumann, die Violinsonate Nr. 3 d-Moll op. 108 vom Schumann-Freund Johannes Brahms und die Violinsonate E-Dur op. 60 des Breslauer Komponisten Eduard Franck.

Franck, heute nahezu unbekannt, war Schüler Felix Mendelssohn Bartholdys und mit Schumann und Brahms bekannt. Schumann attestierte ihm in seiner Neuen Zeitschrift für Musik "Ernst der Ansicht" und "Leichtigkeit der Kombination". Schumanns Violinsonate op. 105 entstand 1851 in Düsseldorf, der energiegeladene Schlusssatz ist einer der Höhepunkte der gesamten Schumannschen Kammermusik. Brahms dritte Violinsonate wurde 1889 veröffentlicht und ist die umfangreichste seiner Sonaten.

Christiane Edinger, gebürtige Potsdamerin, debütierte 19jährig als Solistin mit dem Berliner Philharmonischen Orchester. Seitdem konzertierte sie mit fast allen großen Orchestern der Welt. Ihr Repertoire umfasst Werke des Barock genauso wie der Moderne. Seit 1994 ist sie als Professorin für Violine an der Musikhochschule Lübeck tätig. Zu ihren zahlreichen CD-Einspielungen gehören die kompletten Violinsonaten von Eduard Franck (2007). Für die von Dr. Ute Bär herausgegebene praktische Ausgabe der Schumannschen Violinsonaten übernahm sie die streicherpraktische Einrichtung.
Ihr Kammermusikpartner an diesem Abend ist der Pianist Klaus Hellwig, in Zwickau nicht zuletzt als langjähriger Jury-Vorsitzender des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs bekannte. Seit 1980 ist Klaus Hellwig Professor für Klavier an der Universität der Künste in Berlin.

Karten zum Preis von 10 Euro (erm. 7,50 Euro) sind erhältlich an der Kasse des Robert-Schumann-Hauses, vorherige Reservierung ist dringend empfohlen. Das Konzert ist Teil der vierwöchentlich sonntags stattfindenden Kammermusikanrechtsreihe Schumann Plus.



Kontakt für Rückfragen:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Telefon 0375 215269
E-Mail: thomas.synofzik@zwickau.de


STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 028 vom 25.01.2010

Kammerkonzert - Schumann Plus I "Piano solo"


UNGARISCHER MEISTERPIANIST IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS




Am Sonntag, dem 31. Januar, um 17 Uhr eröffnet das Robert-Schumann-Haus seine diesjährige Sonntagskonzertreihe mit einem Konzert des ungarischen Pianisten Balázs Szokolay. Das Programm kombiniert Werke der beiden Komponistenfreunde Robert Schumann und Frédéric Chopin, die beide vor zweihundert Jahren, 1810, geboren wurden. So spielt Szokolay die von Schumann mit Widmung an Frédéric Chopin versehenen Kreisleriana op. 16 und von Chopin die Ballade Nr. 2, die Robert Schumann gewidmet ist. Außerdem erklingt Schumanns Humoreske, dem ersten Werk dieser Gattung, die später u.a. von Antonin Dvoràk aufgegriffen wurde. Außerdem stehen Klavierstücke von Johannes Brahms auf dem Programm.
Balázs Szokolay, geboren 1961 in Budapest, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspielen. Nach Abschluss des Studiums an der Franz-Liszt Musikhochschule in Budapest bei György Kurtàg, Ferenc Rados u. a. studierte er in München und Moskau, wo er von Amadeus Webersinke, Ludwig Hoffman und Yvonne Lefebure unterrichtet wurde. Seine internationale Konzertkarriere begann 1983, als er in Belgrad für den erkrankten Nikita Magaloff einsprang. Zwischen 1973 und 1990 war Balázs Szokolay Preisträger bei insgesamt 14 Wettbewerben, so beim Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau 1981, in Leeds, Brüssel und Budapest. Seit 1987 ist er Lehrer an der Franz-Liszt Hochschule in Budapest und gibt Meisterkurse in aller Welt. 2001 wurde er mit dem Liszt-Preis der ungarischen Regierung ausgezeichnet. Balázs Szokolay gab Konzerte in über 30 Ländern als Solist und Kammermusiker; zahlreiche CD-Einspielungen belegen das breite Repertoire des Ungarn. Besonders populär wurde eine mehrteilige CD-Reihe mit romantischen Klavierstücken.

Vorherige Platzreservierung ist ratsam, Karten sind zum Preis von 10 € (erm. 7,50 €) im Robert-Schumann-Haus erhältlich. Ein Anrecht für die von Januar bis Mai und August bis Oktober in vierwöchentlichem Abstand stattfindenden Konzerte bietet mehr als 25% Ersparnis. Die traditonsreiche Konzertreihe mit internationalen Meistersolisten hat in diesem Jahr den Namen „Schumann Plus“ erhalten, da die breitgefächerten Programme der Konzerte doch stets einen Schumann-Bezug enthalten. Daneben gibt es – zweiwöchentlich versetzt – speziell zum Schumann-Jahr eine zusätzliche Samstagskonzertreihe, in der Nachwuchskünstler ausschließlich Musik von Robert Schumann zur Aufführung bringen.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 009 vom 8. Januar 2010
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

SCHUMANN-JAHR 2010: JUNGE KÜNSTLER SPIELEN SCHUMANN
Auftakt für Konzertreihe am 16. Januar




Robert Schumann für die Jugend – die Jugend für Schumann: in zahlreichen Werken hat sich Schumann wie kaum ein anderer Komponist vor (und nach) ihm den Jugendlichen gewidmet. In seinem Jubiläumsjahr ehren junge Künstlerinnen und Künstler der Hochschule für Musik FRANK LISZT Weimar den Zwickauer Komponisten mit der Aufführung seiner Klavierkompositionen sowie zahlreicher Kammermusikwerke und Lieder.

Den Auftakt der Reihe bildet das Konzert am Samstag, 16. Januar, um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau, in dem Studierende der Klasse Prof. Gerlinde Otto auftreten. Den späten „Gesängen der Frühe op. 133“, die Schumann 1853 binnen dreier Tage in Düsseldorf komponierte und die er noch in der Heilanstalt Endenich Korrektur las, stehen die beiden frühen Kompositionen „Klaviersonate Nr. 1 fis-Moll op. 11“ (1833-1835) und „Novelletten op. 21“ (1838) gegenüber.

Die Konzerte „Junge Künstler spielen Schumann“ finden stets samstags um 17 Uhr, in zunächst vierwöchentlichem Abstand statt. Die weiteren Veranstaltungen finden am 13. Februar und 13. März statt, danach am 8. Mai, 31. Juli und 18. Dezember.

Die Reihe des gesamten Klavierwerks wird aufgefüllt durch eine Aufführung des kompletten „Albums für die Jugend“ op. 68 mit Schülern des Zwickauer Robert-Schumann-Konservatoriums am Dienstag, dem 22. Juni. Am Samstag, dem 3. Juli, spielen die amerikanischen Pianisten Ruskin King Cooper und Hilary Demske im Rahmen einer langen Museumsnacht im Robert-Schumann-Haus u.a. die Fugen op. 72 und die Märsche op. 76, am 28. August die japanische Pianistin Hiroko Kudo die Symphonischen Etuden op. 13. Auf originalen Hammerflügeln des Robert-Schumann-Hauses spielt Thomas Synofzik am Samstag, dem 23. Oktober, drei Klavierwerke von Robert Schumann.

Zwei Kammermusikprogramme präsentieren Studenten der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie der Hochschule Carl Maria von Weber Dresden am 16. Mai um 15 Uhr und 16 Uhr unter dem Titel „Schumann in Sachsen“ mit Liedern, Klavier- und Kammermusik, die in Schumanns Leipziger Zeit (1830-1844) und seinen Dresdner Jahren (1845-1850) entstanden ist.

Die Eintrittskarten zu 4 € (ermäßigt 2 €) können ab sofort an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses zu den gewohnten Öffnungszeiten (Di bis Fr 10 bis 17 Uhr und Sa/So 13 bis 17 Uhr) sowie an der Abendkasse erworben werden. Vorbestellungen sind auch telefonisch unter 0375-81885116 oder unter schumannhaus@zwickau.de möglich.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 392 vom 10. Dezember 2009
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau lädt ein:



Ausstellung zum Buchverlag der Gebrüder Schumann und
Schumann auf Russisch mit dem Tenor Sergej Sanatorov




Für den ersten Tag des neuen Jahres gibt es gleich zwei gute Gründe, einen Besuch im Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 einzuplanen. Am Freitag, dem 1. Januar 2010, wird der Direktor der Einrichtung, Dr. Thomas Synofzik, zunächst um 15 Uhr die neue Sonderausstellung „Aus literarischem Hause. Der Buchverlag Gebrüder Schumann“ eröffnen.
Das Jahr 1810 ist nicht nur das Geburtsjahr Robert Schumanns, in diesem Jahr übernahm auch August Schumann den drei Jahre zuvor mit seinem Bruder zusammen gegründeten Buchverlag als alleiniger Eigentümer. Zu sehen werden Kostbarkeiten und Dokumente aus den Beständen des Robert-Schumann-Hauses sein, so etwa eine Münzwaage August Schumanns oder auch die ersten Taschenbücher der deutschen Buchgeschichte, durch die der Vater Robert Schumanns berühmt wurde.

Im Anschluss an die Vernissage am Neujahrstag werden um 16 Uhr der blinde russische Tenor Sergej Sanatorov zusammen mit seiner Kammermusikpartnerin Tatjana Dravenau (Klavier) Lieder von Robert Schumann (u. a. die Dichterliebe op. 48) und Sergej Rachmaninov zu Gehör bringen. Der Titel „Schumann auf Russisch“ ist Programm: Sanatorov singt die Lieder Schumanns in russischer Übersetzung und stellt sich damit in eine Tradition, die mit dem großen Erfolg von Robert und Clara Schumann auf ihrer Russland-Reise 1844 begann. Vor allem ab den 1860er Jahren setzte in Russland eine große Schumann-Begeisterung ein: Schumanns Kompositionen erschienen in russischen Ausgaben und die Lieder mit russischen Texten.

Bereits im letzten Jahr gastierte Sergej Sanatorov vor begeistertem Publikum mit einem Neujahrsprogramm im Robert-Schumann-Haus. Der 1977 in Moskau geborene Sänger studierte an der dortigen Gnessin-Musikakademie bei Nina Šilnikova und Nadežda Jureneva. Neben seiner Gesangstätigkeit ist er auch als Komponist, Pianist und Organist tätig. Er tritt regelmäßig in Konzerten, in Rundfunk und im Fernsehen auf. Er produzierte mehrere CDs, darunter ist seine neueste CD ausschließlich Liedern von Robert Schumann gewidmet, eine andere begibt sich auf das Gebiet der russischen Folklore.

Tatjana Dravenau studierte Klavier an der Folkwang Hochschule Essen, am Royal Welsh College of Music and Drama in Cardiff und an der Hochschule für Musik Detmold. Für ihre Leistungen als Solistin und Liedbegleiterin wurde sie verschiedentlich ausgezeichnet, u. a. von der Deutschen Schubert-Gesellschaft für Liedbegleitung und der John Ireland Society London. Als Vertreterin des Welsh College wurde sie ausgewählt, im Rahmen einer von Sir Simon Rattle geleiteten Beethoven Serie in der Symphony Hall Birmingham zu spielen. Tatjana Dravenau lebt als Pianistin und Liedbegleiterin in Essen und unterrichtet an der dortigen Folkwang Hochschule. Sie hat fünf CDs veröffentlicht, darunter eine Aufnahme von Schumanns Dichterliebe mit dem Tenor Andreas Post.

Der Eintritt zur Vernissage ist frei; der Eintritt für das Konzert kostet 4 Euro (2 Euro ermäßigt). Telefonische Vorbestellungen an der Kasse sind unter Telefon 0375 81885116 möglich. Die Eintrittskarten gibt es dann aber erst vor dem Konzert.


Kontakt für Rückfragen:
Dr. Hrosvith Dahmen (Museumsmitarbeiterin), Tel. 0375 215269,
E-Mail: hrosvith.dahmen@zwickau.de*




SCHUMANN-JAHR 2010

SCHUMANN-FEST 4.-12. Juni 2010
www.zwickau.de

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 306 vom 22. September 2009


"Schumann goes Jazz" Schumannhaus-Direktor wagt Brückenschlag




Unter dem Titel "Von fremden Ländern und Menschen - Schumann goes Jazz" lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5 am Sonntag, dem 27. September, um 16 Uhr, zu einem Brückenschlag zwischen Musik von Robert Schumann und der zeitgenössischen Jazzmusik ein. Am Klavier spielt Thomas Synofzik, der Direktor des Robert-Schumann-Hauses.

Zahlreiche Jazz-Pianisten von Uri Caine bis Joja Wendt haben Schumanns Musik zum Ausgangspunkt für eigene Bearbeitungen genommen. Doch auch schon zu Lebzeiten Schumanns war es üblich, dass Pianisten in ihren Konzerten improvisatorische Einlagen machten. Clara Schumann etwa pflegte den Vortrag von Stücken Robert Schumanns mit improvisierten Vorspielen einzuleiten, die oft ein Schumannsches Motiv als Ausgangspunkt nahmen.

Der Eintritt zu der etwa halbstündigen Veranstaltung ist frei.


Kontakt:
Dr. Hrosvith Dahmen
Tel. 0375 2001320
E-Mail: hrosvith.dahmen@zwickau.de

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 256 vom 31. Juli 2009

Die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. informiert:
Am 5. September 2009 im Zwickauer Gewandhaus:


Dritte Schumann-Gala mit historischem Programm


Am 5. September, 19.30 Uhr, findet im Gewandhaus eine festliche „Schumann-Gala“ statt. Es ist bereits das dritte Konzertereignis einer jährlichen Reihe, die im Jahr 2007 zum 160. Jubiläum des ersten Zwickauer Schumann-Fests (1847) ins Leben gerufen wurde. Veranstalter sind das Theater Plauen-Zwickau und die Robert-Schumann-Gesellschaft e.V.. Auch dieses Mal wird wieder ein historisches Programm vollständig aufgeführt. Musikliebhaber sollten sich dieses Konzert zum Auftakt der neuen Spielzeit keinesfalls entgehen lassen.
Das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickauer unter Leitung von Georg-Christoph Sandmann wird das Programm gestalten. Das Publikum kann sich auf die Solistinnen Mizuka Kano am Klavier (1. Preisträgerin des XV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 2008), und die Sopranistin Maria Gessler freuen. Martin Bargel wird die Sängerin am Flügel begleiten. Wie bereits schon im vergangenen Jahr soll am 5. September 2009 erneut ein Programm eines Benefizkonzertes erklingen, das seinerzeit aufgeführt wurde, um das Zwickauer Robert-Schumann-Denkmals errichten zu können, das allein aus Spendenmittel finanziert wurde. Am 8. Juni 1901 konnte es dann im Beisein von Familienangehörigen und Freunden Robert Schumanns geweiht werden.
Schon zu seinen Lebzeiten war man sich in Zwickau der Bedeutung des großen Sohnes der Stadt bewusst. Alle Aktivitäten gipfelten 1885 in dem Vorhaben, Robert Schumann in seiner Geburtsstadt ein würdiges Denkmal zu errichten. Das Vorhaben stieß seinerzeit sowohl in Zwickau, in ganz Deutschland als auch im Ausland auf großes Interesse und regen Zuspruch. Das belegen mehrere Akten im Zwickauer Stadtarchiv. Darin sind neben Spenden von Einzelpersonen auch die Erlöse von Benefizkonzerten zugunsten des geplanten Zwickauer Denkmals, die in ganz Deutschland und sogar in den USA stattfanden, verzeichnet.
Das Konzert am 19. Februar 1887, dessen Programm am 5. September wieder aufgeführt wird, brachte leider nicht das gewünschte Ergebnis. In einem Bericht im Zwickauer Wochenblatt vom 23. Februar 1887 heißt es diesbezüglich: „Die unmittelbar vor- und nachher stattfindenden Vergnügungen der hiesigen ersten Gesellschaften, sowie die politische Aufregung vor den Wahlen haben es bewirkt, daß der Theatersaal, wenn auch die Zuhörerschaft unsrer besten Gesellschaft angehörte, doch nur zur Hälfte gefüllt war.“ Dazu merkt Dr. Ute Bär, Wissenschaftliche Sekretärin der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau, mit Blick auf die Erfahrungen in der Gegenwart an: „Solche Tendenzen und Überschneidungen sind leider auch heute noch zu verzeichnen und alle Verantwortlichen sollten sich bemühen, so etwas möglichst zu umgehen.“
Zum eigentlichen Programm ist dann aber positiv zu lesen: „Jedoch der andere Zweck, etwas ganz Vorzügliches zu bieten, ist in überraschender Weise erreicht worden.“ Und abschließend heißt es: „Ziehen wir die Summe des Konzertes: es hinterließ den wohltuenden Eindruck, in allen Theilen vom glücklichsten Erfolg gekrönt zu sein.“
Am 5. September wird zu Beginn Ludwig van Beethovens Coriolan-Ouvertüre op. 62 erklingen. Den krönenden Abschluss bildet Robert Schumanns Frühlingssinfonie in B-Dur op. 38, die 1841 unter Leitung des diesjährigen Jubilars Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt wurde. Mizuka Kano übernimmt den Solopart in Frédéric Chopins Klavierkonzert e-Moll op. 11 und trägt mehrere Solowerke von Schumann vor. Bekannte Schumann-Lieder singt Maria Gessler.
Karten sind ab dem 11. August an der Theaterkasse (Telefon 0375 27411 4648) und im Robert-Schumann-Haus (Telefon 0375 81885116) erhältlich.
Internet: www.schumann-zwickau.de
Kontakt: Dr. Ute Bär, Tel. 0375 213757

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU

Medieninfo Nr. 287 vom 28. August 2009
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

GEBURTSTAGSKONZERT FÜR CLARA" IM ZWICKAUER SCHUMANNHAUS



mit der Sopranistin Eva Kirchner und Prof. Eckart Sellheim (Hammerflügel)

Am Sonntag, dem 13. September 2009, 17 Uhr, gastieren die Sopranisten Eva Kirchner mit ihrem Kammermusikpartner Eckart Sellheim mit einem "Geburtstagskonzert für Clara" im Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5. Clara Josephine Wieck wurde am 13. September 1819 in Leipzig geboren. Am 20. Mai 1896 starb die Pianistin, Komponistin und Ehefrau Robert Schumanns in Frankfurt am Main.

Eva Kirchner, geboren in Münster und aufgewachsen in Kassel, studierte bei Margit Kobeck an der Kölner Musikhochschule. Sie schloss ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab. Nach ersten Engagements u.a. als Papagena in Mozarts "Zauberflöte" an der Kölner Oper wurde sie 1992 Solistin an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Die Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe ist 1995 mit dem renommierten "Christel-Goltz-Preis" der Semperoper Dresden ausgezeichnet worden. In Dresden und bei Gastspielen auf internationalen Bühnen erarbeitete sich die gefragte Konzert- und Liedsängerin ein breites Opernrepertoire u. a. mit Partien von Glucks Euridice, Beethovens Marzelline, Mozarts Pamina, Susanna, Zerlina und Servilia, Webers Ännchen, Verdis Nanetta, Puccinis Musetta und Mimi, sowie die Ghita in Zemlinskys "Zwerg" oder der Hilde in Peter Ruzickas Uraufführung "Celan".
Bei Konzerten und CD-Produktionen arbeitete Eva Kirchner - seit 2006 freiberuflich - mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Giuseppe Sinopoli, Semyon Bychkov, Helmut Rilling und Philippe Herreweghe zusammen.

Ihr Partner am Hammerflügel - der 1828 von Matthäus Andreas Stein in Wien nach Order von Friedrich Wieck für Clara Wiecks erstes Konzert im Gewandhaus Leipzig gefertigt wurde - ist Prof. Eckart Sellheim. Der gebürtige Danziger wirkte nach seinem Studium mehrere Jahre als Dozent an der Kölner Musikhochschule und in Ann Arbor/Michigan (USA). 1989 wurde er Professor an der Arizona State University in Tempe (USA) sowie Lehrbeauftragter für Pianoforte an der Musikhochschule Trossingen. Bis 2008 hatte er die Professur inne. Zusätzlich zu seinen Lehraufträgen an den Hochschulen gab und gibt Eckart Sellheim sein Wissen über (historische) Aufführungspraxis in zahlreichen Meisterkursen für Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung im In- und Ausland weiter. Eckart Sellheim ist gefragter Juror bei internationalen Musikwettbewerben. Neben seiner pädagogischen Laufbahn verfolgte er auch stets seine eigene künstlerische. Seine rege Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter in Zusammenarbeit mit namhaften Sängern und Sängerinnen findet ihre Dokumentation auch in zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen, darunter auch im Mitschnitt von den Zwickauer Musiktagen 2007 (auf dem Clara-Wieck-Flügel).

Zum 190. Geburtstag Clara Schumanns erklingen Lieder aus der Feder Robert und Clara Schumanns (u. a. zwei Lieder aus dem "Liebesfrühling von Rückert", die Clara Schumann zu dem gemeinsamen Projekt mit Robert Schumann beisteuerte). Zu hören sind auch Kompositionen vom Jubilar diesen Jahres Felix Mendelssohn Bartholdys sowie seiner Schwester Fanny Hensel. Zudem werden auch Werke von heute weniger bekannten und selten zu hörenden Komponisten aufgeführt. Carl Friedrich Zelter, Freund und Briefpartner Johann Wolfgang Goethes und Lehrer von Felix und Fanny Mendelssohn Bartholdy, wird mit Goethe-Vertonungen zu hören sein. Zudem kann man sich auf Lieder Ludwig Bergers (ebenfalls Lehrer Felix und Fanny Mendelssohn Bartholdys in Berlin) und von Norbert Burgmüller freuen. Über den früh verstorbenen Düsseldorfer Komponisten, urteilte Robert Schumann noch 1839 in einem längeren Aufsatz in der Neuen Zeitschrift für Musik (NZfM): sein "Talent habe solche leuchtende Vorzüge, daß über dessen Dasein nur einem Blinden Zweifel aufkommen könnte".

Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro). Telefonische Kartenreservierung ist möglich unter 0375 81885116.

Internet:
www.schumann-zwickau.de

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses, Tel. 0375 215269

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 245 vom 22. Juli 2009
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Empfehlung aus dem Zwickauer Robert-Schumann-Haus:


Wiener Klassik – Klavierabend mit dem Kanadier Ludwig Sémerjian



Am Sonntag, dem 2. August, um 19.30 Uhr , lädt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 zu einem Klavierabend mit dem kanadischen Pianisten Ludwig Sémerjian ein. Auf dem Programm stehen die Sonaten C-Dur KV 330 und B-Dur KV 333 von Wolfgang Amadeus Mozart, die Sonate C-Dur D840 von Franz Schubert und die Sonate Es-Dur Nr. 62 von Joseph Haydn.

Der kanadische Pianist Ludwig Sémerjian erhielt seine pianistische Ausbildung an der McGill-Universität in Montreal. Besonders die Musik des 18. und 19. Jahrhunderts, gespielt auf historischen Instrumenten, haben es ihm seit frühester Jugend angetan. Als Solist und Kammermusiker tritt er regelmäßig bei größeren internationalen Musikfestspielen auf, in diesem Jahr in Deutschland u. a. im Rahmen der Bayreuther Festspiele und der Festspiele im Ludwigsburger Schloss. Bereits seine erste Einspielung stellte ein ambitioniertes Projekt dar: die Gesamteinspielung der Mozartschen Klaviersonaten (auf sieben verschiedenen historischen Instrumenten aus dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg). Es handelt sich um eine gemeinschaftliche Veranstaltung von Robert-Schumann-Haus und dem Orchestre de la Nouvelle France in Québec (Kanada). Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Firmen Schott-Zwiesel, Dimexs und Wendt & Kühn.
Für 2010 plant Ludwig Sémerjian eine CD mit Klavierwerken Robert Schumanns auf historischen Instrumenten.

Der Clara-Wieck-Flügel gehört zu den größten Kostbarkeiten des Robert-Schumann-Hauses. Es ist der erst Flügel, den Clara Wieck, die spätere Frau Robert Schumanns, besaß. Er wurde speziell für sie 1827 in Wien gebaut, von dem berühmten Klavierbauer Matthäus André Stein, Sohn von dem mit Mozart befreundeten Klavierbauer Johann Andreas Stein. Clara spielte ihr erstes Konzert im Leipziger Gewandhaus auf diesem Instrument. 1995/96 wurde es durch Robert A. Brown (Arnsdorf bei Salzburg) fachmännisch restauriert. Der Zwickauer Flügel diente als Vorlage für die Abbildung auf der Rückseite der früheren 100-DM-Scheine. Mit seiner Wiener Mechanik ist er ein ideales Instrument zum Vortrag von Musik der Wiener Klassik.
Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Telefonische Kartenreservierung ist möglich unter 0375 81885116.


Internet:
www.schumann-zwickau.de

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik
Tel. 0375 215269

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 152 vom 7. Mai 2009
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:



Österreichischer Schumann-Spezialist in Zwickau -
Konzert mit dem Pianisten Franz Vorraber



Unter dem Motto "Netzwerk Mozart" lädt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 zu einem Konzert mit dem österreichischen Pianisten Franz Vorraber ein. Diese Veranstaltung findet am Sonntag, dem 17. Mai 2009, 17 Uhr, statt und ist Teil des Sächsischen Mozartfestes 2009.

In Graz geboren, studierte Franz Vorraber in Wien und in Frankfurt. In den 1990er Jahren machte er sich durch die mehrfache zyklische Gesamtaufführung des Klavierwerks Robert Schumanns einen Namen, erstmals im Rahmen der Schubertiade Regensburg, später auch an anderen Orten Europas und in Japan. In der Folge widmete er sich 1999 bis 2002 dem Projekt der ersten digitalen CD-Gesamteinspielung der Klavierwerke Robert Schumanns, in der er Schumann als „fantastischen Konstrukteur oder konstruktiven Fantastiker“ (Neue Musikzeitung) neu entdeckte.

Für sein Konzert im Robert-Schumann-Haus, das auf eine gemeinsame CD-Produktion mit dem Dichter Peter Härtling zurückgeht, hat er Schumanns von Friedrich Hölderlin inspirierten "Gesänge der Frühe", die "Variations sérieuses" von Felix Mendelssohn Bartholdy und das Rondo D-dur von Wolfgang Amadeus Mozart ausgewählt. Die geplante Mitwirkung Peter Härtlings bei der Zwickauer Veranstaltung musste von der Agentur leider kurzfristig abgesagt werden, da Peter Härtling letzte Woche wegen seines Herzleidens ins Krankenhaus kam. Franz Vorraber hat deshalb sein Programm noch um Robert Schumanns von E. T. A. Hoffmann inspirierte "Fantasiestücke" op. 12 erweitert.
Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Vorherige Kartenreservierung unter Telefon 0375 8188 5116 wird empfohlen.

Aus Anlass des Internationalen Museumstags ist das Robert-Schumann-Haus an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Als besondere Aktion ist zu jeder vollen Stunde die einstündige Robert-Schumann-Filmdokumentation von Ernst Burger zu sehen.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik
Tel. 0375 215269

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 087 vom 26. März 2009 ---------------------------------------------------

Das Robert-Schumann-Haus informiert zum

FESTKONZERT MIT KÖLNER PIANISTEN STEFAN IRMER AM STEINWAY-FLÜGEL

Zum Jubiläum der vor 175 Jahren gegründeten "Neuen Zeitschrift für Musik"


Zu einem Festkonzert am 3. April, 19.30 Uhr, lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau ein. Anlass ist das 175-jährige Jubiläum der von Robert Schumann am 3. April 1834 gegründeten Neuen Zeitschrift für Musik. Der Eintritt beträgt 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro).
Das Konzert bildet den Auftakt zu einem dreitägigen Festival, das von der Strecker-Stiftung Mainz gefördert wird.
Am Steinway-Flügel spielt der Kölner Pianist Stefan Irmer Walzer von Frédéric Chopin, Charakterstücke von John Field, Norbert Burgmüller und William Sterndale Bennett sowie Etüden von Franz Liszt und Sigismond Thalberg.
Er hat sich vor allem als herausragender Interpret unbekannter und selten gespielter Werke der Klavierliteratur einen Namen gemacht.
Unter seinen zahlreichen CD-Einspielungen befindet sich das gesamte Klavierwerk von Gioacchino Rossini und drei CDs mit Werken von Muzio Clementi.
Klaus Langer aus Düsseldorf moderiert das Programm und trägt Schumanns Besprechungen der gespielten Werke aus den ersten Jahrgängen der Neuen Zeitschrift für Musik vor.
Er ist seit 2005 Referent für gutes und spannendes Vorlesen bei der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur. Mit seiner Initiative "ohrchidee - ideen für die ohren" hat er Hörbücher produziert.
Kontakt: Robert-Schumann-Haus Zwickau Tel. 0375 215269

Zwickauer Musiktage 2009
Schumann und Mendelssohn



Freitag 5. Juni – Samstag 20. Juni 2009



Zum zweihundertsten Geburtstag von Schumanns engem Freund Felix Mendelssohn Bartholdy stehen die Zwickauer Musiktage 2009 ganz im Zeichen dieser einzigartigen Künstlerfreundschaft. In engem Austausch stehend, blieb doch jeder der beiden Komponisten ganz seinem persönlichen Stil treu. Schumann widmete Mendelssohn seine drei Streichquartette op. 41, und andererseits besitzt das Robert-Schumann-Haus mehrere Erstdrucke mit persönlichen Widmungen Mendelssohns an Robert und Clara Schumann.
Zwickau war einer der ersten Orte weltweit, wo 1837 Mendelssohns Oratorium Paulus aufgeführt wurde; Schumann reiste dafür extra aus Leipzig in seine Heimatstadt zurück. Im Rahmen der Musiktage 2009 wird Mendelssohns Paulus wie damals in der Zwickauer Marienkirche (Dom) erklingen.
Zur Feier des 100. Geburtstags Johann Wolfgang von Goethes organisierte Robert Schumann 1849 in Dresden ein Konzert, bei dem neben seiner Vertonung von Fausts Verklärung Mendelssohns Walpurgisnacht erklang. Dieses Konzertprogramm wird bei den Zwickauer Musiktagen rekonstruiert – unter Mitwirkung der Dresdner Singakademie, die Nachfolgechor von Schumanns Dresdner Chorgesangverein ist.
Als weiteres Juwel erklingt die Rekonstruktion eines Londoner Konzerts Clara Schumanns mit dem Londoner Ensemble Concerto Cristofori: Mendelssohn war nach Robert Schumann der in Clara Schumanns Programmen meistvertretene Komponist. Über die Künstlerfreundschaft Clara Schumanns zu Felix Mendelssohn informiert ein Vortrag von Dr. Ute Bär, ein Kindernachmittag stellt Clara und Felix als Wunderkinder gegenüber.
Von Klavierkonzerten über Streichquartette und Chor- und Orgelmusik bis hin zur Orchestermusik beider Komponisten reicht das Repertoire der Konzerte der Zwickauer Musiktage. Ein Höhepunkt ist die Aufführung der 4. Sinfonien Mendelssohns und Schumanns auf historischen Instrumenten mit dem Ensemble Concerto Brandenburg unter Leitung von Jörg-Peter Weigle.
Parallel dazu zeigt das Robert-Schumann-Haus eine große Sonderausstellung mit Felix Mendelssohn Bartholdy betreffenden Dokumenten aus den reichhaltigen Zwickauer Archivbeständen.

Programm der Zwickauer Musiktage 2009
Schumann und Mendelssohn



Freitag 5. Juni – Samstag 20. Juni 2009


Zum zweihundertsten Geburtstag von Schumanns Freund Felix Mendelssohn Bartholdy stehen die Zwickauer Musiktage 2009 ganz im Zeichen dieser einzigartigen Künstlerfreundschaft. In engem Austausch stehend, blieb doch jeder der beiden Komponisten ganz seinem persönlichen Stil treu. Schumann widmete Mendelssohn seine drei Streichquartette, das Robert-Schumann-Haus besitzt mehrere Erstdrucke mit persönlichen Widmungen Mendelssohns an Robert und Clara Schumann.


Freitag, 5. Juni, 19.30 Uhr, Schloss Osterstein, Große Hofstube
Meistersextett Leipzig
Männergesänge von Robert Schumann, Felix Mendelssohn, Bartholdy, Julius Rietz und Niels W. Gade
In der Hofstube des Renaissance-Schlosses eröffnet das Meistersextett die Zwickauer Musiktage. Die sechs Sänger – sämtlich Mitglieder des Rundfunkchors Leipzig – präsentieren Männergesänge von Mendelssohn, Schumann und deren Leipziger Freunden. Als Erstaufführung ist ein von Schumann auf den Tod Mendelssohns geschriebener Kanon in der Urfassung mit BACH-Anspielung zu hören.


Samstag, 6. Juni, 16.00 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Ausstellungseröffnung
Felix Mendelssohn Bartholdy – Freund von Robert und Clara
Schumann
In einer Sonderausstellung zeigt das Robert-Schumann-Haus aus seinen reichhaltigen Beständen kostbare Dokumente, die die Beziehungen zwischen Robert und Clara Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy bezeugen. Neben autographen Widmungsdrucken und Notenhandschriften sind Portraits, Originalbriefe und signierte Bücher zu sehen.

18.30 Uhr, Dom-Götzenkammer: Einführungsvortrag zu Paulus (Thomas Synofzik)
19.30 Uhr, Dom St. Marien
Felix Mendelssohn Bartholdy, Paulus op. 36
Solisten: Maria Gessler (Sopran), Silke Richter (Alt), Thomas Löffler (Tenor),
Hagen Erkrath (Bass)
Bach-Chor Dresden / Domchor Zwickau
Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau
Leitung: Henk Galenkamp
Zwickau war einer der ersten Orte weltweit, wo 1837 Mendelssohns Oratorium Paulus aufgeführt wurde. Schumann reiste speziell zu dieser Aufführung aus Leipzig in seine Heimatstadt zurück. Wie damals erklingt nun das von Schumann als Versöhnung von Kunst und Religion gepriesene Werk in der um 1200 erbauten Zwickauer Marienkirche.


Sonntag, 7. Juni, 11.00 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Verleihung des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau 2009
Festveranstaltung mit Matinee

Der Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau 2009 geht an die Musikwissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Kapp (Wien) und Dr. Michael Struck (Kiel) für ihre Verdienste um Erforschung und Popularisierung von Schumanns Spätwerk. Zum Festakt spielt das Altenberg Trio Wien (selbst Preisträger 1999) mit Claus-Christian Schuster (Klavier), Amiram Ganz (Violine) und Alexander Gebert (Violoncello) Mendelssohns Trio op. 66 und Schumann Trio op. 110.

19.30 Uhr, Lutherkirche
Orgelkonzert mit Matthias Eisenberg
Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und
Robert Schumann
Der ehemalige Gewandhausorganist ist seit 1986 als Konzertorganist in vielen europäischen Ländern, in den USA, in Kanada, Lateinamerika, Indien, Russland und Fernost aufgetreten. Sein Programm stellt Schumanns in engem Austausch mit Mendelssohn entstandenen Fugen op. 60 Orgelwerke von Felix Mendelssohn Bartholdys und des beiden als Vorbild dienenden Johann Sebastian Bach gegenüber.


Montag, 8. Juni,19.00 Uhr, Kranzniederlegung
zum 199. Geburtstag Robert Schumanns am
Robert-Schumann-Denkmal, Hauptmarkt

19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Klavierabend mit Da Sol Kim
Robert Schumann: Davidsbündlertänze op. 6
Fantasie C-dur op. 17
Felix Mendelssohn Bartholdy: Fantasie fis-moll op. 28
Der 19jährige Da Sol Kim erwies sich beim letztjährigen Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb als besonderer Publikumsliebling. Mendelssohns in den Jahren 1830-33 entstandene Fantasie trägt den Untertitel „Schottische Sonate“. Auch Schumann wollte seine Fantasie ursprünglich als Sonate betiteln, sie entstand im Zusammenhang eines in Bonn geplanten Beethoven-Denkmals in den Jahren 1836-38.


Mittwoch, 10. Juni,19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Leipziger Streichquartett
Robert Schumann: Streichquartett A-dur op. 41, Nr. 3
Aribert Reimann: Adagio – Im Gedenken an Robert Schumann
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-moll op. 80
Das 1988 gegründete Leipziger Streichquartett ist inzwischen in über 60 Ländern aufgetreten und wurde in der englischen Zeitschrift gramophone als bestes deutsches Streichquartett gerühmt. Beide Geiger sind ehemalige Absolventen des Zwickauer Robert-Schumann-Konservatoriums. Als Zwickauer Erstaufführung erklingt eine Schumann-Hommage von Aribert Reimann aus dem Jahr 2005.


Freitag, 12. Juni,19.30 Uhr, Gewandhaus
Sinfoniekonzert mit dem Concerto Brandenburg
Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur Oper Der Freischütz op. 77
Felix Mendelssohn Bartholdy: 4. Sinfonie op. 90 „Italienische“
Robert Schumann: 4. Sinfonie op. 120
Leitung: Jörg-Peter Weigle
Auf historischen Instrumenten stellt das Concerto Brandenburg die vierten Symphonien von Mendelssohn und Schumann gegenüber. Zur Eröffnung erklingt die Ouvertüre zu Webers Freischütz, mit dem 1823 – in Anwesenheit des dreizehnjährigen Schumann – das Zwickauer Gewandhaus als Opernspielstätte eingeweiht wurde.


Samstag, 13. Juni,16.00 Uhr, Galerie am Domhof
Clara Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy – eine
Künstlerpartnerschaft
Vortrag von Dr. Ute Bär
Thomas Synofzik (Klavier)
Im fernen Paris waren sich Clara Wieck und Felix Mendelssohn Bartholdy 1832 erstmals begegnet. Nach Mendelssohns Umzug nach Leipzig entstand eine enge Freundschaft, die sich in zahlreichen gemeinsamen Konzertauftritten niederschlug. Auch nach dem Tode Mendelssohns blieben seine Klavierstücke festes Repertoire Clara Schumanns; Thomas Synofzik bringt einige davon zu Gehör.



19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Rekonstruktion eines Londoner Konzerts von Clara Schumann und
Julius Stockhausen
Concerto Cristofori London
Sharona Joshua (Clara-Wieck-Flügel)
Thomas Guthrie (Bariton)
Werke von Johann Sebastian Bach (Italienisches Konzert), Ludwig van Beethoven (Die Jagd), Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Frédéric Chopin und Johannes Brahms
Der Bariton Thomas Guthrie ist in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt von Bolivien bis New York und Tokio bis Sydney aufgetreten und hat bei zahlreichen CD-Produktionen mitgewirkt. Mit seiner aus Israel stammenden Klavierpartnerin Sharona Joshua rekonstruiert er ein Londoner Konzert von 1871, in der charakteristisch bunt und kurzweiligen Programm-Zusammenstellung der damaligen Zeit.


Sonntag, 14. Juni,17.00 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Preisträgerkonzert des 1. Sächsischen Kompositionswettbewerbs für Kinder und Jugendliche anlässlich des 200. Geburtstags Felix Mendelssohn Bartholdys
Die drei führenden sächsischen Musikschulen in Leipzig, Zwickau und Dresden haben einen Mendelssohn-Kompositionswettbewerb ausgeschrieben. Der eigentliche Wettbewerb findet am 6. Juni in Leipzig statt; acht Tage später stellen Preisträger ihre Kompositionen in Zwickau vor. Außerdem erklingt Klaviermusik von Mendelssohn und Schumann.


Dienstag, 16. Juni, 16.00 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Kinderveranstaltung
Wunderkind Felix – Wunderkind Clara
Thomas Synofzik
Mit neun Jahren stand Felix Mendelssohn Bartholdy erstmals als Klaviersolist auf der Bühne, im selben Alter gab Clara Wieck ihr erstes Konzert im Leipziger Gewandhaus. Beide traten schon als Jugendliche mit ihren ersten Kompositionen an die Öffentlichkeit. Beim etwa einstündigen Kindernachmittag erklingen einige dieser frühen Werke, Geschichten erzählen von den ersten Erlebnissen.


Donnerstag, 18. Juni, 19.30 Uhr, Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
Philharmonisches Konzert
Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Erste Walpurgisnacht op. 60
Robert Schumann: Fausts Verklärung
Singakademie Dresden
Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau
Leitung: GMD Georg Christoph Sandmann
Zur Feier des 100. Geburtstags Johann Wolfgang von Goethes organisierte Robert Schumann 1849 in Dresden ein Konzert, bei dem neben seiner Vertonung der Schlussszene des Faust, Mendelssohns Erste Walpurgisnacht erklang. Dieses Konzertprogramm wird nun unter Mitwirkung der Dresdner Singakademie, die Nachfolgechor von Schumanns Dresdner Chorgesangverein ist, wiederaufgeführt.


Freitag, 19. Juni, 19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Liederabend
Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Schubert, Robert Schumann
Sophie Harmsen (Mezzosopran)
Tobias Truniger (Klavier)
Die aus Montreal gebürtige Mezzo-Sopranistin Sophie Harmsen ist in Europa, Afrika und Asien aufgetreten und war Preisträgerin beim XV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb 2008. Ihr farbenreiches Programm stellt Gesänge von Mendelssohn, Schubert und Schumanns berühmten Eichendorff-Liederkreis op. 39 in der weitgehend unbekannten Originalfassung von 1842 vor.


Samstag, 20. Juni, 16.00 Uhr, Galerie am Domhof
Lesung aus dem Briefwechsel Robert Schumann – Felix Mendelssohn Bartholdy
Michael Heinemann und Thomas Synofzik
Passend zum Mendelssohn-Jahr erscheint der erste Band der Freundes- und Künstlerserie innerhalb der Schumann-Briefedition mit dem Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit der Familie Mendelssohn. Von Live-Klaviermusik umrahmt lesen die beiden Editionsleiter aus den von Kristin R. M. Krahe herausgegebenen Freundesbriefen zwischen Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy.

-Änderungen vorbehalten-


Informationen

Stadtverwaltung Zwickau
Kulturamt
Kolpingstraße 8
08058 Zwickau
Telefon: 0375 834130
Fax: 0375 834141
Mail: kulturbuero@zwickau.de

www.zwickau-schumann.de
www.zwickau.de
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 021 vom 19. Januar 2009

Kammerkonzertreihe im Robert-Schumann-Haus:


Russischer Starpianist Mikhail Mordvinov in Zwickau



Am Sonntag, dem 1. Februar, um 17 Uhr gastiert im Rahmen der Kammerkonzerte des Robert-Schumann-Hauses der Moskauer Pianist Mikhail Mordvinov im Robert-Schumann-Haus.

Mordvinov wurde 1977 in Moskau geboren. Er studierte an der Gnessin-Akademie bei Vladimir Tropp und bei Bernd Goetzke an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 1996 errang der Pianist den 1. Preis und die Goldmedaille beim XII. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau als jüngster Preisträger. 1997 folgte erneut ein erster Preis samt Sonderpreis beim VI. Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund 1997. 2006 wurde Mikhail Mordvinov mit dem ersten Preis des XII. Klavierwettbewerbs Premi Principat d'Andorra ausgezeichnet.
Für sein Konzert in Zwickau hat er neben stimmungs- und beziehungsreichen Klavierstücken von Robert Schumann, den Nachtstücken op. 23 und den Waldszenen op. 82, die hochvirtuosen Bearbeitungen von Franz Liszt nach Schubertschen Liedern aus dessen Schwanengesang ausgewählt.

Vorherige Kartenreservierung (Tel. 0375 81885116) wird dringend empfohlen. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Tel. 0375 215269

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 021 vom 19. Januar 2009

Das Robert-Schumann-Haus informiert:



Podiumsrunde: Namhafte Dirigenten über Schumannsche Chorwerke im Gespräch




Das Robert-Schumann-Haus Zwickau und der Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC) werden am Mittwoch, dem 28. Januar 2009, 19 Uhr, im Kammermusiksaal des Robert-Schumann-Hauses Zwickau ein öffentliches Podiumsgespräch über die Chorwerke Robert Schumanns veranstalten. Drei namhafte Interpreten, die auch durch beispielhafte Interpretationen und CD-Produktionen mit Chorwerken Robert Schumanns bekannt wurden, nehmen an dieser Gesprächsrunde teil: Prof. Howard Arman (Leipzig, MDR-Chordirektor), Prof. Jörg-Peter Weigle (Berlin, Leiter des Philharmonischen Chores Berlin) und Werner Pfaff (Karlsruhe, Leiter des Chores Studio Vocale Karlsruhe).

Howard Arman ist in Zwickau noch in bester Erinnerung u.a. durch seine Aufführung von Schumanns „Das Paradies“ und die Peri 2006. Jörg-Peter Weigle wird bei den diesjährigen Zwickauer Musiktagen am 12. Juni das auf Originalinstrumenten spielende Orchester Concerto Brandenburg dirigieren. Werner Pfaff legte die erste Gesamteinspielung des Schumannschen a-cappella-Chorwerks vor. Unter der Gesprächsleitung von Thomas Synofzik, dem Direktor des Robert-Schumann-Hauses, werden die drei Dirigenten ihre Erfahrungen bei der Interpretation von Chorwerken Robert Schumanns darlegen. Im Anschluss an die etwa einstündige Gesprächsrunde sind auch Publikumsfragen willkommen. Der Eintritt ist frei.

Das Protokoll der Veranstaltung wird Teil eines neuen Titels aus der Schriftenreihe des VDKC sein. In diesem Buch wird zum ersten Mal eine umfassende Darstellung aller Chorwerke Robert Schumanns mit Hinweisen zur Interpretation erfolgen. Die wissenschaftliche Betreuung liegt beim Robert-Schumann-Haus Zwickau. Eine Aufführungsstatistik der letzten drei Jahre ergänzt die Darlegungen. Der Erscheinungstermin ist für Spätherbst 2009 - rechtzeitig zum Schumann-Jahr 2010 - vorgesehen.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Tel. 0375 215269


STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 005 vom 6. Januar 2009

Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:



Sonderausstellung mit Neuerwerbungen


Eröffnung am 11. Januar um 16 Uhr

In einer Sonderausstellung zeigt das Zwickauer Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 vom 11. Januar bis 25. März 2009 wichtige Neuerwerbungen der letzten Jahre. Größtes Stück ist ein von Clara Schumanns Cousin Wilhelm Wieck erbauter Flügel mit Blüthner-Patent-Mechanik, der im Dezember 2008 durch Förderung der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen erworben werden konnte. Unter den fünf heute noch nachweisbaren Flügeln Wilhelm Wiecks handelt es sich um das mit Abstand schmuckvollste Instrument, das neben dem in Goldprägung angebrachten Namenszug aufwendig gestaltete Perlmuttverzierungen aufweist.

Als Notenautograph Schumanns ist ein Liedmanuskript mit vollständigem Entwurf des Liedes Marienwürmchen op. 79/12 (Des Knaben Wunderhorn) und eines noch unveröffentlichten Duetts "Deutscher Blumengarten" zu sehen. Der Ankauf wurde in diesem Fall ermöglicht durch Co-Finanzierung des Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung, des Kulturraums "Zwickauer Raum", der Stadt Zwickau und der Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft. Eine weitere interessante Notenhandschrift bildet ein Übungsbuch von Clara Wiecks Mutter Mariane Tromlitz mit Werken von Beethoven, Zumsteeg, Danzi u.a.

Neben zahlreichen Portraits gehören zu den besonders wichtigen Neuerwerbungen insgesamt zwölf autographe Korrespondenzstücke Robert und Clara Schumanns, darunter auch Post-, Visiten- und Einladungskarten. Unter den Adressaten befinden sich Clara Schumanns (Stief-)Mutter Clementine Wieck, Robert Schumanns Zwickauer Schwägerin Therese Schumann, der Dichter Titus Ullrich, der Komponist Max Bruch, der englische Musiklexikograph George Grove und zwei Mitarbeiter an Schumanns Neuer Zeitschrift für Musik.

Weitere sieben Briefhandschriften sind Teil des 2008 dem Robert-Schumann-Haus übereigneten Nachlasses von Clara Schumanns Halbbruder Woldemar Bargiel. Der von seiner Enkelin Elisabeth Schmiedel sorgsam gepflegte und gehegte Nachlass enthält überdies historische Fotografien, Notenhandschriften und -drucke sowie Programmzettel. Sechszehn Objekte daraus sind in Sondervitrinen zu bewundern.
Die Eröffnung findet am Sonntag, dem 11. Januar 2009, um 16 Uhr statt, der Eintritt dazu ist kostenlos. Im Anschluss daran ist im ersten Kammerkonzert der Saison 2009 des Robert-Schumann-Hauses das Sonus-Posaunenquartett zu erleben.

Kleiner Blick voraus: Ab 28. März wird eine Ausstellung aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums der von Robert Schumann am 3. April 1834 gegründeten Neuen Zeitschrift für Musik über Robert Schumann als Musikschriftsteller und Redakteur zu sehen sein. Es folgt vom 6. Juni bis 30. September eine Ausstellung aus Anlass des 200. Geburtstags von Felix Mendelssohn Bartholdy, dem auch die Zwickauer Musiktage im Juni gewidmet sein werden.



Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Tel. 0375 215269

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 004 vom 6. Januar 2009

Das Robert-Schumann-Haus informiert:



Kammermusikreihe 2009 beginnt mit Posaunenschall



Im Zwickauer Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 gastiert am Sonntag, dem 11. Januar 2009, um 17 Uhr, das Sonus Posaunenquartett. Das 2004 gegründete Ensemble ist mit Ikuko Morooka als Altposaunistin, Michael Peuker und Torsten Margraf an der Tenorposaune sowie dem Bassposaunisten Christian Ilg zu erleben. Die vier Musiker leben in Leipzig, Altenburg und Gera und spielen bzw. spielten mit Ensembles wie dem Posaunenquartett Opus 4, der Staatskapelle Dresden, dem Philharmonischen Orchester Gera-Altenburg, der Capella Istropolitana und dem ensemble kontraste Nürnberg.
Das vielseitige und unterhaltsame Programm enthält Originalwerke und Bearbeitungen, von den alten Meistern bis zu zeitgenössischer Musik inklusive Film und Jazz. Zu hören sind Tanzsätze von Michael Praetorius und Johann Hermann Schein, Bearbeitungen von Klavierstücken Robert Schumanns, Opernsätze von Gaetano Donizetti und Pietro Mascagni sowie aus Leonard Bernsteins Westside Story und von Jan Koetsier die Suite Max und Moritz (in sieben Streichen).
Robert Schumann erinnerte sich Zeit seines Lebens an die täglichen Bläsermusiken vom Turm der Marienkirche (Dom) zurück, sie waren für seine Kompositionen eine wichtige Inspirationsquelle.
Das Konzert ist das erste Konzert der Jahres-Kammermusikreihe des Robert-Schumann-Hauses, der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Weitere Ermäßigungen sind durch Erwerb eines Anrechts möglich.
Eine Stunde vor dem Konzert findet um 16 Uhr die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Neuerwerbungen des Robert-Schumann-Hauses“ statt. Der Eintritt dazu ist frei.



Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Tel. 0375 215269

Das Robert-Schumann-Haus informiert:


NEUE KONZERTSAISON BEGINNT MIT POSAUNENKLÄNGEN




Acht hochkarätig besetzte Konzerte veranstaltet das Robert-Schumann-Haus im Jahr 2009 von Januar bis Mai und von September bis November einmal monatlich sonntags 17 Uhr.

Gleich dreimal gibt es dabei Quartettbesetzungen zu erleben:
Einer der Höhepunkte wird die Aufführung von Schumanns weitgehend unbekanntem Jugendquartett in der von Robert-Schumann-Preisträger Joachim Draheim rekonstruierten Fassung durch das Albhia-Klavierquartett am 1. März 2009 sein. Dem Schumannschen Quartett wird dabei das nicht minder geniale Jugendquartett von Gustav Mahler gegenübergestellt.

Zum Auftakt erklingen am 11. Januar heiter bewegte Posaunenklänge: das Sonus Posaunenquartett mit Ikuko Morooka, Michael Peuker, Torsten Margraf und Christian Ilg spielt Tanzsätze von Michael Praetorius und Johann Hermann Schein, Bearbeitungen von Klavierstücken Robert Schumanns, Opernsätze von Gaetano Donizetti und Pietro Mascagni sowie aus Leonard Bernsteins Westside Story und von Jan Koetsier die Suite Max und Moritz (in sieben Streichen).

Als symmetrisches Gegenstück präsentiert das Abschlusskonzert der Saison am 8. November die vier Cellisten Peter Albrecht, Jörg Breuninger, Christian Raudszus und Volkmar Weiche, die seit zehn Jahren unter dem Namen Just Four Cellos zusammen spielen.
Auf dem Programm stehen dort Bearbeitungen von Kompositionen Antonio Vivaldis und Robert und Clara Schumanns, aber auch Richard Wagners Tristan-Vorspiel und Unterhaltsames wie Benny Goodmans "Breakfast Bull" sowie Lieder der Comedian Harmonists.

Am 4. Oktober gastiert das Bonnard Trio mit Klaviertrios von Schumann und Brahms sowie dem Mozart-Adagio von Arvo Pärt. Brahms' Klaviertrio op. 8 erklingt dabei in der selten zu hörenden Originalfassung, wie sie in direktem Kontakt mit Schumann im Januar 1854 entstand.

Am 13. September gibt es ein Geburtstagskonzert für Clara Schumann auf dem Clara-Wieck-Flügel mit dem Hammerklavier-Experten Eckhart Sellheim und der Sopranistin Eva Kichner. Auf dem Programm stehen Lieder von Robert und Clara Schumann sowie von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Schwester Fanny Hensel.

Historische Klänge locken auch bei einem Konzert am 5. April: Das Duo Hammerklavier aus Den Haag (Galina Draganova und Vaxily Ilisavsky) spielt auf zwei Hammerflügeln. Das Konzert mit Werken von Franz Schubert, Iganz Moscheles, Felix Mendelssohn Bartholdy, William Sterndale Bennett und Ludwig Schuncke bildet den Abschluss eines dreitägigen Festivals aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums der von Robert Schumann am 3. April 1834 gegründeten Neuen Zeitschrift für Musik, das von der Mainzer Strecker-Stiftung gefördert wird.

Pianistische Höchstgenüsse gibt es auch bei den beiden verbleibenden Konzerten:
Am 1. Februar spielt Michail Mordvinov aus Moskau, der 1996 den ersten Preis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau errang, Schumanns Nachtstücke op. 23 und Waldszenen op. 82 sowie den Schwanengesang von Franz Schubert in der Klaviertranskription von Franz Liszt.

Am 17. Mai gastiert der österreichische Pianist Franz Vorraber, der sich durch die CD-Gesamteinspielung der Klavierwerke Robert Schumanns einen Namen gemacht hat, gemeinsam mit dem Dichter Peter Härtling. Das Programm, das als Veranstaltung des Robert-Schumann-Hauses im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes 2009 "Netzwerk Mozart" stattfindet, bietet unter dem Titel "Intime Träumerey" Szenen aus dem Leben Friedrich Hölderlins im thematischen Dialog mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Zu den acht Konzerten sind Anrechte zu erwerben, die mehr als 25 Prozent Ersparnis bieten.


Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor
Robert-Schumann-Haus Zwickau
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau,
www.schumann-zwickau.de
E-Mail: schumannhaus@zwickau.de
Tel. 0375 215269, Fax 0375 281101


STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 401 vom 23. Dezember 2008
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

NEUJAHRSKONZERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS


Ausstellung ist am Nachmittag des 1. Januar geöffnet

Am 1. Januar 2009, 15.00 Uhr, lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau zu einem Neujahrskonzert ein. Zu Gast sind aus Moskau der blinde russische Tenor Sergej Sanatorov und sein Klavierbegleiter Denis Kungurov. Das Konzert findet in Kooperation mit der Kreisgruppe Zwickau/Zwickauer Land des Blinden- und Sehbehindertenverbands Sachsen aus Anlass des 200. Geburtstags von Louis Braille, dem Erfinder der Blindenschrift, statt. Braille (1809-1852) war direkter Zeitgenosse von Robert Schumann (1810-1856), spielte selbst Orgel und erfand auch eine auf sechs Punkten basierende Notenschrift für Blinde.

Auf dem Programm des Konzerts stehen Robert Schumanns Liederzyklus Dichterliebe auf Gedichte von Heinrich Heine sowie Lieder von Peter Tschaikowski, Sergej Rachmaninov, Alexander Varlamov, Franz Schubert, Gustav Mahler, Johannes Brahms und Hugo Wolf. Außerdem spielt Denis Kungurov zwei Klavier-Préludes von Sergej Rachmaninov.

Sergej Sanatorov wurde 1977 in Moskau geboren und studierte an der dortigen Gnessin-Musikakademie bei Nina Šilnikova und Nadežda Jureneva. Neben seiner Gesangstätigkeit ist er auch als Komponist, Pianist und Organist tätig. Er tritt regelmäßig in Konzerten, in Rundfunk und im Fernsehen auf. Er produzierte mehrere CDs, darunter ist eine CD ausschließlich Liedern von Franz Schubert gewidmet, eine andere begibt sich auf das Gebiet der russischen Folklore. Sein Begleiter Denis Kungurov wurde 1972 in Barnaul / Südzentralsibirien geboren und begann unter Anleitung seiner Mutter früh die Beschäftigung mit Musik. Er studierte zunächst bei Evgenij Gutcin sowie von 2001 bis 2006 bei Lûdmila Rošina am Moskauer Konservatorium. 2008 gewann er den zweiten Preis beim Astor-Piazzolla-Wettbewerb in Lanciano.

Der Eintritt zu dem Konzert ist kostenlos. Das Robert-Schumann-Haus mit seiner weltweit größten Schumann-Ausstellung ist am Neujahrstag von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor
Robert-Schumann-Haus Zwickau
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau,
E-Mail: schumannhaus@zwickau.de
Tel. +49(0)375 215269, Fax +49(0)375 2

Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:



Sonderausstellung

"Musikalische Schätze des 16. bis 18. Jahrhunderts aus der Ratsschulbibliothek"



In einer Sonderausstellung zeigt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 vom 12. Juli bis 5. Oktober 2008 musikalische Schätze der Ratsschulbibliothek Zwickau aus drei Jahrhunderten. Die Musiksammlung der 1498 erstmals erwähnten und damit ältesten öffentlich-wissenschaftlichen Bibliothek Sachsens gehört mit ihrem herausragenden Bestand an Musikhandschriften und -drucken zu den bedeutenden Kollektionen Deutschlands.

Besonders reichhaltig sind Musikalien des 16. bis 18. Jahrhunderts vertreten, die zum Teil nur noch in der Ratsschulbibliothek erhalten sind, und von denen eine Auswahl in der Sonderausstellung teilweise erstmals zu sehen sein wird. Präsentiert werden kostbare Handschriften und Drucke mit Vokal- und Instrumentalmusik, theoretische Abhandlungen und Musikerporträts aus Renaissance, Barockzeitalter und Frühklassik, darunter das erste Zwickauer Gesangbuch, Kupferstiche von Heinrich Schütz und Orlando di Lassus, die erste erhaltene deutsche Oper und eine Freimaurerkantate von Wolfgang Amadeus Mozart. Ebenfalls Teil der Ausstellung sind besondere Einzelstücke aus Böhmen, England und Frankreich.
Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, dem 12. Juli 2008, um 15 Uhr (mit Live-Cembalomusik aus Exponaten von Jean Baptiste Lully und Johann Klemm) und ist anschließend Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 17 Uhr zu besichtigen (Mo geschlossen).
Führungen werden nach Vereinbarung angeboten.

Am Sonntag, dem 31. August, 17 Uhr, findet im Kammermusiksaal des Robert-Schumann-Haus ein begleitendes Konzert zur Ausstellung statt, bei dem Dominik Schneider (Block- und Traversflöte) und Thomas Synofzik (Cembalo) Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Ludwig Krebs, Luis Mercy und Johann Klemm spielen. Der Eintrittserlös des Konzerts kommt dem Wiederaufbau von Schloss Osterstein zu Gute.

Kontakte:

Ratsschulbibliothek Zwickau/Sa.
Lessingstr. 1
08056 Zwickau
E-Mail: ratsschulbibliothek@zwickau.de
Tel. +49(0)375 834200
Fax +49(0)375 834242

Robert-Schumann-Haus Zwickau
Hauptmarkt 5
08056 Zwickau
E-Mail: schumannhaus@zwickau.de
Tel. +49(0)375 215269
Fax +49(0)375 281101

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 148 vom 20. Mai 2008
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:


AM 27. MAI KLAVIERABEND MIT ALEXANDER SCHIMPF


Preisträger des Kleinen Schumann-Wettbewerbes von 1998 wieder in der Robert-Schumann-Stadt




Der Würzburger Pianist Alexander Schimpf gastiert am Dienstag, dem 27. Mai, 19.30 Uhr im Robert-Schumann-Haus.
Auf dem Programm stehen ein Präludium mit Fuge aus Bachs Wohltemperiertem Klavier, die Sonate D-Dur KV 311 von Wolfgang Amadeus Mozart, die Fantasie f-Moll op. 49 von Frédéric Chopin, die »Valses nobles et sentimentales« von Maurice Ravel sowie die Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83 von Sergej Prokofjew.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Alexander Schimpf wurde 1981 in Göttingen geboren und studiert in der Meisterklasse von Bernd Glemser an der Musikhochschule in Würzburg.
Im letzten Jahr war er Preisträger des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs in Leipzig (Stipendium des Bundespräsidenten zur Förderung junger Musiker) und erspielte sich kurz darauf den Förderpreis des Steinway-Hauses München.
Er ist Stipendiat des "Münchner Musikvereins", des "Dresdner Forums für Kultur und Wirtschaft" sowie der Kammermusikstiftung "Villa Musica Rheinland-Pfalz", die ihm ihren Stipendiatenförderpreis 2007 zuerkannte.
Seine ersten Lorbeeren errang er 1998, als er beim Kleinen Schumann-Wettbewerb in Zwickau den ersten Preis in seiner Altersklasse und den Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft als Teilnehmer mit der insgesamt höchsten Punktzahl gewann.

In einer gemeinschaftlichen Veranstaltung vom Lions-Club Zwickau "Robert Schumann", der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. und dem Robert-Schumann-Haus kehrt er nun als inzwischen gereifter Pianist nach zehn Jahren nach Zwickau zurück.
Der Lions-Club Zwickau "Robert Schumann" verleiht ihm im Rahmen der Veranstaltung seinen jährlichen Förderpreis.

Ansprechpartner: Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, Tel.: 0375 215269, Fax: 0375 281101

Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus Zwickau Hauptmarkt 5


Wilhelm von Wasielewski - 150 Jahre Schumann-Biographik


13. Januar bis 13. April 2008



1858 - vor 150 Jahren - erschien in Dresden erstmals eine ausführliche Lebensbeschreibung Robert Schumanns in Buchform. Ihr Autor war der Geiger und Dirigent Wilhelm von Wasielewski, der sich hier zum ersten Mal als Musikschriftsteller präsentierte. Er war 1822 in Danzig geboren und seit 1843 Schüler des neugegründeten Leipziger Konservatoriums, an dem auch Schumann unterrichtete. Als Schumann 1850 Musikdirektor in Düsseldorf wurde, überredete er Wasielewski, ihm dorthin als Konzertmeister des Städtischen Orchesters zu folgen. Wasielewski gehörte nun zum engsten Umfeld Schumanns, besuchte ihn auch nach der Erkrankung in der privaten Heilanstalt in Endenich bei Bonn, wo Wasielewski inzwischen als Chorleiter wirkte. Seine Biographie, die einzigartige Pionierleistung, erlebte bis 1906 vier Auflagen und gilt bis heute als Standardwerk.
Die Ausstellung im Robert-Schumann-Haus bietet die Möglichkeit, das Entstehen der Biographie durch Quellenzeugnisse ersten Rangs zu verfolgen. Im Archiv des Robert-Schumann-Hauses befinden sich ca. 275 Briefautographen Wasielewskis und knapp 50 an ihn gerichtete Briefe. Diese stehen meist im Zusammenhang der Biographie und stammen von Freunden Schumanns, die den Biographen auf diese Weise mit Erinnerungen und Quellenmaterial versorgten. Doch auch die Beziehungen zwischen Schumann und Wasielewski werden in der Ausstellung beleuchtet, zum einen durch Programmzettel von Konzerten, zum anderen durch Notenautographen, die Schumann Wasielewski verehrte.
Die Eröffnung findet am Sonntag, dem 13. Januar 2008, um 16.00 Uhr statt, der Eintritt dazu ist kostenlos. Im Anschluss um 17.00 Uhr gastiert im Kammermusiksaal des Robert-Schumann-Hauses der französische Pianist Yves Henry.


Mit freundlichen Grüßen

Petra Schink
Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 03 vom 4. Januar 2008
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

Auftakt der Kammermusikreihe 2008:


Französischer Starpianist im Robert-Schumann-Haus



Der Pariser Pianist Yves Henry eröffnet mit einem Klavierkonzert die Jahres-Kammermusikreihe des Robert-Schumann-Hauses am Hauptmarkt 5. Der französische Starpianist gastiert am Sonntag, dem 13. Januar, um 17 Uhr, in Zwickau.



Der 1959 geborene Künstler trat bereits 13-jährig als Solist in Beethovens erstem Klavierkonzert in der Berliner Philharmonie auf. Als Schüler von Pierre Sancan und Aldo Ciccolini studierte er am Pariser Konservatorium und gewann 1981 als erster westlicher Pianist den Zwickauer Robert-Schumann-Wettbewerb. In seinen zahlreichen Konzertauftritten und CD-Veröffentlichungen seitdem, hat er sich als Spezialist für das musikalische Repertoire der Romantik einen Namen gemacht. Neben seinen Soloauftritten, pflegt er auch den Kammermusikbereich, etwa mit dem Trio Henry oder dem Quatuor Assai. Er hat Schumanns Carnaval, die Kreisleriana, die Fantasie und die Kinderszenen eingespielt, ebenso die h-moll-Sonate von Franz Liszt oder Lieder ohne Worte von Felix Mendelssohn Bartholdy in einer interessanten Adaption für Flöte und Klavier. Im letzten Jahr hat er mehrere Chopin-Aufnahmen vorgelegt, so eine Einspielung der Préludes auf einem originalen Pleyel-Flügel von 1838 und eine Gesamteinspielung sämtlicher von Chopin in Nohant für George Sand komponierten Klavierwerke.

Sein Zwickauer Programm stellt interessante Bezüge zwischen Schumann, Chopin, Liszt und Paganini her: Sowohl Schumann als auch Liszt bearbeiteten Violin-Capricen von Paganini für Klavier. Schumann, Liszt und Chopin widmeten sich gegenseitig bedeutende Werke, wie die am Beginn des Programms stehende C-Dur-Fantasie op. 17 von Schumann, die dem Widmungsträger Franz Liszt mit seiner einzigartigen Virtuosität in gewisser Weise auf den Leib zugeschneidert ist.

Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Weitere Ermäßigungen sind durch Erwerb eines Anrechts möglich. Eine Stunde vor dem Konzert findet um 16 Uhr die Eröffnung der neuen Sonderausstellung "Wilhelm Joseph von Wasielewski - 150 Jahre Schumann-Biographik" statt. Der Eintritt dazu ist frei.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Tel 0375 215269
Fax 0375 281101

SCHUMANN-JAHR 2010
Veranstaltungsübersicht


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Januar



Sonderausstellung
Aus literarischem Hause.
Der Buchverlag der Gebrüder Schumann
1.1.bis 21.3.
Robert-Schumann-Haus
Die Ausstellung wird eröffnet am Freitag, dem 1. Januar 2010 um 15.00 Uhr.


Neujahrskonzert mit Sergej Sanatorov
Schumann auf Russisch
1.1., 16.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Lieder von Robert Schumann und Sergej Rachmaninov
Sergej Sanatorov, Tenor
Tatjana Dravenau, Klavier


Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich I
6.1., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
16.1., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Fantasiestücke op. 111
Gesänge der Frühe op. 133
Sonate fis-Moll op. 11
Novelletten op. 21


Internationale Wissenschaftliche Tagung
Robert Schumann – Musik und Dichtung
21. bis 24.1.
Robert-Schumann-Haus, Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“


4. Sinfoniekonzert mit Kolja Lessing, Klavier/Violine
21.1., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Johannes Brahms, Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a
Robert Schumann, Konzertallegro mit Introduktion op. 134
Fantasie C-Dur op. 131
Ludwig van Beethoven, 5. Sinfonie c-Moll op. 67

Leitung: Philipp Pointner


Chorkonzert
Kammerchor der Chöre des Clara-Wieck-Gymnasiums
22.1., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus





Duett-Liederabend
Wenn ich ein Vöglein wär’ – Romantische Duette
im Rahmen der Internationalen Tagung: „Robert-Schumann – Musik und Dichtung“
23.1., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, Duette op. 43 und 103 u.a.
Felix Mendelssohn Bartholdy, Duette op. 63
Johannes Brahms, Duette aus op. 61 und op. 66
Doerte Maria Sandmann, Lydia Vierlinger und Akiko Yamashita


Kammerkonzert Schumann Plus I mit Balasz Szokolay, Klavier
Piano solo
31.1., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, „Kreisleriana“ op. 16
Robert Schumann, „Humoreske“ op. 20
Frédéric Chopin, „Ballade“ F-Dur op. 38
Frédéric Chopin/Franz Liszt, „Drei Lieder“
Johannes Brahms, „Variationen“ d-Moll
Antonin Dvo?àk, „Zwei Humoresken“


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Februar



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich II
3.2., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
13.2., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Allegro op. 8
Arabeske op. 18
Blumenstück op. 19
Humoreske op. 20
Bunte Blätter op. 99


Kindernachmittag
Fasching mit Schumann
15.2., 16.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kammerkonzert Schumann Plus II mit Christiane Edinger, Violine und Klaus Hellwig, Klavier
Saitenwechsel
28.2., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105
Johannes Brahms, Violinsonate d-Moll op. 108
Eduard Franck, Violinsonate E-Dur op. 60
Christiane Edinger, Violine
Klaus Hellwig, Klavier

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März



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich III
3.3., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Sonderkonzert des Theaters Plauen-Zwickau
Robert Schumann: Szenen aus Goethes „Faust“
6.3., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Robert Schumann, „Szenen aus Goethes Faust“
Solisten des Theaters Plauen-Zwickau,
Frankfurter Singakademie e. V.
Leitung: GMD Georg Christoph Sandmann


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
13.3., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Concert sans Orchestre op. 14
Abegg-Variationen op. 1
Faschingsschwank aus Wien op. 26
Intermezzi op. 4
Davidsbündlertänze op. 6


5. Sinfoniekonzert
Uraufführung der Abegg-Variationen
18.3., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Wolfgang Amadeus Mozart, „Don Giovanni“-Ouvertüre K.527 (Konzertschlussvariante Busoni)
Frédéric Chopin, Variationen auf „Là ci darem la mano“, op. 2
Robert Schumann, Abegg-Variationen op. 1 in einer rekonstruierten Fassung für Orchester und Klavier
Bohuslav Martin?, Sinfonie Nr. 1
Florian Uhlig, Klavier
Leitung: N.N.


Film-Erstaufführung in Zwickau: „Hommage an Schumann“ von Pierre Viallet
mit Marie Versini als Stargast des Abends
20.3.
CineStar Astoria


Kammerkonzert Schumann Plus III
...verum gaudium est
28.3.
17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Franz Schubert, Streichtrio D581
Robert Schumann, Klaviertrio op. 63
Richard Strauss, Klavierquartett op. 13

Mitglieder des Leipziger Gewandhausorchesters:
Sebastian Breuninger, Violine
Gareth Lubbe, Viola
Christian Giger, Violoncello
Yuka Kobayashi, Klavier


Sonderausstellung
100 Jahre Schumann-Sammlung in Zwickau – Kostbarkeiten und Höhepunkte
28.3. bis 27.6.
Robert-Schumann-Haus
Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, dem 28. März 2010 um 16.00 Uhr.



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April



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich IV
7.4., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Kleiner Schumann-Wettbewerb
9.4. bis 11.4.
Robert-Schumann-Haus


Theaterball zu Ehren Robert Schumanns
10.4., 18.00 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“


6. Sinfoniekonzert
22.4., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Gioachino Rossini, Ouvertüre zu „Die diebische Elster“
Clara Schumann, Klavierkonzert op. 7 a-moll
Igor Strawinsky, Sinfonie in drei Sätzen
Susanne Grützmann, Klavier
Leitung: Tobias Engeli


Kammerkonzert Schumann Plus IV mit dem Klavierduo Hayashizaki und Hagemann
Klavierissimo
25.4., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, „Ouvertüre, Scherzo und Finale“ op. 52
Robert Fuchs, „Zehn Walzer“
Johannes Brahms, Schumann-Variationen op. 23
Felix Mendelssohn Bartholdy, „Grand Duo“ h-Moll op. 3
Robert Schumann, „Andante und Variationen“ op. 46
Klavierduo Shoko Hayashizaki – Michael Hagemann


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Mai



Chorkonzert
Chorsinfonik spektakulär
Chorvereinigung Sachsenring, Ltg. Reinhold Stiebert
2.5., 18.00 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Robert Schumann, Des Sängers Fluch op. 139,1 für Soli, Chor und Orchester
Luis Bacalov (geb. 1933), Misa tango, Bandoneon, Solisten, Chor und Orchester


Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich V
5.5., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
8.5., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Papillons op. 2
Toccata op. 7
Kinderszenen op. 15
Kreisleriana op. 16
Fantasiestücke op. 12



Internationaler Museumstag
Konzert und Museumskino
Der sächsische Schumann
16.5., 13.00 bis 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kammerkonzert Schumann Plus V
Wilhelm Meister – Literatur und Musik
23.5., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Wilhelm-Meister-Gesänge von Robert Schumann (op. 98), Franz Schubert, Franz Liszt,
Hugo Wolf und Peter Tschaikowsky im Wechsel mit Lesungen aus Goethes Roman

Maria Gessler, Sopran
Martin Kronthaler, Bariton
Martin Bargel, Klavier
Bernhard Biller, Sprecher


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Juni



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich VI
2.6., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


nachtschicht: clara s. – Frau Jelinek über Frau Schumann
3.6., 21.30 Uhr
Theater Plauen-Zwickau, Theater in der Mühle



SCHUMANN-FEST 4. bis 12. Juni 2010 in der Schumannstadt ZWICKAU



Opernpremiere
Genoveva
4.6., 19.30 Uhr
Gewandhaus Zwickau

GENOVEVA
Oper in vier Akten von Robert Schumann

Musikalische Leitung: N.N.
Inszenierung: Jochen Biganzoli
Ausstattung: Stefan Morgenstern


Kammerkonzert auf Originalinstrumenten
mit dem Mailänder Ensemble La Gaia Scienza
5.6., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Klavierquintett op. 44
Klavierquartett op. 47

Federica Valli (Hammerklavier)
Stefano Barneschi (Violine)
Carlo De Martini (Violine)
Marco Bianchi (Viola)
Paolo Beschi (Violoncello)



Liedmatinee
Anne-Theresa Albrecht
6.6., 11.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Sechs Gedichte von Nikolaus Lenau mit Requiem op. 90
Gedichte der Königin Maria Stuart op. 135
Lieder nach Justinus Kerner op. 35 und 142
Lieder von Heine, Rückert, Kinkel, Byron und Goethe

Anne-Theresa Albrecht, Mezzosopran
Kanako Nakagawa, Klavier


Sonderausstellung
Leben wie zu Schumanns Zeiten
6.6. bis 3.10.
Museum Priesterhäuser
Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, dem 6.Juni 2010 um 15.00 Uhr


Ballett
love.song.letters
6.6., 19.30 Uhr
Gewandhaus Zwickau

Choreographie: Torsten Händler
Ausstattung: Lisa Ueberbacher


Stadtführung auf Schumanns Spuren
Schumann-Stätten in Zwickau
7.6., ab 10.00 Uhr


Konzert für Jung und Alt
Musikalische Erzählungen
7.6., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kranzniederlegung
8.6., 15.00 Uhr
Robert-Schumann-Denkmal auf dem Hauptmarkt


Festakt und Festkonzert zum 200. Geburtstag Robert Schumanns
8.6., 19.15 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Robert Schumann,
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssinfonie
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129

Staatskapelle Berlin
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello
Leitung: Daniel Barenboim


8. Sinfoniekonzert
Manfred
10.6., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Robert Schumann, Manfred
Dramatisches Gedicht op. 115 für Orchester, Chor, Soli und Schauspieler
Rezitator: Dieter Mann

Schauspieler des Theaters Plauen-Zwickau
Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau
Singakademie Plauen e. V., Singakademie Theater Zwickau

Leitung: GMD Georg Christoph Sandmann

Liederabend
Curiose Geschichten – Kitty Hoff singt Schumanns „Kinderszenen“
11.6., 20.00 Uhr
Alter Gasometer


Open-Air
Eröffnungskonzert des MDR-Musiksommers
mit Hélène Grimaud, Klavier
12.6., 20.00 Uhr
Hauptmarkt Zwickau

Klavierkonzert op. 54 u. a.
Hélène Grimaud, Klavier


Gottesdienst
MDR-Rundfunkgottesdienst anlässlich des 200. Geburtstages Robert Schumanns
13.6., 10.00 Uhr
Dom St. Marien


Sinfoniekonzert des Jugendsinfonieorchesters des Robert-Schumann-Konservatoriums
Schumanns Jugendkompositionen – ein Sinfoniekonzert in Zusammenarbeit mit den Chören des Clara-Wieck-Gymnasiums
17.6., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“


Sonderkonzert zur Einweihung des Pedalflügels
Mit Händen und Füßen
Tobias Koch, Pedalflügel
20.6., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Einweihung des Pedalflügels
Robert Schumann, „Studien für Pedalflügel“ op. 56 und „Vier Skizzen für Pedalflügel“ op. 58
Tobias Koch, Pedalflügel


Festtage des Robert-Schumann-Konservatoriums
Zeit für Schumann
21.06. bis 23.06., täglich von 14.00 bis 18.00 Uhr
Robert-Schumann-Konservatorium


Komplettaufführung
Album für die Jugend
22.6., 1.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Hoffest im Schumann-Jahr
24.6., 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Im Hof des Robert-Schumann-Konservatoriums


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Juli



Open-Air
summer swing bei Schumann
Swing und Jazz am Schumann-Denkmal
2.7. und 3.7.
Hauptmarkt Zwickau


Museumsveranstaltung mit Konzerten und Sonderaktionen
Konzertnacht im Robert-Schumann-Haus
3.7., 17.00 bis 23.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Sonderausstellung
Robert Schumann und seine Zwickauer Verwandten
3.7. bis 19.9.
Robert-Schumann-Haus
Die Ausstellung wird eröffnet am Samstag, dem 3. Juli 2009 um 16.00 Uhr.


Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich VII
7.7., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kammerkonzert
Romantisches Cello
18.7., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, „Andante und Variationen“ op. 46, „Stücke im Volkston“ op. 102;
Frédéric Chopin, „Sonate für Violoncello und Klavier“ g-Moll op. 65
Ulrich Schmid, Violoncello
Annlynn Miller, Klavier


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
31.7., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Fantasie op. 17
Nachtstücke op. 23
Drei Romanzen op. 28
Scherzo, Gigue, Romanze, Fughette op. 32
Waldszenen op. 82


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August



Ausstellung zum Jugendkunstwettbewerb Musiklandschaften
1.8. bis 19.9.
Galerie am Domhof
Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, dem 1. August 2008 um 11.00 Uhr.


Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich VIII
4.8., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Zwickauer Filmnächte
Schumann „abgedreht“
4.8. bis 8.8., jeweils ab 20.00 Uhr
Hauptmarkt Zwickau


Sonderausstellung
„Seit ich ihn gesehen“ – Reflexionen zu Robert Schumann in der Kunst
8.8. bis 31.10.
Städtische Kunstsammlungen Zwickau
Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, dem 8. August 2009 um 15.00 Uhr.


A cappella
A-cappella-Konzert mit dem MDR-Rundfunkchor Leitung: Howard Arman
13.8., Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“



Kammerkonzert Schumann Plus VI
Propheten und Reliquien
mit Ludwig Sermerjian, Hammerflügel
15.8., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Franz Schubert, Sonate C-Dur D840 (Reliquie)
Robert Schumann, „Waldscenen“ op. 82
Frédéric Chopin, „Nocturne“ g-moll op. 34/4, „Ballade“ As-Dur op. 47, „Grande Valse brillante“ Es-Dur op. 18


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
28.8., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Hiroko Kudo, Klavier spielt Werke von Bach, Haydn, Beethoven und Schumann, u. a. Schumanns Etudes Symphoniques op. 13.


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September



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich IX
1.9., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Schumann-Gala
4.9., 19.30 Uhr
Gewandhaus Zwickau

mit Schumanns Nachtlied op. 108, Ouvertüre zur Braut von Messina op. 100, Klavierkonzertstück op. 92, Sinfonie op. 97 und Beethovens „Mondscheinsonate“


Multimedia-Konzert „Kreisleriana.
Fantasien in Musik, Kunst und Literatur“
11.9., 19.00 Uhr
Galerie am Domhof

Ein Dreiklang aus Musik, Bildkunst und Literatur
Von Hildegard Clara Enders, Charlotte Freund-Leonhardt und Carmen Stahlschmidt


Historisches Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten
11.9. und 12.9., jeweils 11 bis 18 Uhr
Hauptmarkt, Kornmarkt und Domhof


Kammerkonzert Schumann Plus VII
mit dem Adamus Trio Prag
Prager Herbst
12.9., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Julius Edele, „Vier Lieder ohne Worte für Oboe, Viola und Klavier“ op. 2
Robert Schumann, „Novelletten“ op. 21/1
Bed?ích Smetana, „Aus der Heimat“
Robert Schumann, „Drei Romanzen für Oboe und Klavier“ op. 94
Antonin Dvo?ák, „Mazurek für Violine und Klavier“
Johannes Brahms, „Trio“ op. 40

Adamus Trio Prag:
Jan Adamus, Oboe/Englischhorn
Jitka Adamusova, Violine
Kv?ta Novotná, Klavier



Chorkonzert
Schumann und…
camerata vocale Zwickau e. V.
19.9., 17.00 Uhr
Katharinenkirche
Ltg.: Reinhold Stiebert


Internationales Bildhauersymposium
Robert Schumann – ein Zwickauer Tonkünstler
20.09. bis 09.10., Waldpark Zwickau, Windberg

Liedkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
25.9., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Lieder von Robert Schumann, u. a. sein „Liederkreis nach Eichendorff“ op. 39 und die „Dichterliebe“ op. 48.


Sonderausstellung
Frédéric Chopin in seinen Beziehungen zu Robert und Clara Schumann
25.9. bis 31.12.
Robert-Schumann-Haus
Die Ausstellung wird eröffnet am Samstag, dem 25. September 2010 um 16.00 Uhr.


Szenischer Liederabend
O du mein Schmerz, du meine Lust
Deutsche Psychogramme.
27.9., 19.30 Uhr
Gewandhaus Zwickau

Theater Plauen-Zwickau in Kooperation mit der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden
Inszenierung: Anna Malunat


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Oktober



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich X
6.10., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kammerkonzert Schumann Plus VIII
Zweifach dreifach
10.10., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Klaviertrios von Schumann und Mendelssohn
Ensemble Alte Musik Köln unter der Leitung von Klaus-Dieter Brandt


Wettbewerb
Internationaler Robert-Schumann-Chorwettbewerb
20.10. bis 24.10.
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
Veranstalter: Förderverein Interkultur e. V.


Robert-Schumann-Chorwettbewerb vom 21. bis 24. Oktober 2010 in Zwickau - im Bild: Der russische Kinderchor Ovestel aus Novosemjkino zum Gastkonzert im Lichtensteiner Daetz-Centrum


Ergebnisse und Gewinner des Internationalen Robert-Schumann-Chorwettbewebs - Link zur Seite von Interkultur




Klavierkonzert
Schumanns Klavierwerke auf Originalinstrumenten
23.10., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Impromptus op. 5
Albumblätter op. 124
Sieben Stücke in Fughettenform op. 126
Thomas Synofzik, Hammerflügel


November



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich XI
3.11., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Schauspiel
„Sagen Sie auch mal was“ von Volker Müller
7.11., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Chor- und Orchesterkonzert
Robert Schumann, Missa sacra op. 147
14.11. (Volkstrauertag), 17.00 Uhr
Dom St. Marien
Solisten, Domchor Zwickau, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Ltg. KMD Henk Galenkamp


Kammerkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
20.11., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, Märchenerzählungen für Klarinette, Bratsche und Klavier op. 132.


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Dezember



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich XII
1.12., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Weihnachtskonzert der Robert-Schumann-Gesellschaft
Zum Abschluss des Schumann-Jahres 2010
Phantasiestücke – Originale und Bearbeitungen
4.12., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Natasha Korsakova, Violine
Françoise Groben, Violoncello
Ira Maria Witoschynskyj, Klavier


Kindernachmittag
Knecht Ruprecht im Hause Schumann
6.12., 16.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
18.12., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Sonate g-moll op. 22
Variationen über ein eigendes Thema „Geistervariationen“ o. op.
Bilder aus dem Osten op. 66 für vier Hände
Andante und Variantionen op. 46 für vier Klaviere

Stand: 10. Dezember 2009
Änderungen vorbehalten
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