Essen in Zwickau - Erstes Zwickauer Brauhaus


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Während in den Sudkesseln das neue Bier seine Würze erhält, schmeckt das Essen in der Bierschwemme.

Erstes Zwickauer Brauhaus lädt ein

Seit Oktober 2001 hat das Brauhaus Zwickau als neuer gastronomischer Höhepunkt für die Zwickauer Innenstadt seine Tore geöffnet. Entspiegeltes Glas für die vorgehängte Fassade, lässt den Blick aus dem Biergarten ungestört über das historische Gemäuer der Priesterhäuser und dem Dom St. Marien schweifen. Auf den ungestörten Blick legen die Denkmalschützer aber größten Wert.

750 Jahre alte Decken

Alte Deckenbalken in einem der vier gut erhaltenen Priesterhäuser ließen die Freunde historischer Bauten aufhorschen: 1264 wurde die Fichte in den Wäldern um Zwickau geschlagen, bevor sie für den Balken verarbeitet wurde.Damit sind die Zwickauer Priesterhäuser sicher die ältesten Profanbauten, die sich in Sachsen finden lassen. In den letzten Jahren denkmalgerecht instand gesetzt, bilden die Priesterhäuser nun mit der Marienkirche den Kern Attraktion am Domhof. Als Ergänzung für die Bauten wurde ein Funktionsbau errichtet. Gaststätten und Sanitäreinrichtungen, Heizung und Klima für die Priesterhäuser wurden dort untergebracht. Glücklich sind die Wirte der neuen Gaststättenlandschaft an der Peter-Breuer-Straße, Bernd Winkler und André Stockmann, über die nun entstandene touristische Perle an der Peter-Breuer-Straße.

Eigenes Bier wird gebraut

Das Bier in den Kesseln der eigenen Hausbrauerei ist fertig, und die Zwickauer sind noch fleißig am kosten. „Süffig und vollmundig“, befinden die Gäste. Zwickauer Dombräu, Schwarzer Abt und Priesterhefe lagern für durstige Kehlen. Wer Durst auf die neuen Zwickauer Spezialitäten der Braukunst hat, das Bier gibt´s auch abgefüllt in Zweiliterkrügen, mit denen man den Gerstensaft auch nach Hause holen kann. Richtig schmecken werden die edlen Säfte in den Räumen des Zwickauer Brauhauses.

Von der Bierschwemme über den Domblick bis zum Priesterseminar

Da ist zunächst der Domblick. 90 Plätze bieten einen freien Blick auf Priesterhäuser und den Turm der Marienkirche. Wer den Kopf wendet, hat die kupfernen Sudkessel der Hausbrauerei im Auge. Diese stehen inmitten der Bierschwemme, die sich an den Domblick anschließt. Mit 30 Sitz- und Stehplätzen gibt sich die Schwemme rustikal. Historische Decken bringen die Atmosphäre mittelalterlicher Gemächer in den Raum, der die Gäste umgibt.

Gläserne Brauerei gibt Blick frei

Wer neugierig ist, kann von der Schwemme einen Gang durch die Kelleräume mit Bierlager und Reifebottischen unternehmen. Fenster von den Gängen lassen einen freien Blick auf die Einrichtungen. Richtig unter sich sind die Gesellschaften in den Räumen, die im Erdgeschoss des Priesterhauses 6 eingerichtet werden: Zwischen 750 Jahre alten Mauern und unter historischen Decken befinden sich die Bürgerstube mit 25 Plätzen und für ganz Vertiefte hält das Priesterseminar zwölf Plätze auf massiven Holzbänken und an dicken Holzbohlen als Tisch bereit. Die Klausur schließlich mit nur sechs Plätzen bietet den Rahmen für ganz zurückgezogene Gesellschaften.

Echtes Mittelalter in Sitte und Brauch

Für echtes Mittelalter in Sitte und Brauch wird auf Wunsch auch das Menue angepasst: Die Haxe auf der Hand ist gute Sitte zum Schwarzen Abt. Da wird auch das Meter-Bier-Trinken als Wochenendsause am Sonnabend gut dazu passen: 16 kleine Biere auf einem Brett zum Preis von 29,99 Mark wollen erst noch neue Sitten in den neuen Räumen entwickeln. Überhaupt gibt´s eine Menge Themenangebote: Montag Haxentag, für 12 Mark und 12 Pfennige ist eine deftige Schweinshaxe mit einem Bier dazu im Programm. Dienstags haben die Wirte den Behörden gewidmet. Stadtbüttel und Turmbläser aus alter Zeit wären gerührt: Zu den Hausspezialitäten nach Karte gibt´s ein Bier dazu und das zwischen 11 und 11 Uhr. Riesenschnitzel am Mittwoch, Spanferkel am Donnerstag und die Caipirinha-Nacht am Freitag locken weiter in der Woche: Das Nationalgetränk der Brasilianer mit Rum und Limonen ist zum Vorzugspreis von 5 Mark Freitag ab 20 Uhr zur Caipi-Nacht im Angebot. Sonntags zum Frühschoppen lockt das Braumeisterfrühstück mit original Thüringer Riesenroster und einem kleinem Hefeweisen von der Sorte Priesterhefe für 9,99 Mark.

Bierseminar für Fortgeschrittene

Wer viel Neugier zum Bierbrauen entwickelt: Das Bierseminar sorgt neben dem Verkosten aller Biersorten auch für die Erklärung der Geheimnisse um die Herstellung des Biers und lädt zur Besichtigung von Kesseln und Pfannen. Für Unterhaltung mit Musikgruppen wird regelmäßig gesorgt. Eigentlich sollte im Domblick auch ständige ein Pianist mit leiser Klaviermusik für Stimmung sorgen: „Da ist meine Suche bisher erfolglos geblieben“, wundert sich Winkler über fehlende Angebote freier Musiker für den Job: "Das war noch nicht mal eine Frage des Preises.“ Theo Stiegler

Die Priesterhäuser am Domhof
werden auf 750 Jahre Alter geschätzt.
Ab März 2002 werden sie als Stadtmuseum
zugänglich sein. Das Erdgeschoss vorderen
Hauses enthält Gaststättenräume, die Bürgerstube
das Priesterseminar und die Mönchsklausur
Dr. Theo Stiegler, freier Journalist für Text und Foto
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