Sachsen Classic, die zwölfte, startet vom Zwickauer Hauptmarkt

aktuelle Informationen dazu auf den offiziellen Seiten des Veranstalters "Motor Klassik" mit allen Details wie Teilnehmerlist, Ergebnisse etc. bye, bye bei DerZwickauer.
siehe auch Sachsen Classic 2005 - Sachsen Classic 2006 - Sachsen Classic 2008 - Sachsen-Classic 2009
Bildseiten zur Sachsen Classic 2014 - Der Trabi wurde 1957 aus der Taufe gehoben

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Zuverlässig tuckert der Skoda Tudor Cabriolet, Baujahr 1948, über das Pflaster der Steilen Wand von Meerane. Veronika Klofkova vom Team Skoda zählt dem Fahrer Oleg Dokalsky die Sekunden rückwärts. Es gilt nicht nur die Steile Wand hinauf zu kommen, sondern es zählt die Zeit die der Oldtimer für die abgemessene Bergstrecke braucht. Jede hundertstel Sekunde Abweichung von der vorgeschriebenen Zeit bedeutet einen Strafpunkt auf dem Tourkonto der Teilnehmer an der Sachsen Classic. Für das Team Skoda Tudor Cabriolet misst die Zeitschranke eine Abweichung von 0,7 Sekunden, die der kleine Skoda zu langsam war. 70 Strafpunkte, die hoffentlich nicht auf das zusätzliche Gewicht des Reporters auf dem Rücksitz zurückzuführen waren. Schließlich erfordern die 12 Prozent Steigung der Steilen Wand einiges von dem 66 Jahre alten 1101 Kubikzentimetern Hubraum des Skodamotors ab.

Sachsen Classic startet dieses Jahr zwei Mal vom Zwickauer Hauptmarkt

180 edle Fahrzeuge aus 69 Jahren Baugeschichte gehen auf die 612 Kilometer lange Tour durch drei Länder



ZWICKAU, 21. August 2014. Die Sachsen Classic rollt wieder. Zum 12. Mal gehen 180 Oldtimer auf die Tour. Vom Baujahr 1925 bis Baujahr 1994 reicht die Phalanx der schönen Autos, die die Strecke von über 600 Kilometern unter die Räder nehemn . In drei Etappen geht es zunächst zwei mal rund um Zwickau. Nach dem Start des rollenden Kraftfahrzeugmuseums mit 54 verschiedenen Marken vom Trabant bis zum Rolls Roys, vom 90 Jahre alten Skoda Laurin & Klement 110 mit 18 PS bis zum 400 PS starken Iso Grifo Spider aus dem Jahr 1966 am Donnerstag Mittag auf dem Zwickauer Hauptmarkt hatten die Teilnehmer zunächst die kleine Runde über Crimmitschau, Meerane mit der Steilen Wand und Hohenstein-Ernstthal mit dem Sachsenring und wieder Zwickau unter die Räder zu nehmen. Freitag ist es dann Zeit die landschaftlichen Schönheiten Sachsens und Böhmens bis hin nach Karlsbad zu genießen.


Vor dem Start aufgereiht die Fahrzeuge des Volkswagenkonzerns auf dem Zwickauer Kornmarkt










Am Sonnabend schließlich führt die Strecke zunächst ins sachsen-anhaltinische Naumburg und zu den Ausgrabungsstätten der 5000 Jahre alten Kultstätte Ausgrabungsstätte von Nebra um schließlich in Leipzig zu enden.
Zuverlässig tuckert der Skoda Tudor Cabriolet, Baujahr 1948, über das Pflaster der Steilen Wand von Meerane. Veronika Klofkova vom Team Skoda zählt dem Fahrer Oleg Dokalsky die Sekunden rückwärts. Es gilt nicht nur die Steile Wand hinauf zu kommen, sondern es zählt die Zeit die der Oldtimer für die abgemessene Bergstrecke braucht. Jede hundertstel Sekunde Abweichung von der vorgeschriebenen Zeit bedeutet einen Strafpunkt auf dem Tourkonto der Teilnehmer an der Sachsen Classic. Für das Team Skoda Tudor Cabriolet misst die Zeitschranke eine Abweichung von 0,7 Sekunden, die der kleine Skoda zu langsam war. 70 Strafpunkte, die hoffentlich nicht auf das zusätzliche Gewicht des Reporters auf dem Rücksitz zurückzuführen waren. Schließlich erfordern die 12 Prozent Steigung der Steilen Wand einiges von dem 66 Jahre alten 1101 Kubikzentimetern Hubraum des Skodamotors ab.
Eleganz zeichnet das Cockpit des kleinen Cabrios aus. Hellgelb lackiert mit viel Chromelementen und übersichtlichen Instrumenten will man dem Skoda seine Alter fast nicht glauben. Das Geschick von Oleg Dokalsky allerdings ist schon gefordert, um die Gänge über die Lenkstockschaltung ohne Geräusche ins Getriebe einzulegen. Gelegentliches Knarren grüßt aus dem unsynchronisierten Getriebe.
Richtig gefordert wird der Motor dann auf dem Sachsenring. Der Rennstrecke, die Weltmeister Valentino Rossi wegen seiner vielen Kurven auf seinen kurzen 3,67 Kilometern den Namen Mickymaus-Kurs verpasst hat. Der Motor schnurrt und die drei Runden sind schnell absolviert. Gemessen wird auf dem Kurs die Zeit, die die Teilnehmer für die erste Runde brauchen, dann kommt es darauf an, die zweite und dritte Runde exakt in der gleichen Zeit zu absolvieren.
2,58 Sekunden Abweichung bedeuten 258 Strafpunkte, Zeit um ein Sandwich, das die Veranstalter am Start ausgeteilt haben, als Trost zu genießen.
Wieder zurück geht’s dieses Mal die Steile Wand abwärts. Schließlich im Ziel in Zwickau hat das Team mit den Beobachter auf dem Kindersitz im Fond, den Platz 86 von 180 gestarteten Teams belegt. Noch folgen zwei Etappen, um das Ergebnis zu verbessern.
Na ein Trost ist es vielleicht, die Zwickauer Museumschefs Rudolph Vollnhaus, Automobilmuseum August Horch, und Michael Löffler als Kulturamtsleiter der Stadt Zwickau haben in dieser Etappe mit ihren Horch 830 genau 7262 Strafpunkte gesammelt und sind am Ende der 1. Etappe auf Platz 174 gelandet. Da hat es wohl weniger an fehlenden Pferdestärken gelegen.
Theo Stiegler











Skoda Tudor 1101 Cabriolet, Baujahr 1948, nach 120 Kilometern am Ziel in Zwickau. Fotos: Stiegler
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