„Romeo und Julia“ als Ballett von Torsten Händler in dem historischen Kirchenbau der Lukaskirche

Spannender Tanz um ein weltberühmtes Liebesdrama


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Romeo, Sebastian Uske, und Julia, Yoko Takahashi, verlieben sich, obwohl Familienbande dagegen stehen. Fotos: theater

„Romeo und Julia“ als Ballett von Torsten Händler in dem historischen Kirchenbau der Lukaskirche

Spannender Tanz um ein weltberühmtes Liebesdrama


ZWICKAU, 5. April 2015 - Auf einem Ball zu Ehren von Graf Paris, Federico Politano, verlieben sich Romeo Montague, Sebastian Uske, und Julia Capulet, Yoko Takahashi, ineinander. Doch beide Familien Montague und Capulet sind seit Generationen erbitterte Feinde.
Romeo und Julia, das Spiel um Liebe und Tod, weltberühmtes Schauspiel von William Shakespeare, von Sergej Prokofjew für ein Ballett in Töne gesetzt, hat der Zwickauer Ballettmeister Torsten Händler als Ballett auf die Bühne gebracht. Als Bühne haben sich die Zwickauer den ehrwürdigen Kirchenbau der Planitzer Lukaskirche ausersehen. Im Kirchenschiff der vom Verfall geretteten Basilika hoch über Zwickau entspinnt sich das Geschehen. Eigentlich hatten sich Romeo und seine Freunde nur heimlich auf dem Ball der verfeindeten Familie amüsieren wollen.
Julia, die mit dem Grafen Paris verkuppelt werden soll, umtanzt den ungeliebten Freier und gerät zusehends, mehr und mehr in den Bann von Romeo. Kalt und gefühllos gestaltet Politano den Verlobten, weich und gefühlvoll tanzt die zierliche Yoko Takahashi die Braut Julia, die sich immer mehr den sichtbar Verliebten Romeo zuwendet.
Drohend und eiskalt berechnend schwebt über der Szene die Gräfin Capulet. Anna Belioustova lässt als Familienoberhaupt der Capulets dem Publikum in dem gut geheizten Kirchenschiff ein Frösteln über den Rücken jagen. Die erstarrte, düstere Miene löst sich bei der Tänzerin selbst nach dem Schlussvorhang unter dem Beifall des Publikums nicht.
Die Verliebten Romeo und Julia finden trotzdem zueinander und heiraten heimlich. Blutige Familienhändel zwischen den Söhnen der verfeindeten Familien sorgen für zusätzliche Spannung und machen eine Versöhnung unmöglich.
Das Philharmonische Orchester, dieses Mal gut sichtbar hinter einem transparenten Vorhang zu sehen, spielt unter der Stabführung von Lutz de Veer. Die spannungsreiche Musik von Sergej Prokofjew fesselt das Publikum in dessen Reihen man eine Stecknadel zu Boden fallen hören könnte. Erst nach dem letzten Ton der Musik bricht der prasselnde Beifall los und belohnt das Ensemble mit minutenlangen Ovationen.
Theo Stiegler
Weitere Aufführungen in der Planitzer Lukaskirche: Nur noch am 7., 8. und 9. April, jeweils 19.30 Uhr.

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