Rathaus nach zwei Jahren Umbau im Februar 2011 vor der Wiederbelebung - Zahlen und Fakten

Das Rathaus und Stadtwappen von Zwickau

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Das Rathaus der Stadt wurde 1403 nach dem großen Stadtbrand neue erbaut, seine heutige Fassade erhielt das Rathaus im 19. Jahrhundert.

Die Jakobskapelle wurde von 1473 bis 1477 durch Arnold von Westfalen an der Westseite des Rathauses angebaut. Sie dient heute als Empfangsraum für den Oberbürgermeister.

Zwickauer Rathaus nach 1403 völlig neu aufgebaut

Das Stadtwappen der Stadt Zwickau über dem Portal des Rathauses enthält seit dem 15. Jahrhundert zwei mal drei Schwäne, den Kurfürstenhut, sieben Fähnchen für die Kurfürstentürmer, einen Moren, dem man verschiedene Sagen nachdichtet und Stechhelme und nicht zuletzt drei verschiedene Stadttürme. Das Rathaus der Robert-Schumann-Stadt Zwickau nimmt 54 Meter langen Fassade die Südseite des Zwickauer Hauptmarktes ein. 1403 nach dem großen Stadtbrand von Zwickau neu erbaut, ist von der ursprünglichen Gestalt des Rathauses nicht mehr viel übrig. Alte Darstellungen zeigen den Bau mit einem achtseitgen Turm verziert. Bürgermeister Erasmus Stüler ließ die Fassade zwischen 1497 und 1521 mit überlebensgroßen Figuren einer mythologischen Darstellung, die er selber ersonnen hatte, verzieren. Seiner Intention nach wurde die Stadt von einem Recken, Cygenius, gegründet. Der war nach Stülers Fabulierung ein Nachfahre des antiken Helden Herkules. Bis 1679 soll die Bemalung der Fassade das Haus verziert haben. Das heutige neogotische Aussehen erhielt das Zwickauer Rathaus erst im 18.Jahrhundert. Zwischen 1866 und ´67 entstanden Zinnenkranz und Ecktürme an der Marktfront, wie sie heute noch zu sehen sind. Die verschiedenen Bauphasen werden dem Besucher deutlich, wenn er das Haus betritt. Ein schwülstiges Foyer bestimmt sei den dreißiger Jahren den Raum hinter der Pforte. Zwischen den Gebäudeteilen müssen immer wieder Höhensprünge durch Stufen ausgeglichen werden. In jüngster Zeit entstandene Pläne, sehen als eine Variante vor, außer den historisch wertvollen Teilen, das Haus hinter der Fassade abzubrechen und als modernes Dienstleistungszentrum völlig neu zu gestalten. Auch schon früher wurde das Erdgeschoss genutzt. Fleischbänke und anderer Handel fanden dort statt. Rüstkammer und Gerichtsstube, Kerker und Marterkammern werden beschrieben. Der anerkannt älteste Teil des Rathauses, wohl außer dem Grundmauern und Gewölben unter dem Rathaus, ist die Jakobskapelle. Diese wurde von 1473 bis 1477 durch Arnold von Westfalen erbaut. Das Geld stammte aus einer Stiftung des fürstlichen Landrentenmeisters Johann von Mergenthal. Bis zur Reformation wurden in der Ratskapelle die Gottesdienste für die Ratsherren abgehalten. Der Raum wird durch ein Kreuzrippengewölbe bestimmt. Ein erkerartiger Vorbau, um 1540 durch den Steinmetzmeister Paul Speck angefügt, bestimmt noch heute das Erscheinungsbild des Rathauses nach der Gewandhausstraße im Osten des Gebäudes. Nach 1615 wurde das Kreuzgewölbe ausgemalt. Nach 1537 diente der Raum als Trinkstube für die Stadtgewaltigen. Auch die Papiere des Rates wurden zeitweise dort archiviert. Zeitweise diente der repräsentative Raum auch als Amtszimmer des Oberbürgermeisters. Der berühmte Maler Max Pechstein, Mitglied des Künstlervereins "Die Brücke", beschreibt, wie er in dem Zimmer als junger Dekorationsmaler den damaligen Oberbürgermeister Karl Keil um ein Stipendium gebeten hat. Von 1945 bis 1964 wurde der Raum auch wieder als Ratssitzungssaal genutzt. Heute ist die Jakobskapelle Empfangraum für den Oberbürgermeister. Seitenflügel des Rathauses wurden erst Ende des 19. Jahrhunderts angebaut.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 056 vom 18. Februar 2011
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Das Presse- und Oberbürgermeisterbüro informiert:

ZWICKAUER RATHAUS ERSTRAHLT IN NEUEM GLANZ


Knapp zweijährige Umbau- und Sanierungsarbeiten stehen vor dem Abschluss

Die Rathausfassade im Februar 2011: Alles strahlt in neuer Farbe. Fotos: Theo Stiegler
Die im Mai 2009 begonnene Komplettsanierung des Zwickauer Rathauses steht vor dem Abschluss: Ab kommenden Montag, 21. Februar 2011, ziehen Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, die beiden Bürgermeister und verschiedene Ämter wieder in das erste Haus am Rathaus, das wieder in „neuem alten Glanz“ erstrahlt. Für Findeiß ein ganz besonderer Anlass, wie sie bei einem Rundgang gegenüber den Vertretern der Medien betonte: „Das Rathaus wird als neues politisches und Dienstleistungszentrum nachhaltig zur Belebung der Innenstadt beitragen. Besonders freue ich mich, dass wir hier ab 10. März einen neuen Bürgerservice anbieten können, bei dem unsere Kunden eine Vielzahl von Angelegenheiten zentral erledigen können“.

Bis zum Sanierungsbeginn war das Rathaus in einem baulich schlechten Zustand gewesen. Nebengebäude standen leer und das zweite Obergeschoss konnte aus Brandschutzgründen nicht mehr genutzt werden. Ein großer Nachteil war die fehlende Barrierefreiheit: In ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen konnten nicht einmal die Bereiche im Erdgeschoss erreichen.

Nach der Sanierung erstrahlt nun der am Hauptmarkt gelegene Altbau in neuer Farbe und erfüllt wieder seine stadtbildprägende Funktion. Im Innenbereich ist gerade die in Abstimmung mit der Denkmalpflege erfolgte Restaurierung der Jakobskapelle hervorzuheben. Sie entstand ursprünglich zwischen 1473 und 1477 und ist der älteste erhaltene Teil. Im Erdgeschoss wurden auf der Seite der Inneren Schneeberger Straße Räume für den neuen Bürgerservice eingeordnet. Dieser entsteht aus der Meldebehörde und dem bisherigen Bürgerbüro und bietet zahlreiche weitere Serviceangebote der Stadtverwaltung an. Der Bürgerservice öffnet am 10. März 2011 seine Pforten und wird künftig auch am Samstag zwischen 10 und 15 Uhr geöffnet haben. Neu und auch im Erdgeschoss befindet sich ein Cafe, das voraussichtlich ab 23. März seinen Betrieb aufnimmt.

Nicht wiederzuerkennen ist der Eingangsbereich hinter der automatischen Rathaustür. Anstelle des großzügigen Vorraums mit breiter Treppe tritt nun eine schlichte Raumgestaltung. Rechts finden die Besucher nun auch einen behindertengerechten Aufzug, der alle Etagen miteinander verbindet.


















Der neue Bürgersaal soll neben seiner Funktion als Tagungsstätte des Zwickauer Stadtrates auch als Veranstaltungssaal für Vereine zur Verfügnung stehen. Oberbürgermeisterin Pia Findeiß nahm schon mal Gelegenheit, der Presse die Besuchergalerie mit Platz für 36 Besucher der Stadtratssitzungen zu zeigen. Im Saal wird noch fleißig gewerkelt.








Nahezu komplett neu gebaut wurde der hintere Teil des Rathauses. Dieser bietet nun nicht mehr nur Büros für Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie von Stadtratsfraktionen. Neu ist insbesondere der Bürgersaal. Dieser wird ab 24. März für Stadtratssitzungen, aber auch für weitere Veranstaltungen genutzt und bietet Raum für bis zu 237 Besucher. Im Erdgeschoss des Anbaus befindet sich auf etwa 1.200 m² künftig ein Modegeschäft, das bereits am 3. März für die Kunden öffnet.

Die geplanten Baukosten liegen gemäß Stadtratsbeschluss bei insgesamt rund 17,8 Millionen Euro. Davon entfallen auf den Neubau, der von der städtischen Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH realisiert wurde, etwa 11 Millionen Euro. Der Altbau ist mit rund 6,8 Millionen Euro veranschlagt, von denen etwa 5 Millionen aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert werden. Die Restarbeiten, etwa im Eingangsbereich oder im Bürgersaal, sollen im Laufe des März abgeschlossen sein. Alle Interessierten sollten sich den 19. März 2011 vormerken. An diesem Samstag bietet die Stadtverwaltung einen „Tag der offenen Tür“ an.


Mathias Merz
Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau


RATHAUS ZWICKAU in der Sanierungphase




intensive denkmalpflegerische Betreuung von der Ideen über die Planung und während der Bauzeit unter Gewinnung neuer Erkenntnisse zur Baugeschichte des über 600 Jahre alten Baus

zahlreiche historische Bauteile kamen zum Vorschein, einige werden künftig gezeigt, andere verwahrt

zahlreiche Zeitspuren werden nun ausgewertet, mit Archivunterlagen abgeglichen und in Zusammenarbeit zwischen den baubegleitenden Restauratoren, Denkmalpflegern und Archivaren für künftige Veröffentlichungen aufbereitet


Neu für die Zwickauer wird sein: Die Front des Rathauses nach der Inneren Schneeberger Straße zu, die bisher einer Festungsmauer glich, wird zukünftig als Eingangsbereich für ein Modehaus gestaltet. Die Innere Schneeberger präsentiert sich damit als attraktiver Eingang für die südlichen Innenstadtbereiche zum
Kornmarkt hin.










Fassaden und deren Farbigkeit:

wichtige Erkenntnisse lieferten neben historische Darstellungen und Bauzeichnungen aus den Archiven auch die direkt an den Fassaden erhobenen restauratorischen Befunde

die zum Rathausumbau von 1866 gehörende Architekturfassung wies „steinfarbene“ Fassadenflächen auf (überwiegend rötlicher Sandstein mit Gliederungen im gelblichen Steinton)

mit jetziger Sanierung wurde das neogotische Erscheinungsbild jener Zeit wieder hergestellt, die Fassaden erhielten eine für das 19. Jahrhundert typische Farbgebung mit der für diese Architekturepoche charakteristischen Hervorhebung der architektonischen Gliederungselemente

wichtig war das farbige aufeinander Abstimmen der Fassaden des Rathauses und des modernen Ergänzungsbaus mit der Fassung des Stadtwappens, aber auch mit den am Hauptmarkt befindlichen Gebäuden unterschiedlichster Stilrichtungen, um ein harmonisches Gesamtbild herzustellen

wichtigste Grundlage für die Farbgebung der Rathausfassaden war das restaurierte große Zwickauer Stadtwappen über dem Haupteingang: -
im Ergebnis einer in Sachsen ab 1894 vorgenommenen Revision der Stadtwappen wurde von dem Heraldiker Prof. Adolf Matthias Hildebrandt aus Berlin im Auftrag des Hauptstaatsarchivs Dresden auch für das Zwickauer Stadtwappen eine genaue Zeichnung des Wappen angefertigt, die zusammen mit einer ausführlichen Beschreibung im Zwickauer Stadtarchiv aufbewahrt wird -
der am Rathaus kürzlich erhobene restauratorische Befund zeigte, dass das Stadtwappen ursprünglich gemäß der historischen Vorgaben gestaltet war, die letzte Fassung um 1990 entsprach diesen nicht -
die neue Farbfassung basiert nun wieder auf der im Jahre 1897 offiziell bestätigten Wappenzeichnung in den heraldischen Farben bzw. Metallen -
besonders auffallend gegenüber dem Vorzustand dürften der vom bisher intensiven Rot abweichende Farbton Zinnoberrot und die Silberfarbigkeit im Wappenschild sowie die silbern-rot quer gestreiften Fahnen sein

Rathausbalkon:

war bautechnisch verschlissen und musste erneuert werden

die historische Balkonbrüstung wurde in ihrer neogotischen Form auf Grundlage einer historischen Fotografie rekonstruiert – für das Gesamterscheinungsbild zweifellos eine Bereicherung

Blick in die frische renovierte Jakobskapelle. Bürgermeister Rainer Dietrich versucht zu erklären, warum an die Stelle des schweren Eichentisches und der schweren Polsterstühle nun ein eher schlichtes Mobiliar getreten ist: "Die historische Malerei soll besser zur Geltung kommen. Die aus DDR-Zeiten stammenden Möbel genießen wenig Schutz aus Sicht des Denkmalschutzes."



Jakobskapelle

während der Sanierung und Restaurierung konnten ganz überraschende bauliche und restauratorische Befunde erhoben werden, die wesentliche Erkenntnisse über die bewegte Baugeschichte der Kapelle brachten

Auswertung und Abgleich mit Archivalien erfolgen in den nächsten Wochen

eine vermauerte Treppe gab Hinweis auf ehemaligen Kapellenzugang, der im Zuge des Anbaus der Jakobskapelle um 1473-77 entstanden sein dürfte

interessant: die von den heutigen Geschoßhöhen erheblich abweichenden Fußbodenniveaus

ebenso konnten zwei, beim Anbau der Amtsfronfeste 1834 vermauerte, Kapellenfenster geöffnet werden

auch die zugehörigen spätgotischen Fenstergewände haben sich in einem sehr guten Zustand erhalten







Farbfassung der Kapelle

die Restaurierungsarbeiten brachten hier überraschende neue Erkenntnisse: -
1537 zur Trinkstube umgebaut -
1614 veranlassten die Bürgermeister Pietzsch und Kratzbeer Wand- und Deckenmalereien -
1843 wurden die Malereien übertüncht -
im April 1938 stellte der damalige Landesdenkmalpfleger Walter Bachmann bei einer Ortsbesichtigung fest, „…dass die freigelegten Malereien der Zeit um 1600 in der ehemaligen Ratstrinkstube des Rathauses wertvolle Zeugnisse der einst in Sachsen besonders ausgebildeten Spätrenaissance-Dekorationen sind, vor allem auch deshalb wertvoll, weil es nahezu die einzigen nichtkirchlichen Malereien dieser Art, darstellen, welche im Land erhalten sind.…“, er beauftragte den Maler Willy Rittsche mit der sachgemäßen Wiederherstellung, dieser malte die sichtbaren Reste der damaligen Gepflogenheit wieder nach und ergänzte wohl auch, sie zeigen Elemente der Groteskenmalereien um 1600: Früchtekörbe und -gehänge; Baldachine, Schweifwerk und Stoffgehänge, das einzige erhaltene figürliche Feld mit einer Genreszene weist auf Grund der Kleidung (gefältelte Krause, ausgestopfte Kniehosen) auf die ursprüngliche Entstehungszeit der Deckengemälde hin -
Ende der 1970er Jahre stellte der Restaurator Pitzschler bei Untersuchungen der Malereien eine zwischenzeitlich aufgebrachte dritte, stark farbige Fassung fest, diese ist im Gegensatz zu Rittsches restauratorischen Maßnahmen jedoch ohne Verständnis der ursprünglichen Formensprache ausgeführt worden und wirkte teilweise tatsächlich grotesk, während Pitzschler sie damals beließ und lediglich reinigte, wurden sie im Zuge der jüngsten Restaurierungen wieder abgenommen -
heute präsentiert sich die Kapelle in einem, dem Befund weitgehend entsprechenden, grauen Wandton mit restaurierten Gewölbeflächen und Malereien auf der Grundlage der erhaltenen – wenn auch spärlichen - Befunde aus der Zeit um 1614 und der zu ihrer Zeit bereits denkmalgerechten Restaurierung von 1938, dazu stehen die Gewölberippen in dem für Zwickau typischen Rot.


Renaissanceportal im heutigen Kapellenzugang

beim Umbau 1537/38 entstanden

wurde ebenfalls behutsam restauriert, das Rot entspricht dem erhobenen Befund eines nur lasierenden Farbauftrages und ist blasser als das der Gewölberippen, dem entgegen steht das kräftige Blau des verwendeten Azurits (ein dunkelblaues Mineral) in den Gliederungen


Glasfenster

vom Zwickauer Künstler und Max-Pechstein-Preisträger Heinz Lanzendorf geschaffen

zierte einst den Treppenaufgang gegenüber dem Rathauseingang

fand nun neuen und attraktiveren Platz an der Stirnwand des Bürgersaals

Lanzendorf setzte Geschichte in symbolischer Verallgemeinerung mit dem Mittel der Glasmalerei künstlerisch um und sagt selbst: “Kunst ist Denken in Bildern“ und weiter:“ … wenn das Glasfenster … allein durch seinen Detailreichtum überzeugend in seiner ästhetischen Aussage als schön empfunden wird, ohne dass der Inhalt im Vorübergehen zu begreifen ist, auch dann hätte das Glasfenster seinen künstlerischen und gesellschaftlichen Auftrag erfüllt.“


Das neue Rathaus – Daten und Fakten


Nahezu komplett neu gebaut wurde der hintere Teil des Rathauses. Dieser bietet nun nicht mehr nur Büros für Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie von Stadtratsfraktionen. Neu ist insbesondere der Bürgersaal. Dieser wird ab 24. März für Stadtratssitzungen, aber auch für weitere Veranstaltungen genutzt und bietet Raum für bis zu 237 Besucher. Im Erdgeschoss des Anbaus befindet sich auf etwa 1.200 m² künftig ein Modegeschäft, das bereits am 3. März für die Kunden öffnet.

Die geplanten Baukosten liegen gemäß Stadtratsbeschluss bei insgesamt rund 17,8 Millionen Euro. Davon entfallen auf den Neubau, der von der städtischen Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH realisiert wurde, etwa 11 Millionen Euro. Der Altbau ist mit rund 6,8 Millionen Euro veranschlagt, von denen etwa 5 Millionen aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert werden. Die Restarbeiten, etwa im Eingangsbereich oder im Bürgersaal, sollen im Laufe des März abgeschlossen sein. Alle Interessierten sollten sich den 19. März 2011 vormerken. An diesem Samstag bietet die Stadtverwaltung einen „Tag der offenen Tür“ an.


ALLGEMEINES:

Planung:
Bauherr BT A (Altbau): Stadt Zwickau
Bauherr BT B (Neubau): Gebäude- und Grundstücksgesellschaft
Zwickau mbH (GGZ)
Architekten: Kottusch Architekten
Tragwerksplanung HLSE Planung: C&E GmbH Chemnitz
Lichtplanung: Ö – Konzept, Zwickau
Bauüberwachung: Ingenieurbüro Tischmann, Zwickau
Projektsteuerung: ARGE Projektsteuerung RHZ

Bauzeit:
Baubeginn: Mai 2009
Bauende/Fertigstellung: Ende März 2011

Beteiligte Unternehmen:
Bauleistungen für Rohbau
und Ausbauarbeiten: zirka 56 Baufirmen

Besonderheiten:
Bauteil A: Historischer Bauteil, Betreuung durch Landesamt f.
Denkmalpflege und Restauratoren während Planung und Bauausführung


Bauteil A – Historischer Bauteil

Gastronomie BT A Erdgeschoß:
Nutzung: Gastronomie
großer Gastraum: zirka 196 Quadratmeter mit 70 Sitzplätzen
kleiner Gastraum zirka 40 Quadratmeter mit 20 Sitzplätzen

Bürgerservice BT A Erdgeschoß:
Nutzung: Bürgerservice
Größe Beratungsbereich: zirka 127 Quadratmeter
Größe Backoffice: zirka 44 Quadratmeter
(4 Beratungsboxen vorn, 2 im hinteren Bereich)

Bürogeschosse BT A 1. Obergeschoß:
Nutzung: Büro- und Verwaltungsbereich

Jakobskapelle BT A 1. Obergeschoß:
Nutzung: Tagungsraum Stadtverwaltung
Historische Wiederherstellung der Jakobskapelle
Größe: zirka 76 Quadratmeter

Bürogeschosse BT A 2. Obergeschoß:
Nutzung: Büro- und Beratungsräume Stadtverwaltung



Bauteil B – Neubau

Handel BT B Erdgeschoß:
Nutzung: Handel, Mode Kress

Bürgersaal BT B 1. OG:
Nutzung: Plenarsaal und Veranstaltungsraum
für Stadtverwaltung und Stadt
Größe Bürgersaal: zirka 276 Quadratmeter
Größe Foyer: zirka 348 Quadratmeter
Sitzplätze bei Reihenbestuhlung: 200 Saal, 37 Galerie
Sitzplätze bei Plenarsitzung: zirka 73 Saal, 37 Galerie
davon 48 Stadträte

Besonderheit: historisches Glaswandbild

Bürogeschosse BT B 1. und 2. Obergeschoß:
Nutzung: Büro- und Verwaltungsbereich,
u.a.: Geschäftsstellen der Stadtratsfraktionen
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