Neujahrsempfang 2007 im Zeichen des Trabanten


siehe Ansprache Oberbürgermeister - Ehrenbürger und Medaillien - siehe auch Das Automobilmuseum August Horch in Zwickau -

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Auch Zwickau sieht in "Der Steiger kommt" seine inoffizielle Hymne. Da stimmen alle ein. . Foto: Theo Stiegler




Medieninfo der Stadt Zwickau Nr. 013 vom 12. Januar 2007

Neujahrsempfang der Stadt Zwickau


10. Auflage der Veranstaltung rückt den Trabant in den Mittelpunkt

Etwa 400 Gäste erwarten die Stadt Zwickau und die Stadtwerke Zwickau Holding GmbH zum Neujahrsempfang am heutigen Freitag, dem 12. Januar 2007, 16 Uhr , im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt". Bereits zum 10. Mal findet die inzwischen traditionelle Veranstaltung statt, mit der Zwickau offiziell ins neue Jahr startet. Besondere Aufmerksamkeit widmen die Veranstalter dem Jubiläum "50 Jahre Trabant". Die Nullserie der inzwischen legendären Rennpappe war am 7. November 1957 in der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt angelaufen.
Oberbürgermeister Vettermann lässt in seiner Ansprache zunächst das Jahr 2006 Revue passieren, um dann den Blick in die Zukunft zu werfen. Eines der bestimmenden Themen werde die Verwaltungsreform sein: "Denn mit der bevorstehenden Verwaltungsreform im Freistaat Sachsen schwebt das Damoklesschwert über dem Oberzentrum Zwickau". Im Anschluss an seine Rede zeichnet das Stadtoberhaupt vier Zwickauer Persönlichkeiten mit der Stephan-Roth-Bürgermedaille bzw. der Martin-Römer-Ehrenmedaille aus.


50 Jahre Trabant

Eingeladen wurden insbesondere Vertreter von ortsansässigen Firmen, die das wirtschaftliche Leben der Stadt prägen. Daneben begrüßen Stadt und Stadtwerke eine Reihe von Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung, von Vereinen und Verbänden sowie von öffentlichen Einrichtungen. Zugesagt hat auch der neugewählte Bürgermeister der Partnerstadt Jablonec, Petr Tulpa, der Zwickau zum ersten Mal besuchen wird. Unter den Gästen befinden sich außerdem auch die Bundestagesabgeordneten Dr. Michael Luther und Sabine Zimmermann, mehrere Landtagsabgeordnete und eine Reihe der in den Vorjahren ausgezeichneten Ehrenbürger und Medaillenträger.
Sie alle werden im Foyer von einem "Spalier" von Trabants empfangen, die die Geschichte der Zwickauer Rennpappe symbolisieren. Ein Trabant P 60 mit Anhänger (Baujahr 1964) oder der Trabant P 601 mit Dachzelt (Baujahr 1967) werden ebenso zu sehen sein wie ein Trabant Kübel (Baujahr 1986) oder der Trabant 1.1 mit Anhänger (Baujahr 1990). Der "Briefmarkentrabant" Trabant P 50 (Baujahr 1959) ist der Blickfang auf der Bühne im Saal der "Neuen Welt". Angesichts des Jubiläums dürfen die Persönlichkeiten nicht fehlen, die die Geschichte des legendären Autos pflegen oder früher mit geprägt haben. Neben Vorstandsmitgliedern des Vereins Intertrab e.V. werden beispielsweise einige sogenannte "Väter des Trabant" erwartet: Wolfgang Barthel (ehem. Leiter der Abteilung Pressstoffentwicklung, WTZ Automobilbau), Karl-Heinz Brückner (ehem. Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung, VEB Sachsenring), Dr. Werner Lang (ehem. techn. Direktor, VEB Sachsenring), Dr. Werner Reichelt (ehem. Fachgebietsleiter der Abteilung Pressstoffentwicklung und Korrosionsschutz) und Dr. Winfried Sonntag (ehem. Direktor für Technik bei Audi und VEB Sachsenring).
Im Rahmen des offiziellen Teils des Empfanges überreicht der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Zwickau, Heinrich Zilker, eine Spende an der Verein Intertrab. Diese soll für die AUTOmobile Trabantausstellung in der Uhdestraße verwendet werden. Zudem unterzeichnen der Verein und das August Horch Museum eine vom Kulturraum Zwickauer Raum unterstützten Kooperationsvertrag.

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"Zwickau - das sind wir alle"

In seiner Ansprache skizziert Oberbürgermeister Dietmar Vettermann zunächst das eben vergangene Jahr, das er als sehr wechselvoll bezeichnete. Immerhin gab es etliche gute Ereignisse. Exemplarisch weist das Stadtoberhaupt auf das Schumann-Jahr 2006, das Zwickau positive Resonanz brachte, auf die Grundsteinlegungen für das Schloss Osterstein oder für den Ausbau der B 93 hin. Darauf könne nun aufgebaut werden. Neben der Fortsetzung und der Initiierung von Projekten der Stadtentwicklung stehe Zwickau im neuen Jahr im Zeichen einer Reihe interessanter Jubiläen, wie beispielsweise 15 Jahre Clara-Wieck-Gymnasium, 50 Jahre Robert-Schumann-Gesellschaft und 50 Jahre Trabant, 60 Jahre Robert-Schumann-Konservatorium oder 75 Jahre Auto Union AG.
Allerdings drohten Zwickau sowohl finanzielle Einbußen als auch ein immenser Bedeutungsverlust. Die negativen Konsequenzen der geplanten Verwaltungsreform betreffen dabei nicht nur die Automobil- und Robert-Schumann-Stadt, sondern die ganze Region. Der Oberbürgermeister kritisiert dabei auch die Staatsregierung, deren vorliegenden Gesetzesentwürfe eine Reihe von Fragen offen lasse. Gleichzeitig dankt er jedoch allen, die sich bisher für die Interessen Zwickaus eingesetzt hätten.
Mit Blick auf die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten betont Vettermann: "Zwickau - das sind wir alle"! Er fordert die Anwesenden zu Solidarität und Kooperation auf. Abschließend dankt das Stadtoberhaupt allen, die schon in der Vergangenheit dieses gemeinschaftliche Agieren verfolgt hätten.
Zu diesen gehören insbesondere die vier Persönlichkeiten, die Oberbürgermeister Vettermann im Anschluss auszeichnet. Aufgrund des Beschlusses des Stadtrates vom 23. November 2006 überreicht er Monika Dressel die Stephan-Roth-Bürgermedaille. Frau Dressel ist Mitinitiatorin der Friedensbibliothek, Begründerin des Friedenszentrums, Initiatorin des Tast-, Duft- und Erlebnisgartens und tritt seit langem für die Rechte von Benachteiligten ein. Gottfried Heinemann erhält die Martin-Römer-Ehrenmedaille wegen seines Einsatzes für Behinderte und für seine Verdienste um die Selbsthilfegruppen. Heinemann war von 2000 bis 2002 unter anderem erster ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Zwickau. Für sein ca. 48 Jahre währendes Engagement in der Feuerwehr wird Eberhard Seifert ausgezeichnet. Neben vielen Tätigkeiten ist er seit 1993 Stadtbrandmeister. Die Martin-Römer-Ehrenmedaille erhält schließlich auch Günter Weigel. Er wirkt seit 1989/90 im Verband der Verfolgten des Naziregimes und hat besondere Verdienste erworben, die Erinnerung an die Zeit des Naziregimes wach zu halten.


Unterstützung

Die Organisation des Neujahrsempfangs übernehmen in bewährter Weise die Stadt Zwickau und die Stadtwerke Zwickau Holding GmbH. Unterstützt werden sie dabei von den Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH, der Zwickauer Energieversorgung GmbH, der Zwickauer Umweltdienste GmbH & Co. KG und der Gebäude und Grundstücksgesellschaft mbH. Die Auszubildenden der städtischen Beteiligungsgesellschaften sind wie jedes Jahr als Bedienungs- und Servicekräfte für die Besucher des Neujahrsempfangs zur Stelle. Die Sparkasse Zwickau und die Mauritius Brauerei GmbH unterstützen die Veranstaltung erneut als Hauptsponsoren. Die musikalische Umrahmung gestaltet erneut das Jugendblasorchester Zwickau e.V.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 013 vom 12. Januar 2007
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Ansprache des Oberbürgermeisters
Es gilt das gesprochene Wort!
Sehr geehrter Herr Dietrich,
sehr geehrte Frau Dressel, sehr geehrte Herren Heinemann, Seifert und Weigel,
liebe Gäste,

ich begrüße Sie ebenfalls sehr herzlich zu unserem 10. Neujahrsempfang und freue mich, dass Sie der Einladung von Stadt und Stadtwerke so zahlreich gefolgt sind. Herr Dietrich hat Recht: Der Neujahrsempfang gibt uns die Möglichkeit, uns abseits des Alltagsgeschäftes zu verständigen, ressort-, institutions- und sogar stadtgrenzenübergreifend. Den Blick zurück, aber vor allem den Blick gemeinsam nach vorn zu richten, ist eines der wichtigen Anliegen des Empfanges.
Das vergangene Jahr war wechselvoll: Positive Ereignisse wechselten sich innerhalb kürzester Zeit mit den negativen ab, "himmelhochjauchzend zu Tode betrübt" schien das sprichwörtliche Motto mancher Tage zu sein. Schockiert waren wir insbesondere über den tragischen Tod des kleinen Mehmet. Betroffen gemacht hat uns der tödliche Unfall eines unserer Kollegen aus der Berufsfeuerwehr.
Gescheitert ist bedauerlicherweise der Versuch, die Brachfläche an der Keplerstraße zu entwickeln und die Müllgebühren sorgten Ende des Jahres für Unsicherheit. Zur Kenntnis nehmen müssen wir letzten Endes die Verlagerung von Dystar. Diesen Beispielen gegenüber stand beispielsweise die Übernahme von Sachsenring durch die HQM-Gruppe. Quasi am Vorabend des Trabantjahres erhielt dieses Traditionsunternehmen eine neue und gute Chance. Bei VW wurde der 1,5millionste Golf gefertigt. Still und heimlich zog auch in unsere Hauptstraße allmählich neues Leben ein. Sie konnten das ja erst jüngst in der Freien Presse lesen.
Deutliche Meilensteine wurden bei der Verkehrsinfrastruktur in und um Zwickau gesetzt, denken Sie beispielsweise an die Ortsumfahrung von Reinsdorf, den neuen Autobahnzubringer Zwickau-West oder insbesondere die Pölbitzer Brücke, von denen gerade die Unternehmen im Gewerbegebiet Kopernikusstraße, in Pölbitz oder in der Büttenstraße profitieren dürften. Erfreulich war auch der Zukunftspreis der Deutschen Immobilienwirtschaft für unsere städtische Gebäude- und Grundstücksgesellschaft. Und denken Sie nicht zuletzt an die Events, mit denen Zwickau positive Aufmerksamkeit erregte: Die Box-WM-Kämpfe in der Stadthalle wurden weltweit wahrgenommen und zum 5. Stadtfest kamen mehr Besucher denn je: 180.000 Menschen aus nah und fern feierten die drei Tage.

Apropos Veranstaltungen: Sie erinnern sich sicher auch, dass wir vor ziemlich genau einem Jahr mit dem Neujahrsempfang den Startschuss für das Schumann-Jahr 2006 gaben. Ich denke, wir können heute festhalten, dass dies zugleich der Startschuss war, um Zwickau als Robert-Schumann- und damit Kulturstadt bekannter zu machen. Das Zwickauer Schumann-Fest hat vor allem durch die deutschlandweite Übertragung des Eröffnungskonzerts an Schumanns Geburtstag, dem 8. Juni, aus der "Neuen Welt" mit der hochkarätigen Aufführung von Schumanns "Das Paradies und die Peri" eine große Breitenwirkung gehabt. Selbst eine Schweizer Rundfunksendung übernahm die Aufzeichnung. Am 29. Juli, Schumanns Todestag, berichteten die deutschen Medien in Presse, Funk und Fernsehen, von den Zwickauer Gedenkveranstaltungen mit einer Schumann-Uraufführung. Das Robert-Schumann-Haus wurde schließlich - wie zuvor schon das August Horch Museum - als ein "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet. Erfreulich ist, dass diese wichtige Einrichtung die Besucherzahlen gegenüber den Vorjahren auf etwa das 1½-fache steigern konnte.

Vor allem aber legten wir 2006 die Grundsteine für zwei Projekte, denen ein jahrelanges Ringen vorangegangen war. Viele hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass es eines Tages beginnen könnte. Sie wissen, welche Projekte ich meine - Schloss Osterstein und den Ausbau der B 93. Der - entschuldigen Sie - etwas bürokratische Begriff für erstgenanntes Projekt "Lückenschluss B 93 mit Ausbildung eines Hochufers" verdeutlicht nur unzureichend, dass wir vier Fliegen mit einer Klappe schlagen: Erstens wird durch den vierstreifigen Ausbau die wichtigste Verkehrsachse der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt erheblich ausgebaut. Zweitens wird der Hochwasserschutz entscheidend verbessert. Drittens werden die Anwohner, aber auch die Bürgerinnen und Bürger der Nordvorstadt von Lärm und Schmutz entlastet. Viertens können wir die Mulde erstmals seit vielen Jahrzehnten erlebbar machen und für die Belebung der Innenstadt nutzen, indem wir perspektivisch einen Freizeit- und Familienpark etablieren - kurz ausgedrückt: ein "Muldeparadies", das mit dem Preis im Rahmen des Wettbewerbs "Ab in die Mitte" schon landesweit ausgezeichnet wurde. Ebenfalls im November legten wir den Grundstein für ein Projekt, an das viele schon lange nicht mehr geglaubt hatten: Schloss Osterstein. Ich bin all jenen aufrichtig dankbar, die sich hierbei engagiert haben und weiterhin engagieren - dem privaten Investor zum Beispiel, der Projektgesellschaft Schloss Osterstein, Alt-Oberbürgermeister Rainer Eichhorn, meinen Kolleginnen und Mitarbeitern aus der Verwaltung oder den beiden Vereinen: Durch ein - positives! - Netzwerk gelingt es, diese langjährige Ruine zu beseitigen und zu einem Begegnungsort der Generationen zu etablieren. Im Übrigen: Nutzen Sie bitte die Möglichkeit, die Sanierung und den Wiederaufbau des Schlosses Osterstein durch eine Spende zu unterstützen. Im Zwischenfoyer haben Sie dazu die Möglichkeit, wobei ich mir, wenn ich mich unter Ihnen umsehe, bewusst bin, dass etliche von Ihnen schon ihren Beitrag für das Auferstehen unserer Renaissance-Schlosses geleistet haben.

Meine Damen und Herren,
solche und ähnliche Projekte tragen maßgeblich dazu bei, Zwickaus Status als Oberzentrum zu festigen und den Ruf unserer Stadt zu verbessern.

Wir wollen diesen Weg auch im kommenden Jahr fortsetzen. Der zügige Bau des Tunnels sowie die konstruktive Begleitung und Unterstützung der Sanierung des Schlosses Osterstein sind dabei sicher die beiden wichtigsten Vorhaben. Auf Seiten der Stadtentwicklung wollen wir in Kürze zwei Investorenwettbewerbe ausloben: Einen für den Neumarkt und einen für das Areal des früheren Schwanenschlosses. Ziel ist jeweils, zwei zwar unterschiedliche, jedoch auf ihre Art und Weise jeweils wichtige Areale perspektivisch zu entwickeln. Diese Ziele verfolgen wir auch hinsichtlich des ehemaligen Schocken-Areals. Ich kann und werde nicht versprechen, dass wir in diesem oder im nächsten Jahr einen Baustart erleben. Davon sind wir noch weit entfernt. Ich habe aber den Eindruck: Nach Jahren des Stillstandes gibt es die Möglichkeit, ein Pflänzchen keimen zu lassen, das mit Engagement von vielen Seiten und mit etwas Glück wachsen könnte. Dafür könnte sprechen, dass zu dem von uns veranstalteten Wirtschaftsforum, das in einer Woche stattfindet, auch Frau Edelman Ihr Kommen zugesagt hat. Frau Edelmann ist die Tochter eines der beiden Schocken-Brüder, die den Konzern aus der Taufe gehoben hatten.

Zur Belebung der Stadt im allgemeinen und der Innenstadt im besonderen werden 2007 eine ganze Reihe von Veranstaltungen beitragen. Vor allem wird es ein Jahr der Jubiläen sein, ein Jahr des Autos und ein Jahr der Musik. So werden mit dem Clara-Wieck-Gymnasium, das seinen 15. Geburtstag feiert, und mit dem Robert-Schumann-Konservatorium, das 60 wird, zwei wichtige, die Schumann-Stadt prägende Einrichtungen Jubiläen begehen. Gleichermaßen ist das bei der Robert-Schumann-Gesellschaft der Fall, die am 14. März 1957 gegründet wurde. Würdigen können und wollen wir das 75-jährige Jubiläum der Auto Union. Vor allem aber wird der bekannteste in Zwickau produzierte PKW ein halbes Jahrhundert alt: Mit dem Anlauf der Nullserie des P 50 begann am 7. November 1957 die Geschichte des inzwischen legendären Trabant. Es wird, Sie können dies später in einer Präsentation noch sehen, einige Veranstaltungen rund um die kleine Rennpappe geben. Gerade die Monate Mai und Juni werden unserem Konzept gerecht Automobil- und Robert-Schumann-Stadt zu sein: Einerseits erleben wir Feierlichkeiten zum Jubiläum unseres musischen Gymnasiums, wir können uns jetzt schon freuen auf die Bundesbegegnung "Schulen musizieren" im Mai, wir sollten uns die Festwoche des Konservatoriums vom 2. bis 9. Juni vormerken und natürlich finden dann ab dem 8. Juni wieder die Zwickauer Musiktage statt. Andererseits startet am 13. Mai auf dem Hauptmarkt die "Schwanenklassik", die Oldtimerausfahrt der Hochschule, es soll Mitte Mai die Rallye Sachsen sein, im Juni darf dann die Trabant-Rallye nicht fehlen und schließlich wird das 14. Internationale Trabantfahrertreffen vom 16. bis 18. Juni einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr werden. Nicht zu vergessen ist dann die Ende Juni beginnende Sonderausstellung im August Horch Museum, die sich der Rennsportgeschichte der Auto Union widmet. Ich freue mich übrigens, dass im Rahmen des heutigen Neujahrsempfanges zwei Begebenheiten stattfinden, die sicher auf Dauer für die Pflege der Trabantgeschichte nachhaltige Effekte haben dürfte. Zum einen übergibt die Sparkasse eine Spende an den Verein Intertrab zur weiteren Ausgestaltung der Mobilen Trabantausstellung in der Uhdestraße. Zum anderen unterzeichnen im Anschluss an den offiziellen Teil das August Horch Museum und der Verein Intertrab einen Kooperationsvertrag, der die bisher schon gute Zusammenarbeit der beiden Institutionen, die in besonderem Maß unsere automobile Geschichte pflegen, auf Dauer zementiert.


Mein Damen und Herren, es gibt also einige Ansätze, um unsere Stadt weiter zu entwickeln.
Es gibt demgegenüber das große "Aber": Denn mit der bevorstehenden Verwaltungsreform im Freistaat Sachsen schwebt das Damoklesschwert über dem Oberzentrum Zwickau. Ich male ungern schwarz. Doch die Bedeutung dieses Themas ebenso wie die Notwendigkeit - gerade in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten - führen dazu, das ich die geplante Verwaltungsreform nicht aussparen darf. Es geht übrigens nicht darum, gegen jegliche Veränderungen zu opponieren. Und es geht auch nicht darum, die Kreisfreiheit als bloßes Etikett mit sich herumzutragen. Dass wir Veränderungen nicht nur als notwendig ansehen, sondern diese auch aktiv begleitet hätten, werden Ihnen nicht zuletzt meine Amtskollegen aus Meerane, Crimmitschau und Werdau bestätigen. Frühzeitig hatten wir den Kontakt zu dem damaligen Koordinator im Sächsischen Innenministerium aufgenommen. Unser Ansinnen war, den Reformprozess zu begleiten und aktiv von unten sinnvolle Vorschläge einzubringen. Leider wurde der Koordinator abgelöst. Danach gab es zwar noch Kontakte, wirklich gehört wurde man jedoch kaum. Und auch die Kreisfreiheit ist eben derzeit nicht nur ein Etikett, dass man sich auf sein Auto klebt und es wieder abnimmt und das Auto fährt mit und ohne genauso gut. Es stellt momentan die einzige Alternative dar zu den Vorschlägen und Entwürfen, die wir derzeit von seitens der Staatsregierung haben.

Lassen Sie mich die möglichen Auswirkungen für Stadt und Region anhand einiger Stichworte skizzieren

Stichwort Aufgabenverlust
Man kann ja vielleicht unterschiedlicher Auffassung sein, ob man für die Abfallwirtschaft, den öffentlichen Gesundheitsdienst, die KfZ-Zulassung oder verschiedene soziale Aufgaben zuständig sein will. Aber: Wir werden mit dem Verlust der Kreisfreiheit auch beispielsweise die Zuständigkeit für den Öffentlichen Personennahverkehr, die Untere Immissionsschutzbehörde oder die Untere Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörde verlieren. Das heißt.: Wer dann ein Problem mit Bussen oder Straßenbahnen hat oder wer für sein Unternehmen ein immissionschutzrechtliches Problem lösen will, braucht sich nicht mehr an Stadtrat oder Oberbürgermeister wenden. Welche Kompetenz und Einsatzfähigkeit wir im Bereich des Katastrophenschutzes haben, das bewiesen unsere Leute nicht zuletzt 2002!

Stichwort Finanzen
Unweigerlich sinken mit dem Verlust der Kreisfreiheit die finanziellen Zuweisungen aus dem Finanzausgleichsgesetz. Aktuell erhält Zwickau Zuweisungen in Höhe von 64 Millionen Euro, in denen - nach Ansicht des Finanzministeriums - 18 Millionen für die Wahrnehmung von Kreisaufgaben enthalten sind. Die Zuweisungen sollen nach einer Übergangsfrist von 5 bis 10 Jahren von 46 auf 40 Millionen sinken. Unabhängig davon, dass diese Zahlen kritisch zu prüfen sind, bedeutete allein diese geplante Vorgehensweise eine Reduzierung um 6 Mio. Euro! Sie wissen um die Finanzlage unserer Stadt, der Stadtrat und Verwaltung auch durch unangenehme Maßnahmen zu begegnen versuchen. Wenn nun die finanzielle Ausstattung noch einmal verschlechtert wird, werden wir wohl nicht umhin kommen, einige der uns liebgewordenen Einrichtungen zu hinterfragen. Gerade das ist ein Punkt, den auch die Bürgerinnen und Bürger der Region zu spüren bekommen. Besonders Angebote, die von den Einwohnern der Landkreise gerne genutzt werden, wie beispielsweise das Theater, die Museen oder die Stadthalle, werden dann in ihrem Umfang nicht selbstverständlich weiter bestehen werden.

Stichwort Sparkasse
Zwickau wird im Falle des Verlustes der Kreisfreiheit nicht mehr Gewährträger der Sparkasse Zwickau sein. Weiterhin ist davon auszugehen, dass eine Fusion mit der Sparkasse Chemnitz erfolgt. Damit entgehen der Stadt in jedem Fall jährliche Einnahmen (Gewinnausschüttung). Es ist eine Reduzierung der Sponsorleistungen zu befürchten, was zu Lasten des kulturellen und sozialen Angebotes in der Region führt. Außerdem ist zu bedenken, dass in der Vergangenheit eine Vermögensmehrung erfolgte, die - ohne entsprechende Entschädigung - der Stadt Zwickau verloren ginge.

Kulturraum
Wir, und vor allem unsere Vereine und kulturellen Einrichtungen, haben in der Vergangenheit erheblich von den Zuschüssen profitiert. Dank des dem Solidaritätsgedanken verpflichteten Kulturraumgesetzes gelang es daher gerade im kulturellen Bereich, unsere oberzentrale Funktion zu erhalten. Als kreisangehörige Stadt würden wir jedoch aus dem Kreis der Mitglieder herausfallen. Der Kulturraum Zwickauer Raum hätte dann nur noch ein Mitglied, nämlich den nach der Verwaltungsreform entstandenen neuen Landkreis, und würde faktisch aufgelöst. Inwiefern weiterhin aus Landkreisen und Kreisfreien Städten bestehende Kulturräume gebildet werden sollen, obliegt den Bestimmungen eines den neuen Verwaltungsstrukturen anzupassenden Kulturraumgesetzes, das aber eben noch nicht vorliegt.

Stichwort Bedeutungsverlust
Im allgemeinen ist außerdem zu befürchten, dass eine kreisangehörige Stadt weniger Gehör findet als eine kreisfreie Stadt. Oder kurz gesagt: Wir stehen dann eben nicht mehr auf einer Augenhöhe mit den Landkreisen oder mit Chemnitz, Leipzig und Dresden. Beispielhaft weise ich auf den Regionalen Planungsverband hin, dem wir nicht mehr angehören werden. Ebenso exemplarisch sei auf die Beratungen von Landräten und Oberbürgermeistern kreisfreier Städte beim Ministerpräsidenten oder auf die Einladungen der Bundeskanzlerin an die Oberbürgermeister der unionsgeführten kreisfreien Städte hingewiesen. Die Möglichkeit, in solchen Gremien Themen zu problematisieren, entfällt.

Da hilft es meines Erachtens auch wenig, wenn in dem Gesetzentwurf zur Kreisneugliederung davon die Rede ist, Zwickau würde in Bezug auf das Umland als Kreisstadt einen Bedeutungsgewinn erfahren. Erstens kann ich mir das aufgrund der eben skizzierten Tendenzen nicht vorstellen. Zweitens wäre es ja dann allenfalls ein Bedeutungsgewinn innerhalb des Kreises. In der Außenwirkung und im Wettbewerb der Städte und Regionen versinken wir endgültig ins Niemandsland.

Bei alledem gibt es neben weiteren Problemen, wie etwa dem Personalübergang oder dem ungeklärten Übergang des Vermögens noch drei Sachverhalte, die mich skeptisch machen: Erstens habe ich bisher noch keine einzige Zahl gehört, was denn die Funktional- und Kreisreform an Einsparungen erbringt, obwohl dies ja eines der wesentlichen Ziele ist. An manchen Punkten fragt man sich zweitens, ob der Reformwille wirklich so umfassend ist, wie oftmals propagiert wird. Welche Effekte hat es denn, wenn man die Regierungspräsidien in Landesdirektionen umbenennt und die Landesdirektion in Leipzig gerade einmal für eine kreisfreie Stadt und zwei Landkreise zuständig sein wird. Drittens wundere ich mich, wie viele Fragen und Probleme ungelöst sind. Wir haben zwei Vertreter der Regierung vergangenes Jahr mit der Frage nach dem Verlust der Sparkasse überrascht. Und obwohl wir, gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden auf das FAG-Problem, den Kulturraum und viele andere Fragestellungen hinwiesen, finden sich hierzu nach wie vor keine definitiven Vorschläge in den entsprechenden Gesetzentwürfen. Wie soll man also zu solchen, in gewichtigen Teilen unausgegorenen Vorschlägen bis März Stellung nehmen? Man kann doch nur Kritik üben. Oder würden Sie die Katze im Sack kaufen?

Meine Damen und Herren,
wir haben derzeit keine allzu guten Karten, das gebe ich unumwunden zu. Aber weder sollten wir die negativen Konsequenzen klaglos hinnehmen, noch sollten wir frühzeitig den Kopf in den Sand stecken. Um so weniger, da wir gerade in den letzten Wochen und Monaten von vielen Seiten Unterstützung erfuhren - vom Sächsischen Städte- und Gemeindetag zum Beispiel, dessen Präsident mir erst vorgestern erneut versicherte, sich weiterhin für Zwickau einzusetzen. Ein besonderes Signal war sicher auch, dass sich der Stadtrat einstimmig gegen die Verwaltungsreform aussprach. Und ganz besonders danke ich meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Chemnitzer und dem Zwickauer Land, die in einem gemeinsamen Positionspapier ebenfalls mahnend auf die negativen Folgen für Stadt und Region hinwiesen. Hinzukamen aber auch Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, wie Professor Carl Hahn beispielsweise, die sich für Zwickau stark machten.


Lieber Herr Landrat Otto,
zuletzt haben auch Sie uns überrascht. Im Wochenspiegel vom 6. Januar heisst es, ich zitiere: "Oberste Priorität habe, die Kreisfreiheit der Stadt Zwickau zu erhalten. Dies wollen der Landrat und seine Mitstreiter trotz der prekären finanziellen Lage auf jeden Fall durchboxen." Herr Kollege Otto, danke für diesen guten und kollegialen Neujahrsgruß. Ich gehe davon aus, dass Sie konsequenterweise diese Auffassung auch in den Entwurf der Stellungnahme zu den Reformgesetzten niederschreiben, die Sie dann in Ihren Kreistag einbringen.

Liebe Gäste,
diese Solidarität und dieses konstruktive Zusammenwirken ist genau das, was uns in Zwickau und der Region weiterbringt - auch, aber eben nicht nur bei dem schwierigen Thema der Verwaltungsreform. Wir haben es ja gemerkt, dass sich selbst beim schwierigen Thema Schloss Osterstein mit Geduld, Ausdauer, Kreativität und vor allem guter Kooperation doch noch etwas bewegen lässt.

Bundespräsident Horst Köhler sagte in seiner Weihnachtsansprache:
"Deutschland - das sind wir alle. ...Vergessen wir nicht unsere Verantwortung im Kleinen. Sie ist Teil der Verantwortung für das Ganze. Fühlen wir uns zuständig für Deutschland." Und ich ergänze: Fühlen wir uns zuständig für die Region und für Zwickau. Denn Zwickau - das sind wir alle!
Denen, die im vergangenen Jahr schon nach diesem Prinzip agierten, und allen, die das auch 2007 tun, danke ich von ganzem Herzen!
Glück Auf!
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Vier Zwickauer Bürger erhalten Auszeichnungen


Monika Dressel, Gottfried Heinemann, Erhard Seifert und Günter Weigel für bürgerschaftliches Engagement geehrt
Im Rahmen des 10. Neujahrsempfanges der Stadt Zwickau und der Stadtwerke Zwickau Holding GmbH zeichnet Oberbürgermeister Dietmar Vettermann heute vier Persönlichkeiten für ihr Engagement für die Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger aus: Monika Dressel erhält die Stephan-Roth-Medaille, Gottfried Heinemann,, Eberhard Seifert und Günther Weigel werden mit der Martin Römer Ehrenmedaille ausgezeichnet. Die Auszeichnungen waren vom Stadtrat der Stadt Zwickau in dessen Sitzung am 23.11.2006 beschlossen worden.
Monika Dressel (geb. 1942)
Monika Dressel hat sich als Mitinitiatorin der Friedensbibliothek Zwickau in außerordentlicher Weise um die friedliche Revolution im Herbst 1989 verdient gemacht. Auch nach der politischen Wende setzte sie sich mit hohem bürgerschaftlichen Engagement für die demokratische Entwicklung in unserer Stadt ein. Besonders lagen ihr dabei die Rechte von sogenannten Minderheiten und Benachteiligten am Herzen. Sie war Begründerin des Zwickauer Friedenszentrums und Initiatorin des Tast-, Duft- und Erlebnisgartens. Sie engagierte sich trotz eigener starker gesundheitlicher Beeinträchtigung für die soziale Integration behinderter Menschen, wobei sie aktiv an der Aktion „Behindertenfreundliche Stadt Zwickau und Zwickau Land“ teilnahm und Projekte an Schulen zum Thema Menschen mit Behinderungen und Barrierefreiheit begleitete. Das Wirken von Frau Dressel ist beispielgebend für ein zähes Ringes um Gerechtigkeit und die Einhaltung von Menschenrechten. Es zeigt, was durch nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement erreicht werden kann. Mit der Verleihung der Stephan-Roth-Bürgermedaille soll ihr uneigennütziger Einsatz gewürdigt werden.

Gottfried Heinemann (geb. 1934)
Herr Heinemann hat maßgeblich am Aufbau einer beispielhaften Organisation von verschiedenartigen Selbsthilfegruppen in der Stadt Zwickau mitgewirkt. Seit 1995 ist er Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe „Wirbelsäulen- und Bandscheibenerkrankungen“. Die Arbeit dieser Gruppe ist bundesweit bekannt und anerkannt. Herr Heinemann sorgt mit seiner Arbeit für Linderung von Leiden aber auch für soziale Kontakte der Betroffenen. Seit 1997 gehört er zum Sprecherrat der Selbsthilfegruppen und zur Regionalen Arbeitsgemeinschaft der Behindertenverbände. Am 01.04.2000 wählte ihn der Stadtrat zum ersten Behindertenbeauftragten der Stadt Zwickau. Mit viel Akribie und einem hohen Maß an Sachverstand setzte er sich in dieser Funktion für die Belange der Behinderten ein. Aus gesundheitlichen Gründen und um sich stärker in der Selbsthilfebewegung engagieren zu können, gab er Ende Juli 2002 dieses Ehrenamt ab. Des Weiteren bereitete Herr Heinemann mit hohem zeitlichen Aufwand über viele Jahre die Aktionstage der Senioren, Behinderten und Selbsthilfegruppen vor und wirkte aktiv an der erfolgreichen Gestaltung mit. Mit der Verleihung der Martin-Römer-Ehrenmedaille soll Herr Heinemann für sein hohes Engagement für die Belange von Menschen mit Behinderungen gewürdigt werden.
Eberhard Seifert (geb. 1937)
Herr Seifert trat am 01.03.1959 der Freiwilligen Feuerwehr bei. Seit diesem Tag engagierte er sich mit ganzem Einsatz für die Feuerwehr und damit gleichzeitig für die Bürger der Stadt Zwickau. Aufgrund seiner hohen Leistungsbereitschaft übernahm er von Anfang an Leitungsverantwortung. Er war bis Ende 1996 Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren von Auerbach und Marienthal und (mit zwischenzeitlicher Unterbrechung) Oberhohndorf. In dieser Zeit war er bis zum 07.03.1993 gleichzeitig über 17 Jahre lang als Wirkungsbereichsleiter unter anderem für die Verbindung von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr verantwortlich. Auf Grund seiner Erfahrungen und seiner menschlichen Ausstrahlung wurde er im März 1993 zum Stadtbrandmeister bestellt. Dieses wichtige Ehrenamt übt er bis heute aus. Für seinen Einsatz zum Wohle der Stadt Zwickau wurde Herr Seifert 1976 ins Ehrenbuch der Stadt eingetragen und 1986 mit der Verdienstmedaille Brandschutz sowie 2001 mit dem Feuerwehrsteckkreuz in Silber ausgezeichnet. Mit der Verleihung der Martin-Römer-Ehrenmedaille soll Herr Seifert für sein über jahrzehntelanges Engagement für die Feuerwehr in der Stadt Zwickau gewürdigt werden.
Günter Weigel (geb. 1933)
Günter Weigel wirkt seit der Wiedervereinigung im Verband der Verfolgten des Naziregimes. Insbesondere durch sein Engagement im Landesverband des Bundes der Antifaschisten ist er über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Seit 2001 leitet er den Zwickauer Stadtverband des Bundes der Antifaschisten als Vorsitzender. Seit vielen Jahren unterstützt und betreut er Bürger und deren Familien, die in der Zeit des Nationalsozialismus großes Leid ertragen mussten. Unermüdlich tritt er für die Wahrung und Pflege des humanistischen Gedankenguts des antifaschistischen demokratischen Erbes ein. Sein Wirken ist darauf gerichtet, Geschichte als etwas Lebendiges zu verstehen. Er vermittelt nicht nur Fakten, sondern versucht immer den zeitgenössischen Bezug herzustellen. Mit Dokumentationen und zahlreichen Ausstellungen – beispielsweise zum Tag der Sachsen, im August- Horch-Museum, im Theater und in den Priesterhäusern – vermittelt er historische Zusammenhänge und erreicht eine breite Öffentlichkeit. Mit der Verleihung der Martin-Römer-Ehrenmedaille soll Herr Weigel für sein humanistisches Wirken gewürdigt werden.
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Ex-Nationaltorhüter Jürgen Croy ist seit 1976 Ehrenbürger seiner Heimatstadt Zwickau.

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Eine kleine Ausstellung im Foyer der Neuen Welt war dem Thema "50 Jahre Trabant gewidmet. .

Auch der Zwickauer Oberbürgermeister Dietmar Vettermann identifiziert sich gern mit dem Thema Trabant und seiner 50zigjährigen Story in der Muldestadt. .

Den Mitgliedern des Internationalen Trabantregisters steht ein ereignisreiches Jahr "Der Trabant wird 50 Jahre" bevor, am 7. November 1957 lief die Nullserie des Kultautos im damaligen Audi-Werk vom Band. Im Bild der Oberbürgermeister Dietmar Vettermann mit dem StellvertretendenVorsitzenden von Intertrab, Willy Salzinger, dem Geschäftsführer des Internationalen Trabantregisters Edgar Haschke, dem Vorsitzenden von Intertrab, Remo Dietrich und Protagonist Jürgen Lisse.

Der Direktor des Zwickauer Automobilmuseums August Horch, Rudolph Vollnhals und Remo Dietrich vom Internationalen Trabantregister unterzeichneten zum Empfang eine Vereinbarung zur umfassenden Zusammenarbeit der beiden wichtigen Träger der Tradition des Zwickauer Automobilbaus. .

Auch die Sparkasse Zwickau beteiligt sich an den Vorbereitungen zum Trabantjubiläum: Sparkassenchef Heinrich Zilker überreicht dem Vorsitzenden von Intertrab, Remo Dietrich, einen Scheck. .

Sozialbürgermeisterin Pia Findeiss gratuliert Gottfried Heinemann zur Auszeichnung mit der Martin Römer Medaille als verdienstvollen Bürger der Stadt Zwickau. .


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