Das Theater Plauen-Zwickau bringt Verdis Oper Luisa Miller auf die Bühne

Kabale und Liebe mit hinreißender Musik wird durch stürmischen Applaus belohnt


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Aufeinandertreffen der Liebenden gefangen in den Fängen der Intrige. Fotos: Theater

Das Theater Plauen-Zwickau bringt Verdis Oper Luisa Miller auf die Bühne

Kabale und Liebe mit hinreißender Musik wird durch stürmischen Applaus belohnt


ZWICKAU, am 6. November 2015 – Ein überglückliche Sonja Westermann ertrinkt förmlich im begeisterten Beifall des Premierenpublikums, Sekunden vorher war sie als Luisa Miller dramatisch mit dem Giftcocktail im Blut auf der Gewandhausbühne dahingesunken.
Das Theater Plauen-Zwickau zeigt die Verdi-Oper Luisa Miller, inszeniert von Thilo Reinhardt, auf großer Bühne.




Verzweifelt schneidet sich Luisa die Haare ab.










Luisa, Sonja Westermann, liebt ihren Rodolfo, Jason Kim, innig. Sie weiß nicht, dass ihr Liebhaber der inkognito auftretende Sohn des Grafen Walter, Karsten Schröter, ist. Da der Despot mit seinem Sohn andere Heiratspläne hat, muss die reine Liebe des Adelserben zur Tochter eines unbedeutenden Soldaten beendet werden. Für jede Schweinerei gut ist der Sekretär des Grafen, der Schleimer Wurm, Igor Levitan. Zumal der Intrigant selber die schöne Luisa, Sonja Westermann singt nicht nur einen hellen eindringlichen Sopran mit angenehmen Timbre, sondern sie ist auch eine Sexierscheinung. Was sie im ersten Akt in Erwartung des Geliebten deutlich macht. Nach zweimal Premierenpech, Westermann musste damals wegen Erkrankung kurzfristig absagen, haben die Zwickauer Opernfreunde die Sopranistin nun pur erleben dürfen. Sie haben’s genossen, das Publikum und sichtlich auch die Sängerin.
Die Intrige entwickelt sich frei nach Schiller, der mit seinem Schauspiel „Kabale und Liebe“ die Vorlage für das Libretto lieferte. Der Graf verleumdet Luisa und ihr Vater, Shin Taniguchi, verteidigt die Ehre seiner Tochter. Ein Grund, ihn in den Kerker zu werfen. Dort wäre auch Luisa gelandet, hätte nicht Rodolfo noch einen Trumpf gegen seinen Vater in der Tasche gehabt. Allerdings weiß der Gute nicht, welch‘ hinterhältigen Plan sein Vater mit Wurm ausgeheckt haben.
Fragt man nach einzelnen Ohrwürmern für die Opernfreunde muss man antworten, die ganze Oper ist ein Ohrwurm und besonderen Ohrenschmaus bieten immer wieder die Duetts und Terzetts zwischen Schroeter, Kim, Westermann und Taniguchi, die das Gewandhaus quasi zum Dröhnen bringen. Macht dabei bitte schön gar nichts, dass ausschließlich in italienischer Sprache gesungen wird. Die Inhalte werden über der Bühne eingeblendet. Die Stabführung über das Philharmonische Orchester hat Lutz de Veer.
Theo Stiegler
Die nächsten Vorstellungen Zwickau ¬ Gewandhaus
13.11.2015 ¬ 19:30 Uhr
22.11.2015 ¬ 18:00 Uhr
25.11.2015 ¬ 19:30 Uhr
Tel. [0375] 27 411.4647 / .4648
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