DerZwickauer

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Steinzeitordnung lässt Zwickau im Dreck versinken
Mit dem Auszug aus den Höhlen in offene Ansiedlungen wuchs bei den Steinzeitmenschen die Erkenntnis, dass manche Dinge nur gemeinschaftlich zu lösen sind: Bei der Jagd halfen sich die Männer gegenseitig und Feldarbeiten gingen den Frauen gemeinschaftlich besser zur Hand. Über die Jahrtausende wurden gemeinschaftliche Aufgaben zum Motor gesellschaftlicher Entwicklung. Ohne die Geschichte der Straßenreinigung im Detail zu kennen, ist doch erwiesen, dass auch diese Aufgabe von den Kommunen mehr und mehr als gemeinschaftliches Anliegen zu sehen ist. Nur in wenigen Städten wird traditionsgemäß noch ein Teil der Straßen von den Anliegern gekehrt. Es klappt einfach nicht, wenn diese Aufgabe in den Händen der einzelnen Anlieger liegt, dort nicht, wo von früher her versucht wird, diese Ordnung aufrechtzuerhalten, und sicher wird auch die Neueinführung nicht klappen. Man denke an den hohen Gemeinsinn, der die Menschen mit Beginn des neuen Jahrtausends befallen hat. Mehr als naiv ist der Gedanke, man könnte die Säumigen mit Ordnungsstrafen dazu bewegen, ihre Straße zu kehren. Eher würde es klappen, man würde die Ordnungsbeamten mit einem Besen versehen, um diese kehren zu lassen. Da wäre sicher die für Zwickauer die ZUG die bessere Lösung, denn die Zahl der kommenden Streitfälle wird viele neue Beamte brauchen. Inzwischen versinkt die Stadt im Dreck.
Euer Lichtl
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