Theater Plauen-Zwickau spielt die Leharoperette „Das Land des Lächelns“



Herzlicher Beifall für hinreißend interpretierte Welthits wie „Dein ist mein ganzes Herz“


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„Immer nur lächeln und immer vergnügt, immer zufrieden, wie’s immer sich fügt“, Prinz Sou-Chong, Heiko Börner, ist ganz Chinese und zur Kontenance seiner asiatischen Erziehung gehört das Verbergen der Gefühle. Werner Rautenstengel singt die Rolle des Oheims Tschang.

Theater Plauen-Zwickau spielt die Leharoperette „Das Land des Lächelns“



Herzlicher Beifall für hinreißend interpretierte Welthits wie „Dein ist mein ganzes Herz“



ZWICKAU, 30. Oktober 2009 - „Immer nur lächeln und immer vergnügt, immer zufrieden, wie’s immer sich fügt“, Prinz Sou-Chong, Heiko Börner, ist ganz Chinese und zur Kontenance seiner asiatischen Erziehung gehört das Verbergen der Gefühle. Lächelnd begeistert er vor allem die Damen des Hofes in Wien. Das Theater Plauen-Zwickau spielt in einer Wiederaufnahme die Lehar-Operette „Das Land des Lächelns“.
Sou-Chong auf Europatripp lernt in Wien die Tochter des Grafen Ferdinand von Lichtenfels kennen. Lisa, Annette Luig vom Staatstheater Wiesbaden hat in der Wiederaufnahme des Stückes den Part der eleganten Grafentochter übernommen, ist vom Prinzen fasziniert. Schnell hat das Zwickauer Publikum die hübsche Blondine mit dem eindringlichen Sopran ins Herz geschlossen. Mit der Begeisterung fürs Exotische entflammt die Grafntochter vollends für den fremden Prinzen.
Da spielt die Verliebtheit ihres „besten Freundes“ Graf Gustav von Pottenstein, Markus Sandmann, keine ernsthafte Rolle mehr. Allen Warnungen vor fremder Kultur und andersartigen Bräuchen zum Trotz gibt sie sich ihren Gefühlen hin.
„Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“, das Duett mit dem Prinzen lässt herzlichen Beifall aufflammen.
Eindringlich interpretierte Ohrwürmer, wie die durch Richard Tauber zu Weltruhm gelangten Lieder „Dein ist mein ganzes Herz“ oder eben „Immer nur lächeln“, verfehlen ihre Wirkung auch in Zwickauer Gewandhaus nicht. Das durchaus tragische fast opernhafte Element des Scheiterns einer tiefen Liebe an den Konventionen des Hofes an einem asiatischen Herrscherhaus gibt der Leharoperette seit jeher eine Touch von Tiefe.
Mit einem kleinen Theatertrick entschärft Regisseur Jürgen Pöckel in der Zwickauer Inszenierung die Tragik des Geschehens und das Publikum kann trotz des Suizids der hinreißenden Schwester des Prinzen, der kleinen Mi, Uta Simone Schmidt, am Ende aufatmen, ohne dass das sonst für Operetten übliche Happyend den Abend versüßlicht. Uta Simone Schmidt ist eine hinreißende chinesische Prinzessin, die viel Beifall für ihre Darstellung bekommt und das téte-à-téte mit dem Dragonerleutnant „Meine Liebe, deine Liebe“ gibt den Beiden Gelegenheit, einen besonderen Höhepunkt in der Aufführung zu setzen. Uta Simone Schmidt zeigt sich neben ihrem gesanglichen Talent auch als hinreißende Schauspielerin, die der Rolle der Prinzessin Mi eine berührende Note verleiht.
Das Orchester hatte am Premierenabend unter der Stabführung von Kapellmeister Tobias Engeli viel Gelegenheit mit den eindringlichen Leharmelodien das Publikum zu begeistern.

Theo Stiegler

Sou-Chong, Heiko Börner, auf Europatripp lernt in Wien die Tochter des Grafen Ferdinand von Lichtenfels kennen. Lisa, Annette Luig vom Staatstheater Wiesbaden hatte in der Wiederaufnahme des Stückes den Part der eleganten Grafentochter übernommen
Foto:theater



Ticket-Service im Gewandhaus 0375 27411 46 47 oder 0375 27411 46 48 und zur Theater-Website


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