Wieder Internationales Trabant-Fahrer-Treffen in Zwickau

300 Trabis treffen sich auf dem Platz der Völkerfreundschaft


- Das war das Treffen 2011
- siehe auch frühere Treffen 2001 - 9.ITT 2002 - Bericht zum 10. Treffen 2003 - Bilder zum 10.Treffen 2003 - Bilder vom 8. Treffen
Der Trabi wird 50
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Tausende Trabis reihten sich noch 2006 auf dem Zwickauer Flugplatz auf.


Presse-Information - August Horch Museum Zwickau GmbH
16. Internationales Trabantfahrer Treffen vom 24. bis 26. Juni 2011 in Zwickau nun auf dem Platz der Völkerfreundschaft

Trabis treffen sich unter der Schirmherrschaft des August Horch Museums



- Trabis aus zehn Nationen vertreten
- Buntes Programm für Teilnehmer und Besucher
- Besucherparkplätze beim Museum und Arbeitsamt per kostenlosem Shuttlebus an Platz der Völkerfreundschaft angebunden


Zwickau, 21. Juni 2011 - Die Trabi-Fangemeinde feiert am Wochenende eine Wiederauferstehung seines fahrbaren Lieblings, und die Zwickauer feiern mit: Nach zwei Jahren Pause ist das Internationale Trabantfahrer Treffen (ITT) wieder da! Vom 24. bis 26. Juni wird das vertraute Knattern des Zweitakters erneut die Straßen der Stadt erfüllen.
Allerdings wird sich der Charakter der Veranstaltung ändern. Im Vordergrund steht der Trabi, der immer mehr zum echten Oldtimer wird. Das zeigt sich schon daran, dass 65 % der Teilnehmer ihren Trabi in verschiedenen Kategorien bewerten lassen, während dieser Anteil früher bei gut 10 % lag. Aber auch Spaß und Unterhaltung werden nicht zu kurz kommen. Neben einem nagelneuen Trabant nT des Sonderfahrzeugbauers IndiKar darf aus dem Museum ein musealer Begleiter mal wieder ans Tageslicht: Ein Trabant Panzerspähwagen. „Von denen wurden nur ganz wenige gebaut. Wir möchten damit zeigen, in welcher Bandbreite der Trabi zum Einsatz kam“, meint Museumsleiter Rudolf Vollnhals. Genauso breit angelegt ist das Programm auf dem Platz der Völkerfreundschaft, das für Besucher übrigens völlig kostenfrei ist: Nach der Anreise am Freitag, dem Beginn erster Bewertungen und einem gemütlichen Beisammensein im Festzelt geht es am Samstag richtig los. Ob Trabi-Slalom, Teilemarkt, Geschicklichkeitsspiele rund um den kleinen Stinker, wie z.B. Bremsprüfung, Reifenwechsel oder Rennstrecke, historische Filme, eine Talkrunde mit den „Vätern des Trabants“ und ehemaligen Sachsenring-Rallyegrößen oder die Leipziger Ostrocker von „P 70“ und vieles mehr – Langeweile dürfte bei Trabi-Fans nicht aufkommen.
Traditionell knattern am Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr 125 Fahrzeuge über Zwickaus Straßen. In einem 40 km langen Rundkurs steuern sie verschiedene automobilrelevante Ziele an. So kommen die Teilnehmer als erstes auf der Reichenbacher Straße vorbei am VW Bildungsinstitut und den Zulieferern Gillet und Johnson Controls. Wenig später passieren sie den Flugplatz, Heimat der bisherigen ITTs. Weiter geht es über das Gewerbegebiet Am Schmelzbach, wo IndiKar den nT-Prototypen entstehen ließ. Vorbei an der Mobilen Trabant Ausstellung in der Uhdestraße geht es anschließend zu GKN Driveline und Volkswagen Sachsen. Auf deren Parkplatz stellen die Teilnehmer die drei großen Buchstaben ITT mit ihren Fahrzeugen nach. Zurück in Zwickau kommt die Parade zunächst im Metawerk mit den Unternehmen Johnson Controls und Grammer System vorbei. Bei einer derartigen Auto-Kult-Tour darf auch eine Stippvisite vor dem August Horch Museum nicht fehlen. Danach führt sie der Weg vorbei an FES Fahrzeugentwicklung Sachsen, Sachsenring Werk sowie Sasit Tower Automotive gegen 12 Uhr zurück zum Start- und Zielpunkt ‘Platz der Völkerfreundschaft’. Entlang der Strecke präsentieren sich die originalen, getunten, skurrilen, extravaganten, historischen, geliebten und unkaputtbaren Trabis schaulustigen Zwickauern.
Bis zum Anfang dieser Woche wollten sich 374 Trabi-Liebhaber in 275 Fahrzeugen das neue alte Treffen auf keinen Fall entgehen lassen. Neben zahlreichen Anmeldungen aus ganz Deutschland macht das ITT dem Wörtchen „international“ in seinem Titel auch im Jahr 16 alle Ehre: Aus Dänemark, Ungarn, Rumänien, Tschechien, Österreich, Polen, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden werden Europas Trabifans an diesem Juni-Wochenende aus allen Himmelsrichtungen gen Zwickau rollen. Den längsten Anfahrtsweg haben 5 bulgarische Teilnehmer. Den ältesten Trabant steuert Jurymitglied Thomas Heckel aus Northeim bei. Es handelt sich um einen P50 Trabant aus 1959.
Ein Shuttlebus bringt alle Besucher kostenfrei zum August Horch Museum und der mobilen Trabantausstellung sowie an die Parkplätze am Horch Museum und beim Arbeitsamt.
Das August Horch Museum als Veranstalter und die unterstützenden Vereine Intertrab e.V., Motorsportclub Zwickau e.V. sowie Motorsport Sachsen Zwickau e. V. wollen mit der Veranstaltung eine Zwickauer Tradition am Leben erhalten und hoffen auf einen großen Zuspruch auch aus dem Westsächsischen Raum.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.

August Horch Museum Zwickau GmbH

Das war 2011


Presse-Information August Horch Museum Zwickau GmbH

Zwickau, 26. Juni 2011

16. Internationales Trabantfahrer Treffen in Zwickau erfolgreich beendet

- Große Zufriedenheit unter Teilnehmern und Besuchern
- Neuer Veranstaltungscharakter wurde sehr gut angenommen


Drei Trabant-Ehrentage gingen am heutigen Sonntag mit dem 16. ITT erfolgreich zu Ende. Zu den bereits vorangemeldeten 275 Fahrzeugen gesellten sich spontan noch weitere 100, die dem neuen Konzept von Veranstalter August Horch Museum auf dem Platz der Völkerfreundschaft 550 Teilnehmer bescherten. Museums-Geschäftsführer Rudolf Vollnhals: „Wir sind sehr zufrieden. Die harten Vorbereitungswochen, in denen unser kleines Team neben dem normalen Museumsgeschäft dieses Großereignis geplant hat, haben sich absolut gelohnt. Die Fläche war gut gefüllt – viel mehr Fahrzeuge hätte der Platz nicht vertragen.“ Mit zum Erfolg beigetragen haben die mitorganisierenden Vereine Intertrab e.V., Motorsportclub Zwickau und Motorsport Sachsen Zwickau.

Talkrunde mit den Vätern des Trabant. Links Werner Lang, in den Fünfziger Jahren Technischer Direktor des Horchwerkes, ab 1958 Entwicklungsleiter im neu gegründeten VEB Sachsenringwerke Zwickau, Winfried Sonntag, in den Fünfziger Jahren Technischer Direktor des Audi-Werkes, später Direktor der VVB Fahrzeugbau der DDR, rechts Werner Reichel, Mitarbeiter des für die Plastentwicklung verantwortlichen Wolfgang Barthel bei Sachsenring Zwickau. Foto: Veranstalter






Neben dem angenehmen Flair kam bei den Teilnehmern die Bewertung und das Bühnenprogramm – das wegen des für ITTs ungewöhnlich schönen Wetters auf die Rampe nach draußen verlegt wurde – besonders gut an. Die Bewertung, bei der 145 Fahrzeuge durch eine 40köpfige Jury in 9 Kategorien auf Herz und Nieren geprüft wurden, konnte man seine Meinung in einem „Meckerkasten“ kundtun. Hier hätte man sich unkompliziert so richtig Luft machen können. Die durchweg guten Kritiken dort geben aber besonderen Grund zur Freude. Am Samstagabend wurden dann, eröffnet durch die Zwickauer Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, die drei Ersten jeder Kategorie mit einem individuellen Preis geehrt. In den späten Abendstunden sorgte die Band „P 70“ aus Leipzig mit ihrem Ostrock-Repertoire für nostalgische Momente.
Am heutigen Sonntag machten sich dann an die 200 Fahrzeuge zur traditionellen Trabi-Live-Parade auf und passierten dabei so wichtige Stationen wie beide Automobilmuseen, den Trabant nT-Produzenten IndiKar, das Automobilzulieferer-Zentrum MetaWerk oder den Flugplatz als ehemaligen Austragungsort. Auf dem VW-Parkplatz versammelten sich alle ein letztes Mal und bildeten mit ihren Fahrzeugen die Buchstaben ITT.


In der Firma Indikar entwickelter Prototyp eines Trabanten mit Elektroantrieb Trabant nT, Unikat






Das 16. geht als gelungene Veranstaltung in die Geschichte der Trabi-Treffen ein.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
August Horch Museum Zwickau GmbH
Rudolf Vollnhals
Tel. (0375) 27 17 38 10 .

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