Sport in Zwickau - Handballsupercup

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Handballknaller Deutschland - Russland in Zwickau

Zwickau, im November 2001. Dass die Paarung im Endspiel zum Handball-Supercup ebenfalls am Sonntag wie am Freitag in Zwickau Deutschland gegen Russland heißen könnte, war vorher vermutet worden. Tatsächlich trafen die Deutschen am Sonntag in Riesa vor 5000 Zuschauern auf den Weltmeister Russland. Für die Beobachter beider Spiele ergab der Vergleich der sonntäglichen Übertragung in der ARD und der Stimmung in der Zwickauer Stadthalle am Freitag: Die 3300 Besucher in Zwickau entfalteten die eigentliche Atmosphäre des Finals. Vielleicht war auch die Spannung zu diesem Zeitpunkt größer. Nach einer kurzzeitigen Führung durch den Weltmeister am Spielbeginn übernahmen die Spieler um Stefan Kretzschmar das Zepter und gaben die Führung bis zum 27:21 Endstand für Deutschland nicht wieder aus der Hand. Die Fans und das zahlreich angereiste Fachpublikum sahen ein begeisterndes Spiel. Die Stadthalle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit blitzschnellen Aktionen setzte sich vor allem in der Anfangsphase Stefan Kretzschar in Szene und ließ den Ball im Netz zappeln. Das Finale des Supercups in Riesa endete am Sonntag, 4. November 2002, mit einem 30:20 für die Deutschen und hatte vor allem in der zweiten Halbzeit nicht mehr die Spannung, die dem Zwickauer Spiel innewohnte. Vielleicht ist es diesem Umstand geschuldet, dass der Fernsehmoderator der ARD sich aus Riesa mit den Worten verabschiedete: "Auf Wiedersehen in der Sachsenarena in Zwickau.“ Die Stadthalle in Zwickau erlebte mit dem Handball-Supercup wieder einen begeisternden sportlichen Höhepunkt. Theo Stiegler

Erwartungen vor dem Spiel

Sportereignis erwartet 3500 Fans in der Zwickauer Stadthalle Handballknaller mit Weltmeister Russland Russland gegen Deutschland: Solche Finals haben Tradition bei Handball-Weltmeisterschaften der Männer. Die Atmosphäre und die Aktion von Weltmeisterschaften wird nun auch in der Stadthalle Zwickau geboten. Die Nationalteams von Deutschland und Russland treffen Freitag, 2. November 2001, in der Zwickauer Stadthalle aufeinander. Stadthallenchef Jürgen Croy erwartet sich einen „Superknaller“ für die Muldestadt. Der Handball-Supercup der Nationalmannschaften der Männer wird seit 1979 alle zwei Jahre zwischen den Weltspitzenteams ausgetragen. Dieses Jahr kommt das Spektakel nach Sachsen. Riesa hat die Gesamtorganisation, und in Riesa werden auch die Finalspiele stattfinden. Trotzdem den ersten richtigen Leckerbissen werden 3500 Sportfans in der Zwickauer Stadthalle am 2. November genießen: Dort treffen 18 Uhr die Mannschaften der heißblütigen Spanier auf die spielstarken Schweden. Aber das ist mehr zum Warmmachen für das Publikum. 20 Uhr heißt es Deutschland gegen Weltmeister Rußland. Die Russen sind heiß auf den Sieg, und schon ab Dienstag, 16 Uhr, werden sie in Neuplanitz in der Sporthalle trainieren. Mittwoch in Mosel und Donnerstag sowie Freitag, die Trainingspläne zeigen die russische Mannschaft unermüdlich auf dem Trainingsparkett. Bisherige Erfolge geben ihnen recht. Insgesamt nehmen an dem Turnier sechs Mannschaften der absoluten Weltspitze teil: Russland, Spanien, Dänemark, Kroatien, Schweden und Deutschland. Den Auftakt gibt´s am 31. Oktober in Dresden. Dort treffen die Mannschaften von Spanien und Kroatien, Deutschland und Dänemark aufeinander. Am 1. November spielen Russland gegen Dänemark und Schweden gegen Kroatien in Dresden. Der dritte Spieltag der Vorrunde gehört Zwickau. Ab 3. November geht es in Riesa um die Plätze. Vielleicht ist die Finalbesetzung schon mal in Zwickau zu sehen. Karten für Zwickau sind nur noch wenige zu haben: Touristinformation Zwickau, Hauptstraße 6, Telefon 0375 19 433.




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