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Didi Hallervorden als Chansonier in Zwickaus Neuer Welt

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Dieter Hallervorden mal als Sänger und trotzdem spitz wie Stecknadeln.

Aktuell mit Angie im Bett

Didi Hallervorden begeistert mit überraschendem Gesicht

Didi Hallervorden spaltet die Gemüter: Mit gleich zwei Gesichtern, singt der Entertainer „Mit dem Gesicht kann man sich nur verstecken“ und sprüht dabei vor Selbstironie und bissiger Satire. Zum allerersten Mal steht Hllervorden als Solist mit einer sechsköpfigen Band auf der Bühne. Da hatten die 600 Gäste in der fast ausverkauften Neuen Welt ihr ausgemachtes Vergnügen daran. Wer allerdings die bedingungslose Klaumauknudel Didi aus einstigen Zeiten von Nonstop Nonsens erwartet hatte, der musste enttäuscht von Tannen ziehen. Das waren allerdings nur sehr wenige. Didi als ernstzunehmender Chansonier und doch als Ulknudel war gefragt. Von sechs Musikern begleitet zieht Hallervorden so ziemlich alles durch den Kakao. Nach dem Motto von Frank Sinatras „Strangers in the Night“, lässt er das neue Kabinett der kommenden Bundeskanzlerin Angela Merkel durch ihr Bett turnen. „Was macht der Münte mit Angela?“ Didi schickt die deutsche Bildungspolitik mit „Dem Sonderzug nach Pisa“ und interpretiert dabei auf höchst spitzige Weise „Blödheiten des deutschen Bildungsweges“, er macht das musikalisch auf der Spitze und feinsinnig bis grob als Comedian, so man wundert sich schon ein wenig, warum der Kabarettist Hallervorden bisher so Wenigen als Liedsänger begegnet ist, denn ganz nebenbei hört man nach Udo Lindenbergs Variante die neue Wendung des „Chatanooga Choo Choo“ von Glenn Miller wieder in einer klasse vorgetragenen Weise. Politik und Wirtschaft, Unterhaltung und Kunst, nichts kann sich sicher fühlen vor der bissigen Satire. Da geht es ans „Gemüt“ wenn Hallervorden den „Männerchor von St. Kathrein“ rührselig und besoffen „auf dem Berggipfel gegen den Wind pinkeln lässt“ oder die Wirtschaftsbosse ihren Beitrag zum „Wir steigern das Bruttosozialprodukt“ als Volkswagenmanager im Puff von Wolfsburg leisten. Zwei Stunden höchst unterhaltsame Späße mit nachdenklichem Hintergrund. Didi Hallervorden hat sein Publikum zu langem Beifall animiert und mehrfach mussten die Musiker zu Zugaben auf die Bühne. Wer´s in Zwickau verpasst hat, muss nun nach Berlin, dort im Kabarett „Die Wühlmäuse“ läuft das Programm bis ins neue Jahr. Theo Stiegler Ticket-Service theater zwickau, Gewandhaus, Telefon 0375 834647, 08056 Zwickau oder Tourist-Information, Hauptstraße 6, 08056 Zwickau, Telefon 0375 19433. zur Neuen Welt oder zum Theaterservice
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