Ballett: Goldfisch-Variationen auf der Gewandhausbühne in Zwickau
Tanzstück von Annett Göhre mit Musik der Goldberg-Variationen in der Bearbeitung von Uri Caine

Kaleidoskop der Erotik und des Humors – nicht nur mit Tanz


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Fotos: Theater

Ballett: Goldfisch-Variationen auf der Gewandhausbühne in Zwickau
Tanzstück von Annett Göhre mit Musik der Goldberg-Variationen in der Bearbeitung von Uri Caine


Kaleidoskop der Erotik und des Humors – nicht nur mit Tanz



ZWICKAU, 5. Februar 2016 – Nun wie ein Goldfisch benimmt sich die Tänzerin Flavia Samper nicht: Die Brasilianerin als Gast vom Salzburg Ballett tanzt in Zwickau nicht nur geschmeidig und erotisch in den Bewegungen, sie schimpft und benimmt sich auch wie ein Fischweib auf dem Markt von São Paulo.
Die Bühne des Zwickauer Gewandhauses wird zum bunten Experimentierfeld des Tanzes.


Nun wie ein Goldfisch benimmt sich die Tänzerin Flavia Samper nicht: Die Brasilianerin als Gast vom Salzburg Ballett tanzt in Zwickau nicht nur geschmeidig und erotisch in den Bewegungen, sie schimpft und benimmt sich auch wie ein Fischweib auf dem Markt von São Paulo.











Annett Göhre als Ballettmeisterin bringt die Goldfisch-Variationen als Tanzstück nach der Musik der Goldberg-Variationen nach Johann Sebastian Bach in der Bearbeitung von Uri Caine auf die Bühne.
Klassisches Ballett bis hin zum Schwung des Tropicana de Cupa mit Mambo und Tango a la Buenos Aires bieten in den 30 Szenen, nicht nur tänzerische Vielfalt. Da die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles aus Russland, Italien, Frankreich, Brasilien und Chile zusammengemixt sind, ist es ein Leichtes auch ein Babylonisches Sprachgewirr original in die Szenerie einzubinden. Das ist köstlich.
Die Variationen bieten lieben und lachen, weinen und wüten, wie es sich die Ballettchefin vorgenommen hat.
Da kommt auch der Humor nicht zu kurz: Mit Gummistiefeln voller Wasser, die quietschen und blubbern, hat man sicher noch kein Ballett tanzen sehen. Als dann noch das Ensemble beim Tanzen die Bühne wischt, da staunt auch der Gummifisch im Aquarium. Paul Child spielt virtuos auf dem Cembalo live-Musik.








Louisa Poletti wieder verwandelt sich selbst in einem Fisch, einen sehr menschlich aussehenden allerdings.












Louisa Poletti wieder verwandelt sich in der überdimensionalen Plastikblase selbst zum Fisch, einen sehr menschlich aussehenden allerdings und tanzt im rollenden Gefängnis oder sie schwebt an der Lounge in die Lüfte.
Ein äußerst witziges aber auch ansprechendes Bühnenbild von Miriam Braunstein lässt das Ensemble schwimmen, tanzen und fliegen. Ein unterhaltsames Kaleidoskop mit viel Erotik von Lebensbildern im Zeichen des Goldfisches, nimmt das Publikum mit und animiert, fürs Ballett eher ungewöhnlich, auch zu viel Szenenapplaus.
Am Ende gab’s langen euphorischen Applaus für das Ensemble.

Theo Stiegler

Die nächsten Vorstellungen im Zwickauer Gewandhaus

26. Februar 2016 19.30 Uhr
27. Februar 2016 19.30 Uhr

Karten unter [0375] 27 411.4647 / .4648

zur Stadthalle oder zum Theaterservice

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