Rezensionen aus der Zwickauer Kulturszene - Wil Salden im Glenn Miller-Sound

Dieter Hallervorden in Zwickau - Neue Welt im Jugendstil - Bälle, Kongresse, Sport im Terassensaal - Alles unterm Dach von kultour-z

Hier geht´s zurück zur HOMEPAGE

Glenn Miller interpretiert by Wil Salden in der Neuen Welt

Swing und Sweet vom Feinsten begeistert

Zwickau im September 2005. Wil Salden ist mit seinem Orchester inzwischen Stammgast in der Zwickauer „Neuen Welt“. Wenn die ersten Takte der "Moonlight Serenade" erklingen braust der erste Beifall auf. "Chattanooga Choo Choo" ist längst in den Ohren der Zuhörer wieder in die Ära Glenn Miller eingeordnet und nur hin und wieder schmunzelt noch ein Kenner der Szene, wenn ihm dabei der „Sonderzug nach Pankow“ von Udo in den Sinn kommt. Über 60 Jahre ist es her, dass Glenn Miller bei einem Flugzeugabsturz tragisch ums Leben kam. Seine Melodien beginnen gerade wieder richtig aufzuleben.
Da ist natürlich Wil Salden einer, der mit seinem eleganten Fingerschnipsen seinem Orchester immer wieder Höchstleistungen entlockt. Das wissen die Stammgäste bei seinen Auftritten in der Neuen Welt aufs Beste, und trotzdem oder gerade deswegen ist das Haus jedes Jahr bis auf den letzten Platz gefüllt, wenn die 16 Musiker und ihre Sängerin das Konzert beginnen. Jeder Musiker ein Solist, so gelangt das Orchester zu Höhepunkten. Die natürlich auch vor Humor sprühen, leicht und locker und doch absolut professionell zeigen die Bandmitglieder jeder für sich an der Rampe ihr Können und werden durch Applaus belohnt. Eine jubilierende Klarinette übertönt die Saxophone und schafft typische Akzente, für die Will Saldens Orchester bekannt ist.
Der Niederländer Wil Salden steht seit 15 Jahren für den unverkennbaren Sound von Glenn Miller. Die Sweet- und Swingmusik der 40er Jahre hat ihre Fans nie wirklich verloren, gewinnt sich zur Zeit aber wieder neue Freunde dazu. Die Sängerin Mariske Hekkenberg erfreut mit einer klaren, dezent swingenden Alt-Stimme als die aktuelle Begleiterin des Klangkörpers. Theo Stiegler

--------------------------------------------------------------------------------

Wil Salden mit seinem Glenn Miller Orchestra stürmisch gefeiert

Chatanooga Choo Choo reißt die Zwickauer immer wieder von den Sitzen
Zwickau, 2000. Das Beste vom Feinsten will verdient sein: Bevor Wil Salden mit den Fingern schnalzt zum Auftakt von "In The Moon", zeigt der Zeiger auf 22.30 Uhr in der Neuen Welt. Stürmischer Beifall und Standing Ovations haben die parat liegenden Zugaben herausgefordert. Das "The World Famous Glenn Miller Orchestra" beherrscht die Klavitatur auf der Stimmungsleiter des Publikums perfekt. Zwei Stunden Jazz aus der Kiste der besten Zeiten amerikanischer Orchestermusik und Sängern wie Frank Sinatra, da lag der Brennpunkt der Unterhaltung noch in wöchentlichen Rundfunksendungen, bringen die Zwickauer Semester über dreißig in Schwung. Fast schon zu Hause ist Wil Salden mit seinem "The World Famous Glenn Miller Orchestra" in der Zwickauer Neuen Welt. Glenn Miller Melodien und anverwandte Musik von den "Andrew Sisters" bis Georg Gershwin sind beim Zwickauer Publikum beliebt, und mit jedem Jahr des Wiederkommens sind die Karten schneller ausverkauft. Seit 1996 wird das Orchester vom Wochenspiegel präsentiert. Keine Müdigkeit. Zwei Stunden Jazz vom Feinsten werden mit subtiler Show und exzellenten Können geboten. Ob konzertant mit der "Rhapsodie in Blue", schnell mit "Chatanooga Choo Choo" oder fein mit "In The Moon", die 14 Musiker mit ihrem Chef Will Salden und der Sängerin Miet Molnar zeigen sich abwechselnd als hervorragende Solisten und als Orchester von ihrer besten Seite. Zum Showorchester gehört ein wenig Show mit blitzenden Posaunen, Saxophonen und Trompeten, die werden sie nicht gerade geblasen, auch zum effektvollen Schwenken und ein wenig zum Paradieren dienen. Das geschieht mit feinem Humor und lockt manchen Zusatzbeifall hervor. Mit "Chatanooga Choo Choo" klingt immer auch ein wenig der Humor von Udo Lindenberg mit, der mit "Dem Sonderzug nach Pankow" es beinah geschafft hätte, die verbohrte Atmosphäre der Honeckerära mit einem erlaubten Schmunzeln aufzulockern. Wer nach zwei Stunden immer noch mehr hören wollte, dem hat Wil Salden vertröstet: Ende Oktober 2001 wird es ein Wiedersehen und -hören mit den beliebten Orchester und der beschwingten Musik in Zwickau geben.

Sängerin Mariske Hekkenberg mit Wil Salden und Solisten

Das Glenn Miller Orchester in Zwickaus Neuer Welt: Immer ausverkauftes Haus

Show gehört zum Geschäft des beliebten Orchesters

Wil Salden mit seiner Sängerin Miet Molnar

Mail to Stiegler




Besuche Glenn Miller Orchestra" counter
Besuche "Der Zwickauer" counter
hier geht´s nach oben und
hier geht´s zurück zur Homepage