Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten - Alter Gasometer


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Alter Gasomter wird moderner Kulturtempel

Europäische Fördermittel helfen Stadtteil zu neuem Leben
Ziemlich genau hundert Jahre hat der alte Zwickauer Gasometer leergestanden: Bis zum 9. November 1900 hatten die Zwickauer Gaswerke ihren Sitz an der Mulde und zwischen 1875 und 1900 füllte das Gas aus der Zwickauer Steinkohle das Backsteingemäuer. Das Alter sieht man dem Rohbau heute nicht mehr an: Die Ziegel sind vom Ruß befreit, der Innenraum ist von alter Technik entkernt. An die Stelle der Stahlglocke für das Gas sind helle Räume getreten. Ein Saal von 300 Quadratmeter Fläche bietet mehreren hundert Besuchern Platz. Moderne Anlagen gestatten vielfältige kulturelle Nutzung. Musik, Schauspiel, Experimentiertheater sind eng mit dem Soziokulturellen Zentrum "Buntes Zentrum" verbunden, das seinen Sitz im angeschlossenen Haus an der Biergasse hat. Dritte Welt Laden, Cabana und andere multikulturelle Vereine werden den Gasometer mit Leben erfüllen, das hoffen auch die verantwortlichen Politiker der Stadt Zwickau, die sich für die Sanierung des Bauwerkes stark gemacht haben. Etwa drei Millionen Mark sind in die moderne Veranstaltungsstätte geflossen. Das meiste kam aus dem europäischen Fonds zur Vitalisierung alter Städtestrukturen. Das Urban-Projekt bietet herunter gekommenen Stadtteilen neue Chancen. In Zwickau gehört neben dem Gasometer auch der Komplex um das Johannisbad und die alten Stadthäuser aus der Gründerzeit in der Nordvorstadt zum Fördergebiet, das heute wieder neues Leben eingehaucht bekommen hat, das jetzt zu den bevorzugten Wohngebieten der Muldestadt gehört.

Der Innenraum des alten Gasometers präsentiert sich heute als moderner Saal mit 300 Sitzplätzen, Bühne und Technik für Veranstaltungen, Theater, Kabarett und Kleinkunst. Foto: Stiegler

Fast hundert Jahre hat der alte Gasometer leergestanden: Jetzt ist wieder Leben eingezogen.

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