Das Theater Plauen-Zwickau spielt im Theater in der Mühle

Die schöne Galathée - Operette von Franz von Suppé im Zwickauer TIM

Das durchtriebenes Luder Galathée – sollte doch besser wieder zum Stein erstarren


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Kaum ist die Marmorstatue Galathee zum Leben erwacht, zeigt sich auch schon, sie ist nicht nur schön, sondern auch ein durchtriebenes Luder. Fotos theater

Die schöne Galathée - Operette von Franz von Suppé im Zwickauer TIM

Das durchtriebenes Luder Galathée – sollte doch besser wieder zum Stein erstarren

ZWICKAU, am 31. März 2017 – Ein bisschen holprig geht die Sache schon an, und die hundert Besucher im Zwickauer Theater in der Mühle, TIM, wissen nicht gleich, ob ihnen zum Lachen sein soll. „Putzfrau“ Johanna Brault zeigt sich ungnädig, „was wollt ihr hier, die Vorstellung fällt aus, die Hauptdarstellerin liegt mit Hexenschuss im Bett, also verschwindet!“ Am Freitag feierte das Theater Plauen-Zwickau die Premiere „Der schönen Galathée“ im Theater in der Mühle in Zwickau. Nun ein Kunstagent, der extra aus Berlin angereist ist, Marcus Sandmann, besteht auf einen Anfang. Aus dem Theaterdirektor, John Pumphrey, wird zum begnadeten Bildhauer Pygmalion und aus der Putzfrau der Götterbengel Ganymed. Da sie nun auch noch alle singen können, kann’s auch endlich losgehen. Es wird zunehmend turbulent.
Pygmalion hat eine wunderbare Statue „Galathee“, Julia Ebert, aus Marmor gehauen. Und, was Wunder, er hat sich in den Stein verliebt. Eifersüchtig bewacht er den Stein. Mydas, Marcus Sandmann, hat von der der Schönheit gehört. Der Kunstsammler ist hinter dem Kunstwerk her. Dagegen ist Pygmalion. Dessen sehnlichster Wunsch, Venus möge die Statue zum Leben erwecken, geht umgehend in Erfüllung. Aber der Schuss geht nach hinten los, die liebliche Galathee, Julia Ebert, ist zwar äußerst liebenswürdig, aber eben sehr irdisch angelegt. Kaum zum Leben erweckt, versucht sie Ganymed zu verführen, der, da ja Frau in Hosen, nichts mit den weiblichen Rundungen der schönen Galathee anzufangen weiß.
Das Publikum amüsiert sich prächtig. Da kommt dem Götterjungen Ganymed zum Glück eine andere weibliche Eigenschaft zu Hilfe. Der alte Schwerenöter Mydas ist reich. Und ein Koffer voller Geschmeide macht, dass die Schöne Ganymed sehr schnell vergisst. Auch ihr armer Schöpfer hat nun keine Chance mehr.
Am Ende hätte er doch lieber wieder seine Marmorstatue.

Diener Ganymed, Johanna Brault, hat alle Hände voll zu tun, um die Übersicht zu behalten.











Da die zwei Sängerinnen und die zwei Sänger mit lauten und klangvollen Stimmen gesegnet sind, füllt sich Kellerraum des TIM mit einem wohlklingenden Sound, der gelegentlich auch zu einem Orkan anschwillt.
Minutenlanger Applaus belohnt das Ensemble, das wirkungsvoll von drei Musikern des Philharmonischen Orchesters unterstützt wird.

Theo Stiegler
Musikalische Leitung Matthias Spindler
Regie Wolfgang Dosch.
Die nächsten Vorstellungen in Zwickau - Theater in der Mühle 9.04.2017 ¬ 15 Uhr 25.04.2017 ¬ 19.30 Uhr
Karten-Tel: 0375 27 411-4647/-4648


Kartentelefon [0375] 27 411.4647 / .4648


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