9. Januar 2014, 17 Uhr in der „Neuen Welt“:

17. Neujahrsempfang der Stadt Zwickau

TOPTHEMA 2014: 100 JAHRE MUSEUM ZWICKAU


- Neujahresempfang 2014 - Rede der Oberbürgermeisterin Pia Findeiß zum Jahresempfang 2014
- Rückblick auf das Jahr 2013

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Das Philharmonische Orchester des Theaters Plauen-Zwickau Foto: Stiegler



STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 009 vom 9. Januar 2013
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Achtung! Sperrfrist: 9. Januar 2014, 18 Uhr!
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9. Januar 2014, 17 Uhr in der „Neuen Welt“:

17. Neujahrsempfang der Stadt Zwickau

TOPTHEMA 2014: 100 JAHRE MUSEUM ZWICKAU



Der Zwickauer Neujahrsemfang an einem Donnerstag – das hat sich im Vorjahr erstmalig bewährt und so findet das seit 1998 gemeinsam von der Stadt Zwi-ckau und der Stadtwerke Zwickau Holding GmbH veranstaltete Ereignis heute erneut an diesem Wochentag statt. Ab 17 Uhr werden rund 450 erwartete Gäste dabei sein, wenn der erste gesellschaftliche Höhepunkt der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt im Jahr 2014 im festlichen Ambiente des Konzert- und Ballhauses „Neue Welt“ in der Leipziger Straße 182 beginnt.
Neben den Zwickauer Ehrenbürgern Erwin Killat, Alt-OB Rainer Eichhorn und Jürgen Croy haben sich weitere Gäste angesagt. Aus Wolfsburg reisen Oberbürgermeister Klaus Mohrs und der erste Stadtrat Werner Borcherding an. Sie wollen eine Spende übergeben, die für den Neustart des vom Hochwasser betroffenen Hortes Brückenstraße bestimmt ist. Zwickaus Partnerstadt Dortmund wird durch die 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Jörder vertreten. Die weiteste Anreise hatte Alt-OB Dietmar Vettermann nebst seiner Ehefrau Birgit, den es zu wichtigen Terminen wie diesen von seinem jetzigen Wohnort auf der dänischen Insel Ærø direkt nach Zwickau zieht.
Einer guten Tradition folgend steht der offizielle Zwickauer Jahresauftakt unter einem Motto, das von einem besonderen Ereignis bestimmt wird: „König-Albert-Museum, Städtisches Museum, Kunstsammlungen, Max-Pechstein-Museum – 100 JAHRE MUSEUM ZWICKAU“.

Wenngleich der eigentliche 100. „Geburts“-Tag der heutigen KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum in der Lessingstraße 1 erst am 23. April 2014 ist, lenken die Zwickauer ihren Fokus gleich zu Jahresbeginn auf das Ereignis und stimmen sich schrittweise auf dieses schöne Jubiläum ein. Vom 7. März bis 4. Mai ist dann eine Ausstellung geplant, die auf ein interessiertes Publikum aus Nah und Fern zielt: „100 Jahre Museum in der Lessingstraße. Vom König-Albert-Museum bis zu den Kunstsammlungen“.

Mit seinem einzigartigen Schwerpunkt zum Schaffen Pechsteins hat sich das Museum heute zu einer modernen Kunstsammlung profiliert, wie auch die Erwerbungen der letzten Jahre bezeugen. Nicht zuletzt wurde die Aufmerksamkeit auf die imposante, derzeit im Umbau befindliche Stätte durch den zufälligen spektakulären Münchner Kunstfund gelenkt. Hildebrandt Gurlitt, Vater des Schlagzeilen produzierenden Kunstsammlers Cornelius Gurlitt, war von 1925 bis 1930 Leiter des einstigen König-Albert-Museums. Er baute in jener Zeit eine umfangreiche Sammlung mit Werken zeitgenössischer Maler auf und organisierte eine Vielzahl von Ausstellungen mit Arbeiten von Max Pechstein, Käthe Kollwitz oder Ernst Barlach. Zwar wurde ein wesentlicher Teil der Sammlungen von den Nationalsozialisten als „Entartete Kunst“ abgestempelt und aussortiert, doch bilden Gurlitts Erwerbungen noch immer das Fundament der Sammlung.

Vor der Begrüßungsrede des Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Holding Rainer Dietrich sehen die Gäste einem Kurzfilm, der das Thema des Neujahrsempfangs bedient. Er bringt ihnen die 100-jährige Geschichte des Zwickauer Museums nahe. Neben Innen- und Außenaufnahmen des vom Architekten Richard Schiffner von 1912 bis 1914 errichteten Gebäudes und dem Blick auf Dokumente zur Museums- und Ausstellungsgeschichte dürften besonders historische Filmaufnahmen von Max Pechstein während der Jurysitzung zum Max-Pechstein-Preis 1947 das Publikum in den Bann ziehen. Im Foyer wird zum Thema des Abends eine kleine Ausstellung gezeigt.

Besonders erfreulich: Alexander Pechstein nebst Gattin Rosemarie wurden im Publikum gesichtet















Besonders erfreulich: Alexander Pechstein nebst Gattin Rosemarie wird im Publikum sitzen. Der östlich von Kiel lebende Enkel Max Pechsteins ist selbst ausgebildeter Grafiker, schuf Zeichentrickfilme, war im Bereich Marketing tätig und ist Gründer des Pechstein-Verlags. Der Nachlass seines in Zwickau geborenen Großvaters, des Malers und Grafikers Hermann Max Pechstein (1881 bis 1955), über den er auch einen Film gedreht hat, ist bei ihm in guten Händen. Zur Freude der kunstbegeisterten Zwickauer hat er gemeinsam mit seiner Cousine und Pechstein-Enkelin Julia Pechstein dafür gesorgt, dass kleine und große Zwickauer vom Februar bis Mai 2013 drei Monate lang auf lebendige und begeisternde Art Gelegenheit hatten, sich mit dem Schaffen des Expressionisten und „Brücke“-Künstlers auseinander zu setzen. An der Ausstellung „Max Pechstein auf Reisen. Utopie und Wirklichkeit“ hatten Max Pechsteins Enkel maßgeblichen Anteil, ebenso daran, dass die Kunstsammlungen Zwickau jetzt den Namen „Max-Pechstein-Museum“ tragen.

Die Neujahrsrede der Oberbürgermeisterin ist von einer positiven Grundstimmung getragen. Sie beginnt jedoch mit der schwierigen Finanzsituation im Jahr 2004, die geprägt war von sinkenden Einnahmen, steigenden Ausgaben, damit verbundener Stagnation und Haushaltsperre. Gerade dieser Blick zurück macht deutlich, wie viel Positives sich seither getan hat. Das geschah vor allem durch vorwärtsweisende Entscheidungen des Bundes wie das Konjunkturpaket II, das Investitionen von rund 20 Millionen Euro ermöglichte und durch erfreulich gestiegene Gewerbesteuereinnahmen: 2003 flossen rund 20 Mio. Euro in den städtischen Haushalt, 2012 waren es rund 85 Mio. und 2013 mehr als 68 Mio., die dem Engagement der hier ansässigen Unternehmen und Mitarbeiter zu verdanken sind. Zudem hat der Stadtrat wegweisende und verantwortungsbewusste Entscheidungen getroffen, wie z.B. den Beschluss zum Verkauf eines Teils des Immobilienbesitzes der GGZ, der für Schuldentilgung und Investitionen klug genutzt wurde.

Auf dem zielgerichteten Weg, Zwickau immer weiter zu einer lebens- und liebenswerten Stadt zu gestalten, gibt es Rückschläge – das verschweigt das Stadtoberhaupt keinesfalls: „Beispielsweise bedauere ich, dass – obwohl wir ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert wurden – unser Verwaltungszentrum nicht Standort des Jobcenters wird. Dies hätte uns in die Lage versetzt, Ämter und Büros der Stadtverwaltung in der Innenstadt etablieren zu können – das ehemalige Schocken-Kaufhaus, das auf den Stadtentwicklungsprojekten ganz weit oben steht, wäre hierfür eine gute Wahl gewesen … Ebenso schmerzt mich die Schließung des Kaufhauses Joh! Wir waren mit dem Investor schon so weit gewesen und dann scheiterte das ganze Projekt letztlich an überzogenen Forderungen des Immobilieneigentümers. Und natürlich gab es auch 2013 Ereignisse, die mich berührten und bewegten. Ärgerlich sind <…> die gravierenden Baumängel am Konservatorium. Und mich bewegt natürlich die Debatte um die neue JVA. Es ist bedauerlich, wenn aus fragender Kritik, die legitim ist, persönliche Angriffe werden und man bei manchen Personen über die Motive sehr zweifeln kann.“

Rückschläge und Debatten sind kein Grund zur Entmutigung, macht die Oberbürgermeisterin deutlich und verweist auf die Chancen, die Projekte wie der Gefängnisneubau bieten: „… Dass das neue Großgefängnis in Zwickau gebaut wird, ist <…> auch der Geduld und der Konsequenz von Stadtrat und Verwaltung zu verdanken. Nicht das kurzsichtige Streben nach öffentlicher Anerkennung, sondern das strategische Interesse an der Entwicklung unserer Stadt als Behördenstandort war ausschlaggebend. Es ist gelungen, eine 150 Millionen-Investition nach Zwickau zu bekommen, die Arbeitsplätze bringt, das Oberzentrum stärkt und eine alte Brache einer sinnvollen Nutzung zuführt.“

Manches großes Vorhaben erfordert Mut und Vision – für diese Erkenntnis hat die erste Frau der Stadt ein schönes Beispiel, das ihr das Thema des diesjährigen Neujahrsempfangs liefert: „Für viele – ich gehöre dazu – war es ein Traum, ein Max-Pechstein-Museum in Zwickau zu schaffen. Und wie es bei einem Traum ist: Vor fünf Jahren waren wir nicht sicher, ob und wie wir dies realisieren. <…> Wenn wir, mit dem Ende der Umbauarbeiten, dieses Museum in den Kunstsammlungen eröffnen können, so eröffnen wir nicht nur ein ‚Pechstein-Museum Light‘. Nein, wir erweisen anlässlich des 100. Geburtstages des Museums dem Sohn unserer Stadt die ihm gebührende Ehre, wir präsentieren dann die weltweit umfangreichste Dauerausstellung mit Werken Max Pechsteins. Damit können wir ein weiteres Alleinstellungsmerkmal vorweisen …“

Zwickau steht vor einem „Superwahljahr“ 2014. Denn neben der Europawahl, den Wahlen zum Landtag und zum Kreistag steht auch die Wahl zum Zwickauer Stadtrat an. Für Gegenwart und Zukunft wünscht sich das Stadtoberhaupt Kontinuität und ein produktives Miteinander, das in vernünftigen Entscheidungen mündet. Für Politikverdrossenheit sieht die Zwickauer Oberbürgermeisterin keinen Anlass, hat vielmehr einen weiteren Wunsch: „Unser Bündnis für Demokratie und Toleranz, dem ich für sein Engagement herzlich danke, hatte für 2013 das Motto ‚Misch mit!‘ gewählt! Dieses Motto sollte uns weiterhin begleiten!“ Sie ermuntert die Zwickauerinnen und Zwickauer, sich konstruktiv einzumischen und sich aktiv am Geschehen der Stadt Zwickau zu beteiligen. „Nehmen Sie ihr Wahlrecht wahr, bleiben Sie neugierig, seien Sie offen und engagieren Sie sich in Unternehmen, in Vereinen und Verbänden, in der Politik und im Alltag. ‚Misch mit‘ ist keine ‚Mission impossible‘, jeder kann das – der eine weniger, der andere mehr. Mitmischen ist auch etwas anderes als Aufmischen! Es meint ein MITeinander, zu dem immer auch gehört, den anderen zu respektieren.“
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Neujahrsempfang 2014
9. Januar 2014
Rede der Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß
- Es gilt das gesprochene Wort -


Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Gäste,

„Gerade die Finanzsituation bereitet uns größere Sorgen als jemals zuvor. Wie fast alle Städte in Deutschland leidet Zwickau unter sinkenden Einnahmen bei gleichbleibenden oder sogar leicht steigenden Ausgaben. Es erscheint derzeit fast unmöglich, den Haushalt ausgeglichen zu gestalten. Wichtige Projekte, die unsere Stadt weiter voranbringen könnten, müssen damit aufgeschoben werden, weitere Einschnitte, die Sie und wir alle zu spüren bekommen, sind unvermeidbar.“

Oberbürgermeisterin Pia Findeiß













Meine Damen und Herren,
reiben Sie sich nicht verwundert die Augen!
Mit den eben zitierten Worten begrüßte mein Amtsvorgänger – ich freue mich sehr, dass Du mit Deiner Frau aus Dänemark zu uns gekommen bist – vor ziemlich genau zehn Jahren im Pulsschlag das damals neue Jahr 2004.
Und er konnte nicht anders: Es war die Zeit, in der Ampeln und Straßenbeleuchtungen abgeschaltet wurden, in der rund 1.500 Mitarbeiter der Verwaltung zehn Prozent weniger arbeiteten, aber auch zehn Prozent weniger verdienten, und in der der Haushalt 2004 am 16. Dezember 2004 beschlossen wurde, um nur fünf Tage später vom Regierungspräsidium als unrechtmäßig beanstandet zu werden. In derselben Sitzung beschloss der Stadtrat ein Konsolidierungsziel von 170 Mio. Euro.
Sie können sich vorstellen, wie viel, nein, wie wenig sich in einer Stadt bewegt, die ein Jahr lang keinen Haushalt hat.
Es war eine Zeit, in der sich viele vielleicht nicht nur einmischten, sondern viele, den zeitlichen Umständen geschuldet, die Stadt „aufmischten“…

Wie sich die Lage doch geändert hat!
Sicher, Zwickau hatte Glück! Wir hatten Glück, da es Einflüsse gibt, die wir kaum oder gar nicht beeinflussen können, wie etwa die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Sicher profitierten wir auch von manchen Entscheidungen des Bundes und des Landes – denken Sie nur an das Konjunkturpaket II, dessen Möglichkeiten wir nutzten und das letztlich zu Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro führte.
Und sicher: Wir profitierten und profitieren auch vom Engagement der Unternehmer und Mitarbeiter. Als Indiz können die Gewerbesteuereinnahmen gelten: 2003 flossen rund 20 Millionen Euro in den städtischen Haushalt. 2012 waren es rund 85 Millionen und 2013 mehr als 68 Millionen. Damit haben Sie, verehrte Unternehmer, auch einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung und für ein lebens- und liebenswertes Zwickau geleistet. DANKE!

Aber: Auch in Stadtverwaltung und Stadtrat wurden – bereits in der alten Legislaturperiode und vor meiner Amtszeit als Oberbürgermeisterin – wegweisende Entscheidungen vorbereitet und getroffen. Die wichtigste war sicher – Sie wissen das – der Beschluss zum Verkauf eines Teils des Immobilienbesitzes unserer GGZ. Dieser in mehrfacher Hinsicht sehr verantwortungsvoll gefasste Beschluss brachte nicht nur ca. 90 Millionen Euro in die Kassen. Zielgerichtet setzten Stadtrat und Verwaltung diese Summe insbesondere für die Tilgung von Schulden und für Investitionen ein.

Diese und weitere Entwicklungen bildeten sowohl den Rahmen als auch die Grundlage für die Arbeit in den letzten fünf Jahren, und ich denke, dass die Möglichkeiten gut genutzt wurden!

Meine Damen und Herren,
ich bin weit davon entfernt, eine persönliche Bilanz zu ziehen. Das muss ich nicht und das will ich nicht.
Ebenso wenig verhehle ich, dass es seit 2008 bis heute Rückschläge gab und dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gingen.
Beispielsweise bedauere ich, dass – obwohl wir ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert wurden – unser Verwaltungszentrum nicht Standort des Jobcenters wird. Dies hätte uns in die Lage versetzt, Ämter und Büros der Stadtverwaltung in der Innenstadt etablieren zu können – das ehemalige Schocken-Kaufhaus, das auf den Stadtentwicklungsprojekten ganz weit oben steht, wäre hierfür eine gute Wahl gewesen…
Ebenso schmerzt mich die Schließung des Kaufhauses Joh! Wir waren mit dem Investor schon so weit gewesen und dann scheiterte das ganze Projekt letztlich an überzogenen Forderungen des Immobilieneigentümers.
Und natürlich gab es auch 2013 Ereignisse, die mich berührten und bewegten.
Ärgerlich sind beispielsweise die gravierenden Baumängel am Konservatorium.
Und mich bewegt natürlich die Debatte um die neue JVA. Es ist bedauerlich, wenn aus fragender Kritik, die legitim ist, persönliche Angriffe werden und man bei manchen Personen über die Motive sehr zweifeln kann.

Liebe Gäste,
von solchen Rückschlägen und Debatten darf man sich nicht entmutigen lassen. Dass das neue Großgefängnis in Zwickau gebaut wird, ist beispielweise auch der Geduld und der Konsequenz von Stadtrat und Verwaltung zu verdanken. Nicht das kurzsichtige Streben nach öffentlicher Anerkennung, sondern das strategische Interesse an der Entwicklung unserer Stadt als Behördenstandort waren ausschlaggebend. Es ist gelungen, eine 150 Millionen-Investition nach Zwickau zu bekommen, die Arbeitsplätze bringt, das Oberzentrum stärkt und eine alte Brache einer sinnvollen Nutzung zuführt.
Oder nehmen Sie ein anderes Beispiel: Für viele – ich gehöre dazu – war es ein Traum, ein Max-Pechstein-Museum in Zwickau zu schaffen. Und wie es bei einem Traum ist: Vor fünf Jahren waren wir nicht sicher, ob und wie wir dies realisieren. Sollten wir einen eigenen Bau favorisieren, was den derzeitigen Museumstandort schwächen würde, oder sollte man an oder in den Kunstsammlungen diese Möglichkeit schaffen? Und woher sollte man die erforderlichen finanziellen Mittel nehmen?
Zum Glück warf hier keiner der Beteiligten die Flinte ins Korn. Gemeinsam hielten wir an diesem Ziel fest, ein Museum für den in Zwickau geborenen Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“ zu schaffen. Und wenn ich „gemeinsam“ sage, so hat das Max-Pechstein-Museum viele Väter und Mütter, beispielsweise Fördermittelgeber, private Sponsoren und nicht zuletzt die Erbengemeinschaft, die uns mit Rat und Tat und nicht zuletzt mit Leihgaben nachhaltig unterstützt.

Wenn wir, mit dem Ende der Umbauarbeiten, dieses Museum in den Kunstsammlungen eröffnen können, so eröffnen wir nicht nur ein „Pechstein-Museum Light“. Nein, wir erweisen anlässlich des 100. Geburtstages des Museums dem Sohn unserer Stadt die ihm gebührende Ehre, wir präsentieren dann die weltweit umfangreichste Dauerausstellung mit Werken Max Pechsteins. Damit können wir ein weiteres Alleinstellungsmerkmal vorweisen – nach und mit dem August Horch Museum, dem einzigen kraftfahrzeugtechnischen Museum Deutschlands, das seinen Sitz an einer früheren Fertigungsstätte hat, dem Robert-Schumann-Haus, mit der weltweit größten Sammlung an Originalhandschriften von Clara und Robert Schumann, der Ratsschulbibliothek, der ältesten sowohl öffentlichen als auch wissenschaftlichen Bibliothek Sachsens, oder den Priesterhäusern, die zu den ältesten erhaltenen Wohnhausensembles in Deutschland gehören.
Nicht schlecht für eine Kreisstadt, oder?

Das Max Pechstein Museum gehört zu den vielen guten und bemerkenswerten Entwicklungen der letzten Jahre.
Und davon gab es viele!
Denken Sie etwa an die Sanierung des Schlosses Osterstein oder an den B 93-Tunnel mit dem Muldeparadies. Erinnern Sie sich an die Sanierung von Goldnem Anker, Dünnebierhaus und Rathaus.
Denken Sie an die soziale Leistungen, die in dieser Kombination deutschlandweit ihresgleichen suchen und die dazu beitragen, dass Zwickau wirklich lebenswert ist: an das Begrüßungsgeld für Neugeborene, an das kostenlose Mittagessen für Kinder aus sozial schwachen Familien sowie für Kinder von Studenten, Berufs- und Fachschülern, an den freien Eintritt in unsere städtischen Museen oder die Erstattung des Elternbeitrages für die Schülerbeförderung.
Und vergessen Sie nicht die Investitionen in Kitas und Schulen: Wussten Sie eigentlich, dass seit 2008 fast 50 Millionen Euro in Schulen investiert wurden?

Auch 2013 konnten wir viele Projekte umsetzen, wie beispielsweise den neuen Hort in Pölbitz, die Sanierung des Clara-Wieck-Gymnasiums, die Sanierung des Westsachsenstadions oder die Eröffnung der Glück Auf Schwimmhalle.
Profitiert haben wir – wie so oft – auch von privatem Engagement. Die Stadtmission baut eine neue Kita am „Grünen Hof“ und investiert weiter in die Lukaswerkstatt, dank der WeWoBau erlebten wir die Sanierung der „Alten Münze“ am Hauptmarkt 6, der CVJM richtete seine schöne Villa in der Walter-Rathenau-Straße her und die Sanierung der ehemaligen Knopffabrik zu einem schmucken Wohn- und Geschäftshaus ist ebenso erstaunlich.

Dankbar sind wir für die Investitionen etwa von Ilkazell, Weck & Poller oder Johnson Controls. Und dass in Mosel der Golf Variant hergestellt wird, ist nicht nur ein weiterer Beleg des Bekenntnisses von Volkswagen zu Sachsen und Zwickau. Dass erstmals ein drittes Modell in Zwickau gefertigt wird und weltweit nur in unserer Stadt, ist auch Ausdruck der Kompetenz und des Engagements der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH und bedeutet Standortmarketing: Ich habe etliche Berichte zu dem neuen Golf Variant gelesen, in denen Zwickau ausdrücklich erwähnt wurde. Und nur nebenbei: Dass es sich um ein tolles Auto handelt, davon überzeuge ich mich täglich!
2014 werden wir – ohne dem Haushaltsbeschluss des Stadtrates vorgreifen zu wollen – diesen Weg fortsetzen: Die Sanierung der Nicolaischule wird abgeschlossen und die der Scheffelbergschule wird zielgerichtet fortgeführt, wir bauen einen neuen Hort für die Nicolaischule, wollen mit dem Ersatzneubau für den Hort Brückenplatz beginnen und die neue Kita in Schedewitz – durch unsere BFZ errichtet und betrieben – wird fertig. Die Baumaßnahmen im Gewerbegebiet in der Reichenbacher Straße sollen fortgeführt, der Industriebrache „Aktivist“ soll zu Leibe gerückt, und der Ausbau der Breitbandversorgung soll vorangebracht werden. Weiter geht auch die Erweiterung des August Horch Museums und selbst im Bereich der Straßen und Plätze ist einiges vorgesehen. Und unser Tiefbauamt steht förmlich schon in den Startlöchern, um den Neumarkt zu sanieren oder um sich beispielsweise mit der Thurmer, der Schneppendorfer, der Werdauer oder der Walther-Rathenau-Straße, dem Kreisverkehr in der Lengenfelder Straße und der Kreuzung Äußere Dresdner Straße/Lerchenweg zu beschäftigen.

Ein Höhepunkt des Jahres wird die Eröffnung des Kornhauses als Stadtbibliothek sein. Merken Sie sich schon einmal den 14. September vor. Überzeugen Sie sich dann selbst, wie aus einem vernachlässigten Denkmal ein eindrucksvolles Schmuckstück und wie aus einem Korn- ein Wissenspeicher wurde.


Meine Damen und Herren,
diese Entwicklung der letzten Jahre sollten wir auch im Auge behalten, wenn wir im kommenden Jahr wählen. Uns steht ja sozusagen ein Superwahljahr bevor, indem wir entscheiden dürfen, wer Zwickau in Dresden und im Kreistag vertritt und wer die Entscheidungen im Stadtrat fällt.
Ich kann, will und darf keine Wahlempfehlung geben! Aber ich glaube, es ist legitim, sich Kontinuität in der Arbeitsweise zu wünschen. Die Projekte, die in und für Zwickau umgesetzt werden konnten, sind auch der Zusammenarbeit im Stadtrat und zwischen Verwaltung und Politik zu verdanken. In der Sache streiten wir uns – das gehört dazu. Aber wir suchen gemeinsam nach guten Lösungen und treffen dann vernünftige Entscheidungen!
Ich hoffe sehr, dass die Wähler daran denken, dass sie nicht nur darauf schauen, ob eine Partei oder Gruppierung GEGEN etwas ist oder sich kurzfristig eine Initiative zu eigen macht, sondern dass in der Wahlkabine auch eine bewusste Entscheidung für einen Kandidaten, eine Kandidatin und eine Gruppierung getroffen wird, die das Beste für die Stadt und das Land will. Für Politikverdrossenheit gibt es in unserer Stadt keinen Anlass!

Und ich habe noch einen zweiten Wunsch: Unser Bündnis für Demokratie und Toleranz, dem ich für sein Engagement herzlich danke, hatte für 2013 das Motto „Misch mit!“ gewählt!
Dieses Motto sollte uns weiterhin begleiten!
Ich ermuntere Sie und die Zwickauerinnen und Zwickauer, sich konstruktiv einzumischen und sich aktiv am Geschehen in unserer Stadt zu beteiligen. Nehmen Sie ihr Wahlrecht wahr, bleiben Sie neugierig, seien Sie offen und engagieren Sie sich in Unternehmen, in Vereinen und Verbänden, in der Politik und im Alltag.
„Misch mit“ ist keine „Mission impossible“, jeder kann das – der eine weniger, der andere mehr.
Mitmischen ist auch etwas anderes als Aufmischen! Es meint ein MITeinander, zu dem immer auch gehört, den anderen zu respektieren.

Wie sagte ein römischer Philosoph und Staatsmann:
„Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.“

Ihnen allen aber danke ich: Denn wenn ich mich hier im Saal umsehe: Jeder von Ihnen hat sich im vergangenen Jahr in unserer Stadt engagiert – an unterschiedlichen Stellen und auf unterschiedliche Weise.
Machen Sie weiter, mischen Sie weiterhin mit in Zwickau und für unsere Zwickauerinnen und Zwickauer!
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Auch nach der Rede gehört der Oberbürgermeisterin noch einmal die Bühne. Es steht eine Auszeichnung an, die sportliches Engagement in den Mittelpunkt rückt. Das ist ein Bereich, in dem die studierte Diplomsportlehrerin, deren Leben selbst von vielfältiger sportlicher Aktivität geprägt ist, sehr gut mitreden kann. In diesem Jahr erhält ein Zwickauer Verein, der sich um das aktive, sprich sportliche Zwickau verdient gemacht hat, die Martin-Römer-Ehrenmedaille: der ESV Lokomotive Zwickau e.V. Das ist mit Abstand die mitgliederstärkste Gemeinschaft im Kreissportbund Zwickau e.V. und zudem der zehntgrößte Verein im Land Sachsen. Breitensport, vor allem aber auch Kinder- und Jugendsport wird hier großgeschrieben. Diese vielseitige und im Umkreis leistungsstärkste Sportgemeinschaft betreibt außerdem in mehreren Abteilungen im Erwachsenen-, Kinder- und Jugendbereich Leistungssport. Mit schönen Folgen: Aus dem Verein gingen
Europa- und Weltmeister, Olympiamedaillengewinner, Weltcupsieger, Deutsche Meister, Landesmeister sowie Ostdeutsche Meister hervor.

Das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau gestaltet den musikalischen Part. Den Auftakt gibt ein Werk Robert Schumanns, die 3. Sinfonie Es-Dur, op. 97 – 1. Satz. Im Verlauf der Festveranstaltung sind zudem Carmen-Orchestervorspiele und nach Ende der Auszeichnungen Antonín Dvorak – Slawischer Tanz C-Dur, op. 46 Nr. 1 zu hören. Ganz am Ende des offiziellen Teils erhält das Orchester eine vielstimmige Unterstützung durch die Gäste des Neujahrsempfangs 2014, wenn es zum Abschluss den unverzichtbaren „Steigermarsch“ anstimmt.

Die Organisation des Neujahrsempfangs übernahmen erneut in bewährter Weise die Stadt Zwickau und die Stadtwerke Zwickau Holding GmbH. Unterstützt wurden sie dabei von der Zwickauer Energieversorgung GmbH, der Zwickauer Umweltdienste GmbH & Co. KG, der Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH, der Wasserwerke Zwickau GmbH und der Gebäude- und Grundstücksgesellschaft mbH. Azubis der Stadtverwaltung und der ZEV kümmern sich als Servicekräfte um die Besucher des Neujahrsempfangs. Die Sparkasse Zwickau und die Mauritius Brauerei Zwickau GmbH unterstützten die Veranstaltung erneut als Hauptsponsoren.
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Verleihung der Martin-Römer-Ehrenmedaille


Gemäß § 1 der Satzung über Ehrungen und Auszeichnungen der Stadt Zwickau vom 12.04.2007 kann die Stadt Zwickau zur Ehrung oder Auszeichnung von Personen, die sich um die Stadt Zwickau und das Wohl ihrer Bürger verdient gemacht haben das Ehrenbürgerrecht, die Stephan-Roth-Bürgermedaille und die Martin-Römer-Ehrenmedaille verleihen. Die Martin-Römer-Ehrenmedaille kann dabei an Personen sowie Vereine, Gruppen, Organisationen und Institutionen verliehen werden, die sich durch erfolgreiches Wirken und Eintreten für das Wohl oder Ansehen von Stadt und Bürgerschaft besondere Verdienste erworben haben und aus diesem Grund öffentlich ausgezeichnet werden sollen.

Entsprechend der eingereichten Vorschläge und der in der Satzung über Ehrungen und Auszeichnungen vorgesehenen Beratung im Ältestenrat wird mit der Martin-Römer-Ehrenmedaille geehrt:

ESV Lokomotive Zwickau e. V.

Der ESV Lokomotive Zwickau e. V. ist mit Abstand die mitgliederstärkste Gemeinschaft im Kreissportbund Zwickau e. V. und im Land Sachsen der zehntgrößte Verein. Traditionell ist in allen Abteilungen des Vereins Kinder- und Jugendarbeit möglich. Am 11. März 2012 feierte der Marienthaler Verein sein 66-jähriges Vereinsjubiläum.

Der ESV Lokomotive Zwickau e. V. fühlt sich besonders dem Kinder- und Jugendsport verbunden. Doch auch der Bereich der Erwachsenensportler kommt nicht zu kurz. In mehr als 20 Frauen- oder Männersportgruppen verteilt über das gesamte Stadtgebiet ist einmal pro Woche freundbetontes Sporttreiben möglich.

Erwähnenswert ist zudem die Tatsache, dass der ESV Lokomotive Zwickau e. V. sowohl im Erwachsenen- als auch im Kinder- und Jugendbereich in mehreren Abteilungen Leistungssport betreibt. In all den Jahrzehnten des Bestehens entwickelte er sich auch deshalb zu einer der vielseitigsten und leistungsstärksten Sportgemeinschaft im näheren und weiteren Umkreis. Aus dem Verein gingen Europameister, Weltmeister, Olympiamedaillengewinner, Weltcupsieger und natürlich auch Deutsche Meister, Landesmeister sowie Ostdeutsche Meister hervor.

Geführt wird der Verein seit Jahrzehnten von einem ehrenamtlichen 14-köpfigen Vorstand, der regelmäßig tagt. Somit ist der Verein ein wesentlicher Bestandteil gelebter Demokratie in der Mitte unserer Gesellschaft.






Zusatzinformationen zum Thema des Neujahrsempfangs:
„König-Albert-Museum, Städtisches Museum, Kunstsammlungen,
Max-Pechstein-Museum – 100 JAHRE MUSEUM ZWICKAU“.

Das von dem Architekten Richard Schiffner zwischen 1912 und 1914 errichtete Gebäude beherbergte die Sammlungen des 1857 gegründeten Altertumsvereins, die mineralogisch-geologische Sammlung, die der Grubenbeamte Ernst Julius Richter 1868 der Stadt Zwickau stiftete, die bedeutenden Bestände der Ratsschulbibliothek, die Schumann-Sammlung (seit 1956 im Robert-Schumann-Haus) und eine städtische Gemäldesammlung. Seit 1921 ist hier auch das Stadtarchiv untergebracht. Die Einheit von Museums- und Bibliotheksbau hat sich bis heute erhalten. Seit dem Auszug der stadt- und kulturgeschichtlichen Sammlungen in die Priesterhäuser (2003) konnten die wertvollen Kunstbestände vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart umfänglicher präsentiert werden. Mittlerweile hat sich das Museum mit seinem einzigartigen Schwerpunkt zum Schaffen Pechsteins zu einer modernen Kunstsammlung profiliert, wie auch die Erwerbungen und Ausstellungen der letzten Jahre bezeugen.


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Rückblick auf das Jahr 2013


Jahresrückblick der
Stadt Zwickau 2013


JANUAR

1. Januar
Um 9.33 Uhr kommt mit Paul Benkert das erste Baby des Jahres 2013 im Heinrich-Braun-Klinikum zur Welt.

6. Januar
Eröffnung der Sonderausstellung „Jean Paul und Robert Schumann“ im Robert-Schumann-Haus.

9. Januar
Die erste von insgesamt acht der regelmäßigen Einwohnerversammlungen des Jahres 2013 mit Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß für die Stadtteile Innenstadt, Mitte-Süd, Mitte-West, Schedewitz/Geinitzsiedlung sowie Talstraße/Trillerberg findet im Bürgersaal des Rathauses statt.

Rund 120 Besucher aus den USA und Kanada sind am 9. und 16. Januar in Zwickau zu Besuch. Es handelt sich um Teilnehmer einer Leipziger Kursveranstaltung des Manhattan String Quartet, das eines der wichtigsten Streichquartettensembles in den Vereinigten Staaten ist.

10. Januar
Neujahrsempfang der Stadt Zwickau in der „Neuen Welt“ im Zeichen des 100. Geburtstages des Schauspielers Gert Fröbe.
Der langjährige Kanzler der Westsächsischen Hochschule Prof. e. H. Dr. oec. habil. Joachim Körner und der Komponist und Musikdozent Prof. Jürgen Golle werden mit der Martin-Römer-Ehrenmedaille geehrt.

15. Januar
Bis zu diesem Tag gehen 60 Ideen für den Bürgerhaushalt ein, der die Zwickauer stärker bei der Erarbeitung des kommunalen Haushaltes einbeziehen soll.
Die im Finanzausschuss am 5. Februar bestätigten Ansinnen zur Verwendung von 200.000 Euro sind Bestandteil der Haushaltssatzung 2013, die in der Stadtratssitzung am 28. Februar beschlossen wird. Die Wünsche sind vielfältig. Die meisten betreffen die Aufwertung von Spielplätzen inklusive der Anschaffung von Spielgeräten oder die Sanierung von Fußwegen.

17. Januar
Präsentation einer Neuerscheinung in den Kunstsammlungen Zwickau: Der frisch gedruckte Kinderführer „Im Himmel zu Hause. Ein Ausstellungsbegleiter für Kinder und ihre Familien“ wird im Verlauf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.


24. Januar
Der Stadtrat beschließt, Partnerschaftsverträge mit den Städten Yandu (China) und Volodymyr-Volynsky (Ukraine) abzuschließen.

27. Januar
Gedenken für die Opfer des Nationalsozialismus am Ehrenmal am Schwanenteich.

30. Januar
Akademische Feierstunde anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Rektors der Westsächsischen Hochschule Zwickau, Altmagnifizenz Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Karl-Friedrich Fischer.


FEBRUAR

8. Februar
Bereits der Vormittag stimmt auf eine besondere Ausstellung in den Kunstsammlungen ein: „Max Pechstein auf Reisen. Utopie und Wirklichkeit“. Die Enkel des Künstlers, die zugleich Hauptleihgeber sind, nehmen Medienvertreter mit auf einen spannenden Rundgang. Neben Julia und Alexander Pechstein beantwortet auch die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Ina Ewers-Schulz Fragen der Presse-, Rundfunk- und Fernsehleute. Die Ausstellungseröffnung am Nachmittag erfährt ein großes Echo der Öffentlichkeit.

16. Februar
Die Stadthalle Zwickau begrüßt mit Tom Schulze aus Chemnitz den 2.000.000sten Gast.

22. Februar
Gedenken an die Opfer der Bergwerksunglücke im Zwickauer Steinkohlenbergbau an der bergbaulichen Gedenkstätte auf dem Hauptfriedhof.

25. Februar
100. Geburtstag des in Planitz geborenen und aufgewachsenen Schauspielers Gert Fröbe. Aus diesem Anlass gibt es im Rathaus eine kleine Schau mit Plakaten seiner Filme aus der Sammlung des Dortmunders Markus Grieb, darunter die Original-Plakate von „Es geschah am helllichten Tag“ (1958) und „Der Räuber Hotzenplotz“(1975). Die Familie bringt am Geburtshaus in der Edisonstraße eine Gedenktafel an. Am 2. März werden im Bürgersaal des Rathauses auf Einladung der Stadt Zwickau und des Vereins Alter Gasometer vor mehr als 200 Besuchern Filme mit Gert Fröbe in der Hauptrolle gezeigt. Begleitet werden die Vorführungen von einem unterhaltsamen Programm mit Anekdoten erzählt vom Neffen Fröbes Eckehart Baumann, Rezitationen von Lutz Mahnke, Leiter der Ratsschulbibliothek und Musikern des Robert-Schumann-Konservatoriums. Vom 7. Mai bis zum 28. Juni ist in den Zwickau-Arcaden die Ausstellung „Gert Fröbe – eine Filmlegende aus Zwickau“ zu sehen. Im November erinnert die IHK-Regionalkammer mit einer Präsentation an den berühmten Zwickauer.


MÄRZ

1. März
Das Gehörlosenzentrum Zwickau, zu dem die Beratungsstelle für Hörgeschädigte, der Integrationsfachdienst Zwickau, die Begegnungsstätte und die Landesdolmetscherzentrale für Gehörlose gehören, feiert ihr 20-jähriges Jubiläum.


3. März
Die Ausstellung „Max Pechstein auf Reisen. Utopie und Wirklichkeit“ findet großen Anklang. Bereits nach drei Wochen können die Leiterin der Kunstsammlungen Dr. Petra
Lewey und die Enkelin Max Pechsteins die 1.000ste Besucherin in der Ausstellung begrüßen.

5. März
15 Jahre GLOBUS Markt in Zwickau: Zwei Wochen lang feiert GLOBUS mit seinen Kunden. Am Anfang steht der Anschnitt einer Riesengeburtstagstorte durch Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß und Geschäftsleiterin Birgit Pretzel. Der Erlös aus dem Tortenverkauf und weiterer Aktionen kommt Kinderhorten der Stadt Zwickau zugute.

8. bis 10. März
In der Sporthalle auf dem Scheffelberg werden Spiele zur Euroleague im Rollstuhlbasketball ausgetragen. Die Zwickauer Rollis erreichen die Qualifikation für die Endrunde, die ab 3. Mai in Spanien ausgetragen wird.

11. März
Nach nur sieben Wochen Bauzeit öffnet das Kundenzentrum der Zwickauer Energieversorgung. Es bietet mehr als nur ein neues Antlitz. Kunden erleben eine stärkere Serviceorientierung, eine auf persönliche Bedürfnisse zugeschnittene Betreuung.

15. bis 17. März
Das Liegenschafts- und Hochbauamt sowie das Bauplanungsamt der Stadt Zwickau sind auf der BAU Zwickau vertreten. Beide Ämter geben einen Überblick über nachnutzbare Industrie-, Gewerbe- und Büroflächen sowie Verkaufsangebote zu städtischen Immobilien. Zudem informiert die GGZ über den Baufortschritt des neuen Schwimmbades.

20. März
Der Ehrenbürger der Stadt Zwickau und Bürgerrechtler Erwin Killat begeht seinen 80. Geburtstag.

22. März
Der Zwickauer Ehrenbürger und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG Prof. Dr. Carl H. Hahn wird Ehrenmitglied des Fördervereins August Horch Museum.

24. März
Großbrand auf der Industriebrache des ehemaligen Eisenwerkes „Fackel“ an der Leipziger Straße.

In einer Sonderausstellung zeigt das Robert-Schumann-Haus bis 4. Juni 2013 wichtige Neuerwerbungen der letzten vier Jahre.


APRIL

5. April
20 Jahre Wasserwerke Zwickau GmbH – Festveranstaltung im Alter Gasometer.

8. bis 12. April
Auf einem Gemeinschaftsstand „Zuliefermarkt Sachsen“ der Industrie- und Handelskammer Chemnitz präsentieren die Wirtschaftsförderungen der Stadt und des Landkreises Zwickau den Wirtschaftsstandort. Mit dabei sind die Partnerunternehmen HBL Germany GmbH, Westfalia Presstechnik GmbH & Co. KG und die Westsächsische Hochschule Zwickau.


10. April
Auf dem Hauptmarkt findet erstmals der Frischemarkt statt, der zukünftig an jedem zweiten Mittwoch im Monat veranstaltet wird.

11. April
Acht Projekte aus Sachsen und Sachsen-Anhalt werden im Chemnitzer Rathaus als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2012 geehrt. Darunter auch das Projekt „Vielfalt in Einklang“ des Vereins Wir – Gemeinsam in Zwickau e.V. Dieses Projekt engagiert sich seit August 2010 aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile und Diskriminierung jeder Art.

12. April
In den Räumen des Standesamtes im Dünnebierhaus wird die 15.000ste Eheschließung seit dem Einzug im Jahre 1984 durchgeführt. Um 11 Uhr gibt sich ein junges Paar aus Chemnitz das Ja-Wort.

14. April
Im Hochhaus an der Marienthaler Straße wird der erste Zwickauer Hochhaustreppenlauf ausgetragen. Veranstalter sind der SV Vorwärts Zwickau und Gebäude- und Grundstücksgesellschaft mbH.

15. bis 26. April
Tage der Demokratie und Toleranz in der Region Zwickau unter dem Motto „Misch mit!“ Bereits zum elften Mal geht es um Vielfalt, Dialog und Auseinandersetzung. Mit Lesungen, Vorträgen, Filmvorführungen, Ausstellungen und Diskussionsrunden werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingeladen, sich auseinanderzusetzen mit der Herausforderung des Mitmischens.

15. April
Die Stadt Zwickau bietet für Zwickauer und Besucher der Innenstadt einen neuen Service: Ab sofort haben Mobilfunknutzern die Möglichkeit, die Parkgebühren für städtische Parkplätze innerhalb des Dr.-Friedrichs-Ringes per Mobiltelefon zu bezahlen.

16. April
Die Stadt Zwickau gibt den Familienwegweiser heraus. Die Broschüre wendet sich vor allem an Familien und Alleinerziehende und soll ihnen als Orientierungshilfe durch die verschiedenen Lebensphasen dienen.

17. April
ROLLOUT 2013 des 8. Zwickauer Formula Student Rennwagens FP713e: Der neue Rennwagen des Racing Teams der WHZ, das Elektromobil Claus, mit dem die Studenten im Laufe des Jahres erfolgreich an mehreren internationalen Rennen teilnehmen, wird vorgestellt.

18. April
Nach Bestätigung der Rechtsmäßigkeit des Haushaltes 2013 der Stadt Zwickau durch das Landratsamt endet die Zeit der vorläufigen Haushaltsführung. Im Haushalt sind u.a. eine Reihe freiwilliger sozialer Leistungen gesichert, z.B. das Begrüßungsgeld für Neugeborene, das kostenlose Mittagessen für Kinder aus sozial schwachen Familien sowie für Kinder von Studenten, Berufs- und Fachschülern oder die Erstattung des Elternbeitrages für die Schülerbeförderung. Die Mittel für die Finanzierung der Aufgaben der Freien Träger der Jugend- und Sozialhilfe werden gegenüber 2012 um 40.000 Euro aufgestockt, auch um die Kürzungen im Bereich der Streetworker und der Schulsozialarbeit zu kompensieren, die durch den Landkreis vorgenommen wurden. Berücksichtigt wurde die Erhöhung der Kreisumlage, die von 28,2 Millionen Euro auf 34,5 Millionen Euro ansteigt.


Enthüllung einer Stele vor dem heutigen Finanzamt Lessingstraße 15. Mit der Stele wird an die über 100-jährige Nutzung des Gebäudes als Ingenieurschule in Zwickau erinnert.

Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß lädt zum ersten Stadtspaziergang ein. Die Rundgänge erfahren von den Zwickauern großen Zuspruch.

19. April
Auf dem Campus Scheffelberg der Westsächsischen Hochschule und im August Horch Museum findet die 2. „Lange Nacht der Technik“ unter dem Motto „Technik zum Anfassen für jedermann“ statt.

Die AUTOmobile Trabant Ausstellung 2013 in der Uhdestraße 11 wird eröffnet. Der Verein Internationales Trabantregister e.V. stellt eine Vielzahl von (neuen) Fahrzeugen aus, die einmalig in ihrer Art sind.

20. April
Bombendrohung gegen die Gaststätte Brauhaus in der Peter-Breuer-Straße.

22. April
Startschuss für Deutschlands modernste Komplettradfertigung. Nach vielen Monaten intensiver Vorbereitung, Planung und Bautätigkeit vollzieht die S & L Kirchberg GmbH (ein Unternehmen der WECK+POLLER Holding GmbH) den Wandel vom langjährigen Logistikexperten für Kompletträder und Reifen hin zum Komplettanbieter mit eigener Fertigung.

23. April
Zwickau beteiligt sich am „Earth Day“. Von 20.30 bis 21.30 Uhr bleibt es rund um den Hauptmarkt dunkel.

24. April
Inbetriebnahme einer neuen Blechverarbeitungsanlage bei der Firma ILKAZELL Isoliertechnik GmbH Zwickau. Das Unternehmen setzte im Zeitraum von 2012 bis 2013 Investitionen in Höhe von 4,5 Millionen Euro um.

26. April
Mit einem Gottesdienst in der Schlosskirche Planitz und einem Empfang im Gemeindezentrum wird Diakon Rolf Schlagmann nach 21-jähriger Tätigkeit als Direktor der Stadtmission aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Er hat die Stadtmission Zwickau mit großem Engagement stark geprägt.

30. April
Start der Zwickau-App. Wer im Besitz eines Smartphones oder Tablets ist, kann sich vor oder während seines Zwickau-Besuches eine App herunterladen. Das kostenlose Download-Programm bietet in deutscher und englischer Sprache Informationen zu Sehenswürdigkeiten an und stellt themenspezifische Rundgänge dar.

Das älteste Café der Region und das einzige aus den 20-er Jahren erhaltene wird durch die Bäckerei Forbriger neu eröffnet. Das traditionsreiche Café in der Inneren Plauenschen Straße war als Café Sauermann, Café Schumann und Café Engelmann eine Institution in Zwickau.


MAI

1. Mai
Kundgebung und Familienfest unter dem Motto: „Unser Tag: Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa.“ Hauptredner ist Uwe Hück, Betriebsratsvorsitzender der Porsche AG.


2.Mai
Warnstreiks der IG Metall u.a. bei Volkswagen und GKN Driveline in Mosel.

2. bis 4. Mai
In Zwickau und Umgebung erleben Rennsportfans die AvD-Sachsen-Rallye.

2. bis 5. Mai 2013
Auf Zwickauer Plasterodelbahn findet der 33. Internationaler FIL-Sommercup mit ca. 140 Sportlern zahlreicher Nationen statt.

6. Mai
Der neu berufene Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Heiner Koch, besucht das Dekanat Zwickau der katholischen Kirche. Höhepunkt ist eine Heilige Messe in der Kirche St. Johann Nepomuk.

Zum Auftakt des NSU-Prozesses in München mahnen drei Zwickauer Künstler des Grass Lifting Camp mit einer Aktion auf dem Grundstück Frühlingsstraße 26 die Aufarbeitung der NSU-Verbrechen an.

7. Mai
Erstes Sportfest für ABC-Kinder der Kommunalen Kindertageseinrichtungen im Eckersbacher Sportforum Sojus. Die Schulanfänger beweisen sich an mehreren Stationen und am Ende gewinnt die Kita mit den meisten Punkten den Wanderpokal, der von nun an jährlich verteidigt werden soll.

Termin im Bundeskanzleramt: Auf Einladung der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel weilt die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Dr. Pia Findeiß, zu einer Konferenz und einem Empfang im Bundeskanzleramt in Berlin.

9. bis 12. Mai
Die Robert-Schumann-Stadt ist Gastgeber des 18. Deutschen Chorfestivals unter dem Motto: „Lichter. Schatten. Horizonte.“

12. Mai
13. Schwanen-Klassik: Oldtimertreffen mit Ausfahrt der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

15. Mai
Übergabe der sanierten Sporthalle der Grundschule am Scheffelberg.

23. bis 24. Mai
Im Rathaus findet der 20. Sächsische Archivtag mit dem Titel: „Auf dem Weg in den
virtuellen Lesesaal. Archive im Spannungsbogen zwischen Möglichem und Machbarem“ statt.

25. Mai
Erste Eheschließung in der über 500 Jahre alten Jakobskapelle. Ein junges Paar, eine Zwickauerin und ein Werdauer, „trauen“ sich.

27. Mai
Übergabe des neu gestalteten Areals an Bellmanns Brunnen im Waldpark Weißenborn.

28. Mai
Gemeinsame Infoveranstaltung des Ortschaftsrates Crossen und der Wismut GmbH auf dem Wismut-Betriebsgelände. Die Bürger im Anliegerbereich der Bergehalde Crossen werden über den Stand und die Fortführung der Sanierungsarbeiten am Standort Crossen informiert. Als Bundesunternehmen ist die Wismut GmbH für die Sanierung der früheren Uranerzbergbau- und Uranerz-Aufbereitungsobjekte in Sachsen und Thüringen verantwortlich.

29. Mai
Gedenken am Colombstein (Äußere Dresdner Straße) an die 200. Wiederkehr des Handstreichs von Rittmeister Peter von Colomb, bei dem sein Streifkorps einen französischen Artilleriezug aufrieb.


JUNI

1. Juni
Mit Kinderfesten und Veranstaltungen in den Stadtteilen begehen die Zwickauer Kinder den Internationalen Kindertag.

Der Eintritt in die städtischen Museen ist ab Juni 2013 frei.

Das historische Archiv des Stadtarchivs in der Lessingstraße 1 wird bis auf Weiteres aus bautechnischen Gründen für den Benutzerverkehr geschlossen.

2. Juni
Hochwasser der Zwickauer Mulde auf Grund lang anhaltender starker Regenfälle. Der höchste Pegelstand am Pegel Pölbitz beträgt 4,71 Meter. Die Anger- und die Brückenstraße werden überflutet. In Crossen und im gleichfalls gefährdeten Stadtteil Schlunzig werden Einwohner evakuiert. Viele Zwickauer folgen dem Aufruf, sich am Füllen und Aufschichten von Sandsäcken zum Schutz der Stadt vor den Wasserfluten zu beteiligen. Ab 3. Juni sinkt der Muldespiegel kontinuierlich. Am 6. Juni erreicht der Pegel mit 2,50 Meter wieder einen Wert unterhalb der Hochwasserwarnstufen. In einer außerordentlichen Sitzung am 7. Juni fasst der Stadtrat Beschlüsse zur Soforthilfe für vom Hochwasser Betroffene.

7. bis 23. Juni
Schumannfest der Stadt Zwickau unter dem Motto „Schumann und Wagner“ mit zahlreichen Veranstaltungen und Konzerten, u.a. Summer Swing bei Schumann und einer Kranzniederlegung am Robert-Schumann-Denkmal am 8. Juni. An diesem Tag, dem 203. Geburtstag des romantischen Komponisten, wird in seinem Geburtshaus am Hauptmarkt 5, auch der Robert-Schumann-Preis an den schwedischen Violinisten Ulf
Wallin und an den Musikwissenschaftler Jon Finson aus den USA verliehen.

7. Juni
Im Zwickauer Rathaus findet die 42. Oberbürgermeisterkonferenz der Städte in den neuen Ländern statt.

Festveranstaltung im Robert Schumann Konservatorium: 20 Jahre Freiwilliges Soziales Jahr beim Verein „Gemeinsam Ziele erreichen“.

9. Juni
„Menschliches“ ist der Titel einer Ausstellung zum 60. Geburtstag von Regina Franke in der Galerie am Domhof. Als Mitglied des Förderstudios für Malerei und Grafik, das dort beheimatet ist, begann die Zwickauer Malerin und Grafikerin 1973 ihren künstlerischen Weg als Autodidaktin.

11. Juni
Innenstaatssekretär Dr. Michael Willhelm übergibt in der Bebelschule einen Fördermittelbescheid über 725.696,02 Euro an die Zwickauer Oberbürgermeisterin. Die Finanzmittel werden für den Neubau der Ein-Feld-Sporthalle in Oberhohndorf eingesetzt.

12. Juni
Im Rathaus wird die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ eröffnet.

14. bis 16. Juni
17. Internationales Trabantfahrer-Treffen auf dem Platz der Völkerfreundschaft.

15. Juni
In der Nähe der Paradiesbrücke, auf der Westseite der Zwickauer Mulde, gibt es jetzt ein ca. fünf Meter langes Geländer für Liebesschlösser.

17. Juni
Dr. Werner Lang, Mitentwickler des Pkw Trabant, verstirbt im Alter von 91 Jahre.

20 Jahre Kinderhausverein e.V.

22. Juni
Unter begeisterter Anteilnahme der Bevölkerung wird die neue Glück Auf Schwimmhalle
in der Tonstraße 5 ihrer Bestimmung übergeben. Die Oberbürgermeisterin weiht das Schwimmbecken mit einem beherzten Kopfsprung ein. Ob Freizeitschwimmen oder Schulschwimmen – die Angebot sind generationsübergreifend und eine Investition für alle Zwickauer.

Nach der erfolgreichen Eröffnung der Geriatrischen Tagesklinik – zugehörig zur Klinik für Geriatrie (Innere Medizin IV) – am Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau Ende Mai, präsentiert sich die Tagesklinik Interessierten mit diesem Tag der offenen Tür. Die Klinik ist als weiterer Baustein in der Versorgung geriatrischer Patienten ein Bindeglied zwischen ambulanter und stationärer Behandlung.

2. Zwickauer Museumsnacht. Besucher erobern das Robert-Schumann-Haus, die Galerie am Domhof, die Priesterhäuser, die Kunstsammlungen, die Ratsschulbibliothek, das Stadtarchiv und das August Horch Museum. Erstmals beteiligt ist das Theater Plauen-Zwickau.

23. Juni
Erster Triathlon in Zwickau anlässlich der Eröffnung der neuen Glück Auf Schwimmhalle.

24. Juni
Übergabe der denkmalgeschützten Parkanlage Rosenwiese zwischen August-Bebel-Straße und Walter-Rathenau-Straße nach erfolgter Umgestaltung.

27. Juni
Peter Maffay sorgt am Abend vor Tausenden Zuhörern auf dem Platz der Völkerfreundschaft für Gänsehautmomente. Bereits am Nachmittag hatte sich der couragierte und politisch gegen rechte Gewalt engagierte Musiker bei einem Treffen mit Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß ins Ehrenbuch der Stadt Zwickau eingetragen. Einen Tag später begeistert der Ausnahmegeiger David Garrett an gleicher Stelle das Publikum.

29. Juni
Festgottesdienst und Jubiläumsfeier unter dem Motto: „Einander verstehen – 100 Jahre Hermann-Gocht-Haus“. Seit 2001 ist die 1813 als Sächsisches Kirchliches Taubstummenheim in Zwickau eingeweihte Einrichtung nach ihrem Gründer Hermann Gocht benannt. Der Personenkreis der gehörlosen, mehrfach behinderten und taubblinden Menschen, für die es ein Zuhause bietet, ist durch all die Jahre der gleiche geblieben.



JULI

Der überarbeitete Internetauftritt der Stadt Zwickau wird frei geschaltet.

Die Kiesabbaufelder Heidi und Susi auf Schneppendorfer Flur sind aus dem Entwurf für den neuen Regionalplan gestrichen. Damit verbucht die Bürgerinitiative gegen den Kiesabbau einen entscheidenden Sieg.

Von der Insolvenz der Baumarktkette Praktiker sind in Zwickau 50 Arbeitsplätze betroffen.

4. Juli
Eine Initiativgruppe von ca. 30 Mitarbeitern aus verschiedenen Orten und Kirchen bzw. Freikirchen, darunter auch aus Zwickau, hat unter Trägerschaft der Jesus People Hof e.V. 30 Holocaust-Überlebende aus Israel vom 1. bis 14. Juli ins Vogtland eingeladen. Fast alle sind aus der ehemaligen Sowjetunion, vor allem aus der Ukraine, wo sie in Ghettos oder im KZ Furchtbares erlebten. Etliche sind bereit, über ihre Erlebnisse zu berichten und mit Schülern oder älteren Zuhörern ins Gespräch zu kommen. An diesem Tag sind einige Zeitzeugen Gäste in Schulen in und um Zwickau.

Das Jugendsinfonieorchester des Robert Schumann Konservatoriums (Leitung Uwe Moratzky) gibt in der "Neuen Welt" sein Jahreskonzert. Wenigen Wochen zuvor erspielte es sich einen 1. Preis beim Internationalen Jugendorchesterfestival im belgischen Nerpelt.

5. Juli
Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß übergibt ein modernes Hilfeleistungslöschfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Marienthal.

Als Dank an die zahlreichen Helfer im Kampf gegen das Juni-Hochwasser findet auf dem Kornmarkt eine Fluthelfer-Party statt. Die Mauritius Privatbrauerei Zwickau spendiert den Helferinnen und Helfern 1.000 Liter Freibier. Live zu hören sind „The Hornets“.

6. Juli
10. Auflage „Classics unter Sternen“ auf dem Hauptmarkt.

7. Juli
5. Zwickauer Sparkassen-Stadtlauf, veranstaltet vom SV Vorwärts Zwickau in Zusammenarbeit mit der Stadt Zwickau und der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

9. Juli
Bürgerversammlung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) sowie zum
Energie- und Klimaschutzkonzept.

13. Juli
Die Zwickauer Oberbürgermeisterin weilt in Dortmund und nimmt dort an der Einweihung einer NSU-Gedenktafel teil.

15. bis 27. Juli
Zum achten Mal findet das Sommerferienprojekt „Mini Zwickau – eine Spielstadt für Kinder“ statt. Das Gelände rund um die Humboldtschule wird in eine realitätsnahe kleine Stadt verwandelt, in der Kinder von 7 bis 14 Jahren täglich von 10 bis 16 Uhr das Leben der Großen spielerisch nachahmen können.


30. Juli
Die Stadt Zwickau startet eine eigene Seite auf Facebook. Ebenfalls neu ist die Präsenz bei Twitter, eingebunden ist auch der Youtube-Kanal.


AUGUST

2. August
Im August Horch Museum wird der 666.666sten Besucher begrüßt.

6. August
Eine Delegation der Stadt Zwickau mit Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, den Stadträten Ute Brückner, Karl-Ernst Müller und Werner Fischer sowie Sven Dietrich von der Stabsstelle Stadtentwicklung reist auf Einladung von Bürgermeister Petro Saganyuk in die neue 1.100 Kilometer entfernte Partnerstadt Volodymyr-Volynsky (Ukraine).

10. August
Benefizkonzert des 13-jährigen Ausnahmetalents Millicent McFall aus Seattle im US-Bundesstaat Washington Die Pianistin konzertiert sie für einen guten Zweck und hilft damit der beim Juni-Hochwasser beschädigten Kindertagesstätte in Crossen.

11. bis 24. August
Segelflug Qualifikationsmeisterschaft der Junioren in Zwickau.

15. bis 18. August
Stadtfest Zwickau: Rund 4.000 Menschen erleben zum Auftakt die Newcomer Night mit Headliner Turbostaat. Insgesamt kommen 160.000 Besucher. 2013 bringt eine Bandbreite von Newcomer-Sounds z.B. von Leslie Clio und Elif bis hin zu legendären Urgesteinen aus Rock-, Pop- und Schlager wie EXTRABREIT, Frank Schöbel oder IC Falkenberg mit der Band Crazy Birds. Für überschäumende Begeisterung sorgt der sympathische BOSSE. Lange geheim gehalten wurde die Band SELIG, die eines der absoluten Stadtfest-Highlights ist. Einen tollen Abschluss bietet die Band Ewig mit Frontfrau Jeanette Biedermann. Auch 2013 wird das Motto: „Stars hautnah – Party pur – DU mittendrin“ bestens bedient, z.B. von Rosa, The Hornets, Mr. Twist, Hillbilli Deluxe oder Marion La Marche & the Buried alive Blues Band (Janis Joplin Show).
Neu: Das MuldeParadies erblüht zum kunterbunten Mitmach-Areal für Kinder und Familien. Am Samstagabend sorgt dort Felix Meyer, Deutschlands bekanntester Straßenmusiker, für romantisches Sommerfeeling.

20. bis 26. August
Auftaktbesuch einer Zwickauer Delegation mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft in der neuen Zwickauer Partnerstadt Yandu (China) und feierliche Unterzeichnung einer Freundschaftsurkunde.

22. August
Vom Hauptmarkt aus startet die 11. Sachsen Classic Rallye: 180 Oldtimer fahren von Zwickau bis Chemnitz 610 Kilometer durch Vogtland und Erzgebirge.

23. August
Für die IBUg – Industriebrachen-Umgestaltung – verwandeln rund 100 Künstler aus aller Welt das brachliegende Gelände des Zwickauer Eisenwerks („Die Fackel“) mit Installationen, Graffiti und Wandmalereien, Illustrationen und multimedialen Projektionen in ein Gesamtkunstwerk. Die Ergebnisse sind vom 30. August bis zum 1. September im Rahmen eines Festivals für urbane Kunst und Kultur zusammen mit Führungen, Filmen, Vorträgen, Diskussionen, einem Kunstmarkt sowie der traditionellen IBUg-Party zu sehen und zu erleben.

25. August
Ausstellungseröffnung in den Priesterhäusern: „Johann Ludwig Krebs in Zwickau. Zum 300. Geburtstag des Bach-Schülers“. Die Ausstellung ist bis 20. Oktober zu sehen. In dieser Zeit gibt es eine Vielzahl von Konzerten, in denen Werke Krebs erklingen. Johann Ludwig Krebs lebte als Organist der Kirche St. Marien in den Zwickauer Priesterhäusern.

27. August
Ein im Volkswagen-Werk Sachsen in Mosel produzierter VW Golf Variant in Night Blue Metallic wird auf dem Hauptmarkt vom Sprecher der Geschäftsführung Hans-Joachim Rothenpieler als neuer Dienstwagen an Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß übergeben.

Während des 21. Kongresses Städtebaulicher Denkmalschutz in Quedlinburg nimmt Baubürgermeister Rainer Dietrich einen mit 5.000 Euro dotierten Preis aus den Händen von Bundesminister Peter Ramsauer in Empfang. Zwickau ist die einzige Stadt Sachsens, die im Rahmen des Wettbewerbs „Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln“ mit einer Anerkennung für die Entwicklung der Innenstadt ausgezeichnet wurde.

31. August
Straßenfest EIGENART auf dem Hauptmarkt. Motto zum 20. Geburtstag: „Wir feiern!“


SEPTEMBER

September
Schließung des in Insolvenz befindlichen Kaufhauses JOH in der Hauptstraße.

1.September
Der neue Mietspiegel tritt in Kraft.

Zum Weltfriedenstag veranstalten die Ev.-Luth. Pauluskirchgemeinde Marienthal und das Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region ein Friedensgebet. Erinnert wird damit an die legendären Friedensgebete in der Pauluskirche im Herbst 1989 und Winter 1990. Zurückgeblickt wird auch auf die Gründung der Friedensbibliothek vor 25 Jahren.

2. September
Besuch des sächsischen Staatsministers des Innern Markus Ulbig in Zwickau und Übergabe von 2,3 Millionen Euro an Fördergeldern.

„Nachwuchs“ in der Stadtverwaltung: vier Verwaltungsfachangestellten sowie je ein Straßenwärter, ein Gärtner und ein Bachelor of Laws beginnen ihre Berufsausbildung.

3. September
Erster Spatenstich für die Kindertagesstätte der Stadtmission im Quartier „Grüner Hof“ Saarstraße/Ecke Humboldtstraße.

Festveranstaltung: 20 Jahre Senioren- und Seniorenpflegeheim gGmbH Zwickau in der Großen Hofstube des Schlosses Osterstein.

5. September
Grundsteinlegung für die Wohnanlage Julius-Seifert-Straße der Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH, die mit diesem Neubau 15 neue Wohnungen mit großzügigen Grundrissen und moderner Ausstattung schafft.

6. September
Das Westsachsenstadion wird nach dem Umbau zu einer multifunktionalen Sportstätte wiedereröffnet.

7. bis 8. September
Historisches Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten.

9. September
Eröffnung der Ausstellung zum Thema: „Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ – eine Initiative der Opferberatung des RAA Sachen e.V. im Dom St. Marien.


14. September
Feierliche Übergabe des Max-Pechstein-Förderpreises an Luise Schröder für ihre multimediale Rauminstallation zu einem Rotarmisten-Denkmal. Gleichzeitig öffnet in den Kunstsammlungen die Ausstellung mit den Werken der Nominierten.

Der Einladung zum 5. Familien- und Kinderfest ZWIKKIFAXX rund um den Schwanenteich folgen 25.000 kleine und große Besucher. Erstmals dabei sind die Maskottchen Zwikki und Faxx.

19. September
Mit einem Tag der offenen Tür und einer Festveranstaltung schließt die ILKAZELL Isoliertechnik GmbH die seit 2008 erfolgten umfangreichen Investitionsmaßnahmen ab. So nahm das Unternehmen 2013 eine neue Blechbearbeitungsanlage in Betrieb. Der bisherige Geschäftsführer Gert Kehle übergibt die Firmenleitung an seinen Sohn Steffen Kehle.

21. September
Im Gasthof Mädler feiert der Männerchor Liederkranz Zwickau 1843 e.V. sein 170jähriges Bestehen mit einen Jubiläumskonzert.

22. September
Bundestagswahl: Das Direktmandat im Wahlkreis 165 (Zwickau) geht an Carsten Körber (CDU).

25. September
Im Bürgersaal des Rathauses stellt Stadtführerin und Autorin Angelika Michaelis einen neuen Kinderstadtführer vor, durch den Mädchen und Jungen auf kindgerechte Art alles über die Geschichte der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt erfahren.

26. September
Der Stadtrat fasst den Beschluss zur optionalen Ansiedlung der neuen JVA auf dem RAW-Gelände. Bereits am 11. September hatte Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß in einer Einwohnerversammlung über diese Möglichkeit und über den beabsichtigten Beschluss informiert.

27. September
Erstmals findet mit der Gaudiade im Freizeitzentrum Marienthal ein Sportfest der besonderen Art mit spielerisch-sportlichen Angebote für Menschen ab 18 Jahren statt, die unter einer psychischen Erkrankung, einer Behinderung oder einer Suchterkrankung leiden. Der Mix aus Sport, Spaß und Geschicklichkeitsspielen hat „Zwickau-Bezug“: Trabirennen, Dombau im Mönchskostüm, Angeln im Schwanenteich oder Schumann-Klänge.

28. September
Das Architekturforum Zwickau würdigt gelungene Bauwerke: „Alte Münze“ (Hauptmarkt 6), Glück Auf Schwimmhalle (Tonstraße 5), Clara-Wieck-Gymnasium im Denkmal Schloss Panitz (Schloßplatz 1), Wohn- und Geschäftshaus, ehem. Knopffabrik (Moritzstraße 45).

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich besucht den Batteriehersteller Johnson Controls aus Anlass der Produktionserweiterung für die Fertigung hochmoderner AGM-Starterbatterien.


OKTOBER

5. Oktober
Mercedes Fashion Night – Modenacht in Zwickau.

7. bis 9. Oktober
Zwickau ist auf der EXPO REAL 2013 – Europas größte Fachmesse für Gewerbeimmobilien auf dem Gemeinschaftsstand des Freistaates Sachsen vertreten, der in diesem Jahr unter dem Motto „GO FOR SAXONY – Städte mit Zukunft“ steht.

8. Oktober
Richtfest am Hotelanbau der Alten Münze, Hauptmarkt 6.

9. Oktober
Bürgermeister Bernd Meyer zeichnet in der Jakobskapelle im Rathaus ehrenamtlich Tätige im Seniorenbereich aus.

9. und 10. Oktober
In Zwickau findet der 17. Internationale Jahreskongress der Automobilindustrie zum Thema „Neuausrichtung der Automobilindustrie – Erfolgsfaktoren der Zulieferindustrie – Kurs auf Wachstumsmärkte (im Fokus: Automobilregion Indiana/USA)“ statt.

10. bis 12. Oktober
22. Tagung bayerischer, böhmischer, oberösterreichischer und sächsischer Museumsfachleute in Zwickau unter dem Motto: „Museum digital!? – Potenziale und Grenzen. Neue Wege für Ausstellung, Kommunikation und Vermittlung“

11. Oktober
Dr. Volkmar Ludwig wird in Dresden für sein ehrenamtliches Engagement mit der sächsischen Annenmedaille ausgezeichnet. Der ehemalige Zwickauer Amtsarzt gründete vor
20 Jahren den Verein „Gesundheit für alle“ und war bis vor kurzem dessen Vorsitzender.

12. Oktober
20. Bergleitnacht im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“.

30 Jahre Jugendclub in der Hauptstraße 44: zur Jubiläums-80-er Jahre-Party im Jugendcafé City Point kommen viele ehemalige Clubbesucher und schwelgen in Erinnerungen.

15. Oktober
Grundsteinlegung für den Kindergarten „Grüner Hof“ der Stadtmission.

17. Oktober
Offizielle Übergabe des sanierten und umgebauten Clara-Wieck-Gymnasiums.

19. Oktober
Die Westsächsische Hochschule beginnt die Veranstaltungsreihe „Kinderuniversität“.

19. und 20. Oktober
Aktion: „Farbe bekennen – 24-Stunden-Zeichnen für Toleranz “ im Jugendcafé City Point. Künstler, Comic- und Mangazeichner aus ganz Deutschland sowie auch ein Künstler aus Japan treffen sich an diesem Tag, um in 24 Stunden ein Gesamtkunstwerk mit vielen unterschiedlichen Geschichten zum Thema Toleranz zu schaffen.

20. bis 23. Oktober
Besuch aus Volodymyr-Volynsky (Ukraine), der neuen Partnerstadt der Stadt Zwickau.

24. Oktober
Der Stadtrat fasst den Beschluss zur Umgestaltung des Neumarktes.

30. Oktober
Offizielle Verabschiedung von Günter Spielvogel im Bürgersaal des Rathauses. Nach 15 Jahren engagierter Arbeit im Unternehmen übergab er den Staffelstab am 1. September 2013 an André Hentschel.


NOVEMBER

1. bis 12. November
Erstmalig gibt es in Zwickau eine Veranstaltungsreihe unter der Überschrift „Novembertage. SpurenSuchen in Zwickau“, die sich mit der Geschichte der Stadt und der Gedenkkultur ihrer Einwohner auseinandersetzt. Neben dem Alten Gasometer e. V. und dem Koordinierungsbüro des Bündnisses für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region gehören die Stadtverwaltung Zwickau und verschiedene Vereine zu den Veranstaltern.

2. November
9. Marienthaler Fackelzauber.

5. November
Einstimmiges Ja im Finanzausschuss: Die Stadt Zwickau erwirbt ein Konvolut mit eigenhändigen Briefen und Postkarten des Expressionisten Max Pechsteins. Zum Preis von 150.000 Euro wird ein Paket mit insgesamt 139 Einzelposten angekauft, zu denen auch illustrierte Korrespondenzen gehören.

6. November
Übergabe des sanierten Beruflichen Schulzentrums für Bau- und Oberflächentechnik an der Werdauer Straße durch Landrat Christoph Scheurer.

7. November
ZWIK – 15. Karrieremesse Zwickauer Wirtschafts- und Industriekontakte. Über 140 Unternehmen nutzen die Veranstaltung in der Stadthalle zur Gewinnung der besten Akademiker und Nachwuchskräfte der Region.

Der Radwegstreifen am Dr.-Friedrichs-Ring wird fertig gestellt. Radfahrer können zwischen Schiller- und Kreisigstraße entgegen der Fahrtrichtung fahren.

8. November
Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Lukaswerkstatt der Stadtmission.


13. November
20. Sportlerehrung der Stadt Zwickau im „Haus der Sparkasse“ mit 106 Ehrungen für Zwickauer Sportler und Mannschaften mit Sportplaketten in Silber und Bronze sowie für Sportfunktionäre mit Ehrenbriefen.

14. November
Im Rahmen einer Pressekonferenz im Schumannhaus überreichen die Sparkassen-Vorstände Felix Angermann und Josef Salzhuber Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß das erste Exemplar der neuen Sparkassencard mit dem Konterfei von Robert Schumann.

9. Wirtschaftsforum der Stadt Zwickau zum Thema: „Megatrends – Chancen und Risiken für KMU".

15. November
Ausstellungseröffnung im Rathaus aus Anlass des Jubiläums „25 Jahre Städtepartnerschaft Dortmund-Zwickau“. Die Ausstellung des Dortmunder Künstlers Jürgen Wassmuth präsentiert ein City-Panorama aus Kultur, Freizeit, Wirtschaft und Stadtgeschichte.

21. November
Bürgerforum zum Bau eines Großgefängnisses in Marienthal. Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß und die Vorsitzenden aller vier Stadtratsfraktionen haben Vertreter der Bürgerinitiative „NEIN zur JVA in Zwickau Marienthal“ sowie Interessierte zu einem Diskussionsforum eingeladen. Informiert wird über das bisherige Verfahren zur Errichtung der von den Freistaaten Sachsen und Thüringen geplanten neuen Justizvollzugsanstalt sowie über den aktuellen Sachstand.

25. November
Die Bürgerinitiative gegen den Bau eines Großgefängnisses auf dem Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes übergibt Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß 10.000 Unterschriften, um einen Bürgerentscheid dazu herbeizuführen.

Einweihung des neu errichteten Hortes auf dem Gelände des Ernst-Grube-Sportplatzes am Nordplatz.

26. November bis 23. Dezember
Traditioneller Zwickauer Weihnachtsmarkt auf dem Hauptmarkt und dem Kornmarkt.

28. November
Die Stadt und die Polizeidirektion Zwickau sind für den Bau des „Minikreisels“ Cainsdorfer Straße/Äußere Zwickauer Straße/Ebersbrunner Straße als Vizesieger aus dem Wettbewerb um den Sicherheitspreis „Die Unfallkommission 2013“ hervorgegangen..

29. November
Die Zwickauer Schlossweihnacht am Schloss Osterstein öffnet ihre Pforten.


DEZEMBER

1. Dezember
Festveranstaltung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Zwickau und Dortmund. Neben Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß ergreifen auch Rainer Eichhorn als Alt-Oberbürgermeister der Stadt Zwickau sowie Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, das Wort.


6. Dezember
Feierliche Schlüsselübergabe nach Abschluss der Innensanierung des CVJM-Hauses in der Walther-Rathenau-Straße 12.

17. Dezember
Inbetriebnahme des Blockheizwerkes im Fahrzeugwerk Zwickau der Volkswagen Sachsen GmbH. Mit dem Start des Probebetriebes wird ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des „Think Blue.Factory.Programms“ erreicht, bei dem Ressourceneffizienz und Umweltverträglichkeit im Vordergrund stehen.

Die Entscheidung ist gefallen: Die neue Justizvollzugsanstalt (JVA) von Sachsen und Thüringen wird auf dem ehemaligen RAW-Gelände gebaut. Das teilten die zuständigen Ministerien der Freistaaten in einer gemeinsamen Medieninformation mit.

21. Dezember
Festkonzert zum 50. Geburtstag des Schwanenschloß Kinder- und Jugendchores Zwickau im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“



Ausgewählte Ereignisse, Stand: 17. Dezember 2013
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Oberbürgermeisterin Pia Findeiß 2012








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