15. Neujahrsempfang der Stadt Zwickau

Tief durchatmen, weitermachen, um das Beste zu erreichen

Jahresempfang mit feierlicher Verabschiedung für Jürgen Croy und Stadtbrandmeister Seifert
- Rede der Oberbürgermeisterin Pia Findeiß zum Jahresempfang 2012
- Rückblick auf das Jahr 2011

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Den musikalischen Auftakt gibt um 16 Uhr der Kammerchor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau unter Leitung von Uwe Moratzky. Foto: Stiegler



STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 007_1 vom 6. Januar 2012
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Achtung! Sperrfrist: 6. Januar 2012, 17 Uhr!
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15. Neujahrsempfang der Stadt Zwickau

Feierliche Verabschiedung für Jürgen Croy und Stadtbrandmeister Eberhardt Seifert


Zum Neujahrsempfang der Stadt Zwickau und der Stadtwerke Zwickau Holding GmbH werden am heutigen Freitag, dem 6. Januar 2012, ca. 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und aus dem gesellschaftlichen Leben erwartet. Seit 1998 begrüßt das "offizielle Zwickau" mit dieser traditionellen Veranstaltung das neue Jahr im festlichen Ambiente des Konzert- und Ballhauses "Neue Welt".

Den musikalischen Auftakt gibt um 16 Uhr der Kammerchor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau unter Leitung von Uwe Moratzky mit dem Lied "O occhi, manza mia" von Orlando di Lasso. Nach der offiziellen Eröffnung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Rainer Dietrich werden die Zwickauer erstmals in der Geschichte ihres Neujahrsempfangs offiziellen Besuch aus Dresden begrüßen: Markus Ulbig, der Sächsische Staatsminister des Innern, möchte sich mit einem Grußwort an die Menschen der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt wenden.
In ihrer von Tatkraft und Optimismus geprägten Neujahrsansprache wird Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß sich mit den Auswirkungen des Agierens der so genannten "Zwickauer Terrorzelle" auseinandersetzen und über die Schlussfolgerungen sprechen, die sich für das Agieren aller demokratischer Kräfte im neuen Jahr daraus ergeben.

Jürgen Croy mit Ehefrau, Sachsens Innenminister Markus Ulbig, Oberbürgemeisterin Pia Findeiss, Ehrenbürger Siegfried Heinze und Rainer Eichhorn mit Ehefrau (von links).






Nach einem gemeinsamer Toast leitet der Kammerchor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau mit dem Stück "Erlaube mir, feins Mädchen" von Johannes Brahms musikalisch zur Verabschiedung zweier sehr verdienstvoller Zwickauer über. Kultour Z.-Chef Jürgen Croy und Stadtbrandmeisters Eberhard Seifert werden feierlich in den Ruhestand verabschiedet.



Eberhard Seifert ist seit dem 12. Januar 2007 Träger der Martin-Römer-Ehrenmedaille. Sie wurde ihm für seinen jahrzehntelangen, seit 1959 währenden engagierten Einsatz als Feuerwehrmann mit Herz und Seele verliehen. Jürgen Croy wurde bereits in DDR-Zeiten, am 26. August 1976, als Ehrenbürger für seine Verdienste als überragender Fußballtorwart ausgezeichnet. In seiner "zweiten Karriere" brachte er seine Stadt als Bürgermeister für Kultur, Schule und Sport sowie als Geschäftsführer der Kultur Tourismus und Messebetriebe Zwickau GmbH (seit 2000) voran. Nun erlebt er hier im Kreise viele Wegbegleiter seine Verabschiedung als Geschäftsführer der KULTOUR Z.
Am Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung im Konzert- und Ballsaal erklingt traditionell der "Steigermarsch", zuvor wird der Kammerchor die "Waldesnacht" von Johannes Brahms und das Spiritual "Witness“, arrangiert von Jack Halloran zu Gehör bringen.

Jürgen Croy








Der Gesprächstoff für die Dialoge im Foyer nach dem offiziellen Teil wird mit Sicherheit zu einem großen Teil von dem Thema geprägt sein, den die Oberbürgermeisterin in ihrer Rede so beschreibt: "So dankbar ich den Menschen bin, die „Auslöser“ (der) schönen Ereignisse und Meldungen waren, richtige Freude mag trotzdem nicht aufkommen. Denn all die guten Entwicklungen werden überschattet von den Taten und Untaten, die nach der Explosion des Hauses in Weißenborn zu Tage traten. …Ich zucke noch heute zusammen, wenn ich den Namen meiner Stadt in einem Kontext lesen muss, der mich erschaudern lässt. In den Rückblicken und Berichten, die um den Jahreswechsel, also acht Wochen nach der Explosion erschienen sind, ist nach wie vor vom Zwickauer Mördertrio, von dem Terrortrio aus Zwickau, dem rechtsextremen Trio aus Zwickau, der Zwickauer Neonazi-Zelle oder der Blutspur der Zwickauer Zelle die Rede. ...Haben wir nun auch den Stempel, den Städte wie Hoyerswerda, Mölln oder Solingen jahrelang mit sich herumtrugen?"

Die Rede des Zwickauer Stadtoberhauptes endet mit einem kämpferisch-optimistischen Appell: "... Wenn wir die Chancen, die sich uns bieten, nutzen und wenn wir unser Bestes für unsere Stadt geben, wenn wir vielleicht auch Grenzen überschreiten, indem wir auf Menschen zugehen, die uns bisher fremd waren, dann können wir Zwickau noch lebens- und liebenswerter gestalten. Und dann wird es uns auch gelingen, den drohenden Ruf der Terrorzellenstadt abzulegen. Es wird uns gelingen, da es dann aufgrund unseres Agierens viele gute Nachrichten aus Zwickau gibt.“
."

Eberhard Seifert








Im Foyer können sich die Besucher des Neujahrsempfangs in diesem Jahr mit dem Thema „E-Mobilität“ beschäftigen. Mit dem Bau einer Solartankstelle mit Pilotcharakter haben die Stadtwerke kürzlich Neuland betreten, um das Thema noch stärker in das Bewusstsein zu heben. Vertreter der westsächsischen Hochschule geben kompetent Auskunft und dank Volkswagen kann man einen E-Golf aus der Nähe betrachten.

Die Organisation des Neujahrsempfangs übernahmen erneut in bewährter Weise die Stadt Zwickau und die Stadtwerke Zwickau Holding GmbH. Unterstützt wurden sie dabei von der Zwickauer Energieversorgung GmbH, der Zwickauer Umweltdienste GmbH & Co. KG, der Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH, der Wasserwerke Zwickau GmbH und der Gebäude- und Grundstücksgesellschaft mbH. Azubis kümmern sich als Servicekräfte um die Besucher des Neujahrsempfangs. Die Sparkasse Zwickau und die Mauritius Brauerei GmbH unterstützten die Veranstaltung erneut als Hauptsponsoren.

Neujahrsempfang der Oberbürgermeisterin Pia Findeiß im Januar 2012



Oberbürgermeisterin Pia Findeiß







STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 007_2 vom 6. Januar 2012


Neujahrsempfang 2012
Rede der Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau
Dr. Pia Findeiß
Es gilt das gesprochene Wort!
Sperrfrist: 6. Januar 2012, 17.00 Uhr


Sehr geehrter Herr Staatsminister,
sehr geehrter Herr Dietrich,
liebe Gäste!

Als ich vor knapp zwölf Monaten hier stand, konnte ich Ihnen im Jahresrückblick von den unzähligen guten Beiträgen berichten, die deutschland-, ja, teilweise europaweit über Schumann und Zwickau in den Medien erschienen waren.

Auch heute könnte ich Ihnen eine ganze Reihe von Artikeln aufzählen, mit denen Zwickau in ein positives Licht gerückt wird. Der Schumann-Preis für András Schiff oder die teilweise Neugestaltung der Ausstellung im Schumann-Haus sorgten beispielsweise zu Jahresbeginn dafür, dass unsere Stadt in vielen deutschen Zeitungen positiv erwähnt wurde. Das Trabant-Treffen, aber auch die Investitionen von Johnson Controls und Hoppecke und nicht zuletzt Volkswagen rückten die Automobilstadt in das Licht der Öffentlichkeit. Dazu trug auch das August Horch Museum bei, etwa mit seinen Sonderausstellungen, mit der Begrüßung des inzwischen 500.000. Besuchers oder mit der tollen Entscheidung von Audi, aber auch unseres Stadtrates, das Museum zu erweitern.
Die Einweihung des Lutherrundweges verdeutlichte manchem, dass Zwickau weltweit die zweite Stadt ist, in der sich die Reformation durchsetzte. In der Mitte des letzten Jahres rückte wie sollte es anders sein dann Robert Schumann in den Mittelpunkt. Im Sommer erfuhr die Uhde-Ausstellung in den sanierten Kunstsammlungen über die Grenzen unserer Stadt hinaus Aufmerksamkeit, bevor es im September mit dem Festival des Sports olympisch wurde. Mit Elin Kolev sorgte im Herbst ein Zwickauer Talent für Furore in dem Film „Wunderkinder“. Und im Dezember erfuhren nicht nur die Sachsen, dass unsere Kunstsammlungen und damit die Geburtsstadt Pechsteins um ein weiteres Werk des Künstlers reicher sind.


Meine Damen und Herren,

so dankbar ich den Menschen bin, die „Auslöser“ dieser schönen Ereignisse und Meldungen waren, richtige Freude mag trotzdem nicht aufkommen.
Denn all die guten Entwicklungen werden überschattet von Untaten, die nach der Explosion des Hauses in Weißenborn zu Tage traten.
Ich kann es den Redakteuren von ZEIT und Spiegel, ARD und ZDF, FAZ und Süddeutsche, Radio NRW und MDR, von Los Angeles Times und anderen Medien nicht verdenken, dass sie nach Zwickau kamen und das Geschehen um die drei Rechtsterroristen in ihren Berichten „verorteten“.
Aber ich zucke noch heute zusammen, wenn ich den Namen meiner Stadt in einem Kontext lesen muss, der mich erschaudern lässt. In den Rückblicken und Berichten, die um den Jahreswechsel, also acht Wochen nach der Explosion erschienen sind, ist nach wie vor vom Zwickauer Mördertrio, von dem Terrortrio aus Zwickau, dem rechtsextremen Trio aus Zwickau, der Zwickauer Neonazi-Zelle oder der Blutspur der Zwickauer Zelle die Rede. Sie könnten es selbst nachlesen in der Frankfurter Neuen Presse, in der Sächsischen Zeitung, im Pfälzischen Merkur, in der Frankfurter Rundschau, der Passauer Neuen Presse und anderen Zeitungen und Zeitschriften.

Haben wir nun auch den Stempel, den Städte wie Hoyerswerda, Mölln oder Solingen jahrelang mit sich herumtrugen?

Vor einigen Tagen musste ich an einen Satz denken, der Lee Iacocca zugeschrieben wird: „Wenn harte Zeiten kommen, bleibt uns keine andere Wahl, als tief durchzuatmen, weiterzumachen und unser Bestes zu tun.“

Ich bin ausgesprochen dankbar, dass am 25. November gut 2.500 Menschen den Kopf eben nicht hängen ließen und sich auf den Weg zum Georgenplatz machten. Gemeinsam zeigten wir, dass Zwickau und die Zwickauer eben für Demokratie und Toleranz stehen. Ich weiß, dass es damals etliche gab, die persönliche Meinungen hinten an stellten und die ihre Zweifel an Inhalten oder vielleicht Rednern überwanden, um dieses Signal abzusetzen.

Auch unsere Stadträte atmeten um im Bild zu bleiben tief durch, um bestmöglich weiterzumachen, indem Parteizugehörigkeiten eben nicht in den Vordergrund gestellt wurden. Gemeinsam gedachte man in der Stadtratssitzung der Opfer des rechten Terrors, viele kamen auf den Georgenplatz und etliche unterzeichneten den „Zwickauer Appell“. Andere haben sich mit diesem flexiblen und solidarischen Verhalten schwerer getan.

Dankbar bin ich übrigens, dass an die 1.000 Menschen den Appell unterzeichnet haben, unter ihnen auch viele Vertreter von Institutionen und Unternehmen. Und gut tat uns die Solidarität, die wir erfuhren etwa von umliegenden Städten, von den Bürgermeisterkollegen des Landkreises, vom Kreistag oder von Einzelpersonen.
Auch Sie, Herr Staatsminister, haben dazu beigetragen, dass wir den Kopf nicht hängen lassen müssen. Sie haben nicht nur öffentlich Flagge gezeigt und hatten ein offenes Ohr für unsere Sorgen. Mit ihrem Haus haben Sie unbürokratisch und kurzfristig eine Möglichkeit gefunden, den Abriss der Frühlingsstraße 26 ebenso zu fördern wie die nachfolgenden Gestaltungsarbeiten. Ich danke Ihnen, dass wir auf diese Art eine Wallfahrtsstätte für Neonazis verhindern!

Liebe Gäste,

das Beste zu geben, es aber auch zu finden, ist eine Aufgabe, die sich auch bei der Frage stellt, wie wir denn politischem Extremismus begegnen, wie wir mit Menschen umgehen, die solche Positionen vertreten, und wie wir gemeinsam Demokratie und Toleranz festigen.
So positiv die Demonstration am 25. November aufgenommen wurde, so deutlich zeigte sich, wie unterschiedlich überzeugte Demokraten mit diesem diffizilen Thema umgehen.
Verstehen Sie mich nicht falsch: Zwickau ist keine braune Stadt, wir sind eine bunte Stadt. Aber die Ereignisse rund um die Rechtsterroristen verdeutlichten, dass es rechte Ränder in Deutschland gibt, die gefährlicher sind als viele von uns wahrhaben wollten.

Ich kann Ihnen heute auch keine Lösung präsentieren, schon gar keine Patentlösung. In mancher Hinsicht bin auch ich hier eine Suchende. Aber es gilt, dass wir , also diejenigen die Gutes wollen, mehr miteinander reden müssen, um dieses Gute auch gemeinsam zu tun. Ich habe daher im Januar Streetworker, Vertreter von Kirchen und Vereinen, aus der Politik, von Behörden und der Stadtverwaltung in unseren Bürgersaal eingeladen. Ich hege die Hoffnung, dass wir uns gemeinsam ein Bild verschaffen, um in einen regen Gedankenaustausch zu treten.

Meine Damen und Herren,

tief durchatmen, weitermachen, um das Beste zu erreichen – das soll das neue Jahr insgesamt kennzeichnen.
Gerade die Unternehmen unter Ihnen wissen nur allzu gut, dass die Redewendung „Stillstand heißt Rückschritt“ nur abgedroschen klingt, aber keineswegs ist.

Auch wir als Stadtverwaltung werden hier in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat neue Wege einschlagen. Einen neuen Weg schlagen wir beim Bau des Stadions ein. Ich muss im Nachhinein zugegeben, dass der Versuch, das Westsachsenstadion zu einem Drittliga-Stadion umzugestalten, sich letztlich als Sackgasse erwies, und Sie können mir glauben, dass mir die prognostizierten Kosten von 30 Millionen Euro nicht nur eine schlaflose Nacht bescherten. Aber wir sind eben nicht bis zum Ende der Sackgasse gegangen, um dann erschöpft vor einer unüberwindlichen Mauer zu stehen, oder sollte ich besser sagen: vor einem Scherbenhaufen?
Wir sind gerade noch rechtzeitig umgekehrt und starten nun neu. Das Ziel bleibt gleich: Das Oberzentrum Zwickau braucht ein drittligataugliches Stadion!
Herr Bürgermeister Meyer, Herr Bürgermeister Dietrich und ich arbeiten daran, im März einen Vorhabensbeschluss mit einem alternativen Standort in den Stadtrat einbringen und das Westsachsenstadion bleibt keine Invest-Ruine, sondern wird zur Spiel- und Trainingsstätte saniert.

Neues versuchen wir auch in den Kindertagesstätten. Wir greifen die Wünsche der Eltern nach flexibleren Betreuungszeiten auf, indem wir am 1. Februar in drei Kitas einen entsprechenden Probelauf starten. Sollten die verlängerten Öffnungszeiten angenommen werden, werden wir überlegen, längere Servicezeiten in weiteren Einrichtungen anzubieten.

2012 wird wieder eine neue Kita gebaut werden. Die BFZ wird einen Ersatzneubau für die Kita Martin Hoop realisieren und zukünftig diese auch betreiben. Wer das altehrwürdige, aber marode Gebäude in Schedewitz kennt, weiß, wie dringlich dieser Ersatz ist. Profiteure sind unsere Kinder. Auf Neudeutsch ausgedrückt: eine klassische „win-win-Situation“.

Die maroden Gebäude gerade entlang zentraler Verkehrsachsen Sie wissen wovon ich spreche werden ab dem kommenden Jahr ein zentrales Thema in Stadtplanung und Stadtentwicklung sein. Wir waren in diesem Feld alles andere als untätig. Seit dreieinhalb Jahren erfasst und bewertet das Bauordnungsamt verwahrloste Gebäude, Abrisse erfolgten und Kontakte mit privaten Eigentümern wurden forciert. Das war und ist gut so. Und ich kann im Interesse von Sicherheit und Ordnung auch damit leben, wenn manche Zeitgenossen meinen, Herrn Dietrich und mich als Kulturschänder bezeichnen zu müssen…

Nun gilt es, einen Schritt weiterzugehen: Wie gehen wir mit Häuserzeilen an der Werdauer, der Reichenbacher oder der Leipziger Straße um, wo von zehn Häusern zwei vom Einsturz akut bedroht, drei marode, vier unansehnlich und eines saniert und bewohnt ist? Wie gehen wir mit Häuserzeilen um, die bei allen baulichen Defiziten – Stadtbild prägend sind und zudem eine wichtige Funktion für dahinter liegende Wohngebiete haben?
Hier gilt es, genaue Analysen zu erstellen, Fragen von Denkmalschutz, Stadtentwicklung, wirtschaftlicher Rentabilität und Eigentumsfragen zu bedenken, um Konzepte zu erarbeiten – ein Prozess der nicht von heute auf morgen umzusetzen ist. Hier müssen wir mittel- und langfristig arbeiten und denken.
Ich würde mich freuen, wenn sich in diesem Prozess Fachleute aktiv einbringen: Architekten und Planer, die uneigennützig ihr Fachwissen anwenden und ihre Kreativität ausleben im Interesse der Stadt und künftiger Generationen.


Meine Damen und Herren,

um diese und weitere Projekte umzusetzen dafür haben wir in den vergangenen Jahren die Ausgangslage geschaffen. Es konnten im Zusammenwirken vieler Partner etliche Chancen genutzt werden.
2011 konnten gleich mehrere wichtige Großprojekte beendet werden, denken Sie an die Moseler Schule, die Förderschule in Neuplanitz, die Generalsanierung von Dittes- und Pestalozzischule oder an die Baumaßnahmen beim Hort Brückenplatz. Allein im Rahmen des KP II wurden 27 Maßnahmen im Wert von 6,3 Millionen in Kindertagesstätten und Schulen umgesetzt.

Es konnten wichtige Großprojekte begonnen oder fertig gestellt werden, die Ausdruck einer nachhaltigen Stadtentwicklung sind. Mit der Übergabe des Muldeparadieses erfolgte der „Lückenschluss“ zwischen Stadtzentrum und Mulde und es entstand ein Bereich, der sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit erfreut. Das Rathaus wurde, nicht nur optisch, wieder zu dem, was es ist – das erste Haus am Platz. Es wurde ein offenes und transparentes Zentrum mit einem konzeptionell neuen Bürgerservice. Das Ringgrün, die Innere Plauensche Straße, der Radweg in Pölbitz oder das Freiheits- und Einheitsdenkmal sind weitere Beispiele für die Arbeit im Jahr 2011.
Im kulturellen Bereich haben wir nicht nur mit Veranstaltungen gute Akzente gesetzt. Die zunächst „notgedrungene“ Sanierung der Kunstsammlungen ist abgeschlossen, mit der Sanierung der Ausstellung zur sakralen Kunst entstand ein überaus sehenswertes Kleinod und wir konnten auch dank der Unterstützung der Erbengemeinschaft sowie der ZEV unsere Max Pechstein-Sammlung erweitern.

Wir haben weitere Schritte unternommen, um unsere Stadt für Touristen erlebbar zu machen. Der Schumann- und Lutherrundweg verweisen nicht nur auf historische Personen und Ereignisse. Zugleich werden wichtige, teils einmalige Denkmale ausgewiesen. Der Jakobsweg hat eine internationale Ausrichtung und die gestalterisch gelungene Ausweisung der früheren Stadttore macht Zwickauer Geschichte lebendig.
Ich freue mich, dass unsere Arbeitslosigkeit so niedrig wie lange nicht mehr ist. Dankbar sind wir für das Engagement der Unternehmen, das sich besonders bei den Investitionen von Hoppecke, Johnson Controls oder VW Sachsen zeigt.

Unter anderem die Gewerbesteuereinnahmen - an dieser Stelle der ausdrückliche Dank an alle Unternehmen und Unternehmer in der Stadt Zwickau, haben neben der Arbeit des Finanzdezernates und den Beschlüssen des Stadtrates maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Stadt Zwickau in einer soliden Finanzsituation befindet. Wir können keine großen Sprünge machen und dürfen keinen Phantastereien nachjagen. Aber wir können einen Schritt nach dem anderen gehen.
Diese solide Basis bot und bietet zum Beispiel die Gelegenheit, dass wir die Schulsozialarbeit auf hohem Niveau gewährleisten oder dass wir Steigerungen bei Betriebs- und Personalkosten nicht an die Eltern von Krippen-, Kindergarten- und Hortkindern weitergeben müssen. Immerhin 14 Millionen Euro im Jahr wenden wir auf, um bezahlbare Gebühren zu ermöglichen.

Und es ist eine der Grundlagen, um 2012 weitere Projekte fortsetzen zu können: Wir werden – dank des Engagements der GGZ - erleben, wie das neue Sportbad allmählich in die Höhe wächst. Damit nähern wir uns dem Ziel, einen der größten Wünsche der Zwickauerinnen und Zwickauer zu erfüllen.
Wir werden auch den Fortgang der Sanierungsarbeiten am Clara-Wieck-Gymnasium und am Kornhaus feststellen können. Danke Herr Heinze, dass wir bei letztgenanntem Projekt absolut im Zeit- und Kostenplan liegen!
Wir freuen uns mit dem Kollegium und den Schülern auf den Abschluss der Bauarbeiten am Robert-Schumann-Konservatorium, die Erweiterung der Leitstelle stärkt unsere oberzentrale Funktion und wir hoffen mit verhaltenem Optimismus auf den Zuschlag für die neue Justizvollzugsanstalt.
Der Kleine Schumann-Wettbewerb, die Ausstellung mit Werken des Pechstein-Preisträgers Klaus Staeck, das Schumann-Fest und der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang, das Landesposaunenfest oder das 11. Zwickauer Stadtfest, das Kinder- und Familienfest Zwikkifaxx, das historische Markttreiben oder das Landesschützenfest werden unsere Stadt mit Leben erfüllen und Gäste aus nah und fern anziehen.

Meine Damen und Herren,

ich bin in mehreren Artikeln, die am Ende des Jahres 2011 erschienen, als „zupackende“ Person beschrieben worden.
Ob dieses Attribut für Frauen schmeichelhaft ist, weiß ich nicht. Ich habe allerdings mit dieser Bezeichnung kein Problem. Als Handballspielerin trainierte ich es, den Ball zu packen und manches Mal – ich gestehe es ein – auch die Gegner.

Als Teamspielerin würde ich mich aber freuen, wenn Sie alle „zupacken“ jeder an seiner Stelle und im Rahmen seiner Möglichkeiten.
Wenn wir die Chancen, die sich uns bieten, nutzen und wenn wir unser Bestes für unsere Stadt geben, wenn wir vielleicht auch Grenzen überschreiten, indem wir auf Menschen zugehen, die uns bisher fremd waren, dann können wir Zwickau noch lebens- und liebenswerter gestalten.
Und dann wird es uns auch gelingen, den drohenden Ruf der Terrorzellenstadt abzulegen. Es wird uns gelingen, da es dann aufgrund unseres Agierens viele gute Nachrichten aus Zwickau gibt.

Ich wünsche uns gutes Gelingen und: Packen wir es an!
Glück Auf!

Feierliche Verabschiedung von Jürgen Croy aus seinen öffentlichen Ämtern der Stadt Zwickau. Foto: Stiegler




Jahresrückblick der Stadt Zwickau 2011



STAND: 21. DEZEMBER 2011


Januar

Aufgrund der extremen Witterungsverhältnisse mit Dauerfrost und starken Schneefällen seit Dezember 2010 kommt es zu Problemen im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere auf der Straßenbahnlinie 3, für die längere Zeit Schienenersatzverkehr fährt. Der Winterdienst hat Schwierigkeiten, die Straßen zu beräumen. Mit hohem Kostenaufwand werden mehrere Tonnen Schnee aus der Stadt transportiert. Die schwierigen Witterungsbedingungen behindern u. a. die Müllabfuhr. Ab zweiter Januardekade setzt Tauwetter ein, das zur Hochwassergefahr führt. Der Pegel der Mulde steigt am 14. Januar auf nahezu 3,10 Meter. Die Hochwasser-Alarmstufe 2 wird ausgerufen. Durch das plötzliche Tauwetter entstehen Schäden an Gebäuden durch Schmelzwasser. Insbesondere ist das Gebäude der Kunstsammlungen, Lessingstraße 1, betroffen. Auf den Straßen hinterlässt das extreme Winterwetter gravierende Schäden.

Der Abriss des ehemaligen Klubhauses „Grubenlampe“ in Planitz beginnt. Das Gelände an der Inneren Zwickauer Straße wird in eine Grünfläche umgestaltet.

7. Januar
14. Neujahrsempfang der Stadt Zwickau mit Ehrungen von Zwickauer Persönlichkeiten für besondere Verdienste. Die Martin-Römer-Ehrenmedaille erhalten Prof. Dr. Jürgen Härdler, der Erzgebirgszweigverein Zwickau e. V., der TSV Fliegende Sachsen und Jo Harbort. Die Stephan-Roth-Bürgermedaille wird verliehen an Martina Ahnert-Ehrt, Dr. Claus-Steffen Reitzenstein und Roland Zeh.

9. Januar
Der FSV Zwickau gewinnt das 11. Hallenmasters-Turnier in der Stadthalle Zwickau.

14. bis 16. Januar
In der Stadthalle Zwickau findet die Messe „Reise und Freizeit“ statt.

20. Januar
Die Ratsschulbibliothek – die älteste öffentliche Bibliothek Sachsens – präsentiert ihren neuen Internetauftritt und einen elektronischen Bibliothekskatalog.

27. Januar
Mit Kranzniederlegungen an der Gedenktafel am Haus Muldenblick in der Talstraße und an der Georgenschule gedenken die Zwickauer der Opfer des Nationalsozialismus.

29. Januar
3. Zwickauer Wirtschaftsball mit Vergabe des Image Award an den 14-jährigen Zwickauer Ausnahmegeiger Elin Kolev.


Februar

4. bis 5. Februar
5 500 Besucher informieren sich auf der Bildungsmesse „Zukunft hier“ in der Stadthalle Zwickau über Angebote zur beruflichen Aus- und Weiterbildung.

17. Februar
Übergabe eines Silberpfeils der Autounion Typ C an das August Horch Museum nach sieben Jahren Bauzeit. Der Förderverein des Museums hat mit seinem Projektleiter Rainer Mosig eine Replica geschaffen, die keine Konkurrenz scheuen muss. Mit großer Unterstützung der Firma FES u. v. a. Sponsoren sowie ehrenamtlichen Helfern ist ein Rennfahrzeug entstanden, das die glorreiche Renngeschichte der Auto Union in den 30er Jahren wie kein anderes Fahrzeug präsentiert. Für das Museum erfüllt sich ein lang gehegter Traum.

18. Februar
Offizielle „Schlüsselübergabe“ an das Werk der GKN Driveline Deutschland GmbH. Nach 20 Jahren wurde der bisher bestehende Mietvertrag beendet und die GKN hat das Werk in Mosel gekauft.

19. Februar
Cathleen Martini wird bei der Bob-WM in Königsee Weltmeisterin im Zweierbob.

21. Februar
Das sanierte Rathaus wird wieder bezogen. Den Anfang machen die Oberbürgermeisterin und die beiden Bürgermeister.

22. Februar
Stilles Gedenken für die Opfer des Bergwerksunglücks.

Wegen eines Bomben-Alarms sind die Zwickau-Arcaden für mehrere Stunden gesperrt. Auslöser war ein herrenloser Koffer.

24. Februar
Tag der offenen Tür im Robert-Schumann-Haus anlässlich der Erweiterung der Dauerausstellung, in die Neuerwerbungen integriert wurden. Durch die Einbeziehung von Treppenhausfoyer, Galerieempore, Wintergarten und Konzertsaal wurden neue Ausstellungsflächen erschlossen, in denen nun auch die Nachwirkung und Aktualität Robert und Clara Schumanns thematisiert werden. Für die Neugestaltung des Treppenhausfoyers zeichnet die amerikanische Künstlerin Janet Grau verantwortlich.

25. Februar
Scheckübergabe in Vorbereitung des Festivals des Sports vom 16. bis 18. September im Rahmen der Mission Olympic durch Coca Cola Deutschland an die Oberbürgermeisterin.


März

2. März
Die sanierte Turnhalle der Pestalozzischule wird durch die Schüler mit einem kleinen Sportprogramm wieder in Besitz genommen.

3. März
Eröffnung des Modemarktes Kress im umgebauten Rathaus.

In einem Pressegespräch wird den Medien die Neukonzeption des Winterdienstes vorgestellt, in die die Erfahrungen des Winters 2010/11 eingeflossen sind.

4. bis 6. März
In der Stadthalle findet die Messe „Bau Zwickau“ statt.

6. März
Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Weißenborn wird ein Toter gefunden.

9. März
Die Kindertagesstätte „Buratino“ des Heinrich-Braun-Klinikums erhält das Zertifikat „Bewegte und sichere Kita“, vergeben durch die Unfallkasse Sachsen, die Universität Leipzig und den Landessportbund Sachsen.

Landesfinale im Handball am 9. und 10. März im Käthe-Kollwitz-Gymnasium.

10. März
Eröffnung des Bürgerservice im Erdgeschoss des Rathauses. Damit schafft die Stadtverwaltung eine neue Anlaufstelle für die Erledigung vieler Anliegen, ob es um Personalausweise und Pässe, Ummeldungen, Bewohnerparkausweise oder Terminvereinbarungen mit Ämtern geht.

12. März
5. Zwickauer Ärzteball im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“.

10. - 19. März
Im Alten Gasometer findet das Film-Festival „Ueber Mut“ der Aktion Mensch statt.

16. März
Das Johannisbad empfängt den 900 000. Besucher.

19. März
Tag der offenen Tür im sanierten Rathaus. Rund 10 000 interessierte Bürger nutzen die Gelegenheit, das sanierte und umgebaute Rathaus am Hauptmarkt 1 sowie die Dienstgebäude Goldner Anker am Hauptmarkt 26 und Dünnebierhaus, Neuberinplatz 1a, näher kennenzulernen.

Geigenvirtuose Elin Kolev gibt in der „Neuen Welt“ sein erstes Solokonzert.

22. März
In der Berufsfeuerwehr wird das neue Drehleiterfahrzeug übergeben. Das Besondere am Leitersatz ist, dass der vordere Teil „klappbar“ ist. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt fast 660 000 Euro, von denen rund 494 000 Euro gefördert wurden.

26. März
Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung der „Sportler des Jahres 2010“ in der Sachsenlandhalle Glauchau vergibt die DOG-Stadtgruppe Zwickau die Sportförderpreise 2010.

30. März
Grundsteinlegung für die Seniorenwohnanlage „Mariengarten“ der GGZ in Marienthal gegenüber der Pauluskirche.


April

3. April
Am Schwanenteich findet eine Veranstaltung zum Erhalt der Freilichtbühne statt, deren Weiterbetrieb durch die Beschwerde eines Nachbarn in Frage gestellt ist. Die 350 Teilnehmer initiieren eine Unterschriftensammlung.

4. bis 8. April
Stadt und Landkreis Zwickau treten erstmals mit einem Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe auf.

6. April
Behindertenbeauftragte Irina Teichert schaltet gemeinsam mit dem Presse- und Oberbürgermeisterbüro den neuen Behindertenführer im Internet frei.

Eröffnung einer Sonderausstellung im August Horch Museum anlässlich 125 Jahre Automobilbau.

10. April
Das Robert-Schumann-Haus veranstaltet ein Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in Japan mit der japanischen Pianistin Masako Kamikawa.

11. bis 20. April
Tage der Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region unter dem Motto: „Bürgerschaftliches Engagement“. Höhepunkte sind Veranstaltungen mit dem Autor Günter Wallraff und dem Bürgerrechtler und ehemaligen Leiter der BStU Joachim Gauck.

14. April
Übergabe des neuen „touristischen Empfangsbereiches“ mit Busaussteigeplatz am MuldeParadies.

16. April
Feierliche symbolische Schlüsselübergabe im sanierten Rathaus durch die Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH an die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau.

19. April
Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß empfängt die Bobweltmeisterin Cathleen Martini. Die Sportlerin wird mit dem Sportförderpreis der DOG ausgezeichnet.

Rollout des brandneuen Elektro-Rennwagens „FP511e“– des sechsten Fahrzeugs aus den Werkstätten des WHZ-Racing Teams.

21. April
Freigabe des zweiten Bauabschnittes des Geh- und Radweges „Pölbitzer Industriebahn“.

Übergabe der ersten beleuchteten Edelstahl-Stele. Mit Informationen zur Stadtgeschichte markiert sie den Standort des früheren Frauentores an der Inneren Plauenschen Straße. Weitere Stelen an den Standorten der anderen drei ehemaligen Stadttore folgen.

28. April
Die neu eingebauten Personenaufzüge im Hauptbahnhof werden ihrer Bestimmung übergeben.
Mai

1. Mai
Maikundgebung des DGB auf dem Hauptmarkt. Redner ist Frank Bsirske, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Verdi.

2. Mai
Eröffnung des Luther-Rundweges in Zwickau durch Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß und Landrat Dr. Christoph Scheurer.

Die Firma Hoppecke Advanced Battery Technology GmbH nimmt ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Betrieb.

6. Mai
Die Oberbürgermeisterin eröffnet den ersten Zwickauer Schlaganfall-Tag auf dem Hauptmarkt.

6. bis 8. Mai
Champions Cup im Rollstuhlbasketball in Zwickau. Die besten acht Vereinsmannschaften Europas treffen sich hier, um in diesem wichtigen Wettbewerb die begehrte Trophäe zu erkämpfen. Der RSC Zwickau erringt Rang sieben.

7. Mai
Stadtteilfest am Kosmos-Center in Eckersbach.

Vergabe des ersten Jugendkunstpreises der Zwickau-Arcaden zum Thema „Trabant und Zwickau – eine unzertrennliche Verbindung“.

Der mit Zwickau eng verbundene Verleger Ulrich Frank-Planitz stirbt im Alter von 75 Jahren.

8. Mai
Die Stadtgruppe der DOG verleiht den Alexander Georg von Hartitzsch-Preis für Sportförderung 2011 an die Mauritius Privatbrauerei Zwickau.

Die Oldtimerausfahrt Schwanen-Klassik der Westsächsischen Hochschule Zwickau findet statt. Am Start sind 178 Oldtimer.

11. Mai
Im Haus der Begegnungen wird die Broschüre: „Rund ums Wohnen – Wegweiser für Senioren in Zwickau“ vorgestellt.

12. Mai
Empfang des 500 000. Besuchers im August Horch Museum.

12. bis 14. Mai
In Zwickau und Umgebung findet die AvD-Sachsen-Rallye als 1. Lauf zur Deutschen Rallye Serie 2011 statt.

13. Mai
Übergabe des dritten Bauabschnitts der Robert-Müller-Straße. Damit sind die zweieinhalb Jahre umfassenden Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen.

Der frühere Oberbürgermeister Dietmar Vettermann stellt sein autobiografisches Buch „Ich lass mich nicht verbiegen“ vor.

14. Mai
Demonstration von Jugendlichen für ein alternatives Jugendzentrum in Zwickau.

16. Mai
Feierliche Amtseinführung des Rektors der Westsächsischen Hochschule Zwickau, Prof. Dr. Gunter Krautheim in der „Neuen Welt“.

19. Mai
Besuch des sächsischen Staatsministers des Innern Markus Ulbig in Zwickau.
Der Minister besichtigt u. a. das sanierte Rathaus und das Kornhaus. Es wird eine städtebauliche Vereinbarung zur Sanierung des Kornhauses unterzeichnet.

22. Mai bis 4. Juni
Deutsche Meisterschaften im Segelflug der Club-, Standard- und Doppelsitzerklasse in Zwickau.

28. - 29. Mai
Stadtteilfest in Pölbitz rund um die „Neue Welt“.


29. Mai
Das letzte Spiel des FSV Zwickau in der Oberliga-Saison 2010/2011 wird wegen randalierender Fans abgebrochen.


Juni

7. Juni
Übergabe des Abschnitts des denkmalgeschützten Ringgrüns am Dr.-Friedrichs-Ring zwischen Kornhaus und Katharinenstraße.

8. Juni bis 2. Juli
Schumannfest unter dem Motto „Hommage à Schumann“ mit der Eröffnung des Schumannrundweges, einem Geburtstagsfest mit Erwachsenen und vielen Kindern am Robert-Schumann-Denkmal und der Verleihung des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau 2011 an den ungarischen Pianisten András Schiff am 8. Juni.

9. Juni
Einweihung des Mehrgenerationenparks am Marienthaler Bachweg in der Nähe des Lutherparks.

10. bis 12. Juni
Pfingstrock auf dem Platz der Völkerfreundschaft.

17. Juni
Feierliche Übergabe von neuen Dauerleihgaben der Max Pechstein Urheberrechtsgemeinschaft an die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau für die Kunstsammlungen. Es handelt sich um die „Anbetung der Könige“ von 1917 (Mosaikkarton) sowie das in Öl auf Leinwand gemalte Werk „Wald in den Pyrenäen“ aus dem Jahr 1931.

18. Juni
Auf dem Hauptmarkt findet die achte Auflage der Veranstaltung „Classics unter Sternen“ statt.

Tag des Friedhofs – Einweihung der neuen Urnengemeinschaftsanlage „Lebenswege“ auf dem Hauptfriedhof.

19. Juni
13. Westsächsischer Städtelauf von Chemnitz nach Zwickau.

22. Juni
Festveranstaltung zum 20. Jahrestag des Fördervereins theater zwickau Caroline Neuber e.V. Bereits zum neunten Mal wird der Publikumspreis Mauritius verliehen. Er geht an das Tanztheater des Theaters Plauen-Zwickau. Den zweiten Preis erhält Ballettdirektor Torsten Händler. Der dritte Preis geht an Regisseur Stefan Wolfram.

24. bis 26. Juni
Auf dem Platz der Völkerfreundschaft findet das 16. Internationale Trabantfahrertreffen statt, erstmals organisiert vom August Horch Museum in Zusammenarbeit mit den Vereinen Intertrab, MC Zwickau und Motorsport Sachsen.

25. Juni
Der 8. Zwickauer Stadtfeuerwehrtag findet bei der Freiwilligen Feuerwehr Schlunzig anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens statt.

29. Juni
Erster Spatenstich für die neue Schwimmhalle in Schedewitz.


Juli

1. Juli
Die neugestalteten Anlagen im Hof der Humboldtschule werden im Rahmen eines Sommerfestes übergeben.

2. Juli
Auszeichnungsveranstaltung des Architekturforums Zwickau im Rathaus. Ausgezeichnete Bauvorhaben sind die Pestalozzischule, das MuldeParadies, das Finanzamt Zwickau und das Rathaus.

Die 7. Zwickauer Kunst- und Kulturmeile in der Hauptstraße findet unter dem Motto: „Airport Zwickau – jetzt heben wir ab“ statt.

4. Juli
Erster Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt im Gewerbegebiet Reichenbacher Straße.

5. Juli
Am Heinrich-Braun-Klinikum wird der Grundstein für ein neues Ärztehaus gelegt.

6. Juli
Nach dem Abschluss der Umgestaltung des Vorplatzes der Nicolaischule wird die Katharinenstraße wieder freigegeben.

Offizielle Freigabe der Parkanlage MuldeParadies mit einem fröhlichen Testlauf zum Lumatra Fun Race, dem verrückten Stadtfest-Luftmatratzenrennen am 20. August.

9. Juli
Der Familientag der Volkswagen Sachsen GmbH bildet den Höhepunkt des 20-jährigen Jubiläums.

10. Juli
Die Sachsen-Sommer-Radtour für Freizeitradler macht auf dem Hauptmarkt Station.

11. Juli
Mit der Offiziellen Schlüsselübergabe ist „Mini Zwickau – Eine Spielstadt“ 2011 eröffnet und steht den Kindern der Stadt, die in ihren Ferien auf spielerische Weise das Arbeitsleben von Erwachsenen einmal üben wollen, bis 21. Juli offen.

23. Juli
9. Simson-Treffen auf dem Fahrübungsplatz an der Lengenfelder Straße.

24. Juli
1. August-Horch-Klassik anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Automobil.

28. Juli
Grundsteinlegung für eine neue Produktionshalle von Johnson Controls an der Reichenbacher Straße.

31. Juli
Die Stadt Zwickau hat fristgemäß alle Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II mit einem Investitionsvolumen von mehr als 13 Millionen Euro beendet.


August

1. August
Mit der Zwiki-Karte führt die Stadtverwaltung ein neues Verfahren zur Vergabe von Plätzen in Kindertagesstätten ein.

4. August
Erster Spatenstich für den vierten Bauabschnitt der Eigenheimsiedlung am Kreuzberg.

10. August
Der erste Spatenstich für den Bau des Heizkraftwerkes Süd an der Reinsdorfer Straße wird vollzogen.

11. August
Die neue „Fahrradstreife“ des Ordnungsamtes wird den Medien im MuldeParadies vorgestellt.

12. bis 14. August
Siedlerfest in Weißenborn.

14. August bis 6. November
Die Kunstsammlungen zeigen die Ausstellung „Die Göttlichkeit des Lichts“ mit Werken des in Zwickau aufgewachsenen Malers Fritz von Uhde (1848-1911).

19. bis 21. August
Das 10. Zwickauer Stadtfest bietet eine Künstler-Starparade: Stefanie Heinzmann, die Randfichten & Band auf Waldarbeitertour, die Rock Classic Allstars, Thomas Godoj, London Beat, Jay Khan, Veronika Fischer, electra mit Stephan Trepte und Peter „Mampe“ Ludewig, der Kinder-Liedermacher Gerhard Schöne, die „Blindfische“ mit einem Kinder-Rockkonzert, das Schlagerduo Thomasius, Kathrin & Peter…. Besondere Hingucker liefern die Fliegenden Sachsen mit einer Lasershow am MuldeParadies und das Riesenrad auf dem Hauptmarkt-Ostspiegel. Schon am Vorabend hatte zur Gasometer-Newcomer Night u. a. der Headliner OOMPH! das Publikum mit einer tollen Show auf das Jubiläumsfest eingestimmt.

22. August
Einweihung der Mittelschule Mosel nach teilweiser Rekonstruktion bzw. Sanierung. Das Gebäude wurde 1928 durch den Zwickauer Architekten Max Richter entworfen. Das dreigeschossige Schulgebäude gehört zu den Kulturdenkmalen der Stadt Zwickau. Die Schule ist ein hervorragendes Beispiel für einen Schulhausbau im Stil des Art Deco.

Mit Beginn des neuen Schuljahres können die Kinder den sanierten Hort am Brückenplatz in Beschlag nehmen.

27. August
Familientag bei GKN Driveline Mosel unter dem Motto: „20 Jahre GKN in Mosel“.

28. August
Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens gibt der Westsächsische Chorverband ein Festkonzert auf dem Domhof.

29. August
Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß empfängt eine Gruppe japanischer Journalisten, die zu Besuch in Zwickau weilt.


September

1. September
Die Kneipp-Kita Lunikweg 3 erhält anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens den Namen Kneipp®-Kita „Wassertröpfchen“.

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres fangen zehn junge Menschen ihre Ausbildung in der Stadtverwaltung Zwickau an.

2. September
Projektauftakt im Rathaus: „HerzSchlag – Herz statt Faust“. Ein Netzwerk aus Vertretern von Vereinen, kulturellen Einrichtungen und behördlichen Stellen thematisiert das Thema Gewalt unter Kindern.

3. September
Straßenfest der Behindertenhilfe unter dem Motto des Straßenfest-Songs „Zeit zu leben“.

5. September
Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß verkündet den Baustopp für das Westsachsenstadion auf Grund der stark gestiegenen Kosten. Das Stadion soll aber weiter als Sportstätte genutzt und entsprechend umgebaut werden.

6. September
Schmiererei an der Rathausfassade als „Protest“ gegen den Baustopp für das Westsachsenstadion.

9. September
Die Oberbürgermeisterin besucht die Firma Lasch GmbH Zwickau Gleis-, Hoch- und Tiefbau, die ihr 90-jähriges Firmenjubiläum feiert.

10. - 11. September
Historisches Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten und Tag des offenen Denkmals am 11. September unter dem Motto: „Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“.

10. September
Ca. 150 Personen nehmen an einer vom Fanclub Red Kaos organisierten Demonstration für den Erhalt des Westsachsenstadions als Spielort des FSV Zwickau teil.

13. September
Die Gedenktafel am Georgengymnasium, die an die Deportation jüdischer Bürger im Jahr 1938 erinnert, wurde abmontiert und zerstört. Die Kriminalpolizei ermittelt.

15. September
20 Jahre Wohnungslosenhilfe der Stadtmission Zwickau e.V. mit einem Aktionstag auf dem Schumannplatz unter dem Motto: „Was geht mich eure Armut an!?“

16. bis 18. September
Festival des Sports im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Mission Olympic“. Besucher haben Gelegenheit, sich bei rund 375 Einzelaktionen und Mitmachangeboten sportlich zu betätigen und Neues auszuprobieren. Wichtig ist, dass sich möglichst viele Teilnehmer so oft wie möglich bewegen. Denn jede Aktivität wird gezählt und fließt in die Wertung um den Titel „Deutschlands sportlichste Stadt“ ein. Darum hatte sich Zwickau 2010 beworben, wurde als Finalist ausgewählt. Mitbewerber sind Delbrück, Geisenfeld, Lehrte und Nürtingen.

17. September
„Schwimmen für Demokratie und Toleranz“ im Strandbad Planitz – eine Aktion innerhalb des Festivals des Sports. Am Schwanenteich findet bereits zum dritten Mal ZWIKKIFAXX statt. Das große Kinder- und Familienfest bietet ebenfalls zahlreiche Aktionen zum Festival des Sports.

21. September
Auf dem Firmengelände der Tower Automotive Presswerk Zwickau GmbH werden 20 Jahre Presswerk Zwickau GmbH (Betrieb für Pressteile und Karosseriekomponenten) gefeiert.

Vorpremiere des Films „Wunderkinder“ im Kino „Astoria“. Das Zwickauer Geigentalent Elin Kolev spielt eine Hauptrolle in dem Film.

22. September
Stadtrat Dr. Christian Klostermann stellt in der Stadtratssitzung den Abschlussbericht des Akteneinsichtsausschusses vor. Der Anlass für die Bildung des Ausschusses waren unter anderem Medienberichte, dass gegen einzelne Stadträte oder Mitarbeiter der Stadtverwaltung besondere Überprüfungen stattgefunden hätten.

23. September
Besuch des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Steffen Flath, in Zwickau mit Besichtigung des Kornhauses und Zusage für Unterstützung der Baumaßnahmen am Kornhaus.

24. September
Gesundheits- und Selbsthilfetag auf dem Hauptmarkt Zwickau und Vorträge im Bürgersaal des Rathauses.

In der Stadthalle findet bis zum 25. September die Messe „Leben – aktiv & gesund“ statt.

1. Neuplanitzer Teichfest.

25. September bis 4. Oktober
Interkulturelle Woche 2011 unter dem Motto: „Zusammenhalten – Zukunft gewinnt“ im Landkreis Zwickau.

28. September
Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Zwickau und dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) für eine Forschungsbohrung zur geothermischen Nutzung von Flutungswässern.


Oktober

1. Oktober
1. Mercedes Fashion Night im Zwickauer Stadtzentrum mit Modenschau im Bürgersaal des Rathauses.

2. Oktober
Festkonzert im Dom St. Marien zu Ehren des 80. Geburtstages des Komponisten und ehemaligen Domkantors Paul Eberhard Kreisel.

3. Oktober
Einweihung des Freiheits- und Einheitsdenkmals am Dr.-Friedrichs-Ring, Nähe Alter Gasometer.

4. Oktober
Die Volkswagen Sachsen GmbH übergibt an den Spielbus Ferdi eine neue Hüpfburg.

Nach einjähriger Bauzeit wird die Schloßparkstraße in Planitz für den Verkehr frei gegeben.

7. Oktober
Stippvisite von Alfred Biolek im Zwickauer Rathaus.

Richtfest für den Anbau am Robert-Schumann-Konservatorium.

10. Oktober
Eröffnung der Stadtbibliothek im Übergangsquartier Pölbitzer Straße 25a.

Baustart für eine Elektrotankstelle durch die Stadtwerke Zwickau Holding in der Audistraße.

11. Oktober
15. Jahreskongress der Automobilindustrie am 11. und 12. Oktober 2011 in Zwickau zum Thema: „Wachstum durch Innovation – Strategien, Lösungen, Märkte“ im August Horch Museum. Schirmherr der Veranstaltung mit ca. 300 Teilnehmern ist Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.

13. Oktober
Grundsteinlegung für die neue Schwimmhalle in Schedewitz.

Antrittsbesuch des Generalkonsuls der USA in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Mark J. Powell, bei Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß.

14. Oktober
Einweihung des Zentrums für Kfz-Elektronik an der WHZ (Dr.-Friedrichs-Ring/Äußere Schneeberger Straße).

19. Oktober
Auszeichnung ehrenamtlich Tätiger in der Seniorenarbeit in der Jakobskapelle des Rathauses.

21. Oktober
Abriss des Fabrikgebäudes Werdauer Straße 18 (früher: Gardeko) wegen Einsturzgefahr.

24. Oktober
Auszeichnungsveranstaltung im Landeswettbewerb „Gärten in der Stadt“ im Kulturrathaus in Dresden. Zwickau erhält einen ersten Preis für das MuldeParadies.

26. Oktober
Übergabe der Inneren Plauenschen Straße nach umfassender Sanierung als innerstädtische Einkaufs- und Flaniermeile.

Eröffnung der neukonzipierten Dauerausstellung zur sakralen Kunst (Plastikhalle) in den Kunstsammlungen.

28. Oktober
Verkehrsfreigabe des Autobahnzubringers von Zwickau zur Autobahnauffahrt Zwickau-Ost der A 72.

Jahresgespräch der Dieselring-Träger des Verbandes der Motorjournalisten (VdM) e. V. vom 28. bis 29. Oktober im August Horch Museum Zwickau.

30. Oktober
Eröffnung der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Museum Priesterhäuser.


November

2. November
18. Seniorenball der Stadt Zwickau unter dem Motto: „Wer rastet, der rostet“ in der „Neuen Welt“.

Auf der Einwohnerversammlung in Crossen kommt Protest gegen ein geplantes Gewerbe- und Industriegebiet in Schneppendorf zum Ausdruck.

4. November
Explosion und Brand des Hauses Frühlingsstraße 26. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen werden die Bewohner der zerstörten Wohnung als rechtsextremistische Terroristen, die bundesweit an Kapitalverbrechen beteiligt waren, identifiziert.

5. November
Marienthaler Fackelzauber.

8. November
Auf einer Sondersitzung beschließt der Stadtrat die Änderung des Vorhabensbeschlusses für die Baumaßnahme „Umbau und Neugestaltung des Westsachsenstadions“ in die Schaffung einer Sport- und Freizeitanlage sowie den Neubau eines Fußballstadions.

In Dresden erhält Zwickau eine Auszeichnung für vorbildliche Waldbewirtschaftung.


9. November
Gedenken an die Pogromnacht 1938 mit Kranzniederlegungen auf dem Jüdischen Friedhof und bei der Georgenschule, an der der Ersatz für die zerstörte Gedenktafel angebracht wurde.

Das Zwickauer Demokratiebündnis erhält den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2011. Beworben hatten sich 67 Initiativen, zehn wurden für eine Prämierung nominiert. Einen Anerkennungspreis erhielt das Bündnis für Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region. In Dresden nehmen Erwin Killat, Ehrenbürger und Mitglied im Beirat des Bündnisses, Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß sowie Gert Sczepansky und Mario Zenner vom Alter Gasometer e. V. die Auszeichnung entgegen.

10. November
Nahezu 200 Unternehmer und Gäste folgen der Einladung von Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß und dem Büro für Wirtschaftsförderung zum 7. Zwickauer Wirtschaftsforum unter dem Motto „Unternehmen in die Zukunft führen“ in den Bürgersaal des Zwickauer Rathauses.

11. November
Der Komponist, Domkantor und Kirchenmusikdirektor i. R. Paul Eberhard Kreisel ist im Alter von 80 Jahren verstorben.

12. November
Dankeschön-Party für alle Unterstützer der Freilichtbühne.

14. November
18. Sportlerehrung der Stadt Zwickau im Haus der Sparkasse. Verdienstvolle Sportler und Sportfunktionäre werden ausgezeichnet.

16. November
Der Winterdienst meldet Einsatzbereitschaft.

20. November
Festveranstaltung der SPD im Robert-Schumann-Haus anlässlich 100 Jahre SPD in der Stadtverordnetenversammlung bzw. im Stadtrat mit Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse als Ehrengast.

21. November
Von der Partei Bündnis 90/Die Grünen organisierte Mahnwache vor dem Rathaus für die Opfer des rechtsextremistischen Terrors; Teilnahme von ca. 200 Personen.

22. November
Übergabe der Förderschule für geistig behinderte Kinder in Neuplanitz nach zweijährigem Umbau.

25. November
Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf Hauptmarkt, Domhof und Kornmarkt und der Schlossweihnacht im Schloss Osterstein.

2 500 Menschen folgen dem Aufruf von Sabine Zimmermann, MdB und DGB Regionsvorsitzende Südwestsachsen sowie Dr. Pia Findeiß, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau zur Unterstützung des Zwickauer Appells für Demokratie und Toleranz auf dem Georgenplatz.

29. November
Erster Frauengesundheitstag unter dem Motto „Das Leben in Balance halten“ im Haus der Begegnungen.

30. November
Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Vereinsbestehen eines Verein, der sich vom vfw Verein zur Förderung der beruflichen Weiterbildung e. V. (1991) über den Verein von Jugend- und Sozialarbeit Zwickau e. V. (1998) zum Gemeinsam Ziele Erreichen e. V. (2008) entwickelte.


Dezember

1. Dezember
Übergabe der neuen Palliativstation am Heinrich-Braun-Klinikum und Festveranstaltung zum 90-jährigen Bestehen des Klinikums.

3. bis 4. Dezember
Im Rahmen des Weihnachtsmarktes findet auf dem Domhof erstmals ein Handwerkermarkt statt.

5. Dezember
Festveranstaltung: 15 Jahre Seniorenvertretung Zwickau.

7. Dezember
Enthüllung eines Schildes im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ im Eingangsbereich des JC City Point, Hauptstraße 44.

8. Dezember
Druckfrische Exemplare des 1. Friedhofswegweisers für die Stadt Zwickau werden durch den Verlagsleiter des Leipziger Mammut-Verlags in der Jakobskapelle an die Oberbürgermeisterin übergeben.

9. Dezember
Eröffnung der Ausstellung „Tag der Menschenrechte – Aktives Eintreten für Demokratie und Toleranz“ im Rathaus. Die Ausstellung wurde durch das Migrationszentrum Zwickau in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungs- und Ausländerbeauftragten der Stadt Zwickau erarbeitet.

11. Dezember
11. Zwickauer Adventslauf am Schwanenteich.

14. Dezember
Übergabe der Dittesschule in der Leipziger Straße 107, nach mehrjährigen Sanierungsarbeiten im Gesamtumfang von fast sieben Millionen Euro.

15. Dezember
Die Markierung des Jakobsweges in Zwickau ist abgeschlossen. Mit über 140 Schildern wurde die etwa 30 Kilometer lange Strecke ausgeschildert. Der Weg ist Bestandteil des sächsischen Jakobsweges, der in seiner Hauptachse von Bautzen über Dresden und Freiberg nach Zwickau und dann über Plauen nach Hof verläuft. Das Projekt stellt einen weiteren Mosaikstein zur touristischen Vermarktung Zwickaus dar. Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela gehört zu den ältesten und heutzutage bekanntesten Pilgerwegen der Welt.

21. Dezember
Feierstunde aus Anlass der Beendigung der Generalsanierung der Pestalozzischule nach über dreijähriger Bauzeit.

29. Dezember
Zwickau erhält ein weiteres Werk Max Pechsteins. Das Gemälde „Geierwally“ ist das früheste erhaltene Bild des expressionistischen Künstlers, der vor 130 Jahren in Zwickau geboren wurde. Anlässlich der Bildübergabe wird im Beisein von Alexander Pechstein (Max Pechstein Urheberrechtsgemeinschaft und Enkel des Künstlers) und Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß außerdem die Sonderausstellung zur Holzschnittfolge „Das Vater unser“ eröffnet.

nach Angaben der Stadtverwaltung 1:1 übernommen

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