14. Neujahrsempfang der Stadt Zwickau


Sechs Ehrungen für besondere Verdienste

Rede der Oberbürgermeisterin Pia Findeiß zum Jahresempfang

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Das Jugendblasorchester umrahmte den Neujahrsempfang der Stadt Zwickau. Stiegler


Neujahrsempfang 2011


STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 008_2 vom 7. Januar 2011


14. Neujahrsempfang der Stadt Zwickau


Sechs Ehrungen für besondere Verdienste



ZWICKAU - Zum 14. Neujahrsempfang der Stadt Zwickau und der Stadtwerke Zwickau Holding GmbH wurden am Freitag, dem 7. Januar 2011, ca. 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und aus dem gesellschaftlichen Leben erwartet. Seit 1998 ist der Neujahrsempfang der Stadt Zwickau ein fester Bestandteil des städtischen Veranstaltungskalenders. Im festlichen Ambiente des Konzert- und Ballhauses "Neue Welt" gab das Jugendblasorchester mit der "Hymne an die Musik" von Hans Hartwig um 16 Uhr den musikalischen Auftakt. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Rainer Dietrich eröffnete die traditionelle Veranstaltung.

Oberbürgermeisterin Pia Findeiß






Zu Beginn ihrer kritischen und zugleich optimistischen Rede ging Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß auf den Winterdienst und auf die Kritik ein. „Die Enttäuschung etlicher Bürger kann ich sehr gut verstehen“, betonte das Stadtoberhaupt. Sie sicherte eine sehr kritische Auswertung zu, um mit Blick auf künftige Winter die bisherigen Verfahrensweisen zu verbessern. Als gutes Jahr schätzte Findeiß 2010 ein, das vor allem ein Jahr der Investitionen gewesen sei. Darüber hinaus konnte Zwickau mit Veranstaltungen „Punkte“ sammeln. Für 2011 sei sie optimistisch: „Auch im kommenden Jahr wird es viele gute Momente geben.“ Im Verlauf der Rede appellierte Dr. Findeiß an die Spendenbereitschaft der Gäste, um den Eigenanteil (13.000 Euro) für die Realisierung des neuen Freiheits- und Einheitsdenkmals finanzieren zu können. Eine Sammelbox stand im Foyerbereich.

Das Besondere des offiziellen Zwickauer Jahresauftaktes 2011, der diesmal keinem speziellen Motto folgte, waren die zahlreichen Ehrungen. Im Vorjahr, das ganz im Zeichen der Festivitäten rund um den 200. Geburtstag Robert Schumanns stand, hatte es sozusagen eine „Auszeichnungspause“ gegeben. Jetzt gab es gleich sechs Ehrungen von Einzelpersonen und Vereinen mit der Stephan-Roth-Bürgermedaille bzw. der Martin-Römer-Ehrenmedaille.

Die Stephan-Roth-Bürgermedaille bekommen laut Satzung Personen, die sich durch besonders erfolgreiches langjähriges Wirken und Eintreten zum Wohle der Stadt oder ihrer Bürgerschaft hohe Verdienste erworben haben. Sie wurde jetzt an drei verdienstvolle Stadträte, vormals Stadtverordnete „der ersten Stunde“, verliehen.
Martina Ahnert-Ehrt, seit 2008 stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, engagiert sich seit Jahren besonders für die kulturelle Entwicklung der Stadt Zwickau. Dr. Claus-Steffen Reitzenstein war in Zeiten des Umbruchs erster Stadtverordnetenvorsteher, von 1994 und 1999 Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion und ist heute als stellvertretender Fraktionsvorsitzender aktiv. Auch Roland Zeh begleitete den Zwickauer Umbruch aktiv, war u.a. Vorsitzender der SPD-Fraktion und ist seit 1999 deren stellvertretender Vorsitzender.

Personen sowie Vereine, Gruppen, Organisationen und Institutionen, die sich durch erfolgreiches Wirken und Eintreten für das Wohl oder Ansehen von Stadt und Bürgerschaft besondere Verdienste erworben haben, können mit der Martin-Römer-Ehrenmedaille ausgezeichnet werden.
Prof. Dr. Jürgen Härdler machte sich um Zwickau als Stadtführer, Fachbuchautor zu bedeutenden Bauwerken, Persönlichkeiten und Kostbarkeiten, als Vereinspräsident des TSV Crossen sowie als 1. Vorsitzender des Fördervereins Schloss Osterstein einen Namen.
Für seine Verdienste um die Pflege des erzgebirgischen Brauchtums und Liedguts sowie für die Vermittlung von Kenntnissen über Landschaft, Kultur und Geschichte erhielt der 120 Mitglieder starke Erzgebirgszweigverein Zwickau e.V. die Martin-Römer-Ehrenmedaille. Der TSV Fliegende Sachsen e.V. bekam die hohe Auszeichnung für seine lobenswerte Kinder- und Nachwuchsarbeit sowie für außergewöhnlich sehenswerte "Botschaftertätigkeit" im Sinne der Stadt Zwickau.
Der Bildhauer Jo Harbort, der viele stadtbildprägende Objekte schuf, kann seine Auszeichnung erst zu einem späteren Zeitpunkt persönlich entgegen nehmen. Internationale Aufmerksamkeit gab es zuletzt für seine riesige Weihnachtskrippe, die derzeit im Pantheon in Rom ausgestellt ist.

Nach dem offiziellen Teil im Ballsaal standen Dialog und Kontaktpflege im Foyer im Vordergrund. Bereits vor Veranstaltungsbeginn rührte im Foyerbereich der Eishockey-Club ETC/Eispiraten Crimmitschau mit Maskottchen Urmel die Werbetrommel für die U 18 Weltmeisterschaft in Deutschland. Crimmitschau und Dresden sind in diesem Jahr Gastgeber des ersten Eishockey-WM-Turniers in den neuen Bundesländern. Vom 14. bis zum 24. April 2011 wird im Kunsteisstadion im Sahnpark sowie in der Freiberger Arena die Weltmeisterschaft der U-18-Junioren stattfinden. Als Hauptspielort wurde die Pleißestadt Crimmitschau bestimmt.

Besondere Hingucker am Eingang des Foyers lieferte die Westsächsische Hochschule mit zwei Fahrzeugen des WHZ-Racing-Teams: Gezeigt wurden Fahrzeuge des Formula Student Wettbewerbs, einem Konstruktionswettbewerb für von Studenten in Teamarbeit entwickelte und gebaute Fahrzeuge. Der FP410 „Olaf“ war das vierte Verbrennerfahrzeug aus Zwickau. Das Elektrofahrzeug FP410e mit dem Namen „e.Horst“ war das erste Formula Student Electric Fahrzeug aus Zwickau.

Die Organisation des Neujahrsempfangs übernahmen in bewährter Weise die Stadt Zwickau und die Stadtwerke Zwickau Holding GmbH. Unterstützt wurden sie dabei von der Zwickauer Energieversorgung GmbH, der Zwickauer Umweltdienste GmbH & Co. KG, der Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH, der Wasserwerke Zwickau GmbH und der Gebäude- und Grundstücksgesellschaft mbH. Azubis der GGZ und der Wasserwerke, sowie in diesem Jahr auch vier Auszubildenden der Stadt Zwickau, waren als Servicekräfte für die Besucher des Neujahrsempfangs zur Stelle. Die Sparkasse Zwickau und die Mauritius Brauerei GmbH unterstützten die Veranstaltung erneut als Hauptsponsoren.



Verleihung der Stephan-Roth-Bürgermedaille und der Martin-Römer-Ehrenmedaille

Die Stephan-Roth-Bürgermedaille wird verliehen an:

• Frau Martina Ahnert-Ehrt,
• Herrn Dr. Claus-Steffen Reitzenstein,
• Herrn Roland Zeh.

Die Martin-Römer-Ehrenmedaille wird verliehen an:

• Herrn Prof. Dr. Jürgen Härdler,
• Herrn Jo Harbort,
• den Erzgebirgszweigverein Zwickau e.V.,
• den TSV Fliegende Sachsen e.V.

Begründungen:

Gemäß § 1 der Satzung über Ehrungen und Auszeichnungen der Stadt Zwickau vom 12.04.2007 kann die Stadt Zwickau zur Ehrung oder Auszeichnung von Personen, die sich um die Stadt Zwickau und das Wohl ihrer Bürger verdient gemacht haben das Ehrenbürgerrecht, die Stephan-Roth-Bürgermedaille und die Martin-Römer-Ehrenmedaille
verleihen. Die Martin-Römer-Ehrenmedaille kann darüber hinaus auch an Vereine, Gruppen, Organisationen oder Initiativen verliehen werden.

Die Stephan-Roth-Bürgermedaille kann an Personen der Stadt Zwickau verliehen werden, die sich durch besonders erfolgreiches langjähriges Wirken und Eintreten zum Wohle der Stadt oder ihrer Bürgerschaft hohe Verdienste erworben und hier den dauernden Dank und die besondere Anerkennung ihrer Mitbürger verdient haben. Entsprechend der Satzung gilt dies insbesondere für Mitglieder des Stadtrates, die ihm, beginnend 1990, länger als 4 Wahlzeiten oder 20 Jahre ununterbrochen angehören.

Auf der Grundlage der eingereichten Vorschläge und nach der Beratung im Ältestenrat werden drei Persönlichkeiten für diese hohe Auszeichnung vorgeschlagen:

Frau Martina Ahnert-Ehrt ist seit 1990 ununterbrochen Mitglied der Zwickauer Stadtverordnetenversammlung und des Zwickauer Stadtrats. In der Zeit der Stadtverordnetenversammlung hatte sie zudem die Funktion der Vorsitzenden des Ausschusses zur Bekämpfung von Korruption und Amtsmissbrauch inne. Seit 2008 ist sie stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Besonders engagiert setzt sich Frau Ahnert-Ehrt für die kulturellen Belange der Stadt ein. Als langjähriges Mitglied des Kulturausschusses bzw. des Kultur-, Sozial-, Sport- und Bildungsausschusses und Vertreter der Stadt Zwickau im Kulturkonvent des Kulturraums Vogtland-Zwickau hat sie wesentlich zur positiven Entwicklung der Kulturlandschaft in Zwickau beigetragen. Sie ist zudem Mitglied der Aufsichtsratsgremien der Kultur, Tourismus und Messebetriebe Zwickau GmbH sowie der Theater Plauen-Zwickau gGmbH. Durch ihr vielfältiges und kontinuierliches Wirken zum Wohl der Stadt und ihrer Bürger hat sich Frau Martina Ahnert-Ehrt hohe Verdienste erworben.

Auch Herr Dr. Claus-Steffen Reitzenstein gehört zu den Stadtverordneten der ersten Stunde und war erster Stadtverordnetenvorsteher. Er meisterte damit die schwierige Aufgabe, in einer Zeit des Umbruchs Vorsteher des neuen Kommunalparlaments zu sein. Zwischen 1994 und 1999 war Herr Dr. Reitzenstein Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, heute fungiert er als stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Neben seiner langjährigen Mitarbeit in Stadtratsgremien wie dem Haupt- und Verwaltungsausschuss oder seinem Engagement bei kommunalen Unternehmen wie beispielsweise der Sparkasse Zwickau ist besonders sein Eintreten für den kulturellen Bereich hervorzuheben. Herr Dr. Reitzenstein ist Mitglied des Kultur-, Sozial, Sport- und Bildungsausschusses, des Aufsichtsrates der Theater Plauen-Zwickau gGmbH und in beratender Funktion im Kulturkonvent tätig. Hinzukommt seine Mitgliedschaft im Theaterförderverein. Festzuhalten ist, dass sich Herr Dr. Reitzenstein durch seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz um die Stadt und das Ansehen Zwickaus verdient gemacht hat.

Durch ehrenamtliches Engagement und tatkräftigen Einsatz für die Stadt zeichnete und zeichnet sich ebenfalls Herr Roland Zeh aus. Von 1990 an bekleidete er das Amt des stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehers und fungierte in dieser Zeit unter anderem als Vorsitzender des Bewertungsausschusses. Von 1994 an war er Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat, seit 1999 ist er deren stellvertretender Vorsitzender. Er war insbesondere Mitglied des Hauptausschusses und des Kultur- und Bildungsausschusses und wurde in den Kultur-, Sozial-, Sport- und Bildungsausschuss gewählt. Nicht unerwähnt bleiben darf seine Mitwirkung in Aufsichtsratsgremien. Zu diesen zählte bereits die Elektrizitäts- und Fernwärmeversorgung Zwickau GmbH, eine der beiden Vorläufer der heutigen Zwickauer Energieversorgung GmbH. Hinzu kommen die Mitgliedschaft in Gremien der Heinrich-Braun-Klinikum gGmbH (HBK), der HBK-Poliklinik gGmbH sowie der HBK-Service GmbH.

Die Martin-Römer-Ehrenmedaille kann an Personen sowie Vereine, Gruppen, Organisationen und Institutionen verliehen werden, die sich durch erfolgreiches Wirken und Eintreten für das Wohl oder Ansehen von Stadt und Bürgerschaft besondere Verdienste erworben haben und aus diesem Grund öffentlich ausgezeichnet werden sollen.

Entsprechend der Beratung im Ältestenrat werden zwei Persönlichkeiten und zwei Vereine vorgeschlagen, die mit der Martin-Römer-Ehrenmedaille ausgezeichnet werden sollen:

Herr Prof. Dr. Jürgen Härdler setzte und setzt sich auf unterschiedlichste Weise für die Belange der Stadt und ihrer Bürger ein. Noch als Professor der Westsächsischen Hochschule begann er seine ehrenamtliche Tätigkeit als Stadtführer. Es ist davon auszugehen, dass er im Laufe der vielen Jahre Tausende oder sogar Zehntausende von Gästen die Stadt samt ihrer Attraktionen näherbrachte. Mit dem Jahr 2000 begann Herr Professor Dr. Härdler mit der Veröffentlichung von Büchern über Zwickau, nachdem er zuvor schon als Fachbuchautor erfolgreich war. Zu den – teils mit weiteren Autoren verfassten - Werken über die Stadt zählen insbesondere „Bauwerke in Zwickau“ (2000), „Persönlichkeiten und Kostbarkeiten der Stadt Zwickau“ (2002), „Schloss Osterstein – Geschichte und Geschichten um ein Zwickauer Bauwerk“ (2005) oder „Zwickau – Bilder einer Stadt“ (2009). Besonders anzuerkennen ist das Wirken in Vereinen, zu denen gerade der TSV Crossen mit seinen über 350 Mitgliedern gehört und dessen Präsident Herr Professor Dr. Härdler ist. Besondere Verdienste erwarb er sich schließlich als 1. Vorsitzender des Fördervereins Schloss Osterstein. Seine zeitaufwändige Arbeit trug maßgeblich dazu bei, die Sanierung dieses einmaligen Bauwerkes bewerkstelligen zu können.

Herr Jo Harbort gehört sicher zu den bekanntesten Künstlern Zwickaus, der mit seinen Werken im In- und Ausland besondere Akzente zu setzen wusste. Nach der Holzbildhauerlehre und dem Studium begann Jo Harbort 1976 als freischaffender Künstler zu arbeiten. Anzuerkennen sind insbesondere die Mitarbeit im Zwickauer Kunstverein oder die Unterstützung städtischer Veranstaltungen, wie dem historischen Markttreiben und insbesondere dem alle vier Jahre stattfindenden Internationalen Bildhauersymposium. Mehrere seiner Werke prägen positiv das Stadtbild. Zu ihnen gehört beispielsweise der Brunnen der Freundschaft (Schumannplatz), die Freiflächengestaltung im Heinrich-Braun-Krankenhaus, die Weihnachtskrippe oder der Kinderbrunnen sowie der Bierbrauerbrunnen, von dem ein Duplikat in der Partnerstadt Dortmund steht. Mit dem „Orchestergestühl“, das aus Anlass der Schumann-Jubiläen 2006 und 2010 entstand, leistete Jo Harbort einen sehenswerten Beitrag zum Schumann-Jubiläum. Neben zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen etwa in Kanada, Italien, Großbritannien, Japan oder den USA kann Jo Harbort auf eine lange Liste an Auszeichnungen und Preisen verweisen. Er trug somit den Namen Zwickaus in viele Länder der Welt und engagierte sich weiterhin in und für unsere Stadt!

Hohe Anerkennung verdienen auch die Bemühungen und Aktivitäten des Erzgebirgszweigvereins Zwickau e.V.. Bereits 1880 gegründet konnte der Verein – nach 45 Jahren Unterbrechung – bereits im Mai 1990 wiederbelebt werden, bevor 1994 der Eintrag ins Vereinsregister erfolgte. Die rund 120 Mitglieder setzen sich vor allem für die Pflege des erzgebirgischen Brauchtums und Liedguts sowie für die Vermittlung von Kenntnissen über Landschaft, Kultur und Geschichte des Erzgebirges ein. Seit 1990 wurden vermutlich mehr als 250 Heimatabende und rund 60 größere Veranstaltungen durchgeführt. Nicht zu vergessen sind die vielen Wanderungen, die Pflege der Musik oder die Mitarbeit im Gesamtvorstand des Erzgebirgsvereins, die auch zu der Ausrichtung der 111. Kultur- und Abgeordnetenversammlung des Erzgebirgsvereins e. V. führte. Gerade "Frühgahr, wenn de Schwalbla kumme" und insbesondere "Weihnachten in dr Hutznstub" gehören zu den bekannten Veranstaltungen des Vereins, die weit über die Grenzen Zwickaus hinaus bekannt und geschätzt sind.

Der TSV Fliegende Sachen e.V. hat sich neben der Kinder- und Nachwuchsarbeit vor allem durch seine Botschaftertätigkeit für Zwickau bleibende Verdienste erworben. Reichen die Wurzeln schon in das Jahr 1973 zurück, so formierten Erich Sabaiczuk und seine langjährige Kollegin Kerstin Speck 1989 die "Fliegenden Sachsen". Mit ihren spektakulären Shows, einer einzigartigen Mischung aus Turnen, Artistik, Show und Inszenierung gastierte die Sport- und Artistikformation inzwischen in mehr als 100 deutschen Städten. Hinzukommen Auftritte beispielsweise in Amsterdam, Halifax (Kanada), Mailand oder Wien oder in diversen Fernsehsendungen. Mit ihren Shows etwa im Rahmen der Sportgalas, beim Tag der Sachsens 2000, bei der eigenen Jubiläumsshow und bei vielen weiteren Gelegenheiten begeisterten die Fliegenden Sachsen auch das heimische Publikum. Der Verein trug somit zum positiven Image der Stadt Zwickau bei und hat sich außerdem Verdienste um den Sport und die Nachwuchsförderung erworben.

Die Stadt Zwickau kann gemäß § 1 der Satzung über Ehrungen und Auszeichnungen der Stadt Zwickau vom 12.04.2007 zur Ehrung oder Auszeichnung von Personen, die sich um die Stadt Zwickau und das Wohl ihrer Bürger verdient gemacht haben, das Ehrenbürgerrecht, die Stephan-Roth-Bürgermedaille und die Martin-Römer-Ehrenmedaille
verleihen. Die Martin-Römer-Ehrenmedaille kann darüber hinaus auch an Vereine, Gruppen, Organisationen oder Initiativen verliehen werden.

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 008_1 vom 7. Januar 2011


Neujahrsempfang 2011
Rede der Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau
Dr. Pia Findeiß

Es gilt das gesprochene Wort!
Sperrfrist: 7. Januar 2011, 17.00 Uhr


Sehr geehrter Herr Dietrich,
verehrte Gäste!

In der Tat: Der Winterdienst ist Gesprächsthema Nummer 1! Ich glaube, wir haben noch nie so viele Briefe, Anrufe und E-Mails von Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zu einem einzigen Thema bekommen. Die geäußerte Kritik nehmen wir nicht nur ernst, wir nehmen Sie sehr ernst.

Harter Winter legt Bloßstellen frei – Umdenken notwendig


Bevor ich darauf eingehe, will ich aber einen anderen Aspekt hervorheben: Ich bin sehr dankbar für den vielfältigen Einsatz im Kampf gegen die Schneemassen: Dieser Dank gilt insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung. Er gilt aber auch für kommunale und private Firmen, für den Landkreis, für Bürgerinnen und Bürger, die selbst anpackten, und für die Freiwilligen Feuerwehren, die dies im Ehrenamt taten. Fakt ist aber auch, dass dieser Einsatz und unsere Möglichkeiten nicht ausreichten, um der Lage wirklich Herr zu werden, obwohl wir bereits im Dezember mit dem Abtransport von Schnee begannen, obwohl wir private Firmen gebunden haben oder obwohl wir am Jahresende den Krisenstab einberiefen. Die Enttäuschung etlicher Bürger kann ich sehr gut verstehen.

Mit meinen Bürgermeistern Herrn Meyer und Herrn Dietrich bin ich mir einig, dass wir mit dem Ende des Winters, wenn wir noch unmittelbar unter dem Eindruck der Ereignisse stehen, eine sehr kritische Auswertung des Winterdienstes vornehmen.
Wir, die Verwaltung und die kommunalen Gesellschaften, werden die bisher gültigen Verfahrensweisen überprüfen und ich kann jetzt schon sagen: ändern, da diese sich in diesem Winter als unzureichend erwiesen haben.


Meine Damen und Herren,

wahrscheinlich wird ohne zusätzliche Mittel und vor allem ohne Abwerfen von bisher in Zwickau gültigen kommunalpolitischen Prinzipien eine spürbare Verbesserung nicht machbar sein. Ich sage ganz klar, dass damit auch der seit über 10 Jahren geltende Grundsatz, Bürger so wenig wie möglich mit Gebühren zu belasten, aufgegeben werden muss.
Die politische Debatte ist mit den Stadträten zu führen und ich werde in dieser die berechtigte Kritik im Zusammenhang mit dem Winterdienst in Erinnerung bringen.
Denn: Die finanziellen Ressourcen sind begrenzt. Und uns droht ja noch ein anderes, eher unangenehmes Frühlingserwachen, wenn die Schäden in den Straßen und auf Grünstreifen und Grünanlagen in vollem Umfang sichtbar werden.

Diese Diskussion wird leider überschattet von weiteren Tendenzen, die schon 2010 begannen und sich 2011 fortsetzen. Manchmal habe ich den Eindruck als würden Bund und Land Entscheidungen treffen, ohne daran zu denken, welche Konsequenzen dies für die Kommunen und damit für die Bürgerinnen und Bürger hat.
Denken Sie an den Rückgang der investiven Schlüsselzuweisungen. Denken Sie an die Kürzungen im Bereich des ÖPNV, welche beispielsweise zu einer Ausdünnung bei der Vogtlandbahn führen und außerdem unnötig sind. Denn die Mittel des Bundes standen zur Verfügung!

Gert Fröbe: „Das erste, was man bei einer Abmagerungskur verliert, ist die gute Laune.“


Denken Sie aber auch an die Einschnitte im Bereich der Jugend- und Sozialarbeit, die zunächst im Landkreis, aber damit letztlich in den Städten und Gemeinden zu erheblichen Streichungen etwa in der Schulsozialarbeit führen könnten. Oder denken Sie – um ein letztes Beispiel zu nennen – an die Kürzung der Kulturraummittel. Es ist ja „schön“, wenn die Landesbühnen auf diese Weise unterstützt werden. Wenn wir aber im Gegenzug zusehens Angst um unser Theater haben müssen, heißt das: Unsere Theatermitarbeiter und Sie, die Theaterbesucher, zahlen die Zeche!
Wie sagte der 1913 in Oberplanitz geborene Gert Fröbe: „Das erste, was man bei einer Abmagerungskur verliert, ist die gute Laune.“ Recht hat er!

Vor dem Hintergrund dieser Tendenzen – und der Deutsche Städtetag wird zu Recht nicht müde, auf die negative Entwicklung der Kommunalfinanzen hinzuweisen – ist es um so erstaunlicher, was wir 2010 leisteten und was wir 2011 noch leisten werden, was vor allem auch den Beschlüssen des Stadtrates zu verdanken ist!
Das vergangene Jahr war ein weiteres Jahr der Investitionen. Profitiert haben hiervon viele Bereiche des öffentlichen Lebens und Menschen vom Kinder- bis zum Seniorenalter.
Wir sind ein gutes Stück vorangekommen. Nutzen Sie einfach einmal die Gelegenheit, an der Kindertagesstätte Sachsenring in der Nordvorstadt oder an der Kita am Wasserturm in Oberplanitz vorbeizulaufen – die frischen und lebensfroh gestalteten Fassaden sind Symbole für die Investitionen, die unseren Kindern zu Gute kommen.
Nicht viel anders ist es im schulischen Bereich: Die Fortschritte beim Käthe-Kollwitz-Gymnasium sind unübersehbar und die Arbeiten in der Dittesschule sind so gut wie fertig.

Investitionen in die Zukunft


Allein für den Bereich unserer Straßen standen etwa 4 Millionen Euro an Haushaltsmitteln zur Verfügung. Geholfen haben uns natürlich auch die Mittel des Konjunkturprogramms II, die allein der Stadt Zwickau Investitionen in Höhe von 13 Millionen Euro ermöglichten. Der Mehrgenerationenpark, Projekte im Heinrich-Braun-Krankenhaus, sechs Hochwasserschutzmaßnahmen, acht Projekte in Kultureinrichtungen sowie neun Vorhaben in Sportanlagen konnten realisiert werden. 25 Maßnahmen an und in Kindertagesstätten im Wert von rund 2,3 Millionen Euro sowie 16 Vorhaben an den Schulen, die mit über 4 Millionen Euro zu Buche schlugen, belegen beispielhaft, was hier getan werden konnte.
Und ein positiver Aspekt: Das Konjunkturprogramm führte unmittelbar zur Förderung der lokalen und regionalen Wirtschaft. Etwa 80 Prozent der Aufträge konnten an Unternehmen aus dem Landkreis Zwickau vergeben werden.

Dankbar bin ich aber auch für die Vorhaben, die von städtischen Gesellschaften und privaten Unternehmen in unserer Stadt abgeschlossen oder begonnen wurden. Es ist ein gutes und wichtiges Signal, wenn Johnson Controls und Hoppecke in ihre Werke und in den Bau eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums investieren. Insgesamt rund 60 Millionen wollen die beiden international agierenden Firmen einsetzen. Am Ende werden hier etwa 420 Arbeitsplätze sein.

Volkswagen Sachsen setzt weiter auf Westsachsen


Ein gutes Signal für unsere Innenstadt waren auch die Übergabe des sanierten Dünnebierhauses oder des Goldenen Ankers sowie die Übergabe des neuen Bürohauses in der Keplerstraße. Dank hier an die GGZ!
Es ist ebenfalls ein überaus gutes und wichtiges Signal, dass VW anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Volkswagen Sachsen GmbH ankündigte, in den nächsten 5 Jahren bis zu einer Milliarde Euro in die sächsischen Standorte, und damit auch in Zwickau investieren zu wollen. Herr Rothenpieler, danke für dieses deutliche Bekenntnis zum Standort.
Und nicht nur ein Signal, sondern ein erfreulicher Fakt war und ist, dass wir keine konjunkturbedingte Insolvenz zur Kenntnis nehmen mussten. Apropos erfreulich: Dass wir die niedrigste Arbeitslosenquote seit vielen Jahren vorzuweisen hatten, sollte ebenfalls Anlass zu Optimismus sein.

200. Geburtstag von Robert Schumann mit über 100 Veranstaltungen gefeiert


Aber nicht nur im investiven und wirtschaftlichen Bereich sammelte unsere Automobil- und Robert-Schumann-Stadt Punkte: Mit Freude nahmen wir gemeinsam mit Einzelhändlern die Auszeichnung als 1a-Einkaufsstadt entgegen. Die Studenten der Hochschule stellten bei der formula student die automobile Kompetenz an unserem Standort eindrucksvoll unter Beweis. Veranstaltungen wie die deutsche Segelflugmeisterschaften der Damen, Stadtfest oder die Krippe im Pantheon sorgten für positive Schlagzeilen.

Und über alledem schwebte der Geist Robert Schumanns, dessen 200. Geburtstag wir mit mehr als 100 Veranstaltungen gedachten.


Meine Damen und Herren,

die Beiträge, die in der regionalen und (!) überregionalen Presse erschienen, sind kaum zu zählen. Die Resonanz war gigantisch!

Eine der wichtigsten Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr fand für mich jedoch am 1. Mai statt. Es ist uns zwar leider nicht gelungen, den Aufmarsch rechtsextremer Kräfte gänzlich zu verhindern. Aber es bedeutete eine unüberhörbare Botschaft, dass Jung und Alt von morgens bis nachmittags bewiesen, dass in unserer Stadt Demokratie und Toleranz fest verwurzelt sind. Und es war ein wichtiges Zeichen, dass dieser Standpunkt parteiübergreifend artikuliert wurde. So standen an der Spitze der CDU-Bundestagesabgeordnete neben dem Juso-Vertreter, die LINKE-Bundestagsabgeordnete neben der SPD-Oberbürgermeisterin und das Mitglied der Bündnisgrünen neben dem parteilosen Mitbürger mit – wie man sagt - Migrationshintergrund, es reihten sich Repräsentanten von Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden, aus der Hochschule, von den verschiedenen Kirchen, aus Kultur, Verwaltung, kommunalen Gesellschaften und aus der Wirtschaft und Bürger jeglicher Couleur ein - ein schönes Bild, wie ich finde!

Erledigte Hausaufgaben


Dass wir nun – bei allen auftretenden Fragen – dennoch mit gesundem Optimismus und Tatkraft in das Jahr 2011 gehen können, hat auch damit zu tun, dass wir viele Hausaufgaben erledigt haben.
Unbestritten ist, dass manche Maßnahmen des Haushaltssicherungskonzeptes für Kritik sorgten – bei Schülern, Lehrern und Eltern beispielsweise oder bei Studenten.
Aber, meine Damen und Herren, ohne Haushaltssicherungskonzept fehlte uns jegliche Handlungsgrundlage – Herr Landrat Dr. Scheurer wird dies sicher bestätigen. Und was eigentlich noch besser ist: Trotz und auch wegen des Sparpaketes können wir uns im sozialen und im investiven Bereich etliche Dinge leisten!
So halten wir an dem Begrüßungsgeld für Neugeborene ebenso fest wie an der Übernahme des Elteranteils für die Schülerbeförderung und am kostenlosen Mittagessen für Kinder aus „Hartz IV-Familien“.

Aushängeschild „Robert-Schumann-Konservatorium“ wird fertig


Auch 2011 werden wir weiter investieren. Die Pestalozzischule und das Konservatorium, eines der kulturellen Aushängeschilder unserer Stadt, sollen fertig gestellt werden. Ebenso sollen die Arbeiten an der Leitstelle abgeschlossen werden – übrigens ein Gewinn für Zwickau als Oberzentrum. Denn die Erweiterung ist die Grundvoraussetzung für die Integration der Leitstelle des Vogtlandes. Weiter voranschreiten werden die Sanierung des Clara-Wieck-Gymnasiums, der Umbau des Westsachsenstadions und sogar – zumindest in kleinen Schritten – die Sanierung des Kornhauses. Außerdem wir werden den ersten Spatenstich für das neue Sportbad setzen!

Denkmal für die Menschen, die sich vor 1989 für Freiheit und Demokratie einsetzten


Und mit Ihrer Hilfe schaffen wir auch die Realisierung des Freiheits- und Einheitsdenkmals. Es mag manchen vielleicht als Kleinigkeit oder als Nebensächlichkeit erscheinen. Wie vielen anderen ist mir dieses nur scheinbar kleine Symbol ein wichtiges Anliegen. Die Menschen, die sich schon vor 1989 für Demokratie einsetzten, haben es verdient, ein Freiheitsdenkmal zu bekommen. Die Erinnerung an 1989/90 wach zu halten ist insbesondere mit Blick auf die jüngeren Generationen wichtig, für die es selbstverständlich ist, in einem geeinten, auf der Basis des Grundgesetzes stehenden Deutschland groß zu werden. Für uns alle ist es aber ein dauerhaftes Mal, an dem wir ebenfalls daran denken, dass Demokratie und Freiheit eben nicht etwas ein für allemal Gegebenes sind.
Ich halte es für wichtig, dass wir für dieses Denkmal nach Möglichkeit keine Mittel aus unserem städtischen Haushalt verwenden. Auch, aber nicht nur angesichts mancher Spardiskussionen, sondern da ich glaube, dass Engagement und gemeinschaftliche Initiative dem Gedanken von 1989 in besonderem Maße entsprechen.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Idee unterstützen: Das Cent-Stück ist uns ebenso willkommen wie der Spendenscheck. Sollte es uns nicht gelingen, den erforderlichen Eigenanteil in Höhe von gut 13.000 Euro auf diese Art und Weise aufzutreiben?

Freuen auf Einzug ins neu gestaltete historische Rathaus


Ich freue mich auch auf den Wiedereinzug ins Rathaus. Und ich gebe zu, dass das auch eine ganz persönliche Freude ist, ab März wieder im Herzen unserer, MEINER Stadt arbeiten zu können.
Ich freue mich aber auch aus Gründen der Stadtentwicklung: Das Rathaus stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein zur Revitalisierung unserer Innenstadt dar – eine Strategie, die im Übrigen unter meinem Vorvorgänger Rainer Eichhorn begonnen und unter meinem Vorgänger Dietmar Vettermann fortgesetzt wurde – man könnte also mit Blick auf meine Person sagen: die große Innenstadtkoalition….


Liebe Gäste,

ich bleibe also dabei: Auch im kommenden Jahr wird es viele gute Momente geben.

Alles lösbare Probleme – gute Basis ist vorhanden


Die Probleme, die sich uns stellen, sind dabei nicht unlösbar. Sie sind auch deswegen nicht unlösbar, weil wir eine gute Basis haben, auf die wir gemeinsam aufbauen können.

Um diese Aufgaben lösen zu können, bitte ich Sie um dreierlei:

Erstens: Sie alle sind Personen, die sich überdurchschnittlich in und für Zwickau einsetzen. Dafür danke ich Ihnen, um Sie gleichzeitig zu bitten: Engagieren Sie sich weiterhin in unserer und für unsere Stadt! Stadtentwicklung im eigentlichen und damit umfassenden Sinn ist nie nur eine Aufgabe von einzelnen Personen, der Stadtverwaltung oder des Stadtrates. Sie geht uns alle an, im Großen wie im Kleinen, in Verwaltung und Politik ebenso wie in Wirtschaft oder in Vereinen und Verbänden.

Viel geschafft seit 1990 - Johannisbad – Osterstein - Muldeparadies


Zweitens: Lassen Sie uns weitere Ziele und Visionen entwickeln. Es müssen und dürfen ja nicht gleich Hirngespinste sein. Aber: Wir haben seit 1989/90 mit vielfältiger Hilfe Erstaunliches geschafft. Wir haben die Sanierung des Johannisbades erlebt, sahen die „Wiederauferstehung“ von Schloss Osterstein, eine alte Bundesstraße wurde durch ein einladendes Muldeparadies ersetzt, die automobile Tradition wurde zu neuem Leben erweckt oder im Schumann-Jahr boten wir auch größeren Schumann-Städten wie Leipzig, Dresden und Düsseldorf Paroli. Könnte da nicht Weiteres folgen? Warum sollten wir nicht irgendwann ein Max Pechstein-Museum haben? Vielleicht nicht heute oder morgen und gar nicht unbedingt in meiner Amtszeit, aber im Interesse des in Zwickau geborenen Künstlers und im Interesse von Kunst und Tourismus?

Und drittens: Denken Sie auch an sich selbst! Bei allem beruflichen und ehrenamtlichen Engagement – lassen Sie uns nie vergessen, dass Gesundheit ein vergängliches Gut ist und gerade Freunde und vor allem Familie einen nicht zu ersetzenden Wert darstellen.

Ich wünsche Ihnen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2011!
Glück Auf!

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