Faust (Margarethe)Oper von Charles Gounod auf der Bühne des Parktheaters Plauen

Tragödie um Liebe, Schande und Tod in einem opulenten Spiel


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Die Anbetung des goldenen Kalbes Fotos: Theater

Faust (Margarethe)Oper von Charles Gounod auf der Bühne des Parktheaters Plauen

Tragödie um Liebe, Schande und Tod in einem opulenten Spiel


PLAUEN, 10. Juli 2015 – Was ist Schande? Margarethe hat als Jungfrau dem Werben von Faust nachgegeben und nun bestimmt die Schande, ein uneheliches Kind zu erwarten, ihr Leben. Charles Gounod hat den alten Goehtestoff in der Oper Faust (Margarethe) in Töne gesetzt. Das Theater Plauen-Zwickau spielt die Oper jetzt auf die Bühne des Parktheaters in Plauen.
Das Bild auf der Bühne wechselt zwischen düsteren schwarz-weiß und lebhaftem Farbenspiel. Ausstattung Lena Brexendorff. Unter der Regie des neuen Operndirektors Jürgen Pöckel entfaltet sich ein opulentes Spiel mit über hundert Akteuren auf der Bühne vor dem ausverkauftem Haus.
Faust, Jason Kim, erlebt die Verzweiflung des in die Irre geratenen alternden Wissenschaftlers und er ist drauf und dran sich mit einem Giftcocktail ins Jenseits zu verabschieden, als ihm Mephistopheles, Karsten Schröter, in die Quere kommt. Schröter mit großem Stimmumfang und vielerlei Kostümierungen dominiert eindrucksvoll und mystisch die Szene. Mephisto spiegelt Faust die Freuden der Jugend und der Liebe anschaulich vor. Margarethe, Sonja Westermann, erscheint als Wunschbild, und Faust gewinnt die Lust am Leben zurück, er geht nun den Vertrag mit dem Teufel ein. Zunächst wird Faust verjüngt, das geschieht hier unspektakulär, und mit ein wenig Nebel aus der Trockeneiskiste ist es auch schon geschehen.

Margarethe, Sonja Westermann, erscheint als Wunschbild, und Faust gewinnt die Lust am Leben zurück. Fotos Awtukowitsch.









Der verjüngte Faust, Kim erweist sich als hinreißender Tenor, umgarnt die liebreiche Jungfrau Margarethe und Mephisto hilft trickreich mit. Marthe Schwertlein, Johanna Brault, ist als Bekannte von Margarethe die beste Kupplerin, die sich auch mit Mephisto über ihren Witwenstand hinwegtrösten würde. Da kriegt doch selbst der Teufel Schwanzfedern.


Margarethes Bruder Valentin, Hinrich Horn, ist stolz auf seine tugendhafte Schwester. Der Soldat zieht in den Krieg. Als er zurückkehrt, muss er feststellen, dass seine geliebte Schwester, über die er doch so viele Loblieder gesungen hat, nun in Schande gefallen ist.

















Margarethes Bruder Valentin, Hinrich Horn, ist stolz auf seine tugendhafte Schwester. Der Soldat zieht in den Krieg. Als er zurückkehrt, muss er feststellen, dass seine geliebte Schwester, über die er doch so viele Loblieder gesungen hat, nun in Schande gefallen ist. Bei dem Versuch, den Verführer zur Rede zu stellen, fällt Valentin im Duell. Im Tode verwünscht er seine Schwester. Die Szenerie ist nun düster und bedrückend.
Ganz klassisch ist Mephisto am Ende doch der Geprellte. Das Publikum zeigt sich begeistert.
Das Orchester spielt unter der Stabführung von Thomas Peuschel eindringlich und begeisternd.
15 Minuten Standing Ovationens belohnen das Ensemble, das nach fast drei Stunden überzeugenden Spiel glücklich den Beifall genießt.
Theo Stiegler


Karsten Schröter als Mephisto und Julia Ebert als Siebel.
Nächste Vorstellungen
15.07.2015 - 20 Uhr
17.07.2015 - 20 Uhr
18.07.2015 - 20 Uhr

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