Kleiner Meistergeiger aus Zwickau schafft den Sprung in den berühmtesten Musentempel - in die New Yorker Carnegie Hall

Premierenkonzert: Elin Kolev feiert in der Zwickauer „Neuen Welt“ tollen Erfolg


Standing Ovations für den 14 Jahre alten Meistergeiger


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Elin Kolev bei seinem Premierenkonzert in Zwickaus Neuer Welt
Foto: Theo Stiegler

Premierenkonzert: Elin Kolev feiert in der Zwickauer „Neuen Welt“ tollen Erfolg


Standing Ovations für den 14 Jahre alten Meistergeiger




ZWICKAU, 19. März 2011 – Elin Kolev wurde am Sonnabend vom Zwickauer Publikum stürmisch gefeiert, und am Ende gab’s stehende Ovationen für den kleinen Meistergeiger aus Zwickau.
Der 14 Jahre alte Schüler, der schon mit acht Jahren vor großem Publikum mit der Vogtlandphilharmonie das hiesige Publikum begeisterte, der 2009 in der New Yorker Carnegie Hall Erfolge feiern konnte, hat nun mit „Mein Premierenkonzert“ einen weiteren wichtigen Karriereschritt gemeistert.
Da hat der 14 Jahre alte Elin gleich von Anfang an ein dickes Brett gebohrt.
Gemeinsam mit dem langjährigen Generalmusikdirektor am Theater Plauen-Zwickau hat sich Elin eines der schwierigsten Stücke für einen Violinisten vorgenommen. Maurice Ravel schrieb 1924 selbst über seine Rhapsodie Tzigane: "Einige Passagen könnten eine großartige Wirkung erzielen, vorausgesetzt sie sind spielbar – worüber ich mir nicht völlig sicher bin."
Nun Kolev und Sandmann haben die „Tzigane“ für Violine und Klavier offenbar mit Bravour gemeistert und von Anfang an gab’s stürmischen Beifall für das Duo im festlichen Ambiente des Jugenstilsaals der „Neuen Welt“ in Zwickau. Der junge Geiger selbst plauderte mit der Moderatorin des Abends, der in Zwickau sehr beliebten Sängerin und Schauspielerin Sandrine Guiraud über seine Interpretation der Zigeunermelodie. Die fiel wohl eher nicht so sehr feurig, dafür aber sehr gefühlvoll aus. Dem Publikum gefiel die Auslegung der Ravelschen Zigeunermusik gut.
Mit dem Wechsel des Bühnenbildes nach der Pause wechselte auch die Musik. „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi sind zwar 200 Jahre älter als Ravels „Tzigane“, aber sie bieten das, was man heute gern hört: Sie sind voller Ohrwürmer. Sandrine Guiraud schlüpfte in die zu den Jahreszeiten passenden Kostüme und stimmte das Publikum mit dem Vortrag der auf die einzelnen Konzerte passenden Verse ein. Die hat wohl Vivaldi als Sonette seinerzeit selbst verfasst und der Musik vorangestellt.
Vom wilden Stakkato bis hin zum gefühlvollen und getragenen Höhenflug der Töne fesselte Elin Kolev, nun vom Deutschen Kammerorchester Frankfurt/Main begleitet, sein Publikum in der ausverkauften Neuen Welt.
Als Dank für den stürmischen Applaus gab’s am Ende noch eine hübsche Zugabe: Jules Massenet „Meditation“, ein Ohrwurm der Klassik schlechthin.
Seit 2009 wird Elin von der Sächsischen Mozart - Gesellschaft e.V. und Albert-Eckstein Stiftung gefördert. Die Gesellschaft überlässt Elin leihweise eine Violine von Lorenzo Carcassi (Florenz) aus dem Jahre 1749, wie der Künstler auf seiner Website schreibt.
Theo Stiegler

Ein Kolev mit dem Kammerorchester Frankfurt am Main
Ticket-Service im Gewandhaus 0375 27411 46 47 oder 0375 27411 46 48 und zur Theater-Website


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