siehe auch Elin Kolev bei seinem Premierenkonzert in Zwickau 2011

Kleiner Meistergeiger aus Zwickau schafft den Sprung in den berühmtesten Musentempel - in die New Yorker Carnegie Hall



Hier geht´s zurück zur HOMEPAGE


Elin Kolev nach seiner Rückkehr von seiner USA-Tournee
Foto: Theo Stiegler

Kleiner Meistergeiger aus Zwickau schafft den Sprung in den berühmtesten Musentempel - in die New Yorker Carnegie Hall


Begeisterte New Yorker fordern Zugabe zum 24. Caprice von Niccolo Pagagnini


ZWICKAU, April 2009 – Elin Kolev kann man ohne Übertreibung ein Wunderkind nennen. Mit 12 Jahren hat es der Zwickauer Musikschüler auf der Violine geschafft, in der New Yorker Carnegie Hall das Publikum zu Standig Ovations zu begeistern.
ZWICKAU – 13. Mai 2009. Die Capricen für Violinensolos von Niccolo Paganini gelten als die Hohe Schule der Meistergeiger. Da hatte wohl der italienische Meistergeiger vor 200 Jahren mehr an seinen Erfolg bei Frauen gedacht und weniger als an zwölfjährige Buben aus dem sächsischen Zwickau. Die schwierigsten Passagen hat Elin Kolev in der New Yorker Carnegie Hall mit Bravour gespielt, das hat auch die kritischen New Yorker restlos begeistert. Elin gehört zu den drei Solisten dieses Abends in dem berühmten New Yorker Musentempel, die am Ende um Zugaben gebeten wurden. Bravo!
Elin Kolev wurde direkt weg vom XVII. Grand Prize der New Yorker Ibla-Stiftung, der unter 250 Musikern voriges Jahr im August in Sizilien ausgetragen wurde, als Preisträger in die New Yorker Carnegie Hall eingeladen.




„Wow, das war erst mal geschafft“, fasst der nette Junge mit den langen Haaren seinen Eindruck von dem Konzert vor zwei Wochen in New York zusammen. Über mehrere Stationen in den USA ging’s zu weiteren Konzerten, so dass am Ende „nicht viel Zeit für Besichtigungstouren blieb“, sagt der Junge, dem nach diesem Konzerterfolg sicher noch viele Reisen zu bekannten Musentempeln bevorstehe.
Nun, von der anstrengenden Reise zurück und gut erholt, präsentierte das Zwickauer Robert-Schumann-Konservatorium den glücklichen Geiger. Thomas Richter, Direktor des Robert-Schumann-Konservatoriums, ist stolz auf den Schüler aus seinem Haus. „Schon mit 10 Jahren spielte Elin das Violinkonzert von Max Bruch ganz aus dem Kopf, das ist eine ungewöhnliche Leistung, inzwischen ist Elin wieder zwei Jahre weiter auf dem Wege zu einem internationalen Künstler.“
Elin selber sagt von sich: „Ich bin doch noch ein Kind.“ Da ist es schon wichtig, auch mal Zeit für seine Freunde zu finden. Nach der Reise in die USA blieb beispielsweise die Wahl, Ausschlafen oder Freunde treffen, die Freunde bekamen den Vorrang - lächelt der Junge, der überhaupt nicht müde wirkt.
Schließlich gilt es außer der aufwändigen Probenarbeit, mit der extra für ihn beschafften Meistergeige, auch noch andere Hobbys zu befriedigen. Aber auch da ist der Junge wieder fast klassisch unterwegs: „Jeden Donnerstag trainiere ich im Tanzkreis Silberschwan Standardtanz.“ Auf die Frage, ob denn für einen Zwölfjährigen auch schon mal der Blick auf Mädchen gefallen sei, sagt er: „Da sage ich lieber nichts dazu.“
Außer für Hardrock könne er sich für jede Art von Musik begeistern. Zurück in der Schule musste Elin ausführlich berichten, was ihm in New York am besten gefallen hatte: Neben seinem Solo in der Carnegie Hall hat ihm da vor allen die abendliche Kulisse mit dem fulminant beleuchteten Broadway der Weltstadt beeindruckt.
Die nächste Gelegenheit, den jungen Mann mit seiner Geige zu erleben, bietet sich in der Region am 13. Juni 2009 in Chemnitz bei „Klassik unter Sternen“. Aber auch Baden Baden und Schwetzingen warten noch auf das Erlebnis einen wirklichen Superstar spielen zu hören.
Theo Stiegler

Theo Stiegler

Theo Stiegler
Ticket-Service im Gewandhaus 0375 27411 46 47 oder 0375 27411 46 48 und zur Theater-Website


Mail to Stiegler




Besuche "Elin Kolev - Meistergeiger"counter
Besuche DerZwickauer counter
hier geht´s nach oben und
hier geht´s zurück zur Homepage