Judith Schubert singt Lieder ihres Lebens - „Eine Amerikanerin in Sachsen“ im Zwickauer TIM

In Plauen zu Hause und im Herzen immer noch Amerikanerin

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20 Jahre Sachsen, 20 Jahre Sängerin am Theater Plauen Zwickau: Judith Schubert ist wohl trotzdem keine waschechte Sächsin Fotos: Peter Awtukowitsch.

Judith Schubert singt Lieder ihres Lebens - „Eine Amerikanerin in Sachsen“ im Zwickauer TIM

In Plauen zu Hause und im Herzen immer noch Amerikanerin


ZWICKAU – 20 Jahre Sachsen, 20 Jahre Sängerin am Theater Plauen Zwickau: Judith Schubert ist wohl trotzdem keine waschechte Sächsin. Mit dem Einfraustück „Eine Amerikanerin in Sachsen“ zieht die in Amerika geborene und dort aufgewachsene Powerfrau ein Resümee und begeistert mit diesem auch ihr Publikum auf der Zwickauer Bühne im Theater in der Mühle.
„Rudolph the red nosed Reindeer“ wird für die junge Judith die prägende Erinnerung an eine Wolke von schwedischen Tanten und Basen, die sie im heimatlichen Minnesota umwuselten, da hat die Blonde ihre skandinavischen Wurzeln. Klack, klack, klicke di klacke knallen die Stahlkappen der Schuhe aufs Parkett. Gelernt ist gelernt und auch wenn im heutigen Opernfach der Sopranistin die Steppeinlagen eher selten gebraucht werden, die Rolle sitzt aus der Zeit, als Judith Schubert, den Namen hat sie sich angeheiratet, noch in der New Yorker Künstlerszene mitmischte. Größen wie Leonhard Bernstein sind der jungen Sängerin begegnet, und trotzdem sagt sie: „Meine heimliche Liebe galt auch damals schon Deutschland.“
Mit „Somewhere“ aus der “West Side Story” nimmt sie Abschied von Bernstein und kommt gleich mit „Kampf dem Mann“ aus „Kiss me Kate“ ins leichtere Fach des Cole Porter.


Viel Beifall begleitet die Sängerin durchs Programm,in dem sie sich auch Mimisch ihren Lebensabschnitten nähert. „Hannoovar“ dehnt sie den Stadtnamen ihrer ersten Gaststation in Deutschland, langsam absinkend lässt sie die letzte Silbe des niedersächsischen Metropolennamens dumpf ausklingen und hat schon alles über Niedersachsen ausgedrückt. Dann hatte sie Glück, sie stieß auf die Provinzstadt Plauen und fand die Rollen ihres Lebens und ihr persönliches Glück in Sachsen. Seit 20 Jahren ist sie Mitglied des Ensembles am Theater Plauen-Zwickau.

















Viel Beifall begleitet die Sängerin durchs Programm,in dem sie sich auch Mimisch ihren Lebensabschnitten nähert. „Hannoovar“ dehnt sie den Stadtnamen ihrer ersten Gaststation in Deutschland, langsam absinkend lässt sie die letzte Silbe des niedersächsischen Metropolennamens dumpf ausklingen und hat schon alles über Niedersachsen ausgedrückt. Dann hatte sie Glück, sie stieß auf die Provinzstadt Plauen und fand die Rollen ihres Lebens und ihr persönliches Glück in Sachsen. Seit 20 Jahren ist sie Mitglied des Ensembles am Theater Plauen-Zwickau.
Und doch hat sie ihre Heimat nicht vergessen, mit „Fascinating rhythm“ ehrt die Sängerin den Amerikaner Georg Gershwin und schwelgt in Rollen, in der sie ihr westsächsisches Publikum sonst weniger kennt. Sonst mehr als die Opernsängerin als Elsa, Desdemona, Tosca, Aida beliebt, zeigt Judith Schubert mit ihren Liedern in „Eine Amerikanerin in Sachsen“ eine sonst weniger bekannte Seite ihrer Persönlichkeit. Brillant!
Zur Premiere waren auch viele Freunde nach Zwickau gekommen, und die Künstlerin versank förmlich unter Bergen von Blumensträußen, mit denen sie überschüttet wurde.
Theo Stiegler



Ticket-Service theater zwickau, Gewandhaus, Telefon 0375 274114647, 08056 Zwickau oder Tourist-Information, Hauptstraße 6, 08056 Zwickau, Telefon 0375 19433. zur Stadthalle oder zum Theaterservice

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