Das Musical „Der kleine Horrorladen – Little Shop of Horrors“ von Alan Menken, Text Howard Ashman, am Zwickauer Gewandhaus



Mit dem Geschäftserfolg und der großen Geldschwemme für den kleinen Blumenladen kommt das Unglück
oder das Geheimnis der exotischen Pflanze Audrey II



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Mit seiner Pflanze "Audrey II" steht Seymor plötzlich im Mittelpunkt allgemeiner Beliebtheit, der ehmals schüchterne Jüngling wird umschwärmt. Allerdings auch die Pflanze fordert ihre Rechte. Fotos: Pressefotos Theater Plauen-Zwickau

Das Musical „Der kleine Horrorladen – Little Shop of Horrors“ von Alan Menken, Text Howard Ashman, am Zwickauer Gewandhaus



Mit dem Geschäftserfolg und der großen Geldschwemme für den kleinen Blumenladen kommt das Unglück
oder das Geheimnis der exotischen Pflanze Audrey II




ZWICKAU, 26. Februar 2010 – Der Erfolg kommt, das Glück geht: Mit der exotischen Pflanze „Audrey II“ wendet sich das Blatt. Der Blumenladen von Mr. Mushnik steht kurz vor der Pleite, da bringt der Verkäufer Seymour ein geheimnisvolles Pflänzchen mit – mit der exotischen Schönheit im Schaufenster des Blumenshops kommt der Erfolg, die Kunden überrennen den Laden. Aber das Pflänzchen birgt ein unheilvolles Geheimnis.
Am Freitag hatte „Der kleine Horrorladen – Little Shop of Horrors“ von Alan Menken, Text Howard Ashman, am Zwickauer Gewandhaus Premiere.



Seymor, David Moorbach, ist ein schüchterner junger Mann. Seymour verehrt heimlich seine Kollegin Audrey, Julia Rani.
















Seymor, David Moorbach, ist ein schüchterner junger Mann. Ein wenig tollpatschig veranlagt hat er dauernde Schwierigkeiten mit dem Besitzer des Blumenladens, Mr. Mushnik, Michael Schramm. Der Gehilfe stolpert, er fliegt mit ganzen Paletten voll Blumen durch den Laden, zieht den Zorn seines Herren auf sich, das alles geschieht ganz zur Freude des Premierenpublikums im Zwickauer Gewandhaus. Kurzweilig und flott hat Axel Stöcker das Kultmusical für das Theater Plauen-Zwickau inszeniert. Vor allem junges Publikum folgt gespannt der Handlung und es gibt reichlich Szenenapplaus.
Seymour verehrt heimlich seine Kollegin Audrey, Julia Rani. Also nennt er die exotische Pflanze, die er irgendwo aufgetrieben hat, nach seiner Liebe „Audrey II“. Die Pflanze Audry II mickert, sie macht Sorgen. Alle Pflanzendünger nützen nichts, die Blätter hängen traurig und verwelkt am Fruchtkörper, da sticht sich Seymor zufällig an einem Rosendorn den Finger, die Blume schmatzt, sie lebt mit dem Tröpfchen Menschenblut auf, und fortan hat Seymor immer mehr verbundene Wunden zu pflegen.
Die Pflanze gedeiht, das Geldsäckel schwillt. Aber von Glück kann keine Rede sein. Die hübsche Audrey leidet unter ihrem brutalen Liebhaber, den erfolgreichen Zahnarzt Orin, Saro Emrize. Der Macho Orin verbläut seine Freundin nach Strich und Faden. Seymor dagegen schmachtet und getraut sich nicht, sich seiner Kollegin zu offenbaren.
Audrey II hilft dem unglücklich Verliebten, die üppig wuchernde Pflanze braucht mehr Blut, da verschluckt sie Orin und ein kleiner Rülpser zeigt ihre Zufriedenheit an.


Die hübsche Audrey leidet unter ihrem brutalen Liebhaber, den erfolgreichen Zahnarzt Orin, Saro Emrize
















Der Nebenbuhler ist erst mal aus dem Weg. Das Publikum amüsiert sich prächtig. Weniger Freude hat der Blumenladenbesitzer Mr. Mushnik, er hat den blutigen Kittel von Orin im Müll gefunden; er ahnt Schlimmes.
Die exotische Menschenfresserin Audrey II entwickelt immer mehr Appetit, und nicht alles, was sie verspachteln will, findet die Zustimmung von Seymor, der inzwischen auf einer Glückswolke daher schweben sollte.
Andererseits kommt die weltweite Vermarktung der Pflanze in Schwung. Medienkonzerne planen Großes, man ist an der Vermehrung der Pflanze interessiert. Die Handlung gewinnt an Fahrt. Aber die Handelnden verschwinden.
In der Kulisse, Bühne und Kostüme von Tanja Hoffmann, entwickelt sich ein buntes und turbulentes Treiben, das man amüsant und unterhaltsam nennen könnte, wäre da nicht das verfressene Ungeheuer. Unter der Choreographie von Amy Share-Kissiov tanzen Mitglieder des Balletts als Pflanzenteile, Mütter, Junkies oder Polizisten – bringen Farbe und Schwung in die Handlung.
Die fünfköpfige Band, musikalische Leitung Peter Schneider, liefert den musikalischen Background.
Eine große Herausforderung für das Ensemble, dass in sekundenschnelle Identitäten und Kostüme wechselt. Allein für Saro Emirze weist das Programm außer der anspruchsvollen Rolle des machohaften Zahnarztes Orin fünf weitere Figuren aus.
Das Publikum hat sich prächtig amüsiert. Minutenlanger Schlussapplaus belohnte die Premierenaufführung.

Theo Stiegler

Nächste Veranstaltungen am Sonntag, 7. März, Sonntag 21. März und Ostermontag, 5. April jeweils 19.30 Uhr im Zwickauer Gewandhaus.
Kartentelefon 0375 27411 4647.


Fotos: Pressefotos Theater Plauen-Zwickau


Nächste Vorstellung zur Theater-Website . Karten 0375 274114647.
Theo Stiegler

Ticket-Service im Gewandhaus 0375 27411 46 47 oder 0375 27411 46 48 und zur Theater-Website


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