Das Daetz-Centrum - Bildhauerkunst der Völker dieser Erde

siehe auch Veranstaltungen im Daetz-Zentrum

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Die Versuchung oder der Tod und das Mädchen - neuere Auftragsarbeit von Tobias Haseidl

Foyer des Daetz-Centrums in Lichtenstein. Im Lichtensteiner Schlosspalais ist das Bild der schönsten Bildwerke der geschicktesten Holzbildhauer und Schnitzer von Afrika bis zu den Eskimos, von Berchtesgaden über Bali und Amerika wieder bis nach Italien zu bewundern

Palasteingangstür mit Schutzgottheiten, Thailand, Teakholz, 1910, Chiang Mai - großes Doppelrelief von 1910 aus Teakholz aus Chiang Mai / Thailand. Spiegelbildliche Darstellungen von Schutzgottheiten.

Stifter Peter Daetz mit dem Sächsischen Minister des Kultus bei der Eröffnung der Ozeanischen Ausstellung.

Teil der neuen Ausstellung aus Ozeanien

Blick in die afrikanische Abteilung

Weltausstellung der Bildhauerkunst der Völker

(Lichtenstein). Das Lichtensteiner Daetz-Centrum als Weltausstellung der Holzbildhauerkünste im alten Schlosspalais der Schönburger Grafen besitzt seit August 2004 eine neue Abteilung. Die Ozeanische Abteilung rundet die Palette der ausgestellten Kunst der Völker ab, vervollständigt sie. Ein Bild von der Kunst, den Mythen, den Traditionen der Völker rund um den Erdball - nicht mehr und nicht weniger - zu vermitteln, das hat sich Peter Daetz vorgenommen. Im Lichtensteiner Schlosspalais ist das Bild der schönsten Bildwerke der geschicktesten Holzbildhauer und Schnitzer von Afrika bis zu den Eskimos, von Berchtesgaden über Bali und Amerika wieder bis nach Italien zu bewundern. Da finden sich geschnitzte Abendmahle aus der christlichen Geschichte, wie auch Drachenzeremonien aus der chinesischen Mythologie bis zum ebenholzschwarzen Fruchtbarkeitstanz aus Schwarzafrika. Ebenholz und Teak, Linde und Elfenbein dienen den Künstlern rund um den Globus zur Darstellung ihrer Träume und Geheimnisse, ihrer Wünsche und Ängste. Auf fünf Etagen des ehemaligen Palais der Schönburger in Lichtenstein sind hunderte Bildwerke nach ihrer Herkunft und in ihrem Umfeld wirkungsvoll aufgestellt, und seit der Eröffnung, haben schon hunderttausende Besucher ihre ganz persönliche Überraschung erlebt: Schnell mal gucken wollen und dann stundenlang und zeitvergessen in das Erlebnis Kunstgenuss versunken. Dabei sind die Bildwerke meist Repliken der in den Völkern über Jahrhunderte entstandener Kunst- und Kultgegenstände, wären dies Originale, die Museen der Welt stünden Schlange. Peter Daetz hat die Erdteile bereist, hat Künstler beauftragt, die schönsten Stücke ihrer Kulturen für Lichtenstein zu kopieren. Bisher fehlten im Ensemble der Ausstellung die Kulturen Ozeaniens, von Papua Neuguinea, Neuseeland bis hin zur Osterinsel reicht die Palette der über den Pazific versprengten Inselreiche, in denen allein über tausend unterschiedliche Sprachen verbreitet sind. Ethnologe Professor Peter Thiele, längjähriger Direktor vom Stuttgarter Linden-Museum für Völkerekunde, hat Peter Daetz beratend zur Seite gestanden, hat dem Weg in die Vielfalt der Kulturen geebnet. Seit 24. Oktober 2004 nun enthält die Ausstellung des Deatz-Centrums auch eine Abteilung Ozeaniens. Empfangen werden die Besucher durch ein Tor, dessen Besonderheit es ist, dass es fünf Maorikünstler aus Neuseeland als Gäste der Bildhauerabteilung im Daetz-Centrum nach dem Muster eines Meetinghauses der Inseln für die Ausstellung angefertigt haben. Durch das Tor wurden dann auch im August die 150 geladenen Gäste in die neue Ozeanische Ausstellung gebeten. Zuvor hatten noch die Ehrengäste, darunter der sächsische Minister für Kultus, Professor Karl Mannsfeld zur Schere gegriffen und nach alter europäischer Tradition ein rotes Band zerschnitten. Peter Thiele als Völkerkundler und intimer Kenner gestattete per Dia-Vortrag schnell noch einen Blick in das Leben und die Kultur der Papuas. Auffallend: Wer beschenkt wird, gibt um so großzügiger weiter.Häuptlingsehre ist dort nicht persönlicher Besitz, sondern freizügiges Geben. Eigentlich kein Grund für europäische Häuptlinge und Gefolge, über die Bräuche der bunt geschmückten Papuas zu schmunzeln, zumal, so Thiele, der Sinn etwaiger Kriegszüge im Ausschalten des Gegners, aber keineswegs im Töten desselben besteht. Noch ein weiterer Vorzug der Papuas gegenüber abendländischem und morgenländischen Brauchtums herrschender Eliten.

Flusspferdzahnkutsche, China, Teakholz, 1997, Chung Shing Chu Kutsche und die Figuren sind aus Flusspferdzähnen geschnitzt. Zwei Drachen ziehen die Kutsche durch die Wolken.

Krishna mit Inkarnation, Indien, Mahagoniholz, 1996, Kerala
Achte Wiedergeburt des hinduistischen Gottes Vishnu, der Krishnas Gestalt zu Beginn dieses Weltalters annahm. Vishnu tritt in der indischen Mythologie in zehn verschieden Inkarnationen auf. Krishna ist die wichtigste Inkarnation Vishnus. Der hier in Mahagoni gearbeitete Gott verbrachte seine Kindheit als Hirte.

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