Brunnen in der Muldestadt Zwickau - Auswahl


Zwickau, am 7. April 2006. Nachdem die winterliche Witterung abgeklungen ist, werden die Brunnen im Zentrum Zwickaus in der Woche vor Ostern in Betrieb genommen. Dann können die Wasserspiele auch in diesem Jahr wieder zur Bereicherung ei-nes Osterspazierganges durch die Innenstadt beitragen. Als erster wird am kommenden Montag (10.04.2006) der Kinderbrunnen auf dem Hauptmarkt in Betrieb genommen, und zwar in einer feierlichen Form durch Oberbürgermeister Dietmar Vettermann und Vertretern der Volksbank Chemnitz eG. Dieses Kreditinstitut beteiligt sich anlässlich der Eröffnung ei-ner Zwickauer Niederlassung in der Schumannstraße 1/3 an den Betriebs-kosten für diesen Brunnen. Interessierte Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. (Einladung an die Medien mit Pressedienst Nr. 115 vom 06.04.06) Desgleichen können in diesem Jahr dank der finanziellen Unterstützung durch die Mauritius-Brauerei auch der „Bierbrauerbrunnen“, der „Marktwei-berbrunnen“ und der „Tuchmacherbrunnen“ wieder sprudeln. Das Engage-ment des Unternehmens deckt die Kosten für Wasser und Elektroenergie. Für die Sauberkeit des Umfeldes dieser Anlagen sorgt ein ehemaliger Mitar-beiter der Brauerei.

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DER FREUNDSCHAFTSBRUNNEN SPRUDELT WIEDER

Sanierung nach rund zwei Monaten abgeschlossen

Zwickau, Juni 2014 - Nach etwa zweimonatiger Bauzeit konnte der Brunnen der Freundschaft am heutigen Freitag wieder übergeben werden. Die rund 120 qm große Anlage auf dem Schumannplatz wurde für knapp 170.000 Euro umfassend saniert. „Bei Zwickauern und bei Besuchern erfreut sich der ‚Freundschaftsbrunnen‘ seit fast 30 Jahren großer Beliebtheit“, betonte Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß in ihrer kurzen Ansprache. „Ich freue mich, dass dieses Kunstwerk nun wieder ein Anziehungspunkt in unserer Innenstadt, am Anfang der Hauptstraße ist.“

Der Brunnen der Freundschaft ist neben der Fontäne im Schwanenteich das größte „Wasserspiel“ der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt. Dabei handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Zierbrunnen, sondern um ein Kunstwerk im öffentlichen Raum, der nach einem Entwurf von Erika Matthes und Jo Harbort gebaut wurde. Nach vierjähriger Planungs- und Bauzeit wurde der Brunnen 1986 in Betrieb genommen.

Allerdings traten bereits nach einer Laufzeit von weniger als 25 Jahren massive Mängel auf. Nur mit umfangreichen Nachbesserungen und verschiedenen Reparaturen konnte der Betrieb aufrechterhalten werden. 2010 wurde die Stilllegung jedoch unvermeidlich. Der ständig wachsende Verbrauch an Frischwasser ließ auf einen gravierenden Verschleiß schließen.

Das Garten- und Friedhofsamt konnte schließlich im April dieses Jahres mit der Erneuerung des Brunnens beginnen. Das primäre Ziel war, die Anlage umfassend zu sanieren und weitestgehend originalgetreu wieder aufzubauen. Dabei musste nicht nur die poröse Abdichtung erneuert werden. Auch die Pumpen- und Rohrleitungen waren nach knapp 25 Jahren Betrieb völlig verschlissen.

Gut untergebracht in der neu abgedichteten Pumpenstube versorgen nun zeitgesteuerte Pumpen über Kunststoffleitungen die verschiedenen Elemente des Brunnens – Globus, Erde, Kaskade und Vulkan – mit ausreichend Wasser. Kaum auffallen hingegen werden kleinere bauliche Veränderungen. Zum Beispiel wurde das Wasserbecken etwas tiefer ausgebaut, so dass sich das Wasser nicht so schnell aufheizt und verdunstet. Ein ganz besonderes Erlebnis erwartet dann Nachtschwärmer am Wochenende. Vier LED-Sprudeldüsen beleuchten den Brunnen und verleihen dem Ensemble am Schumannplatz ein ganz besonderes Flair.

Letztlich wurden 165 m Rohrleitungen komplett ausgetauscht und drei Pumpen sowie acht neue Sprudeldüsen eingebaut. Neben dem Ab- und Aufbau der Kunstobjekte galt es, 120 qm Granitpflasterfläche aufzunehmen und neu zu verlegen, die Pumpenstube freizulegen und abzudichten, 120 qm Unterbeton aufzubringen und abzudichten sowie eine Lkw-befahrbare Schachtabdeckung einzubauen. Die Kosten, die komplett aus dem städtischen Haushalt finanziert werden, liegen bei 167.500 Euro.
Der Brunnen der Bierbrauer wurde vom Zwickauer Bildhauer Jo Harbort geschaffen. Er steht an der Katharinenstraße. Ein Duplikat des Brunnens wurde von der Stadt Zwickau der Partnerstadt Dortmund geschenkt.
Der Brunnen "Spielende Kinder steht auf dem Zwickauer Hauptmarkt vor dem Gewandhaus. Geschaffen wurde er vom Bildhauer Berthold Dietz aus Lichtentanne. Der Kinderbrunnen ist eines von 20 Wasserspielen in der Stadt Zwickau. Er wurde 1968 durch den Bildhauer Berthold Dietz aus Lichtentanne errichtet und der Stadt anlässlich der 850-Jahr-Feier übergeben. Den Mittelpunkt des Brunnens bildet eine Gruppe fröhlich spielender Kinder. Diese 1,50 m hohen Bronzefiguren stehen in einem Wasserbecken aus Oberdorlaer Muschelkalk. Die Gesamthöhe des Brunnens beträgt 2,20 Meter, sein Durchmesser 6 Meter. Die Figurengruppe zeigt drei Mädchen und einen Knaben, die einander an den Hän-den halten und so einen Kreis schließen. Der Bildhauer stellt die tanzende Gruppe als verhalten dar und möchte damit den Moment der Ruhe ausdrücken, als ob man einen Film anhält, Gewesenes analysiert und Kommendes andeutet. Das Kommende drückt sich in der Haltung des Jungen aus, der bis jetzt nur zögernd und schleppend mitmacht, im nächsten Augenblick der Szene aber sicherlich mitspielen würde.
Der Brunnen der Tuchmacher steht an der Katharinenstraße. Der Brunnen der Tuchmacher wurde von Berthold Dietz geschaffen.
Der Brunnen der Marktfrauen steht an der Katharinenstraße. Der Brunnen der Marktfrauen wurde von Volker Beier geschaffen.
Der Brunnen der Freundschaft ist beliebter Anziehungspunkt für spielende Kinder am Zwickauer Schumannplatz. Geschaffen wurde der Brunnen von Jo und Erika Harbort aus Zwickau.
Der Brunnen der Kornmüller steht vor dem Schiffchen am Kornmarkt. Gespendet wurde der Brunnen von Gisela Meierkord, einer gebürtigen Zwickauerin, die heute in Gundelfingen bei Freiburg lebt. Der Steinmetz und Bildhauer Wolfgang Jakob aus Gundelfingen schuf den Kornmarktbrunnen als Auftragsarbeit.

Schon Albin Adolf Barth, der Vater von Gisela Meierkord, war ein Mäzen der Stadt. Er schenkte Zwickau einst den Schwanenbrunnen und war 1932 Gründer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins.
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