Paul Abrahams „Ball im Savoy“ auf der Bühne des Zwickauer Gewandhauses


Erotische Abenteuer und opulente Feste im Operettengewand


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Elegant und opulent wird der Besucher im Zwickauer Gewandhaus in die Ballatmosphäre der Zwanziger Jahre eingehüllt.
Fotos: Theater

Paul Abrahams „Ball im Savoy“ auf der Bühne des Zwickauer Gewandhauses


Erotische Abenteuer und opulente Feste im Operettengewand


ZWICKAU, 23. März 2012 - Marquis Aristide de Faublas, (Johannes Wollrab), und Madeleine, seine Frau, (Juliane Schenk), freuen sich auf ihr eigenes Heim. Sie kehren von einer ausgedehnten Hochzeitsreise heim nach Nizza. Da beginnt der Trubel erst richtig.
Am Zwickauer Gewandhaus hatte die Operette „Ball im Savoy“ von Paul Abraham am Freitag, 23.3.2012, Premiere. Wolfgang Dosch hat als Gast die Abraham-Operette für Zwickau inszeniert.
Während noch die Freunde des jungen Ehepaares deren Rückkehr ausgiebig feiern, holt Aristide die Vergangenheit ein: Seine ehemalige Geliebte, La Tangolita, (Nathalie Senf), die der Lebemann eigentlich diskret hatte abschieben wollen, Tangolita meldet ihre Ansprüche auf ein versprochenes Soupier an. Eine Ausrede für das Tete-a-tete wird gebraucht. Aristids Freund, der türkische Botschafter, Mustapha Bei, (Shin Taniguchi), weiß Rat.


Shin Taniguchi packt die Gelegenheit, als Mustapha alle Register zu ziehen. Gesanglich fit zeigt der Japaner Taniguchi nun auch seine tänzerischen Talente und glänzt mit feinsinnigem Humor als Schauspieler, gemeinsam mit Uta Simone als Daisy Parker entfaltet er seine Talente und wird dabei von Simone hervorragend ergänzt. So rückt das Paar in der Aufführung in die erste Reihe. Dort finden sie Gesellschaft mit der Ex-Geliebten von Aristide, Nathalie Senf, die noch für jede komische Rolle ihren Mann stand und steht. Das Zwickauer Publikum feiert seine Helden mit viel Szenenapplaus. Fotos:Theater







Im Vergnügungstempel „Savoy“ soll ein bekannter Komponist und Arrangeur, Jose Pasodoble, sein bisher sorgsam gehütetes Inkognito enthüllen. Mustapha erfindet schnell eine alte Bekanntschaft mit dem erfolgreichen Musiker. „Sie beide wären alte Freund mit dem Künstler.“
Die Ausrede zieht: Da müssen die Freunde ja hingehen, um den Jugendfreund zu treffen.
Was Aristide und Mustapha nicht wissen, hinter dem Pseudonym „Pasodoble“ verbirgt sich in Wirklichkeit eine gute Bekannte von Madeleine, deren Jugendfreundin Daisy Parker, (Uta Simone), und längst weiß Madeleine mehr, als ihrem Gatten lieb sein dürfte.
Elegant und opulent wird der Besucher im Zwickauer Gewandhaus in die Ballatmosphäre der Zwanziger Jahre eingehüllt. Ausstattung: Stefan Weil. Bekannte Ohrwürmer des aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, wie „Es ist so schön am Abend bummeln zu geh’n“, „Wenn wir Türken küssen“, „Bist du mir treu“, „Ich hab einen Mann, der mich liebt“, „Toujours l´amour“ verfehlen ihre Wirkung nicht. Das Orchester spielt beschwingt unter der Leitung von Tobias Engeli die Musik der Zwanziger.
Shin Taniguchi packt die Gelegenheit, als Mustapha alle Register zu ziehen. Gesanglich fit zeigt der Japaner Taniguchi nun auch seine tänzerischen Talente und glänzt mit feinsinnigem Humor als Schauspieler, gemeinsam mit Uta Simone als Daisy Parker entfaltet er seine Talente und wird dabei von Simone hervorragend ergänzt. So rückt das Paar in der Aufführung in die erste Reihe. Dort finden sie Gesellschaft mit der Ex-Geliebten von Aristide, Nathalie Senf, die noch für jede komische Rolle ihren Mann stand und steht. Das Zwickauer Publikum feiert seine Helden mit viel Szenenapplaus.
Madeleine beschließt der Sache auf den Grund zu gehen. Sie erscheint maskiert auf dem Ball im Savoy und begegnet dort den schüchternen jungen Mann Celestin, (Hinrich Horn) der seinem trockenen Anwaltsalltag durch ein erotisches Abenteuer zu entkommen sucht. Da kommt er der auf Rache sinnenden Madeleine gerade recht, und der etwas verklemmte Celestine wird von der betrogenen Ehefrau regelrecht aufgerissen. Horn glänzt in dieser Rolle als linkischer aber sympathischer Junge.
Man landet schnell im Separee: Celestine mit Madeleine und nebenan amüsieren sich zur gleichen Zeit Aristide mit La Tangolita.
Das gibt viel amüsante Arbeit für das Ensemble - zeitweise tummeln sich bis zu 50 Akteure auf der Bühne mit augenfüllenden Szenarien - um die Verwirrungen und Verletzungen aufzuarbeiten, aber nach zweieinhalb Stunden ist es geschafft, und mit herzlichen zehnminütigem Beifall feiert das Publikum die amüsanten Abenteuer und das Happy-End.
Theo Stiegler

Karten 0375 27411 4647

Im Savoy trifft Aristide seine Ex Geliebte, La Tangolita, Nathalie Senf, die noch für jede komische Rolle ihren Mann stand und steht. Das Zwickauer Publikum feiert seine Helden mit viel Szenenapplaus.





Ticket-Service im Gewandhaus 0375 27411 46 47 oder 0375 27411 46 48 und zur Theater-Website


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