Visitenkarte der Stadt Zwickau soll zur Wohlfühlmeile werden



Schönes Altes am Bahnhofsvorplatz mit florierendem Leben verbinden


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Der Vorplatz zum Zwickauer Bahnhof bietet zur Zeit einen eher traurigen Anblick. Stadtrat Thomas Beierlein möchte das ändern. „Hier muss wieder mehr Leben einziehen, die Menschen sollen sich auf diesem Platz Wohl fühlen können!“
Fotos: Theo Stiegler

Visitenkarte der Stadt Zwickau soll zur Wohlfühlmeile werden



Schönes Altes am Bahnhofsvorplatz mit florierendem Leben verbinden



ZWICKAU – Der erste Eindruck von der Stadt Zwickau, den ein Bahnreisender beim Verlassen des Bahnhofs jetzt von der Stadt bekommt, wird von einem Blick auf einen großen, öden Platz geprägt. Stadtrat Thomas Beierlein, CDU, will, dass sich ändert.
„Die Visitenkarte der Stadt muss wieder Lust auf die Stadt Zwickau machen und darf nicht gleich abschrecken“, sagt der Baufachmann und schaut bedenklich auf die Ruinen, die ein paar Meter weiter das Tor zur Innenstadt, die Bahnhofstraße am oberen Ende umrahmen. Das einst viel gerühmte Hotel Wagner bietet längst nur noch den traurigen Anblick vernagelter Fenster und Türen. Gras wächst auf dem Gehweg vor dem Hotel, in dem vor 20 Jahren noch Politikergrößen wie Hans-Jochen Vogel übernachteten.



Das 1936 neu gebaute Empfangsgebäude des Zwickauer Hauptbahnhofes gilt als architektonisches Schmuckstück, aber vor dem Gebäude empfängt die Besucher der Stadt ein ziemlich öder Platz. Abstoßend meint CDU-Stadtrat Beierlein. Fotos Stiegler









„Wenn in Leipzig der City-Tunnel fertig wird, bekommt Zwickau einen S-Bahn-Anschluss an Leipzig und damit den Zugang zur Welt der Intercityzüge“, sagt Beierlein. Der Stadtrat weiß noch hundert Gründe mehr, warum die Bedeutung des Zwickauer Hauptbahnhofes und seiner Verkehrsadern in die Innenstadt von Zwickau aufgewertet müssen. Dabei möchte er, dass dieses Mal gründlich nachgedacht wird. „Die Ruinen müssen weg, oder es muss wieder eine sinnvolle Nutzung her“, sagt Beierlein. Noch vor wenigen Jahren wurde die Bahnhofsstraße mit viel Geld saniert, und der damalige Baubürgermeister Dietmar Vettermann schwärmte von einer Flaniermeile, die so entstanden sei.



Das ist nun das ehemalig beste Haus am Platz. Das Hotel Wagner bietet einen traurigen Anblick. Stadtrat Thomas Beierlein: „Wenn sich keine neue Nutzung findet, dann sollte man die Ruine lieber abreißen!“















Nur, das Konzept ging nicht auf. Die Besucherströme in der Bahnhofstraße blieben aus, und nach und nach verödeten die Schaufensterfronten an dem Boulevard, Händler gingen Pleite oder ergriffen die Flucht. Für Beierlein nicht zuletzt das Ergebnis von Fehlplanungen. Seine Ideen für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und sein Umfeld reichen deshalb bis weit in die Stadt hinein bis zur Zentralhaltestelle am Fuß der Bahnhofstraße. „Die Zentralhaltestelle gehört vor den Bahnhof und nicht einen Kilometer weit weg von diesem“, nennt der CDU-Stadtrat einen krassen Fehler von Planungen in der Vergangenheit und weiter, „vor dem Bahnhof kommen alle Verkehrsströme zusammen, da gehört natürlich auch der Hauptknoten aller Verkehrsmittel von der Straßenbahn bis hin zu den Bussen ins Umland hin.“ Schließlich sei Zwickau als Kreisstadt des Landkreises Zwickau und als Oberzentrum das Ziel der Bürger von Limbach-Oberfrohna bis Werdau aus einem riesigen Einzugsgebiet. „Die Kreisbewohner haben auch ein Recht darauf, dass sie sich in Zwickau Wohl fühlen, und das beginnt für viele am Bahnhof“. Eigentlich, so Beierlein, habe Zwickau seit 1936 einen sehr schönen Bahnhof und auch die ehemalige Bahnhofspost an der Platzseite biete als Gebäude einen attraktiven Anblick.
Die CDU-Fraktion mit ihrem Frontmann Thomas Beierlein will zur kommenden Sitzung der Zwickauer Stadträte den Punkt „Neugestaltung Bahnhofsvorplatz Zwickau Hauptbahnhof“ auf die Tagesordnung setzten lassen.

Theo Stiegler




Die einst als florierender Boulevard bekannte Prachtstraße mit schönen Gründerzeithäusern bietet die Bahnhofstraße in Zwickau heute nur noch wenig Anziehungskraft für Publikumsverkehr.

Ice-Modell

Das ist derzeit der einzige ICE der durch Zwickau fährt, für einen Euro kann jeder Besucher den Zug in der Bahnhofshalle starten. Zwickau war einst das wichtigste Eisenbahnkreuz in Sachsen, hier kreuzten sich die Fernlinien von Paris nach Warschau und von München nach Berlin.


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