Automobilmuseum August Horch erhält originalgetreuen Nachbau des Auto Union Typ B

Silberpfeil mit 400 PS erreichte 1935 die Geschwindigkeit von 320 Kilometern pro Stunde

- zur offiziellen Museumsseite - Neueröffnung des Museums am 11. September 2004 - Erweiterung der Ausstellung am 28. September 2005 - Karosseriebauer Kurt Berge, 100 Jahre alt und 50 Jahre Karosseriebauer bei Gläser, besucht das Museum - 365 Orte in Deutschland mit Ideen - Wolfgang Stumph trifft Trabi "Schorch" - Termine im Automobilmuseum - 75 Jahre Frontantrieb aus Zwickau - Durchbruch einer revolutionären Technik - Der Trabi wird 50

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Die Meisterschule für Karosserie- und Fahrzeugbau Leipzig - Leisnig hat im Rahmen eines Meisterprüfungsprojektes mit Unterstützung des August Horch Museums Zwickau einen Nachbau des Stromlinienrennwagens der Auto Union AG vom Typ B gefertigt.

Zwickauer Automobilmuseum August Horch erhält Nachbau des berühmten Rennwagens Auto Union Typ B – Schon 1935 Geschwindigkeitsweltrekord mit 420 Kilometern pro Stunde


ZWICKAU, 12. Februar 2009 – 16 Zylinder und 400 Pferdestärken, der Motor schrieb Geschichte. Als die Auto-Union, gegründet 1932 aus den sächsischen Marken Horch, Audi, Wanderer und DKW, 1934 in die Rennsportgeschichte einstieg, gab es kein Halten mehr. Eine Reihe von berühmten Rennwagen schrieben als Auto Union Typen A bis D Geschichte im Automobilrennsport. Die Meisterschule für Karosserie- und Fahrzeugbau Leipzig - Leisnig hat im Rahmen eines Meisterprüfungsprojektes mit Unterstützung des August Horch Museums Zwickau einen Nachbau des Stromlinienrennwagens der Auto Union AG vom Typ B gefertigt. Karosserie- und Fahrzeugbaumeister Bernhard Manig weiß: Da haben 20 Absolventen unserer Schule ihr Meisterstück abgeliefert. Effektiv zehn Wochen waren die 20 Karosserieschüler mit dem Nachbau des Originals beschäftigt. Keine Zeichnungen, keine Originalteile, nur Fotos und Filme berichten darüber, wie das Original ausgesehen hat. Gestern übergaben die Meisterschüler ihr Werk dem Zwickauer Museum.

Mit dem Original des erstmals im Windkanal erprobten Wagens stellte Hans Stuck im Februar 1935 zwei neue Rekorde über die Meile mit fliegendem Start auf. Dabei konnte die beeindruckende Spitzengeschwindigkeit von 320 km/h gemessen werden. Da sich die Rekordstrecke in der Nähe der norditalienischen Stadt Lucca befand, wurde das Fahrzeug auch unter dem Namen „Lucca-Wagen“ bekannt.
Die Silberpfeile aus Rennwagenschmiede der Zwickauer Entwicklungsabteilung schrieben Rennsportgeschichte, die bis heute nachwirkt. Von den Reißbrettern des genialen Automobilkonstrukteurs Ferdinand Porsche kam 1934 der damals leistungsstärkste Motor, der 16-Zylinder-Motor des Typs A, den Rennwagen entwickelten die Zwickauer selber. Rudolf Vollnhals vom Automobilmuseum August Horch in Zwickau weiß: „Damaliger Preis etwa 800.000 Reichsmark.“
Noch im Jahr 1935 wurden auf der Berliner Rennstrecke Avus mit dem Typ B Rekordversuche von Bernd Rosemeyer gefahren. Allerdings: Rosemeyer gefiel die am Typ B verwendete Cockpitverkleidung nicht, die ließ er damals abnehmen, spätere Modelle, wie der Typ C erhielten zwei verschiedene Karosserien, eine Stromlinienversion für Rekordversuche und eine Rennversion, die ist heute in der ständigen Ausstellung des Museum zu sehen. Mit der Stromlinienversion des Typs C verunglückte Rosemeyer am 28. Januar 1938. Sein Erzrivale Rudolf Caracciola fur an diesem Tag auf der Autobahn Frankfurt-Darmstadt Weltrekord mit 432,692 km/h. Rosemeyer wollte sofort wieder überbieten. Trotz aufkommender Windböen startete der Auto Union-Werksfahrer in den Stromlinienwagen. Bei Tempo 440 km/h wurde Rosemeyers Fahrzeug von Seitenwind erfasst und überschlug sich. Rosemeyer war auf der Stelle tot. Das war das Ende der Rekordfahrten mit Fahrzeugen der Auto-Union.
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