Sonderausstellung des August Horch-Museums zu 20 Jahre Volkswagen aus Sachsen

Den durch Horch gegründeten Automobilbau in der Region erfolgreich fortgesetzt

siehe auch - Volkswagen tritt in den sächsischen Automobilbau ein - Auf dem ehemaligen Gelände der Auto Union in Chemnitz produziert VW erfoglreich Motoren für den Konzern - Automobilmuseum August Horch und - 100 Jahre Automobile aus Zwickau oder Odyssee eines Horch 480 - zur offiziellen Museumsseite - Karosseriebauer Kurt Berge, 100 Jahre alt und 50 Jahre Karosseriebauer bei Gläser, besucht das Museum - Alle Auto Union Silberpfeile anlässlich 75 Jahre Auto Union im Automobilmuseum - 75 Jahre Frontantriebe aus Zwickau - siehe auch Ausstellung "Horch ein Audi" und weitere Termine im Automobilmuseum "August Horch" - Horchwerke unter der Militärkommandantur
- 50 Jahre Trabant
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Carl H. Hahn hatte 1984 die Weichen für den Alphamotor gestellt. fotos: Stiegler


Gerd G. Heuß erster Geschäftsführer (1990 bis 2000) von VW Sachsen, Hans-Joachim Rothenpieler aktueller GF, Edgar Friedrich, letzter Lehrling von August Horch, und Carl H. Hahn, Vorstandsvorsitzender VW AG (1982 bis 1992), bei der Ausstellungeröffnung am 10.Dezember 2010

Gerd G. Heuß mit dem ersten am 21. Mai 1990 in Mosel produzierten VW Polo. Am 21. Mai 1990 lief das Moseler Werk noch unter der gemeinsamen Regie von VW und Sachsenring Zwickau an. Gleichzeitig mit dem Polo wurden auf der Linie die neun Trabant 1.1 mit VW-Motor aus Chemnitz montiert.

Sonderausstellung des August Horch-Museums zur Volkswagengeschichte in Sachsen

Protagonisten der ersten Stunde treffen sich mit heutigen Machern und Veteranen des Zwickauer Automobilbaus


ZWICKAU, im Dezember 2010 – Wer die Bedeutung von Volkswagen Sachsen ermessen möchte, der braucht sich nur Chemnitz und Zwickau ohne Fahrzeugwerk in Mosel und Motorenwerk in Chemnitz vorzustellen.
Durch Volkswagen und durch seine Zulieferer werden in der Westsächsischen Region 35000 Arbeitsplätze gesichert.

Sonderausstellung im Automobilmuseum "August Horch"


Zu 20 Jahren Volkswagen in Sachsen zeigt das Automobilmuseum „August Horch“ in Zwickau eine Sonderausstellung mit den Produkten aus Sachsen. Zu sehen sind ab sofort unter anderem ein VW Golf II, eine schwere gepanzerte VW Phaeton Limousine aus der Fahrbereitschaft des Bundeskanzleramtes, ein VW Passat B 7, ein in England zugelassener Bentley Typ 614 Coupé aus dem deutsch-englischen Werkverbund sowie verschiedene Motoren aus Chemnitz.
Wer gern einen Bentley, dessen Karosserie auch komplett aus Mosel kommt, genau besehen will: Bis 20. März ist die Show zu sehen.

Geschichten aus der Gründungszeit


Zur Ausstellungseröffnung „20 Jahre Volkswagen in Sachsen“ am vergangenen Freitag trafen sich in Zwickauer Automobilmuseum die wichtigsten Weichensteller und Macher aus der Wende- und Aufbauzeit. Ohne den damaligen Chef des Volkswagenkonzerns Carl H. Hahn und seinen wichtigsten Mitstreiter vor Ort, Gerd G. Heuß, stünde heute im Zwickauer Ortsteil Mosel kein Automobilwerk, aus dem Tag für Tag 1300 Golf und Passat an die Kunden in aller Welt ausgeliefert werden.
„Wie war das damals“, fragt der Automobilhistoriker Peter Kirchberg, der die Macher aus der Wendzeit vor handverlesenem Publikum ausquetschte.


Carl H. Hahn









Hahn berichtet: „Die Geschichte beginnt früher. Schon 1984 wurden wir gefragt, ob Volkswagen für die DDR-Autos einen Motor für die DDR-Autos bauen könnten.“ Trotz aller Schwierigkeiten begann damals der Aufbau der Motorenfertigung für den Trabant 1.1er und den 1.3er Wartburg in Chemnitz.
Hahn: „Deshalb waren wir 1989 schon da, und wir kannten schon die wichtigsten Dinge.“
Noch im Dezember 1989 startete Hahn die Zusammenarbeit mit Sachsenring Zwickau. Sein wichtigster Aufbauhelfer vor Ort war von der ersten Stunde an Gerd G. Heuß. Hahn weiter: „Wir fanden in Mosel ein hochmodernes Automobilwerk vor. Die DDR hatte seit 1985 ein neues Montagewerk und eine Lackiererei für den Trabant bauen lassen. Das war für unsere Verhältnisse zwar klein, aber wir konnten beginnen. Aus meiner Vergangenheit wusste ich von der hervorragenden Qualitätsarbeit der Sachsen, so dass die Entscheidung für den Standort nicht schwer fiel.“ Carl H. Hahn wurde in Chemnitz geboren und sein Vater ist einer Mitbegründer der Auto Union, die 1932 aus den Marken Horch, Audi, Wanderer und DKW entstand.
Gerd G. Heuß berichtet vom Aufbau in Mosel: „Wir suchten 1990 die Verantwortung. Vieles gab es zu entscheiden und wurde schnell entschieden. Straßen und neue Energieleitungen für Strom und Gas, Abwasseraufbereitung wurden in kürzester Zeit geplant und gebaut“.
Schon im Mai 1990 rollten die ersten Volkswagen Polos nebeneinander mit Trabant 1.1 von den Bändern. Hahn: „Es war abenteuerlich, die Karosserien für den ersten Polo wurden in Wolfsburg geschweißt, in Ingolstadt lackiert und nach Mosel transportiert, aber es ging.“
Allerdings, schnell war auch klar: „Das ist alles viel zu klein, und wenn’s effektiv gehen soll, muss die Leitung in eine Hand. Im September 1990 legte der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl den Grundstein für ein nagelneues Automobilwerk mit einer Kapazität von 1250 Autos Tagesproduktion in Mosel und im Dezember 1990 wurde die Volkswagen Sachsen GmbH gegründet, ein reines Volkswagenunternehmen. Unter dessen Dach sich heute alle Volkswagenproduktionsstätten in Sachsen von Zwickau bis Dresden befinden.
Maximal 550 Autos am Tag konnten damals in der DDR-Produktionsstätte montiert werden. Übrigens, heute kommen aus den für den Trabant gedachten Hallen die Karosserien für die Edelschiene von VW, die Karosserien für den Bentley und den Phaeton.

Gerd. G. Heuß







Heuß weiß auch: „Es war schwierig, als 1992 der Vorstandsvorsitz aus der Hand von Herrn Hahn in die Hand von Herrn Pi?ch wechselte, die Weiterentwicklung in Sachsen wieder in Gang zu bringen“. Eine ihm bekannte Sekretärin öffnete den Manager aus Sachsen die Türen zu Büro des Konzernchefs. Pi?ch kam nach Sachsen und kurz darauf stand fest, die Investitionen gehen weiter, in Sachsen wird der neue Passat gebaut. Nun sind es schon zwei Millionen Passat, die in Sachsen gebaut worden. Eine weitere sächsische Erfolgsgeschichte.
Peter Kirchberg: „Man kann sagen, August Horch hat vor über hundert Jahren den Automobilbau nach Zwickau gebracht, Carl H. Hahn hat 1990 dafür gesorgt, dass der Automobilbau in Zwickau bleibt und Gerd G. Heuß hat die Fundamente für die Zukunft des Automobilbaues in Sachsen gegossen.“
Hans- Joachim Rothenpieler






Hans-Joachim Rothenpieler, jetziger Volkswagenchef in Sachsen, wusste, wie es weitergeht: „Wir bauen in Mosel weiter. Neue Hallen mit der Größe mehrerer Fußballfelder entstehen gerade. Im ersten und zweiten Quartal werden wir massiv neue Arbeitskräfte einstellen.“ 1,3 Milliarden Euro als Investitionen fließen in den nächsten Jahren nach Zwickau.

Neue Arbeitsplätze für Sachsen


Im nächsten Jahr, so Rothenpieler, werde man in Mosel über 10.000 Karosserien für den Phaeton fertigen, „So viele wie noch nie.“
Zur bestehenden Produktion von Golf und Passat sagt der neue Chef, werde an weitere Typen gedacht.
Und zu den Herausforderungen in der Zukunft wusste der heutige Chef: „Wir können’s und wir werden es schaffen.“ Aber: „Es ist keine Zeit zum Ausruhen.“ Wenn die Chinesen alle Auto fahren wollen, werden 450 Millionen Autos gebraucht.
Hahn: „Als wir in China anfingen, Autos zu bauen, hatten wir mit 1700 Autos im Jahr 23 Prozent des Chinesischen Marktes. Heute ist der Mittelpunkt der Welt wieder in China.“ Denn, so Hahn, da war er ja schon mal 2000 Jahre lang.
Theo Stiegler


Winfried Sonntag, von der DDR-Seite verantwortlicher Projektleiter für die Einführung des Alpha-Motors, hat diese Zeit penibel dokumentiert. Seine Aufzeichnungen aus der Zeit des Aufbaus der Volkswagenmotorproduktion in den achtziger Jahren übergab er zur Ausstellungseröffnung "20 Jahre Volkswagen aus Sachsen" an Carl H. Hahn.











Carl H. Hahn nutzte die Gelegenheit im Automobilmuseum zu einen Bummel in die eigene Vergangenheit: "So einen Roadster fuhr meine Frau Mutter", sagt der ehemalige VW-Chef. Foto: Stiegler










Presse-Information des Automobilmuseum zur Ausstellung

Zwickau, 10. Dezember 2010

Jubiläum „20 Jahre VW Sachsen“
- Sonderausstellung zur jüngeren Automobilgeschichte am 10. Dezember 2010 im
August Horch Museum eröffnet


- Vom 28. – 30. Dezember – Jubiläumseintrittspreis von 1 EUR / Person

Vor 20 Jahren wurde die Volkswagen Sachsen GmbH gegründet. Damit wurde die große, über 100jährige Automobilbautradition in Zwickau nach der Wende fortgesetzt. Das August Horch Museum würdigt dieses Jubiläum mit einer Sonderausstellung. Zu den Gästen der heutigen Eröffnung zählten Professor Dr. Carl H. Hahn, Dr. G. Heuß und Hans-Joachim Rothenpiehler, die unter der Moderation von Herrn Professor Dr. Peter Kirchberg über die Gründung und weitere Entwicklung dieses Unternehmens sprachen. Darüber hinaus folgten noch zahlreiche weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft der Einladung von Museumschef Rudolf Vollnhals.

Auf dem Gelände des heutigen August Horch Museums wurden von August 1990 bis April 1991 noch reichlich 35.000 Trabant 1.1 montiert. Vorher lief dieses Modell noch drei Monate lang gemeinsam mit dem ersten Volkswagen Polo in den neuerbauten Montagehallen der damaligen Sachsenring-Werke in Mosel vom Montageband – ein deutliches Bekenntnis eines großen deutschen Automobilherstellers – der Volkswagen AG - zur sächsischen Jahrhundert-Tradition.

Noch im selben Jahr wurde der Grundstein für ein neues modernes Automobilwerk gelegt. Unmittelbar danach begann auf einer der größten Baustellen Europas der Aufbau neuer Hallen, in denen seither mehr als 3 Mio. Volkswagen erbaut wurden. Diese historische Entwicklung kann die Menschen in der Zwickauer Region stolz und froh stimmen. Für das August Horch Museum war sie Grund genug, ihr vom 10. Dezember 2010 bis 20. März 2011 eine Sonderausstellung zu widmen. Zu sehen sind ab sofort unter anderem ein VW Golf II, eine schwere gepanzerte VW Phaeton Limousine aus der Fahrbereitschaft des Bundeskanzleramtes, ein VW Passat B 7, ein in England zugelassener Bentley Typ 614 Coupé aus dem deutsch-englischen Werkverbund sowie verschiedene Motoren aus Chemnitz. Die Geschichte des Unternehmens wird auf großen Informationstafeln gezeigt. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein großes Werksmodell sowie einen Film über VW Sachsen. Interessant sind auch die gepanzerte Tür und die B-Säule eines LKW-Fahrerhauses, die noch Schussspuren aufweisen.

Aus Anlass des Jubiläums lädt das Museum vom 28. bis 30. Dezember gegen einen Sondereintrittspreis von 1 EURO/Person zum Besuch der Ausstellung ein.

Geöffnet hat das August Horch Museum jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr, Montag ist geschlossen. Am 31. Dezember hat das Museum geschlossen. Am 1. Januar öffnet es seine Tore von 13 bis 17 Uhr. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.

Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.

August Horch Museum Zwickau GmbH


a) Bentley Typ 614 Coupe
Karosserie: Volkswagen Sachsen GmbH

Motor: W – Zwölfzylinder mit Turboaufladung
Hubraum: 6 Liter
Leistung: 560 – 630 PS
Kraftübertragung: Kardanwelle
Getriebe: 6 Gang Automatik
Radstand: 2745 mm
Gesamtmaße: 4804 x 1918 x 1390 mm
Gewicht: 2350 kg
Geschwindigkeit: 318 – 329 km/h
Verbrauch: 16,6 Liter /100 km
Bauzeit: 2002 - 2010
Produktion: 21.722 Stück

Im Jahre 2003 erfolgte eine Trennung der Marke Bentley von Rolls Royce mit Übergang zur Nordgruppe des VW Konzerns.
Weil die Kapazität der altehrwürdigen Fabrik in Crewe nicht ausreichte, entschied sich der VW Vorstand für einen deutsch-englischen Werkverbund.
Seitdem werden auch die Karosserien für die Modelle Coupe 614 und Kabriolett 615 bei VW in Mosel gefertigt und dann zur Endmontage nach Großbritannien transportiert.
Dort wird im Rahmen eines flexiblen Manufakturkonzeptes ausgefallenen Kundenwünschen Rechnung getragen.
Die ursprünglich geplante Motorisierung in 3 Leistungsstufen wurde auf eine Ausführung reduziert, den 6 Liter W 12 Motor von VW, allerdings in stark modifizierter Form. Mit Hilfe von 2 Turboladern werden gut 500 PS erreicht. Damit gehört der Bentley zu den leistungsstärksten Serienmodellen.
Das VW Werk in Mosel ist Lieferant von Bentley Karosserien für die Modelle Continental GT Sportcoupe 614 (2010 ausgelaufen), Continental Super Sport Kabriolett 615 (ab 2006) und die viertürige Limousine Flying Spur 611 (ab 2005).



b) VW Golf II Limousine „Funktion“
Volkswagen Sachsen GmbH

Motor: 4 Zylinder Wirbelkammer Dieselmotor mit Turbolader und Katalysator
Hubraum: 1,6 Liter
Leistung: 60 PS
Getriebe: 5 Gang Vollsynchrongetriebe
Radstand: 2475 mm
Gesamtmaße: 3985 x 1665 x 1415 mm
Gewicht: 1020 kg
Geschwindigkeit: 153 km/h
Verbrauch: 7 Liter / 100 km
Bauzeit: 1989 - 1992

Im August 1983 trat die zweite Generation des VW Golf auf den Plan. Das Volkswagenwerk blieb sowohl bei der Form als auch in der Technik der bewährten Konzeption treu und dennoch entstand ein weitestgehend neues Auto.
Für eine stattlichere Erscheinung mit höherem Raumgewinn sorgte der längere Radstand, aber auch die etwas bauchigere Figur samt den höher angesetzten Heckleuchten.
Während die Vergasermotoren in gestraffter und überarbeiteter Weise erhältlich waren, gingen die beiden Dieselmotoren mit 54 und 70 PS unverändert in die neue Baureihe über ab der Produktionsaufnahme 1983 bzw. 1984. Im August 1989 erschien der Golf Diesel mit Ladeluftkühler für Turbo Diesel zwecks nochmaliger Leistungssteigerung. Der Kat – Diesel ermöglichte einen schadstoffärmeren und absolut rußfreien Betrieb. Aus der Sicht des Umweltschutzes lohnte sich der betriebswirtschaftliche Aufwand im Vergleich zum Kat – Benziner ohne Zweifel.



c) VW Golf VI
Volkswagen Sachsen GmbH

Motor: 4 Zylinder Benzinmotor
4 Zylinder Dieselmotor
Hubraum: 1,4 – 1,6 Liter (Benzinmotoren)
2,0 Liter (Dieselmotoren)
Leistung: 80 – 270 PS (Benzinmotoren)
110 – 140 PS (Dieselmotoren)
Kraftübertragung: Front- und 4 Motion Antrieb
Getriebe: 5- Gang / 6 Gang / DSG
Radstand: 2578 mm
Gesamtmaße: 4199 – 4397 x 1786 x 1479 mm
Gewicht: 1142 – 1399 kg
Bauzeit: ab Oktober 2008

Die Weiterentwicklung der Golfbaureihe führte im Oktober 2008 zum Golf VI. Das Karosserieangebot umfasst außer den 3- und 5 türigen Steilhecklimousinen den Kompaktvan Golf Plus und den Kombi Golf Variant.
Gestaltungsseitige Veränderungen wurden bei der Front- und Heckpartie, den Türen und im Dachbereich vorgenommen. Das Sicherheitspaket erhielt einen zusätzlichen Knieairbag für den Fahrer, besondere Aufmerksamkeit widmete man auch einer verbesserten Schalldämmung im Bereich der Türen- und Scheiben.
Das Triebwerkskonzept bietet den Kunden 4 Benzinmotoren, das Diesel Portfolio umfasst 2 Commonrail Aggregate. Zum Zubehör gehören eine Rückfahrkamera, Xenonscheinwerfer, automatische Distanzregelung, ein Einparkassistent und die adaptive Fahrwerkregelung.
Seit 2009 besitzt das Modell mit dem 1,6 Liter Ottomotor in der Trend- und Comfortline eine BiFuel Variante, die wahlweise mit Benzin oder Autogas betankt werden kann. In der Reserveradmulde befindet sich dafür ein zusätzlicher 38 Liter Autogastank.



d) VW Passat B 6 Limousine
Volkswagen Sachsen GmbH

Motor: 4 / 6 Zylinder Benzinmotor
4 Zylinder Dieselmotor
Hubraum: 1,4 – 3,6 Liter (Benzinmotoren)
1,6 - 2,0 Liter (Dieselmotoren)
Leistung: 102 – 300 PS (Benzinmotoren)
105 – 170 PS (Dieselmotoren)
Kraftübertragung: Front- / Allradantrieb (4 Motion)
Getriebe: 5 Gang / 6 Gang / DSG
Radstand: 2709 mm
Gesamtmaße: 4774 x 1820 x 1517 mm
Gewicht: 1343 – 1747 kg
Bauzeit: März 2005 – Juli 2010

Der VW Passat B 6 wurde in Zwickau und Emden gefertigt. Angeboten als viertürige Stufenhecklimousine und fünftürigem Variant in den Ausstattungsvarianten Trendline, Comfortline, Sportline, Highline, Blue Motion, R 36 prägten dieses Modell vor allem die Rückkehr zum quer eingebauten Motor und die Einführung der TSI Technik (Benzindirekteinspritzung mit Aufladung) und des DSG Getriebes (Direktschaltgetriebe).
Zu den Innovationen gehörten u.a. die elektrische Feststellbremse und das S „keyless“ Schließ- und Startsystem.

Seit 2008 gab es den Passat B 6 auch als sportlichen R 36 und die 2 Liter Dieselmotoren mit Pumpe – Düse Einspritzung wurden durch gleichstarke Motoren mit Commonrail Einspritzung ersetzt.



e) VW Passat B 7 Limousine
Volkswagen Sachsen GmbH

Motor: 4 Zylinder Benzinmotor
6 Zylinder Benzinmotor
4 Zylinder Dieselmotor
Hubraum: 1,4 – 3,2 Liter (Benzinmotoren)
1,6 - 2,0 Liter (Dieselmotoren)
Leistung: 122 – 300 PS (Benzinmotoren)
105 – 170 PS (Dieselmotoren)
Kraftübertragung: Frontantrieb (Gelenkwellen)
Radstand: 2712 mm
Gesamtmaße: 4769 – 4771 x 1820 x 1474 - 1516 mm
Gewicht: 1440 – 1687 kg
Bauzeit: ab November 2010

Die neueste Generation der Passat Serie präsentierte der VW Konzern erstmals am 2. Oktober 2010 auf dem Pariser Salon der Öffentlichkeit.
Optisch am Phaeton orientiert, basiert der B 7 auf der gleichen Plattform wie sein Vorgänger, wobei wie schon bei den Überarbeitungen von Golf und Touran kein sichtbares Teil unverändert blieb. Insbesondere wurde der Radstand, nicht aber die Gesamtlänge vergrößert. Die Motorenpalette reicht von modernen 4 Zylinder TSI und TDI Motoren bis zu einem 3,6 Liter V 6 Otto Motor. Für das Jahr 2011 ist zudem eine Biturbovariante mit 220 PS und 450 Nm bei ebenfalls 2 Litern Hubraum als stärkster Dieselmotor vorgesehen.
Bei allen Dieselmodellen und dem 122 PS Benziner mit Blue Motion Technologie gehört das Start-Stopp-System zur Grundausstattung. In den jeweils größten Modellen gibt es serienmäßig einen Allradantrieb.



f) VW Phaeton „Protect“ gepanzerte Limousine
Volkswagen Sachsen GmbH

Motor: V8 / W 12 – Ottomotor
V 6 / V 10 – Dieselmotor (Turbolader)
Hubraum 3,2 – 6,0 Liter (Benzinmotoren)
3,0 - 5,0 Liter (Dieselmotoren)
Leistung: 241 – 450 PS (Benzinmotoren)
225 – 313 PS (Dieselmotoren)
Getriebe: DSG
Radstand: 2881 - 3001 mm
Gesamtmaße: 5175 x 1903 x 1450 mm
Gewicht: 2089 – 2598 kg (ungepanzert)
Geschwindigkeit: 237 – 250 km/h
Verbrauch: 11,4 – 15,7 Liter / 100 km (Ottomotoren)
8,5 – 11,4 Liter / 100 km (Dieselmotoren)

Der Phaeton als viertürige Stufenhecklimousine stellt die Abrundung der Volkswagen Modellpalette nach oben dar. Die Karosserien werden bei Volkswagen Sachsen im Fahrzeugwerk Zwickau gebaut. Die Endmontage erfolgt in der Gläsernen Manufaktur Dresden. Als Studie 1999 auf der IAA vorgestellt, erlebte er sein Marktdebüt im Mai 2002. Seit November 2002 gibt es davon auch eine Variante mit langem Radstand.
Der seit 2004 angebotene V 6 TDI ist heute der meistverkaufte Motor für den Phaeton.

Das hier gezeigte Modell ist eine Limousine mit sogenannter Schwerpanzerung. Dieses Fahrzeug gehörte zum Fuhrpark des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland. Die gepanzerten Phaeton Modelle wurden im Fahrzeugwerk Zwickau in Kooperation mit kompetenten Partnern im Bereich Sonderfahrzeugbau komplett aufgebaut.
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