Rezensionen aus der Zwickauer Kulturszene


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Arbeit in der Kulissenwerkstatt

Aida kommt als Massenspektakel und feine Operninszenierung in die Zwickauer Stadthalle

Prinzessin und Sklavin, Tochter und Geliebte

Zwickau, Juni 2001. Lange bevor sich der Chor von 160 Kehlen mit den Klängen des großen Orchesters zum Triumpfmarsch des pharaonischen Heeres im Siegestaumel über die Äthiopier vereinigt, wird sich die Zwickauer Stadthalle in einen ägyptischen Pharaonenpalast, in ein ägyptisches Heerlager verwandeln. Die Verdioper Aida wird zum größten Massenspektakel, das die Stadthalle in ihrer einjährigen Spielzeit erlebt hat. Am 29. Juni 2001, 20 Uhr, ist Premiere. Auf die Oper mit 250 Mitwirkenden, richtigen Elefanten, Kamelen und Araberpferden auf der Bühne stimmt schon Stunden vor der Aufführung ein Heer von Händlern und ein Basar mit Gauklern, Zauberern, Schlangenbeschwörern rings um die Stadthalle ein. Eine eigens aus München engagierte Gauklertruppe wird über die Aufführung hinaus orientalisches Flair nach Zwickau bringen, verspricht Stadthallenchef Jürgen Croy, der mit seiner Mannschaft dem Ereignis "Aida" genau so entgegenfiebert, als ob die Stadthalle vor ihrem ersten Höhepunkt stünde. Das Theater Plauen-Zwickau hat alle Kräfte gebündelt: Der vereinte Chor und das große Orchester erhielten weitere Verstärkungen. Das diesjährige Sommertheater wird ohne Witterungseinflüsse sein. Unter dem Dach des Stadthallenrundes werden Kraft und aufwühlendes Gefühl gebündelt wirken. Aida vereint Szenen zartester Lyrik mit solchen größter Pracht und beeindruckender Kraftentfaltung der Massen, und eigens für das Werk entworfene Trompeten dringen tief ins menschliche Ohr, erzeugen den Sound, für den der Triumpfmarsch berühmt ist. Tiefstes Empfinden im Duett "Leb wohl, oh Erde, oh du Tal der Tränen" harmoniert mit dem Gesang hunderter Kehlen und dem Klang der Instrumente eines Riesenorchesters, die die Arena der Zwickauer Stadthalle ausfüllen werden. Das verspricht Wünsche zu erfüllen. Wünsche von Opernfreunden, die sich in der sicheren Obhut des erfahrenen Regisseurs Rainer Wenke auf einen neuen Höhepunkt des fein inszenierten Opernwerkes im Zwickauer Musiktheater freuen können, aber auch Wünsche von Freunden aufwändiger Szenen werden erfüllt. Monatelange Vorbereitungen der Massenszenen versprechen ein wenig Atmosphäre a la Broadway. Die riesige ägyptische Sphinx aus der Kulissenwerkstatt gehört genau so dazu, wie hunderte farbenfrohe Kostüme und Masken aus den fleißigen Händen in den Theaterwerkstätten, die am 29. Juni, 20 Uhr, in der Zwickauer Stadthalle zum Leben erwachen. Es kann losgehen, das Drama, das sich zwischen der Sklavin Aida und dem Heerführer Radames entfaltet, das sich dem Konflikt zwischen der Liebe der Tochter des äthiopischen Königs zum Heerführer der feindlichen Ägypter unlösbar und schmerzlich verstrickt. Karten für die Aufführung bei Ticket-Service theater zwickau, Gewandhaus, Telefon 0375 834647, 08056 Zwickau oder Tourist-Information, Hauptstraße 6, 08056 Zwickau, Telefon 0375 19433. zur Stadthalle
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