Volkswagen Sachsen feiert 25 Jahre Erfolgsgeschichte in Sachsen


21. Mai 1990 - in Mosel läuft der erste in Sachsen produzierte Volkswagen vom Band

siehe auch Volkswagen in Sachsen

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Stolz präsentiert die Mannschaft, die damals noch zu Sachsenring Zwickau gehörte, den erten in Sachsen produzierten VW Polo. Am 21. Mai 1990 wurden noch Polo und Trabant mit Polomotor im Mix produziert.

Am 21. Mai 1990 bauten die Zwickauer Automobilbauer den ersten Volkswagen aus Sachsen

1990 begann die Produktion von Polo und Trabant im Mix mit 50 Autos am Tag – heute laufen in Mosel 1300 Volkswagen vom Band



ZWICKAU, am 21. Mai 2015 - Heute vor 25 Jahren fuhr in Zwickau-Mosel der 1. Volkswagen vom Band. Der Polo war mit einem Vierzylindermotor mit einer Leistung von 55 Pferdestärken und kostete 17410 Deutsche Mark. Anfänglich wurden im neuen Werk 50 Autos am Tag produziert.
Das Werk, in dem damals Volkswagen die Fertigung aufnahm, war ab 1984 auf der grünen Wiese für die Erweiterung der Trabant-Produktion errichtet worden. Glück für die Sachsen: Schon seit 1984 bestand ein Vertrag über den Bau eines VW-Motorenwerkes in Karl-Marx-Stadt. Der VW-Alpha-Motor sollte ab 1990 in den Trabant eingebaut werden.



Heute vor 25 Jahren fuhr in Zwickau-Mosel der 1. Volkswagen vom Band. Der Polo war mit einem Vierzylindermotor mit einer Leistung von 55 Pferdestärken und kostete 17410 Deutsche Mark








Der damalige Vorstandvorsitzende von Volkswagen, Carl Hahn, der den Vertrag über die Motorenfabrik 1984 mit ausgehandelt hatte, war im Dezember 1989 sofort nach der Öffnung der Grenzen nach Sachsen gefahren und hatte mit Sachsenring Zwickau, eine erweiterte Zusammenarbeit vereinbart.
Die Pkw-Fertigung in Mosel wurde daraufhin schnellstens auch für die Poloproduktion ausgebaut. In Rekordzeit von wenigen Monaten stand die Fertigung, und ab 21. Mai 1990 wurden Polo und Trabant 1.1 mit Polomotor parallel auf der Linie montiert.
Da aber die DDR-Bevölkerung keine Trabanten mehr kaufen wollte, wurde schon drei Monate später die Trabantproduktion in Mosel eingestellt. Auch der Polo aus Sachsen hatte kein langes Leben, schon im Februar 1991 stellten Volkswagenwerker, nach 17978 Polos aus Sachsen, die Produktion auf den VW Golf um. Der VW-Vorstandvorsitzende Carl H. Hahn damals: „Die Menschen in der DDR haben wohl viel zu lange Kleinwagen gefahren.“
Schon im September 1990 wurden die Weichen für Größeres gestellt. Volkswagen legte im Beisein von Helmut Kohl den Grundstein für ein völlig neues Werk mit der Kapazität von 1200 Autos am Tag neben der alten Fabrik. Ironie der Geschichte, in den Werkhallen die für die erweiterte Trabantproduktion errichtet wurden, wird heute edles Blech in Form der Karosserien für den Bentley und den Phaeton hergestellt.
Heute fertigen die Volkswagenwerker in Zwickau-Mosel Golf und Passat im Mix.



Golf 7 im Jahr 2015












Bis Mai 2015 wurden in Mosel 4,8 Millionen Volkswagen in Sachsen gebaut. (Polo, Golf 2.-7- Generation, Passat 5.-8. Generation)
Heute sind es über 1.300 Autos pro Tag (Golf, Golf Variant, Passat Variant) die die Werkhallen verlassen. Volkswagenpressechef in Sachsen Gunter Sandmann: Unsere Vision ist, 2015 erstmals die magische Zahl von 300.000 Autos erreichen.

Beschäftigte von Volkswagen Sachsen aktuell: 10.250 (7.900 Zwickau, 1.750 Chemnitz, 500 Dresden, 100 Volkswagen Bildungsinstitut)

VW feiert mit Grundschülern 25 Jahre Volkswagen aus Sachen und lässt die Knirpse 20 Jahre vorausblicken


ZWICKAU – Mosel, am 21. Mai 2015, „Volkswagen hat mit seinem Engagement erfolgreich an die über 100jährige Automobilbautradition in Sachsen angeknüpft. Seit 25 Jahren ist Volkswagen ein wirtschaftlicher Motor in Sachsen und will es auch in der Zukunft sein. Unsere Werte wie Tradition und Perfektion stehen gleichsam für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Siegfried Fiebig, Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen“, anlässlich einer kleinen Feier gestern im Moseler Volkswagenwerk. Am 21. Mai 2015 – Vor 25 Jahren ist im Zwickauer Fahrzeugwerk (damals Mosel) der erste Volkswagen vom Band gelaufen: ein alpinweißer Polo mit 40 kW (55 PS). Bis heute sind in Zwickau rund 4,8 Millionen Volkswagen der Modelle Polo, Golf, Golf Variant, Passat Limousine und Passat Variant produziert worden.
Professor Fiebig erinnert sich: „1990 hatte ich die Ehre im Volkswagenwerk in Wolfsburg täglich 50 Karosserien mit der Bahn nach Sachsen auf die Reise zu schicken.“ Die damals noch in Wolfsburg hergestellten Karosserien waren der Anfang der Polomontage in Sachsen.
Fiebig weiß heute als Geschäftsführer Volkswagen Sachsen, dass damals ein Meilenstein für den sächsischen Automobilstein gelegt wurde. Die Zukunftsvisionen für den Automobilbau haben sich die Kinder der Glauchauer Saxony International School –„ Carl-Hahn“ ausgedacht und vorgeführt. Da denken die Kinder der ersten Klassen an Raketenantriebe und Flower-Power, an Elektrizität und Sonnenkraft.
Betriebsratsvorsitzender Jens Rothe erinnert sich an die ersten Tage von Mosel: “Damals fiel es noch schwer die Werker aus dem Zwickauer Sachsenring-Automobilwerken für einen Arbeitsplatz in Mosel zu begeistern.“ 25 Jahre später hat sich auch das geändert, die Arbeitsplätze bei VW Mosel zählen zu den begehrtesten Arbeitsplätzen weit und breit. Auf 40000 Arbeitsplätze, die weiter an Volkswagen Sachsen hängen, schätzt die Industrie- und Handelskammer heute den VW-Effekt für Westwachsen.

Die Zukunftsvisionen für den Automobilbau haben sich die Kinder der Glauchauer Saxony International School –„ Carl-Hahn“ ausgedacht und vorgeführt
Theo Stiegler

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